DE1029262B - Vorrichtung zum Verschliessen von insbesondere zwei Fluegel aufweisenden Hebetueren und -fenstern - Google Patents
Vorrichtung zum Verschliessen von insbesondere zwei Fluegel aufweisenden Hebetueren und -fensternInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
Landscapes
- Hinges (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei doppelflügligen Hebetüren oder Hebefenstern verwendet man für den Verschluß bzw. die Verriegelung
eine an dem einen Flügel sitzende Schließplatte, die mit einem am anderen Flügel sitzenden Verriegelungszapfen
zusammen arbeitet. Die Schließplatte ist mit einem Winkelschlitz versehen, dessen oben liegender
waagerechter Schenkel in Richtung der Flügeldrehung offen ist. Beim Senken des den Verriegelungszapfen
tragenden Flügels gleitet dieser Zapfen in dem senkrechten Schlitz der Schließplatte nach
unten, wodurch der Verschluß oder die Verriegelung hergestellt wird.
Bei einer zweiflügligen Hebetür oder einem Hebefenster
sitzt der Verriegelungszapfen an dem zuerst aufgehenden Flügel, während die Schließplatte an
dem anderen nachträglich zu öffnenden Flügel befestigt ist. Da der Verriegelungszapfen in verriegeltem
Zustand am Ende des senkrechten Schlitzes in der Schließplatte aufsitzt, so ist folgender wesentlicher
Übelstand vorhanden: Wenn jemand aus Unkenntnis versucht, den zweiten Flügel zuerst zu
heben, so stößt die Schließplatte mit dem Ende des senkrechten Schlitzes gegen den am ersten Flügel
sitzenden Zapfen, wodurch das Heben des zweiten Flügels verhindert ist. Da der den Flügel Betätigende
dies jedoch nicht sieht und da mit der dem Fensterflügel zugeordneten Hebevorrichtung eine große
Kraft ausgeübt werden kann, wird der Verriegelungszapfen verbogen oder gar abgebrochen. Die Verschlußvorrichtung
wird dadurch unbrauchbar.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, hat man schon vorgeschlagen, in der Schließplatte doppelt lange
Schlitze zu verwenden. Infolgedessen entstehen verhältnismäßig lange unförmige Schließplatten, die bei
der Herstellung einen hohen Werkstoffverbrauch erfordern, insbesondere dann, wenn es sich um eine
Schließplatte handelt, die sowohl links oder rechts anschlagbar sein soll, wenn es sich um einen links
oder rechts aufgehenden Flügel handelt.
Die erwähnten Nachteile sind erfindungsgemäß in einfacher Weise dadurch behoben worden, daß der
Winkelschlitz der Schließplatte U-förmig mit einer oberen und mit einer unteren Öffnung mit einem
dazwischenliegenden Steg versehen ist, gegen den der Riegelzapfen in der Verschlußstellung anliegt. Die
neue Schließplatte ist links und rechts verwendbar, sie zeichnet sich durch eine geringe Bauhöhe aus und
erfordert infolgedessen bei ihrer Herstellung nur ein Minimum von Werkstoff.
Eine gleichgestaltete Schließplatte ist bei einem Treibriegel Verschluß für Drehkippfenster bereits vorgeschlagen
worden. Dabei handelt es sich aber um die Lösung einer anderen Aufgabe. Der Riegelzapfen befindet
sich dort an einer schiebbaren Treibstange,
Vorrichtung zum Verschließen
von insbesondere zwei Flügel
aufweisenden Hebetüren und -fenstern
Anmelder:
Gretsch-Unitas G.m.b.H.,
Stuttgart-Feuerbach, Bregenzer Str. 18
Stuttgart-Feuerbach, Bregenzer Str. 18
Alfred Renz, Stuttgart-Zuffenhausen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wobei drei verschiedene Einstellagen für den Verschluß in Betracht kommen; es handelt sich dabei um
ao die Drehstellung, um die Verschlußstellung und um die Kippstellung des Fensterflügels, für welche Stellungen
die untere und die obere Öffnung des Winkelschlitzes und der zwischen den Öffnungen liegende
Steg in Betracht kommen.
Die neue Schließplatte ist mit gleichem Vorteil auch bei einflügligen Hebetüren oder Hebefenstern
anwendbar, wobei sie mit dem Blendrahmen fest verbunden wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Verschlußvorrichtung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Schließplatte von der Seite gesehen ;
Fig. 2 stellt den zugehörigen Beschlag mit einem Verriegelungszapfen, gleichfalls von der Seite gesehen,
dar;
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Schließplatte und den zugehörigen Beschlag von vorne gesehen, und die
Fig. 5 ist ein der Fig. 3 entsprechender Grundriß.
Die in den Fig. 2 und 4 dargestellte, den Verriegelungszapfen 1 fest oder drehbar tragende Platte 2
wird bei doppelflügliger Ausführung mit dem zuerst aufgehenden Flügel verbunden.
