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DE1026589B - Durch das abzusperrende Druckmittel betaetigtes Ventil mit einem durch eine zentral angestroemte Membran abgedeckten Druckraum - Google Patents

Durch das abzusperrende Druckmittel betaetigtes Ventil mit einem durch eine zentral angestroemte Membran abgedeckten Druckraum

Info

Publication number
DE1026589B
DE1026589B DEH20274A DEH0020274A DE1026589B DE 1026589 B DE1026589 B DE 1026589B DE H20274 A DEH20274 A DE H20274A DE H0020274 A DEH0020274 A DE H0020274A DE 1026589 B DE1026589 B DE 1026589B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
pressure
shut
pressure chamber
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH20274A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Holtmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DEH20274A priority Critical patent/DE1026589B/de
Publication of DE1026589B publication Critical patent/DE1026589B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/36Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor
    • F16K31/38Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor in which the fluid works directly on both sides of the fluid motor, one side being connected by means of a restricted passage and the motor being actuated by operating a discharge from that side
    • F16K31/385Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor in which the fluid works directly on both sides of the fluid motor, one side being connected by means of a restricted passage and the motor being actuated by operating a discharge from that side the fluid acting on a diaphragm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Absperrventile, die durch das abzusperrende Medium betätigt werden und rinen durch eine zentral angeströmte Membran abgedeckten Druckraum besitzen. Dieser Druckraum steht ständig durch eine Bohrung mit der Zuflußseite S in Verbindung. Bei einer bekannten Ausführung besteht die Gefahr, daß im Zuflußraum unmittelbar untirhalb der Membran durch Drosselung und Wirbelbildung ein Druckabfall entsteht, der unter Umständen den Aufbau des erforderlichen Druckes auf der aiide-ι cn Membranseite in Frage stellt, so daß das Ventil nicht zuverlässig geschlossen wird. Die Erfindung will dem abhelfen und schlägt hierzu vor, daß die Bohrung durch ein Rohr gebildet ist, das in den Zuflußraum hineinragt.
Es sind zwar bereits Ausführungen solcher Ventile bekannt, bei denen diese Gefahr nicht auftritt. Eine bekannte Ausführung, bei der die Membran nicht zentral angeströmt wird, besitzt eine eigene Leitung vom Zuihißraum zum Druckraum hinter der Membran.
.Außerdem ist vorgesehen, daß die Membran durch eine Druckfeder in Schließrichtung beaufschlagt wird. Demgegenüber weist die Ausbildung nach der Erfindung den Vorteil auf. daß eine eigene Leitung und auch die Feder eingespart werden.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung ist der Weg des durch die Membran hindurch auf deren Rückseite strömenden Mediums aus dem Weg des durchfließenden Mediums heraus verlegt. Auch dieses Ventil schließt aber nicht ohne weiteres, da vorgesehen ist, daß das Gewicht der Membran und der an ihr hängenden Teile die Membran in die Schließstellung bewegt. Die: Erfindung erlaubt es dagegen, die Membran so leicht als möglich auszuführen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Längsschnitt dargestellt.
Wird das erfindungsgemäß ausgestaltete Absperrventil als Steuerventil für selbsttätige Berieselungsanlagen im untertägigen Bergbau verwendet, ist im Ruhezustand die öffnung 1 durch eine Hilfseinrichtung verschlossen. Der Zuflußstutzen 2 ist mit dem Grubenwasserleitungsnetz verbunden. Durch das in der Steuermembran 3 befindliche Rohr 4 findet ein Druckausgleich, zwischen beiden Seiten der Membran, dem Zuflußstutzen 2 und dem Druckraum 5 statt. Da die Ablaufseite 6 unter keinem Überdruck steht und die Steuermembran 3 zum Druckraum 5 hin eine größere Angriffsfläche bietet als zum Zuflußstutzen, 2, sperrt die Steuermembran. 3 auf Grund der hierdurch auftretenden Differenzkräfte den Zuflußstutzen 2 gegen die Ablaufseite 6 ab.
