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DE1028469B - Verfahren und Einrichtung zur gleichzeitigen elektrischen UEbertragung mehrerer, mechanischer Messgroessen mittels einer sich staendig wiederholenden Folge lagemodulierter Impulse - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur gleichzeitigen elektrischen UEbertragung mehrerer, mechanischer Messgroessen mittels einer sich staendig wiederholenden Folge lagemodulierter Impulse

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DE1028469B
DE1028469B DEA22542A DEA0022542A DE1028469B DE 1028469 B DE1028469 B DE 1028469B DE A22542 A DEA22542 A DE A22542A DE A0022542 A DEA0022542 A DE A0022542A DE 1028469 B DE1028469 B DE 1028469B
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DE
Germany
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pulse
pulses
induction coil
measured
modulated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA22542A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Antargaz Distribution de Gaz SA
Original Assignee
Antargaz Distribution de Gaz SA
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K7/00Modulating pulses with a continuously-variable modulating signal
    • H03K7/04Position modulation, i.e. PPM

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur gleichzeitigen elektrischen Übertragung mehrerer, mechanischer Meßgrößen mittels einer sich ständig wiederholenden Folge lagemodulierter Impulse Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur gleichzeitigen elektrischen Übertragung der Augenblickswerte mehrerer, beispielsweise mechanischer Meßgrößen mittels einer sich ständig wiederholenden Folge lagemodulierter Impulse, wobei die Impulse durch Induktionsspulen und gegenüber den Induktionsspulen bewegte Anker erzeugt werden und jede Impulsfolge einen innerhalb aller Folgen festen Bezugsimpuls sowie für je eine Meßgröße einen lagemodulierten Impuls enthält und der Abstand der lagemodulierten Impulse von dem Bezugsimpuls innerhalb einer Folge dem jeweiligen Augenblickswert der zugeordneten Meßgröße entspricht.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Einrichtung, mit der das erfindungsgemäße Verfahren in zweckmäßiger Weise durchgeführt werden kann.
  • Es ist bekannt, die Augenblickstellung beweglicher Teile mittels lagemodulierter elektrischer Impulse zu übertragen. Hierbei kennzeichnet die Lage eines elektrischen Impulses bzw. der zeitliche Abstand zwischen zwei elektrischen Impulsen die augenblickliche Stellung des beweglichen Teiles. Zu diesem Zweck wird in regelmäßigen Abständen ein Bezugsimpuls ausgesandt, wobei der zeitliche Abstand zwischen diesen Bezugsimpulsen und dem eigentlichen Meßimpuls dein zu übertragenden Meßwert entspricht.
  • Bei einer bekannten, nach diesem Prinzip arbeitenden Vorrichtung wird die augenblickliche Stellung des Zeigers eines Meßinstrumentes fernübertragen. Zu diesem Zweck ist eine Verzögerungsleitung so angeordnet, daß sich der Zeiger des Meßinstrumentes bei seiner Verstellung längs dieser Verzögerungsleitung bewegt. An den Eingang der Verzögerungsleitung wird eine regelmäßige Folge von elektrischen Impulsen gegeben, die einen konstanten gegenseitigen Abstand haben und von einem Oszillator erzeugt werden.
  • An dem Zeiger des Meßinstrumentes ist eine Platte befestigt, die eine kapazitative Kopplung mit der Verzögerungsleitung herstellt. Je nach der Stellung des Zeigers ändert sich der Abstand dieser Platte von dem Eingang der Verzögerungsleitung und damit auch die Zeit, die der auf den Eingang gegebene Impuls benötigt, um bis zu der Stelle der Verzögerungsleitung zu gelangen, wo sich die Platte gerade befindet und wo der Impuls von der Platte kapazitativ abgenommen wird.
