DE1027243B - Trenn- und Rangier-Loetoesenstreifen mit abgeschirmten Kontaktsaetzen - Google Patents
Trenn- und Rangier-Loetoesenstreifen mit abgeschirmten KontaktsaetzenInfo
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- DE1027243B DE1027243B DEK27751A DEK0027751A DE1027243B DE 1027243 B DE1027243 B DE 1027243B DE K27751 A DEK27751 A DE K27751A DE K0027751 A DEK0027751 A DE K0027751A DE 1027243 B DE1027243 B DE 1027243B
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H01R9/2491—Terminal blocks structurally associated with plugs or sockets
Landscapes
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Trenn- und Rangier-Lötösenstreifen
mit abgeschirmten Kontaktsätzen, von denen jeder zwei Gruppen von Kontakten enthält, die
mit je einer ankommenden und einer abgehenden, ihrerseits abgeschirmten Fernmeldeleitung, z. B. Doppeladerleitung,
verbunden sind, und bei dem die Fernmeldeleitungen mittels abgeschirmter, auf die Kontaktsätze
aufsteckbarer Kupplungsstecker wahlweise miteinander verbunden oder durch Ziehen der Stecker
voneinander getrennt werden können.
Lötösenstreifen dieser Art sind vor allem für Fernsprechanlagen
bestimmt, in denen Doppeladern mit Trägerfrequenzen betrieben werden. Die Anwendung
von Trägerfrequenzen gestattet eine mehrfache Ausnutzung der Fernmeldeleitungen; sie hat jedoch den
Nachteil, daß eine sorgfältige Abschirmung der Leitungen und der Geräte erforderlich ist, um Störfrequenzen
von den Leitungen und den Geräten fernzuhalten.
Bisher hat man derartige Abschirmungen — die z. B. aus Blech oder Metallgewebe bestehen — meist
miteinander verbunden und über eine mehr oder weniger lange Ansehlußleitutig an Erde gelegt. Dieses
Verfahren bat den Nachteil, daß über die Abschirmungen selbst Störungen, insbesondere Störfrequenzen
aus gestörten Teilen der Anlage, auf andere Teile übertragen werden können.
Weiterhin hat es sich bei den bisher bekannten, mit Abschirmungen versehenen Trenn-Lötösenstreifen
als nachteilig erwiesen, daß beim Auftreten von .Störungen in einem Leitungszug ein Umschalten verhältnismäßig
umständlich ist, da dieses Umschalten meist eine Unterbrechung der Verbindung bedingt
(wie bei den üblichen einfachen Trenn-Lötösenstreifen, bei denen besondere Verbindungs-stecker zum Durchverbinden
der Leitungen benutzt werden). Der neue Trenn-Lötösenstreifen soll deshalb so ausgebildet
sein, daß unter völliger Wahrung einer einwandfreien Abschirmung auch ein »Rangieren«, d. h. ein Umschalten
der Leitungen möglich ist, ohne die bestehende Verbindung zu unterbrechen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß bei einem Trenn-Lötösenstreifen mit abgeschirmten
Kontaktsätzen, von denen jeder zwei Gruppen von Kontakten enthält, die mit je einer ankommenden und
einer abgehenden, ihrerseits abgeschirmten Fernmeldeleitung, z. B. Doppeladerleitung, verbunden sind,
und bei dem die Fernmeldeleitungen mittels abgeschirmter, auf die Kontaktsätze aufsteckbarer Kupplungsstecker
wahlweise miteinander verbunden oder durch Ziehen der Kupplungsstecker voneinander getrennt
werden können, erfmdungsgemäß jede der beiden vorzugsweise symmetrisch zueinander angeordneten
Kontaktgruppen eines Kontaktsatzes für Trenn- und Rangier-Lötösenstreifen
mit abgeschirmten Kontaktsätzen
mit abgeschirmten Kontaktsätzen
Anmelder:
Krone Kommanditgesellschaft,
Berlin-Zehlendorf, Beeskowdamm 3-5
Berlin-Zehlendorf, Beeskowdamm 3-5
Gerhard Weiß, Berlin-Friedenau,
und Horst Forberg, Berlin-Zehlendorf,
sind als Erfinder genannt worden
sich abgeschirmt ist und die einzelnen elektrisch voneinander
getrennten Abschirmungen der Kontaktgruppen mit der Abschirmung der an die betreffende
Kontaktgruppe angeschlossenen Fernmeldeleitung verbindbar sind.
