DE1029409B - Kathodenstrahlroehre, insbesondere Bildroehre fuer Farbfernsehen - Google Patents
Kathodenstrahlroehre, insbesondere Bildroehre fuer FarbfernsehenInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/80—Arrangements for controlling the ray or beam after passing the main deflection system, e.g. for post-acceleration or post-concentration, for colour switching
- H01J29/803—Arrangements for controlling the ray or beam after passing the main deflection system, e.g. for post-acceleration or post-concentration, for colour switching for post-acceleration or post-deflection, e.g. for colour switching
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Kathodenstrahlröhren, insbesondere Bildröhren für Farbfernsehen. Bildröhren für
Farbfernsehen mit Nachbeschleunigung bestehen aus einer Bildwiedergabeeinrichtung mit einem Leuchtschirm,
der von Elektronen getroffen wird, und einer Gitteranordnung oder einer Maske mit Öffnungen, die
zwischen dem Schirm und dem Elektronenstrahlerzeugungssystem
angeordnet ist. Bisher bestanden Nachbeschleunigungsröhren u. a. aus einem Frontplattenteil,
das den aus einer Vielzahl von Leuchtstoffdrillingen verschiedener Farben bestehenden
Schirm trägt, der seinerseits einen leitenden Überzug trägt, einem Rahmenstück, das in geeignetem Abstand
von der Frontplatte angeordnet ist, und einer Gitteranordnung oder einer Maske mit öffnungen, die an
dem Rahmenstück befestigt ist und sich über den Schirm mit Abstand von diesem erstreckt. Das
Gitter oder die Maske zwischen der Elektronenquelle und dem Leuchtschirm dient als Linsenanordnung,
um sicherzustellen, daß jeder der Elektronenstrablen auf einen vorbestimmten Leuchtfarbstoff auftrifft.
Das Einsetzen und Haltern der Gitteranordnung innerhalb des Vakuumgefäßes stellt ein großes
Problem in der Fabrikation der Nachbeschleunigungsröhren dar. Bisher wurde die Gitteranordnung getrennt
gefertigt und dann innerhalb des Vakuumgefäßes montiert. Nach einem bekannten Verfahren wird eine
Vielzahl von Drähten zunächst über einen geeigneten Rahmen gestreckt, parallel und mit Abstand zueinander
ausgerichtet und dann durch Lötung oder Kittung mit dem Rahmen verbunden, und diese bilden
so die Gitteranordnung. Die Drahtenden werden abgeschnitten, und darauf wird die Gitteranordnung
innerhalb des Vakuumgefäßes an die Frontplatte angrenzend montiert. Diese Konstruktion ist teuer
und infolge der Vielzahl der notwendigen Einzelteile schwierig in Massenproduktion durchzuführen. Weiterhin
erfordert sie eine Anzahl von verschiedenen Fabrikationsschritten. Außerdem setzt diese Konstruktion
die Anordnung von einer beträchtlichen Metallmenge innerhalb des Vakuumgefäßes voraus,
da die Gitteranordnung im allgemeinen an einem metallischen Rahmen befestigt ist, welcher innerhalb
des Vakuumgefäßes angeordnet ist. Das Metall führt leicht zu Gasausbrüchen innerhalb des Vakuumgefäßes,
so daß dadurch das Röhrenvakuum verschlechtert und die Lebensdauer der Röhre verkürzt wird. Außerdem
ist der Rahmen im allgemeinen relativ massiv im Vergleich zu dem Vakuumgefäß, so daß erhöhte Gefahr
besteht, daß die Röhre durch Stoß beschädigt wird. Deshalb sind eine verstärkte Vakuumgefäß-Konstruktion
und besondere Halterungsmittel notwendig, um die verschiedenen Teile innerhalb des
Katho dens trahlröhr e,
insbesondere Bildröhre für Farbfernsehen
insbesondere Bildröhre für Farbfernsehen
Anmelder:
General Electric Company,
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. B. Johannesson, Patentanwalt,
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. Februar 1956
V. St. v. Amerika vom 23. Februar 1956
Chester Godfrey Lob, Syracuse, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Vakuumgefäßes zu montieren. Dadurch wird die
as Produktion erschwert und verteuert.
Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, in ein aus zwei Teilen bestehendes Vakuumgefäß einen Rahmen
einzusetzen, der bereits die fertigmontierte Gittereinheit trägt. Dieses Verfahren ist jedoch verhältnismäßig
mit großem Aufwand verbunden und zeigt darüber hinaus den Nachteil, daß eine größere Anzahl
von vakuumdichten Verbindungen vorgenommen werden muß, die infolge der unvermeidlichen Wärmeschwankungen
und der dadurch entstehenden Vakuum-Undichtigkeiten' däe Möglichkeit von Röhrenausfällen
stark vergrößert.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten und Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die einzelnen
Gitterdrähte des Gitters unmittelbar an dem Frontplattenteil ohne Verwendung eines Halterahmens
zu befestigen.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Aus^
führungsbeispielen näher erläutert. Es handelt sich hierbei um Bildröhren mit aus Leuchtstoffstreifen
bestehendem Leuchtschirm und einer Gitteranordnung zur Fokussierung der Elektronenstrahlen. Derartige
Röhren wurden aus Gründen besserer Farbwiedergabe gewählt.
Fig. 1 zeigt ein Elektronenstrahlerzeugungssystem 5, das aus einer Anzahl von Elektronenkanonen besteht,
die in dem Hals 6 der Farbbildröhre 7 angeordnet sind. Mit 8 sind magnetische Ablenkmittel und mit 9
die Sockelanschlußstifte bezeichnet. Das Vakuumgefäß
11 besteht aus einem Frontplatten teil 15 und einem
S09 509/136
Die Einstellung besteht nicht nur darin, daß der zentrale Draht mit der zentralen Markierung auf dem
Leuchtschirm in Übereinstimmung gebracht wird, sondern ebenfalls in einer derartigen Einstellung der
5 Höhe der Kämme, daß die Drähte unmittelbar über dem Rand des Frontplattenteiles frei verlaufen, an
dem sie befestigt werden sollen. Die Entfernung zwischen dem Frontplattenteil und den Drähten beträgt vorzugsweise ungefähr 25 μ (0,001 inch) um die
Röhrenkolbenteil 13, die entlang der Trennungslinien
17 und 19 zusammengefügt sind. Das Frontplattenteil
15 besteht aus der Sichtfläche 21 mit dem Schirm 23,
auf der eine Vielzahl von Drillingen verschiedener
Leuchtfarben angebracht ist, die von Elektronenstrahlen des Strahlerzeugungssystems 5 getroffen
werden, so daß sie ein vielfarbiges Bild erzeugen.
17 und 19 zusammengefügt sind. Das Frontplattenteil
15 besteht aus der Sichtfläche 21 mit dem Schirm 23,
auf der eine Vielzahl von Drillingen verschiedener
Leuchtfarben angebracht ist, die von Elektronenstrahlen des Strahlerzeugungssystems 5 getroffen
werden, so daß sie ein vielfarbiges Bild erzeugen.
Fig. 2 zeigt eine Gitteranordnung 25, bestehend aus
einer Vielzahl eng benachbarter, im Abstand zueinander angeordneter Drähte 27, die sich im wesent- io ganze Frontplatte herum; sie variiert mit den zulichen parallel zueinander und zu dem Leuchtmaterial gelassenen Toleranzen der Frontplatte. Die Entfernung auf der Sichtfläche 21 erstrecken und an den offenen kann gut mit dem bloßen Auge geschätzt werden, Enden der Seitenwände 29 und 31 des Frontplatten- wenn man Licht unter einem Winkel von 45° auf die teils 15 befestigt sind. Anordnung fallen läßt und von der gegenüberliegenden
einer Vielzahl eng benachbarter, im Abstand zueinander angeordneter Drähte 27, die sich im wesent- io ganze Frontplatte herum; sie variiert mit den zulichen parallel zueinander und zu dem Leuchtmaterial gelassenen Toleranzen der Frontplatte. Die Entfernung auf der Sichtfläche 21 erstrecken und an den offenen kann gut mit dem bloßen Auge geschätzt werden, Enden der Seitenwände 29 und 31 des Frontplatten- wenn man Licht unter einem Winkel von 45° auf die teils 15 befestigt sind. Anordnung fallen läßt und von der gegenüberliegenden
Bei einer Ausführungsform der Gitteranordnung 15 Seite auf die Drähte und ihre Schatten sieht,
