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DE1029534B - Verfahren zum Verfestigen von Aceton oder von acetonischen Loesungen - Google Patents

Verfahren zum Verfestigen von Aceton oder von acetonischen Loesungen

Info

Publication number
DE1029534B
DE1029534B DEK30230A DEK0030230A DE1029534B DE 1029534 B DE1029534 B DE 1029534B DE K30230 A DEK30230 A DE K30230A DE K0030230 A DEK0030230 A DE K0030230A DE 1029534 B DE1029534 B DE 1029534B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acetone
alkyl
carbon atoms
solutions
molecule
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK30230A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Walter Kinttof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER KINTTOF DIPL CHEM DR
Original Assignee
WALTER KINTTOF DIPL CHEM DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTER KINTTOF DIPL CHEM DR filed Critical WALTER KINTTOF DIPL CHEM DR
Priority to DEK30230A priority Critical patent/DE1029534B/de
Publication of DE1029534B publication Critical patent/DE1029534B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q3/00Manicure or pedicure preparations
    • A61Q3/04Nail coating removers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/33Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing oxygen
    • A61K8/35Ketones, e.g. benzophenone
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/72Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds
    • A61K8/84Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds obtained by reactions otherwise than those involving only carbon-carbon unsaturated bonds
    • A61K8/86Polyethers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/06Solidifying liquids

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verfestigen von Aceton oder von acetonischen Lösungen Es ist bekannt, z. B. aus der französischen Patentschrift l 021 476, daß ein Gemisch aus 50 Teilen Aceton und 10 Teilen Wasser mit Hilfe eines Gemisches aus 5 Teilen Lanolin, 25 Tdilen Glykolstearat und 10 Teilen Polyäthylenoxyd zu einer Paste verdickt xverden kann. Das Produkt ist indessen durch ein, en sehr hohen Prozentsatz an dem Verfestigungsmittel gekennzeichnet, nämlich 40 Teile Festkörper auf 60 Teile Acetonlösung oder 40 °/o Festkörper im Fertigprodukt.
  • Es hat daher nicht an Versuchen gefehlt, Aceton oder acetonische Lösungen in vorteilhafterer Weise und mit anderen Mitteln zu verfestigen, es insbesondere in gelartige Irodukte umzuwandeln, die z. B. für kosmetische Zwecke geeignet sind.
  • So ließ sich z. P. 50 bis 70%iges wäßriges Aceton mit Hilfe eines Gemisches aus höhermolekularem Alkohol und Natriumcetylsulfat in fester Form bringen ; allein die erhaltenen Produkte karen nicht längere Zeit hindurch haltbar.
  • Andererseits führte sowohl ein Ersatz der Sulfate der höhermolekularen Alkohole bzw. der Arylsulfonate in dieser Mischung durch Polyäthylenoxyde als auch der Ersatz der höhermolekularen Alkohole selbst durch ihre Ester mit einbasischen organischen Säuren oder freie Fettsäuren nicht zur Verfestigung des Acetons oder seiner Lösungen Schließlich blieb dieser Erfolg auch versagt bei Verwendung von Alkyl- oder Arylpolyglykoläthern.
  • Es wurde nun gefunden, daß Alkylpolyglykoläther sich doch unter bestimmten Bedingungen zum Verfestigen von Acetonlösungen verwenden lassen. Die Herstelltmg gelartiger, fester Produkte aus Acetonlösungen mit diesen ist Gegenstand der Erfindung Es zeigte sich nämlich, daß einmal Alkylpolyglykoläther nur dann zum Verfestigen von Acetonlösungen tauglich sind. wenn sie etwa 6 bis 16 Glykolgruppen enthalten und ihre Alkylgruppe möglichst lang ist. z. 13. 16 und mehr Kohlenstoffatome umfaßt, und zum andern, daß auch diese besonderen Polyglykoläther, zusammen mit Stoffen gekoppelt die nur eine längere Alkylkette im Molekül enthalten, wie die höhermolekularen Alkohole oder ihre Ester mit einbasischen Säuren, die GelierungvonAcetonlösungennicht zu bewerkstelligen vermögen, sondern daß dazu Stoffe erforderlich sind. die im Molekül zwei oder mehr Alkylreste mit längerer Kohlenstoffkette enthalten. Es wurde schließlich gefunden, daß diese Alkylreste mindestens auch 16 oder. besser, mehr Kohlenstoffatome aufweisen müssen, wenn sie in dem gewünschten Sinne wirken sollen.
  • An Stoffen der ersten Art erweisen sich nun Alkvlpolyglykoläther als brauchbar, die etwa 6 bis 16 Glykolgruppen und eine Alkylgruppe mit 18 oder mehr Kohlenstoffatomen enthalten ; die Stoffe der zweiten Art werdeen durch Ester höhermolekularer Alkohole von der Art des Arachylalkohols mit mehrbasischen organischen Säuren repräsentiert.
  • Auffallend ist dabei, daß der Alkylpolyglykoläther insofern seine Rolle als etwaiger oberflächenaktiver S'toir einzubüßen scheint, als von ihm das Zwei-bis zweieinhalbfache des zweiten Stoffes an Gewicht gebraucht wird.
  • Die Erfindung wird durch das folgende Beispiel erläutert : Beispiel 10 g Alkylpolyglykoläther, dessen Alkylgruppe 20 Kohlenstoffatome aufweist, werden mit 3, 5 g Bernsteinsäurediarachylester unter Erwärmen in 80 ml 50°/oigem wäßrigem Aceton gelöst Beim Erkalten mit oder ohne Rühren erstarrt die klare Lösung bei 42° C zu einem festen, transparenten Gel.
  • Der Prozentsatz der die Gelbildung bewirkenden Stoffe macht hier also nur 14, 4°/o, bezogen auf die Gesamtmasse des Produktes, aus, ist also gegenüber dem eingangs erwähnten französischen Verfahren auf rund ein Drittel herabgesetzt Durch sinngemäße Abwandlung des Beispiels können auch Ester der höhermolekularen Alkohole mit anderen zweibasischenund auch mit mehr als zweihasischen organischen Säuren für die Verfestigung von höherprozentigen Acetonlösungen angewendet werden.
  • Die Produkte riechen nicht mehr merklich nach Aceton. Sie lassen sich zudem parfümieren oder auch mit anderen Zusatzstoffen versehen, ohne zu zerfallen.