Die Abschirmung jeder Kontaktgruppe soll nicht nur die Kontaktteile selbst, sondern auch, die Anschlußstellen
zwischen den Kontaktteilen und den Leitungen abschirmen, so daß eine durchgehende oder
ununterbrochene Abschirmung des gesamten Leitungszuges bis an die Kontaktstelle erreicht ist. Führt man
nun weiterhin die Kupplungsstecker — die entweder zum unmittelbaren Kuppeln der Schaltkontaktgruppen
eines Kontaktsatzes oder zum »Rangieren«, d. h. zur Verbindung einer Schaltkontaktgruppe eines Kontaktsatzes
mit einer beliebigen Schaltkontaktgruppe eines anderen Kontaktsatzes dienen — in an sich bekannter
Weise so aus, daß ihre eigene Abschirmung nur jeweils mit den Abschirmungen der miteinander zu verbindenden
Kontaktgruppen Kontakt macht, so ist jede Übertragung äußerer Störungen auf eine Leitungsverbindung
verhindert, da die Abschirmungen der einzelnen Leitungsverbindungen jeweils voneinander
elektrisch getrennt sind, bis sie z. B. an einer gemeinsamen Erdung zusammenkommen.
Wenn also in einer der Leitungen eine Störung auftritt, die mit dem Eindringen von Störfrequenzen in
die Leitung oder ihre Abschirmung verbunden ist, so wird bei dem neuen Trenn- und Rangier-Lötösenstreifen
-— vorausgesetzt, daß die Leitung nicht durchverbunden ist — diese Störung nicht weiter gelangen
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können als bis zu dem Trenn-Lötösenstreifen selbst, und zwar nur bis zu den mit der gestörten Leitung
verbundenen Kontakten oder deren Abschirmung. Die Abschirmungen der anderen Leitungen bleiben von
der Störung praktisch unberührt.
Um ein einfaches »Rangieren« der Verbindungen durchführen zu können, soll erfindungsgemäß jede der
beiden Kontaktgruppen eines Kontaktsatzes jeweils doppelt soviel Kontakte umfassen, wie zum unmittel-
beim Zusammenspannen der einzelnen Kontaktsätze in dem Lötösenstreifen nicht eingedrückt werden, erhält
der Formkörper im Bereich der Kontaktstücke Versteifungsrippen, die eine innere Abstützung der
das Abschirmkästchen bildendien Schalen ergeben.
Die Abschirmung der Leitungsanschlüsse erfolgt durch besondere, leicht lösbare Blechabschirmkappen.
Zu deren Aufnahme sind an der äußeren Schmalseite der Abschirmkästchen in den Schalen krallen- oder
baren Durchkuppeln mit Hilfe eines Kupplungs- io rillenförmige Durcbscherungen vorgesehen, in die nach
Steckers erforderlich sind, und von diesen Kontakten innen umgebördelte Schenkelenden der mit U-förmigem
sollen jeweils zwei miteinander und mit einer Ader Querschnitt ausgeführten, die Anschlußstellen für eine
der an die Gruppe angeschlossenen Doppeladerleitung
verbunden sein.
verbunden sein.
Aus Herstellungsgründen empfiehlt es sich, die beiden jeweils miteinander verbundenen Kontakte
einer Kontaktgruppe zusammen mit einem Lötösenanschluß als ein einziges Kontaktstück auszuführen,
das entsprechend gestanzt oder ausgeschnitten ist.
ankommende Leitung abschirmenden Abschirmkappen vorzugsweise federnd eingreifen.
Die Abschirmung des anzuschließenden Kabels wird mit in die Abschirmkappe hineingeführt, so daß auch
hier die Abschirmung des Leitungszuges nicht unterbrochen ist. Die Abschirmkappe ist über ihre Klemmverbindung
mit dem Abschirmkästchen elektrisch mit
Der Trenn- und Rangier-Lötösenstreifen gemäß der 20 diesem Kästchen und damit mit dem Abschirmmantel
dar angeschlossenen Leitung verbunden.
