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DE1027002B - Dehnbares Gliederband - Google Patents

Dehnbares Gliederband

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Publication number
DE1027002B
DE1027002B DEB38910A DEB0038910A DE1027002B DE 1027002 B DE1027002 B DE 1027002B DE B38910 A DEB38910 A DE B38910A DE B0038910 A DEB0038910 A DE B0038910A DE 1027002 B DE1027002 B DE 1027002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
link
bracket
links
belt according
link belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB38910A
Other languages
English (en)
Inventor
Helwig Bartholomae
Werner Bartholomae
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Priority to DEB38910A priority Critical patent/DE1027002B/de
Publication of DE1027002B publication Critical patent/DE1027002B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. 44a 38/01
INTERNAT. KL. A 44 C
PATENTAMT
B 38910 III/44 a ANMELDETAG: 28. J ANU AR 1 9 5 6
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
2 7, März 1958
Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband aus zwei Lagen von in Längsrichtung um die halbe Gliedbreite gegeneinander versetzten Hohlgliedern, wobei jedes Glied der einen Lage durch zwei rechteckige Bügel mit zwei Gliedern der anderen Lage gelenkig verbunden ist und in den Gliedern der einen Lage Drehungsfedern enthalten sind, welche mit in diese. Glieder hineinragenden Stummeln der rechteckigen- Bügel derart verbunden sind, daß die Federn beim Dehnen des Bandes geispannt werden. Bei einem solchen Band weisen die Federn an beiden Enden ihrer drahtschraubenformigen Teile unmittelbar angesetzte Schenkel auf, und es sind je zwei solcher Federn durch Aufstecken ihrer drahtschraubenformigen Teile auf ein Zwischenstück miteinander vereint und mit ihren zwischen ihnen liegenden Schenkeln in ihrem Aufnahmeglied gegen Drehen abgestützt. Entweder erstrecken sich nun die beiden, äußeren freien Schenkel selbst als Zwischenglieder in die Glieder der anderen Lage und sind daselbst mit in dieselben abgewinkelten Enden in eine sie vereinende Hülse gesteckt, oder die drahtschraubenformigen Teile beider Federn sind auf gegeneinander gerichtete Schenkel stutzen eines offenen Bügels gesteckt, der mit seinem dazu parallelen Schenkel im Glied der anderen Reihe liegt, und die freien Federschenkel liegen mit Spannung an den seitlichen, nunmehr als Verbindungsglieder dienenden Schenkeln des Bügels an. Dabei sind zum Übertritt der Zwischenglieder bei den Gliedern der einen Lage nur im Boden, bei den Gliedern der anderen Lage auch in den Längsseitenwänden, jedoch nur auf einen Teil der Höhe derselben, Schlitze eingeschnitten, die aber nur eine beschränkte Schwenkung der Zwischenglieder und entsprechende Dehnung des Gliederbandes zulassen. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des beschriebenen dehnbaren Gliederbandes.
Gemäß der Erfindung ist jeweils nur einer der beiden in das die Feder enthaltende Glied hineinragenden Stummel eines Verbindungsbügels mit der Feder drehfest verbunden, während der gegenüberliegende Stummel des Bügels frei drehbar in diesem Glied gelagert ist. Bei einigen Ausführungsformen bestehen die Federn ausschließlich aus Schraubenfedern, die mindestens an ihrem einen Ende auf einen Vierkant passend gestaltet und nach Vorspannen durch Verdrehen auf den als Vierkant ausgebildeten Stummel der offenen Seite eines in ein Glied der anderen Lage greifenden Bügels gesteckt sind. Dabei kann eine Drahtschraubenfeder, die an ihren beiden Enden auf einen Vierkant passend gestapelt ist, unter laicht S-förmigem Verbiegen und Gegeneinander-Dehnbares Gliederband
Anmelder:
Rodi Sd Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim, Bleichstr. 58/68
Herwig Bartholomä und Werner Bartholomä,
Huchenfeld (Kr. Pforzheim),
sind als Erfinder genannt worden
