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DE1029101B - Zylinderfoermige Aufspannvorrichtung mit dauermagnetisch erregter Oberflaeche, insbesondere zum Befestigen und Aufspannen von Klischees, Matrizen od. dgl. - Google Patents

Zylinderfoermige Aufspannvorrichtung mit dauermagnetisch erregter Oberflaeche, insbesondere zum Befestigen und Aufspannen von Klischees, Matrizen od. dgl.

Info

Publication number
DE1029101B
DE1029101B DED17249A DED0017249A DE1029101B DE 1029101 B DE1029101 B DE 1029101B DE D17249 A DED17249 A DE D17249A DE D0017249 A DED0017249 A DE D0017249A DE 1029101 B DE1029101 B DE 1029101B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clichés
strips
cylinder
clamping
fastening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17249A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Closset
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED17249A priority Critical patent/DE1029101B/de
Publication of DE1029101B publication Critical patent/DE1029101B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/02Magnetic devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1546Stationary devices using permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Zylinderförmige Aufspannvorrichtung mit dauermagnetisch erregter Oberfläche, insbesondere zum, Befestigen und Aufspannen von Klischees, Matrizen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Aufspannvorrich,tung mit dauermagnetischer Oberfläche, die insbesondere zum Befestigen und Aufspannen von ina,gnetisierbaren Druckplatten, Klischees, Matrizen od. dgl. für Druckereizwecke dient. Zylinder oder Walzen mit dauermagnetisch erregter Oberfläche sind an sich für die verschiedensten Zwecke bekannt. Sie sind verwendet worden als Scheidewalzen zum Abscheiden ferromagnetischer Teile aus Schüttgütern, Flüssigkeiten, ferner als Transportwalzen und Haftwalzen. Es sind beispielsweise zylindrische, dauermagnetische Haftvorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen die Haftkraft an der Oberfläche durch Elektromagnete erzeugt wird, indem elektromagnetische Elemente aneinandergereiht, in parallel verlaufenden Nuten angeordnet sind. Die ferromagnetischen Kerne der Elektroinagnete sitzen bei den bekannten Vorrichtungen mit einem Pol auf dem Grund der Nut auf und sind von Spulen umgeben. Derartige Vorrichtungen eignen sich, um irgendwelche ferromagnetische Geigenstände, die beispielsweise aus Schüttgütern ausgeschieden oder transportiert werden sollen, kurzzeitig zur Haftung zu bringen. Sie müssen aber zur Erzeugung der magnetischen Haftkraft an eine Gleichspannungsduelle angeschlossen werden. Zur Übertragung der elektrischen Energie sind Schleifringe od. dgl. erforderlich, die den gesamten Aufbau der Haftvorrichtung komplizieren. Ferner ist es nicht möglich,, auf der Oberfläche der Walze eine intensive magnetische Haftwirkung hervorzurufen, da, durch die räumliche Ausdehnung der Elektromagnete bedingt, die Magnetpole nicht eng aneinander gelegt werden können. Sie sind daher für da,s Aufspannen von Klischees für Druckereizwecke nicht geeignet.
  • Es sind ferner da,uermagnetischeHaftvorrichtungen bekannt, bei welchen in eine ferromagnetische Platte unter Zwischenschaltung einer ilichtferromagnetischen Schicht zylindrische Dauermagnete eingesetzt sind. Diese Dauermagnete sind in Achsrichtung magnetisiert und bilden mit der Oberfläche der Platte eine Ebene. Es sind ferner Magnetscheidewalzen bekanntgeworden, bei welchen Erregermagnete und d.a,rauf befindliche ferromagnetische Polschuhe auf einem rohrförmigen Innenteil aufsitzen. Die Polschuhe bilden unter Zwischenschaltung von nichtferromagnetischen Segmenten den äußeren Umfang des Zylinders. Auch die beiden letztbeschriebenen Magnetanordnungen eignen sich nicht für das Aufspannen von Druckplatten, Klischees od. dgl. für Druckereizwecke.