  • Am Anfang der Verzögerungsleitung, nahe deren Eingang, sind feste Kondensatorplatten angebracht, die den Bezugsimpuls auf kapazitativem Wege abnehmen. Der von der am Zeiger befestigten Platte abgenommene Meßimpuls hat von dem von den festen Kondensatorplatten abgenommenen Bezugsimpuls einen zeitlichen Abstand, der proportional dem räumliehen Abstand der Platte am Zeiger von den feststelzenden Kondensatorplatten ist.
  • Diese bekannte Anordnung ist in ihrem Aufbau umständlich und empfindlich und besitzt nicht die für viele in der Praxis auszuführende mechanische Messungen erforderliche Robustheit. Der Bau einer geeigneten elektrischen Verzögerungsleitung bereitet bekanntlich Schwierigkeiten. Außerdem sind die kapazitativ gewonnenen Impulse recht schwach und müssen erheblich verstärkt werden, bevor sie über einen längeren Übertragungsweg gegeben werden können. Sollen mit dieser bekannten Vorrichtung gleichzeitig zwei oder noch mehr Meßwerte übertragen werden, so besteht keine Möglichkeit, die den verschiedenen Meßgrößen zugeordneten Meßimpulse voneinander, z. B. durch unterschiedliche Richtung, zu unterscheiden.
  • Demgegenüber schlägt die Erfindung ein Verfahren vor, das sich dadurch auszeichnet, daß es außerordentlich wenig störanfällig ist und sich zur Übertragung beliebig vieler Meßgrößen eignet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß jede Meßgröße so auf die Winkelstellung je einer um eine zu ihrer Längsrichtung senkrechte Achse schwenkbaren Induktionsspule einwirkt, daß jedem Augenblickswert der Meßgröße eine bestimmte- Winkelstellung der Induktionsspule entspricht, wobei alle Induktionsspulen um die gleiche Achse schwenkbar sind und konzentrisch zu dieser Achse synchron und mit einer der Frequenz der Impulsfolgen entsprechenden konstanten Geschwindigkeit Anker umlaufen, von denen jeder je einer Induktionsspule zugeordnet ist und bei einer bestimmten Wizikelstellung zur Induktionsspule in dieser einen Spannungsimpuls erzeugt, während der Bezugsimpuls durch einen vor einer feststehenden Induktionsspule umlaufenden Anker erzeugt wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich also von dem bekannten Stand der Technik durch die Art aus, in der die den einzelnen Meßgrößen zugeordneten Impulse lagemoduliert werden. Das wesentliche Merkmal dieses Verfahrens besteht darin, daß die Augenblickswerte der zu übertragenden, beispielsweise mechanischen Meßgrößen die Winkelstellungen einer entsprechenden Anzahl von Induktionsspulen beeinflussen. Es werden so viele um eine zu ihrer Längsrichtung senkrechte Achse schwenkbare Induktionsspulen verwendet, als Meßgrößen übertragen werden sollen. Außerdem wird eine feststehende Induktionsspule vorgesehen, die zur Erzeugung eines zeitlich konstanten Bezugsimpulses dient. Alle Induktionsspulen sind um eine gemeinsame Achse auf Kreisbögen schwenkbar. Jede Winkelstellung einer Induktionsspule auf einem Kreisbogen entspricht einem bestimmten Momentanwert der zu übertragenden Meßj röß e.
  • Alle Kreisbögen, auf denen die Induktionsspulen schwenkbar sind, haben die gleiche Achse. Zentrisch in diesen Kreisbögen laufen auf einer `Felle festsitzende Anker aus permanentmagnetischem Material mit konstanter Geschwindigkeit um. Diese Anker haben einen spiralförmigen Umfang und besitzen an einer Stelle des Umfangs eine stufenförmige Unstetigkeit, die beim Vorbeigang an der dem betreffenden Anker zugeordneten Induktionsspule in dieser einen Impuls erzeugt.
  • Die von den einzelnen Induktionsspulen erzeugten und den verschiedenen Meßgrößen zugeordneten Impulse kann man dadurch unterscheiden, daß man ihnen beispielsweise unterschiedliche Längen oder verschiedene Richtungen von einer Bezugslinie aus oder unterschiedliche Amplituden gibt.
