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DE1026819B - Biegeschutz fuer Einfuehrungen von Kabelmaenteln aus Metall in Muffen oder andere Kabelgarnituren - Google Patents

Biegeschutz fuer Einfuehrungen von Kabelmaenteln aus Metall in Muffen oder andere Kabelgarnituren

Info

Publication number
DE1026819B
DE1026819B DES50422A DES0050422A DE1026819B DE 1026819 B DE1026819 B DE 1026819B DE S50422 A DES50422 A DE S50422A DE S0050422 A DES0050422 A DE S0050422A DE 1026819 B DE1026819 B DE 1026819B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
sleeves
bending protection
introduction
fittings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50422A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES50422A priority Critical patent/DE1026819B/de
Publication of DE1026819B publication Critical patent/DE1026819B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
    • H02G15/117Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes for multiconductor cables

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

Der Bleimantel eines elektrischen Kabels wird mit einer Kabelverbindungsmuffe oder anderen Garnituren im allgemeinen durch eine Lötwulst wasserdicht verbunden. Es wurde beobachtet, daß besonders die Eintrittsstelle des Bleimantels in die Lötwulst biegeempfindlich ist. Die Gefahr eines Einbrechens des Mantels an dieser Stelle ist besonders groß bei unbewehrten Fernmeldekabeln, die in Röhren verlegt und deren Längen in Kabelbrunnen bzw. Kabelschächten durch Muffen miteinander verbunden werden, weil das Kabel in diesen Schächten häufig starken Biegebeanspruchungen unterworfen wird. Die Ursache für die Biegeempfindlichkeit der Einführungsstelle des Bleimantel in die Lötwulst ist in erster Linie auf die ausgeprägte Querschnittsänderung und die krasse Festigkeitsänderung beim Übergang vom weichen Blei zum härteren Lot zurückzuführen, so daß allein schon infolge-der Erschütterungen, denen das Kabel durch den starken Straßenverkehr ausgesetzt ist, der Bleimantel am Eintritt in die Lötwulst früher oder später einbricht.
Ein Biegeschutz für Einführungen von Kabelmänteln aus Metall in Muffen oder andere Kabelgarnituren wird gemäß der Erfindung dadurch erhalten, daß die biegeempfindliche Stelle an der Einführungsstelle des Kabelmantels in die Lötwulst mit einem mit Faserstoffeinlagen, vorzugsweise Glasfaserrinlagen, versehenen Gießha,rzkörper aus einem härtbaren Gießharz umhüllt wird.
Es sind für Kabel mit einem Kunststoffmantel bereits aus zwei oder mehreren Teilen bestehende Kabelmuffen und -endverschlüsse aus nichtmetallischen Werkstoffen bekannt, die an ihrer Trennfuge mittels eines Wulstes aus Gießharz feuchtigkeitsdicht abgeschlossen sind, so daß die Muffe nach Entfernen des Wulstes in ihre Teile zerlegt und das Innere der Muffe wieder zugänglich gemacht werden kann. Gegebenenfalls sollen auch an den Einführungsstellen der Kabel in die Muffe je eine Ringwulst aus Gießharz vorgesehen werden. Die so gebildeten Ringwülste dienen aber dazu, eine feuchtigkeitssichere Verbindungsstelle zwischen der Muffe und dem Kunststoffmantel des Kabele zu schaffen. Als Biegeschutz sollen und können diese Ringwülste nicht wirksam sein, da durch sie kein allmählicher Übergang von der Muffe zu dem aus einem Kunststoff bestehenden Kabelmantel geschaffen wird. Bei der Erfindung hingegen handelt es sich um die Einführung von Kabelmänteln aus Metall in Muffen oder andere Kabelgarnituren, bei denen die biegeempfindliche Eintrittsstelle des Kabelmantels in die Lötwulst mit einem Gießharzkörper mit Faserstoffeinlagen umhüllt ist, um diese Stelle gegen schädliche Biegebeanspruchungen zu schützen.
Biegeschutz für Einführungen
von Kabelmänteln aus Metall in Muffen
oder andere Kabelgarnituren
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Georg Werner, Berlin-Charlottenburg, ist als Erfinder genannt worden
