[go: up one dir, main page]

DE1028371B - An Duengerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Ruehrschieber und Durchlassschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelaende - Google Patents

An Duengerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Ruehrschieber und Durchlassschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelaende

Info

Publication number
DE1028371B
DE1028371B DEA23162A DEA0023162A DE1028371B DE 1028371 B DE1028371 B DE 1028371B DE A23162 A DEA23162 A DE A23162A DE A0023162 A DEA0023162 A DE A0023162A DE 1028371 B DE1028371 B DE 1028371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fertilizer
slide
spreaders
spreading
uneven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA23162A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DEA23162A priority Critical patent/DE1028371B/de
Publication of DE1028371B publication Critical patent/DE1028371B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung· betrifft eine an Düngerstreuern, insbesondere Wailzenstreuiern mit Rührschieber und Durchilaßschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelände. Bei Düngerstreuern macht das Ausstreuen! körniger Düngerarten und .solcher Düngerarten, die in kleinen Mengen gestreut werden sollen, erhebliche Schwierigkeiten, die um so größer werden, je mehr diese Düngersorten zum Rieseln, neigen. In diesem Falle rieseln sie leicht aus dem Streukasten heraus. Dieses Herausrieseln wird naturgemäß durch Stöße während dar Fahrt erheblich gefördert. In unebenem Gelände tritt weiterhin der Übelstand auf, daß die Streumengen bergauf und bergab verschieden sind; obwohl man bereits verschiedentlich versucht hat, diesen Übelstand zu beseitigen, ist es bisher nicht restlos gelungen.
Man. hat zwar bereits versucht, diese Übel stände dadurch zu beseitigen., daß man den gesamten Streukasten drehbar gelagert hat, jedoch ist diese Losung relativ umständlich und verhindert im übrigen nicht das Rieseln. Weiterhin hat man bereits versucht, unter der Streuwalze eine Rieseleinlage starr anzubringen, jedoch ist eine derartige Vorrichtung nur sehr beschränkt wirksam.
Auch ist es bekannt, das ungleiche Ausstreuen in bergigem Gelände dadurch, zu beheben, daß die Streuorgane dem Einfluß eines Gewichtspendels ausgesetzt sind.
Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt; sie besteht darin, daß, in Richtung deis Transportweges des Düngers im Düngerstreuer betrachtet, hinter dem Rührschieber, vorzugsweise in der die Walze aufnehmenden Streumulde, eine verstellbare Streu- oder Hemmschiene angebracht ist. Durch dieses denkbar einfache, billige und betriebssichere Mittel ist es gelungen, die vorstehend geschilderten Übelstände zu beheben. Der rieselnde Dünger staut sich an dieser in ihrer Streuwirkung einstellbaren Hemmschiene und kann nicht mehr herausrieseln. Durch Verstellung des Neigungswinkels der Hemin.sch.ieme kann, man die Streumengen in unebenem Gelände leicht ohne Verstellung von Rührschieber und Durchlaßschieber nahezu konstant halten, während es nunmehr auch möglich ist, selbst ganz kleine Mengen Dünger einigermaßen gleichmäßig auszustreuen. Auch ist es möglich, mit Hilfe der Hemmschiene den Streukasten dicht abzuschließen, so daß Rieselverluste durch die Zähne des Rührschiebers hindurch bei Leerlauf der Maschine nicht mehr möglich sind.
In der Zeichnung ist ein Ausfübrungsbeispi-el der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Muldendüngerstreuer,
An Düngerstreuern,
insbesondere Walzenstreuern
mit Rührschieber und Durchlaßschieber,
vorgesehene Vorrichtung
zur Verhinderung des Rieseins
und ungleichen Ausstreuens
in unebenem Gelände
Anmelder:
Amazonenwerk H. Dreyer,
Gaste (Kr. Osnabrück)
Dipl.-Ing. Heinrich Dreyer, Gaste (Kr. Osnabrück),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1,
