DE1027237B - Optisches Kontrastfilter fuer Fernsehbildroehren - Google Patents
Optisches Kontrastfilter fuer FernsehbildroehrenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die üblichen Schwarz-Weiß-Fernsehröhren sind mit einem Leuchtschirm versehen, dessen Leuchtphosphore
im Bereich von 5700 bis 5900 Ä (Ängströmeinheiten) und im Bereich von 4300 bis
4500 Ä ein Emissionsmaximum haben. Durch additive Mischung des Lichtes der beiden Wellenbereiche
entsteht ein nahezu optisches Grau. Zur Reduzierung der störenden Einwirkung des Außenlichtes ist
es bekannt, vor den Fernsehröhren Filter anzuordnen, deren Durchlässigkeit im wesentlichen mit der
Emission des Leuchtschirmes der Röhre übereinstimmt, so daß die Emissionskurve des Leuchtschirmes
und die Durchlässigkeitskurve des Filters im wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Hierbei
kann man zur weiteren Verstärkung der Kontrastwirkung das zwischen den beiden Durchlässigkeitsmaxima
liegende Durchlässigkeitsminimum des Filters noch schärfer ausbilden als das Emissionsminimum
zwischen den beiden Emissionsmaxima des Leuchtschirmes. Außerdem ist es bekannt, durch
geringfügige Verschiebung der Maxima des Leuchtschirmes gegenüber den Durchlässigkeitsmaxima des
Filters den Farbton des Bildes in einer gewünschten Richtung, z. B. zur Erzielung eines chamoisartigen
Farbtones, zu beeinflussen.
Die durch das Zusammenwirken von Leuchtschirm und Filter erzielte Aussiebung verhältnismäßig
enger Spektralbereiche in der Umgebung der Maxima ermöglicht zwar eine exakte Graukompensation, bewirkt
aber auf der anderen Seite einen außerordentlich starken Helligkeitsverlust, der bei den kleineren
Röhren durch die Nachregelung der Röhrenhelligkeit wieder ausgeglichen werden kann. Bei den neuerdings
verwendeten größeren Bildröhren ist die verfügbare Helligkeitsreserve nicht so groß wie bei
den: kleineren Bildröhren, so daß die Helligkeit des Bildes bei Vorschaltung der Filter in störender
Weise vermindert wird.
Dieser grundsätzliche Mangel der Filter, welcher insbesondere dort auftritt, wo die Helligkeitsreserven
der Röhren nicht stark genug sind, wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Filter ein
Durchlässigkeitsmaximum im Bereich der höchsten spektralen Empfindlichkeit des Auges (also bei etwa
5600 bis 5800 Ä) hat, während das Filter im Bereich des im blauvioletten Wellenband liegenden Emissionsmaximums
des Leuchtschirmes keine oder nur eine verhältnismäßig geringe Durchlässigkeit aufweist.
Es hat sich nämlich herausgestellt, daß das Emissionsmaximum des Leuchtschirmes im blauvioletten Spektralbereich auf die Helligkeit des
Leuchtschirmbildes einen nur untergeordneten Einfluß hat, da die Empfindlichkeit des Auges im Ver-Optisches
Kontrastfilter
für Fernsehbildröhre!!
für Fernsehbildröhre!!
Anmelder:
Deutsche
Deutsche
Tafelglas Aktiengesellschaft Detag,
Fürth (Bay.)
Fürth (Bay.)
