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DE1029255B - Steuervorrichtung fuer die Fluegel von Zykloidenpropellern - Google Patents

Steuervorrichtung fuer die Fluegel von Zykloidenpropellern

Info

Publication number
DE1029255B
DE1029255B DENDAT1029255D DE1029255DA DE1029255B DE 1029255 B DE1029255 B DE 1029255B DE NDAT1029255 D DENDAT1029255 D DE NDAT1029255D DE 1029255D A DE1029255D A DE 1029255DA DE 1029255 B DE1029255 B DE 1029255B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
circle
angle
angle lever
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1029255D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1029255B publication Critical patent/DE1029255B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/02Propulsive elements directly acting on water of rotary type
    • B63H1/04Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction
    • B63H1/06Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades
    • B63H1/08Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades with cyclic adjustment
    • B63H1/10Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades with cyclic adjustment of Voith Schneider type, i.e. with blades extending axially from a disc-shaped rotary body

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für die Flügel von Zykloidenpropellern Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für die Flügel von Zykloidenpropellern. Bei den Zykloidenpropellern wird die Größe und Richtung des Schubes der Flügel stetig geregelt, wenn die Lage des Schnittpunktes der Normalen auf die Flügel im Flügelzapfen mit der Normalen auf die Fahrtrichtung im Mittelpunkte des Flügelkreises geändert wird. Der Schnittpunkt dieser Normalen. auf die Flügel liegt innerhalb oder außerhalb bzw. für den einen Teil des Flügelkreises innerhalb und für den anderen Teil des Flügelkreises außerhalb des Flügelkreises.
  • Es ist bekannt, die angenäherte Steuerung oder Kinematik einer Kurbelschleife ohne schwingende Gleitgelenke auszuführen. Das einfachste Beispiel ist die Sinuskinematik, bei der die Flügel von einem Kurbeltrieb wie bei den Schaufelrädern gesteuert werden.
  • Bekannt sind übereinandergelegene, formschlüssige Raumkurvenkörper als Steuerorgane, die über Lenker von Gelenkparallelogrammen die Flügelschwingung zu regeln haben. Naturgemäß können mehrere Raumkurvenkörper mit Gelenkparallelogrammen niemals einen Steuerpunkt mit Kraftschluß zur Lenkung aller Flügel ergeben.
  • Um die Mängel dieser Kinematik zu mildern, wurde schon vorgeschlagen, die Flügelschwingung über schwingende Hebel von einer Bogenschubkurbel abzuleiten. Bekannt ist auch ein Spezialfall einer Bogenschubkinematik, die sich aus dem »Storchschnabel« der Getriebelehre ableitet, wobei ein Winkelhebel mit gleich langen Schenkeln; die aufeinander senkrecht stehen, mit dem Schnittpunkt der Schenkel auf einem Kreisbogen schwingt, dessen Radius ebenso lang ist wie die Schenkel des Winkelhebels. Das eine Ende des Winkelhebels ist über eine Schubstange mit dem Flügelhebel gelenkig verbunden, das andere Ende des Winkelhebels wird relativ auf einem Kreisring als Zwischenteil geführt, dessen Mittelpunkt exzentrisch zum Radmittelpunkt des Flügelkreises liegt. Der Mittelpunkt des Flügelkreises kann daher nicht direkt durch Verschiebungen die Flügel steuern, sondern es muß mittels einer Synchronisiervorrichtung der Zwischenteil als Ring synchron oder isochron mit der Drehzahl des Zykloidenpropellers angetrieben werden. An dem von diesem Zwischenteil angetriebenen Ring wird erst jeder Flügel für sich über die Hebel der Kinematik angelenkt. Bei einzelnen Varianten einer Kinematik der Kurbelschleife ist es auch bekannt, eine Übersetzung der Schwingungen vorzunehmen, so daß die abgeleiteten Amplituden der von den Flügeln ausgeführten Schwingungen zur Erhöhung der Steigung größer sind als die ableitenden Schwingungen einer Kurbelschleife, deren Kreisdurchmesser von einem allseits verschiebbaren Punkt -Steuerpunkt - in Richtung und Größe gesteuert werden.