Die Anordnung von doppelten Kontakten für jede Leitungsader erweist sich als besonders zweckmäßig;
die jeweils im Bereich der Mitte des Kontaktsatzes, zwar in unterschiedlichen Abschirmkästchen, aber
doch verhältnismäßig nahe aneinander liegenden Kontakte können durch einen einfachen Doppelader-Kupplungsstecker
miteinander verbunden werden, während die außenliegenden Kontakte über eine Schaltstecker-
Erfindung läßt sich mit verhältnismäßig kleinen Abmessungen ausführen, wenn die Kontaktsätze mit
ihren beiden elektrisch voneinander getrennten Abschirmungen der zwei Kontaktgruppen in Form eines
flachen Quaders ausgeführt sind und der Lötösenstreifen durch flaches Aneinanderreihen und gegenseitiges
Verspannen der einzelnen Kontaktsätze zusammengebaut ist.
Die Abschirmungen werden bei einer solchen Ausführung zweckmäßigerweise als im Querschnitt recht- 30 verbindung, die aus in an sich bekannter Weise über
eckige Kästchen ausgeführt, die nur an ihrer Ober- ein abgeschirmtes Kabel miteinander verbundenen
seite offen sind, wobei die oberen offenen Seiten der Schaltsteckern besteht, für das »Rangieren« oder auch
Abschirmkästchen in einer Ebene liegen. für Meßzwecke Verwendung finden können.
Zur Erleichterung des Zusammenbaues der Kontakt- Tn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
sätze erweist es sich als zweckmäßig, wenn jede der 35 Erfindung dargestellt; es zeigt
Abschirmungen aus zwei Halbschakn besteht und jede Fig. 1 eine Aufsicht auf einen für das Trennen,
dieser Halbschalen an ihrem die äußere Stirnseite des Verbinden und Rangieren von Trägerfrequenzen füh-Kästchens
bildenden Teil eine schmale abgewinkelte renden Fernmeldeleitungen bestimmten Trenn-Löt-Zunge
aufweist, die sich beim Zusammenbau des ösenstreifen, Kästchens an eine entsprechende Zunge der anderen 40 Fig. 2 eine sebematische Sehaltskizze, die zur Er-Schale
anlegt, und daß die beiden zusammengefaßten läuterung der an dem Trenn-Lötösenstreifen durchZungen
ein Anscblußstück für einen das Abschirm- zuführenden Schaltungen dient,
kästchen mit dem Abschirmmantel der Leitung ver- Fig. 3 eine Aufsicht auf den Kontaktsatz gemäß
bindenden Leiter bilden. Fig. 2, bei dem die seitlichen Abschirmkappen ge-
Der Kontaktsatz soll erfindungsgemäß als ein zu- 45 schnitten sind, um die Lage der Lötanschlüsse zu
sammenhängender und für sich austauschbarer Bauteil
hergestellt sein; deshalb ist das tragende Element jedes
Kontaktsatzes ein flaches, in der Achse des Kontaktsatzes zwischen· beiden Kontaktgruppen dieses Satzes
hindurchfühlendes Formstück aus Preßstoff, in das 50
auf seiner Außenseite vier gleichartige Kontaktstücke
eingebettet sind, die mit je zwei Kontaktfedern bildenden Vorsprüngen in Vertiefungen von Ansätzen der
Formstücke eingreifen und mit je einer schmalen Lötöse zu beiden Seiten des Formstückes über dessen 55
schmale Außenkante hinausragen.
hergestellt sein; deshalb ist das tragende Element jedes
Kontaktsatzes ein flaches, in der Achse des Kontaktsatzes zwischen· beiden Kontaktgruppen dieses Satzes
hindurchfühlendes Formstück aus Preßstoff, in das 50
auf seiner Außenseite vier gleichartige Kontaktstücke
eingebettet sind, die mit je zwei Kontaktfedern bildenden Vorsprüngen in Vertiefungen von Ansätzen der
Formstücke eingreifen und mit je einer schmalen Lötöse zu beiden Seiten des Formstückes über dessen 55
schmale Außenkante hinausragen.
