DE1026412B - Schaltstromrichter - Google Patents
SchaltstromrichterInfo
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- H02M1/26—Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts
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Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, die Kontakteinrichtungen von Wechselstromschaltern,
insbesondere bei Kontaktumformern,
durch Ausschaltdrosselspulen zu entlasten, die einen Kern aus hochwertigem Eisen mit rechteckiger Hysteresisschleife
besitzen und infolge ihrer Entsättigung die Stromkurve in der Nähe des Stromnulldurchganges
stufenförmig abflachen. Während dieser stromschwachen Stufe liegt die treibende Spannung nahezu
vollständig an der Wicklung der Schaltdrosselspule, so daß der Kontakt ohne Gefahr einer Bogenentladung
geöffnet werden kann. Ein ähnliches Problem tritt beim Schließen der Kontakteinrichtungen auf; ein sofortiges
Ansteigen des Stromes nach dem Schließen führt zu Metallwanderungen an den Kontaktflächen
und muß vermieden werden. Man hat zur Schonung der Kontaktflächen beim Einschalten besondere Einschaltdrosseln
vorgesehen, die eine Einschaltstufe des Stromes hervorrufen. Man kann aber auch der Ausschaltdrosselspule
die Funktion dieser besonderen Einschaltdrosselspule übertragen. In diesem Fall ist es
meist unerwünscht, die Schaltdrosselspule beim Einschalten die volle Stufe durchlaufen zu lassen, da während
der Stufenzeit die betreffende Phasenspannung zur Gleichspannung nicht beiträgt.
Man hat daher bereits besondere Rückmagnetisierungseinrichtungen für die Schaltdrosselspule vorgesehen,
die während der Unterbrechungszeit der in Reihe mit der Schaltdrosselspule liegenden Kontakteinrichtung
einen Teil der Ummagnetisierung (Rückmagnetisierung) vorwegnehmen. Es ist auch bekannt,
eine derartige Rückmagnetisierung zum Zwecke der Spannungsaussteuerung des Umformers steuerbar zu
machen. Nach einem früheren Vorschlag ist ein solcher Rückmagnetisierungskreis aus der Reihenschaltung
einer Hilfswicklung der Schaltdrosselspule, eines möglichst gut sperrenden Ventils und einer mit Gleichstrom
vormagnetisieren Hilfsdrosselspule aufgebaut, wobei diese Reihenschaltung mit einer Wechselspannung
gespeist ist.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf Schaltstromrichter mit in Reihe mit den Unterbrechungsstellen angeordneten Schaltdrosselspulen und mit an
eine Hilfswicklung der Schaltdrosselspulen angeschlossenen, die Wicklung einer Hilfsdrosselspule enthaltenden
Rückmagnetisierungskreisen, die während der Öffnungszeit der Unterbrechungsstellen ein vorbestimmbares,
zeitliches Spannungsintegral zur Rückmagnetisierung der Schaltdrosselspule erzeugen, das
im Schließungszeitpunkt der Unterbrechungsstellen bereits abgelaufen ist. Die Erfindung besteht darin,
daß in den Rückmagnetisierungskreisen die Reihenschaltung aus der Hilfswicklung der Schaltdrosselspule
und der Wicklung der Hilfsdrosselspule an einer unsymmetrischen Wechselspannung liegt. Die Hilfs-Schaltstromrichter
Anmelder:
Siemens-Sdmckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Dietrich von Haebler, Berlin-Charlottenburg,
ist als Erfinder genannt worden
drosselspule wird dabei so bemessen, daß der zu ihrer Ummagnetisierung erforderliche Magnetisierungsstrom kleiner ist als der Magnetisierungsstrom der
Schaltdrosselspule und daß sie den symmetrischen Anteil der unsymmetrischen Wechselspannung zuzüglich
der in dem Kreis auftretenden Schaltdrosselspannungen aufnehmen kann, ohne daß ihr Kern gesättigt
wird. Wird nun erfindungsgemäß an die oben beschriebene Reihenschaltung eine unsymmetrische Wechselspannung