  • Es ist zwar bekannt, daß man in Induktionsspulen Impulse erzeugen kann, indem man einen ferromagnetischen Körper an ihnen vorbeibewegt. Jedoch ist dieses Prinzip bisher noch nicht in der Weise zur Übertragung von Meßgrößen ausgenutzt worden wie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren.
  • Mit den von den einzelnen Impulserzeugern gelieferten kleßimpulsen sowie dem Bezugsimpuls kann man nun in an sich bekannter Weise eine Hochfrequenzschwingung modulieren, so daß sämtliche Impulse mittels einer einzigen Trägerfrequenz, z. B. über eine einzelne Leitung, übertragen werden können. Die Umlaufsgeschwindigkeit der allen Ankern gemeinsamen Welle bestimmt die Impulsfolgefrequenz, d. h. den Abstand zwischen zwei gleichartigen Impulsen, z. B. zwischen zwei Bezugsimpulsen, und kann den jeweiligen Bedürfnissen und Bedingungen angepaßt werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders geeignet für die elektrische Übertragung der Anzeige eines mit einer Skala versehenen Meßinstrumentes, wobei der Abstand der lagemodulierten Impulse von einem festen Bezugsimpuls den vom Meßinstrument angezeigten Skalenwert angibt. Eine für diesen Zweck besonders geeignete Einrichtung besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung aus einem Impulserzeuger mit einer mit konstanter Drehgeschwindigkeit umlaufenden Welle, auf der mit axialem Abstand mindestens zwei scheibenförmige Anker aus magne-. tischen Material befestigt sind, deren sonst vorzugsweise spiralförmiger Umfang an einer Stelle eine stufenförmige Unstetigkeit des Radius hat, wobei jedem Anker je ein von der Welle unabhängiger magnetischer Tastkopf, z. B. in Form einer Induktionsspule, so zugeordnet ist, daß er bei dem Vorbei-' gang der Unstetigkeit des zugehörigen Ankers einen. Spannungsimpuls erzeugt, wobei der eine Tastkopf ortsfest ist und den Bezugsimpuls liefert, während die anderen Tastköpfe auf zur Welle konzentrischen Kreisbögen schwenkbar sind und auf diesen Kreisbögen winkelmäßig in Abhängigkeit von den zu übertragenden Skalenwerten verstellt werden.
  • Da es mit Hilfe der Erfindung keine Schwierigkeiten bereitet, gleichzeitig zwei Meßwerte bzw. zwei Meßgrößen zu übertragen, läßt sich dieErfindung auch zur Erhöhung der Meß- bzw. Ablesegenauigkeit benutzen, indem man in an sich bekannter Weise den gesamten Meßbereich in mehrere einzelne Bereiche unterteilt und zwei Größen überträgt, von denen die eine angibt, in welchem der einzelnen Meßberenche die augenblickliche Meßgröße liegt, und die andere die: genaue Lage der Meßgröße innerhalb des Bereichs kennzeichnet. Auf diese Weise lassen sich mit der erfindungsgemäßen Einrichtung die Augenblickswerte einer Meßgröße mit außerordentlich großer. Genauigkeit übertragen, wie an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert werden soll.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Einrichtung, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines nach der Erfindung ausgebildeten Impulserzeugers, der insbesondere bei Flüssigkeitsstandmessungen Verwendung finden kann.
  • Fig. 2 eine Ansicht eines Teiles des in Fig. 1 dargestellten Impulserzeugers, Fig. 3 Oszillogramme der vom Impulserzeuger erzeugten Impulse (Fig. 3 a) und einer mit diesen Impulsenmodulierten Hochfrequenzschwingung (Fig. 3 b) ; Fig.4 ein Schaltschema eines geeigneten Hochfrequenzgenerators, der durch die Impulse des Impulserzeugers moduliert wird, Fig. 5 das Schaltschema eines Empfängers für die Wiedergabe der Impulse auf dem Bildschirm eines Oszillographen und Fig. 6 den Bildschirm dieses Oszillographen.
