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Oberes Nadelhalslager, insbesondere für Elektrizitätszähler Für Oberlager,
wie sie besonders in Elektrizitätszählern Verwendung finden, gibt es Probleme wie
das Nachziehen von Öl aus der Ölkammer. das Auseinanderenehmen und den Wiederzusammenbau
des Lagers und Stoß-Schlag-Sicherheit. und es sind keine Oberlager bekannt, welche
diesen Problemen in ihrer Gesamtheit restlos gerecht werden.
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Die Erfindung betrifft ein Oberlager, insbesondere für Elektrizitätszähler,
bei dem eine Lagernadel durch ein Führungsloch in der Zählertriebachse in eine Ölkammervertiefung
der Achse hineinragt, und erfindungsgemäß sitzt die Lagernadel in einem Schraubbolzen
mit Anschlagkopf, der dort, wo die Nadel eingesetzt ist, eine Vertiefung hat und
seinerseits in eine @m Zählertragwerk einstellbare Hülse eingeschraubt ist : über
der Ölkammervertiefung ist durch Bildung einer Schulter eine erweiterte Vertiefung
vorgesehen, die ihrerseits am Stirnrand der Achse eine Erweite-@ung hat, und das
Führungsloch ist in einem Hütchen angeordnet, das mit Anschlag auf der Schulter
in die erweiterte Vertiefung eingesetzt ist und über den Stirnrand der Achse hinaus
in die Vertiefung des Schraubbolzens ragt.
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Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeipiel des Erfindungsgegenstandes
in großem Maßstab im Schnitt, wobei nur das gezeigt ist, was für das Verständnis
der Erfindung notwendig scheint.
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In einen Teil 1 des inneren Tragwerdes. beispielsweise eines Elektrizitätszähl;ers,
ist eine außen und innen mit Gewinde versehene Hülse 2 eingeschraubt, und diese
ülse ist mit einer Gegenmutter 3 im Tragwerkteil 1 gesichert. In die Hülse 2 ist
ein. Schraubbolzen 4 eingeschraubt, der sich mit einem Anschlagkopf 6 gegen die
obere Stirnkante der Hülse 2 stützt.
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Der Schraubbolzen 4 hat unten eine abgesetzte Vertiefung 7. 8. und
in ihm ist die Oberlagernadel 6, aus der VErtiefung 7, 8 herausragend, eingesetzt.
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Mit 9 ist die Triebachse des Elektrizitätszählers, auf der man sich
die Triebscheibe sitzend vorzuystellen hat. bezeichnet. Die Triebachse 9 hat an
ihrer oberen Stirnseite eine Vertiefung 10 mit Schulter 11. In diese Vertiefung
10 ist, auf der Schulter 11 aufsitzend, ein Einsatzhütchen 12 mit Pasitz eingeschoben,
das eine Führung in Gestalt eines Lochscheibchens 13 aufweist.
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Die Nadel 6 durchragt das Lochscheibchenh 13 und ragt in den unteren,
die Ölkammer des Oberlagers bildenden Teil der Vertiefung 10 hinein. Das Einsatzhütchen
12 könnte auch selbst die Führung für die Lagernadel 6 bilden, indem sie, aus einem
Stück bestehend, unten das Führungsloch analog dem des Lochschibchens 13 aufweisen
würde.
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Das Einsatzhütchen 12 ragt oben aus einer Vertiefung 14 an der Triebachse
9 heraus, welche Vertiefung durch eine auf die Triebachse 9 aufgezogene
Ilüle 16
6 gebildet ist. Diese Hülse ragt mit Radial-und Axialspiel in den weiteren Teil
7 der Vertiefung 7, 8 des Schraubbolzens 4 hinein. Das Einsatzhütchen 12 ragt mit
einem Endflansch 15 in den engeren Teil 8 der Vertiefung 7, 8 hinein. Die Vertiefung
14 könnte auch durch eine Eindrehung an der Triebachse 9 selbst ausgebildet sein,
wobei die Triebachse 9 am oberen Ende eine Verdickung aufweisen könnte, um genügende
Wandungsstärke bei der Vertiefung 14 zu haben und dieser selbst genügende Weite
geben zu können.