gelegt, so tritt die Hilfsdrosselspule während eines Teiles der Periode einseitig in Sättigung,
wobei der von der Wicklung geführte Strom sprunghaft von dem kleineren Magnetisierungsstrom der
Hilfsdrosselspule zu dem sehr viel größeren Magnetisierungsstrom der Schaltdrosselspule übergeht. Nach
einer Weiterbildung der Erfindung kann die unsymmetrische Wechselspannung den in Reihe geschalteten
Quellen einer symmetrischen Wechselspannung und einer Gleichspannung entnommen werden. Die Steuerleistung
einer solchen Anordnung ist um so geringer, je geringer der ohmsche Widerstand des Rückmagnetisierungskreises
ist. Die Unsymmetrie der Wechselspannung kann aber auch als Weiterbildung der Erfindung
dadurch hergestellt werden, daß man in Reihe mit den Wicklungen der Drosselspulen eine unvollkommen
sperrende Ventileinrichtung legt und diese Reihenschaltung an eine symmetrische Wechselspannung
anschließt. Das Sperrvermögen dieser Ventileinrichtung muß so bemessen sein, daß der Spannungsabfall
an der Ventileinrichtung, wenn sie in Sperrichtung den Magnetisierungsstrom der Hilf sdrossel führt,
unterhalb der Amplitude der Wechselspannung bleibt. Zu diesem Zweck kann als unvollkommen sperrende
Ventileinrichtung ein Trockengleichrichter verwendet werden, dessen Fläche so groß gewählt ist, daß die
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obengenannte Bedingung für den Sperrspannungsabfall erfüllt ist. Besonders, zweckmäßig sind jedoch
Ventileinrichtungen, bei denen das Sperrvertnögen eines an sich gut sperrenden Ventils durch besondere
Schaltelemente vermindert-ist. So kann man in Reihe mit den Wicklungen der Drosselspule ein durch einen
ohmschen Widerstand übefbrücktes Ventil legen und diese Reihenschaltung an eine symmetrische Wechselspannung
anschließen. Zu dem gleichen Zweck kann man auch in Reihe mit den.Wicklungen der Drosselspule
ein in Durchlaßrichtung mit Gleichstrom vorbelastetes Ventil legen.
Will man nun zum Zwecke der Spannungsaussteue-•rung des Umformers die Länge der Einschaltstufe beeinflussen,
so kann man nach einer Weiterbildung der Erfindung den Grad der Unsymmetrie der unsymmetrischen Wechselspannung veränderbar machen. Wenn
die unsymmetrische Wechselspannung den in Reihe geschalteten Quellen einer symmetrischen Wechselspannung
und einer Gleichspannung entnommen wird, kann man die Gleichspannung veränderbar machen.
Mit Vorteil kann man insbesondere den Gleichspannungsanteil einem Gleichrichter entnehmen, der an einer
veränderbaren Wechselspannung liegt. Bei den obengenannten Ausführungsformen der Erfindung mit unvollkommen
sperrender Ventileinrichtung kann man zu dem gleichen Zweck den Überbrückungswiderstand
bzw. den Vorbelastungsstrom veränderbar machen.
Die Fig. 1 bis li* zeigen Ausführungsbeispiele und
die Wirkungsweise der Erfindung.
Die Fig. 1 stellt in schematischer Form einen dreiphasigen Schaltstromrichter dar, der über einen Transformator
mit den Phasen R, S, T eines Drehstromnetzes verbunden ist. Die Sekundärwicklungen 1 des
Transformators sind über die Hauptstromwicklungen 2 der Schaltdrosselspulen 3 und die Kontakteinrichtungen
4 mit einer Gleichstromschiene 5 verbunden. Der Gleichstromkreis ist über eine Glättungsdrosselspule
6 und die Last 7 geschlossen. Die Antriebsvorrichtungen der Kontakteinrichtungen 4 sind der
besseren Übersicht halber weggelassen. Die Schaltdrosselspulen 3 können in an sich bekannter und nicht
dargestellter Weise so vormagnetisiert sein, daß der Stufenstrom einen geringen positiven Wert hat bzw.
praktisch Null ist. Eventuell außerdem vorhandene Streckkreise der Schaltdrosseln sind ebenfalls nicht
dargestellt.