Dr. Richard Jacobi und Kurt Böckling,
Unterköblitz, Post Wernberg,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
gleich zu der maximalen spektralen Empfindlichkeit im Wellenlängenbereich von 5705 bis 5724 A vollkommen
vernachlässigt werden kann. Der Zweck dieses bisher vorgesehenen, im Blauvioletten liegenden
Emissionsmaximums liegt in der Graukompensation des Leuchtschirmlichtes des zweiten im gelben
Spektralbereich liegenden Emissionsmaximums. Wie ausgedehnte Versuche gezeigt haben, besitzen viele
Personen im Spektralbereich von 4400 Ä, in dem das eine der Maxima des Leuchtschirmes liegt, überhaupt
keine Empfindlichkeit, so daß es nicht erforderlich ist, das Filter diesem Maximum anzupassen. Erfmdungsgemäß
wird daher die Durchlässigkeitskurve des Filters weitgehend an die Empfindlichkeitscharakteristik des Auges angeglichen. Hierbei ist es
nicht mehr notwendig, das im Gelben liegende Emissionsspektrum in seiner Bandbreite schmal zu
halten, wodurch ein großer Helligkeitsverlust entsteht. Das Filter kann vielmehr ohne Rücksicht auf
das zweite, im Blaugrünen liegende Emissionsmaximum gewählt werden, wodurch sich eine weit höhere
absolute Lichtdurchlässigkeit im maximalen Empfindlichkeitsbereich des Auges ergibt. Dem Filter
kann nunmehr ein ziemlich breiter, in der Umgebung der maximalen Augenempfindlichkeit liegender
Durchlaßbereich gegeben werden, so daß nur ein Bruchteil des bei den bekannten Filtern absorbierten
Lichtes nicht durchgelassen wird. Da dieser Durchlaßbereich sich über den ganzen Bereich der maximalen
Augenempfindlichkeit erstreckt, wird das Leuchtschirmbild nahezu ohne Helligkeitsverlust
durch das Filter sichtbar, während die Graukompen-
70-9 958/151
sation bereits durch die in diesem Durchlässigkeitsbereich mit hindurchgelassenen komplementären
Wellenbereiche bewirkt wird.
Das Vorhandensein eines zweiten Duxchlässigkeitsmaximums ist für das erfmdungsgemäße Filter
nicht unbedingt notwendig, da die Helligkeitsanforderungen durch das breite Durchlässigkeitsband im
gelben Spektralbereich erfüllt werden und die Graukompensation ebenfalls bereits durch die komplementären
Wellenlängenbereiche, die sich innerhalb des
Durchlässigkeitsbereiches in der Umgebung des Durchlässigkeitsmaximums befinden, in befriedigendem
Maße erfüllt wird, während andererseits ein leicht gelblicher Farbton aus Gründen der psychologischen
Farbtonwirkung durchaus erwünscht sein kann.
Um dem Filter eine Durchlässigkeitscharakteristik zu geben, die dem spektralen Verlauf der Augenempfindlichkeit
entspricht, können zwei komplementäre Farbstoffe mit hoher Gelbdurchlässigkeit, z. B.
ist die Graukompensation von wechselnden Außenlichteinflüssen unabhängig.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 veranschaulicht drei verschiedene Diagramme der Emissionscharakteristik von Leuchtschirmen,
die sich in Deutschland im Handel befinden;
Fig. 2 ist eine Emissionscharakteristik eines in den USA. verwendeten Leuchtschirmes;
Fig. 3 veranschaulicht die spektrale Empfindlichkeitskurve des Auges;
Fig. 4 veranschaulicht die selektive Absorption dreier Farbstoffe, mit welchen ein erfindungsgemäßes
Filter zusammengestellt wird;
Fig. 5 ist die spektrale Empfindlichkeit eines aus den Farbstoffen gemäß Fig. 4 zusammengesetzten
Filters.
Wie man aus der Fig. 1 ersieht, liegt eines der Emissionsmaxima der Leuchtschirme deutscher Fern
ein grüner und ein roter Farbstoff, Verwendung 20 sehröhren in der Umgebung von 5700 Ä, also im
finden, wie weiter unten an Hand der Figuren er- maximalen Empfindlichkeitsbereich des Auges. Ein
etwas stärkeres Emissionsmaximum liegt in der Umgebung von 4400 Ä, während sich zwischen diesen
beiden Maxima ein Emissionsminimum befindet,
läutert werden wird.