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Das beschriebene Oberlager hat verschiedene Vorteile gegenüber den
bekannten Zählerlagerungen.
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Dadurch, daß die Nadelführung durch das Loch eines Einsatzhütchens
12 gebildet ist und dieses aus einer Vertiefung 14 an der Triebachse herausragt,
wird einerseits ein Ölnachziehen aus der Ölkammer über den oberen Rand der Triebachse
9 und damit ein Ablaufen von Öl an der Außenseite der Triebachse vermieden. und
andererseits kann das Einsatzhütchen mit der eigentlichen Lagerstelle, dem Loch,
durch das die Lagernadel hindurchragt. leicht ausgewechselt werden, indem es nach
Herausnahme der Triebgachse 9 aus dem Zähler an dem aus der Achse 9 herausragenden
Teil, dem Flansch 15, gefaßt werden kann. Die Beschränkung des Radial- wie Axialspieles
der Triebachse in Verbindung mit dem Schraubbolzen 4 ergibt eine einfache Sicherung
gegen Stoß oder Schlag wie sie beim Lagern oder hantieren mit dem Zähler bei der
Montage und besonders beim Transport vorkommen können. Hierbei könnte auch der Flanschrand
15 des Einsatzhütchens 12 in Verbindung mit der
Vertiefung 8 des
Schraubbolzens 4 für die Beschränkung des Radial-und Axialspieles herangezogen werden,
wobei dann der Vertiefungsteil 7 weggelassen werden könnte. Letztere Anordnung wäre
aus dem Grunde leicht möglich, weil mittels der Hülse 2 und der Gegenmutter 3 der
Schraubbolzen 4 leicht auf das Axialspiel der Triebachse 9 voreingestellt werden
kann. Diese Voreinstellung erfolgt bei der Zähler herstellung so daß bei gelöster
Gegenmutter 3 und mit dem Kopf 5 an der Hülse 2 angeschlagenem Schraubbolzen 4 letzterer
auf das Axialspiel (bei 7 oder bei der zweiterwähnten Anordnung bei 8) eingestellt
wird, also unter Mitnahme der Hülse 2, worauf die Gegenmutter 3 angezogen wird.
Soll eine Zwischenmontage, wie sie im Laufe des Betriebes des Zählers notwendig
werden kann, vorgenommen werden, so braucht nur der Schraubbolzen 4 herausgeschraubt
und bei Wiedermontage einfach eingeschraubt zu. werden, wobei durch Anschlag des
Kopfes 5 an der Hülse 2 das voreingestellte Axialspiel automatisch wieder erreicht
wird.
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PATENTANSPROCHE: t. Oberes Nadelhalslager, insbesondere für Elektrizitätszähler,
mit einer durch ein Führungsloch in der Zählertriebachse in eine Ölkammervertiefung
der Achse hineinragenden Lagernadei, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagernadel
(6) in einem Schraubbolzen (4) mit Anschlagkopf (5) sitzt, der dort, wo die Nadel
eingesetzt ist, eine Vertiefung (7, 8) hat und seinerseits in eine am
Zählertragwerk
(1) einstellbare Hülse (2) eingeschraulit ist, daß über der Ölkammervertiefung (10)
durch Bildung einer Schulter (11) eine erweiterte Vertiefung vorgesehen ist, die
ihrerseits am Stirnrand der Achse (9) eine Erweiterung (14) hat, und daß das Führungsloch
in einem Hütchen (12) angeordnet ist, das mit Anschlag auf der Schulter (11) in
die erweiterte Vertiefung eingesetzt ist und über den Stirnrand der Achse hinaus
in. die Vertiefung (8) des Schraubholzens (4) ragt.