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DE1029266B - Elektrisches Zuendhuetchen fuer Patronen - Google Patents

Elektrisches Zuendhuetchen fuer Patronen

Info

Publication number
DE1029266B
DE1029266B DED22419A DED0022419A DE1029266B DE 1029266 B DE1029266 B DE 1029266B DE D22419 A DED22419 A DE D22419A DE D0022419 A DED0022419 A DE D0022419A DE 1029266 B DE1029266 B DE 1029266B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gap
metal
cartridges
cup
combustible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22419A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinz Gawlick
Dr Hans Stadler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DED22419A priority Critical patent/DE1029266B/de
Publication of DE1029266B publication Critical patent/DE1029266B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/12Primers; Detonators electric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Elektrisches Zündhütchen für Patronen Für die Zündung von Patronen sind Zündhütchen bekannt, die durch elektrischen Strom gezündet werden. Diese Zündhütchen enthalten einen leitfähigen Zfindsatz, welcher in eine Metallkapsel eingepreßt ist. Es müssen zwei gegeneinander isolierte Metallzuführungen vorhanden sein, die den Strom an den Satz heranführen. Diese Zündhütchen werden in eine Metallhülse eingesetzt. Die eine Elektrode des Zündhütchens ist über die Metallhülse mit der Waffe leitend verbunden, die andere Elektrode mit dein elektrisch isolierten Zündstift der Waffe.
  • Für besondere Zwecke wünscht man, daß die Metallhülse der Patrone durch eine solche ersetzt wird, die praktisch rückstandslos verbrennt. In diesem Fall wird die Hülse aus einem brennbaren Stoff, z. B. Zelluloid, N itrozellulosepulver oder ähnlichem, geformt. Man hat für solche Hülsen bereits Schlagzündhütchen mit brennbarem Näpfchen entwickelt, deren Umhüllung ebenfalls aus einer ähnlichen brennbaren Masse besteht.
  • Die Verwendung von elektrischen Zündhütchen für derartige Patronen stößt dagegen auf erhebliche Schwierigkeiten, da für die Strarnzuführung elektrisch gut leitfähige Kontakte nicht entbehrt werden können. Es besteht zwar die Möglichkeit, für die Stromzuführung dünne Metallfolien aus leicht verdampfendem bzw. brennbarem Metall zu verwenden. Es ist aber unbedingt wichtig, den Elektrodenabstand bei der Fertigung und auch beim Gebrauch des Zündhütchens konstant zu halten, denn von dem Elektrodenabstand hängt die Zündspannung bzw. Zündenergie ab, die für die Zündung des Zündhütchens notwendig ist. Da in automatischen Waffen die zur Verfügung stehende Zündenergie innerhalb geringer Grenzen schwanken kann, erweist es sich als notwendig, ein besonderes Augenmerk auf diesen Elektrodenabstand zu legen.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, für die Elektroden Zweistoffolien zu verwenden, von denen der eine Werkstoff leitfähig, der andere isolierend ist. Als metallische Leiter können sämtliche Metalle verwendet werden, als Isolationsmaterial brennbare Stoffe, wie. z. B. Zelluloid, N itrozellulosepulver, Papier usw.
  • Die Herstellung dieser Zweistoffolien geschieht in der Weise, daß man die beiden Stoffe, sowohl Metall als auch Isolationsmaterial, nach den üblichen Kaschierungsmethoden. Aufwalzen, Kleben, unter Druck und Wärine verbindet. Dieses kann auf endlosen Rollen oder Bögen geschehen, die dann auf die. erforderliche Streifenbreite zugeschnitten werden. Die Metallkaschierung braucht nicht nur einseitig, sondern kann auch auf beiden Seiten erfolgen. Diese Streifen enthalten das leitende Material entweder auf der einen oder auf beiden Seiten. Für die Verwendung zu Spaltzündhütchen ist es notwendig, nunmehr eine genau bemessene Unterbrechung der Metallschicht auszuführen, die später von dem leitfähigen Satz überdeckt wird. Die Unterbrechung kann bei einseitig metallkaschierten Folien durch vorsichtiges Abfräsen der Metallschicht, bei zweiseitig metallkaschierten Folien durch Stanzen der Streifen erfolgen. In dem ersten Fall ist die Spaltbreite durch die Breite der Ausfräsung gegeben, im zweiten durch die Dicke des Isolationsmaterials.
