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DE1027155B - Grubenstempel - Google Patents

Grubenstempel

Info

Publication number
DE1027155B
DE1027155B DEB15616A DEB0015616A DE1027155B DE 1027155 B DE1027155 B DE 1027155B DE B15616 A DEB15616 A DE B15616A DE B0015616 A DEB0015616 A DE B0015616A DE 1027155 B DE1027155 B DE 1027155B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
profiles
pressure piece
flanges
pit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB15616A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG filed Critical Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority to DEB15616A priority Critical patent/DE1027155B/de
Publication of DE1027155B publication Critical patent/DE1027155B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/502Prop bodies characterised by their shape, e.g. of specified cross-section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Grubenstempel Die Erfindung betrifft einen Grubenstempel derjenigen Art, bei welchem Innenstempel und Außenstempel aus gleichsinnig ineinanderliegenden ge-1iapschten. Rinnenproftlen bestehen, deren, zu den Flanschen divergierende Stege im: überlappungsbereich du:tch ein Schloß gegeneinandergep.reßt werden" Solche Profile zeichnen. sickt durch einander angeg@ichenei@derstandstxxotx@ente ixi: den beiden Hauptachsen aus und besitzen 'gegenüber den üblichen Kastenprofilen von Gruben@sxempelu den Vorteil der einfacheren, Herstellung und des ,geringeren Gewichtes.. Trotz dieser Vorteile und der erfo-Igreichen allgemeinen Anwendung solcher Profile für die Herstellung von ring- oder bQgen@f&rmigen Streckenausbaurahmen haben sich Grubenstempel aus derartigen Profilen bislang in die Praxis, nicht einführen können:. Man hat sich darauf be"schrä,ukt, dieses Profil lediglich für die Herstellung des Außenstempels zu verwenden,, doch ist auch diese Stempelbauart seit, langem wieder aufgegeben: worden. :Man befiirchtete, daß ein aus einem solchen Profil gebildeter Innenstempel den, hohen Beanspruchungen neuzeitlicher Grubenstempel nicht gewachsen sei, sondern sich. durch Aufklaffen verformen würde, und ferne hatte man duxch Versuche festgestellt, da$ bei Herstellung beider Stempelteile aus solchen Rinnenprofilen das Rauben, durch das starke Verklemmen der Stempelteile unzulässig erschwert wurde.
  • Dieser Übelstand wird erfindungsgemäß. dadurch beseitigt,, daß. in einem zwischen. den Gurtungen der beiden Profile vorgesehenen Längsspalt mindestens eine durch die horizontale Schloßkraft gespannte und die Profile ständig im Lösesinne belastende Feder angeordnet ist und daß d-i°e Profile im Bereich der Gurtungen Ansch.lagfiächeri laeesitzen,. welche sich nach der Verspannung derart aufeinander abstützen, daß der Längsspalt die zur Spannung der Feder erforderliche, aber eine Überlastung. verhindernde Weite erhält. Auf diese Weise wird ohne die Notwendigkeit zur Verwendung über mäßig starker Federn. beim Rauben des Stempels eine leichte Trennung, der beiden. Rinnenpzofile selbst. dann. erreicht, wenn der Öffnungswinkel, den die Profilstege miteinander einsci3lie@ßen., sehr klein gehalten ist. Dadurch, daß die Pro:fillAden oder Profilflansche (vielfach auch »Gu.rtung-en« genannt) Anschlagflächen bilden, die sich nach der Verspannung der Stempelteile aufeinander abstützen, wird - unabhängig von, der Sorgfalt des Beidienungsmannes beim Setzen. des Stempels - die .erforderliche Federspannung gewährleistet, eine Überlastung der Feder, aber wirksam verhindert.