  • Nach der Erfindung wird der Zusammenhang einer Kinematik angegeben, von der man die grundsätzlichen Merkmale der Flügelschwingungen der bekannten Arten der Kinematik auch ohne ein schwingendes Gleitgelenk nur durch die Änderung eines Winkels der Reihe nach ableiten und mit der man mit oder ohne eine Synchronisierung nur in einer Ebene ohne Staffelung der Getriebe arbeiten kann.
  • Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für einen Zykloidenpropeller, bei der zur Regelung der Richtung und der Größe des Propellerschubs ein Steuerelement aus dem Mittelpunkt des Flügelkreises herausgeschoben und mit einer Exzentrizität festgehalten wird und bei der jeder Flügel durch eine an einem Flügelhebel angreifende Schubstange bewegt wird, die an dem einen Ende eines Winkelhebels angreift, und ist dadurch gekennzeichnet, daß dieser Winkelhebel mit seinem anderen Ende am Steuerelement gehalten wird und daß am Schnittpunkt der Schenkel des Winkelhebels, die einen Winkel von mehr als 90° einschließen, ein Lenker angreift, der um einen auf dem rotierenden Radboden des Flügelkreises festen Punkt schwingt.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. 1 das geometrische Verhältnis der wesentlichen Wirkungen der einzelnen Arten der Kinematik und Fig. 2 gesondert die spezielle, erfindungsgemäße Art. Die Flügel F bewegen sich auf dem Flügelkreis D um das Radmittel O im Drehsinne (p. Der mit dem Flügel fest verbundene Flügelhebel H wird von einer Schubstange S um bestimmte Winkel um den Flügelschaft 6 hin und her geschwungen. Die Schubstange S ist mit einem Ende 2 eines Winkelhebels o', 3, 2 gelenkig verbunden. Der Schnittpunkt 3 der Schenkel o', 3 und 3, 2 des Winkelhebels o', 3, 2 wird mit einem Lenker L auf einem Kreisbogen mit dem Mittelpunkt 1 geführt, der sich auf dem rotierenden Radboden des Flügelkreises D befindet. Der andere Endpunkt ö des Winkelhebels wird relativ zum Flügelkreis auf einem Kreis d geführt. Dieser Kreis d entsteht dadurch, daß der Steuerpunkt O" aus dem Mittelpunkt O des Flügelkreises D herausgeschoben und mit einer Exzentrizität e festgehalten wird, so daß er auf der um das Radmittel O sich drehend gedachten Zeichenebene und dem mitdrehenden Flügelkreis D einen Kreis d beschreibt, somit relativ zum ruhenden Flügelkreis D in entgegengesetztem Drehsinn -q synchron rotiert. Bekanntlich wird durch die Lage des Steuerpunktes O" die Richtung und Größe des Propellerschubes geregelt. Die Enden ö und 2 des Winkelhebels und der Drehpunkt 1 des angeschlossenen Lenkers L liegen beispielsweise auf einem Kreis A, dessen Mittelpunkt 3 der Schnittpunkt der Schenkel des Winkelhebels ist, wenn die Schenkel dieses Winkelhebels gleich lang sind; dieser Punkt 3 ist das eine Ende der Stange L.
  • Der Winkel & zwischen den Schenkeln des Winkelhebels o', 3, 2 sei in einem Beispiel für den Flügel F gleich 180°. Wie groß immer aber dieser Winkel 0 ist, stets ist die Strecke zwischen den Endpunkten o' und 2 des Winkelhebels die Sehne o'-2 in einem Kreise A, und daher bleibt der Peripheriewinkel o', 1, 2, in diesem Beispiel 90°, über dieser Sehne o'-2 des Winkelhebels konstant. Wird also das Ende ö des Winkelhebels auf dem Kreis d geführt, dann schwingt die Gerade o '-l um den Punkt 1 ebenso wie die Gerade 1-2 um denselben Punkt 1. Diese Schwingung der Geraden ist die Schwingung einer Kurbelschleife. die von dem Kreis d und dem Punkt 1 abgeleitet wird. Da somit jeweils die Gerade von Punkt 1 zu einem Punkt des Kreises d eine Amplitude der Schwingung der Kurbelschleife ist, vollführt auch die Gerade 1-2 dieselbe Schwingung, und es kann von dieser ableitenden Schwingung der Kurbelschleife die Schwingung des Flügels abgeleitet werden. Dazu wird der andere Endpunkt 2 des Winkelhebels mit der Schubstange S verbunden, die in der gezeichneten Nullage, das ist, wenn O, o', O" zusammenfallen, auf der Geraden 1-2 senkrecht steht. Wird der Punkt o' des einen Endes des Winkelhebels von 0 nach 180° geschoben, dann verschiebt sich der Punkt 2 des anderen Endes des Winkelhebels von 0 nach 180° auf der Geraden 1-2. Ist der Flügelhebel H nach der Zeichnung beispielsweise kleiner als die Entfernung 1-2, dann erfolgt eine Vergrößerung der Flügelschwingung, um die Steigung des Propellers zu erhöhen.