Zum Festlegen der Kontaktstücke dienen Preßleisten, die jeweils nur ein Kontaktstück überdecken
und beim Zusammenbau des Kontaktsatzes die Konzeigen, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Kontaktsatz des Trenn-Lötösenstreifens gemäß Fig. 1, in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Kontaktsatz gemäß Fig. 2 und 3, jeweils längs der Schnittlinie V-V
geschnitten, mit einem ebenfalls geschnittenen Rangierstecker in dessen Kuppelstellung, in vergrößertem
Maßstab.
Der in Fig. 1 in Aufsicht dargestellte Trenn-Lötösenstreifen enthält eine Reihe nebeneinanderliegender,
in Form flacher Quadern ausgeführter Kontaktsätze 1 (von denen nur vier dargestellt sind, die aber auch zu
zehn oder zwanzig Kontaktsätzen in einem Trenn
taktstücke an das mittlere Formstück aus Preßstoff 60 Lötösenstreifen zusammengefaßt werden können), die
andrücken. Die beiden Schalen jedes Abschirmkäst- unter Einschalten isolierender Zwischenplatten 2 zwichens
werden dadurch an dem Kontaktsatz festgelegt,
daß ihre nach der Mitte des Kontaktsatzes hin liegen-
daß ihre nach der Mitte des Kontaktsatzes hin liegen-
schen zwei Befestigungswinkeln 3 mittels Spannschrauben 4 zusammengehalten werden.
Vor Erläuterung der konstruktiven Einzelheiten der den Formkörper beiderseits einer in der Mitte des 65 Kontaktsätze 1 des Trenn-Lötösenstreifens sollen zu-Formkörpers
angeordneten und die Abschirmkäst- nächst die Schaltung und' die Anwendung eines solchen
eben elektrisch voneinander trennenden Querrippe Trenn-Lötösenstreifens etwas näher erläutert werden.
den umgebördelten Ränder der beiden Schalen in
eingreifen.
Die Abschirmkästchen
sollen aus dünnem Blech
In der Fig. 2 sind jeweils senkrecht untereinander die
für je eine ankommende und abgehende Doppelader
hergestellt werden. Damit sie durch den Spanndruck 70 DAl, DA 2 und DA 3 bestimmten Kontaktgruppen 5,5'
der einzelnen Kontaktsätze dargestellt. Jede dieser Kontaktgruppen ist von einer Abschirmung 6, 6' umgeben,
die als ein Abschirmkästchen ausgeführt ist. Die Kontaktgruppen 5 und 5' umfassen je zwei Kontaktsiücke
7 a, 7 ft bzw. 7 a', 7 V, von denen jedes zwei nicht näher bezeichnete Federkontakte trägt. An die
Kontaktstücke der Kontaktgruppe 5 sind über die Lötösen α und /; die beiden Adern einer ankommenden
Doppeladerleitung angeschlossen, über die Lötösen a', b' der Kontaktgruppe 5' die beiden Adern einer abgehenden
Doppeladerleitung.
Zum Durchverbinden einer solchen Doppelader dient ein Kupplungsstecker 8, der zwei (in der Fig. 2 nicht
näher bezeichnete) Kupplungskontakte aufweist, di
Die oberen Ränder der Kästchen liegen bei beiden Koiitaktgruppen in einer Ebene.
Zum Schutz der Federkontakte der Kontaktstücke 7 a, 7 b bzw. 7 a', 7 V trägt das Formstück 11 senkrechte
Ansätze 14, die· mit Ausnehmungen 15 versehen sind, in die sich die freien Enden dieser Kontakte
federnd hineindrücken lassen, wenn ein Kupplungsoder Verbindungsetecker an den Kontaktsatz angeschlossen
wird.