  • Es besteht ferner auch die Möglichkeit, das Metall durch Aufdampfen oder Aufspritzen auf die isolierende Unterlage aufzubringen. Hierbei kann durch entsprechende Abdeckung bereits der Schlitz beim Metallisieren erhalten werden.
  • In der Zeichnung ist dargestellt, wie diese Folien nunmehr für die Herstellung der elektrischen Zündhütchen verwendet werden sollen.
  • In Fig. 1 wird in ein brennbares Näpfchen 1 eine einseitig kaschierte Metallfolie 2 mit eingefrästem Spalt für die Stromzuführung eingelegt und der Spaltsatz 3 auf dieselbe aufgepreßt. Auf den Spaltsau wird als nächster der Zündsatz 4 eingefüllt und dieser durch eine dicke Scheibe 6 aus brennbarem Material abgedeckt.
  • In Fig. 2 wird in ein brennbares Näpfchen 1 zunächst der Zündsatz 4 eingepreßt und auf diesen das Näpfchen 5 mit dem Spaltsatz 3 eingedrückt. Die Kontaktzuführung besteht aus einem einseitig kaschierten Metallfolienstreifen 2, dessen Spalt durch Einfräsen hergestellt ist. Das Näpfchen 5 kann durch Preßsitz oder durch Einschrauben mit dein Näpfchen 1 verbunden werden. Damit die Folie 2 nicht beschädigt wird, wird diese in eine entsprechend ausgesparte Nut des Näpfchens 5 eingelegt. Fig. 3 zeigt ein brennbares Näpfchen 1, in das ein doppelseitig metallisch kaschierter Streifen 2 mit Lochspalt 2 eingelegt wird. Hierzu erhält das Näpfchen 1 Nuten, in die der Streifen eingelegt wird, so daß er über den Innendurchmesser des Näpfchens nicht vorsteht. Beim Einfüllen muß so verfahren werden, daß auch ein Teil des Spaltsatzes 3 unter den Stromzuführungsstreifen gelangt, damit sowohl die Unter- als auch -die Oberseite der Stromzuführung mit Spaltsatz in Berührung kommt. Hierzu hat das N äpfchen 1 in seinem Boden eine kleine Vertiefung 7. welche den Spaltsatz » aufnimmt, damit dieser die Unterfläche des Stromzuführungsstreifens berühren soll. Nach dem Festpressen des Spaltsatzes werden ein Näpfchen 5, welches bereits mit einem Zündsatz 4 versehen ist, eingepreßt und die Metallzuführungen in der in der Skizze angedeuteten Weise an der äußeren Umhüllung befestigt.
  • Fig. 4 zeigt ein brennbares Näpfchen 1, durch dessen Schlitz die einseitig kaschierten Folienenden durchgezogen werden. Das Näpfchen 5 mit den eingelegten Metallfolienstreifen 2 wird mit dem Spaltsatt 3 in das Näpfchen 5 eingepreßt. Auf den Spaltsatz 3 wird dann der Zündsatz 4 eingefüllt und dieser durch eine dicke Scheibe 6 aus brennbarem Material abgedeckt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Zündhütchen für Patronen mit brennbarer Hülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung aus Zweistoffolien, die aus einte leitenden und isolierenden Material bestehen, hergestellt ist.
  2. 2. Zündhütchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet2 daß der Spalt bei einseitig metallisch kaschierter Folie durch Fräsen, bei zweiseitig metallisch kaschierter Folie durch Stanzen eines Spaltes hergestellt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 47 212; schweizerische Patentschrift Nr. 207 169; französische Patentschrift Nr. 1005 318; britische Patentschrift Nr. 8272 vom Jahre 1900.
DED22419A 1956-02-27 1956-02-27 Elektrisches Zuendhuetchen fuer Patronen Pending DE1029266B (de)

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DE (1) DE1029266B (de)

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