DE1029190B - Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren - Google Patents
Verfahren zur Erhoehung der Kompression in VerbrennungsmotorenInfo
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- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L1/00—Liquid carbonaceous fuels
- C10L1/10—Liquid carbonaceous fuels containing additives
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Description
- Verfahren zur Erhöhung der Kompression in Verbrennungsmotoren Die Patentanmeldung D 15462Ia/46a6 zeigt einen Weg, den Verdichtungsdruck in Verbrennungsmotoren, dessen Absinken durch Verschleiß ein Absinken der Leistung des. Motors bzw. des Treibstoffes zur Folge hat, dadurch zu erhalten bzw. wieder aufzubauen und zu steigern, daß Treibstoffe verwendet werden, die einen geringen, unter 0,1 Volumprozent, vorzugsweise zwischen 0,001 und 0,02%, liegenden Gehalt einer im Treibstoff gelösten Säure aufweisen, und zwar, nachdem diese mit Blei in Verbindung mit Kupfer und/oder Zink und gegebenenfalls Zinn in Berührung gebracht worden war. Außerdem wird dem Treibstoff zweckmäßig in an sich bekannter Weise ein mehrkerniger Kohlenwasserstoff, vorzugsweise Naphthalin, zugesetzt, und zwar in der 2- bis 500-fachen, vorzugsweise 25fachen Menge der verwandten Säure.
- Vorzugsweise wird das Verfahren der Hauptanmeldung so durchgeführt, daß dein Kraftstoff zunächst eine organische Säure und ein mehrkerniger cyclischer Kohlenwasserstoff zugesetzt wird, worauf die Mischung, vor Eintritt in den Verbrennungsraum, finit den genannten Metallen in Berührung gebracht wird.
- In manchen Fällen hat sich nun gezeigt, daß auch solche auf die erwähnte Art: und Weise vorbereiteten Treibstoffe nicht sogleich wirksam werden, d. h. die geschilderten Wirkungen sich erst nach längerer Zeit und nur allmählich zeigen, während wiederum in anderen Fällen eine sofortige Leistungssteigerung wahrnehinbar war. Es konnte festgestellt werden, daß diese manchmal zu beobachtende Trägheit darauf zurückzuführen ist, daß die Metalle mit Oxyden oder anderen Fremdkörpern überdeckt waren, so daß sie dem Angriff der Sätire nicht sogleich zugänglich waren. Es wird daher vorgeschlagen, diese Oxyde bzw. Fremdkörper vor dein Einsatz der Metalle auf mechanischem, physikalisch-cheinischein oder cheinischein Wege zu entfernen. Besonders vorteilhaft ist es, eine Vorhehandhing mit einer hochkonzentrierten Lösung derjenigen Säure vorzunehmen, welche später als Zusatz zum Kraftstoff Verwendung findet. In diese Lösung werden die in Frage kommenden Schwermetalle oder Legierungen von beispielsweise Blei, Kupfer, Zink oder Zinn eingetaucht und einige Zeit darin belassen. Dieses Verfahren ist ohne weiteres auch finit Erfolg durchzuführen, wenn die Metalle in Form von Geräteteilen der Maschine, z. B. als Tank, Rohrleitungen und Filter, Anwendung finden. Die Bespülung der Geräte mit Lösungen organischer Säuren ist auch in diesen Fällen ohne weiteres möglich. Die Zeitdauer dieser Einwirkung kann naturgemäß in weiten Grenzen schwanken und richtet sich im wesentlichen nach dem Oberflächenzustand des verwendeten Metalls oder der Legierung der Metalle.
- Beispiel Für einen Fahrversuch wurde der Kraftwagentank aus Eisen mit normalem Fahrbenzin gefüllt. In den Tank bzw. in das Benzin wurden Streifen aus Lötzinn (Legierung aus 65 Teilen. Blei und 35 Teilen Zinn), ferner solche aus Zink und Kupfer eingehängt. Darauf wurden pro Liter Benzin 6 ccm einer Lösung von 48 g Naphthalin und 2 g Benzoesäure in 950 g Benzin zugesetzt. Die erwartete Wirkung der erwähnten Kompressionserhöhung und Leistungssteigerung trat in den ersten 1000 km nicht ein und zeigte sich auch dann erst in schwachen Ansätzen.
- Bei Wiederholung des Versuchs wurden die Metallstreifen vor Einhängung in den Tank in eine übersättigte Lösung von Benzoesäure in Benzin gelegt und 3 Stunden in dieser Lösung belassen. Nach Einhängung der so vorbehandelten Metalle in den Kraftwagentank zeigte sich bei sonst gleichen Verfahrensbedingungen die Kompressionserhöhung schon nach 383 km in dem Umfang von durchschnittlich 1,1 atü pro Zylinder bei entsprechender Leistungssteigerung.
- In den Verbrennungsraum gelangte bei diesem Versuch eine Mischung von Blei-, Kupfer- und Zinkbenzoat und ferner Spuren von Zinnbenzoat.
- Die gleichen motornsch-en Erfahrungen wurden bei Serienversuchen mit Kraftwagen verschiedener Fabrikmarken gemacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erhöhung der Kompression in Verbrennungsmotoren nach Patentanmeldung D 15462 Ia/46aB, dadurch gekennzeichnet, daB die Metalle, die mit den in den zu verwendenden Treibstoffen enthaltenen aromatischen Säuren in Berührung gebracht werden sollen, vorher in eine hochkonzentrierte bzw. gesättigte Kraftstofflösung einer organischen Säure, vorzugsweise aromatischer Natur, eingetaucht bzw. mit dieser Lösung bespült werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 552 236.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17918A DE1029190B (de) | 1954-06-01 | 1954-06-01 | Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17918A DE1029190B (de) | 1954-06-01 | 1954-06-01 | Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029190B true DE1029190B (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=7035850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED17918A Pending DE1029190B (de) | 1954-06-01 | 1954-06-01 | Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029190B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108005B (de) * | 1958-09-26 | 1961-05-31 | Torrimetal Trust Reg | Treibstoff fuer Explosions- und Dieselmotore |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR552236A (fr) * | 1921-10-25 | 1923-04-26 | Produit carburant |
-
1954
- 1954-06-01 DE DED17918A patent/DE1029190B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR552236A (fr) * | 1921-10-25 | 1923-04-26 | Produit carburant |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108005B (de) * | 1958-09-26 | 1961-05-31 | Torrimetal Trust Reg | Treibstoff fuer Explosions- und Dieselmotore |
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