DE1027161B - Hydraulische Roehrentragsaeule - Google Patents
Hydraulische RoehrentragsaeuleInfo
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- DE1027161B DE1027161B DEST12057A DEST012057A DE1027161B DE 1027161 B DE1027161 B DE 1027161B DE ST12057 A DEST12057 A DE ST12057A DE ST012057 A DEST012057 A DE ST012057A DE 1027161 B DE1027161 B DE 1027161B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/44—Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props
Landscapes
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Description
- Hydraulische Röhrentragsäule Die Erfindung bezieht sich auf ausziehbare Röhrentragsäulen, deren Oberstempel als Kolben ausgebildet ist und in seinem zylindrischen Außenstempel gleitet. Die zwischen dem Innen- und Außenstempel vorhandene Flüssigkeit strömt bei Erreichen der Höchstlast aus dem Außenstempel in den Innenstempel. Diese Strömung der Flüssigkeit übernimmt ein im Boden des Innenstempels vorgesehenes Ventil. Es bereitet Schwierigkeiten, die Forderung zu erfüllen, daß nach häufigem Setzen der Stempel die Durchgangsventile bei den hohen Drucken mit Sicherheit dicht bleiben. Ferner erfordern die bekannten Ventile holte Fertigungskosten.
- Die aufgezeigten Schwierigkeiten auf einfachste Weise zu beheben, hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt. Ihr `'Fesen wird insbesondere darin gesehen. daß der Absperrkörper des Durchgangsventils von einem mit einer einendig zum Außenstempel hin offenen Axialbohrung und einer oder mehreren Radialbohrungen versehenen Bolzen gebildet ist, die von einem aufgeschobenen elastischen Schlauch abgedeckt sind.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Längsschnitt durch das Ventil in vergrößertem Maßstabe.
- Die ausziehbare Röhrentragsäule besteht aus dein Außenstempel 1, in dem der Innenstempel 2 sich ein-und ausschiebt. Der Innenstempel 2 taucht in die Druckflüssigkeit des Außenstempels 1 ein, wobei eiil Ringspalt 3 belassen ist. Die Abdichtung übernimmt eine Lippendichtung 4 im oberen Teil des Außenstempels 1. Mit wachsender Belastung wird die Lippendichtung fester und dichter um den Außenmantel des Innenstempels 2 gedrückt. wodurch eine sichere und gute Abdichtung entsteht. Beim Ausziehen der Tragsäule erfolgt eine Aufhebung der holten Flächendrücke an den Dichtungsflächen, so daß das Ausziehen leicht bewerkstelligt werden kann. Um ein ständiges Andrücken der Lippe zu erzeugen. ist ein elastischer Ring 5 aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen vorgesehen.
- Die Innenwandung 6 des Innenstempels 2 ist als eine Zylinder-,vand ausgebildet, entlang welcher dicht ein Fliegkolben 7 gleitet. Durch den oberen Teil des Innenstempels 2 erstreckt sich in radialer Richtung eine drehbar angeordnete Zuführungshülse B. Diese I-Tülse 8 `-eist Schlitze 9 auf, die derart ausgestaltet und ange rd.net sind, daß der Zylinderraum oberhalb des Fliegktkolbens 7 ständig nach außen offen ist. An ihrem freien Ende 10 besitzt die Zuführungshülse 8 einen Anschlußstutzen. Der Boden des Zylinders 2, der den Innenstempel bildet, besitzt Regelventile für den Durchgang des flüssigen Druckmittels während des Setzens, der überbelastung und des Raubens der Tragsäule.
- In dem unteren Teil des Zylinders 2 ist ein Dichtungsring 11 eingesetzt. Von seinen Dichtungsflächen 12 hebt sich ein Ventilkörper 13 ab. Auf dem Ventilkörper 13 ist ein Rohrstück 14 aufgeschraubt, das Axialschlitze 15 besitzt. Das freie Ende des Rohrstückes 14 hat einen aufgeschraubten Stützring 16 od. dgl. Ein Zwischenring 17 befindet sich zwischen dem Dichtungsring 11 und einer Abschlußbüchse 18 und hat eine Vielzahl von Axialdurchgängen 19. Eine Spiralfeder 20 stützt sich gegen den Zwischenring 17 ab und drückt den Ventilkörper 13 gegen die Dichtungsfläche 12 vorn Dichtungsring 11. Eine Bourdonfeder 21 stützt sich einerseits gegen den Stützring 16 des Rohrstückes 14 und andererseits gegen den Zwi-.chenring 17 ab.
- In dem Ventilkörper 13 befindet sich ein Bolzen 22 mit einem Dichtungskegel 23. Auf dem Bolzen 22 ist ein Schlauch 24 au: Gummi oder einem gummiartigen Kunststoff mit hoher Zugfestigkeit aufgeschoben. Eine Bohrung 25 erstreckt sich in axialer Richtung teilweise durch den Bolzen 22, in die Radialbohrungen 26 münden. Eine in den Ventilkörper 13 eingeschraubte Schraube 27 drückt auf den Dichtungskegel 23, so daß der Schlauch 24 an seinem Ende 28 fest und dicht eingespannt ist. Der Schlauch 24 ist auf dem Bolzen 22 derart aufgespannt, daß er die :Mündungen der Radialbohrungen 26 mit solchen Flächenpressungen abschließt, die den Drücken innerhalb der- Axialbohrung 25 bei Höchstbelastung der Tragsäule entsprechen.