Die beiden Halbschalen 6 a, 6 & bzw. 6 a', 6 b' jedes
der Abschirmkästchen weisen lötösenähnlich ausgebildete Zungen 16a, 16 b bzw. 16 a', 16?/ auf, die an den
äußeren Stirnseiten der Halbschalen sitzen und beim Zusammenbauen des Kontaktsatzes aneinander ange-
beim Einführen des Kupplungssteckers 8 mit den je- 15 legt werden. Außerdem sind in den Stirnseiten der
weils inneren Federkontakten der Kontaktstücke 7a Halbschalen der Abschirmkästchen Durchscherungen
und 7 a' bzw. 7 b und 71/ Kontakt machen. Gleichzeitig
verbindet die durch gestrichelte Linien angedeutete
verbindet die durch gestrichelte Linien angedeutete
Abschirmung des Kupplungssteckers 8 die beiden Ab-
17 a, 17 b vorgesehen, die krallenartig umgebogen sind
und Halterungen für die nach innen umgebogenen Enden der mit U-förmigem Querschnitt ausgeführten
schirmungen 6 und 6' der Koiitaktgruppen 5 und 5' 2o Abschirmkappen 18 bilden. Diese Abschirmkappen 18
miteinander. schirmen die Anschlußstellen der Leitungen 19, 19' an
In der rechten Seite der Fig. 2 ist eine »Rangier- die Lötösen a, b bzw. a', b' und die Lötanschlüsse 16 a,
schaltung« dargestellt, bei der zwei Verbindungs- 16 b bzw. 16 a', 16 V der Abschirmkästchen ab.
stecker 9 und 9', die durch eine abgeschirmte, beweg- An das Formstück 11 angepreßte Versteifungs-
stecker 9 und 9', die durch eine abgeschirmte, beweg- An das Formstück 11 angepreßte Versteifungs-
liche Verbindungsleitung 10 miteinander verbunden 25 rippen 20 bilden eine innere Versteifung der dünnen
sind, die äußeren Kontakte der Kontaktgruppe 5 der Blechwände der Abschirmkästchen.
Doppelader Ό Al mit den äußeren Kontakten der Der in Fig. 5 im »Schnitt dargestellte Verbindungs-
Doppelader Ό Al mit den äußeren Kontakten der Der in Fig. 5 im »Schnitt dargestellte Verbindungs-
Kontaktgruppe 5' der Doppelader DA 3 verbinden. Die stecker 9 hat ein aus zwei Halbschalen bestehendes
Verbindungsstecker 9 und 9', die auf den jeweils Steckergehäuse 21, in dem die Steckerkontakte 22 a
äußeren Kontakten der einzelnen Kontaktgruppen 30 und 22 & isoliert angeordnet sind. Die Kontakte 22 α
sitzen, stellen ebenfalls über ihre Abschirmungen und und 22 b liegen auf beiden Seiten eines mittleren Isodie
Abschirmung der Verbindungsleitung 10 eine un- lierstückes 23; sie werden durch flache äußere Isoliermittelbare
Verbindung der Abschirmungen der jeweils platten 24 an das Isolierstück 23 angepreßt, und zwar
miteinander zu verbindenden Kontaktgruppen her. mit Hilfe der die beiden Halbschalen des Stecker-
Es ergibt sich aus dieser Schaltung ohne weiteres, 35 gehäuses zusammenhaltenden Schrauben 25. An die
beiden Steckerkontakte 22 a und 22 b sind die beiden Doppeladern der Verbindungsleitung 10 angeschlossen.
Die Abschirmung der Verbindungsleitung ist mit dem Steckergehäuse 21 leitend verbunden.
Beim Aufbau des Trenn-Lötösenstreifens gemäß der Erfindung kann man in der Weise vorgehen, daß
man auf die Spannschrauben 4 jeweils Isolierstoffrohre 26 aufzieht und dann zunächst auf die Rohre eine aus
Isolierstoff bestehende Zwischenplatte 2 aufschiebt.
daß ein Rangieren von Leitungen mit Hilfe der Verbindungsstecker 9,9' möglich ist, selbst wenn die
inneren Kontakte einer oder beider Kontaktgruppen, an denen »rangiert« werden soll, durch einen Kupplungsstecker
8 gekuppelt sind,
Der Aufbau eines Kontaktsatzes 1 ist in den Fig. 3 und 4 in größerem Maßstab ausführlicher dargestellt;
ein Querschnitt durch diesen Kontaktsatz ist in der Fig. 5 zu sehen.