Eine Verbesserung der Graukompensation des
Filters wird erfindungsgemäß vorzugsweise durch
eine verstärkte Durchlässigkeit im Spektralbereich 25 das bei den drei zum Vergleich herangezogenen von 4910 bis 4930 Ä erzielt. Durch diesen Spektral- Leuchtschirmen ebenfalls ungefähr bei derselben bereich, der nach unserer heutigen Kenntnis prak- Wellenlänge liegt. Die Ordinateneinheiten sind auf tisch für den gesamten Orange-Rot-Bereich des sieht- das höchste Maximum der Emission bezogen, wobei baren Lichtes komplementär ist, wird eine einwand- als relative Emissionsstärke für den höchsten Emissifreie Graukompensation durchgeführt, zumal er noch 30 onswert die Zahl 100 gesetzt ist.
innerhalb des Bereiches einer beträchtlichen Augen- Die Fig. 2, welche die Charakteristik des Leuchtempfindlichkeit liegt. Soweit ein chamoisfarbener schirmes einer amerikanischen Fernsehröhre zeigt, gelber Farbton nicht graukompensiert wird, ist dies bietet im wesentlichen dasselbe Bild der spektralen unerheblich, da man bereits unter Zuhilfenahme be- Emission, 'wobei jedoch das bei 4930 Ä liegende sonderer Filter einen solchen Farbton absichtlich 35 Emissionsminimum deutlicher ausgeprägt ist als bei erzeugt, weil er erfahrungsgemäß gegenüber den als den Leuchtschirmen gemäß Fig. 1.
zu kalt empfundenen grauen oder graublauen Färb- In Fig. 3 sind drei verschiedene spektrale Emp-
Filters wird erfindungsgemäß vorzugsweise durch
eine verstärkte Durchlässigkeit im Spektralbereich 25 das bei den drei zum Vergleich herangezogenen von 4910 bis 4930 Ä erzielt. Durch diesen Spektral- Leuchtschirmen ebenfalls ungefähr bei derselben bereich, der nach unserer heutigen Kenntnis prak- Wellenlänge liegt. Die Ordinateneinheiten sind auf tisch für den gesamten Orange-Rot-Bereich des sieht- das höchste Maximum der Emission bezogen, wobei baren Lichtes komplementär ist, wird eine einwand- als relative Emissionsstärke für den höchsten Emissifreie Graukompensation durchgeführt, zumal er noch 30 onswert die Zahl 100 gesetzt ist.
innerhalb des Bereiches einer beträchtlichen Augen- Die Fig. 2, welche die Charakteristik des Leuchtempfindlichkeit liegt. Soweit ein chamoisfarbener schirmes einer amerikanischen Fernsehröhre zeigt, gelber Farbton nicht graukompensiert wird, ist dies bietet im wesentlichen dasselbe Bild der spektralen unerheblich, da man bereits unter Zuhilfenahme be- Emission, 'wobei jedoch das bei 4930 Ä liegende sonderer Filter einen solchen Farbton absichtlich 35 Emissionsminimum deutlicher ausgeprägt ist als bei erzeugt, weil er erfahrungsgemäß gegenüber den als den Leuchtschirmen gemäß Fig. 1.
zu kalt empfundenen grauen oder graublauen Färb- In Fig. 3 sind drei verschiedene spektrale Emp-
tönen bevorzugt wird. Im Gegensatz zu den bekann- findlichkeitskurven des Auges aufgetragen, die von
ten Filtern erfolgt also beim erfindungsgemäßen verschiedenen Versuchspersonen herrühren. Wie aus
Filter die Graukompensation nicht mit dem inten- 40 diesen Kurven hervorgeht, ist die Empfindlichkeit
sitätsmäßig vollkommen unwirksamen Licht im des Auges in der Umgebung von 4400 Ä sehr gering
Wellenlängenberieich von 4400 bis 4600 Ä, sondern mit bzw. bei einzelnen Versuchspersonen überhaupt
dem Licht eines Wellenlängenbereiches (4930 Ä), nicht mehr gegeben, so daß also an der Stelle, an
der noch in der Nähe des Empfindlichkeitsmaximums der die bekannten Leuchtschirme ihr ausgeprägtestes
des Auges liegt, wodurch die Helligkeitsverhältnisse 45 Emissionsmaximum haben, das menschliche Auge
noch verbessert werden können. überhaupt nicht oder kaum mehr anspricht.