  • In Fig. 1 ist 1 eine drehbare Scheibe, an der ein Anzeigewert mittels eines feststehenden Zeigers 2 abgelesen werden kann. Diese Messung soll zu einer entfernten Stelle mit möglichst großer Genauigkeit (in der Größenordnung von etwa 1/looo) übertragen werden. Die Scheibe 1 sitzt starr auf einer Spule 3, auf der eine weitere Scheibe 4 festgekeilt ist. Im gezeigten Beispiel wird angenommen, daß die Anzeige des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter 5 übertragen werden soll. Der Flüssigkeitsstand wird durch einen Schwimmer 6 abgetastet, der an einem Ende eines über die Scheibe 4 laufenden Drahtes aufgehängt ist, an dessen anderem Ende ein mit einem Zeiger versehenes Gegengewicht 8 befestigt ist. Der Draht wird auf diese Weise ständig straff gehalten, und der Flüssigkeitsstand kann auf einer Skala. 9 abgelesen werden.
  • Dieser Teil der Einrichtung ist stark vereinfacht dargestellt, da er kein Bestandteil der Erfindung ist und durch jede ähnliche mechanische Vorrichtung ersetzt werden kann. Falls sich auf andere veränderbare N@"erte beziehende #:lessungen übertragen werden sollen (beispielsweise Strömungen, Stromstärken, Kräfte usw.), so inüßte gegebenenfalls zum Drehen der Spindel 3 eine geeignete Vorrichtung verwendet werden, nötigenfalls unter Zwischenschaltung eines Verstärkers bekannter Bauart, damit ein ausreichendes Drehmoment entsteht, Die Drehung der Scheibe 1 und der Spindel 3 wird mittels Zahnräder 10, 11 auf eine Welle 12 übertragen. Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 10, 11 ist derart gewählt, daß bei Drehung der Scheibe 1 aus der Nullstellung (0) in die maximale Stellung (1f1) des Meßbereichs die Welle 12 so, viele voll ständige Umdrehungen ausführt, wie derMeßbereich Abschnitte, d. h. die Scheibe 1 Teilstriche hat, also im gezeugten Beispiel fünfundzwanzig Umdrehungen. Auf der Welle 12 sind ein Zahnrad 13 und eine mit einem Antriebsfinger 15 versehene Scheibe 14 festgekeilt. Das Zahnrad 13 kämmt mit einer außenverzahnten Hohltrommel 16 gleichen Durchmessers und treibt diese an, so daß sie beispielsweise fünfundzwanzig Umdrehungen ausführt, wenn sich die Scheibe 1 von 0 bis ild dreht.
  • Jedesmal, wenn die Scheibe 14 (und somit die Welle 12 und die verzahnte Trommel 16) eine volle Umdrehung macht, bewegt der Antriebsfinger 15 eine Kerbscheibe 17 um einen Schritt vorwärts oder rückwärts. Ein fest mit der Kerbscheibe 17 verbundenes Ritzel 18 treibt eine außenverzahnte Trommel 19, die der Trommel 16 gleich ist und koaxial zu dieser liegt. Die Anzahl der Einkerbungen in der Scheibe 17 und das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Ritzel 18 und der Trommel 19 sind so gewählt, daß die Trominel 19 sich bei einer Drehung der Scheibe 1 von 0 bis 111 um einen Winkel dreht, der gleich dem ganzen Winkelbereich der Kreisskala der Scheibe 1 ist, während die Trommel 16 fünfundzwanzig vollständige Umdrehungen macht. Die Drehung der Trommel 19 findet stufenweise statt, wobei sie sechsundzwanzig verschiedene Stellungen einnehmen kann, die den sechsundzwanzig Teilstrichen entsprechen, die die fünfundzwanzig Teile der kreisförmigen Skala der Scheibe 1 begrenzen. Eine bestimmte Winkelstellung der Scheibe 1 hat somit eine dem nächsten vor dem Zeiger 2 liegenden Teilstrich der Scheibe 1 entsprechende Stellung der Trommel 19 zur Folge und eine genau den Winkel zwischen diesem Teilstrich und dem Zeiger 2 anzeigende Winkelstellung der Trommel 16.
