DE1029093B - Fassung fuer roehrenfoermige Entladungslampen mit Zweistiftsockel - Google Patents
Fassung fuer roehrenfoermige Entladungslampen mit ZweistiftsockelInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
- H01R33/05—Two-pole devices
- H01R33/06—Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other
- H01R33/08—Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp
- H01R33/0836—Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp characterised by the lamp holding means
- H01R33/0854—Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp characterised by the lamp holding means with lamp rotating means
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- Connecting Device With Holders (AREA)
- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fassung für röhrenförmige, im wesentlichen nur über einen Teil
ihres Umfanges Licht ausstrahlende Entladungslampen mit Zweistiftsockel, deren im feststehenden
Teil drehbar gelagerter Rotor mit Kontaktorganen versehen ist, die zur Aufnahme der Lampensockelstifte
dienen und die wenigstens über einen Teil des Rotordrehbereiches mit im feststehenden Fassungsteil
gelagerten Anschlußkontakten in elektrisch leitender Berührung stehen.
Die bisher üblichen Fassungen für Entladungslampen mit allseitig gleichmäßiger Lichtausstrahlung
besitzen fast ausschließlich nur eine Arbeitsstellung, in der die Lampensockelstifte mit den Anschlußkontakten
in inniger Berührung stehen und der Rotor durch eine Rastvorrichtung am Weiterdrehen gehindert
wird.
Vor einiger Zeit sind röhrenförmige Entladungslampen auf den Markt gekommen, die mit einer sich
über die gesamte Länge der Lampe erstreckenden Reflexionsschicht versehen sind, so daß diese Lampen
nur über einen Teil ihres Umfanges Licht aussenden. Das ausgestrahlte Licht tritt hierbei also nur in einer
bestimmten Richtung aus. Es besteht daher der Wunsch, diese Lampen um ihre Längsachse drehbar
anzuordnen, um das ausgestrahlte Licht in gewünschte Richtungen lenken zu können.
Es ist bereits bekannt, Fassungen für derartige Lampen als Ganzes drehbar anzuordnen. Dies hat
aber den Nachteil, daß die Fassungshalterung sehr umfangreich wird und schwierig zu bedienen ist;
außerdem können die Zuleitungen zu den Fassungen nicht fest verlegt werden, sondern müssen auf einer
derartigen Länge frei schwebend ausgebildet sein, wie es der Drehbereich der Fassung erfordert.
Die Entladungslampen mit Reflexionsschicht könnten auch in an sich bekannten Rotorfassungen verwendet
werden, bei denen die Sockelstifte der Lampe über einen großen Drehbereich des Rotors mit
federnden Anschlußkontakten im feststehenden Fassungsteil in ständiger Berührung stehen. Bei diesen
bekannten Fassungen erfolgt das Festsetzen des Rotors in verschiedenen Arbeitsstellungen entweder
durch eine Rastvorrichtung zwischen Rotor und dem feststehenden Fassungsteil oder durch Rasten bzw.
Kerben in den Anschlußkontaktfedern, in welche die Sockelstifte beim Drehen der Lampe einrasten. Derartige
Fassungen weisen aber den Nachteil auf, daß durch oftmaliges Verdrehen der Lampe die Anschlußkontaktfedern
sich verbiegen bzw. ihre Federkraft verlieren können, so daß eine feste Kontaktgabe
zwischen den Sockelstiften und den Anschlußkontakten nicht mehr gewährleistet ist und die Gefahr von
Funkenbildung usw. besteht.
Fassung für röhrenförmige
Entladungslampen mit Zweistiftsockel
Entladungslampen mit Zweistiftsockel
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G.m.b.H.,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Karl Eikenbusch, Dülmen (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile bei einer Fassung eingangs erwähnter Art dadurch, daß
die Rotorkontaktorgane oder die Fassungsanschlußkontakte wenigstens teilweise als feste kreis- bzw.
teilkreisförmige Kontaktstreifen ausgebildet sind, auf denen die Anschlußkontakte oder die Kontaktorgane
bzw. mit diesen elektrisch verbundene Kontaktkörper bei Drehung des Rotors gleiten. Hierbei werden
die Sockelstifte von den Kontaktorganen im Rotor fest gehaltert, so daß Kontaktschwierigkeiten
nicht auftreten können.
Um eine Arretierung der Lampe in einigen vorgegebenen
Arbeitsstellungen zu erreichen, sind die Kontaktstreifen mit kalottenartigen Einbuchtungen
bzw. Aussparungen versehen, in welche die Kontaktorgane oder die Anschlußkontakte bzw. deren Kontaktkörper
bei Drehung des Rotors einrasten.