  • Beim Aufspannen von Klischees oder Druckplatten auf eine Druckwalze kommt es besonders darauf an, daß die Klischees auch nach mehreren, tausend Drucken unverrückbar festsitzen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn im Mehrfarbendruck gearbeitet werden soll. Bisher hatte man die Klischees auf Druckwalzen mit Hilfe von Klebstreifen oder Klebstoff aufgespannt. Es ergab sich dabei der Nachteil, daß bei dem Entfernen der Klischees von der Walze diese meistens unbrauchbar wurden. Es war auch zeitraubend und mühevoll, einzelne Klischees durch Aufkleben aneinanderzusetzen und sie dann infolge irgendwelcher nachträglichen Textänderungen wieder von der Walze abzulösen, um sie an einer anderen Stelle des Druckstockes zur Haftung zubri@ngen.Infolge der festen Haftung durch den Klebstoff werden die Klischees beim Ablösen oder Abreißen in vielen Fällen beschädigt und daher unbrauchbar. Es kommt auch vor, daß bei Auftreten einer erhöhten Temperatur an der Walze während des Druckvorganges der Klebstoff weich wird und aus diesem Grunde die Klischees nicht mehr richtig an der Walze haften.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine zylinderförmige Aufspannvorrichtung anzugeben, bei welcher magnetisierbare Klischees, beispielsweise flexible Gummiklischees, auf einer dauermagnetisch erregten Oberfläche der Auf spanlv orrichtun.g befestigt werden. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zylindermantel parallel zur Achse Nuten angebracht sind, in die Leisten aus mehreren in Reihe nebeneinander angeordneten, in Richtung der Leistenhöhe magnetisierten Dauermagnetstäben und seitlich befestigten Streifen aus nichtferromagnetischem Werkstoff eingeschoben sind. Diese Dauermagnetstäbe sind so befestigt, daß die Dauermagnete mit einem Pol auf dem Nutengrund der zylinderförmigen.'Vorrichtung, welcher aus ferromagnetischem Werkstoff besteht, aufsitzen. Es ist hierdurch ein unverrückbares magnetisches Festspannen der Klischees gewährleistet; da durch die erfindungsgemäße Maßnahme eine Vielzahl von eng aneinanderstehenden Polen auf der gesamten Oberfläche hergestellt wird. Durch diese Engpolteilung wird die Haftkraft in unmittelbarer Nähe der Oberfläche sehr groß, so daß ein mit einer magnetisierbaren. Einlage versehenes Gummiklischee auf der Walze unverrückbar festgehalten wird. Das Abziehen des Klischees kann hingegen in einfacher Weise dadurch erfolgen, daß es an einer Ecke angehoben und von der Walze abgelöst wird. Das Klischee wird gewissermaßen aufeinanderfolgend von den Einzelinagnetsystemen nacheinander leicht abgeknickt. Die Feldunterteilung hat dabei noch den Vorteil, daß praktisch die gesamte Eisenfläche des aufzuspannenden flexiblen Klischees zur Haftkraftbildung beiträgt. da eine Übersättigung der ferromagnetischen Teile dieses, wie sie bei der Anwendung weniger sehr starker, mit großem Abstand wirkender Magnete auftritt, durch die erfindungsgemäße Gestaltung vermieden wird.
  • Besonders zweckmäßig ist es, den Nutengrund der in der zylindrischen. Walze vorgesehenen Nuten breiter zu wählen als die Nutenöffnung. Es ist dann erforderlich, daß Leisten mit entsprechend konisch geformtem O_uerschnitt verwendet werden. Die Dauermagnete werden vorzugsweise mit Messingstreifen verklebt, und die eingeschobene Leiste wird ihrerseits vorzugsweise an den Nuten angeklebt.
  • Zwecks Magnetisierung werden die dauermagnetischen Leisten nach ihrem Zusammenfügen in eineu U-förmigen Eisenrückschlußkörper eingesetzt. Die liagnetisierun.g geschieht senkrecht zur Längsachse der Leiste und parallel zu den l1essingstreifen. Nach dem Magnetisieren werden die einzelnen Leisten aus ihren Rückschlußkörpern heraus in die Nuten des Zylinders eingeschoben. Die Abmessungen. der Leiste einerseits und der Nuten andererseits werden so gewählt, daß die Magnete mit einem Pol auf dem Nutengrund aufsitzen.. Nachdem die Leisten in. die Nuten eingeschoben sind, wird die Zylinderoberfläche auf genaues Maß abgedreht bzw. abgeschliffen. Es wird auf diese Weise erreicht, daß magnetische Leisten beliebiger Länge hergestellt werden können, ohne daß die Magnete der Gefahr des Bruches bei der Herstellung und im Betriebe ausgesetzt sind. Außerdem wird eine Magnetisierung ermöglicht, die in der zylindrischen Endform des Gesamtkörpers nicht durchführbar wäre, und gleichzeitig wird erreicht, daß der geschlossene Zustand der Magnete von der Magnetisierung bis zum Einbau in den Zylinder nicht aufgehoben wird. Es tritt damit praktisch. kaum eine Verschlechterung der Magnete durch den Einbau ein.
  • Ein besonderer Vorteil der Körper gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Polfolge an der Oberfläche willkürlich gewählt werden kann. Auf einanderfolgende Leisten können an der nach außen gerichteten Fläche abwechselnd Nord- und Südpole zeigen sie können aber auch alle mit gleicher Polarität nach außen weisen. Ferner sind Abwandlungen derart möglich, daß Gruppen aus mehreren Leisten gleiche. und die nächstfolgende ebenso große Gruppe auch gleiche, jedoch insgesamt entgegengesetzte Polarität aufweisen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist als Beispiel in der Zeichnung dargestellt. Abb. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Zylinder gemäß der Erfindung; Abb. 2 zeigt eine Aufsicht und Abb. 3 eine Endansicht einer Leiste; Abb. 4 ist ein Teilschnitt, entsprechend Ab.b. 1, jedoch mit anderer Nutenform.