  • Wenn z. B. die Winkelstellung der Scheibe 1 einem Flüssigkeitsstand im Behälter 5 entspricht, so würde die Trommel 19 in der dreizehnten Stufe ihrer Winkelstellung stehen (wobei sie die Zahl »Zwölf« kennzeichnet, da die erste Stellung »Null« entspricht), während die Trommel 16 zwei Fünftel einer vollen 'Umdrehung von ihrer Nullstellung aus ausgeführt hat.
  • Im Innern der verzahnten Hohltrommeln 16 und 19 ist je ein magnetischer Tastkopf 20 und 21 in Form einer auf einem Dauermagneten gewickelten Induktionsspule fest angebracht. Außerdem sind feststehende Tastköpfe 22 und 62 vorgesehen. Gegenüber den Tastköpfen 20, 21, 22 und 62 laufen scheibenförmige Anker 23. 24, 25 um, die aus einem Material hoher magnetischer Permeabilität bestehen und auf einer gemeinsamen Welle 26 befestigt sind, die zentrisch in den Trommelei 16 und 19 gelagert ist und mit hoher Geschwindigkeit durch einen Motor, vorzugsweise einen Svnchrontnotor 27 mit praktisch konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird. Die Anker haben einen spiralförmigen Umfang mit einer stufenförmigen Unstetigkeit 28 (Feg. 2). In dem Augenblick, da die Unstetigkeit 28 an einem Tastkopf vorbeigeht, wird ein Impuls in der Induktionsspule des entsprechendem Tastkopfes induziert. Demzufolge erzeugen vier Tastköpfe bei jeder Umdrehung der Welle 26 je einen Impuls, so daß vier Impulsfolgen entstehen.
  • Der minimale Zwischenraum zwischen dem größten Radius der Anker 23, 24, 25 und den Tastköpfen 20, 21, 22 und 26 ist sehr gering. Durch geeignete Wahl der Impedanz der Induktionsspulen und der Stärke der Dauermagnete können bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 1500 Umdrehungen pro Minute Impulse von 30 bis 40 Volt erzielt werden. Die Winkeleinstellung des Tastkopfes 62 gegen den Tastkopf 22 von z. B. 90° C wird ein für allemal festgelegt. Der Tastkopf 62 erzeugt einen Eichimpuls, dessen Zweck noch erläutert wird.
  • Die von den Tastköpfen 20 und 21 erzeugten Impulse haben eine zeitliche Phasenverschiebung gegenüber dem vom festen Tastkopf 22 erzeugten Bezugsimpuls, die von der Winkelstellung der Tastköpfe 20 und 21 gegenüber dem feststehenden Tastkopf 22 abhängt. Die Lage der Meßimpulse ist daher von den Stellungen der Trommeln 16 und 19 und somit von der Stellung der Scheibe 1 abhängig.
  • Die Impulse werden an den Anschlüssen 22' des Tastkopfes 22, an den Anschlüssen 62' des Tastkopfes 62 und den Anschlüssen 20' und 21' der Tastköpfe 20, 21 abgenommen. Durch geeignete Wahl der Meßimpulslage können drei periodische Impulsfolgen erzielt werden nach Form und Phase, wie in Fig. 3 angedeutet. In dieser Figur bedeutet 29 die vom festen Tastkopf 22 erzeugten Bezugsimpulse, 30 die von dem Tastkopf 20 erzeugten Meßimpulse, 31 die von dem Tastkopf 21 erzeugten Meßimpulse und. 63 die vom festen Tastkopf 62 erzeugten Eichimpulse. Der Abstand zwischen den Impulsen 29 und 31, der beim Drehen der Scheibe 1 schrittweise verändert wird, zeigt den Abschnitt der Scheibe 1 an, in dem die Messung liegt, während der Abstand zwischen den Impulsen 29 und 30 die genaue Stellung der Scheibe 1 innerhalb dieses Abschnittes, d. h. den Winkel zwischen dem vorderen Teilstrich des betreffenden Abschnittes und der genauen Stellung der Scheibe 1, angibt.