Bekanntlich haben die Gießharze, wie Epoxyharze und Polyesterharzmassen, eine große Klebefähigkeit und ferner eine große mechanische Festigkeit. Die Gießharzumhüllung gemäß der Erfindung haftet also fest auf der metallischen Unterlage, nämlich auf dem Kabelmantel, auf der Lötwulst und auf dem Hals der \'erbindungsmuffe. Der Gießharzkörper kann so gestaltet werden, daß er einen allmählichen Übergang vom Kabel zur Lötwulst und dem Lötstutzen bzw. dem Muffenhals herbeiführt.
Die Herstellung des erfindungsgemäßen Biegeschutzes vollzieht sich zweckmäßig in der Weise, daß man auf die zu schützende Stelle zunächst eine dünne Schicht des Gießharzes aufstreicht und darüber abwechselnd Glasfaserbänder und weitere Gießharzschichten aufbringt. Die äußere Schicht ist vorteilhaft eine Gießharzschicht.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Fig. 1 zeigt den Schutz einer Übergangsstelle eines bleiumhüllten Fernmeldekabels in eine Verbindungsmuffe. In der Figur sind 10 die Adern des Fernmeldekabels, 11 die Seelenbespinnung und 12 der Bleimantel. Der Bleimantel wird mit der Verbindungsmuffe 13 in bekannter Weise durch die Lötwulst 14 wasserdicht verbunden. Die am stärksten gefährdete Stelle der Biegebeanepruchungen ist die Eintrittsstelle 15 des Bleimantels in die Lötwulst 14. Erfindungsgemäß wird über die Lötwulst 14 und über die angrenzenden Teile des Bleimantels und der Verbin-
V -': > ■' ': 709 957/321
dungsmuffe als Biegeschutz die durch Glasfasereinlagen od. dgl. verstärkte Gießharzschicht 16 aufgebracht.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 unterscheidet sich .von der Fig. 1 dadurch, daß das Fernmeldekabel mit einer Bewehrung 17 versehen ist. In diesem Fall werden auch die Enden der Bewehrungsdrähte von dem Gießharzkörper 16 umhüllt.
Bei beiden Ausführttngsbeispielen kann es zweckmäßig sein, den Gießharzkörper so auszubilden, daß ίο er einen allmählichen Übergang vom Kabelmantel zur Verbindungsmuffe herbeiführt. Die sich dabei ergebende Form ist durch die gestrichelten Linien 18 angedeutet.
Die Erfindung ist sinngemäß auch anwendbar für elektrische Kabel, bei denen, der Kabelmantel anstatt aus Blei aus einem anderen Werkstoff, z. B. Aluminium, besteht. Auch kommt der ernndungsgemäße Biegeschutz an der Einführungsstelle des Kabelmantels in Endverschlüsse oder andere Garnituren in Frage.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1,- Biegeschutz für Einführungen von Kabelmänteln aus Metall in Muffen oder andere Kabelgarnituren, dadurch gekennzeichnet, daß die biegeempfindliche Stelle an der Eintrittsstelle des Kabelmantels; in die Lötwulst mit einem mit Faserstoffeinlagen versehenen Gießharzkörper aus einem härtbaren Gießharz umhüllt ist.
  2. 2. Biegeschutz für die Einführung von bewehrten Kabeln in Muffen oder andere Kabelgarnituren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Enden der Bewehrungsdrähte mit dem Gießharzkörper umhüllt sind.
  3. 3. Biegeschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gießharzkörper so gestaltet ist, daß er einen allmählichen Übergang vom Kabel zur Garnitur herbeiführt.
    In Betracht gezogene Druckschriften,:
    Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1716 863.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ® 709 957/321 3.58
DES50422A 1956-09-19 1956-09-19 Biegeschutz fuer Einfuehrungen von Kabelmaenteln aus Metall in Muffen oder andere Kabelgarnituren Pending DE1026819B (de)

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Family

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DE (1) DE1026819B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171486B (de) * 1960-02-13 1964-06-04 Asea Ab Verfahren zur Herstellung einer gasdichten Verbindung zwischen einem metallischen Durchfuehrungsbolzen und einer den Durch-fuehrungsbolzen umgebenden Isolierung
DE1640130B1 (de) * 1965-02-11 1972-05-25 W T Glover & Co Ltd Elektrische kabelverbindung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1716863U (de) * 1955-07-21 1956-02-16 Sueddeutsche Kabelwerke Zweign Hohlkoerper aus nichtmetallischen werkstoffen, wie z.b. kabelmuffen oder kabelendverschluesse, in die vergiessbare massen eingebracht werden.

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