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DE1029190B - Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren

Info

Publication number
DE1029190B
DE1029190B DED17918A DED0017918A DE1029190B DE 1029190 B DE1029190 B DE 1029190B DE D17918 A DED17918 A DE D17918A DE D0017918 A DED0017918 A DE D0017918A DE 1029190 B DE1029190 B DE 1029190B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal combustion
combustion engines
increasing compression
metals
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17918A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Drouven
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST DROUVEN DR
Original Assignee
ERNST DROUVEN DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST DROUVEN DR filed Critical ERNST DROUVEN DR
Priority to DED17918A priority Critical patent/DE1029190B/de
Publication of DE1029190B publication Critical patent/DE1029190B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/18Organic compounds containing oxygen
    • C10L1/188Carboxylic acids; metal salts thereof
    • C10L1/189Carboxylic acids; metal salts thereof having at least one carboxyl group bound to an aromatic carbon atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Kompression in Verbrennungsmotoren Die Patentanmeldung D 15462Ia/46a6 zeigt einen Weg, den Verdichtungsdruck in Verbrennungsmotoren, dessen Absinken durch Verschleiß ein Absinken der Leistung des. Motors bzw. des Treibstoffes zur Folge hat, dadurch zu erhalten bzw. wieder aufzubauen und zu steigern, daß Treibstoffe verwendet werden, die einen geringen, unter 0,1 Volumprozent, vorzugsweise zwischen 0,001 und 0,02%, liegenden Gehalt einer im Treibstoff gelösten Säure aufweisen, und zwar, nachdem diese mit Blei in Verbindung mit Kupfer und/oder Zink und gegebenenfalls Zinn in Berührung gebracht worden war. Außerdem wird dem Treibstoff zweckmäßig in an sich bekannter Weise ein mehrkerniger Kohlenwasserstoff, vorzugsweise Naphthalin, zugesetzt, und zwar in der 2- bis 500-fachen, vorzugsweise 25fachen Menge der verwandten Säure.
  • Vorzugsweise wird das Verfahren der Hauptanmeldung so durchgeführt, daß dein Kraftstoff zunächst eine organische Säure und ein mehrkerniger cyclischer Kohlenwasserstoff zugesetzt wird, worauf die Mischung, vor Eintritt in den Verbrennungsraum, finit den genannten Metallen in Berührung gebracht wird.
  • In manchen Fällen hat sich nun gezeigt, daß auch solche auf die erwähnte Art: und Weise vorbereiteten Treibstoffe nicht sogleich wirksam werden, d. h. die geschilderten Wirkungen sich erst nach längerer Zeit und nur allmählich zeigen, während wiederum in anderen Fällen eine sofortige Leistungssteigerung wahrnehinbar war. Es konnte festgestellt werden, daß diese manchmal zu beobachtende Trägheit darauf zurückzuführen ist, daß die Metalle mit Oxyden oder anderen Fremdkörpern überdeckt waren, so daß sie dem Angriff der Sätire nicht sogleich zugänglich waren. Es wird daher vorgeschlagen, diese Oxyde bzw. Fremdkörper vor dein Einsatz der Metalle auf mechanischem, physikalisch-cheinischein oder cheinischein Wege zu entfernen. Besonders vorteilhaft ist es, eine Vorhehandhing mit einer hochkonzentrierten Lösung derjenigen Säure vorzunehmen, welche später als Zusatz zum Kraftstoff Verwendung findet. In diese Lösung werden die in Frage kommenden Schwermetalle oder Legierungen von beispielsweise Blei, Kupfer, Zink oder Zinn eingetaucht und einige Zeit darin belassen. Dieses Verfahren ist ohne weiteres auch finit Erfolg durchzuführen, wenn die Metalle in Form von Geräteteilen der Maschine, z. B. als Tank, Rohrleitungen und Filter, Anwendung finden. Die Bespülung der Geräte mit Lösungen organischer Säuren ist auch in diesen Fällen ohne weiteres möglich. Die Zeitdauer dieser Einwirkung kann naturgemäß in weiten Grenzen schwanken und richtet sich im wesentlichen nach dem Oberflächenzustand des verwendeten Metalls oder der Legierung der Metalle.
  • Beispiel Für einen Fahrversuch wurde der Kraftwagentank aus Eisen mit normalem Fahrbenzin gefüllt. In den Tank bzw. in das Benzin wurden Streifen aus Lötzinn (Legierung aus 65 Teilen. Blei und 35 Teilen Zinn), ferner solche aus Zink und Kupfer eingehängt. Darauf wurden pro Liter Benzin 6 ccm einer Lösung von 48 g Naphthalin und 2 g Benzoesäure in 950 g Benzin zugesetzt. Die erwartete Wirkung der erwähnten Kompressionserhöhung und Leistungssteigerung trat in den ersten 1000 km nicht ein und zeigte sich auch dann erst in schwachen Ansätzen.
  • Bei Wiederholung des Versuchs wurden die Metallstreifen vor Einhängung in den Tank in eine übersättigte Lösung von Benzoesäure in Benzin gelegt und 3 Stunden in dieser Lösung belassen. Nach Einhängung der so vorbehandelten Metalle in den Kraftwagentank zeigte sich bei sonst gleichen Verfahrensbedingungen die Kompressionserhöhung schon nach 383 km in dem Umfang von durchschnittlich 1,1 atü pro Zylinder bei entsprechender Leistungssteigerung.
  • In den Verbrennungsraum gelangte bei diesem Versuch eine Mischung von Blei-, Kupfer- und Zinkbenzoat und ferner Spuren von Zinnbenzoat.
  • Die gleichen motornsch-en Erfahrungen wurden bei Serienversuchen mit Kraftwagen verschiedener Fabrikmarken gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erhöhung der Kompression in Verbrennungsmotoren nach Patentanmeldung D 15462 Ia/46aB, dadurch gekennzeichnet, daB die Metalle, die mit den in den zu verwendenden Treibstoffen enthaltenen aromatischen Säuren in Berührung gebracht werden sollen, vorher in eine hochkonzentrierte bzw. gesättigte Kraftstofflösung einer organischen Säure, vorzugsweise aromatischer Natur, eingetaucht bzw. mit dieser Lösung bespült werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 552 236.
DED17918A 1954-06-01 1954-06-01 Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren Pending DE1029190B (de)

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Publications (1)

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DE1029190B true DE1029190B (de) 1958-04-30

Family

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DED17918A Pending DE1029190B (de) 1954-06-01 1954-06-01 Verfahren zur Erhoehung der Kompression in Verbrennungsmotoren

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108005B (de) * 1958-09-26 1961-05-31 Torrimetal Trust Reg Treibstoff fuer Explosions- und Dieselmotore

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR552236A (fr) * 1921-10-25 1923-04-26 Produit carburant

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR552236A (fr) * 1921-10-25 1923-04-26 Produit carburant

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