drehen mit ihren Enden auf die von, den entgegengesetzten. Bandlängskanten her in ein Glied eintretenden Stummel der zwei zu den zwei Gliedern der anderen Lage sich erstreckenden Bügel aufgesteckt sein. Es kann aber auch zu j edem Bügel eine mit ihrem einen Ende auf einen Vierkantstutzen desselben aufgesteckte Drahtschraubenfeder Verwendung finden, die mit ihrem anderen Ende im Glied, undrehbar festgelegt ist. Die Feder kann auch aus einer Bandfeder oder aus einem Paket von solchen bestehen und nach Verdrehen mit dem Stutzen eines zum Glied der anderen Reihe reichenden Bügels undrehbar verbunden oder selbst als ein solcher Bügel ausgestaltet sein. Die zum Durchtritt der Zwischenglieder von den Gliedern der einen Lage zu den der anderen in denselben vorgesehenen öffnungen sind entweder dadurch gebildet, daß die Gliedlängswände und Böden von den entlang den Bandlängskanten stehenden Stirnwänden um etwas mehr als die Stärke der durchtretenden Bügelschenkel zurückgeschnitten sind, wobei die Durchtrittsöffnungen also unmittelbar hinter den in den Bandlängskanten liegenden Stirnwänden sich befinden. Wenn diese öffnungen für den Durchtritt der Schenkel weiter einwärts liegen sollen, dann sind zwischen den abwärts und untergebogenen Längswand- und Bodenteilen auf deren ganze Breite sich erstreckende Ausschnitte vorgesehen. Es können auch die Glieder der unteren Reihe in der erstbeschriebenen, die der oberen Reihe in der zweitbeschriebenen Weise mit den Durchtrittsöffnungen versehen sein, was dann zweckmäßig ist, wenn die Oberglieder quer zur Dehnungsrichtung des Bandes breiter gehalten werden als die Unterglieder. In diesem Falle können die die Unterglieder überragenden Teile der Oberglieder nach den Bandlängs-
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kanten hin verjüngt und/oder abgewinkelt sein. Die Glieder der oberen Lage können daneben auch in
,■ s- .Richtung der Bandlänge breiter als die unteren
Glieder gehalten werden, so daß sich die letzteren bei zusammengezogenem Band voneinander in Abstand befinden. Zweckmäßig werden alle Glieder der Lage, die keine Federn enthalten, so ausgebildet, daß zwischen den Haltböden ein so breiter Spalt offen bleibt, daß die in diesen Gliedern drehbaren Schenkel
Schauseite und der Auf lageseite gerichteten Seiten des Bandes eine geschlossene Decke 11 bzw. 21 auf. An diese Decken schließen sich quer zur Bandlängsrichtung liegende und rechtwinklig abgebogene Längs-5 wände 12 bzw. 22 und an diese rechtwinklig abgebogene halbe, im. Bandinnern liegende Halbböden 13 bzw. 23 an. Die Decken 11, 21 weisen in den Bandlängskanten liegende rechtwinklig abgebogene Stirnwände 14 und 24 auf. Die Längswände 12, 22
der Bügel aus- und einhängbar sind. Dadurch, kann io sind von der Innenseite der Stirnwände 14, 24 mit das Band an jeder beliebigen Stelle verkürzt oder ihren Endkanten etwas zurückgesetzt (Fig. 2 und 3), verlängert werden. so daß zwischen diesen Teilen je ein Spalt 15 bzw. 25
•feÄUÄex durch Vereinfachung der Federn und ihres gebildet ist. Die Glieder 10 der oberen Reihet sind Zusammenbaues mit den Bügeln und den Gliedern gegenüber den Gliedern 20 der unteren Reihe B jehat das neue Band den Vorzug, daß seine Glieder 15 weils um eine halbe Gliedteilung in Bandlängsrichtung durch den, großen Schwenkbereich der Zwischen- gegeneinander versetzt. Dabei sind jeweils die Überglieder sich in eine gemeinsame Bandebene schwenken einanderliegenden Hälften eines Obergliedes 10 und lassen, wodurch sich je nach der Breite der Glieder eines Untergliedes 20 durch ein Zwischenglied in in Bandlängsrichtung eine Dehnung des Bandes Form eines rechteckigen Bügels 30 (Fig. 6 bis. 8) gezwischen. 100 bis 130% ergibt. Außerdem ergibt sich 20 lenkig verbunden, wobei der Bügel mit einem langen bei der beschriebenen Bauweise der Federung eine Schenkel 31 in der einen Hälfte des Untergliedes 20 Möglichkeit der Bildung lediglich einteiliger, einfach Hegt (Fig. 4), mit seinen beiden kurzen Schenkeln 32 durch Biegen ausgestanzter Platten herstellbarer 9ich durch die Spalte 25 und 15 vom Unterglied 20 Glieder. Außerdem gibt die neue Bauart des Glieder- zum Oberglied 10 in dessen darüberliegende Hälfte bandes die Möglichkeit, durch Belassen eines Spaltes 25 erstreckt und mit zwei von den Schenkeln 32 abgebogenen Stummeln 33 in das Oberglied 10 eingreift. Die Breite dieser Stummel. 33 entspricht etwa der lichten Höhe der Oberglieder 10. Mindestens einer der Stummel 33 weist noch einen vierkantigen. Fort-30 satz 34 auf. Auf diesen Vierkantansatz 34 ist eine Drahtschiraubenfeder 40 mit ihrem als Hohlvierkant 41 gestalteten Ende, aufgesteckt. Die Drahtschraubenfeder 40 kann auch auf ihrer ganzen Länge als Vierkant gestaltet sein.