  • Baulich, kann, der. Erfindungsgedanke in verschicdenmer Weise verwirklicht. werden. So ist es. möglich, zwischen. den. Profilflanschen. Federn unterzubringen und die Profilböden, als sich nach. der Verspannung auf einander abstützende Anschlagflächen auszunutzen. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform besteht aber darin, daß Profile benutzt werden, deren. Flansche derart höher als die Bodendicke bemessen sind, daß die beiden Stempelteile nach ihrer Verspannung sich mit den als Anschlagflächen dienenden Flanschen aufeinander abstützen und daß zwischen den Böden, ein die Feder aufnehmender Spalt entsprechender Stärke verbleibt.
  • Die Einschaltung von, Federn in Stempelschlösser ist bekannt, doch handelt es sich dabei lediglich, um einen Ersatz für Quetscheinlagen (Holz), deren. Zusammendrücken dem sich einschiebenden keiffärmigen Tnnenstempel Raum geben soll. Hierbei hat die Feder weder die Aufgabe noch die Möglichkeit, beim Rauben des. Stempels Innen- und Außenstempel in lösendem Sinne auseinanderzud`rücken.
  • Besonders z,-,veckmäßig, ist es,. wenn Innenstempel und Außenstempel aus Profiren kongruenten Querschnittes gebildet sind; wie sie in neuerer Zeit mit Erfolg beim Streckenausbau angewendet werden. Voraussetzung für das gleichsinnige Ineinanderlegen kongruenter Profile ist die Anwendungeines entsprechend großen Öffnungswinkels zwischen den Stegen, der mindestens 15° betragen muß und der zweckmäßig etwa 45° nicht überschreiten soll, weil sich andernfalls die Gefahr des Aufkl'affens ergibt und- außerdem die Keilnuten.reibung in nachteiliger Weise verringert wird. Am zweckmäßigsten ist im allgemeinen ein Bereich des Öffnungswinkels zwischen 20 und 35°, weil sich hierbei auch besonders günstige statische Eigen.-schaften. ergeben.
  • Benutzt man, zum Verspannen der Profile ein. diesen Profilen angepaßtes Druckstück, so ist es zweckmäßig, zwischen dessen. Boden und demjenigen des benachharten Profilbodens ebenfalls eine Feder einzuschalten, die durch die horizontale Sehloßkraft gespannt wird und beim. Rauben des Stempels das Läsen der einzelnen Teile erleichtert.
  • Es ist bekannt, Innenstempel und Außenstempel als mit Flanschen, versehene Rinnenprofile mit großem öffnungswinkel, z. B. 60° und mehr, auszubilden. Abgesehen davon, daß sich derartige Profile in ihren statischen Eigenschaften von denjenigen nach der vorliegenden Erfindung wesentlich unterscheiden., ist die von der Erfindung vorgesehene Feder bei diesen bekannten Bauarten nicht vorhanden.
  • Im allgemeinen ist es am zweckmäßigsten, wenn die von der Erfindung benutzten Rinnenprofile so ausgebildet sind, daß ihre Widerstandsmomente in den beiden. Hauptachsen gleich oder einander angenähert sind, wie dies bei Streckenausbaurahmen üblich ist; doch steht nichts im Wege, im Hinblick auf die anderen spezifischen Beanspruchungen eines Grubenstempels größere Unterschiede bezüglich dieser Widerstandsmomente zuzulassen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen Stempel im Längsschnitt, Fi.g. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1, wobei das Schloß noch nicht gespannt ist, Fig. 3 ist ein Schnitt entsprechend Fig. 2, aber im gespannten Zustand des Schlosses, Fig. 4 und 5 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Stempels in Längssdhnitt und Querschnitt.