  • Relativ zum Flügelkreis D, der mit der Zeichenebene in Ruhe gedacht werden kann, beschreibt der eine Endpunkt ö des Winkelhebels o', 3, 2 den Steuerkreis d und der andere Endpunkt 2 eine Koppelkurve K, die in dem Beispiel mit ü gleich 180° ellipsenförmig ist. Ist die Steigung des Propellers gleich Null, dann ist die Exzentrizität e gleich Null, und die Koppelkurve ist der Punkt 2. Mit zunehmender Steigung, also mit e größer als Null, löst sich Punkt 2 in eine stetig größer werdende Ellipsenform auf. Je größer das Verhältnis des großen Durchmessers der Koppelkurve zu ihrem kleinen Durchmesser ist, je kleiner also bei gegebener Exzentrizität e die Schiebung 0 bis 180° auf der Koppelkurve ist, welche Schiebung die abgeleitete Schwingung des Flügels verzerrt im Vergleich zur ableitenden Schwingung der Kurbelschleife des Steuerkreises d ist, um so genauer ist die tatsächliche Schwingung des Flügels mit oder ohne eine Übersetzung der Schwingung der Kurbelschleife, die bekanntlich die Flügel derart steuert, daß sie in Leerlauf auf jedem Punkt des Flügelkreises ohne Anströmwinkel eine genaue Zykloide im Wasser beschreiben.
  • Ist der Winkel ü gleich 0°; dann liegt die bekannte Sinuskinematik vor, wie die Figur in dem Beispiel für den Flügel F" zeigt. Der Winkelhebel wird überflüssig, denn der Kreis d wird zur Koppelkurve und der Schenkel o'-3 zur Schubstange. Nur eine Winkelübersetzung würde einen Lenker L als Bogenschubkurbel erfordern, wie sich noch zeigen wird.
  • Mit zunehmendem Winkel ü, bis zu dem bekannten Wert von 9 gleich 90°, ist das Verhältnis der beiden Durchmesser der Koppelkurve noch klein, was noch keine befriedigende Belastung der Flügel auf ihrem Wege rund um das Radmittel zur Folge hat, weil die insbesondere bei hoher Steigung aus Festigkeitsgründen begrenzte Schwenkgeschwindigkeit dar Flügel der rücklaufenden Radhälfte auf der vorlaufenden Radhälfte eine zu kleine Belastung ergibt.
  • Fällt die Richtung des einen Schenkels 3-2 des Winkelhebels, wie in dem Beispiel für den Flügel F' gezeichnet, mit der Richtung des Lenkers 1-3 in der Nullage zusammen, also nach Richtung 3-4, dann wird die Koppelkurve K' bei einer sehr kleinen Schiebung 0 bis 180° ein Schwingungskreisbogen k durch Punkt 4 mit dem Mittelpunkt 1, so daß bei diesem praktisch unendlich großen Verhältnis der Durchmessec der Koppelkurve die größte Annäherung der abgeleiteten Flügelschwingung nach der Schwingung einer Kurbelschleife eintritt, denn nur bei dieser ist die Schiebung gleich Null und die Flügel bei jeder Steigung in den Punkten von 9 gleich Null und 180° des Flügelkreises parallel zur :Strömungsrichtung. Diese besondere Eigenschaft der Koppelkurve bei auf einer Geraden liegenden Punkten 1-3-4 gilt auch allgemein für andere Lagen des Punktes 1 des Lenkers 1-3, so daß der Winkel ü-o'-3-4 sich um denselben Betrag zu ändern hat, wie der Winkel 0'-3-1 sich geändert hat. Diese Kinematik nach dem Beispiel für den Flügel F' hat mit einer bekannten Kinematik; bei welcher der Winkelhebel der Doppelhebel 1, 3, 4 ist, nichts zu tun, denn bei dem Doppelhebel 1, 3, 4 ist der von Punkt 4 um Punkt 1 beschriebene Kreisbogen: nur eine winkelgetreue Vergrößerung des Kreisbogens, der von Punkt 3 mit dem Lenker 1-3 um Punkt 1 beschrieben wird, so daß, wie früher angedeutet, eine gewöhnlilche Übersetzung eines Kurbeltriebes mit den Merkmalen und Nachteilen der Sinuskinematik vorliegt, nicht aber eine Kurbelschleife.