Wird nun durch das Ansprechen der Hilfseinrichtung die Öffnung 1 freigegeben, so wird der Druck-Durch das abzusperrende Druckmittel
betätigtes Ventil mit einem durch eine
zentral angeströmte Membran
abgedeckten Druckraum
Anmelder:
Paul Pleiger Maschinenfabrik,
Hammerthal-Nord über Hattingen/Ruhr
Josef Holtmann, Münster (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
raum 5 drucklos, da die Bohrung des Rohres 4 kleiner bemessen ist als die Öffnung 1. Durch den nunmehr vom Zufluß stutzen 2 her wirkenden einseitigen Druck wird die Steuermembran 3 derart aus ihrer Lage verschoben, daß der Weg zwischen dem Zuflußstutzen 2 und der Ablaufseite 6 freigegeben wird. Die Regenzone tritt dann in Tätigkeit.
Wird nun nach erfolgtem Einsatz die Öffnung 1 erneut verschlossen, so findet ein Ausgleich des .statischen Druckes im Zuflußstutzen 2 und dem Druckraum 5 statt. Auf die Membran 3 wirkt noch der Staudruck des durch den Zuflußstutzen 2 fließenden Wassers in Richtung der Strömung, aber nur auf die Fläche in der Projektion des Querschnittes des Zuflußstutzens 2 auf die Steuermembran 3. Der an der Stirnseite des Rohres 4 befindliche Druck pflanzt sich durch die Bohrung des Rohres 4 in den Druckraum 5 fort und kann von hier die ganze Steuermembran 3 beaufschlagen. Die sich hierbei auf Grund der unterschiedlichen Flächen ergebenden Differenzkräfte bewirken wiederum eine Bewegung der Steuermcmbran 3 in Schließrichtung.
Das vorstehend beschriebene Steuerventil bedarf im Betrieb keiner Wartung und Überwachung und wird somit den rauhen Bedingungen unter Tage gerecht. Auch läßt es sich als normales Absperr- und Regelventil verwenden, in dem in bekannter Weise eine mit einem Hilfsventil versehene Leitung zwischen der Öffnung 1 und der Ablaufseite 6 angeordnet wird. Dieses Verfahren ermöglicht es, große Ventile mit kleinen Kräften zu steuern, wie z. B. l>ei Fernsteuerungen von Vorteil wäre. Auch besteht die Möglichkeit, das vorstehend beschriebene Ventil so auszubilden, daß es die Durchlaufmengen konstant hält, da
709 910/2Ϊ5
eine größere Strömungsgeschwindigkeit einen größeren Staudruck zur Folge hat und ein erhöhter Staudruck durch Verlagerung der Steuermembran 3 eine Verringerung des Durchilaßquerschnittes bewirkt, welches wiederum eine geringere Dusrchlaufgeschwindigkeit hervorruft, bis ein Gleichgewichtszustand eingetreten ist.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Durch das abzusperrende Druckmittel betätigtes Ventil mit einem durch eine zentral angeströmte Membran abgedeckten Druckraum, der durch eine Bohrung mit dier Zuflußseite in ständig offener Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung durch ein Rohr (4) gebildet ist, das in den Zuflußraum (2) hineinragt.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Membran (3) gebildete Druckraum (5) mit der Ablauf seite (6) des Ventils durch eine verschließbare Leitung in Verbindung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 600738, 701278;
schweizerische Patentschrift Nr. 278 097;
britische Patentschrift NY. 6-98 731.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 910/235 3.58
DEH20274A 1954-05-13 1954-05-13 Durch das abzusperrende Druckmittel betaetigtes Ventil mit einem durch eine zentral angestroemte Membran abgedeckten Druckraum Pending DE1026589B (de)

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USD513787S1 (en) 2003-09-16 2006-01-24 Karl Thomas Tickle Float valve

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