  • Bei den Ausführungsbeispielen bestehen der Oberstempel 1 und der Unterstempel 2 aus im Querschnitt kongruenten Rinnenprofilen, welche an den Enden. der Stege 3 Flanschen 4 besitzen. Der Profilboden 5 besitzt eine größere Stärke. als die Rinnenstege, er ist aber dünner als die Flansche 4, so daß bei den durch das Schloß verspannten Profilen nach der Abstützung der Profilflansche 4 gegeneinander zwischen den benachbarten Böden 5 der Profile 1 und 2 ein Längsspalt 6 verbleibt, der so groß bemessen ist, daß eine in ihm angeordnete Blattfeder 7 im gespannten Zustand des Schlosses nicht überlastet werden kann. Die Feder 7 ist so bemessen, d'aß ihre Gesamtkraft ausreicht, die Profile 1 und 2 auseinanderzudrücken, sobald das Schloß entspannt wird. Die Feder 7 ist an der Stirnseite des Stempels 2 oder einem Teil des Schloßgehäuses 8 aufgehängt. Die Länge der Feder entspricht etwa der Länge des Schlosses. Denkbar wäre es, zusätzlich oder an Stelle der Flanschenabs.tützung durch Unterbringung der Federn in einer Aussparung der Profilböden diese selbst mit Anschlagflächen zu versehen, die isich nach Verspannung des Schlosses aufeinander abstützen; doch ist die dargestellte Bauart vorzuziehen.
  • Die für den Oberstempel und Unterstempel verwendeten Profile sind ,so ausgebildet, daß die vom Profilboden zu den Flanschen 4 hin divergierenden Stege 3 einen, spitzen Winkel a einschließen, so@ daß eine große Kei.lnutenreibung zwischen den benachbarten Profilstegen. erzielt wird. Die Reibung zwischen diesen beiden Profilen wird durch eine federnde Klemmung der Stege vergrößert, die zu diesem Zwecke von den Flanschen zu den Böden 5 hin im geringen Maße verjüngt sind.
  • Bei dem in; den Fig. 1 biss 3 dargestellten. Ausführungsbeispiel ist der Oberstempel 1 in das Profil des Außenstempels .eingeschoben; ferner ist im Schloß 8 ein Druckstück 9 mittels der seitlich vorspringenden Nasen 10 aufgehängt, welches in das Oberstempelprofil eingreift. Dieses Druckstück ist im vorliegenden Falle durch einen dem Stempelprofil entsprechenden Profilabschnitt gebildet, bei welchem nur die Flansche fortgeschnitten sind. Dieses Druckstück legt sich daher mit seinen Stegen 11 im verspannten Zustand gegen die Stege des Oberstempelprofils an. Zwischen dem Boden des Drucksteges und dem benachbarten Boden des Oberstempelprofils ist ein Längsspalt 12 vorgesehen-, in dem -eine Feder 13 sinngemäß der Feder 7 angeordnet ist. Das- Maß des quer zur Stempellängsachse gerichteten Einschubs des Druckstückes kann durch Ansätze bzw. Anschlagflächen 14 begrenzt sein, die sich gegen die Stirnseite der Flansche des Oberstempels anlegen. Das Druckstück kann ferner an der Außenseite durch eine Platte 15 geschlossen sein.
  • Die Stempelprofile und das Druckstück sind in Längsrichtung prismatisch ausgebildet. Die Verspannung im Schloß erfolgt lediglich durch den selbsthemmenden Keil 16. Es ist aber auch möglich, das Druckstück in Längsrichtung nach Art eines Schleppkeiles mit einer geringen Steigung zu versehen. und dieses Druckstück dann so einzusetzen, daß es bei der unter der Gebirgslast erfolgenden relativen. Verschiebung der Profile 1 und 2 ein geringes. Maß axial mitgenommen wird. Ein sehr geringer Bewegungshub, des Druckstückes genügt, um die volle Tragfähigkeit des Stempels herbeizuführen. Infolge der im Bereich des Schlosses erzielten hohen Reibung zwischen den Profilen und dem Druckstück wird auf den Keil 16 nur eine verhältnismäßig kleine Querkraft übertragen, so daß dieser Keil leicht gelöst und damit der Stempel leicht geraubt werden kann.