  • Mit zunehmendem Winkel z9 von 90° an bis 180° ergeben sich besonders günstige Verhältnisse. Zur klareren zeichnerischen Darstellung dieses Falles dient Fig. 2. In .dieser ist wie in Fig. 1 O das Radmittel. D der Flügelkreis, F der Flügel, H der Flügelhebel, S die Schubstange, R der Flügelkreisradius N die Flügelnormale im Flügelschaft 6, o', 3, 2 der Winkelhebel, dessen gleich lange Schenkel einen Winkel e größer als 90° einschließen. O" ist der Steuerpunkt, der um die Exzentrizität e aus dem Flügelkreis:mittelpunkt O herausgeschoben ist. Nimmt der Winkel t7 von 90 bis 180° zu, erfolgt wieder eine Verbreitung der Koppelkurve, die jedoch im Vergleich zu dem Winkel ü gleich 90° in der vorlaufenden Radhälfte des Flügelkreises eine gewünschte stärkere Belastung des Flügels bewirkt und die Schwenkgeschwindigkeit in der rücklaufenden Radhälfte, insbesondere bei hoher Steigung, ermäßigt.
  • Es ist somit bei einem Winkel 0 größer als 90° eine Verbesserung der hydraulischen Wirkung der Flügel und der mechanischen Wirkung der Flügelsteuerung eingetreten.
  • In dem Bereich des Winkels 9 um 180° ergeben sich noch günstige Flügelschwingungen aus den Koppelkurven. Mit weiter gegen 270° wachsendem Winkel , und bis 9 gleich 360° gleich 0°, nähern sich über schleifenförmige Koppelkurven die Flügelschwingungen wieder der Sinuskinematik, und die vorlaufende Radhälfte erhält immer mehr eine zu große und die rücklaufende Radhälfte eine zu kleine Flügelbelastung, wodurch bei einer Exzentrizität e größer als Null ein Leerlauf der Flügel ohne Anströmwinkel unmöglich ist.
  • Die Fig. 1 zeigt auch für zulässige Abweichungen der Hebellängen und Winkel. daß mit dem Winkel , auch dann die wesentlichen Merkmale aller Arten der Kinematik mit den bekannten Vor- und Nachteilen ableitbar sind und daß sich erfindungsgemäß bei einem Winkel 19 größer als 90° bis zu einem Bereich von 9 um 180° die günstigsten Flügelschwingungen ergeben.
  • Für den Winkel v gleich 180° ist beispielsweise für den Flügel F" die Lage der Kinematik mit der Flügelnormalen N in einem Betriebszustande mit der Exzentrizität e gezeichnet. Der Winkel zwischen N und R"' zeigt den von dem Flügel im Punkt 6"' gebildeten Winkel der Flügelschwingung. Diese Flügelnormale N kann nun im Rahmen der Erfindung die durch das Radmittel O gehende Normale, auf die Fahrtrichtung innerhalb, auf oder außerhalb des Flügelkreises schneiden.