  • Für die Übertragung der Meßwerte wird eine Hochfrequenzschwingung durch die vier Impulse 29, 30, 31 und 63 in einem Hochfrequenzgenerator 32 moduliert. Die modulierte Hochfrequenzschwingung ist in Fig. 3 b zu sehen. Der negativ gerichtete Bezugsinipuis 29 sperrt die Hochfrequenz in 29'. während die positiv gerichteten Impulse 30 und 63 eine Vergrößerung der Amplituden bei 30' und 63' und der negative Impuls 31 eine Verringerung der Amplituden bei 31' verursachen.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform (Feg. 4) besteht der Hochfrequenzgenerator 32 aus einer Doppelröhre, nämlich einer Triode-Pentode 35, deren Triodenteil als durch einen Quarz 36 stabilisierter Oszillato,r arbeitet, während der Pentodentell als Mischverstärker dient, der eine ausreichende Ausgangsleistung (etwa in der Größenordnung von 3 Watt) abgibt. Die Hochfrequenzspannung gelangt über einen schematisch angedeuteten Anpassungskreis 34 in die Übertragungsleitung 33.
  • Der von dem festen Tastkopf 22 erzeugte negative Bezugsimpuls 29 wird über den Kreis 37 dem Schirmgitter 38 des Pentodenteils der Röhre 35 aufgedrückt und sperrt den Anodenstrom während der Dauer des Impulses 29. Der ebenfalls zu dem Schirmgitter 38 gelangende positive Eichimpuls 63 erhöht dagegen den Anodenstrom.
  • Die beiden Meßimpulse 30 und 31, die durch geeignete Wahl der Magnetköpfe 20 und 21 verschiedene Richtungen von einer Bezugslinie aus haben, werden über eine gemeinsame Leitung 39 dem Steuergitter 40 des Pentodenteils zugeleitet, das normalerweise so stark negativ vorgespannt ist, daß die Hochfrequenzschwingung eine Amplitude von nur etwa der Hälfte bis einem Drittel der maximalen Amplitude hat, solange keine Impulse eintreffen. Ein positiver Impuls erhöht die Amplitude, während ein negativer Impuls die Amplitude vermindert, so daß die Hochfrequenzimpulse 30' und 31' (Fig. 3 b) entstehen. Ein Netzanschlußgerät 41 (Fig. 4) enthält wie üblich einen Netztransformator, einen Doppeldiodengleichrichter und ein Siebfilter.