  • Das Schloßgehäuse 8 wird zweckmäßig aus einem bügelförmig gestalteten. Körper gebildet, welcher mit seinen Enden 17 an den Flanschen .des Unterstempels, z. B. durch Schiweißen, befestigt ist. Der Keil 16 ist stirnseitig des Druckstückes 9 zwischen diesem und dem Schloßgehäuse geführt. An Stelle des in Längsrichtung der Stempelachse einzusetzenden Keiles 16 ist auch die Verwendung eines Querkeiles möglich. Auch ist es denkbar, mehrere Keile oder andere Spannvorrichtungen, z: B. Exzenter oder Schwenkkeile, zu verwenden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 ist der Oberstempel 1 im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel in das Profil des Unterstempels 2 eingesetzt. Das ebenfalls aus einem Bügel bestehende Schloßgehäuse 8, dessen Enden 17 wiederum mit dem Flanschen 4 des Unterstempels verbunden sind, um schließt die Profile von der Bodenseite her. Das Druckstück 9 c, ist in diesem Falle klammerartig ausgebildet und umgreift das. Oberstempelprofil von. der Außenseite. Die Stege 11a dieses Druckstückes 9 a sind so ausgebildet, daß sie nur mit einem Teil ihrer Länge, und zwar mit dem äußeren. Bereich an den Stegen des Oberstempelprofils angreifen. Zwischen dem Boden des Druckstückes 9a und dem angrenzenden Boden des Oberstempelprofils ist auch hier ein Längsspalt 12 vorgesehen, in dem eine Feder 13 ein.-geschaltet ist. Der im Schloß angeordnete Keil 16 stützt sich an der Außenseite des Bodens des Druckstückes 9 a ab. Der Keil kann mit einer Nut 18 versehen sein, so, daß .der Keil leicht ist und die von ihm zu übertragenden Druckkräfte etwa in der Verlängerung der Stege 11 a an dem Boden des Druckstückes wirksam sind. Durch die klammerartige Ausbildung des Druckstückes wird eine federn=de Klemmwirkung zwischen Druckstück und den Profilstegen, erzielt. Diese federnde Verspannung wird unterstützt durch die ebenfalls klammerartige Ausbildung des Schloßgehäu:ses. Durch den Angriff des als offener Bügel ausgebildeten Schloß.gehäuses an den. Flanschen des Unterstempelprofils wird an den Stegen eine Kraft erzeugt, die etwa entgegengesetzt zu der Klemmwirkung der Schenkel 9 ca gerichtet ist.
  • Das Druckstück 9 a ist im vorliegenden Falle in Längsrichtung keilartig ausgebildet und so. aufgehängt, daß es durch den. sich abwärts bewegenden Oberstempel um ein. geringes Maß mitgenommen werden kann, bevor sich die Nasen bzw. Leisten 10a auf die Oberkante des Schloßgehäuses 8 aufsetzen.
  • Das Druckstück 9a kann als besonderer Körper hergestellt werden. Es ist aber auch denkbar, diesen Druckkörper aus einem Abschnitt des gleichen Profils herzustellen, welches für die Ober- und Unterstempel verwendet ist. Die Länge des Steges Il a wird so bemessen, daß sie sich im gespannten Zustand des Schlosses mit ihren Enden 14a gegen. die Unterseite der Flansche 4 des Oberstempels abstützen und damit eine Überlastung der eingeschlossenen Feder 13 verhindern.
  • Es ist möglich, für das aus einem offenen. Bügel gebildete Schloßgehäuse ein den Stempel vollkommen umschließendes, d. h. geschlossenes Gehäuse zu verwenden. Ferner kann, die federnde Klemmwirkung im Bereich der Profilstege dadurch :erzielt werden, daß das Schloßgehäuse beim Spannen. des Stempelschlosses - z. B. mit Leisten od. dgl. - von. außen. gegen die Profilstege angepreßt wird, und zwar so, daß eine elastische - gegebenenfalls sogar eine geringe plastische - Verformung der Profilstege eintritt.
