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DE1028793B - Magnetkopfanordnung fuer Mehrspur-Magnetbaender - Google Patents

Magnetkopfanordnung fuer Mehrspur-Magnetbaender

Info

Publication number
DE1028793B
DE1028793B DEL23174A DEL0023174A DE1028793B DE 1028793 B DE1028793 B DE 1028793B DE L23174 A DEL23174 A DE L23174A DE L0023174 A DEL0023174 A DE L0023174A DE 1028793 B DE1028793 B DE 1028793B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
gap
arrangement according
erasing
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL23174A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Siegmund Loewe
Dipl-Ing Werner Zorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL23174A priority Critical patent/DE1028793B/de
Publication of DE1028793B publication Critical patent/DE1028793B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/29Structure or manufacture of unitary devices formed of plural heads for more than one track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

DEUTSCHES
Der Aufzeichnungsvorgang bei einem Magnetband findet grundsätzlich in der Weise statt, daß das laufende Magnetband zuerst einen Löschkopf, dann einen Sprechkopf passiert, wobei der Löschkopf eine bereits vorhandene Aufzeichnung löscht. Diese notwendige Reihenfolge der Funktion des Löschkopfes und des Sprechkopfes bedingt bei Mehrspurbändern bei Änderung der Bandbewegungsrichtung eine räumliche Umkehrung zwischen Sprechkopf und Löschkopf, d. h. insbesondere zwischen Aufzeichnungsspalt und Löschspalt. Bei den bekannten Anordnungen wird diese Umkehrung entweder mechanisch oder elektrisch vorgenommen. In letzterem Falle muß dann zu beiden Seiten des Aufzeichnungsspaltes (in Bandrichtung gesehen) je ein Löschspalt vorgesehen sein, von denen jeweils derjenige, der sich bei der Relativbewegung zwischen Köpfen und Band hinter dem Aufzeichnungskopf bzw. -spalt befindet, abgeschaltet sein muß, damit die soeben erfolgte Aufzeichnung nicht gleich wieder gelöscht wird. Es ist auch bekannt, die Köpfe auf einer drehbaren Platte anzuordnen und diese bei Änderung der Bandlaufrichtung zu drehen.
Sowohl die mechanische Umkehrung in der Reihenfolge zwischen Sprech- und Löschspalt als auch die elektrischen Umschaltmittel sind kostspielig; die mechanische Umkehrung erschwert außerdem die Einstellung der exakten Lage des Kopfspaltes zum Magnetband.
Die Erfindung hat eine vorteilhaftere Lösung der beschriebenen Aufgabe zum Gegenstand. Sie bezieht sich auf eine Magnetkopfanordnung für Aufzeichnung, Wiedergabe und Löschung bei Mehr- oder Vielspur-Magnetbändern und ist dadurch gekennzeichnet, daß außer dem die erste von zwei oder mehr Spuren bestreichenden Nutzspalt (Aufzeichnungs- bzw. Wiedergabespalt) und dem in üblicher Weise in der Abtastrichtung vor diesem angeordneten Löschspalt ein zusätzlicher Löschspalt vorgesehen ist, der jeweils die nächste Spur oder die nächsten Spuren bestreicht. Dadurch läßt sich diese Magnetkopfanordnung so ausbilden und anordnen, daß beim Abtasten eines Magnetbandes mit mehreren parallel nebeneinanderliegenden Spuren eine Verschiebung nur quer zur Spurrichtung notwendig ist, und zwar jeweils nach dem Ablauf einer Spur, nicht aber auch eine räumliehe Umkehrung der Aufeinanderfolge der Spalte, also z. B. eine Drehung.
Bei dieser neuen Anordnung wird somit beim Aufzeichnen einer Spur des Magnetbandes jeweils die nächstfolgende Spur gelöscht, unter der Voraussetzung, daß auf dieser sich ebenfalls eine ältere Aufzeichnung befindet, die durch die neue Aufzeichnung ersetzt werden soll. Durch das Löschen einer folgenden Spur ergibt sich der Vorteil, daß es nach dem Löschen und Magnetkopfanordnung
für Mehrspur-Magnetbänder
Anmelder:
Dr. Siegmund Loewe,
Yonkers, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. phil. K. Teucke, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Iltisstr. 7
Dr. Siegmund Loewe,
Yonkers, New York, N. Y. (V. St. A.),
und Dipl.-Ing. Werner Zorn, Berlin-Zehlendorf,
sind als Erfinder genannt worden
