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DE1028871B - Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen - Google Patents

Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen

Info

Publication number
DE1028871B
DE1028871B DEK24107A DEK0024107A DE1028871B DE 1028871 B DE1028871 B DE 1028871B DE K24107 A DEK24107 A DE K24107A DE K0024107 A DEK0024107 A DE K0024107A DE 1028871 B DE1028871 B DE 1028871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chocolate
wrapping
shell
foil
bodies made
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK24107A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Guenther Kaupert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KAUPERT GUENTER DR ING
Original Assignee
KAUPERT GUENTER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KAUPERT GUENTER DR ING filed Critical KAUPERT GUENTER DR ING
Priority to DEK24107A priority Critical patent/DE1028871B/de
Publication of DE1028871B publication Critical patent/DE1028871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
    • A23G1/21Apparatus for moulding hollow products, open shells or other articles having cavities, e.g. open cavities

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

DEUTSCHES
Im Zuge des in ständiger Entwicklung befindlichen Verfahrens zum gleichzeitigen Formgeben und Umhüllen von Körpern aus Schokolade oder ähnlichen warmfltissig verformbaren Massen hat es sich bei der Benutzung von vorgeprägten Hartfolienschalen verschiedenster FoLienstärken als ein den Absatz derartiger umhüllter Körper erschwerender Nachteil erwiesen, daß keine genügende Haftfestigkeit zwischen dem erhärteten Schokoladenkörper und dem Hüllmaterial über die gesamte Oberfläche erreicht werden konnte. Es bildeten sich durch die zwischen den teilweise voneinander abgelösten Flächen eintretende Luft fleckige Bezirke aus, die selbst durch die noch transparenten Folien hindurch den eingeschlossenen Körper verschieden kräftig erscheinen ließen. Um in dieser Beziehung die Verkaufsfähigkeit solcher nach dem kombinierten Gieß-Umhüllungs-Verfahren hergestellten Erzeugnisse zu verbessern, soll gemäß der Erfindung die Haftfestigkeit zwischen Hüllmaterial und dem eingehüllten Körper dadurch über die ganze Oberfläche gewährleistet werden, daß man auf der Folienschale nach innen in den von dem eingeschlossenen Körper, z.B. dem Schokoladenkörper, einzunehmenden· Raum hineinreichende Ankervorsprünge vorsieht, die vorzugsweise am Rand der Folienschale oder in seiner unmittelbaren Nachbarschaft angeordnet werden sollten, weil an dieser Stelle die Gefahr des Ablösen der Folienschale von dem durch Gießen in ihr hergestellten Körper am größten ist.
Derartige Ankervorsprünge können sowohl als ringsherum laufende bzw. in Einzellängen aufgeteilte Wülste als auch als Nasen geringer Breite ausgeführt werden, wobei diese letzteren nicht unbedingt aus der Folie herausgeprägt zu sein brauchen, sondern auch z. B. als aus einem vorhandenen Dichtungsrand herausgeschnittene und nach innen eingeklappte Zungen oder Fahnen bzw. Lappen die Verankerungsaufgabe zu erfüllen vermögen.
Ein ganz besonderer Vorzug dieser einfachen, den kurzzeitigen Prägevorgang überhaupt nicht belastenden Verankerungsmaßnahme ist noch der Umstand, daß man bei Anwendung solcher Verankerungen von der Notwendigkeit befreit wird, überhaupt an den zusammengepaßten Rändern zweier einen einzigen Schokoladenkörper umschließenden Folienschalen herausragende Dichtungsstreifen vorzusehen bzw. die letzteren durch Verschweißung fest miteinander zu verbinden; denn mit der Verschweißung kann bei mangelhafter Ausübung der Aufsichtspflicht des Personals immerhin auch eine so weitgehende Aufschmelzung der Schokolade in der Nähe der Nahtlinie erfolgen, daß an dieser Stelle rundherum nach kurzer Lagerung Fettreifbildung auftritt, die das Vorgeprägte Hartfolienschale
zum gleichzeitigen Formgeben und
Umhüllen von Körpern aus Schokolade
und ähnlichen Massen
Anmelder:
Dr.-Ing. Günther Kaupert,
Erndtebrück (Westf.), Ederfeldstr. 1
Dr.-Ing. Günther Kaupert, Erndtebrück (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
Gesamtaussehen des umhüllten Schokoladenkörpers nachteilig beeinflußt.