Claims (3)

  1. Sie können in der Kosmetik, besonders als Nagellackentferner Verwendung finden PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Verfestigen von Aceton oder von aoetonischen Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß Alkylpolyglykoläther mit 16 und mehr Kohlenstoffatomen im Alkylrest und etwa 6 bis 16 Glykolgruppen mit Stoffen, die im Molekül mehrere Alkylgruppen enthalten, die ebenfalls 16 und mehr Kohlenstoffatome in den Alkylgruppen aufweisen, in dem zu verfestigenden höherprozentigen Aceton oder in der acetonischen Lösung unter Erwärmen gelöst werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Alkylpolyglykoläther mit 18 oder 20 Kohlenstoffatomen im Alkylrest verwendet werden, die zwischen 6 und 16 Glykolgruppen im Molekül enthalten.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß als StafFe mit mehreren langkettigen Alkylgruppen im Molekül Ester aus höhermolekularen Alkoholen, z. B. Arachylalkohol, und mehrbasischen organischen Säuren verwendet werden.
DEK30230A 1956-10-31 1956-10-31 Verfahren zum Verfestigen von Aceton oder von acetonischen Loesungen Pending DE1029534B (de)

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DE (1) DE1029534B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278994B (de) * 1959-10-02 1968-10-03 Dow Chemical Co Polymere Vinylbenzylverbindung als Flockungsmittel fuer waessrige Medien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278994B (de) * 1959-10-02 1968-10-03 Dow Chemical Co Polymere Vinylbenzylverbindung als Flockungsmittel fuer waessrige Medien

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