DE1132475B - Elektrischer Funkenzuender - Google Patents
Elektrischer FunkenzuenderInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
H39335VIb/78e
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 28. JUNI 1962
Elektrischer Funkenzünder
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Funkenzünder, der zur Zündung einer Sprengladung dient,
insbesondere in Bergwerken, bei Aufschlußarbeiten und in Geschossen. Derartige Zünder enthalten bekanntlich
zwei Elektroden, die mit einer elektrischen Stromquelle verbunden" und durch ein Dielektrikum
getrennt sind.
Es sind verschiedene Arten von Funkenzündern, bekannt. Zum Betrieb mit Hochspannung verwendet
man im allgemeinen als Dielektrikum einen den elekirischen
Strom nichtleitenden Sprengstoff. Der Sprengstoff wird durch den Funken, der zwischen den beiden
Elektroden überschlägt, gezündet. Ein derartiger Zünder benötigt jedoch einen kräftigen Stromerzeuger,
der eine Spannung von z. B. 20 000 Volt hergeben kann, so daß dieser Zünder praktisch nur in Bergwerken
undSteinbrüchen u.dgl. verwendetwerdenkann.
Um einen derartigen Zünder m einem Geschoß zu
verwenden, wo der Stromerzeuger wegen des sehr geringen verfügbaren Platzes eine ganz wesentlich gerimgere
Klemmenspannung haben muß, erteilt man dem Dielektrikum eine gewisse Leitfähigkeit, indem
ihm Graphit oder Metallpulver in feiner Verteilung beigemischt wird. Der mit diesem Gemisch angefüllte
Raum zwischen den beiden Elektroden bildet somit eine Folge zahlreicher kleiner Spalte, wodurch
das Explosivgemisch die Bildung eines Funkenüberschlags bei geringer Spannung von etwa 500 Volt gestattet.
Diese Anordnung hat aber verschiedene Nachteile. Einerseits ist nämlich die Zusammensetzung des
Gemisches aus dem Sprengstoff und den verwendeten Metallpulvern, das als elektrischer Widerstand zwischen
den beiden Elektroden dient, sehr kritisch, weil seine Leitungseigenschaften genau auf die verfügbare
elektrische Spannung eingestellt sein müssen, und andererseits muß der Zünder mit einem sehr empfindlichen
Zündsprengstoff versehen werden, da in einem Geschoß nur ein Stromerzeuger von geringer Leistungsfähigkeit
untergebracht werden kann. Hierdurch wird die Sicherheit des mit diesem Zünder versefaenen
Geschosses wesentlich beeinträchtigt.
Die Erfindung hat das Ziel, diese Nachteile zu vermeiden. Sie betrifft einen verbesserten Funkenzünder,
der mit einfachen Mitteln leicht 'herstellbar ist und gut
reproduzierbare elektrische Eigenschaften besitzt, was einen besonders großen Vorteil für die Massenherstellung
derartiger Zünder darstellt.
Der erfindungsgemäße Funkenzünder enthält, wie bekannt, zwei durch ein Dielektrikum getrennte Elektroden
und ist dadurch gekennzeichnet, daß eine der Elektroden aus einem Sprengstoff besteht, der die
Elektrizität leitet.
Anmelder:
Hotchkiss-Brandt, Paris
Hotchkiss-Brandt, Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Ohmstede
und Dipl.-Ing. B. Schmid, Patentanwälte,
Stuttgart S, Falbenhennenstr. 17
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 4. Mai 1959 (Nr. 793 891)
Frankreich vom 4. Mai 1959 (Nr. 793 891)
Gemäß einer Ausführungsform besteht das Dielektrikum aus einem isolierenden Element, das an derjenigen
Stelle, wo der Funken überspringen soll, ein Loch von kleinerem Querschnitt als die Korngröße
des leitenden Sprengstoffs besitzt.
Nach einer anderen Ausführungsform besteht das Dielektrikum aus einer Schicht eines kristallinen Halbleiters,
beispielsweise dem Oxyd oder Karbid desjenigen Metalls, aus dem die andere Elektrode besteht.
Dieser kristalline Halbleiter gestattet den Stromdurchgang von einer Elektrode zur anderen unter Zwischenschaltung
eines oder mehrerer Emissionszentren der Elektronen. Diese bekannte Entiadungserschednung
geht immer in Form von Funken vor sich, wenn die Überschlagsspannung erreicht ist.
