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DE1079102B - Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf Film - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf Film

Info

Publication number
DE1079102B
DE1079102B DEF26361A DEF0026361A DE1079102B DE 1079102 B DE1079102 B DE 1079102B DE F26361 A DEF26361 A DE F26361A DE F0026361 A DEF0026361 A DE F0026361A DE 1079102 B DE1079102 B DE 1079102B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
television
video signals
images
recording
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26361A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Andreas Soeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF26361A priority Critical patent/DE1079102B/de
Priority to GB2729659A priority patent/GB889844A/en
Publication of DE1079102B publication Critical patent/DE1079102B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/78Television signal recording using magnetic recording
    • H04N5/782Television signal recording using magnetic recording on tape
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/84Television signal recording using optical recording
    • H04N5/843Television signal recording using optical recording on film
    • H04N5/846Television signal recording using optical recording on film the film moving intermittently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Aufzeichnung von Fernsehvideosignalen bzw. von Fernsehbildern auf Film.
Bei der Aufzeichnung τοη Fernsehbildern auf schrittweise fortgeschaltetem Kinofilm ergeben sich Schwierigkeiten, weil einerseits die Pausen zwischen den Fernsehbildern durch Fernsehnormen festgelegt sind und weil andererseits die Fortschaltung des Kinofilms innerhalb der durch die Fernsehnormen festgelegten Pausen nicht ohne weiteres erzielbar ist.
Zur Behebung dieser Schwierigkeit hat man bekanntlich vom Effekt des Nachleuchtens auf den Fluoreszenzschirm der Bildröhre Gebrauch gemacht. Dabei werden die Fernsehbilder mittels einer Bildröhre und insbesondere mittels eines Kathodenstrahls auf den Bildschirm dieser Bildröhre aufgeschrieben und mittels eines Linsensystems auf einem Kinofilm abgebildet. Um die während der Filmfortschaltung auf dem Bildschirm aufgeschriebenen Bildteile nicht verlorengehen zu lassen, werden diese auf Grund des Nachleuchteffektes der Fluoreszenzschirme gespeichert. Ist das Nachleuchten lange genug, d. h., bleibt das mit dem Kathodenstrahl aufgeschriebene Bild mit genügender Intensität über einem größeren Teil der Vertikalperiode des Fernsehrasters als Nachleuchtbild bestehen, «o gehen die während der Filmfortschaltung aufgeschriebenen Bildteile nicht verloren, sondern wirken nachträglich auf den Film ein.
Damit keine Intensitätsunterschiede auf dem Film störend bemerkbar werden, muß das Nachleuchten relativ lang andauern. Andererseits darf diese Nachleuchtdauer aber nicht zu lange andauern, da sonst bei raschen Bewegungen Nachzieheffekte entstehen. Es wurde dabei auch eine synchronisierte Hellsteuerung derjenigen Teile der Videosignale vorgenommen, deren Nachleuchtbild auf dem Film erscheinen soll. Das eine Halbbild wird dann bei geschlossenem Objektiv derart hell geschrieben, daß das abnehmende Nachleuchtbild die gleiche Helligkeit zeigt wie das andere Halbbild, das bei geöffnetem Objektivverschluß normal auf dem Film aufgezeichnet wird.
Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß es nicht ganz einfach ist, die exakte Hellsteuerung des einen Halbbildes durchzuführen, da die Leuchtdichte beider Teilraster über die ganze Fläche genau gleich sein muß. Weiterhin geht bei der Hellsteuerung des Schreibflecks Schärfe verloren.
Ferner ist eine Anordnung zur Aufzeichnung eines Fernsehbildes auf zwei getrennten Filmen bekannt. Dabei wird jeweils das eine Halbbild auf dem einen Film und das andere Halbbild auf dem anderen Film aufgezeichnet, und der Filmtransport erfolgt jeweils zu den Zeiten, zu denen auf dem anderen Film aufgezeichnet wird. Bei dieser Art der Aufzeichnung scheint Verfahren und Vorrichtung
zur Aufzeichnung von Fernsehbildern
auf Film
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.F
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Dipl.-Phys. Andreas Soeder, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
es schwierig zu sein, einen einzigen projektionsfähigen Film herzustellen, dessen Halbbilder die genau richtige Lage einnehmen.
Außerdem ist ein Verfahren zur Aufzeichnung von Fernsehbildern bekannt, bei dem zwei optische Systeme verwendet werden. Dabei wird bei kontinuierlich bewegtem Film unter Verwendung eines Verschlusses wechselweise der Lichtweg durch eines der optischen Systeme während einer Halbbildaufzeichnung gesperrt und der Lichtweg durch das andere optische System freigegeben. Um den richtigen Abstand zwischen den beiden optischen Systemen zu gewährleisten, wird durch die optischen Systeme und durch die Perforation des Films ein Lichtfleck projiziert, und in weiterer Folge werden Steuerungen, welche die richtige Abbildung der beiden Halbbilder garantieren sollen, vorgenommen. Trotz dieser Steuerungen gelingt es in der Praxis nur sehr schwer, die Zeilen eines Halbbildes in die Mitte zwischen die Zeilen des anderen Halbbildes zu projizieren.