Fig. 3 und 4 Ausführunigsbeispiele für die Verstelleinrichtung der Hermmsehiene.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen Walzenmuldenstreuer. Auf dem Kastenibodem 1 ist der Rührschieber 2 angeordnet, während der Auslaufschlitz des Kastens durch den höhenverstell'baren Durchlaßschieber 3 gebildet wird. Der in die Mulde 4 geförderte Dünger wird dann durch die mit einer schraubenförmigen Umlage versehenen Walze 5 ausgestreut.
Nach der Erfindung ist in dem Raum hinter dem Rührschieber 2 eine Streu- oder Hemmschiene 6 angeordnet, deren Neigungswinkel verstellbar ausgebildet ist. In dem dargestellten Ausführungsbei spiel ist zu diesem Zweck die Kante 7 des Kastenibodens 1 zu einer Rille ausgebildet, in der diese Hemmischiene angeordnet ist, und zwar derart, daß sie in der untersten Stellung mit dem Kastenboden etwa bündig liegt (Fig. 2). Die Hemmschiene kann auch auf dem Muldenbrett 12 angebracht werden. Die neue Hemmschiene 6 ist herausnehmbar angeordnet, so* daß sie nach dem Ausstreuen des rieselnden Düngers herausgenommen und gereinigt werden kann.
Das seit Jahrzehnten bekannte und seitdem bestens bewährte Prinzip der Muldendüngerstreuer hat den Nachteil einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber Geländeneigungen,, wodurch beim Bergauffahren
709 960/36
infolge der größeren Winkelstellung des Rührscihiebers zur Waagerechten mehr Dünger ausgestreut wird, als beim Bergabfahren. Dieser Übelstand kann jetzt nicht mehr auftreten, denn dieser Unterschied kann spielend leicht durch die neue Hemmschiiene ausgeglichen werden, wozu es erforderlich: ist, diese Hemmschiene 6 in ihrem Neigungswinkel verstellbar auszubilden. Zu diesem Zweck ist die Hemmschiene mit Achszapfen 8 versehen,, die in der Kastenwand gelagert sind und auf denen außerhalb des Kastens ein Handhebel 9 angebracht ist, mit dem durch, einfaches Drehen die Hemmschiene 6 beliebig eingestellt werden kann. Auf der Kasteniwand ist zu diesem Zweck das Rastersegment 10 angebracht, in dessen Rasterstellungen der Handhebel 9 eingestellt werden kann. Anderseits ist es auch möglich, die gewünschte Stellung zwangläufig einzustallen, beispielsweise, wie an sich bei den Streuorganen von Düngerstreuern bekannt, mit einem Gewicht 11, das an Stelle des Handhebels 9 auf dem Achszapfen 8 der Hemimschiene angebracht ist. Die Hemmschiene selbst besteht zweckmäßig aus Blech, das um die Achse 8 gerollt ist.
Durch Verstellung des Handhebels 9 kann während der Arbeit die Lage der Hemmschiene der Beschaffenheit des Düngers und dem Gelände nicht angepaßt werden. Wenn z. B. der Dünger stark rieselt, so^ vergrößert man die Stau'wirkunlg der Hemmschiene, während man bei nicht rieselndem Dünger diese Stauwirkung möglichst niedrig bis zu einem Winkel von, 0° wählt, so daß der Dünger im letzten Falle freien Durchgang bis zur Streuwalze hat. Dabei kann, man diese Hemmschiene auch beim Streuen kleiner Mengen vorteilhaft benutzen, bei denen es darauf ankommt, unmittelbar hinter dem Durqhlaßschieber eine Hemmung des Düngers herbeizuführen und gleichzeitig den, Abstand zwischen der Hemmleiste und der Streuwalze möglichst gering zu halten. Auch bei Erschütterungen verhindert eine solche Hemmleiste in einer oberen Stellung ein übermäßiges Durchfallen des Düngers durch den Schlitz bzw. unter der Streuwalze her, während man beim Fahren! in unebenem Gelände, wie bereits ausgeführt, jedesmal die Stellung der Hemmschiene so einstellen kann, daß etwa gleiche Mengen ausgestreut werden, ohne die Stellung der Streuekmente: Rührschieber und Streuwalze sowie des Durchlaßschiebers zu verändern. Ferner ist mit dieser Hemmschiene ein vollständiger Kastenabschluß laicht möglich, beim Fahren zum Felde oder von einem Feld zum andern^, was bislang bei derartigen Düngerstreuern mit unter den Durchlaßschieber fassendem gezahntem Rührschieber nicht möglich war. Dadurch werden Zeitverluste vermieden.