Bei der Ausführungsfbrm nach Fig. 2 besitzt die Drahtschraubenfeder 40 an ihren beiden Enden HoM-vierkante 41 und erstreckt sich unter S-förmiger Längsbiegung und nach einer durch; die Linie 42 angedeuteten Verdrehung zwischen den in der Diagonale Fig. 3 ein Unterglied dieser Ausführungsform mit 40 des Obergliedes 10 einander gegenüberstehenden Vier-Gelenkbügeln bei unmittelbar unterhalb seiner oben- kantansätzen 34 der beiden Bügel 30, die mit ihren liegenden Bodenteile geführtem Horizontalschnitt, Stummeln 35' in die beiden· Hälften dieses Obergliedes
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Gliederband 10 hineinragen. Durch die mit der Verdrehung benach der Linie IV-IV der Fig. 2, wirkte Vorspannung der Feder 40 werden die beiden
Fig. 5 eine lösbare Ausfuhrungsform der Glieder- 45 Bügel 30 gegeneinandergeschwenkt, wobei sie sich mit verbindung bei in Bandlängsrichtung geführtem ihren seitlichen Schenkeln 32 in den Spalten 15,25 der
zwischen den Bodenteilen der Glieder einer Reihe die Bügel aus den Gliedern aus- und wieder in dieselben einzuhängen und dadurch die Länge des Gliederbandes durch Herausnehmen oder Einfügen von Gliedern zu ändern.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform dies Gliederbandes mit gleich breiten Ober- und Untergliedern bei teilweise gedehntem Zustand in senkrechtem 35 Längsschnitt,
Fig. 2 ein Oberglied dieser Ausführungsform mit Federungseinrichtung bei unter seiner Decke geführtem Horizontal schnitt,
Vertikalschnitt,
Fig. 6 einen Verbindungsbügel in Aufriß, Fig. 7 denselben, in Seitenansicht, Fig. 8 denselben in Draufsicht und
Figp. 9 eine zweite Ausführungsform des Gliederbandes mit in Richtung der Bandlänge verschieden breiten Ober- und Untergliedern; Fig. 10 und 12 zeigen in einer Darstellung gemäß
Oberglieder 10 und 20 unter teilweisem Entspannen der Feder 40 bewegen können, bis diese Schwenkung durch Anlage der Bügelschenkel 32 an Anschlägen 16 50 zur Ruhe kommt, die von den Stirnwänden 14 der Oberglieder 10 in die Ebene der Bodenhälften 13 abgebogen sind. Der Bügelschenkel 32 mit dem freien Stummel 33' ist gegenüber demjenigen mit dem Vierkant 34 um die Federdrahtstärke nach außen, gebogen
Fig. 2 zwei weitere Aus füh rungs formen der federnden 55 (Fig. 7 und 8 und 2). Dadurch ist erreicht, daß so-
Verbindung der Ober- und Unterglieder und wohl die auf den Vierkant 34 aufgesteckte Feder 40
Fig. 11 und 13 in einer Darstellung gemäß Fig. 5 als auch der Stummel 33' ohne Vierkant an. den
Vertikalschnitte zu den Fig. 10 und 12; Längswänden 11 des Obergliedes 10 anliegen, so daß
Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführungsform des sich das Oberglied nicht schräg stellen kann. Durch
Gliederbandes mit in Bandbreite länger als dieUnter- 60 die Vorspannung der Federn 40' wird der Bandkörper
glieder bemessenen und abgewinkelten, Obergliedern, zusammengezogen. Beim Dehnen des Bandes stellen
und sich die Bügel 30 mit ihren Schenkeln 32 schräg, wäh-
Fig. 15 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform rend sich die Schenkel 31 und die Stummel 33' in mit federnder Gliederverbindung unter Verwendung den hülsenförmigen Gliedern 10 und 20 drehen. In von Blattfedern in einem Querschnitt durch das 65 den Obergliedern. 10 werden hierbei die Federn 40 geobere Glied des Gliederbandes. spannt, so· daß sich das Band nach Aufhören des