  • Das Stempelschloß wird am zweckmäßigsten aus zwei im Abstand übereinander angeordneten. Stahlbändern, z. B. aus Federstahl, gebildet, die in geeigneter Weise durch. ein. Blechgehäuse verbunden. sein können.
  • Es ist ferner denkbar, in an sich bekannter Weise mindestens eine der aufeina,ndergleitendenReibflächen des Innenstempels oder seines Widerlagers (Druckstück) zur Erzielung einer erhöhten Greifwirkung mit Rippen aus wesentlich härterem Werkstoff, insbesondere in. Form von aufgeschweißten Raupen aus Hartmetall oder Hartstahl, zu versehen.
  • Man kann ferner, wie dies bei Stempeln, aus Winkelprofilen bekannt ist, sowohl Unterstempel als auch Oberstempel aus zwei oder mehreren gleichsinnig ineinanderliegenden geflanschten Rinnenprofilen vorzugsweise von kongruentem Querschnitt herstellen., um die Zahl der Reibflächen zu vergrößern (Lamellenprinzip).

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Grubenstempel, bei welchem Innenstempel und Außenstempel aus gleichsinnig ineinandergelegten geflanschten Rinnenprofilen bestehen, deren zu den. Flanschen divergierende Stege im Überlappunigsbereich durch ein Schloß gegenein.-andergepreßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zwischen .den Gurtungen (4 oder 5) der beiden Profile vorgesehenen Längsspalt (6) mindestenis eine durch die horizontale Schloßkraft gespannte und die Profile ständig im Lösesinne belastende Feder (7) angeordnet ist und daß die Profile im Bereich der Gurtungen (4, 5) Anschlagflächen besitzen, welche sich nach der Verspannung derart aufeinander abstützen, daß der Längsspalt (6) die zur Spannung der Feder (7) erforderliche, aber eine Überlastung verhindernde Weite erhält.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch 1, .gekennzeichnet durch die Verwendung von Stempelprofilen, deren. Flansche (4) derart höher als die Bodendicke bemessen sind, daß die beiden Stempelteile nach ihrer Verspannung sich mit den Flanschen (4) aufeinander abstützen und daß zwischen den. Böden (5) der die Feder (7) aufnehmende Längsspalt (6) verbleibt.
  3. 3. Grubenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Profile kongruenten. Querschnitt und zwischen den. Stegen (3) einen Öffnungswinkel a von etwa 15° bis etwa 45° besitzen.
  4. 4. Grubenstempel nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Verspannen der Profile dienendes Druckstück (9, 9a) unter Zwischenschaltung einer Druckfeder (13) gegen den benachbarten Profilboden. (5) -abgestützt ist.
  5. 5. Grubenstempel nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. aus einem gewellten Stahlband gebildeten Federn, (7, 13) vorzugsweise von etwa der Länge des Schlosses (8) an. der Stirnseite des Unterstempels (2) bzw. eines im Schloß gelagerten Druckstückes (9, 9a) aufgehängt sind.
  6. 6. Grubenstempel nachAnsprueh 1 oder folgenden und,4 oder folgenden, dadurchgekennzeichnet, daß das Druckstück (9, 9 a) mit den Flanschen (4) des absinkenden Stempelteils (1) zusammenwirkende Anschlagflächen (14, 14a) besitzt, welche die Belastung der in. dem Spalt zwischen, den Böden des Druckstückes (9, 9a) und dem diesem zugekehrten Stempelprofil (1) angeordneten. Druckfeder (13) begrenzen.
  7. 7. Grubenstempel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Stegenden (14a) des klammerartigen Druckstückes (9a) in der Spannstellung gegen die Unterseite der Flansche (4) des Oberstempelprofils (1) abgestützt sind. B. Grubenstempel nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, -dadurch gekennzeichnet, daß das Schloßgehäuse (8) aus einer mit den Flanschen des Unterstempels verbundenen, das Druckstück und den oder die Spannkeile umschließenden Klammer gebildet ist.
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