Vorzugsweise ist bei der Stellung des Rotors, in der das Einführen der Lampensockelstifte erfolgt,
die Verbindung zwischen den Kontaktorganen und den Anschlußkontakten unterbrochen.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf den feststehenden Teil einer Fassung nach der Erfindung ohne Abdeckkappe;
Fig. 2 stellt einen Schnitt längs der Linie A-B der Fig. 1 dar;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch einen zugehörigen Fassungsrotor, und
Fig. 4 zeigt in einem Schnitt längs der Linie C-D der Fig 3 die Rückansicht des Rotors.
Die Fassung nach den Figuren besitzt einen feststehenden Fassungsteil 1 aus Isolierstoff. In langgestreckten
Einschnitten 2 des Fassungsteiles 1 sind zwei streifenförmige Anschlußkontakte 3 gelagert, die
am unteren Ende je eine Klemme 4 zum Anschließen
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der Verbindungsdrähte einer Spannungsquelle besitzen.
In der oberen Hälfte weist der Fassungsteil 1 eine etwa kreisförmige Aussparung 5 zur Aufnahme eines
scheibenförmigen Rotors 6 (Fig. 3 und 4) auf. Die in die Aussparung 5 hineinragenden Enden der Anschlußkontakte
3 sind als teilkreisförmige Kontaktstreifen 7 ausgebildet, welche in die Rückwand 8 des
Fassungsteiles 1 eingelassen sind. Jeder Kontaktstreifen 7 erstreckt sich im dargestellten Ausführungsbeispiel
über einen Winkel kleiner als 90°. Es ist jedoch möglich, jeden Kontaktstreifen 7 über fast
360° zu führen; in diesem Fall müßten die beiden Kontaktstreifen jedoch auf Kreisen mit verschiedenen
Durchmessern liegen.
Die Rotorscheibe 6, die ebenfalls aus Isolierstoff besteht, ist mit einem Längsschlitz 9 versehen, der in
der Ausgangsstellung der Fassung mit einem Schlitz 10 im Fassungsteil 1 fluchtet und in den die Sockelstifte
einer Entladungslampe eingeführt werden. Die Rotorscheibe 6 weist auf ihrer dem Fassungsteil 1
zugewendeten Seite teilweise rinnenförmige Aussparungen 11 auf, in denen federnde Kontaktorgane
12 und mit diesen elektrisch verbundene Kontaktkörper 13 lagern. Die Kontaktorgane 12 sind beiderseits
des Längsschlitzes 9 angeordnet und ragen teilweise in die Schlitzöffnung hinein; sie sind so ausgebildet,
daß die Lampensockelstifte nach Einbringen in den Längsschlitz 9 fest gehaltert werden.
Die Kontaktkörper 13 sind in der Rotorscheibe 6 mittels kleiner Schraubenfedern 14 elastisch gelagert.
An der Rotorscheibe 6 ist mit Hilfe von Schrauben 15 eine Abdeckscheibe 16 angebracht, weiche die Rückseite
der Rotorscheibe 6 abschließt und durch welche die Kontaktkörper 13 hindurchragen. An der Abdeckscheibe
16 aus Isoliermaterial ist ein Lagerzapfen 17 befestigt, der beim Einsetzen des Rotors 6 in die Aussparung
5 in eine Lageröffnung 18 in der Rückwand 8 des Fassungsteiles 1 eingreift. Dieser Lagerzapfen 17
dient als Drehachse für den Rotor 6. Der Rotor 6 wird im Fassungsteil 1 durch eine nicht dargestellte,
die ganze Fassung bis auf den Rotor 6 abdeckende Kappe gehaltert, die mittels Schrauben, für die im
Fassungsteil 1 Gewindelöcher 19 vorgesehen sind, befestigt wird.
In dieser Lage liegen die mit den Kontaktorganen 12 verbundenen Kontaktkörper 13 an den Kontaktstreifen
7 fest an. Bei Drehung des Rotors 6 bleibt die Kontaktgabe über den gesamten Ausdehnungswinkel der Kontaktstreifen 7 durch Reibung erhalten.
Die Kontaktstreifen 7 sind mit einer Anzahl kalottenartiger Einbuchtungen 20 versehen, in welche die
Kontaktkörper 13 bei Drehung des Rotors 6 einrasten.
