DE1027714B - Verfahren zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf einen sich kontinuierlich bewegenden Film - Google Patents
Verfahren zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf einen sich kontinuierlich bewegenden FilmInfo
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-
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/76—Television signal recording
- H04N5/84—Television signal recording using optical recording
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Aufzeichnung von nach dem
Zeilensprungverfahren übertragenen Fernsehbildern auf einen sich kontinuierlich bewegenden Film. Dabei
ist die Bewegungsrichtung des Films entgegengesetzt zur Aufzeichnungsrichtung; der Schirm der Bildwiedergaberöhre
wird mittels zweier in einem gewissen gegenseitigen Abstand senkrecht übereinander
angeordneter optischer Systeme zweimal auf den Film projiziert, wobei jeweils der eine Lichtweg beim Aufzeichnen
des einen Rasters und der andere Lichtweg beim Aufzeichnen des anderen Rasters gesperrt wird.
Die erwähnten gesonderten Lichtwege ergeben zweimal eine Projektion auf denselben Filmabschnitt, und
zwar eine Projektion mit dem Bildinhalt des Rasters der geradzahligen Zeilen und eine Projektion mit dem
Bildinhalt des Rasters der ungeradzahligen Zeilen. Der Abstand zwischen den Zeilen des geraden Rasters
und den Zeilen des ungeraden Rasters auf dem Film hängt von dem senkrechten Abstand der zwei optischen
Systeme ab; dieser Abstand soll derart eingestellt werden, daß die Zeilen eines Rasters in die Mitte
zwischen den Zeilen des anderen Rasters projiziert werden.
Wenn in dieser Weise nicht ein Fernsehbild auf einen Film aufgezeichnet, sondern ein Filmband abgetastet
werden soll, bereitet die Einstellung des richtigen Abstandes zwischen den optischen Systemen
keine Schwierigkeiten. Dabei kann man an Hand eines auf einer Wiedergaberöhre erhaltenen Bildes unmittelbar
feststellen, ob der Zeilensprung und somit der Abstand zwischen den Systemen richtig ist, und
gegebenenfalls diesen Abstand korrigieren.
Bei der Aufzeichnung eines Fernsehbildes auf einen Film kann man jedoch erst nach Entwicklung des
Films feststellen, ob der betreffende Abstand richtig war.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren anzugeben, bei dem unmittelbar festgestellt werden kann, ob der
Abstand zwischen den optischen Systemen richtig ist, um den richtigen Zeilensprung zu erhalten.
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung des richtigen
senkrechten Abstandes zwischen den beiden optischen Systemen neben dem Schirm der Bildwiedergaberöhre
mittels einer Hilfslichtquelle ein spaltförmiger Lichtfleck erzeugt wird, der durch die erwähnten, periodisch
gesperrten Lichtwege zweimal auf die Perforation des Films projiziert wird, ferner daß hinter der Perforation
des Films eine das durchgelassene Licht auffangende Photozelle angeordnet ist, deren Signale nach
etwaiger Differentiation und Verstärkung .den horizontalen oder vertikalen Ablenkmitteln einer Elektronenstrahlröhre
zugeführt werden, und daß die zu Verfahren zur Aufzeichnung
von Fernsehbildern auf einen
sich kontinuierlich bewegenden Film
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
ίο Eindhoven (Niederlande)
ίο Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 13. August 1955
Josue Jean Philippe Valeton, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
den benutzten Ablenkmitteln j eweils senkrecht liegenden Ablenkmittel dieser Elektronenstrahlröhre durch die
gleiche Anordnung gesteuert werden, welche die senkrechte Ablenkung des Elektronenstrahls der Bildwiedergaberöhre
bewirkt.
Das Verfahren nach der Erfindung wird an Hand der nachstehend beschriebenen Einrichtung beispielsweise
näher erläutert.
Darin bezeichnet 1 eine Wiedergaberöhre, der das auf einen Film 2 aufzuzeichnende Fernsehbild auf bekannte,
nicht weiter dargestellte Weise zugeführt wird. Der Elektronenstrahl der Wiedergaberöhre 1 wird in
waagerechter und in senkrechter Richtung abgelenkt. Die Zeichnung zeigt nur die Ablenkplatten 3 für senkrechte
Ablenkung, denen eine sägezahnförmige Ablenkspannung von dem Sägezahngenerator 4 zugeführt
wird. Anstatt der elektrostatischen läßt sich auch eine elektromagnetische Ablenkung durchführen. Durch
waagerechte und senkrechte Ablenkung der zugeführten Fernsehsignale wird auf dem Schirm der
Röhre 1 ein Bild 5 erzeugt. Die Frequenzen der beiden Ablenkspannungen sind so gewählt, daß ein vollständiges
Bild in 1J25 see geschrieben wird, welches aus
einem geraden und einem ungeraden Raster zusammengesetzt ist, die je eine Dauer von V50 see haben.