  • Im gewählten Beispiel ist ein Zylinderkörper 1 aus ferromagnetischem Werkstoff, beispielsweise aus Stahl, vorgesehen. Es könnte aber auch ein Körper aus nichtferromagnetischem Werkstoff gewählt werden, sofern er mit einem hinreichend starken Mantel aus ferromagnetischem Werkstoff versehen ist.
  • In die Oberfläche des Zylinders ist eine Vielzahl von Nuten 2 eingearbeitet. In diese Nuten sind dauermagnetische Leisten eingeschoben, deren Form sich insbesondere aus Abb. 2 und 3 ergibt. Sie bestehen aus einer Reihe aneinandergesetzter Datt.ermagnetstäbe 3, die mit zwei beidseitig angeordneten Streifen 4 aus nichtferromagnetischem Werkstoff, beispielsweise aus Lllessing, zu einem einheitlichen Körper vereinigt sind. Die Dauermagnete werden vorzugsweise mit den Streifen 4 verklebt. Im gewählten Ausführungsbeispiel ist die Höhe der Streifen 4 kleiner als die Höhe der Dauermagnetstäbe, so daß, wie aus Abb. 3 ersichtlich, ein Körper etwa T-förmiger Gestalt entsteht. Die Streifen 4 könnten aber auch die gleiche Höhe aufweisen wie die Dauerinagnetkörper 3. Wesentlich ist lediglich, daß die Abmessungen der Leisten einerseits und der Nuten 2 andererseits derart sind., daß die Dauermagnete 3 mit ihrer einen Endfläche auf dem N?utengrund 5 aufsitzen.
  • Die zusammengefügten Leisten werden in einen U-förmigen Rückschlußkörper aus Weicheisen eingeschoben, der die Länge der Leiste aufweist und iin übrigen in etwa die Form der Nuten 2 besitzt. In diesem Rückschlußkörper wird die Leiste senkrecht zu ihrer Längserstreckung und parallel zu den Messingstreifen magnetisiert und, alsdann aus di,csein Körper heraus in die Nuten 2 des Zylinders 1 eingeschoben und dort verklebt. Es kann hierbei so vorgegangen werden, daß jede Leiste im gleichen Sinne magnetisiert ist oder däß die Polarität von Leiste zu Leiste bzw. von einer Gruppe von Leisten zur nächsten Gruppe wechselt. Ferner können sämtliche nach außen gleiche Polarität aufweisen.
  • Wie ersichtlich, ist in Abb. 1 rechteckige Nutenform vorgesehen. Insbesondere in Fällen, in denen die Zylinder bei ihrer Verwendung mit großer Geschwindigkeit umlaufen, kann es zweckmäßig sein, wie in Abb. 4 angedeutet, Nuten 6 vorzusehen, deren Grund 7 größer ist als die Öffnung B. In solche Nuten werden Stäbe 9 konischen Querschnitts eingeschoben. Auf diese Weise wird eine Sicherung gegen die Fliehkraft geschaffen.
  • Nach dem Einschieben der Leisten in die Nuten wird der Zylinder auf Endmaß überdreht oder überschliffen. Dabei ist Sorge dafür zu tragen, daß der spangeben:d abgehobene Werkstoff von der eigentlichen Bearbeitungsstelle ferngehalten wird.
  • Der Zylinder kann ohne jede Abdeckung in Gebrauch genommen werden; es ist aber auch möglich, die Oberfläche mit einer nichtferromagnetischen Abdeckung, beispielsweise aus Messingblech, zu versehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Zylinderförmige Aufspannvorrichtung mit dauermagnetisch erregter Oberfläche, insbesondere zum Befestigen und Aufspannen von magnetisierbaren Druckplatten, Klischees, Matrizen od. dgl. für Druckereizwecke, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zylindermantel parallel zur Achse Nuten (2) angebracht sind, in die Leisten aus mehreren in Reihe nebeneinander angeordneten, in Richtung der Leistenhöhe magnetisierten Dauermagnetstäben (3) und seitlich befestigten Streifen (4) aus nichtferromagnetischem Werkstoff eingeschoben und so befestigt sind, daß die Dauermagnete (3) mit einem Pol auf dem Nutengrund (5) der zylinderförmigenVorrichtung(1) aus ferromagnetischem Werkstoff aufsitzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d.a,ß der Nutengrund breiter ist als die Nutenöffnung und daß Leisten mit entsprechend konisch geformtem Querschnitt verwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 880 841; französische Patentschrift Nr. 1047 607; britische Patentschrift Nr. 319 668; USA.-Patentschrift Nr. 2 535 719.
DED17249A 1954-03-09 1954-03-09 Zylinderfoermige Aufspannvorrichtung mit dauermagnetisch erregter Oberflaeche, insbesondere zum Befestigen und Aufspannen von Klischees, Matrizen od. dgl. Pending DE1029101B (de)

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