werden Stahldrähte mit einem Durchmesser von 76 μ Spannvorrichtungen 60 sind vorgesehen, um die
(0,003 inch) und mit einem Abstand voneinander, der richtige Spannung der Gitterdrähte während des
11 Drähten pro cm entspricht, benutzt. Die Seiten- ganzen Herstellungsverfahrens aufrecht zu halten, so
wände 29 und 31 können vorgeformt und dann genau daß die Drähte ihre geeignete Parallelität zueinander
geschliffen werden, um einen vorbestimmten Abstand 20 mit Abstand einhalten. Nachdem die Frontplatte in
zwischen der Gitteranordnung 25 und den Leucht- bezug auf die Gitterdrähte in ihre richtige Lage ge-
stoffelementen 23 zu erhalten. Aus verschiedenen bracht worden ist, wird Vakuumkitt auf den Rand des
Gründen sind Frontplatten mit gekrümmter Sicht- Frontplattenteiles 15 gestrichen oder gesprüht, so daß
fläche wünschenswerter, beispielsweise weil diese die Teile der Drähte, die an die Enden der Frontplatte
Arten von Frontplatten im allgemeinen stärker sind 25 angrenzen, bedeckt werden. Die Dicke der Schicht ist
und sich wirtschaftlicher herstellen lassen. Es ist im wesentlichen durch die Viskosität des Kittes be-
offensichtrich, daß bei Benutzung einer gekrümmten stimmt, da überflüssige Mengen an der Seite des
Frontplatte, auf deren obere Fläche der Leuchtschirm Frontplattenteiles ablaufen. Eine schwache Wärme-
aufgebradht ist, die Gitteranordnung sich im wesent- quelle, beispielsweise eine Heizlampe, die in einer
liehen der Krümmung der Frontplatte anpassen muß, 30 Entfernung von ungefähr 1 m von der Unterlage 41
so daß ein einheitlicher Abstand zwischen dem Gitter angeordnet ist, kann die Trockenzeit verkürzen. Jedoch
und der Frontplatte und damit den Leuchtelementen muß übermäßige Wärme vermieden werden, da diese
gegeben ist. auf dem Verbindungsmaterial eine Haut bildet, die
Das bekannte Verfahren, bei dem die Gitterdrähte den Trocknungsvorgang verlängert, anstatt ihn zu
von einem Rahmen getragen werden, der gewöhnlich 35 verkürzen. Falls das Gitter 25 eine auf gleichem
aus Metall besteht, bietet erhebliche Schwierigkeiten, Potential liegende Elektrode darstellt, kann dem
da im Falle einer gekrümmten Gitteranordnung die Vakuumkitt ein leitender Bestandteil zugesetzt werden.
Spannung der Gitterdrähte eine schwere Belastung Die Drähte können auch so abgeschnitten werden, daß
bedeutet, so daß sperrige und schwere Rahmen mit ihre losen Enden zusammen an einen leitenden Ring
den bereits oben geschilderten Nachteilen benötigt 40 gelötet werden können, so daß sie sich auf dem gleichen
werden. Potential befinden.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Gitter- Nachdem die Drähte auf dem Frontplattenteil
drahte entfällt der Gitterrahmen. Die Drähte werden befestigt sind, wird das Röhrenkolbenteil 13 mit dem
direkt mit dem Glasfromtplattenteil verbunden, und Frontplattenteil verbunden. Eine zweite Schicht
das starke Vakuumgefäß wird ausgenutzt, um die 45 Vakuumkitt wird beispielsweise durch Streichen oder
mechanische Spannung der Drähte auszuhalten. Sprühen auf den Rand des Frontplattenteiles aufge-Fig.
2 zeigt ein Verfahren zur Herstellung einer tragen', und- das Röhrenkolbeniteil 13 wird gegen das
Gitteranordnung gemäß der Erfindung. Auf einer Frontplattenteil gedrückt, worauf man den Kitt
Unterlage 41 ist das Frontplattenteil 15 derart gelegt, trocknen läßt, so daß beide Teile vakuumdicht miteindaß
sein gekrümmter Rand sich der Krümmung der 50 ander verbunden sind. Die beiden Teile können auch
Drähte anpaßt. Eine Lehre 43 hält die Drähte in unter Hitzeeinwirkung miteinander verbunden werden,
geeigneter Lage in bezug auf die Leuchtstoffstreifen beispielsweise durch Anglasung mittels Glaspulver.