Der eigentliche Kontaktsatz 1 enthält ein flaches 45 Anschließend werden die beiden Halbschalen 6a
Formstück 11 aus Preßstoff, das in der Achse des und 6a' der Abschirmkästchen 6, 6' aufgesetzt; dann
Kontaktsatzes 1 durch die beiden Kontaktgruppen folgen die Preß leisten 13 a, 13 a', in deren Vertiefungen
hindurchführt und gewissermaßen das tragende Bau- bereits die Kontaktstücke 7 a, 7 a' eingedrückt sein
element des Kontaktsatzes ist. Eine mittlere Quer- können. Die Lötösen a, a' dieser Kontaktstücke lassen
rippe 12 des Formstückes 11 grenzt zwei im wesent- 50 sich frei einlegen, da die Durchscherungen 17 a an
liehen symmetrisch zueinander ausgeführte Hälften dieser Stelle den Weg freigeben. Daraufhin wird das
des Kontaktsatzes gegeneinander ab. In jeder dieser mittlere Formstück 11 eingelegt; es folgen die Kontakt-Hälften
liegt eine der Kontaktgruppen 5,5' (vgl. Fig. 2), stücke 7 b, 7 b', die Preßleisten 13 b, 13 ft' und die HaIbdie
aus je zwei Kontaktstücken 7α, 7 & und 7a', 7 b' schalen 6 b, 6 b', die die Abschirmkästchen schließen,
besteht. Diese Kontaktstücke haben je zwei nach oben 55 Nach dem Aufbau des Elementes werden die die Lötragende
Federkontakte und je eine an der Stirnseite öse 16 des Abschirmkästchens 6 bildenden Zungen 16a
des Kontaktsatzes herausragende Anschlußlötöse α, b und 16 b durch Punktschweißen oder Löten zusammenbzvv.
a',b'. Die Kontaktstücke 7a, 7b bzw. 7a', 7b' gefügt. Auf diese Weise wird der Kontaktsatz durch
werden durch jeweils eines dieser Kontaktstücke ab- seine Abschirmkästchen zusammengehalten. Beim
deckende Preßleisten 13 a, 13 b bzw. 13 a', 13 b' fest- 60 weiteren Zusammenbau legt man die nächste Zwischengehalten,
wobei die Kontaktstücke in flachen Ausneh- platte 2 (vgl. Fig. 1) auf und beginnt anschließend
mungen des mittleren Formstückes 11 und/oder der mit dem Aufbau des folgenden Kontaktsatzes in der
Preßleisten 13 gegen Verschiebung gesichert sind. soeben beschriebenen Weise.
Die beiden Kontaktgruppen 5, 5'eines Kontaktsatzes Es dürfte klar sein, daß der Aufbau der Kontaktsind
einzeln für sich durch Abschirmkästchen 6, 6'ab- 65 sätze nicht unbedingt so erfolgen muß, wie es oben
geschirmt. Jedes dieser Kästchen setzt sich aus zwei beschrieben wurde; die Kontaktsätze können auch
Halbschalen 6α, 6& bzw. 6a', 6b' zusammen. Die je- einzeln für sich zusammengebaut und erst nachher als
weils aus zwei Halbschalen gebildeten Kästchen um- geschlossene Bauelemente zu dem Trenn-Lötösenschließen
die Kontaktgruppen von unten und den vier streifen zusammengefügt werden. Abschließend werden
Seiten; lediglich die Oberseite des Kästchens ist offen. 70 die Abschirmkappen 18 aufgesetzt.
Das Anschließen der Leitungen ist verhältnismäßig einfach; die durch (nur in Fig. 2 angedeutete) Bohrungeneiner
Sockelplatte hindurchgeführten Leitungen 19 treten durch Durchbrüche 27 in den seitlich herauskragenden
Teilen der Bodenbleche der Abschirmkästchen 6, 6' hindurch in den Raum innerhalb der Abschirmkappen
18. Nach Abziehen der Abschi.rmkappen 18 liegen die Anschlüsse vollkommen frei; sie sind
bequem zugänglich, so daß das Anlöten der Leitungsadern und des Abschirmleiters schnell erfolgen kann.
Nach dem Anlöten der Anschlüsse werden die Abschirmkappen 18 wieder aufgeschoben.
