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DE1028262B - Verfahren zur Verbesserung der Rieselfaehigkeit von Leuchtstoffen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Rieselfaehigkeit von Leuchtstoffen

Info

Publication number
DE1028262B
DE1028262B DEA19656A DEA0019656A DE1028262B DE 1028262 B DE1028262 B DE 1028262B DE A19656 A DEA19656 A DE A19656A DE A0019656 A DEA0019656 A DE A0019656A DE 1028262 B DE1028262 B DE 1028262B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phosphors
silica
solution
flowability
phosphor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA19656A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegbert Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auergesellschaft GmbH
Original Assignee
Auergesellschaft GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auergesellschaft GmbH filed Critical Auergesellschaft GmbH
Priority to DEA19656A priority Critical patent/DE1028262B/de
Publication of DE1028262B publication Critical patent/DE1028262B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/08Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials
    • C09K11/70Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials containing phosphorus
    • C09K11/72Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials containing phosphorus also containing halogen, e.g. halophosphates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/08Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials
    • C09K11/59Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials containing silicon

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Rieselfähigkeit von Leuchtstoffen Leuchtstoffe, die nach dem Einstäub- oder Perlverfahren in Leuchtstoffröhren eingebracht werden. sollen, müssen, um eine brauchbare, gleichmäßige Schicht erzielen zu können, von riesliger Beschaffenheit sein.
  • Im allgemeinen fallen die Leuchtstoffe aber als feinkörniges, klumpiges Material an und werden dann nach den verschiedensten bekannten Methoden nachbehandelt. Diese bisher bekannten Methoden haben aber ihre Nachteile. Zum Beispiel wurden bisher sämtliche Silicatleuchtstoffe durch Kochen mit verdünnten alkalischen Lösungen wie Natrium- oder Kaliumcarbonat rieselfähig gemacht. Es ist bekannt, daß hierdurch die Lebensdauer dieser Leuchtstoffe vermindert wird. Vor allen Dingen ist auch die heiße Behandlung in der Technik mit Schwierigkeiten verbunden.
  • Auch die Behandlung der Wolframate mit Ammonchlorid- oder Ammonffluoridlösung ist umständlich und setzt die Lebensdauer der Leuchtstoffe herab.
  • Die Behandlung der Leuchtstoffe mit einer Berylliumformiatlösung geschieht auch in der Siedehitze. Außerdem sei auch auf die Giftigkeit des Berylliums hingewiesen. Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, bei dem das Leuchtstoffpulver mit einer warmen, verdünnten Lösung von Kaliumsilicat versetzt und längere Zeit durchgerührt wird. Die Kaliumsilicatlösung wird vorher mit Essigsäure angesäuert. Nach diesem Verfahren wird die Kieselsäure anschließend mit Ammoniak auf das Leuchtstoffpulver aufgefällt. Das Kaliumsilicat oder das verwendete Kaliwasserglas, das für die Behandlung verwendet wird, ist nie rein, da diese Stoffe aus ihrer Herstellung meist mit Schwermetallspuren behaftet sind. Durch die Behandlung des Leuchtstoffpulvers mit Wasserglas werden daher Schwermetallspuren eingeschleppt, die schon in geringster Menge den Leuchtstoffen schädlich sind und deren Emission stark herabsetzen.
  • Nach einem anderen Verfahren werden die Leuchtstoffpulver mit einer kolloidalen Lösung von Kieselsäure in Alkohol behandelt. Die Kolloidlösung wird durch Hydrolyse von Siliconestern hergestellt, also von organischen Kieselsäureverbindungen. Für die Technik ist diese Herstellung kaum durchführbar, da sie äußerst zeitraubend ist und dabei nur Lösungen erhalten werden, deren Kieselsäuregehalt 0,51/o nicht übersteigt. Diese Konzentration ist aber für die Verbesserung der Rieselfähigkeit von Leuchtstoffpulvern, z. B. Halophosphaten, zu schwach. Man braucht hierzu wesentlich höhere Konzentrationen kolloider Kieselsäure.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Leuchtstoffpulver mit einer höchstgereinigten, praktisch neutralen Kieselsäurelösung behandelt und die Kieselsäure mittels Ammoniak auf den Leuchtstoff aufgefällt wird. Die Kieselsäurelösung soll dabei einen Kieselsäuregehalt zwischen 0,3 und 10% aufweisen.
  • Beispiel 1000 g Halophosphatleuchtstoffpulver werden in 4000 ccm destillierten Wassers aufgeschlämmt und mit 250 ccm Kieselsäurelösung versetzt. Während des Rührens wird die Kieselsäure durch 25 ccm Ammoniak (konzentriert) auf den Leuchtstoff aufgefällt. Nach 1stündigem Rühren wird der Leuchtstoff abgenutscht und mit destilliertem Wasser kurz ausgewaschen.
  • Bei den meisten so behandelten Leuchtstoffen ist gleichzeitig eine Steigerung der Leuchtintensität zu verzeichnen.
  • Die neutrale Kieselsäurelösung kann wie folgt hergestellt werden: 5 kg Natronwasserglas (DAB 6) werden mit der 10fachen Menge destillierten Wassers verdünnt. Durch Zugabe von konzentrierter Salzsäure wird unter starkem Rühren die gesamte Kieselsäure ausgefällt. Diese stark wasserhaltige Kieselsäure wird nun mit destilliertem Wasser im sauren Gebiet weitestgehend eisenfrei gewaschen. Das Waschwasser darf mit Ammonrhodanid keine Rotfärbung mehr ergeben. Nach dem letzten Waschen wird das überstehende Wasser dekantiert und die wasserhaltige Kieselsäure mit 10%iger Natronlauge wieder in Lösung gebracht. Diese alkalische Kieselsäurelösung wird auf das Doppelte verdünnt und auf 10° C oder darunter abgekühlt. Danach wird so viel verdünnte Salzsäure zugesetzt, daß der pH-Wert zwischen 6 und 7 liegt. Von dieser praktisch neutralen Kieselsäurelösung wird eine Kieselsäurebestimmung gemächt, damit sie durch Verdünnen mit Wasser =auf den bevorzugten Prozentgehalt eingestellt werden kann.,

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. ..-1. Verfahren zur Verbesserung der Ries.elfähigkeit von Leuchtstoffen, insbesondere von Hälophosphaten, durch Auffällen eines Kieselsäurebelages auf das Leuchtstoffpulver, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtstoffpulver mit einer höchstgereinigten, praktisch neutralen Kieselsäurelösung behandelt und die Kieselsäure mittels Ammoniak auf den Leuchtstoff aufgefällt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kieselsäurelösung mit einem Gehalt zwischen 0,3 und 10% für die Auffällung verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 521099, 511038.
DEA19656A 1954-02-09 1954-02-09 Verfahren zur Verbesserung der Rieselfaehigkeit von Leuchtstoffen Pending DE1028262B (de)

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Cited By (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184009B (de) * 1963-03-15 1964-12-23 Pintsch Licht G M B H Leuchtstofflampe mit Argon als Fuellgas
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