Die Leitfähigkeit des als Elektrode dienenden Sprengstoffs kann durch ein bekanntes Verfahren erreicht
werden, beispielsweise durch Mischung des Sprengstoffs mit einer leitfähigen Substanz, z. B. Graphit
oder Metallpulver. Während die Eigenschaften des Gemisches außerordentlich kritisch sind, wenn
es sich wie bei den bekannten Zündern um die Herstellung einer Schicht von bestimmtem elektrischem
Widerstand aus einem solchen Gemisch handelt, können im Fall der aus einem leitenden Sprengstoff bestehenden Elektrode die Mischungsverhältnisse in
ziemlich großen Grenzen schwanken, wobei der Prozentsatz des leitenden Anteils beispielsweise zwischen
10 und 20 liegen kann, ohne daß die Arbeitsweise des
Zünders hierdurch ungünstig beeinflußt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele an
Hand der Zeichnung. Hierin zeigen
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3 4
Fig. 1 bis 5 schematische Schnitte durch versande- Mitteln für Ubersehlagspannungen zwischen 50 und
dene erfindungsgemäße Zünder. 300 Volt hergestellt werden.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel enthält der Für kleinere Spannungen, z. B. in der Größenord-Zünder
A1 eine Metallhülse 1, deren mit einem Loch 2 nung von 20 bis 50 Volt, kann man eine Elektrode 4
versehener Boden zum Zentrieren eines Isolierringes 3 5 aus Aluminium verwenden, deren Oberfläche cheaus
Kunststoff, Keramik od. dgl. dient. Dieser isolie- misch mit einer Oxydschicht 5 α überzogen ist. Diese
rende Ring 3 dient zur Halterung einer ersten Elek- OxydschicMhat eine ausgesprochene kristalline Struktrode
4, die aus Metall besteht. tür, und der Stromdurchgang geschieht schon für eine
Diese Elektrode ist mit einer dielektrischen! Schicht 5 geringe Uberschlagspannung mittels der aus der Halbbedeckt, die aus einer dünnen Scheibe, vorzugsweise io leitertechnik wohlbekannten Emissionszentren. Die
aus Kunststoff oder auch aus; Papier od. dgl. besteht. Entladung findet trotz der geringen Spannung mit
Die Scheibe 5 besitzt in ihrer Mitte ein sehr enges Funkenbildung statt. Wenn man mit diesem einfachen
Loch 6 vom Durchmesser von der Größenordnung Verfahren höhere Überschlagsspannungen erreichen
0,01 mm, das einen sehr kurzen Kanal bildet, durch will, so braucht nur die durch chemische Oxydation
den der Zündfunken hindurch muß. Dieser Kanal 6 15 erzeugte Schicht mit einem isolierenden Lack überkann
vorzugsweise dadurch hergestellt werden, daß zogen zu werden. An Stelle einer Oxydschicht kann
die Scheibe S vor ihrem Einbringen in den Zünder man auch eine Karbidschicht verwenden,
mittels eines Hochspannungsfunkens durchlöchert wird. Derartige halbleitende Oxyd- oder Karbidschichten
Oberhalb der Scheibe 5 befindet sich eine zweite können auch auf chemischem, elektrolytischem oder
Elektrode?, die aus einer Schicht eines Zündspreng- 20 thermischem Weg auf anderen Metallen oder Legicstoffs
besteht. Sie ist, wie oben angegeben, dadurch rungenz.B. auf Eisen, Kupfer od. dgl. erzeugt werden,
leitend gemacht, daß sie mit einem leitenden Bestand- Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform As eines
teil, z. B. Graphit oder Metallpulver, gemischt ist. Als erfindungsgemäßen Zünders, wobei jedoch oberhalb
Sprengstoff kann vorteilhaft Bleiazid oder Bleitrinitro- der mit einem Loch 12 versehenen Scheiben eine
resorcmat oder ein Gemisch beider dienen. Das Metal- 25 Metallkapsd 13 mit Mittelloch 14 vorgesehen ist, die
pulver kann aus Aluminium, Kupfer od. dgl. bestehen. die Aufgabe hat, die als Elektrode verwendete Menge
Die einzige Bedingung ist, daß es nicht vom verwen- des leitenden Sprengstoffs 7 zu verringern. In diesem
deten Sprengstoff chemisch angegriffen wird. Fall verläuft die Entladung von der Elektrode 4 über
Oberhalb der zweiten Elektrode? befindet sich ein die dielektrische Schicht5α zur Elektrode? und der
nichtleitender Zündsprengstoff 8, der beispielsweise 30 Strom geht von der Kapsel 13 zur Hülse 1.