Die Schaltdrosselspulen 3 sind mit Rückmagnetisierungskreisen
8 versehen, von denen nur einer für die Phase R dargestellt ist. Die Rückmagnetisierungskreise
für die Phasen 51 und T sind in gleicher Weise
ausgeführt. Im Ausführungsbeispiel besteht der Rückmagnetisierungskreis 8 aus der Reihenschaltung einer
Hilfswicklung 9 der Schaltdrosselspule 3, einer Wicklung 10 der Hilfsdrosselspule 11 und einem ohmschen
Widerstand 12, der aber auch mit dem ohnehin vorhandenen ohmschen Widerstand der Leitungen und
Wicklungen identisch sein kann. Die beschriebene Reihenschaltung liegt nun an der Reihenschaltung
einer Wechselspannungsquelle 13 (Spannung Uw) und
einer Gleichspannungsquelle 14 (Spannung Ug). Die
von der Gleichspannungsquelle 14 abgegebene Spannung ist veränderbar. Die Spannung Uw hat entweder
die gleiche Phasenlage wie die verkettete Spannung der Phasen T und R des Speisenetzes, oder sie eilt ihr
um einen geringen Bruchteil der Periode voraus; entsprechendes gilt für die treibenden Wechselspannungen
der beiden anderen Rückmagnetisierungskreise.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist in den Fig. 2 bis 7 näher erläutert. Die Fig. 2, 4 und 6 stellen den
Spannungsablauf UH an der Wicklung 10 der Hilfs
drosselspule 11 bei verschiedenen Graden der Unsymmetrie der Rückmagnetisierungsspannungen dar; in
den Fig. 3, 5 und 7 sind der Magnetisierungskurve des Hilfsdrosselkernes (B11 als Funktion des Wicklungsstromes
i) die Magnetisierungszustände eingetragen, die der Hilfsdrosselkern unter dem Einfluß der in
verschiedenem Grade unsymmetrischen Rückmagnetisierungsspannungen durchläuft.
Die Fig. 2 und 3 geben den Spannungsverlauf an der Wicklung 10 und die Magnetisierungszustände des
Kernes der Hilfsdrosselspule 11 für den Fall fehlender Rückmagnetisierung wieder. Die Spannung Ug der
Gleichspannungsquelle 14 ist gleich Null; die Grundkurve der Fig. 2 entspricht also der symmetrischen
Wechselspannung Uw. An der Wicklung 10 der Hilfsdrosselspule
11 treten die zusätzlichen Spannungsflächen, d. h. die zeitlichen Spannungsintegrale £0 und
A, auf, die von der Einschaltstufe und von der Ausschaltstufe der Schaltdrosselspule 3 herrühren. Die
Spannungsflächen oberhalb und unterhalb der Zeitachse sind gleich, d. h. IV0 (negative Fläche der Grundkurve)
+ E0 = P0 (positive Fläche der Grundkurve)
+ A. Die Wechselspannung Uw einschließlich der zusätzlichen
Ein- und Ausschaltspannungen ist so bemessen, daß die Kennlinie der Hilfsdrosselspule
(Fig 3) nur in ihren ungesättigten Teilen durchlaufen wird. Sofern der Hilfsdrosselkern sich einmal im oberen
Sättigungszustand befunden hat, was im Betrieb immer der Fall gewesen sein wird, befindet er sich
nach Fig. 3 zu Beginn der Rückmagnetisierungsperiode im Zustand α und durchläuft dann nacheinander
beispielsweise die Zustände! b, c, d zurück zu a. Diesen! Zuständen entsprechen die gleich
bezeichneten Punkte auf der Spanniungskurve nach
Fig. 2.
Die Fig. 4 und 5 stellen den Spannungsverlauf an der Wicklung 10 bzw. die Magnetisierungszustände
des Kernes der Hilfsdrosselspule 11 für den Fall dar, daß die Schaltdrosselspule vollständig zurückmagnetisiert
wird, d. h. keine Einschaltstufe mehr auftritt. Die Grundkurve des Spannungsverlaufs nach Fig. 4
enthält jetzt· außer der symmetrischen Wechselspannung Uw einen Gleichspannungsanteil Ug, der nach
einer im folgenden abgeleiteten Bedingung bemessen sein muß. Der Kern der Hilfsdrosselspule 11 wird
durch die Spannungsfläche JV1 in negativer Richtung
bis zu dem Punkte/ magnetisiert, der wesentlich höher liegt als der Punkt b in Fig. 3. Er durchläuft nach dem
Richtungswechsel der Spannung die Zustände gund h;
sobald A + P1 = AT 1 geworden ist, tritt er bei h in die
Sättigung. Während die Wicklung 10 bisher nur den im wesentlichen konstanten Magnetisierungsstrom i#
der Hilfsdrosselspule 11 geführt hat, läßt sie nunmehr nach Sättigung des Kernes sprunghaft den viel größeren
Magnetisierungsstrom is der Schaltdrosselspule 3
durch, d. h., sie erreicht den Zustand k ihrer Magnetisierungskurve.