Wesentliche Vorteile der neuen Ausführung des Trenn-Lötösenstreifens bestehen darin, daß in jedem
Kontaktsatz des Trenn-Lötösenstreifens jeweils zwei Kontaktfedern oder Federkontakte für jede der ankommenden
Adern vorgesehen sind, von denen jeweils die an der Innenseite des Kontaktsatzes liegenden
Federkontakte in bisher üblicher Weise durch einen Kupplungsstecker miteinander verbunden werden können,
während über die weiter außen liegenden Federkontakte »Rangierverbindungen« hergestellt werden
können, solange noch die ursprüngliche Verbindung besteht, d. h. ohne Unterbrechen dieser Verbindung.
Erst nach Herstellen der »Rangierverbindung« wird die bestehende unmittelbare Verbindung unterbrochen.
Weiterhin ergibt die getrennte Abschirmung der Kontaktgruppen jeder Doppelader die größte Sicherheit
gegen das Übergreifen von äußeren Störungen innerhalb des Trenn-Lötösenstreifens. Abschirmungen
nicht durch einen Kupplungs- oder Rangierstecker miteinander verbundener Doppeladern sind in dem
Trenn-Lötösenstreifen elektrisch voneinander getrennt.
Der neuartige Aufbau der Kontaktsätze gestattet es, die flach ausgeführten Kontaktsätze unter Zwischenschalten
dünner Isolierstoffzwischeiilagen sehr eng nebeneinander anzuordnen, so daß der gesamte Trenn-Lötö'Senstreifen
mit kleinen Abmessungen ausgeführt werden kann. Die Höhe des Trenn-Lötösenstreifens
ist gering, seine sämtlichen Teile sind einfach herstellbar und leicht zusammenzubauen.
Claims (11)
1. Trenn- und Rangier-Lötösenstreifen mit abgeschirmten
Kontaktsätzen, von denen jeder zwei Gruppen von Kontakten enthält, die mit je einer
ankommenden und einer abgehenden, ihrerseits abgeschirmten Fernmeldeleitung, z. B. Doppeladerleitung,
verbunden sind, und bei dem die Fernmeldeleitungen mittels abgeschirmter, auf die Kontaktsätze
aufsteckbarer Kupplungsstecker wahlweise miteinander verbunden oder durch das Ziehen der Kupplungsstecker voneinander getrennt
werden können, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden vorzugsweise symmetrisch zueinander
angeordneten Kontaktgruppen (5,5') eines Kontaktsatzes (1) für sich abgeschirmt ist und die
einzelnen elektrisch voneinander getrennten Abschirmungen (6, 6') der Kontaktgruppen mit der
Abschirmung der an die betreffende Kontaktgruppe angeschlossenen Fernmeldeleitung (19, 19') verbindbar
sind.
2. Lötösenstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Kontaktgruppen
(5, 5') eines Kontaktsatzes (1) doppelt soviel Kontakte umfaßt, wie zum unmittelbaren Durchkuppeln
mit Hilfe eines Kupplungssteckers (8) erforderlich sind, und von diesen Kontakten jeweils zwei miteinander
und mit einer Ader der an die Gruppe angeschlossenen Doppeladerleitung (19, 19') verbunden
sind.
3. Lötösenstreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden miteinander verbundenen
Kontakte einer Kontaktgruppe (5,5') zusammen mit einem Lötösenanschluß (α, b bzw.
a',b') aus einem einzigen Kontaktstück (7 a, 7 b bzw. 7 a', 7 b') bestehen.
4. Lötösenstreifen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktsätze (1) mit ihren beiden elektrisch voneinander getrennten Abschirmungen
(6, 6') der zwei Kontaktgruppen (5, 5') in Form eines flachen Quaders ausgeführt sind und der Lötösenstreifen
durch flaches Aneinanderreihen und gegenseitiges Verspannen der einzelnen Kontaktsätze
zusammengebaut ist.
5. Lötösenstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmungen
(6, 6') der Kontaktgruppen (5, 5') als im Querschnitt rechteckige Kästchen ausgeführt sind,
die nur an ihrer Oberseite offen sind, wobei die oberen offenen Seiten der Abschirmkästchen in
einer Ebene liegen.
6. Lötösenstreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Abschirmungen aus
zwei Halbschalen (6 a, 6 b bzw. 6 α , 6 b') besteht
und jede dieser Halbschalen an ihrem die äußere Stirnseite des Kästchens (6,6') bildenden Teil eine
schmale Zunge (16 a, 16 b bzw. 16 a', 16 b') aufweist,
die sich beim Zusammenbau des Kästchens an eine entsprechende Zunge der anderen Schale
anlegt, und daß die beiden zusammengefaßten Vorsprünge ein Anschlußstück für einen das Abschirmkästchen
mit dem Abschirmmantel der Leitung (19, 19') verbindenden Leiter bilden.
7. Lötösenstreifen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das tragende Element jedes Kontaktsatzes (1) ein flaches, in der Achse des Kontaktsatzes zwischen
beiden Kontaktgruppen (5, 5') dieses Satzes hindurchführendes Formstück (11) aus Preßstoff ist,
in das auf seiner Außenseite vier gleichartige Kontaktstücke (7 a, 7 b, 7a\ 7 b') eingebettet sind,
die mit je zwei Kontaktfedern in Vertiefungen von Ansätzen der Fonnstücke eingreifen und mit je
einer schmalen Lötöse (a, b, α', b') zu beiden Seiten des Fonnstückes über dessen schmale Außenkante
hinausragen.
8. Lötösenstreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (7 a,7b,7 a',
7 b') durch Preßleisten (13 a, 137;, 13 a', 13 b') festgehalten
sind, die jeweils ein Kontaktstück überdecken.
9. Lötösenstreifen nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Mitte
des Kontaktsatzes (1) hin liegenden umgebördelten Ränder der beiden Schalen (6 a, 6 b bzw. 6 a', 6 b')
jedes Abschirmkästchens (6,6') in den Formkörper (11) beiderseits einer in der Mitte des Formkörpers
angeordneten und die Abschirmkästchen elektrisch voneinander trennenden Querrippe (12) eingreifen.
10. Lötösenstreifen nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper
(11) im Bereich der Kontaktstücke (7a, 7b, 7a', 7b) Versteifungsrippen (20) aufweist, die eine
innere Abstützung der die Abschirmkästchen (6,6') bildenden Schalen (6 a, 6 b bzw. 6 a', 6 b') ergeben.
11. Lötösenstreifen nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der äußeren
Schmalseite der Abschirmkästchen (6, 6') in den Schalen (6 a, 6 b bzw. 6a', 6 b') krallen- oder rillenförmige
Durchscherungen (17) vorgesehen sind, in die nach innen umgebördelte Schenkelenden einer
mit U-förmigetn Querschnitt ausgeführten, die Anschlußstellen für eine ankommende Leitung ab-
10
schirmenden Abscbirmkappe (18) federnd eingreifen.
vorzugsweise
In Betracht gezogene Druckschriften: Fischer-Lichte, »Tonfilm«, 1931, S. 326 bis 329
und 346, 347.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK27751A DE1027243B (de) | 1955-12-30 | 1955-12-30 | Trenn- und Rangier-Loetoesenstreifen mit abgeschirmten Kontaktsaetzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK27751A DE1027243B (de) | 1955-12-30 | 1955-12-30 | Trenn- und Rangier-Loetoesenstreifen mit abgeschirmten Kontaktsaetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1027243B true DE1027243B (de) | 1958-04-03 |
Family
ID=7217998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK27751A Pending DE1027243B (de) | 1955-12-30 | 1955-12-30 | Trenn- und Rangier-Loetoesenstreifen mit abgeschirmten Kontaktsaetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1027243B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060913B (de) * | 1958-04-30 | 1959-07-09 | Siemens Ag | Loetoesenstreifen mit auftrennbaren oder umschaltbaren Kontaktstellen mit UEberspannungsschutz |
| DE10317426A1 (de) * | 2003-04-15 | 2004-12-02 | Elektra Gmbh | Rückhalteelement für Kohlebürsten eines Kommutatormotors |
-
1955
- 1955-12-30 DE DEK27751A patent/DE1027243B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060913B (de) * | 1958-04-30 | 1959-07-09 | Siemens Ag | Loetoesenstreifen mit auftrennbaren oder umschaltbaren Kontaktstellen mit UEberspannungsschutz |
| DE10317426A1 (de) * | 2003-04-15 | 2004-12-02 | Elektra Gmbh | Rückhalteelement für Kohlebürsten eines Kommutatormotors |
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