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DE102768C - - Google Patents

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Publication number
DE102768C
DE102768C DENDAT102768D DE102768DA DE102768C DE 102768 C DE102768 C DE 102768C DE NDAT102768 D DENDAT102768 D DE NDAT102768D DE 102768D A DE102768D A DE 102768DA DE 102768 C DE102768 C DE 102768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
cap
chuck
shaft
metal cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT102768D
Other languages
English (en)
Publication of DE102768C publication Critical patent/DE102768C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/007Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding buttons, nail heads, screw heads, bottle capsules or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. Dezember 1897 ab.
Bei der Herstellung der Blechkappen für Metallknöpfe können drei Perioden unterschieden werden, welche auf der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 1, 2 und 3 an drei Kappenquerschnitten dargestellt sind. Nach dem ersten Arbeitsgang, bei welchem dem Metall die Grundform verliehen wird, hat die Kappe das Aussehen nach Fig. 1. Um ein Herausnehmen des Werkstückes aus der Stanze zu ermöglichen, ist die an den Boden b sich anschliefsende Umbördelung kegelförmig gestaltet und endigt in den beim Stanzen entstandenen Grat Ci1. Dieser wird im weiteren Verlauf der Fabrikation abgeschnitten und die Kappe durch eine neue Form getrieben, wodurch dieselbe das Aussehen nach Fig. 2 erhält. Das Material hat sich hierbei nochmals verschoben und bildet an den Kanten der Seitenflächen α gratartige Erhebungen a,r Um nun die Kappe für den eigentlichen Gebrauch fertig zu stellen, mufs dieser Grat a.2 weggenommen und ihr die in Fig. 3 dargestellte Form verliehen werden. Zur Verrichtung dieser Arbeit, der Wegnahme des Grates ao, also zum Nacharbeiten der Blechkappen, bediente man sich bis jetzt immer der Feile. Da sich hierbei im Innern der Kappe infolge des Feilstriches wieder ein Grat bildete, machte sich ein nochmaliges Nacharbeiten nothwendig. Die Herstellung der Kappen wurde dadurch langwierig und zeitraubend, und man sah sich deshalb gezwungen, Mittel und Wege zu finden, diesem Uebelstande abzuhelfen. Durch das neue, den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren ist es nun möglich, das Nacharbeiten der BJechkappen sauber und ohne Schwierigkeit auszuführen. Das Verfahren besteht darin, dafs die Kapsel in ein Futter eingespannt wird, welches von einer Rolle aus in Umdrehung versetzt und gegen eine mit geringerer Geschwindigkeit als das Futter rotirende Schmirgelscheibe gedrückt wird. Durch dieses Anpressen der Kappenränder an die Schmirgelscheibe werden alle Unebenheiten bezw. alles Material, welches sich aufserhalb des Futters befindet, abgeschliffen. Eine Gratbildung ist vollständig ausgeschlossen, weil die verschiedenen Punkte der Ränder immer mit verschiedenen Punkten der Schmirgelscheibe in Berührung kommen infolge der verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten , welche die an einander reibenden Körper besitzen, als auch der verschieden grofsen Durchmesser wegen, die hier in Betracht kommen.
Zur Ausführung des Verfahrens kann man sich einer Vorrichtung bedienen, wie sie in Fig. 4 in Ansicht dargestellt ist. Das Futter A, welches in eine Hülse A1 gesteckt und durch einen an den Bund A0 angebrachten Stift in derselben geführt wird", wobei eine Spiralfeder AA das Bestreben hat, das Futter aus der Hülse A1 herauszudrücken, wird auf die Spindel B aufgeschraubt und dient zur Aufnahme der Kappe. Die Spindel B ist in den Lagern C C1 verschiebbar gelagert und besitzt an ihrem Ende eine Gabel U1, gegen welche mittelst eines Handhebels B0 gedrückt wird, um das Futter gegen die Schmirgelscheibe D zu pressen.
Beim Abschleifen der Kappe wird zunächst das Futter A mittelst des Stellhebels B0 so weit gegen die Scheibe D gebracht, dafs die Feder A3 vollständig zusammengedrückt ist; der Hebel B2 wird hierauf festgestellt, und es geschieht die Weiterschaltung der nach und nach abzuschleifenden Kappe nur noch durch die Feder A3. Durch diese Anordnung und Construction des Futterkopfes wird eine ruhige und sichere Führung der Kappe erreicht und infolge dessen das Endproduct, die abgeschliffene Kappe, ein besseres.
Die Verschiebung des Futters in der Horizontalrichtung wird einerseits durch einen Anschlag des Handhebels B0, andererseits durch Anschlag der Schnurscheibe E an dem Lager C begrenzt. Das Anpressen des Futters A an die Scheibe D geschieht nahe am äufseren Umfang der Scheibe, so dafs die Geschwindigkeitsunterschiede wirksamer zur Geltung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Nacharbeiten der Blechkappen für Metallknöpfe, dadurch gekennzeichnet, dafs ein die Blechkappe aufnehmendes, in einer Büchse (AJ federnd gelagertes Einspannfutter (Ί4,) am Ende einer in der Richtung ihrer Axe verschiebbaren Welle (B) so angeordnet ist, dafs nach Einstellung der Welle die Blechkappe mit der unteren Kante ihrer Mantelfläche behufs gleichmäfsigen Abschleifens und Verhinderung der Gratbildung an die Vorderfläche einer sich drehenden Schmirgelscheibe (D) herangedrückt und durch die Federwirkung bis zum Schlufs der Arbeit dauernd in Pressung gegen die Scheibe (D) gehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT102768D Active DE102768C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102768C true DE102768C (de)

Family

ID=373328

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT102768D Active DE102768C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102768C (de)

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