Um ein Durchlässigkeitsmaximum im Bereich der Zum Herabsetzen der Fremdlichteinwirkung wird
Wellenlänge von 4910 bis 4940 Ä zu erzielen, muß nun erfindungsgemäß die Durchlässigkeitskurve des
die Auswahl der verwendeten grünen und roten, zu- Filters an den Empfindlichkeitsverlauf des Auges
einander komplementären Filterfarbstoffe so ge- 50 angeglichen. Um auf beiden Seiten des Maxitroffen
werden, daß diese Farbstoffe neben der er- mums der Filterdurchlässigkeit einen entsprechenden
forderlichen hohen Gelbdurchlässigkeit ein Maximum Kurvenverlauf zu erhalten wie bei der Empfindlichin
dem genannten zur Graukompensation dienenden keitscharakteristik des Auges, können z. B. rote und
Wellenbereich haben. Die Filter, welche die letzt- grüne Farbstoffe als Komplementärfarben angewengenannte
Forderung erfüllen, haben gegenüber den 55 det werden, deren additive Durchlässigkeitscharakbei
Fernsehröhren bisher bekannten Selektivscheiben teristik den Kurvenverlauf des Filters in geeigneter
mit einem Maximum der Durchlässigkeit bei 4500 Weise beeinflußt. In Fig. 4 a ist die Charakteristik
bis 4700 Ä und einem Minimum zwischen 4900 und
5300 Ä den weiteren Vorteil, daß ihre Farbwirkung
kaum vom Einfluß des Außenlichtes abhängig ist. 60 der Durchlässigkeit im Grüngebiet aufweist. Der Während die bekannten Selektivfilter in den frühen verwendete grüne Farbstoff (Fig. 4b) weist ein Morgenstunden rötlich, bei normaler Tagesbeleuch- Maximum der Durchlässigkeit im Gelbbereich auf, tung grau und im Glühbirnenlicht grün erscheinen, während er im roten oder orangefarbenen Wellenbleibt der Farbton bei den erfindungsgemäßen FiI- bereich einen starken Durchlässigkeitsabfall hat. In tern mit einem Durchlässigkeitsmaximum bei etwa 65 Fig. 4 c ist endlich der Durchlässigkeitsverlauf des 4930 Ä und 5700 Ä unter den verschiedensten Be- gelben Filterfarbstoffes in Abhängigkeit von der
5300 Ä den weiteren Vorteil, daß ihre Farbwirkung
kaum vom Einfluß des Außenlichtes abhängig ist. 60 der Durchlässigkeit im Grüngebiet aufweist. Der Während die bekannten Selektivfilter in den frühen verwendete grüne Farbstoff (Fig. 4b) weist ein Morgenstunden rötlich, bei normaler Tagesbeleuch- Maximum der Durchlässigkeit im Gelbbereich auf, tung grau und im Glühbirnenlicht grün erscheinen, während er im roten oder orangefarbenen Wellenbleibt der Farbton bei den erfindungsgemäßen FiI- bereich einen starken Durchlässigkeitsabfall hat. In tern mit einem Durchlässigkeitsmaximum bei etwa 65 Fig. 4 c ist endlich der Durchlässigkeitsverlauf des 4930 Ä und 5700 Ä unter den verschiedensten Be- gelben Filterfarbstoffes in Abhängigkeit von der
Wellenlänge aufgetragen. Bei gleichzeitiger Verwendung der in Fig. 4 in ihrer Durchlässigkeit dargestellten
Farbstoffe ergibt sich ein Durchlässig-
eines roten Farbstoffes gegeben, der eine relativ hohe Gelbdurchlässigkeit und einen starken Abfall
leuchtungsbedingungen grau. Infolge des außerordentlich weiten Bereiches komplementärer Farbtöne,
welche in einem engen Wellenbereich in der
Umgebung von 4930 Ä kompensiert werden können, 70 keitsmaximum bei 5700 Ä und ein anderes kleineres
Durchlässigkeitsmaximum bei 4930 Ä, welches eine
ausreichende Graukompensation der rötlichen Wellenbereiche des Lichtes gewährleistet.