Claims (3)

  1. Patentanspruch ε-1. An Düngerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Rührschieber und DurcMaßschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen' Ausstreuens in unebenem Gelände, dadurch gekennzeichnet, daß, in, Richtung des Transpoirtweges des Düngers im Düngerstreuer betrachtet, hinter dem Rührschieber, vorzugsweise in, der die Walze aufnehmenden Streumulde, eine verstellbare Streu- oder Hemmschiente angebracht ist. '
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von außen drehbare Hanmschiene herausnehmbar gelagert ist. '
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante (7) des Kastenbodens zu einer Rille ausgebildet ist, in, der die Hemmschiene (6) liegt.
    In Betrachit gezogene Druckschriften:
    Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 700 670;
    französische Patentschrift Nr. 635 732.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709560/36 4.58
DEA23162A 1955-08-03 1955-08-03 An Duengerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Ruehrschieber und Durchlassschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelaende Pending DE1028371B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA23162A DE1028371B (de) 1955-08-03 1955-08-03 An Duengerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Ruehrschieber und Durchlassschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelaende

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA23162A DE1028371B (de) 1955-08-03 1955-08-03 An Duengerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Ruehrschieber und Durchlassschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelaende

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1028371B true DE1028371B (de) 1958-04-17

Family

ID=6925371

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA23162A Pending DE1028371B (de) 1955-08-03 1955-08-03 An Duengerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Ruehrschieber und Durchlassschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelaende

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1028371B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239513B (de) 1963-05-15 1967-04-27 Amazonen Werke Dreyer H Walzen-Duengerstreuer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR635732A (fr) * 1926-06-10 1928-03-23 H G Fricke G M B H Distributeur d'engrais
DE1700670U (de) * 1955-02-26 1955-06-16 Heinrich Otto Duengerstreuer.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR635732A (fr) * 1926-06-10 1928-03-23 H G Fricke G M B H Distributeur d'engrais
DE1700670U (de) * 1955-02-26 1955-06-16 Heinrich Otto Duengerstreuer.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239513B (de) 1963-05-15 1967-04-27 Amazonen Werke Dreyer H Walzen-Duengerstreuer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2908949A1 (de) Verfahren fuer den feldeinsatz von schleuderduengerstreuern
DE1459727B1 (de) Fahrbare Vorrichtung zum Streuen von Streugut auf Straßen od. dgl.
DE2804253A1 (de) Zentrifugalduengerstreuer mit zwei schleuderscheiben
DE1028371B (de) An Duengerstreuern, insbesondere Walzenstreuern mit Ruehrschieber und Durchlassschieber, vorgesehene Vorrichtung zur Verhinderung des Rieselns und ungleichen Ausstreuens in unebenem Gelaende
DE2555011A1 (de) Maschine zum ausbringen von korn- und pulverfoermigem gut
DE2604752A1 (de) Legemaschine fuer vorgekeimte kartoffeln
DE1557916B2 (de) Zentrifugalstreuer zum Verteilen von Düngemitteln
DE461220C (de) Trogmischer zur Herstellung von Moertel
DE2837008A1 (de) Vorrichtung zur herstellung einer schlitzdraenung
DE19626348A1 (de) Schleuderstreuer
DE832953C (de) Einsatzbehaelter fuer den Saekasten von Drillmaschinen
DE1925370A1 (de) Vorrichtung zum Streuen von pulverigem oder koernigem Streugut
DE4206301A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur regelung der streubreite einer schleuderstreumaschine fuer koernige erzeugnisse auf einen bestimmten wert
DE1075364B (de) Düngerstreuer zum Ausstreuen eines Gemisches verschiedener Düngerarten
DE576153C (de) Vorrichtung zum Gleichmaessigen Zufuehren von Tabakblattrippen nach einer Abwurfstelle
DE556712C (de) Vorrichtung zur Verhuetung des Einfrierens der Lufteintritte an Kuehlwerken
DE1995258U (de) Vorrichtung zum ausstreuen rieselfaehiger stoffe, vorzugswaise kunstduenger.
AT236160B (de) Vorrichtung zum Verteilen körnigen oder pulverförmigen Gutes, insbesondere zum Ausstreuen von Kunstdünger, Thomasmehl od. dgl.
DE513385C (de) Duenger- und Kalkstreuer mit Streuschlitz, durch den das Gut vermittels einer dem Vorratskasten erteilten Wurfbewegung gefoerdert wird
AT227639B (de) Vorrichtung zur Dosierung von Flüssigkeiten
DE924358C (de) Teller-Duengerstreuer
AT30677B (de) Säegerät.
DE719324C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken mit nicht in der Laengsmitte liegendem Schwerpunkt, wie Patronen
DE2225347C3 (de) Ausstreu- und Dosiervorrichtung für Düngemittel, Saatgut und andere streubare Stoffe
DE905556C (de) Vorrichtung zum gleichmaessigen Verteilen von Streugut, insbesondere von staubenden Duengemitteln