Die in den Fig. 1 und 3 ersichtliche Schließplatte 3 wird mit dem zweiten oder zuletzt aufgehenden Flügel
verbunden. Die Schließplatte 3 hat einen U-förmigen Schlitz 4, dessen waagerechte Teile 4', 4" die
obere und die untere Ein- und Austrittsöffnung bilden. Der zwischen den beiden Öffnungen i', 4" gelegene,
durch die Platte 3 gebildete Steg ist mit 5 bezeichnet. Befindet sich der mit der Schließplatte verbundene
Flügel in gesenkter Stellung und der mit dem Verriegelungszapfen 1 versehene Flügel in gehobener
Stellung, dann kann beim Schließen des ersten Flügels der Verriegelungszapfen 1 in die öff-
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nung 4' eintreten bzw. bei der Flügelöffnung aus ihr
austreten.
Wird der erste Flügel in geschlossener Stellung gesenkt, dann bewegt sich der Zapfen 1 innerhalb des
senkrechten Schlitzes nach unten, bis er gemäß dem in der Fig. 3 gestrichelt eingezeichneten Kreis seine
Endlage erreicht hat. Der Zapfen 1 liegt dann in halber Höhe des Schlitzes 4 hinter dem Steg 5 der
Schließplatte 3, wodurch die Verriegelung hergestellt ist. Wird bei der Flügelöffnung aus Versehen zuerst
der zweite mit der Schließplatte 3 verbundene Flügel angehoben, dann ist das ohne weiteres möglich, weil
sich die Schließplatte 3 ungehindert durch den in ihr befindlichen Zapfen 1 nach oben bewegen kann. Die
Beschädigung der Beschlagteile ist daher ausgeschlossen.
Die Schließplatte kann wahlweise links oder rechts angeschlagen werden. Wird sie in einer gegenüber
der Zeichnung um 180° verdrehten Lage verwendet, dann liegt die Eintrittsöffnung 4" oben und arbeitet
mit dem Verriegelungszapfen zusammen.
Das gleiche ist der Fall, wenn die Schließplatte bei einflügliger Ausführung der Tür oder des Fensters
entweder links oder rechts in den Blendrahmen eingelassen ist.
Wie aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich ist, ist die Schließplatte 3 mit einer schräg verlaufenden Stirnfläche
6 versehen, die der rechtwinklig verlaufenden Stirnfläche 7 gegenüberliegt. Die schräge Stirnfläche
6 ist derart gestaltet, daß die Spitze des von den Stirnflächen 6, 7 eingeschlossenen spitzen Winkels
der Fläche der Platte 3 zugeordnet ist, in der sich der Schlitz 4 befindet. Dadurch ist der besondere
Vorteil erreicht, daß die schräg verlaufende Stirnfläche 6 immer auf die richtige Seite am Flügel- oder
Blendrahmen zu liegen kommt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verschließen von insbesondere zwei Flügel aufweisenden Hebetüren und
-fenstern mittels mit dem einen Rahmen fest verbundener Schließplatten, die einen Winkelschlitz
aufweisen, in den sich ein mit dem Gegenrahmen fest verbundener Riegelzapfen beim Senken eines
Flügels zum Verschließen einlegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelschlitz (4) U-förmig
mit einer oberen und mit einer unteren Öffnung (4', 4") mit einem dazwischenliegenden Steg (5)
versehen ist, gegen den der Riegelzapfen (1) in der Verschhißstellung anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Eintrittsöffnungen
(4', 4") aufweisende Stirnfläche (6) der Schließplatte (3) derart schräg verläuft, daß die Spitze
des von den beiden sich gegenüberliegenden Stirnflächen (6 und 7) eingeschlossenen spitzen Winkels
der Schlitzseite der Platte gegenüberliegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 940 754.
Deutsche Patentschrift Nr. 940 754.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 503/53 4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG15897A DE1029262B (de) | 1954-11-26 | 1954-11-26 | Vorrichtung zum Verschliessen von insbesondere zwei Fluegel aufweisenden Hebetueren und -fenstern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG15897A DE1029262B (de) | 1954-11-26 | 1954-11-26 | Vorrichtung zum Verschliessen von insbesondere zwei Fluegel aufweisenden Hebetueren und -fenstern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029262B true DE1029262B (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=7120544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG15897A Pending DE1029262B (de) | 1954-11-26 | 1954-11-26 | Vorrichtung zum Verschliessen von insbesondere zwei Fluegel aufweisenden Hebetueren und -fenstern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029262B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940754C (de) * | 1953-09-27 | 1956-03-22 | Hans Bilstein | Treibriegel-Verschluss, insbesondere fuer einfluegelige Drehkippfenster |
-
1954
- 1954-11-26 DE DEG15897A patent/DE1029262B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940754C (de) * | 1953-09-27 | 1956-03-22 | Hans Bilstein | Treibriegel-Verschluss, insbesondere fuer einfluegelige Drehkippfenster |
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