  • Für die Wiedergabe der übertragenen Meßwerte ist ein einfacher Empfänger vorgesehen (Fig. 5), der nacheinander die von einigen entfernt gelegenen Impulserzeugern P1, P2 gelieferten und mittels impulsmodulierter Hochfreqenzen F1 bzw. F2 übertragenen Werte anzeigt. Nach ihrer Verstärkung werden die empfangenen modulierten Hochfrequezschwingungen mit der Frequenz eines lokalen Oszillators gemischt, der auf genaue feste Frequenzen f1, f2 eingestellt werden kann, so daß feste Zwischenfrequenzen F1 ± f l, F2 ± f2 entstehen.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform werden die von den Impulserzeugern modulierten Hochfrequenzschwingungen über die Leitung 33 (Fig. 5) dem Empfänger über Kondensatoren 42 zugeleitet, die als Sperrkondensator wirken, wenn beispielsweise eine gewöhnliche Licht- oder Kraftleitung als Übertragungsleitung benutzt wird. Dann werden sie über einen Anpassungstransformator 43 einer Vorverstärkerröhre 44 zugeführt, deren Ausgang mit dem Steuergitter des Hexodenteiles einer Triode-Hexode 45 verbunden ist. Der Triodenteil der Röhre 45 dient als Oszillator, während der Hexodenteil als Mischröhre dient. In dem Oszillatorkreis gestattet ein Mehrfachschalter 46 ein wahlweises Umschalten auf einen der Quarze 471, 472 zur Abstimmung des Kreises auf die Frequenzen f l, f 2 USW., so daß eine impulsmodulierte feste Zwischenfrequenz am Ausgang der Mischhexode entsteht. Die Zwischenfrequenz wird in einem üblichen Zwischenfrequenzverstärker 48 verstärkt. Der Ausgang des Verstärkers. 48 führt zu einem aus einer Doppeldiode 49 gebildeten Gleichrichter, der in zwei Ausgangskreisen einerseits die ursprünglichen Impulse 29, 30, 31, 63 und andererseits die gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten Impulse 29", 30", 31", 63" liefert.
  • Diese Impulse werden getrennt in einer Doppeltriode 50-50" verstärkt, deren Ausgang zu zwei Verstärkern 52 bzw. 52" führt. Der Verstärker 52" ist so vorgespannt, daß er nur den Durchgang der positiven Impulse mit großer Amplitude gestattet. Er sperrt also die negativen Impulse 30" und 63" (d. h. die umgekehrten Impulse 30 und 63) sowie den positiven Impuls 31" mit kleiner Amplitude und nimmt nur den großen positiven Bezugsimpuls 29" auf. Der Bezugsimpuls 29" wird über 53" zum Kipposzillator eines Zeitablenkungsgenerators 54 gefühlt, der eine Sägezahuspannung 55 mit gleicher Periode wie die der Impulse liefert. Die Sägezahnspannung 55 wird über 56 den vertikalen Ablenkplatten 57-57' einer Kathodenstrahlröhre 58 zugeführt.
  • Wenn keine horizontale Ablenkung vorhanden ist, läuft der Leuchtpunkt der Kathodenstrahlröhre entsprechend der Impulsfrequenz auf einer vertikale Linie. Die Meßimpulse 30, 31 sowie die Bezugs- und Eichimpulse 29 bzw. 63 werden nach ihrer Verstärkung in 50 bis 52 über die Leitung 53 den horizontalen Ablenkplatten 59-59' der Kathodenstrahlröhre zugeführt. Demzufolge schreibt der Leuchtpunkt entsprechend den ankommenden Impulsen 29, 30, 31, 63 auf dem Schirm 60 vier Zacken 29"', 30"', 31"', 63"' (s. Fig. 6). Die Bezugszacke 29"' dient als Zeitmaßstab und Abgrenzung der Skala. Die Phasenverschiebung der Zacken 30"' und 31"' gegen 29"' ist proportional dem Abstand zwischen diesen Zacken und der Zacke 29"'. Bei Verwendung von zwei geeigneten Skalen (Fig. 6) 61 und 61' ist es möglich, an der Zacke 31"' den in Betracht kommenden Abschnitt des Meßbereiches und an der Zacke 30" den Meßwert innerhalb dieses Bereiches unmittelbar abzulesen.