Das Gliederband nach Fig. 1 bis 4 besteht aus einer Zuges wieder zusammenzieht. Beim Dehnen des Ban-
oberen Reihe A von Gliedern 10 und einer unteren des können die Schenkel 32 der Bügel 30 vermöge der
Reihe B von Gliedern 20. Die Glieder 10 und 20 sind Spalte 15, 25 hinter den Stirnwänden 14., 24 der GHe-
kastenförmig gestaltet. Sie weisen an den nach der 7° der 10, 20 bis parallel zu deren Decken; 11 bzw. 21
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bzw. deren Böden 13, 23 ausschwenken, wodurch die Oberglieder 10 und die Unterglieder 20 auf gleiche Höhe, also alle gegeneinander beweglichen Teile 10, 20 und 30 in eine vollkommene Strecklage kommen. Dadurch ergibt sich bei gleicher Breite der Oberglieder 10 und der Unterglieder 20 und unter Berücksichtigung des für die Bügel 30 vorhandenen Spielraumes zwischen dem zusammengezogenen und dem voll gedehnten Zustand des Bandes eine Dehnbarkeit von über 100%.
Will man ein solches Gliederband' zur Längenänderung einrichten, so beläßt man ■— wie Fig. 5 zeigt — zwischen den einander entgegenstehenden Halbböden· 23 der Unterglieder 20 einen Spalt 27 von solcher Breite, daß man durch denselben den Bügel 30 mit seinem Schenkel 31 aus- oder einhängen kann. Dadurch kann man aus je einem Oberglied 10 und einem Unterglied 20 bestehende Gliederpaare aus dem Band aushängen' oder in dasselbe einfügen und es da^ durch verkürzen oder verlängern, um es an den Armumfang anzupassen. Ein unbeabsichtigtes Aushängen der Schenkel 31 ist nicht möglich, weil die Schenkel 31 durch die dauernd vorhandene Vorspannung der Federn 40 gegen die Seitenwände 22 der Unterglieder 20 angedrückt werden. Das gewollte Aushängen kann also nur gegen die Kraft der Federn 40 erfolgen.
Der Bandkörper kann nach Belieben so angeordnet werden, daß entweder die die Federn enthaltende Gliederreihe A oder die andere Gliederreihe B auf der Bandschauseite liegt. Dies gilt auch für die nachstehend beschriebenen Ausführungsfo'rmen.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform haben die Oberglieder 50 eine größere Breite als die Unterglieder 60. Im übrigen aber entspricht der Bandkörper völlig dem in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Bandkörper. Dadurch schließen sich die Unterglieder 60 auch bei vollkommen zusammengezogenem Zustand des Bandes, mit ihren Längsseitenwänden 62 nicht aneinander an, sondern es bleibt dazwischen ein Raum, der vorteilhaft zur Belüftung der auf dem Arm liegenden Unterseite des Bandes dient, Schweißansammlung verhindert und das Einklemmen von Haaren vermeidet.
Bei dieser Ausführungsform ergibt sich zufolge der z. B. um ein Drittel gegenüber den Obergliedern 50 geringeren Breite der Unterglieder 60 eine entsprechend geringere Dehnbarkeit des Bandes, also eine solche von etwa 66%. Diese genügt aber noch, um das Band geschlossen über die Hand streifen zu können. Das wird auch dadurch erleichtert, daß die Glieder vermöge ihrer Gestaltung aus einem Stück und ihrer dadurch möglichen stark gerundeten Biegekanten kein Hindernis bieten und das Zerkratzen der Hand vermeiden.