Da die Lichtdurchlässigkeit an den beiden Flanken des gelben Maximums bis auf etwa 50% herabgedrückt
werden kann, bedeutet dies, daß das störende Außenlicht in diesem Bereich infolge des doppelten
Lichtweges um insgesamt 75 % herabgesetzt wird. Die Dämpfung der Gelbdurchlässigkeit, die nur etwa
25°/» beträgt, kann als sehr gering angesprochen werden, da bereits eine gewöhnliche Sicherheitsglasscheibe
das hindurchtretende Licht um 15% dämpft, während die üblichen Doppelverglasungen mit Blankglas
bereits ebenfalls eine Dämpfung von 25% vornehmen, die aber vom Beschauer visuell kaum bemerkt
wird.
Ausführungsbeispiel
In 1 kg einer Lösung von 200 g Polyvinylbutyral und 10O1 g Weichmacher werden 0,6 g Encelackgrün G
(Phthalocyanin-Farbstoff), 0,05 g Ceresrot BB (org. Farbstoff) und 0,05 g Sudangelb (Azofarbstoff) 3 G
gelöst und die Lösung zu einem dünnen Film vergossen. Die begossene Filmscheibe wird in der
üblichen Weise mit einer zweiten Scheibe zu Sicherheitsglas vereinigt.
Die Farbstoffe sind miteinander verträglich und können also gemeinsam in die Zwischenschicht einer
Verbundsicherheitsglasscheibe eingebettet werden. Sie haben eine ausreichende Lichtechtheit und halten die
bei der Herstellung von Verbundsicherheitsglas auftretenden Verarbeitungstemperaturen ohne weiteres
aus. Die Durchlässigkeitskurven der drei genannten Farbstoffe sind in Fig. 4 der Erfindung dargestellt.
35
Claims (7)
1. Optisches Kontrastfilter für Fernsehbildröhren, bei welchen das Emissionsspektrum des
Leuchtschirmes ein Maximum im blauvioletten und ein anderes Maximum im gelben Spektralbereich
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter zur Erzielung einer möglichst geringen
Helligkeitsdämpfung ein Durchlässigkeitsmaximum im Bereich der höchsten spektralen Empfindlichkeit
des Auges (also bei etwa 5600 Ä) hat, während das Filter im Bereich des im blauvioletten
Wellenband liegenden Emissionsmaximums keine oder nur eine verhältnismäßig geringe
Durchlässigkeit aufweist.
2. Optisches Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter ein einziges
Durchlässigkeitsmaximum hat, das in der Gegend des gelben Emissionsmaximums der Röhre liegt.
3. Optisches Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter eine
Durchlässigkeitsabhängigkeit von der Wellenlänge hat, die dem spektralen Verlauf der Augenempfindlichkeit
entspricht.
4. Optisches Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter zur
Erzielung einer verbesserten Graukompensation eine verstärkte Durchlässigkeit im Spektralbereich
von 4910 bis 4939 A aufweist.
5. Optisches Filter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung des Filters
ausgewählten Farbstoffe eine hohe Gelbdurchlässigkeit im Bereich der spektralen Augenempfindlichkeit
und eine hohe Durchlässigkeit im Spektralbereich von 4910 bis 4939 A aufweisen.
6. Optisches Filter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Durchlässigkeitscharakteristik
des Filters, welche dem in der Umgebung des Maximums abnehmenden Verlauf der spektralen Augenempfindlichkeit entspricht,
mindestens zwei komplementäre Farbstoffe mit hoher Gelbdurchlässigkeit, z. B. ein
grüner und ein roter, Verwendung finden.
7. Optisches Filter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Maximum
der Filterdurchlässigkeit zwischen den beiden Emissionemaxinia des Leuchtschirm es liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 958/151 3.
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