DE1028871B - Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen - Google Patents
Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen MassenInfo
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Description
DEUTSCHES
Im Zuge des in ständiger Entwicklung befindlichen Verfahrens zum gleichzeitigen Formgeben und Umhüllen
von Körpern aus Schokolade oder ähnlichen warmfltissig verformbaren Massen hat es sich bei der
Benutzung von vorgeprägten Hartfolienschalen verschiedenster FoLienstärken als ein den Absatz derartiger
umhüllter Körper erschwerender Nachteil erwiesen, daß keine genügende Haftfestigkeit zwischen
dem erhärteten Schokoladenkörper und dem Hüllmaterial über die gesamte Oberfläche erreicht werden
konnte. Es bildeten sich durch die zwischen den teilweise voneinander abgelösten Flächen eintretende
Luft fleckige Bezirke aus, die selbst durch die noch transparenten Folien hindurch den eingeschlossenen
Körper verschieden kräftig erscheinen ließen. Um in dieser Beziehung die Verkaufsfähigkeit solcher nach
dem kombinierten Gieß-Umhüllungs-Verfahren hergestellten Erzeugnisse zu verbessern, soll gemäß der
Erfindung die Haftfestigkeit zwischen Hüllmaterial und dem eingehüllten Körper dadurch über die ganze
Oberfläche gewährleistet werden, daß man auf der Folienschale nach innen in den von dem eingeschlossenen
Körper, z.B. dem Schokoladenkörper, einzunehmenden· Raum hineinreichende Ankervorsprünge
vorsieht, die vorzugsweise am Rand der Folienschale oder in seiner unmittelbaren Nachbarschaft angeordnet
werden sollten, weil an dieser Stelle die Gefahr des Ablösen der Folienschale von dem
durch Gießen in ihr hergestellten Körper am größten ist.
Derartige Ankervorsprünge können sowohl als ringsherum laufende bzw. in Einzellängen aufgeteilte
Wülste als auch als Nasen geringer Breite ausgeführt werden, wobei diese letzteren nicht unbedingt aus der
Folie herausgeprägt zu sein brauchen, sondern auch z. B. als aus einem vorhandenen Dichtungsrand herausgeschnittene
und nach innen eingeklappte Zungen oder Fahnen bzw. Lappen die Verankerungsaufgabe
zu erfüllen vermögen.
Ein ganz besonderer Vorzug dieser einfachen, den kurzzeitigen Prägevorgang überhaupt nicht belastenden
Verankerungsmaßnahme ist noch der Umstand, daß man bei Anwendung solcher Verankerungen von
der Notwendigkeit befreit wird, überhaupt an den zusammengepaßten Rändern zweier einen einzigen
Schokoladenkörper umschließenden Folienschalen herausragende Dichtungsstreifen vorzusehen bzw. die
letzteren durch Verschweißung fest miteinander zu verbinden; denn mit der Verschweißung kann bei
mangelhafter Ausübung der Aufsichtspflicht des Personals immerhin auch eine so weitgehende Aufschmelzung
der Schokolade in der Nähe der Nahtlinie erfolgen, daß an dieser Stelle rundherum nach
kurzer Lagerung Fettreifbildung auftritt, die das Vorgeprägte Hartfolienschale
zum gleichzeitigen Formgeben und
Umhüllen von Körpern aus Schokolade
und ähnlichen Massen
Anmelder:
Dr.-Ing. Günther Kaupert,
Erndtebrück (Westf.), Ederfeldstr. 1
Erndtebrück (Westf.), Ederfeldstr. 1
Dr.-Ing. Günther Kaupert, Erndtebrück (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Gesamtaussehen des umhüllten Schokoladenkörpers nachteilig beeinflußt.
In der Sicherung der festen Haftung der Hülle an dem Schokoladenkörper kann man erfindungsgemäß
noöh weitergehen, indem man ein meist für die Umhüllung
eines Schokoladenkörpers mit einer Symmetriebzw. Teil-Ebene benötigtes Folienschalenpaar von vornherein
als bleibende zusammenhängende Einheit herstellt, was durch gemeinsame Prägung beider Schalen
aus einem einzigen glatten Folienstück zu geschehen pflegt. Die beiden Schalen hängen dann in aufgeklapptem
bzw. gestrecktem Präge- oder Füllzustand nur in einer Knicklinie zusammen. Klappt man die beiden
Schalen um diese Knicklinie, z. B. nach Einlegen dieser Zwillingsschalenfolie in eine sie stützende
Rahmenklappform und nach Hineingießen der genau dosierten Schokoladenmenge, zusammen und schleudert
den Schokoladeninhalt dann über die Innenfläche des geschlossenen Folienkörpers gleichmäßig aus,
dann erhält man nach dem notwendigen Abkühlen auf Raumtemperatur einen einwandfrei umhüllten Schokoladenkörper
mit glattem, seine Standfestigkeit gewährleistendem Boden. Durch die Verwendung solcher
zusammenhängender Folienschalen wird nicht nur beim Guß in Stützformen jeder den Halbboden
der Folie stützende Wandteil der Klappformen entbehrlich, sondern auch die Gesamtstabilität des
Folienkörpers erhöht, was der Aufrechterhaltung einer dichten Anlage der Folie auf der Oberfläche des
Schokoladenkörpers während der Lagerzeit bis zur Auslieferung an den Verbraucher förderlich ist. Die
Nahtlosigkeit der Bodenfläche der Umhüllung des fertigen Körpers wirkt sich bei dem Verbraucher,
- - - 809 507/48
ζ. B. bei Kindern, die auf diese Weise geformte und umhüllte Osterhasen oder Weihnachtsmänner zeitweise
als Spielzeug benutzen, insofern günstig aus, als jede Gefahr vermieden ist, daß Tischdecken oder
Tischflächen beim Aufstellen durch Schokoladenkrümel verunreinigt werden könnten.