23, die zuvor auf die Sichtfläche 21 des Frontplatten- Bei Verwendung einer sich unter Hitze verbindenden
teils 15 aufgebracht worden sind. Der zentrale Leucht- Substanz, beispielsweise Glaspulver, wird dieses
stoffstreifen kann länger gemacht werden als die an- 55 Pulver beispielsweise durch Streichen oder Sprühen
grenzenden Streifen, um so eine schnelle Ausrichtung auf den Rand des Fromitplattenteüles 15 aufgetragen,
mit dem zentralen Gitterdraht zu ermöglichen. Zwei und das Röhrenkolbenteil 13 wird auf das Front-Paare
von Kämmen 45 und 47 werden benutzt. Jedes plattenteil aufgedrückt. Die Röhre wird dann dem
Paar besteht aus inneren Kämmen 49 und 55 und üblichen Ausheizungs- und Evakuierungsverfahren
äußeren Kämmen 51 und 53. Die inneren Kämme 49 60 unterworfen. Die hohe Temperatur während des Aus-
und 55 sind Kämme hoher Präzision, die die Genauig- heizungsverfahrens bewirkt eine vakuumdichte Verkeit
des fertigen Gitters bestimmen. Die Kämme
bestimmen die Abstände der Drähte sowie ihre gekrümmte Lage. Die äußeren Kämme 51 und 53
brauchen keine hohe Genauigkeit aufzuweisen, da sie 65
lediglich dazu dienen, die Drähte in die Einschnitte
der Präzisionskämme 49 und 55 unter Spannung einzuführen, so daß die Drähte in die V-förmigen Einschnitte hineingepreßt werden und so der richtige
bestimmen die Abstände der Drähte sowie ihre gekrümmte Lage. Die äußeren Kämme 51 und 53
brauchen keine hohe Genauigkeit aufzuweisen, da sie 65
lediglich dazu dienen, die Drähte in die Einschnitte
der Präzisionskämme 49 und 55 unter Spannung einzuführen, so daß die Drähte in die V-förmigen Einschnitte hineingepreßt werden und so der richtige
bindung der beiden Teile. Die Röhre wird abgekühlt und wird darauf den weiteren Herstellungsverfahren
unterworfen.
Das Verbinden des Röhrenkolbenteiles mit dem Frontplattenteil kann auch gleichzeitig mit dem Verbinden
der Drähte mit dem Frontplattenteil geschehen. Bei einem derartigen Verfahren wird das Frontplattenteil zunächst in die richtige Lage in bezug auf die
Abstand zwischen den Gitterdrähten erhalten wird. 70 Gitterdrähte gebracht, und Vakuumkitt wird über den
ganzen Rand einschließlich der an die Gitterdrähte angrenzenden Teile des Frontplattenteiles gebracht.
Als nächstes wird das Rö'hrenkolbenteil auf die Drähte und das Frontplattenteil gepreßt. Nachdem der Kitt
getrocknet ist, werden die Drähte abgeschnitten und um die Kante des- Frontplattemteiles gelegt, und falls
der Kitt elektrisch leitend ist, ist die Anordnung für weitere Verfahrensschritte fertig. Falls der Kitt nicht
leitend ist, werden die losen Enden der Drähte gesammelt und an einem leitenden Ring befestigt. Das
Verfahren zum Befestigen der Drähte und zum Verbinden der beiden Teile kann auch durch eine in Hitze
bindende Substanz geschehen.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Frontplattenteil 15 einen hochstehenden
Rand 29' mit Auflageflächen 30 und 32 besitzt. Die Auflageflächen 30 und 32 werden durch
eine Rille getrennt. Der restliche Röhrenkolben 13 hat derart zugespitzte Enden, daß diese im wesentlichen
nur auf der Auflagefläche 30 des hochstehenden Randes 29' stehen, wenn das Röhrenkolbenteil 13 mit
dem Frontplattenteil 15 verbunden wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel hat es sich als günstig erwiesen, zunächst einen Kitt, der in diesem
Fall nicht Vakuumkitt zu sein braucht, nur auf die Innenauf lagefläche 32 des Frontplattenteiles 15 zu
bringen und die Gitterdrähte 27 mit dieser zu verbinden. Die Drähte werden dann entlang der Rille
abgeschnitten. Als nächstes wird Glaspulver auf die äußere Auflagefläche 32 gebracht, worauf das Röhrenkolbenteil
13 gegen das Frontplattenteil 15 gepreßt wird. Darauf folgt der übliche Ausheizungs- und
Evakuierungsprozeß und das Röhrenkolbenteil 13 wird vakuumdicht mit dem Frontplattenteil 15 verbunden.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 hat den Vorteil, daß keine Drähte durch die vakuumdichte Verbindung
der beiden Einzelteile hindurchgehen. Das erhöht die Sicherheit gegen Undichtwerden. Die Ausführungsbeispiele dienen lediglich der Erläuterung; die Erfin-
dung ist jedoch nicht auf diese beschränkt.