Damit beginnt die Rückmagnetisierung der Schaltdrosselspule 3. Für die Rückmagnetisierung
steht die Spannungsfläche R1 nach Fig. 4 zur Verfugung;
die schraffierte Spannungsfläche V1 geht für die
Deckung der ohmschen Verluste im Rückmagnetisierungskreis verloren. Solange der wesentlich kleinere
Magnetisierungsstrom der Hilfsdrosselspule iH fließt,
spielen die ohmschen Verluste keine Rolle. Wenn nun, wie im Beispiel nach Fig. 4, die Rückmagnetisierungsfläche
R1 gleich der Ausschaltungsstufenfläche A ist,
kann keine Einschaltstufe mehr auftreten. Diese Bedingung läßt sich durch die Wahl eines entsprechenden
Gleichspannungsanteiles Ug stets erfüllen.
Die Fig. 6 und 7 erläutern die Verhältnisse bei einem Fall einer mittleren Rückmagnetisierung, d. h.
also auch mittlerer Einschaltstufe. Der Kern der Hilfsdrosselspule
11 wird durch die Summe der Flächen E2 und N2 vom Punkt m bis auf den Punkt η nach Fig. 7
in negativer Richtung ummagnetisiert, wobei der Punkt η zwischen den Punkten b und / (Fig. 3 bzw.
5) liegt. Der Hilfsdrosselkern durchläuft nach dem Richtungswechsel der Spannung die Zustände p und q.
Bei q wird er gesättigt, erreicht den Zustand r, der dem Magnetisierungsstrom is der Schaltdrosselspule
entspricht, und kehrt im weiteren Verlauf der Spannungskurve über die Punkte q und m nach η zurück.
Die Sättigung des Kernes der Hilfsdrosselspule 11 tritt ein, sobald A + P2 = E2 + N2 geworden ist; für
die Rückmagnetisierung steht demnach die Fläche R2
zur Verfügung, die in Fig. 6 wesentlich kleiner ist als in Fig. 4. Die Einschaltstufenfläche E2 ist gleich der
Differenz der Flächen A und R2. Diese Flächenbeziehungen
stellen sich beim Einschalten oder Ändern der Rückmagnetisierungsspannung nach wenigen
Perioden als Gleichgewichtszustand ein.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Rückmagnetisierung für die drei Schaltdrosselspulen des Schaltstromrienters
nach Fig. 1, bei der wie oben die unsymmetrische Wechselspannung den in Reihe geschalteten
Quellen einer symmetrischen Wechselspannung und einer regelbaren Gleichspannung entnommen wird,
stellt die Fig. 8 dar. Gleiche Bezeichnungen beziehen sich in beiden Figuren auf gleiche Schaltelemente.
Der Wechselspannungsanteil der Rückmagnetisierungsspannung wird von einem Transformator 15 geliefert,
der mit den Phasen R', S' und T' eines Drehstromnetzes verbunden ist. Das Drehstromnetz R', S',
T' kann mit dem Netz R, S, T nach Fig. 1 identisch sein, oder es kann ihm in der Phasenlage um einen
geringen Bruchteil der Periode voreilen; jedenfalls muß die Rückmagnetisierung vor dem Einschalten
der Kontakte beendet sein. Der Gleichspannungsanteil der treibenden Spannung der Rückmagnetisierungskreise
wird durch eine Gleichrichteranordnung 16 erzeugt, die aus einem beliebigen Drehstromnetz 17 über
einen Drehtransformator 19 gespeist wird, der als Spannungswandler geschaltet ist. Der Widerstand 18
dient dazu, dem negativen Magnetisierungsstrom der Hilfsdrosselspulen einen Parallelweg zu den in dieser
Richtung sperrenden Gleichrichtern 16 zu bieten.