  • Die vertikale Ablenkspannung kann nun geringfügigen Schwankungen unterliegen, die eine Differenz zwischen dem Abstand zweier aufeinanderfolgender Bezugsimpulse 29"' und der Länge der Ableseskale verursachen würden. Es kommt aber selten vor, daß zwei Bezugsimpulse gleichzeitig auf dem Schirm sichtbar sind, so daß diese Differenz nicht festgestellt werden kann. Aus diesem Grunde ist der Eichimpuls 63"' vorgesehen. Wenn einer der Bezugsimpulse 29"' beispielsweise dem Nullpunkt der Skalen gegenübergestellt wird, so zeigt die Lage des Eichimpulses 63"', der eine feste Phasenlage hat, an, ob- die Abdesun:gen richtig sind oder in welchem Umfange sie zu korrigieren sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur gleichzeitigen elektrischen Übertragung der Augenblickswerte mehrerer mechanischer Meßgrößen mittels einer sich ständig wiederholenden Folge lagemodulierter Impulse, wobei die Impulse durch Induktionsspulen und gegenüber den Induktionsspulen bewegte Anker erzeugt werden und jede Impulsfolge einen innerhalb aller Folgen festen Bezugsimpuls sowie für je eine Meßgröße einen lagemodulierten Impuls enthält und der Abstand der lagemodulierten Impulse von dem Bezugsimpuls innerhalb einer Folge dem jeweiligen Augenblickswert der zugeordneten Meßgröße entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß jede Meßgröße so auf die Winkelstellung je einer um eine zu ihrer Längsrichtung senkrechte Achse schwenkbaren Induktionsspule einwirkt, daß jedem Augenblickswert der Meßgröße eine bestimmte Winkelstellung der Induktionsspule entspricht, wobei alle Induktionsspulen um die gleiche Achse schwenkbar sind und konzentrisch zu dieser Achse synchron und mit einer der Frequenz der Impulsfolgen entsprechenden konstanten Geschwindigkeit Ankerumlaufen, von denen j eder j e einer Induktionsspule zugeordnet ist und- bei einer bestimmten Winkelstellung zur Induktionsspule in dieser einen Spannungsimpuls erzeugt, während der Bezugsimpuls durch einen vor einer feststehenden Induktionsspule umlaufenden Anker erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung scheibenförmiger Ankeraus Material hoher magnetischer Permeabilität, die an einer Stelle ihres Umfanges eine stufenförmige Unstetigkeit ihres Radius haben.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den verschiedenen Meßgrößen zugeordneten Impulse unterschiedliche Längen haben.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse zwecks Unterscheidung zweier Meßgrößen verschiedene Richtungen von einer Bezugslinie aus haben.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse zwecks Unterscheidung mehrerer Meßgrößen unterschiedliche Amplituden haben.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit dem Bezugsimpuls und den den Meßgrößen entsprechenden Impulsen ein weiterer Eichimpuls übertragen wird.
  7. 7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5 für die elektrische Übertragung der Anzeige eines mit einer Skala versehenen Meßinstrumentes mittels lagemodulierter Impulse, deren Abstand von einem festen Bezugsimpuls den vom Meßinstrument angezeigten Skalenwert angibt, gekennzeichnet durch einen Impulserzeuger mit einer mit konstanter Drehgeschwindigkeit umlaufenden Welle (26), auf der mit axialem Abstand mindestens zwei scheibenförmige Anker (23, 24, 25) aus magnetischem :Material befestigt sind, deren sonst spiralförmiger Umfang an einer Stelle eine stufenförmige Unstetigkeit (28) des Radius hat, wobei jedem Anker je ein von der Welle unabhängiger magnetischer Tastkopf (20, 21. 22), z. B. in Form einer Induktionsspule, so zugeordnet ist, daß er bei dem Vorbeigang der Unstetigkeit des zugehörigen Ankers einen Spannungsimpuls erzeugt, wobei der eine Tastkopf (22) ortsfest ist und den Bezugsimpuls liefert, während die anderen Tastköpfe (20, 21) auf zur Welle konzentrischen Kreisbögen schwenkbar sind und auf diesen Kreisbögen winkelmäßig in Abhängigkeit von den zu übertragenden Skalenwerten verstellt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 911594, 234 974, 862 110. 895 176, 894 257, 859 636, 906 343, 905 235.
DEA22542A 1954-05-04 1955-04-25 Verfahren und Einrichtung zur gleichzeitigen elektrischen UEbertragung mehrerer, mechanischer Messgroessen mittels einer sich staendig wiederholenden Folge lagemodulierter Impulse Pending DE1028469B (de)

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