Claims (9)
1. Kathodenstrahlröhre, insbesondere Bildröhre für Farbfernsehen, mit einem aus Frontplattenteil
undRöhrenkolbenteil zusammengesetzten Vakuumgefäß und einem innerhalb des Vakuumgefäßes
vor dem Leuchtschirm angeordneten Gitter, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gitterdrähte
des Gitters unmittelbar an dem Frontplattenteil ohne Verwendung eines zusätzlichen
Halterungsrahmens befestigt sind.
2. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter derart an
dem Frontplattenteil befestigt ist, daß seine Form im wesentlichen mit der Form des Leuchtschirmes
übereinstimmt.
3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Frontplattenteil
einen umlaufenden, hochstehenden, glatten Rand aufweist.
4. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 3, da,-durch gekennzeichnet, daß die Gitterdrähte unmittelbar
an dem Rand befestigt sind.
5. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand durch eine
umlaufende Rille in zwei Auflageflächen aufgeteilt
ist.
6. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterdrähte unmittelbar
an der inneren Auflagefläche des Randes des Frontplattenteiles befestigt sind und daß das
Frontplattenteil mit der äußeren Auflagefläche seines Randes vakuumdicht mit dem Röhrenkolbenteil
verbunden ist.
7. Verfahren zur Herstellung einer Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gitterdrähte zunächst über dem Frontplattenteil gespannt ausgerichtet und darauf
an diesem befestigt werden und daß schließlich das Frontplattenteil vakuumdicht mit dem Röhrenkolbenteil
verbunden wird.
8. Verfahren zur Herstellung einer Kathodenstrahlröhre
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterdrähte zunächst über dem
Frontplattenteil gespannt ausgerichtet und darauf an diesem befestigt werden und daß gleichzeitig
mit der Befestigung der Gitterdrähte das Frontplattenteil mit dem Röhrenkolbenteil vakuumdicht
verbunden wird.
9. Verfahren zur Herstellung einer Kathodenstrahlröhre
nach Anspruch 1, 2, 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterdrähte zunächst
über den Auflageflächen des Randes des Frontplattenteiles gespannt ausgerichtet werden,
daß sie darauf an der inneren Auflagefläche befestigt werden, daß die überstehenden Drahtenden
entlang der Rille abgeschnitten werden und daß schließlich das Frontplattenteil mit der
äußeren Auflagefläche seines Randes vakuumdicht mit dem Röhrenkolbenteil verbunden wird.
Entgegengehaltene ältere Rechte:
Deutsches Patent Nr. 1011461.
Deutsches Patent Nr. 1011461.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 509/136 4.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1170262XA | 1956-02-23 | 1956-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029409B true DE1029409B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=22370607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG21524A Pending DE1029409B (de) | 1956-02-23 | 1957-02-19 | Kathodenstrahlroehre, insbesondere Bildroehre fuer Farbfernsehen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029409B (de) |
| FR (1) | FR1170262A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011461B (de) | 1955-05-26 | 1957-07-04 | Chromatic Television Lab Inc | Verfahren zur Herstellung einer Elektronenstrahlroehre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern |
-
1957
- 1957-02-19 DE DEG21524A patent/DE1029409B/de active Pending
- 1957-02-22 FR FR1170262D patent/FR1170262A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011461B (de) | 1955-05-26 | 1957-07-04 | Chromatic Television Lab Inc | Verfahren zur Herstellung einer Elektronenstrahlroehre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1170262A (fr) | 1959-01-13 |
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