Die Erfindung bezweckt, die vorerwähnten Nachteile und Schwierigkeiten zu vermeiden.
Erfindungsgemäß werden die Fernsehvideosignale je zweier aufeinanderfolgender Teilbilder zunächst in einem Zwischenspeicher gespeichert. Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird diese gespeicherte Information mit erhöhter Frequenz abgenommen und damit zwischen den Signalen je zweier aufeinanderfolgender Teilbilder eine Pause geschaffen, die mindestens der Zeitspanne entsprechen soll, welche zur Fortschaltung eines Filmes benötigt wird. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird diese abgenommene Folge von Fernsehvideosignalen in bekannter Weise zur Erzeugung von Bildern auf einem Fernsehbildschirm verwendet, und diese Bilder werden mittels einer Filmkamera auf dem Film abgebildet.
909 7β9/213
Als Zwischenspeicher kann man ein endloses Magnetband verwenden, auf welches an einer Stelle kontinuierlich die ankommenden Fernsehvideosignale aufgezeichnet werden, während an einer anderen Stelle dieses Magnetbandes die durch diese Aufzeichnung gespeicherte Information mit erhöhter Geschwindigkeit abgenommen wird.
Es wäre auch denkbar, als Zwischenspeicher Speicherröhren oder Laufzeitketten zu benutzen. Dabei sollen beide Bilder an verschiedenen Stellen ge- ίο speichert werden, um Überdeckungen bei geradzahligen und ungeradzahligen Halbbildern bei der Speicherung und bei der Wiederabtastung zu vermeiden.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Fig. 1 bis 3 näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Speicherund Abtastvorgangs,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel unter Verwendung eines Magnetbandzwischenspeichers,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel unter Verwendung zweier Speicherröhren als Zwischenspeicher.
In Fig. 1 wurden Folgen von Fernsehvideosignalen 5" dargestellt, wobei die Signalanteile I bis VII einanderfolgenden Halbbildern entsprechen. Die zeitliche Dauer der Austastlücken A ist durch die europäische Fernsehnorm (625 Zeilen, 50 Halbbilder pro Sekunde) begrenzt und derart kurz bemessen, daß eine Fortschaltung von Kinofilmen während der Dauer dieser Austastlücken A technisch bisher nur unter sehr großen Schwierigkeiten durchgeführt werden konnte.
Gemäß der Erfindung werden die S ignalanteile I und II bzw. III und IV bzw. V und VI usw. jeweils kurzzeitig in einem Zwischenspeicher gespeichert und diese Informationen dann derart schnell wieder aus dem Speicher entnommen, daß zwischen den nun vorhandenen Signalanteilen Γ und ΙΓ bzw. III' und IV... der Folge von VideosignalenvS" die Pausend' entstehen. Diese Folge S' wird einem Fernsehempfänger zugeführt, als Bild auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre sichtbar gemacht und auf einem Film abgebildet. Die zeitliche Dauer der Austastlücken A' ist nun derart bemessen, daß während dieser Dauer der Film schrittweise weitergeschaltet werden kann.
In Fig. 2 ist das Magnetband 1 dargestellt, welches mit der Schicht nach innen über eine Trommel 2, über zwei Umlenkrollen 3 und über eine aus zwei Scheiben bestehende Trommel 4 läuft. Mittels der Trommel 2 wird das Magnetband 1 mit einer konstanten Geschwindigkeit angetrieben. Mit dem Aufnahmekopf 5Λ welcher hinsichtlich der Bewegung des Magnetbandes 1 5" vor der Trommel 4 angebracht ist, werden die Fernsehvideosignale aufgezeichnet, und nach der Trommel 4 wird diese Aufzeichnung mit dem Löschkopf 6 gelöscht. Die Wiederabtastung erfolgt im Innern der Trommel 4 durch den Abtastkopf 7, der in einem zweckmäßigen Verhältnis zur Bildfrequenz entgegengesetzt umläuft. Beispielsweise soll eine Umdrehung des Abtastkopfes 7 der Dauer zweier Raster (Halbbilder) entsprechen.
Das Magnetband 1 kann nur in jenem Bereich abgetastet werden, in welchem es am Umfang der Trommel 4 anliegt. Dieser Teil des Umfangs der Trommel 4 und der ungenutzte Teil des Umfangs werden derart auf das Schaltverhältnis der Filmaufnahmekamera abgeglichen, daß während der Zeit, in der der ungenutzte Teil durchlaufen wird, die FiImanfnahmekamera der Aufzeichnungsanlage den Film weiterschaltet. Das Schaltverhältnis kann beispielsweise 1:4 sein. Dann verhält sich der Winkel α zur Winkelsttmme α + β wie 1 :4, und die Magnetbandgeschwindigkeit V1 beträgt das Vierfache der Geschwindigkeit V2 des Abtastkopfes 7.