In der Sicherung der festen Haftung der Hülle an dem Schokoladenkörper kann man erfindungsgemäß noöh weitergehen, indem man ein meist für die Umhüllung eines Schokoladenkörpers mit einer Symmetriebzw. Teil-Ebene benötigtes Folienschalenpaar von vornherein als bleibende zusammenhängende Einheit herstellt, was durch gemeinsame Prägung beider Schalen aus einem einzigen glatten Folienstück zu geschehen pflegt. Die beiden Schalen hängen dann in aufgeklapptem bzw. gestrecktem Präge- oder Füllzustand nur in einer Knicklinie zusammen. Klappt man die beiden Schalen um diese Knicklinie, z. B. nach Einlegen dieser Zwillingsschalenfolie in eine sie stützende Rahmenklappform und nach Hineingießen der genau dosierten Schokoladenmenge, zusammen und schleudert den Schokoladeninhalt dann über die Innenfläche des geschlossenen Folienkörpers gleichmäßig aus, dann erhält man nach dem notwendigen Abkühlen auf Raumtemperatur einen einwandfrei umhüllten Schokoladenkörper mit glattem, seine Standfestigkeit gewährleistendem Boden. Durch die Verwendung solcher zusammenhängender Folienschalen wird nicht nur beim Guß in Stützformen jeder den Halbboden der Folie stützende Wandteil der Klappformen entbehrlich, sondern auch die Gesamtstabilität des Folienkörpers erhöht, was der Aufrechterhaltung einer dichten Anlage der Folie auf der Oberfläche des Schokoladenkörpers während der Lagerzeit bis zur Auslieferung an den Verbraucher förderlich ist. Die Nahtlosigkeit der Bodenfläche der Umhüllung des fertigen Körpers wirkt sich bei dem Verbraucher,
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ζ. B. bei Kindern, die auf diese Weise geformte und umhüllte Osterhasen oder Weihnachtsmänner zeitweise als Spielzeug benutzen, insofern günstig aus, als jede Gefahr vermieden ist, daß Tischdecken oder Tischflächen beim Aufstellen durch Schokoladenkrümel verunreinigt werden könnten.
Aus der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Folienverankerung gemäß der Erfindung ersichtlich. Es zeigt
Fig. 1 einen in der Trennfuge, also der Symmetrie-Ebene, durch einen Schokoladenosterhasen in Hohlguß hergestellten Schnitt mit noch anliegender Folienhalbschale,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 3 durch einen solchen Schokoladenhohlkörper mit zwei an seiner Oberfläche verankerten Folienhalbschalen und den Stützformenhälften um sie herum und
Fig. 3 einen senkrecht zu dem Schnitt nach Fig. 1 geführten Längsschnitt durch den Osterhasenkörper mit Folienschalen und einer Stützformhälfte auf der linken und einer Ansicht der Schokoladenhalbform auf der rechten Seite der Abbildung.
Wie aus den schematischen Darstellungen ersichtlich, ruht der fertiggeformte Osterhasenkörper 1, rings von zwei einzelnen Folienhalbschalen 2 umhüllt, noch in den starren Stützformhälften 3. Zur Sicherung der mit ihren nach außen herausragenden Rändern 2' zwischen den Stützformhälften 3 eingeklemmten Folienschalen 2 an dem Schokoladenkörper 1 dienen die in Fig. 1 in einer gestrichelten Linie eingezeichneten, nach innen hineinragenden Prägewülste 2" (vgl. Fig. 2 und 3). Beim Herausnehmen des durch die Schalen 2 umhüllten Schokoladenkörpers, der auf die übliche Weise durch Schleudern hergestellt werden kann, aus den aufgeklappten oder auseinandergenommenen Stützformen 3 besteht also keinerlei Ablösegefahr für die Folienhalbschalen 2 von den Schokoladenkörperoberflächen. Auf eine besondere .Darstellung der nahtlos zusammenhängenden Folienschalen und ihrer die Hauptachse der Bodenfläche bildenden Knicklinie ist wegen der von vornherein gegebenen Verständlichkeit dieser vereinfachenden Maßnahme verzichtet worden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorgeprägte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhüllen von Körpern aus Schokolade oder ähnlichen warmflüssig verformbaren Massen, gekennzeichnet durch vorzugsweise am Rand der Folienschale angeordnete, in den von dem Schokoladenkörper einzunehmenden Raum nach innen hineinreichende Ankervorsprünge.
2. Vorgeprägte Hartfolienschale nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Ankervorsprünge als ringsherum laufende bzw. auch in Einzellängen aufgeteilte Wülste (2") bzw. als Nasen geringer Breite.
3. Ein zur Formgebung und Umhüllung eines allseitig umhüllten Körpers benötigtes Folienschalenpaar nach Anspruch 1 oder 2, bestehend aus einem einzigen auch nach der Prägung den Folienzusammenhang in einer Knicklinie aufrechterhaltenden nahtlosen Folienstück.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 507/48 4.58
DEK24107A 1954-11-19 1954-11-19 Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen Pending DE1028871B (de)

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Publications (1)

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DE1028871B true DE1028871B (de) 1958-04-24

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ID=7216926

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DEK24107A Pending DE1028871B (de) 1954-11-19 1954-11-19 Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen

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DE (1) DE1028871B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3342069A1 (de) * 1983-11-22 1985-06-05 Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co, 8501 Cadolzburg Folienform fuer hohlkoerper aus schokolade oder dergleichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3342069A1 (de) * 1983-11-22 1985-06-05 Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co, 8501 Cadolzburg Folienform fuer hohlkoerper aus schokolade oder dergleichen

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