Aus der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Folienverankerung gemäß der Erfindung ersichtlich.
Es zeigt
Fig. 1 einen in der Trennfuge, also der Symmetrie-Ebene, durch einen Schokoladenosterhasen in Hohlguß
hergestellten Schnitt mit noch anliegender Folienhalbschale,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 3
durch einen solchen Schokoladenhohlkörper mit zwei an seiner Oberfläche verankerten Folienhalbschalen
und den Stützformenhälften um sie herum und
Fig. 3 einen senkrecht zu dem Schnitt nach Fig. 1 geführten Längsschnitt durch den Osterhasenkörper
mit Folienschalen und einer Stützformhälfte auf der linken und einer Ansicht der Schokoladenhalbform auf
der rechten Seite der Abbildung.
Wie aus den schematischen Darstellungen ersichtlich,
ruht der fertiggeformte Osterhasenkörper 1, rings von zwei einzelnen Folienhalbschalen 2 umhüllt, noch
in den starren Stützformhälften 3. Zur Sicherung der mit ihren nach außen herausragenden Rändern 2'
zwischen den Stützformhälften 3 eingeklemmten Folienschalen 2 an dem Schokoladenkörper 1 dienen
die in Fig. 1 in einer gestrichelten Linie eingezeichneten, nach innen hineinragenden Prägewülste 2" (vgl.
Fig. 2 und 3). Beim Herausnehmen des durch die Schalen 2 umhüllten Schokoladenkörpers, der auf die
übliche Weise durch Schleudern hergestellt werden kann, aus den aufgeklappten oder auseinandergenommenen
Stützformen 3 besteht also keinerlei Ablösegefahr für die Folienhalbschalen 2 von den Schokoladenkörperoberflächen.
Auf eine besondere .Darstellung der nahtlos zusammenhängenden Folienschalen und ihrer die Hauptachse der Bodenfläche
bildenden Knicklinie ist wegen der von vornherein gegebenen Verständlichkeit dieser vereinfachenden
Maßnahme verzichtet worden.
Claims (3)
1. Vorgeprägte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhüllen von Körpern
aus Schokolade oder ähnlichen warmflüssig verformbaren Massen, gekennzeichnet durch vorzugsweise
am Rand der Folienschale angeordnete, in den von dem Schokoladenkörper einzunehmenden
Raum nach innen hineinreichende Ankervorsprünge.
2. Vorgeprägte Hartfolienschale nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung der
Ankervorsprünge als ringsherum laufende bzw. auch in Einzellängen aufgeteilte Wülste (2") bzw.
als Nasen geringer Breite.
3. Ein zur Formgebung und Umhüllung eines allseitig umhüllten Körpers benötigtes Folienschalenpaar
nach Anspruch 1 oder 2, bestehend aus einem einzigen auch nach der Prägung den Folienzusammenhang
in einer Knicklinie aufrechterhaltenden nahtlosen Folienstück.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 507/48 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK24107A DE1028871B (de) | 1954-11-19 | 1954-11-19 | Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK24107A DE1028871B (de) | 1954-11-19 | 1954-11-19 | Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen |
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| DE1028871B true DE1028871B (de) | 1958-04-24 |
Family
ID=7216926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK24107A Pending DE1028871B (de) | 1954-11-19 | 1954-11-19 | Vorgepraegte Hartfolienschale zum gleichzeitigen Formgeben und Umhuellen von Koerpern aus Schokolade und aehnlichen Massen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1028871B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3342069A1 (de) * | 1983-11-22 | 1985-06-05 | Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co, 8501 Cadolzburg | Folienform fuer hohlkoerper aus schokolade oder dergleichen |
-
1954
- 1954-11-19 DE DEK24107A patent/DE1028871B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3342069A1 (de) * | 1983-11-22 | 1985-06-05 | Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co, 8501 Cadolzburg | Folienform fuer hohlkoerper aus schokolade oder dergleichen |
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