In den Fig. 10 bis 13 sind einige Varianten bezuglieh der Anordnung der Drahtschraubenfedern dargestellt, während die Ausbildung der übrigen Teile dieselbe ist wie in Fig. 1 bis 8 oder 9. Für gleiche Teile sind daher auch gleiche Bezugszeichen verwendet. In jedem Oberglied 10 sind zwei Schraubenfedern 40 angeordnet. Bei den Ausführungsbeispielen ist jede der beiden Federn 40 an ihrem von dem Bügelvierkant 34 abgewandten Ende 43 auf einen aus dem Glied 10 gestanzten und gekröpften Haltebügel aufgesteckt, wozu das betreffende Federende 43 einen dem rechteckigen Querschnitt des Haltebügels entsprechenden Hohlvierkant durch Flachdrücken erhalten hat. Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 ist deir Haltebügel 70 aus dec Längsseitenwand 12, bei der Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 ist ein entsprechender Haltebügel 71 aus diem Halbboden 13 herausgestanzt und -gekröpft.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 sind von den Obergliedern 80 in den Bandlängskanten liegende Stirnwände 81 dachartig abgebogen und mit ihren freien Enden 82 bandeinwärts gebogen. Die dacbartig gebogenen Stirnwände 81 ragen dadurch über die Stirnwände 24 der Unterglieder 20 hinaus. Dadurch wird optisch der Eindruck einer sehr geringen Dicke des Bandkörpers erweckt, was geschmacklich vorteilhaft wirkt.
Bei der in Fig. 15 dargestellten Ausfuhrungsform findet als Drehfeder für die Schwenkung der Zwichengliedbügel 30 ein aus beispielsweise zwei Bandfedern bestehendes Federpaket 90 Anwendung. Dabei kann der Bügel 30 aus zwei Blechlagen bestehen, die beispielsweise durch Zusammenfalten eines halb so starken. Bleches bei der Unterkante dies Schenkels 31 übereinandergelegt und bei den Stummeln 33' vernietet sind, wobei zwischen den einen Stummel 33' das entgegenstehende Ende 91 des Bandfederpaketes mit eingenietet ist. Das letztere kann an seinem anderen T-förmig auseinandergebogenen Ende 92 zwischen einem aus dem Halbboden 13 des Gliedes 10 herausgestanzten und -gebogenen gabelförmigen Halter 75 nach Verdrehen zwecks Vorspannens undrehbar gehalten sein, Die Haltevorrichtungen und die Ausbildung des Federpaketes 90 und seiner Verbindung mit den Bügeln 30 können auch analog der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 ausgebildet sein.

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband aus zwei Lagen von in Bandlängsrichtung um die halbe Gliedbreite gegeneinander versetzten Hohlgliedfern, wobei jedes Glied der einen Lage durch zwei offene rechteckige Bügel mit zwei Gliedern der anderen Lage gelenkig verbunden ist und in den Gliedern der einen Lage Drehungsfedern enthalten sind, welche mit in diese Glieder hineinragenden Stummeln der rechteckigen Bügel derart verbunden sind, daß die Federn beim Dehnen des Bandes gespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur einer der beiden in das die Feder (40) enthaltende Glied (10) hineinragenden Stummel (33) eines Verbindungsbügels' (30) mit der Feder (40) drehfest verbunden ist, während der gegenüberliegende Stummel (33') des Bügels frei drehbar in diesem Glied: gelagert ist.
2. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn als Drahtschraubenfedern (4) ausgebildet sind, die an mindestens einem Ende (41) auf einen Vierkantansatz (34) eines Stummels (33) des Bügels (30) aufgesteckt und unter Gegenhalt ihres anderen Endes durch Verdrehen vorgespannt sind.
3. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtschraubenfeder (40) an ihren beiden Enden (41) als Hohlvierkant ausgebildet ist und unter S-förmigem Biegen und Gegenemanderdrehen ihrer Enden (41) auf die von den entgegengesetzten Bandlängskanten her in ein Glied eintretenden, einander diagonal gegenüberstehenden Vierkante (34) der Stummel (33) der beiden in ein Glied (10) eingreifenden Bügel (30) aufgesteckt ist.
4. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtsehrauben-
feder: (40) an ihrem von dem Kupplungsende (41) abgewandten Ende im Glied (10) z. B. auf einem aus demselben ausgestanzten und herausgekröpften Haltebügel (70, 71) undrehbar befestigt ist.
5. Gliederband nach den Ansprüchen, 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (70) aus einer Längsseitenwand·: (12) der Glieder (10) herausgebildet ist.
6. Gliederband nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch, gekennzeichnet, daß der Haltebügel (71) aus einem Bodenteil (13) des Gliedes (10) herausgebildet ist. ■
7. Gliederband nach den Ansprüchen 1, 2 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (40) an den auf die Haltebügel (70, 71) zu steckenden Enden (43), deren rechteckigem Querschnitt entsprechend, durch Flachpressen hohlvierkantähnlich gestaltet sind.
8. Gliederband nach Anspruch, 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Drehfedern als Bandfedern (90) ausgebildet sind, welche mindestens an einem Ende mit einem Stummel (33') eines Bügels (30) unter Gegenhalt ihres anderen Endes undrehbar verbunden sind.
9. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (30) zweilagig ausgebildet und das eine Ende (91) der Bandfeder (90) zwischen die Stutzen (33') der zwei Lagen des Bügels (30) genietet ist.
10. Gliederband nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandfeder (90) aus zwei zu einem Paket vereinigten Bandl· federn besteht, an ihrem freien Ende (92) T-förmdg auseinandergebogen ist und in einem aus dem Glied (10), z. B. dessen Bodenteil (13), gestanzten und gebogenen gabelförmigen Halter (75) undrehbar befestigt ist.
11. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweilagige Bügel (30) aus einem über die Unterkante seines Schenkels (31) gebogenen Blechstück gebildet ist.
12. Gliederband; nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (10- und 20) kastenförmig aus einem Stanzstück gebildet sind und eine Decke (11 bzw. 21), an deren Längs-
Seiten rechtwinklig abgebogene Längsseitenwände (12 bzw. 22), an deren Unterrand rechtwinklig gegeneinander gebogene Bodenhälften (13 bzw. 23) und an ihren Deckschmalseiten rechtwinklig abgebogene Stirnwände (14 bzw. 24) aufweisen, wobei gegenüber den letzteren die Längswände (12 bzw. 22) und die Bodenhälften (13 bzw. 23) um etwas mehr als die Stärke der in den Bandlängskanten liegenden Schenkel (32) der Bügel (30) zurückgesetzt sind, so> daß in den dadurch gebildeten Spalten (15, 25) die Bügel (30) bis zur Strecklage aller Teile (10 bis 30) ausschwenken können.
13. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch· gekennzeichnet, daß bei den Gliedern (10) der einen Lage vom· Unterrandl der Stirnwände (14) in die Ebene der Bodenhälften (13) abgebogene Ansätze (16) abstehen, die als Anschlag für die Bügelschenkel (31) dienen.
14. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander entgegenstehenden Längskanten der Bodenhälften (23) der Glieder (20) ein so breiter Spalt (27) belassen ist, daß die Bügel (30) mit ihrem Schenkel (31) durch den Spalt (27) aus- und einhängbar sind.
15. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß von. den Obergliedern (80) in den Bandlängskanten liegende, dachartig die Stirnwände der Unterglieder (20) überragende Stirnwände (81, 82) abgebogen sind.
16. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberglieder (50) breiter sind als die Unterglieder (60), so daß auf der dem Arm aufliegenden Seite des Bandkörpers auch in völlig zusammengezogenem. Zustand Lükken zwischen den Untergliedern verbleiben.
17. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise die die Federn (40) aufnehmenden oder die die Bügelschenkel (31) aufnehmenden Glieder auf der Schauseite des Bandies angeordnet sind:.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 896 575, 932 867.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 807/27 11.
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DE1045136B (de) 1956-12-18 1958-11-27 Louis Brunet Dehnbares Gliederarmband

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DE896575C (de) * 1951-04-11 1953-11-12 Rodi & Wienerberger Ag Federndes Zieh- und Gelenkband, insbesondere Uhrarmband
DE932867C (de) * 1952-03-28 1955-09-12 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke

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