  • Um mehrere Flügel F, F, F" usw. mit einer in gemeinsamer Ebene gelegenen Kinematik aller Flügel anzutreiben, wurde schon vorgeschlagen, den Steuerpunkt in einen Kreisring als Zwischenteil aufzulösen, der von einer Synchronisiervorrichtung synchron oder isochron mit dem Flügelkreis D im Drehsinn f getrieben wird. Diese Komplikation des Getriebes durch eine Synchronisiervorrichtunng ist aber ohne eine Staffelung, und zwar besonders aus Raumgründen bei der erfindungsgemäßen Größe des Winkels 9 nach dem weiteren Teil der Erfindung nicht nötig, wenn der Steuerpunkt als Zapfen O" ausgebildet wird, den alle Enden o' der Winkelhebel umgreifen, und wenn ferner der Zapfen von jedem Winkelschenkel o'-3 in ö derart von zwei Lagern in einer Gabel umgriffen wird, daß die Entfernung der Lager von der Richtung der durch den Steuerzapfen übertragenen Kraft gleich groß ist. Andernfalls würden ohne Pendellager, für die jedoch oft der Platz fehlt, wie bei einem fliegenden Kurbeltrieb in Gleitlagern Kantenpressungen auftreten, oder es würde eine Staffelung der einzelnen Getriebe in verschiedenen Ebenen nötig werden. Bei der Anordnung des gemeinsamen Zapfen O" für alle Flügel und besonders auch bei dem erfindungsgemäßen Winkel 0 können hingegen alle Flügelhebel H, Lenker und Schubstangen in gleichen Ebenen liegen, wodurch die Bauhöhe des Rotors klein wird. Der Zapfen O" als gemeinsames Steuerorgan kann in bekannter Weise von einer ruhenden oder frei drehbaren Steuersäule oder von einem schwenkbaren Steuerknüppel bewegt werden, um mit der Exzentrizität e Richtung und Größe des Propellerschubes zu regeln. Die Anordnung der Gelenke um den Steuerzapfen O" in der Mitte des Propellerrotors erleichtert ihre Zugänglichkeit in einem kleinen Raum, wodurch auch die Massenkräfte und Strömungswiderstände der Getriebeteile in der Ölfüllung des Rotors verkleinert werden. Wie üblich, kann bei sich übergreifenden Getriebeteilen <furch Kröpfungen ein Ausweg gefunden werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Kinematik wird erreicht, daß in einem zentral gelegenen kleinen Raum kein schwingendes Gleitgelenk nötig ist, daß die Flügelschwingungen mit größter Annäherung gleich oder übersetzt gleich den Schwingungen einer Kurbelschleife sind und daß auch ohne eine Synchronisiervorrichtung .die Kinematik aller Flügel ohne Staffelung in einer Ebene liegt.
  • Einzelne dieser Vorteile werden wohl von der einen oder anderen bekannten Kinematik erreicht, nicht aber alle Vorteile gemeinsam wie bei der erfindungsgemäßen Kinematik und dies mit der kleinstmöglichen Anzahl von Gelenken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuervorrichtung für einen Zykloidenpropeller, bei der zur Regelung der Richtung und der Größe des Propellerschubs ein Steuerelement aus dem Mittelpunkt des Flügelkreises herausgeschoben und mit einer Exzentrizität festgehalten wird und bei der jeder Flügel durch eine an einem Flügelhebel angreifende Schubstange bewegt wird, die an dem einen Ende eines Winkelhebels angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (2-3-0") mit seinem anderen Ende am Steuerelement (o") gehalten wird und am Schnittpunkt (3) der Schenkel des Winkelhebels, die einen Winkel von mehr als 90° einschließen, ein Lenker (L) angreift, der um einen auf dem rotierenden Radboden des Flügelkreises (D) festen Punkt (1) schwingt.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Tangentiallage des Flügels (F') auf dem Flügelkreise (D) der Lenker (L) und das mit der Schubstange (S') verbundene Ende (4) des Winkelhebels auf einer Geraden liegen (l-3-4).
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Kreis (d) geführte Ende (o') des Winkelhebels (o'-2-3) einen Steuerzapfen (O") umgreift, vorzugsweise mittels zweier in einer Gabel gehaltener Lager, wobei diese Lager von der Richtung der durch den Steuerpunkt übertragenen Kraft .gleich weit entfernt sind.
DENDAT1029255D 1956-01-11 Steuervorrichtung fuer die Fluegel von Zykloidenpropellern Pending DE1029255B (de)

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DENDAT1029255D Pending DE1029255B (de) 1956-01-11 Steuervorrichtung fuer die Fluegel von Zykloidenpropellern

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3268010A (en) * 1965-04-07 1966-08-23 Voith Gmbh J M Cycloidal ship propeller

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3268010A (en) * 1965-04-07 1966-08-23 Voith Gmbh J M Cycloidal ship propeller

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