aus Bleiazid besteht, und schließlich ein sekundärer Fig. 4 zeigt einen weiteren Zünder Ai, bei dem
Sprengstoff 9, der beispielsweise aus Tetryl, Pentrit, zwei isolierte leitende Drähte IS und 16 als Elektro-Hexogen,
Trinitrotoluol od. dgl. besteht. den dienen, wobei der leitende Sprengstoff? in die-Die
in der Hülse 1 befindlichen Teile werden bei- sem Fall als Zwischenelektrode dient. Die beiden
spielsweise durch einen Klemmrand 10 am Ende der 35 Drähte 15 und 16 sind nämlich auf einer gewissen
Hülse festgehalten. Länge von ihrem Ende her miteinander verdrillt, wo-Wenn die Hülse 1 und die Elektrode 4 einer elek- bei mindestens eines der Enden vorher mit einer ddtrischen
Spannung U unterworfen werden, die bei- elektrischen Schicht 5 b überzogen wurde. Vorzugsspielsweise
über gestrichelt eingezeichnete Kontakte weise handelt es sich um eine Oxydschicht, die auf
zugeführt wird, so gelangen die Elektroden 4 und 7 40 elektrolytischem oder chemischem Weg erzeugt wurde,
beiderseits des Dielektrikums 5 unter Spannung und Die beiden verdrillten Drähte werden dann derart in
es springt ein Funke zwischen ihnen durch den Ka- einen Körperl? aus Kunststoff eingebettet, der sieh
nal6 über. Hierdurch wird die aus dem leitenden seinerseits am Boden der Hülse 1 befindet, daß die
Sprengstoff 7 bestehende Elektrode zur Explosion ge- Enden der Drähte etwas unter der Oberfläche 18 des
bracht. Diese zündet den nichtleitenden Initialspreng- 45 Körpers 17 liegen, daß aber die dielektrische(n)
stoff 8, und dieser zündet seinerseits die Spreng- Scbicht(en) etwas aus dieser Fläche heraussteht, bzw.
ladung 9. herausstehen. Diese Schichten werden anschließend
Fig. 2 zeigt einen Zünder ^L2, dessen Elektrode 4 auf die Höhe dieser Oberfläche abgeschliffen, so daß
oberflächlich mit einer dielektrischen Schicht 5 α über- die mindestens ein Ende der Drähte bedeckende dizogen
ist und mit einer isolierenden Scheiben be- 50 elektrische Schicht 5b infolge des Schleifen« mit der
deckt ist, die ein Mittelloch 12 aufweist. Durch dieses Oberfläche 18 abschließt.
Loch steht der als zweite Elektrode dienende leitende Über dieser bzw. diesen dielektrisdhe(n) Schichten)
Sprengstoff 7 in Berührung mit der dielektrischen 5 b wird der Sprengstoff 7 angebracht, der eine Zwi-
SchichtSa. In diesem Fall findet die elektrische Ent- schenelektrode zwischen den beiden Elektroden 15
ladung durch die dielektrische Schicht 5 a hindurch 55 und 16 darstellt, und oberhalb des Sprengstoffs 7 be-
statt, indem sich ein Funke an derjenigen Stele bildet, findet sich wieder der Initialsprengstoff 8 und die
wo der elektrische Widerstand am geringsten ist, d. h. sekundäre Sprengladung 9.
an der Stelle, wo zwischen den beiden Elektroden 4 Bei dieser Lösung wird die Zündung der Spreng-
und 7 die Isolierscheibe 11 wegen des Loches 12 nicht Stoff schicht 7 durch einen Funken erzielt, der zwi-
vorhanden ist. 60 sehen der Schicht 7 und mindestens einem der Drähte
Die Elektrode 4 kann beispielsweise aus Aluminium 15 oder 16 überspringt.
bestehen, wobei dann die dielektrische Schicht 5 α aus Wenn eine einzige dielektrische Schicht 5 b vorge-
Aluminiumoxyd besteht, das duroh anodische Oxyda- sehen ist, besitzt die Anordnung nur zwei Elektroden,
tion erhalten wurde. Eine derartige Oxydschicht zeigt deren eine aus dem Draht 15 bzw. 16 besteht, der
keine eigentliche kristalline Struktur, ist aber tatsäch- 65 diese Schicht trägt, während die andere Elektrode
lieh von Kanälen sehr kleinen Querschnitts durch- durch den Sprengstoff 7 gebildet wird,
zogen, die einen gewissen Stromdurchgang erlauben. Wenn dagegen gemäß der in Fig. 4 gezeigten Aus-
Eine derartige Anodenschicht kann mit einfachen führungsform beide Drähte 15 und 16 je mit einer
dielektrischen Schicht 5 b bedeckt sind, bildet die Anordnung
zwei in Reihe geschaltete Zünder aus den Teilen 15, 15 b und 7, bzw. 7, 5 b und 16. Der Sprengstoff?,
der die Brücke zwischen den beiden Schichten 5 b bildet, spielt dann die Rolle einer den beiden
in Reihe liegenden Zündern gemeinsamen Elektrode.
Dasselbe gilt für den Zünder A5 nach Fig. 5, bei
dem die als Elektroden dienenden Enden der Leiter 15 und 16 am Boden eines Hohlraums 19 enden, der
in den isolierenden Träger 17 eingearbeitet ist. Mindestens eines der Drahtenden ist wie vorher mit einer
dielektrischen Schicht 5 b bedeckt, auf der sich die leitende Explosivschicht 7 befindet, die als Zwischenelektrode
dient.