gegebenenfalls Neubeschriften einer Spur nicht notwendig ist, den Löschkopf an den Anfang dieser Spur zurückzubewegen, um ihn dann auf die benachbarte Spur umzustellen, die dann in der gleichen Richtung wie die erste Spur bestrichen wird, vielmehr kann der Lösch- und der Aufzeichnungskopf nach dem Abtasten einer Spur unmittelbar auf den dem Ende dieser Spur benachbarten Anfang der nächsten Spur bewegt werden, die beim Abtasten der vorhergehenden Spur bereits gelöscht wurde. Dadurch wird eine Umkehrung des Aufzeichnungskopf-Löschkopf-Aggregates nach dem Erreichen eines Spurendes nicht notwendig. Die zweite Spur kann somit unter Abschaltung des mit dem Aufzeichnungskopf auf gleicher Höhe liegenden Löschkopfes neu bestrichen werden, wobei es in das Belieben des Benutzers gestellt ist, die nächstfolgende, also dritte Spur durch den auf dieser entlangstreichenden Löschkopf bereits mitlöschen zu lassen oder abzuwarten, bis beim Besprechen dieser dritten Spur der auf gleicher Höhe mit dem Aufzeichnungskopf liegende und in diesem Falle wieder vor ihm wirksame Löschkopf in Tätigkeit tritt.
Das Prinzip der Erfindung sowie nähere Einzelheiten derselben erläutert die Zeichnung, die in den
Fig. 1 und 2 zwei schematisch dargestellte Kopfspaltanordnungen gemäß der Erfindung, in den
Fig. 3 bis 7 mehrere Phasen des Äbtastens eines Mehrspurbandes im Zusammenhang mit dem Aufzeichnungsvorgang erkennen läßt.
809 507/170
Die Fig. 1 und 2 zeigen, etwas vergrößert, eine Aufsicht auf die neue Magnetkopfanordnung von der Seite her, an der das Magnetband vorbeibewegt wird. Die Vorderfläche 1 der Anordnung, das ist die Stelle, die das Band zuerste passiert, läßt einen in üblicher Weise ausgebildeten, zu einem kombinierten Aufzeichnungs-Wiedergabe-Magnetkopf gehörenden Nutzspalt 2 erkennen, der möglichst schmal ausgebildet ist und dessen Länge der Breite der aufzuzeichnenden Spur entspricht. Neben diesem Nutzspalt 2 ist ein Löschspalt 3 angeordnet, und zwar derart, daß der bei der relativen Bewegung zwischen Kopfanordnung und Magnetband beim Bestreichen der ersten Spur dem Nutzspalt 2 vorangeht und damit eine bereits vorhandene Aufzeichnung auf dieser ersten Spur löscht. Im unteren Teil der dem Band zugewandten Vorderfläche 1 der Kopfanordnung ist nun erfindungsgemäß ein zweiter Löschspalt vorgesehen, der mit 4 bezeichnet ist. Dieser zusätzliche Löschspalt 4 ist so bemessen und angeordnet, daß er beim Abtasten des Bandes diejenige Spur bestreicht, die neben der von den Spalten 2 und 3 bestrichenen Spur liegt.
Fig. 2 zeigt grundsätzlich die gleiche Spuranordnung wie Fig. 1, jedoch mit dem Unterschied, daß gemäß Fig. 2 die Löschspalte langer ausgeführt sind, so daß sie sich, in Querrichtung des Bandes gesehen, gegenseitig auf ein kurzes Stück überlappen.
Gegebenenfalls kann die Anordnung nach Fig. 1 und 2 dahingehend abgewandelt werden, daß der zusätzliche Löschspalt 4 so lang ausgeführt ist, daß er zugleich mehrere der Spuren bestreicht, die der vor den Spalten 2 und 3 bestrichenen Spur benachbart sind.
Bei den Fig. 3 bis 7 ist jeweils ein stark verkürzt dargestelltes Magnetband A-B gezeichnet, dessen Breite in vergrößertem Maßstab dargestellt ist. Es ist so beschaffen, daß auf ihm fünf parallele Spuren nebeneinander aufgezeichnet werden können. Bei den Fig. 3 bis 7 ist vorausgesetzt, daß sich auf allen diesen fünf Spuren I bis V eine alte Aufzeichnung beimdet. Es wird nun gezeigt, wie durch die neue Kopfanordnung ein Löschen der vorhandenen Spuren und ein Aufzeichnen eines neuen Inhalts vor sich geht.
Gemäß Fig. 3 wird die zunächst am linken oberen Ende des Bandes befindliche Magnetkopfanordnung 1. wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, zwecks Bearbeitung der oberen Spur I vom Ende A zum Ende JS bewegt. Gemeint ist dabei die Relativbewegung, da in Wirklichkeit die Kopfanordnung fest steht und das Band an ihr vorbeibewegt wird.
Nach Erreichung des rechten Spurendes bei B besitzt dann die Kopfanordnung 1 die in Fig. 4 gezeichnete Lage und hat dabei mittels des Löschspaltes 3 die alte Spur I gelöscht und mittels des Nutzspaltes 2 eine neue Aufzeichnung auf dieser Spur hergestellt. Zugleich hat der Löchspalt 4 die ganze Spur II gelöscht.