- Für das Setzen des Stempels wird der Anschlußstutzen 10 der Zuführungshülse 8 an eine Preßluftleitung angeschlossen. Die durch die Zuführungshülse 8 in den Zylinder 2 einströmende Preßluft schiebt den Fliegkolben 7 vor sich her. Hierbei liebt das Druckmittel in dem Zylinder 2 den. Ventilkörper 13 von seinem Dichtungssitz ab und strömt durch die Axialdurchgä nge 19 des Zwischenringes 17 sowie durch das Rohrstück 14 in den Außenstempel 1. Dadurch zieht sich der den Zylinder 2 bildende Innenstempel gegen das Hangende aus. bis die Setzlast erreicht ist. In diesem Augenblick herrscht Druckausgleich im Zvlinder2 beiderseits des Fliegkolbens7 und dem Innenraum des Außenstempels 1. Während dieses Druckausgleichs drückt die Feder 20 den Ventilkörper 13 gegen den Dichtungssitz 12. Nunmehr kann die Preßluftleitung von dem Anschlußstutzen 10 entfernt werden, so daß die Zvlinderräume 2 beiderseits des Kolbens 7 drucklos sind. Der Fliegkolben 7 ist als Schwimmer ausgebildet, damit er sich ständig oberhalb des Flüssigkeitsspiegels bewegt.
- Bei kurzem überschreiten der vorhergesagten Höchstbelastung öffnet das Druckmittel in der Axialbohrung 25 und den Radialbohrungen 26 den Schlauch entgegen seiner Zugspannung, so daß eine geringe Menge des Druckmittels in den Zylinderraum 2 einströmen kann. Die hohe Zugspannung des auf den Bolzen 22 aufgeschobenen Schlauches 24 erzeugt eine allmähliche Durchschleusung des nach Erreichen der Höchstbelastung durchströmenden Druckmittels. Diese allmählich-, Durchschleusung wird durch Wahl der Länge des Bolzens 22 und der Aufspannung des. Schlauches 24 gewährleistet.
- Erfolgt eine starke Überlastung der Tragsäule, so wirkt sich der hierdurch erzeugte Druck des Flüssigkeitsmittels in der hohlen Feder 21 aus, die einen elliptischen Querschnitt besitzt und an ihren beiden Enden geschlossen ist. Diese Bourdonfeder 21 wird flachgedrückt, dehnst sich hierbei aus und stützt sich einerseits gegen den Zwisehenring 17 und andererseits gegen den Stützring 16 ab, so daß das Ventil 12, 13 geöffnet wird und das Druckmittel aus dem Außenstempel 1 in den Innenstempel 2 einströmen kann.
- Zum Rauben wird die Preßluftleitung eingesetzt, so daß sich das Ventil 12, 13 öffnet. Um das Ventil 12,13 in seiner Offenstellung festzuhalten, wird die Einführungshülse 8 mittels eines auf einen Mehrkant 31 aufgesetzten Schlüssels verdreht, so daß der Nokken, Exzenter 29 od. dgl. durch den Stößel 30 das Ventil 12,13 in der Offenstellung festhält. Bei Abnahme der Preßluftleitung kann das Druckmittel ungehindert aus dem Außenstempel 1 in den Innenstempel 2 einströmen und die Röhrentragsäule sich zusammenschieben.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE- 1. Hydraulische Röhrentragsäule mit einem da. Ein- und Ausziehen regelnden Durchgangsventil, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Absperrkörper des Durchgangsventils von einem mit einer einendig zum Außenstempel (1) hin offenen Axialbohrung (25) und einer oder mehreren Radialbohrungen (26) versehenen Bolzen (22) gebildet ist, die von einem aufgeschobenen elastischen Schlauch (24) abgedeckt sind.
- 2. Hydraulische Röhrentragsäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Radialbohrungen (26) abschließende Schlauch (24) auf dem Bolzen (22) mit °iner Flächenpressung sitzt, die dem in den Radialbohrungen (26) herrschenden Druck bei zulässiger Höchstlast entspricht.
- 3. Hydraulische Röhrentragsäule nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des vom Schlauch (24) ummantelten Bolzens so gewählt ist, daß ein gleichmäßiger Durchgang des Druckmittels zwischen Schlauch (24) und Bolzen (22) gewährleistet ist.
- 4. Hydraulische Röhrentragsäule nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenpressung zwischen Schlauch (24) und Bolzen (22) regelbar und einstellbar ausgestaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 922 527, 623 945, 208 184; französische Patentschrift Nr. 1080 826.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12057A DE1027161B (de) | 1956-12-21 | 1956-12-21 | Hydraulische Roehrentragsaeule |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST12057A DE1027161B (de) | 1956-12-21 | 1956-12-21 | Hydraulische Roehrentragsaeule |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1027161B true DE1027161B (de) | 1958-04-03 |
Family
ID=7455611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST12057A Pending DE1027161B (de) | 1956-12-21 | 1956-12-21 | Hydraulische Roehrentragsaeule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1027161B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102076B (de) * | 1958-02-26 | 1961-03-16 | H Joe Rheinbay Dipl Ing | UEberdruckventil fuer hydraulisch betaetigte Grubenstempel |
| DE1134647B (de) * | 1959-08-28 | 1962-08-16 | Hermann Schwarz Kommanditgesel | Einrichtung zur Einfuehrung von Druckmitteln in ein druckmittel-betriebenes Grubenausbauelement |
| DE2603978A1 (de) * | 1976-02-03 | 1977-08-04 | Thyssen Industrie | Hydraulischer grubenstempel |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE208184C (de) * | ||||
| DE623945C (de) * | 1936-01-08 | Walter Kaemper | Grubenstempel | |
| FR1080826A (fr) * | 1952-05-27 | 1954-12-14 | Mining Engineering Co Ltd | Supports de toit dans les mines |
| DE922527C (de) * | 1952-05-20 | 1955-01-17 | Ringfeder Gmbh | Grubenstempel |
-
1956
- 1956-12-21 DE DEST12057A patent/DE1027161B/de active Pending
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