Diese Einheit aus den Teilen 15, 16, 17, Sb und 7
kann in diesem Fall unabhängig vom übrigen Zünder sein, der aus einer handelsüblichen; Zündkapsel mit
Initialladung 70 und Hauptladung 21 bestehen kann.
Der Hauptvorteil der Erfindung lieigt offenbar in
der Möglichkeit, mit außerordentlich einfachen Mitteln eine dielektrische Schicht 5, 5 a oder Sb zwischen
den Elektroden, d. h. zwischen der Elektrode 4 und der explosiven Elektrode? der Fig. 1, 2 und 3 oder
zwischen den Elektroden 15 und 16 und der Explosivschicht? im Fall der Fig. 4 und 5 herstellen zu können,
wobei eine große Regelmäßigkeit erzielt werden kann, indem durch einen einfachen Überschlagversuch
die Dicke der Isolierscheibe 5 bzw. der dielektrischen Schicht 5 α oder 5 b für eine gegebene elektrische
Betriebsspannung geeignet gewählt wird.
Die aus Sprengstoff bestehende Elektrode? empfängt stets die verfügbare elektrische Energie in Form
eines Funkens.
Wie schon erwähnt, kann die Leitfähigkeit des Sprengstoffs, die im Fall der bekannten elektrischen
Zünder, wo dieser Sprengstoff als elektrischer Widerstand wirkt, einen sehr genau bestimmten Wert haben
muß, bei der Anordnung nach der Erfindung in weiten Grenzen schwanken, ohne daß die Arbeit des
Zünders dadurch gestört wird. Hierdurch läßt sich die Anordnung leicht in Massen herstellen.
Bed den bekannten Zündern geht bei zu großer Leitfähigkeit des Sprengstoffs der Strom ohne Funkenbildung
über, während bei zu geringer Leitfähigkeit ein so höher Widerstand entsteht, daß überhaupt kein
Strom fließt und damit auch kein Funken überschlagen kann. Diese Nachteile sind bei dem Zünder nach
der Erfindung vollständig weggefallen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt.
Claims (7)
1. Elektrischer Funkenzünder mit mindestens zwei Elektroden, die durch ein Dielektrikum voneinander
getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Elektrode (7) aus einem die Elektrizität
leitenden Sprengstoff besteht, während das Dielektrikum (5, Sa, 5 b) keinen Sprengstoff darstellt.
2. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dielektrikum aus einem isolierenden
Element (5) besteht, das an der Stelle, wo der Funken überschlagen soll, ein sehr kleines
Loch (6) aufweist, das z. B. durch elektrischen Funkenüberschlag bei hoher Spannung hergestellt
wurde.
3. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dielektrikum (5 ä) aus einem
kristallinen Halbleiter, z.B. einer Oxyd- oder Karbidschicht besteht, die in an sich bekannter
Weise eine Metallelektrode (4) überzieht.
4. Zünder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem leitenden Sprengstoff (7) und dem Dielektrikum (5, 5 a) ein isolierendes Element (11) mit
einem Mittelloch (12) angeordnet ist, das den Bereich der Funkenbildung begrenzt.
5. Zünder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem isolierenden Element
(11) ein Metallelement (13) mit einem Mittelloch (14) angeordnet ist und daß die Menge des die
eine Elektrode bildenden leitenden Sprengstoffs (7) etwa auf das zur Ausfüllung der beiden
Löcher (12,14) erforderliche Maß beschränkt ist.
6. Zünder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zuleitungsdrähte (15, 16) in einen isolierenden Träger (17)
eingebettet sind und daß das Ende mindestens eines Drahtes mit dem Dielektrikum (5 b) bedeckt
ist, das mit der Oberfläche des Trägers (17) abschließt und über dem sich der leitende Sprengstoff
(7) befindet.
7. Zünder nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (18) des Trägers (17),
an der die Zuleitungsdrähte enden, sich am Boden eines Hohlraumes (19) in dem Träger befindet
und daß der leitende Sprengstoff (7) den Hohlraum (19) ausfüllt, so daß er mit dem Träger (17),
den Zuleitungsdrähten (15, 16) und dem Dielektrikum (5 b) eine Einheit bildet, die mit einer
Zündkapsel (20, 21) zusammengebaut werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 036 138,
434, 1084183;
deutsche Patentschrift Nr. 957 735;
britische Patentschrift Nr. 578 300.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 036 138,
434, 1084183;
deutsche Patentschrift Nr. 957 735;
britische Patentschrift Nr. 578 300.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 617/147 6.
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ID=8714452
Family Applications (1)
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