Es wird nun eine Relativbewegung zwischen Kopfanordnung und Band quer zur Bandrichtung vorgenommen, so daß die in Fig. 5 gezeichnete Stellung erreicht wird. Gleichzeitig wird der nur für die Spur I vorgesehene Löschspalt 3 außer Betrieb gesetzt. Wenn nunmehr eine Relativbewegung zwischen Kopf und Band vom Ende B zum Ende A erfolgt, so erzeugt der Nutzspalt 2 auf der Spur II, die vorher von der alten Aufzeichnung befreit worden war, eine neue Aufzeichnung. Gleichzeitig löscht der Löschspalt 4 die alte Aufzeichnung auf der Spur III.
Ist gemäß Fig. 6 die Kopfanordnung 1 wieder am Bandende A. angelangt, so ist mithin die Spur II mit der neuen Aufzeichnung versehen und die Spur III von ihrer alten Aufzeichnung befreit.
Nachdem schließlich die Kopfanordnung 1 abermals um einen Spurabstand versetzt worden ist (vgl. Fig. 7), wiederholt sich derselbe Vorgang, d. h., der ATutzspalt 2 findet immer eine gelöschte Spur vor, deren Löschung beim vorangehenden Abtasten durch den zusätzlichen Löschspalt 4 erfolgt ist.
Im Rahmen der Erfindung sind noch gewisse Abänderungen möglich: Beispielsweise kann der zusätzliche Löschspalt, sofern er mehrere Einzelspuren bestreicht, in ebenso viele Einzelspalte aufgeteilt sein, die nach Wahl unabhängig voneinander abschaltbar sind, so daß es der Benutzer in der Hand hat, beim Aussteuern einer Spur eine oder mehrere der nächstbenachbarten Spuren zu löschen. Das Außerbetriebsetzen des gleichspurig mit dem Nutzspalt angeordneten ersten Löschspaltes 3 nach dem Bestreichen der ersten Bandspur wird zweckmäßig automatisch — z. B. unter Ausnutzung der Querverschiebung der Kopfanordnung um eine Spurbreite — vorgenommen.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Magnetkopfanordnung für Aufzeichnung, Wiedergabe und Löschung bei Mehr- oder Vielspur-Magnetbändern, dadurch gekennzeichnet, daß sie außer dem die erste Spur bestreichenden Nutzspalt und dem in üblicher Weise in Abtastrichtung vor diesem angeordneten Löschspalt einen zusätzlichen Löschspalt enthält, der die nächste Spur oder die nächsten Spuren bestreicht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie lediglich quer zur Spurrichtung verschiebbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Löschspalt in Fortsetzung der Richtung des Nutzspaltes angeordnet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Löschspalt in Fortsetzung der Richtung des gleichspurig mit dem Nutzspalt vorgesehenen ersten Löschspaltes angeordnet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschspalte in Richtung quer zur Spur länger sind als der Nutzspalt.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Löschbereiche der Löschspalte quer zur Spur gegenseitig überlappen.
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Löschspalt in mehrere, mehreren Spuren entsprechende Einzelspalte aufgeteilt ist.
8. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgesehenen Löschspalte bzw. deren Erregerspulen unabhängig voneinander an- und abschaltbar sind.
9. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Mitteln zur selbständigen Außerbetriebsetzung des ersten Löschspaltes am Ende der ersten abgetasteten Spur versehen bzw. verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 844 682.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 507/170 4. 5«
DEL23174A 1955-10-12 1955-10-12 Magnetkopfanordnung fuer Mehrspur-Magnetbaender Pending DE1028793B (de)

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DEL23174A Pending DE1028793B (de) 1955-10-12 1955-10-12 Magnetkopfanordnung fuer Mehrspur-Magnetbaender

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133143B (de) * 1961-07-25 1962-07-12 Grundig Max Magnettongeraet fuer monauralen oder stereofonen Halbspurbetrieb
DE1180541B (de) * 1961-06-02 1964-10-29 Viktor Stuzzi Radiotechnischer Tonbandgeraet mit Mehrspuraufzeichnung
US4414596A (en) * 1980-06-24 1983-11-08 Nakamichi Corporation Magnetic head assembly

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844682C (de) * 1950-02-09 1952-07-24 Loewe Opta Ag Umschaltvorrichtung fuer Aufzeichnungs-, Hoer- bzw. Loeschkopf-Einrichtungen bei bandfoermigen Tontraegern

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