In der Ausgangsstellung der Fassung, in der der Längsschlitz 9 im Rotor 6 und der Schlitz 10 im
Fassungsteil 1 miteinander fluchten und in der das Einführen der Lampensockelstifte erfolgt, stehen die
Kontaktorgane 13 nicht mit den Kontaktstreifen 7 in Verbindung, sondern liegen auf isolierten Blindkalotten
21 auf. Hierdurch ist gewährleistet, daß bei herausgenommener Entladungslampe die Kontaktorgane
12 spannungslos sind. Erst nach Einsetzen der Lampe gelangen bei Drehung der Lampe um ihre
Achse die Kontaktkörper 13 mit den Kontaktstreifen 7 in elektrisch leitende Verbindung.
Selbstverständlich kann die beschriebene Fassung auch mit einer Fassung für den Zündstarter zu einer
Baueinheit vereinigt werden. Die Fassung für den Zündstarter kann z. B. in der unteren Hälfte des
Fassungsteiles 1 untergebracht werden.
Claims (5)
1. Fassung mit einem drehbar gelagerten Rotor für röhrenförmige, im wesentlichen nur über
einen Teil ihres Umfanges Licht ausstrahlende Entladungslampen mit Zweistiftsockel, deren
Rotor mit Kontaktorganen versehen ist, die zur Aufnahme der Lampensockelstifte dienen und die
wenigstens über einen Teil des Rotordrehbereiches mit im feststehenden Fassungsteil gelagerten Anschlußkontakten
in elektrisch leitender Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorkontaktorgane
(12) oder die Fassungsanschlußkontakte (3) wenigstens teilweise als feste, kreis-
bzw, teilkreisförmige Kontaktstreifen (7) ausgebildet sind, auf denen die Anschlußkontakte
oder die Kontaktorgane bzw. mit diesen elektrisch verbundene Kontaktkörper (13) bei Drehung des
Rotors (6) gleiten.
2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen (7) mit kalottenartigen
Einbuchtungen (20) bzw. Aussparungen versehen sind, in welche die Kontaktorgane (12)
oder die Anschlußkontakte (3) bzw. deren Kontaktkörper (13) bei Drehung des Rotors (6) einrasten.
3. Fassung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende
Fassungsteil (1) und der Rotor (6) in an sich bekannter Weise mit je einem Schlitz (9 bzw. 10)
zum Einführen der Lampensockelstifte versehen sind und die Kontaktorgane (12) auf der Innenseite
des Rotors beiderseits des Schlitzes (9) angeordnet sind.
4. Fassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Stellung des Rotors (6), in
der das Einführen der Lampensockelstifte erfolgt, die Verbindung zwischen den Kontaktorganen (12)
und den Anschlußkontakten (3,7) unterbrochen ist.
5. Fassung nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor
(6) auf der Seite der Kontaktorgane (12) mit einer Abdeckscheibe (16) versehen ist, die im
Zentrum eine Lageröfrhung bzw. einen Lagerzapfen (17) aufweist, die bzw. der mit einem bzw.
einer im feststehenden Fassungsteil (I) befindlichen Lagerzapfen bzw. Lageröffnung (18) zusammenwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 838 796;
deutsche Patentanmeldung T 2012 VIIIc/21 f;
britische Patentschriften Nr. 536 625, 614 796,
916;
Deutsche Patentschrift Nr. 838 796;
deutsche Patentanmeldung T 2012 VIIIc/21 f;
britische Patentschriften Nr. 536 625, 614 796,
916;
französische Patentschrift Nr. 958 799.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 508/260 4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP16874A DE1029093B (de) | 1956-08-22 | 1956-08-22 | Fassung fuer roehrenfoermige Entladungslampen mit Zweistiftsockel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP16874A DE1029093B (de) | 1956-08-22 | 1956-08-22 | Fassung fuer roehrenfoermige Entladungslampen mit Zweistiftsockel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029093B true DE1029093B (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=7366254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP16874A Pending DE1029093B (de) | 1956-08-22 | 1956-08-22 | Fassung fuer roehrenfoermige Entladungslampen mit Zweistiftsockel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029093B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055127B (de) | 1956-08-24 | 1959-04-16 | Vossloh Werke Gmbh | Leuchtstofflampenfassung |
| DE1076272B (de) | 1956-12-22 | 1960-02-25 | Siemens Ag | Fassung fuer Reflektor-Leuchtstofflampen |
| DE1127467B (de) | 1960-04-14 | 1962-04-12 | Hermann Mellert Fabrik Fuer Fe | Anordnung zur drehbaren Halterung von Leuchtstofflampen mit Zweistiftsockeln |
| DE1196789B (de) * | 1963-09-16 | 1965-07-15 | Licentia Gmbh | Fassung fuer Leuchtstofflampen mit Zweistiftsockel |
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-
1956
- 1956-08-22 DE DEP16874A patent/DE1029093B/de active Pending
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