Die relative Bandgeschwindigkeit im Vergleich zur Geschwindigkeit des Abtastkopfes 7 und dessen Phasenlage ist derart eingerichtet, daß der Anfang des ersten Teilbildes abgetastet wird, wenn der Abtastkopf 7 den Punkt 8 erreicht. Im Punkt 9 wird das Ende des zweiten Teilbildes abgetastet. Dann wird der Film weitergeschaltet, und der Vorgang wiederholt sich von neuem.
In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, zwei oder mehrere Filmschleifen auf den Trommeln 2 und 4 anzubringen, um gegebenenfalls rasch von einem Speichermittel auf das andere umschalten zu können. Es kann auch vorteilhaft sein, mehrere Aufnahmeköpfe 5 und mehrere Abtastköpfe 7 auf mehreren Bahnen eines Bandes vorzusehen.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild eines Zwischenspeichers unter Verwendung von Speicherröhren. Der Schaltung wird bei Klemme 11 ein mit Austastlücken versehenes Fernsehvideosignal zugeführt und zum Verstärker 12 weitergeleitet. Dieser erhält außerdem über Klemme 13 ein Synchrongemisch aus Horizontal- und Vertikal-Synchronimpulsen.
Im Verstärker 12 werden aus den einanderfolgenden Signalanteilen I, II, III... (Fig. I) die mit geraden Nummern bezeichneten Signalanteile II, IV ... von den mit ungeraden Nummern bezeichneten Signalanteilen I, III... getrennt und je als Impulsfolge den Speicherröhren 14 und 15 derart zugeführt, daß jeder zweite Halbbild-Signalanteil je ein Rohr steuert. Die Ablenksysteme 16 und 17 werden wechselweise mit horizontal- bzw. vertikalfrequenten Kippspannungen vom Kippgenerator K gemäß der europäischen Norm und mit Kipp Spannungen höherer Frequenzen entsprechend der Bildfolge Ι', ΙΓ, ΙΙΓ usw. versorgt. Diese Kippspannungen höherer Frequenzen werden über die Klemme 18 zugeführt. Wenn nun der erste Signalanteil I entsprechend dem ersten Halbbild auf der Speicherplatte 20 der ersten Speicherröhre 14 gespeichert ist, wird der Signal anteil II entsprechend dem zweiten Halbbild auf der Speicherplatte 19 der Speicherröhre 15 gespeichert.
Das erste Halbbild (entsprechend dem Signalanteil I), welches auf der Speicherplatte 20 aufgezeichnet ist, und das zweite Halbbild (entsprechend dem Signalanteil II), welches auf der Speicherplatte 19 gespeichert ist, werden nun mit höheren Kippfrequenzen zeitlich kurz nacheinander abgetastet, die dabei entstehenden Signale an den Widerständen 21 bzw. 22 abgenommen und in Stufe 23 wieder gemischt. Da auch mit den Signalanteilen III und IV bzw. V und VI... in gleicher Weise verfahren wird, entsteht ein Signal S', dessen Auslastlücken A' genügend lange andauern, um innerhalb dieser Zeitspanne die Fortschaltung einer Filmkamera zu ermöglichen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Aufzeichnung von Fernsehvideosignalen bzw. von Fernsehbildern auf Film, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsehvideosignale (S) je zweier aufeinanderfolgender Teilbilder (I und II bzw. III und IV. ..) zunächst in einem Zwischenspeicher (1,14,15) gespeichert werden, daß diese gespeicherte Information mit erhöhter Frequenz abgenommen wird, um zwischen den Signalen je zweier aufeinanderfolgender Teilbilder (II' und III' bzw. IV und V'.. .) eine Pause (A') entstehen zu lassen, die mindestens der Zeit-■ spanne entspricht, welche zur-Fortschaltung eines
Films benötigt wird, und daß diese abgenommene Folge von Fernsehvideosignalen (S') in bekannter Weise zur Erzeugung von Bildern auf einem Fernsehbildschirm verwendet wird und diese Bilder mittels einer Filmkamera auf dem Film abgebildet werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenspeicher ein endloses Magnetband (1) verwendet wird, auf welches an einer Stelle kontinuierlich die ankommenden Fernsehvideosignale (S) aufgezeichnet werden, während an einer anderen Stelle dieses Magnetbandes die durch diese Aufzeichnung gespeicherte Information mit erhöhter Geschwindigkeit abgenommen wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenspeicher (1, 14, 15) Speicherröhren (14,15) verwendet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 027 714;
französische Patentschrift Nr. 941775, Zusatzpatentschrift Nr. 58 361.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 769/213 3.60
DEF26361A 1958-08-08 1958-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf Film Pending DE1079102B (de)

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GB889844A (en) 1962-02-21

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