So Die senkrechte Ablenkung erfolgt, wie dies durch den
Pfeil 6 angegeben ist, von oben nach unten. Der Film bewegt sich in derselben Richtung, wie dies durch den
Pfeil 9 angedeutet ist. Mittels zweier optischer Systeme, die in diesem Falle aus Sammellinsen 7 und 8 be-
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stehen, die in senkrechter Richtung in einem größeren Abstand 10 nebeneinander angeordnet sind, wird das
Bild 5 scharf an zwei verschiedenen Stellen des Films 2 abgebildet. Da zur Abbildung Sammellinsen verwendet
werden, findet eine Umkehrung statt, so - daß der Film in entgegengesetzter Richtung, d. h. von
unten nach oben belichtet wird. Bei einer gewissen Höhe des Bildes 5 und der Vergrößerung der Abbildungen
auf dem Film 2 muß der Abstand 10 zwischen den beiden Linsen 7 und 8 derart gewählt werden, daß
der Abstand zwischen den Mitten der beiden Abbildungen auf dem Film gleich der von dem Film in
Y50 see zurückgelegten Strecken ist. Zwischen den
Linsen 7 und 8 und dem Film 2 ist ein Verschluß 11 angebracht, der auf bekannte Weise derart angetrieben
wird, daß z. B. während der Abtastung des geraden Rasters der Lichtweg durch die Linse 8 und während
der Abtastung der ungeraden Rasterzeilen der Lichtweg durch die Linse 7 gesperrt ist. Ist während der
Abtastung des geraden Rasters der Lichtweg durch die Linse 8 gesperrt, so wird dieses gleiche Raster
durch die Linse 7 in einem bestimmten Filmbild während Y50 see aufgezeichnet. Während dieser Zeit hat
sich das Filmbild so weit verschoben, daß es während der nächstfolgenden 1Z50 see, während der der Lichtweg
8 offen ist, durch den dann auftretenden ungeraden Raster belichtet wird. Der Grundgedanke der
so weit geschilderten Einrichtungen ist bekannt und wird häufig zu einem anderen Zweck, d. h. zur Abtastung
eines Films angewendet. Für die Erfindung ist wesentlich, daß der Abstand zwischen den Linsen 7
und 8 derart eingestellt wird, daß der Abstand zwischen den Mitten der beiden Abbildungen auf dem Film
gleich dem Abstand ist, den der Film während der Zeit eines einzigen Rasters, d. h. in Y50 see zurücklegt.
Ist der Abstand zwischen den beiden Linsen nicht richtig eingestellt, so ergibt sich kein richtiger Zeilensprung
des Bildes auf dem Film.
Um den richtigen Linsenabstand 10 überwachen zu können, wird neben dem Schirmbild 5 der Wiedergaberöhre
1 ein Lichtfleck erzeugt. Dieser Lichtfleck soll vorzugsweise nahe dem Schirmbild 5 erzeugt werden.
Mit Rücksicht auf die Abmessungen der Röhre 1 und auf weitere vorhandene Apparaturen ist es jedoch
häufig nicht möglich, unmittelbar neben dem Bild 5 eine Lichtquelle anzuordnen. Daher ist bei der in der
Zeichnung dargestellten Einrichtung in einem gewissen Abstand neben der Wiedergaberöhre 1 eine Lichtquelle
12 angeordnet, die durch eine Linse 13 einen Spalt in einem Schirm 14 beleuchtet. Das durch den
Spalt durchgelassene Licht wird durch einen Spiegel 15, der nahe neben dem Bild 5 angeordnet ist, derart
abgestrahlt, daß es die beiden Linsen 7 und 8 durchquert, wodurch auf den Film 2 zwei scharfe Abbildungen
des Spaltes projiziert werden. Der Abstand des Spiegels 15 von dem Rand des Bildes 5 soll so
klein sein, daß die spaltförmigen Bilder auf dem Film 2 gerade in den Perforationsstreif en 16 des Films
fallen. Infolge des Verschlusses 11 tritt während eines Rasters ein Spaltbild und während des anderen Rasters
das andere Spaltbild am Perforationsstreifen 16 auf.
Der Negativfilm 2 ist praktisch undurchsichtig, so daß der Film nur Licht durchläßt, wenn das Spaltbild
innerhalb einer öffnung der Perforation liegt. Hinter dem Perforationsstreifen ist eine Photozelle 17 angeordnet,
vor der eine Kondensorlinse 18 angebracht ist, so daß das durchgelassene Licht die Photozelle 17
trifft.
Bei einem 35-mm-Film empfängt die Photozelle vier Lichtimpulse pro Y50 see, während bei Anwendung
von 16-mm-Film ein einziger Lichtimpuls in Y50 see auftritt. Im Ausgangskreis der Photozelle 17
treten somit Stromänderungen auf, aus denen mittels eines differentiierenden Netzwerkes 19 scharfe Impulse
gewonnen werden können. Diese Impulse werden den senkrechten Ablenkmitteln 20 einer Elektronenstrahlröhre
21 zugeführt. Den waagerechten Ablenkplatten 22 dieser Röhre 21 wird die gleiche vom Generator
4 gelieferte Ablenkspannung zugeführt, die zur senkrechten Ablenkung des Elektronenstrahls der
Wiedergaberöhre 1 dient.