In gleicher Weise wie die bisher beschriebenen Anordnungen wirken auch die Rückmagnetisierungskreise
nach den Fig. 9 und 10, bei denen die treibende Spannung eine symmetrische Wechselspannung ist
und in Reihe mit den Wicklungen der Drosselspulen eine Ventileinrichtung geschaltet ist, deren Sperrvermögen
steuerbar ist. Die Ventileinrichtung besteht in Fig. 9 aus dem an sich gut sperrenden \7entil 21 und
einem Stellwiderstand22, der parallel zum Ventil liegt·
Diese Ventileinrichtung nimmt in der einen Stromrichtung, und zwar wenn das Ventil 21 in Sperrichtung
belastet ist, eine höhere Spannung auf als im anderen Falle, wenn es in Durchlaßrichtung belastet ist.
Die an den Wicklungen 9 und 10 der Drosselspule liegende Wechselspannung wird daher unsymmetrisch.
Der Grad der Unsymmetrie läßt sich durch Verstellen des Stellwiderstandes 22 ändern.
Bei der Anordnung nach Fig. 10 besteht die Ventileinrichtung aus einem ebenfalls gut sperrenden Ventil
24, das in Durchlaßrichtung mit Gleichstrom vorbelastet ist. Ist der Vorbelastungsgleichstrom genügend
groß, so hat das Ventil in beiden Richtungen nahezu den gleichen Widerstand; mit Verkleinerung der Vorbelastung
wird der Unterschied der Widerstände größer. Auch bei diesem Rückmagnetisierungskreis
wird die in den Wicklungen 9 und 10 liegende Wechselspannung demnach unsymmetrisch, und zwar in
einem durch Verstellen des Vorwiderstandes 23 wählbaren Grade.
DiebeschriebenenRückmagnetisierungsanordnungen
können, falls etwa besondere Einschaltdrosselspulen vorhanden sind, auch bei diesen zur Verkürzung bzw.
Steuerung der Einschaltstufe mit Vorteil verwendet werden.
Claims (9)
1. Schaltstromrichter mit in Reihe mit den Unterbrechungsstellen angeordneten Schaltdrosselspulen
und mit an eine Hilfswicklung der Schaltdrosselspulen angeschlossenen, die Wicklung einer
Hilfsdrosselspule enthaltenden Rückmagnetisierungskreisen, die während der Öffnungszeit der
Unterbrechungsstellen ein vorbestimmbares, zeitliches Spannungsintegral zur Rückmagnetisierung
der Schaltdrosselspule erzeugen, das im Schließungszeitpunkt der Unterbrechungsstellen
bereits abgelaufen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rückmagnetisierungskreisen die Reihenschaltung
aus der Hilfswicklung der Schaltdrosselspule und der Wicklung der Hilfsdrosselspule an
einer unsymmetrischen Wechselspannung liegt.
2. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unsymmetrische Wechselspannung
den in Reihe geschalteten Quellen einer symmetrischen Wechselspannung und einer Gleichspannung
entnommen wird.
3. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den Wicklungen
der Drosselspulen ein durch einen ohmschen Widerstand überbrücktes Ventil liegt und daß diese
Reihenschaltung an einer symmetrischen Wechselspannung liegt.
4. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den Wicklungen
der Drosselspulen ein in Durchlaßrichtung mit Gleichstrom vorbelastetes Ventil liegt und daß
diese Reihenschaltung an einer symmetrischen Wechselspannung liegt.
5. Schaltstromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grad der Unsymmetrie
steuerbar ist.
6. Schaltstromrichter nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung
steuerbar ist.
7. Schaltstromrichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung einem
Gleichrichter entnommen wird, der an einer steuerbaren Wechselspannung Hegt.
8. Schaltstromrichter nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Überbrückungswiderstand
einstellbar ist.
9. Schaltstromrichter nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbelastungsstrom
steuerbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 298 668.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 910/164 3,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42922A DE1026412B (de) | 1955-03-04 | 1955-03-04 | Schaltstromrichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42922A DE1026412B (de) | 1955-03-04 | 1955-03-04 | Schaltstromrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026412B true DE1026412B (de) | 1958-03-20 |
Family
ID=7484533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES42922A Pending DE1026412B (de) | 1955-03-04 | 1955-03-04 | Schaltstromrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026412B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH298668A (de) * | 1952-03-28 | 1954-05-15 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung zum Regeln der Gleichspannung von Umformern mit periodisch betätigten Kontakten. |
-
1955
- 1955-03-04 DE DES42922A patent/DE1026412B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH298668A (de) * | 1952-03-28 | 1954-05-15 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung zum Regeln der Gleichspannung von Umformern mit periodisch betätigten Kontakten. |
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