Ist der senkrechte Abstand 10 zwischen den Linsen 7 und 8 richtig gewählt, so werden sich die
Spannungsimpulse, die während eines geraden Rasters auf dem Schirm der Röhre 21 auftreten, gerade mit
den Spannungsimpulsen decken, die während eines ungeraden Rasters auftreten. Fallen die Impulse nicht
zusammen, so muß der Abstand zwischen den Linsen 7 und 8 geändert werden, bis die Impulse sich decken.
Die Genauigkeit der Einstellung des Abstandes 10 kann dadurch gesteigert werden, daß die Amplitude
der den Platten 22 zugeführten Ablenkspannung hinreichend groß gewählt wird.
Claims (2)
1. Verfahren zur Aufzeichnung von nach dem Zeilensprungverfahren übertragenen Fernsehbildern
auf einen sich kontinuierlich bewegenden Film, bei welchem die Bewegungsrichtung des
Films der Aufzeichnungsrichtung entgegengesetzt ist und bei welchem der Schirm der Bildwiedergaberöhre
mittels zweier in einem gewissen gegenseitigen Abstand senkrecht übereinander angeordneter
optischer Systeme zweimal auf den Film projiziert wird, wobei jeweils der eine Lichtweg beim
Aufzeichnen des einen Rasters und der andere Lichtweg beim Aufzeichnen des anderen Rasters
durch einen Verschluß gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung des richtigen
senkrechten Abstandes zwischen den beiden optischen Systemen neben dem Schirm der Bildwiedergaberöhre
mittels einer Hilfslichtquelle ein spaltförmiger Lichtfleck erzeugt wird, der durch
die erwähnten, periodisch gesperrten Lichtwege zweimal auf die Perforation des Films projiziert
wird, ferner daß hinter der Perforation des Films eine das durchgelassene Licht auffangende Photozelle
angeordnet ist, deren Signale nach etwaiger Differentiation und Verstärkung den horizontalen
oder vertikalen Ablenkmitteln einer Elektronenstrahlröhre zugeführt werden, und daß die zu den
benutzten Ablenkmitteln jeweils senkrecht liegenden Ablenkmittel dieser Elektronenstrahlröhre
durch die gleiche Anordnung gesteuert werden, welche die senkrechte Ablenkung des Elektronenstrahls
der Bildwiedergaberöhre bewirkt.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1.
In Betracht gezogene Druckschriften: »Archiv der elektrischen Übertragung«, 1954, Juli,
S. 313.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709· 959/128 4.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL809750X | 1955-08-13 |
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|---|---|
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|---|---|---|---|
| DEN12596A Pending DE1027714B (de) | 1955-08-13 | 1956-08-10 | Verfahren zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf einen sich kontinuierlich bewegenden Film |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1027714B (de) |
| FR (1) | FR1155404A (de) |
| GB (1) | GB809750A (de) |
| NL (2) | NL103471C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079102B (de) | 1958-08-08 | 1960-04-07 | Fernseh Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf Film |
| DE1146100B (de) * | 1959-12-16 | 1963-03-28 | Zeiss Ikon Ag | Einrichtung zur Aufnahme von Fernsehbildern auf Kinofilm |
| DE1272960B (de) * | 1963-08-01 | 1968-07-18 | Columbia Broadcasting Syst Inc | Verfahren und Einrichtung zum Aufzeichnen von Bild- und Tonkomponenten eines Fernsehsignals auf einen in Laengsrichtung bewegten bandfoermigen lichtempfindlichen Aufzeichnungstraeger sowie Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe derart aufgezeichneter Signalkomponenten |
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- NL NL103471D patent/NL103471C/xx active
-
1956
- 1956-08-06 FR FR1155404D patent/FR1155404A/fr not_active Expired
- 1956-08-10 DE DEN12596A patent/DE1027714B/de active Pending
- 1956-08-10 GB GB24556/56A patent/GB809750A/en not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079102B (de) | 1958-08-08 | 1960-04-07 | Fernseh Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf Film |
| DE1146100B (de) * | 1959-12-16 | 1963-03-28 | Zeiss Ikon Ag | Einrichtung zur Aufnahme von Fernsehbildern auf Kinofilm |
| DE1272960B (de) * | 1963-08-01 | 1968-07-18 | Columbia Broadcasting Syst Inc | Verfahren und Einrichtung zum Aufzeichnen von Bild- und Tonkomponenten eines Fernsehsignals auf einen in Laengsrichtung bewegten bandfoermigen lichtempfindlichen Aufzeichnungstraeger sowie Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe derart aufgezeichneter Signalkomponenten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL103471C (de) | |
| FR1155404A (fr) | 1958-04-28 |
| GB809750A (en) | 1959-03-04 |
| NL199704A (de) |
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