DE1026360B - Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstaerkern - Google Patents
Laufzeitkette unter Verwendung von DiodenverstaerkernInfo
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Description
DEUTSCHES
Schickt man durch eine Halbleiter-Flächendiode einen elektrischen Strom, so wird das Fließen des
Stromes in der Grenzschicht zwischen n-Halbleiter und p-Halbleiter durch Bewegung von Elektronen und
Defektelektronen (Löcher) bewirkt. Wenn dieser Strom in Durchlaßrichtung fließt, so gelangen mehr
Defektelektronen in den der Grenzschicht benachbarten Bereich des η-Halbleiters als dem spannungslosen
Gleichgewichtszustand oder dem statischen Zustand unter Sperrspannung entspricht. «Es findet eine sogenannte
Trägerinjektion in diesen Bereich statt. Insbesondere bei Germanium- und Siliziumdioden bleiben
diese zusätzlichen Defektelektronen nach dem Abschalten des Durchlaßstromes für kurze Zeit, die
durch die mittlere Lebensdauer derselben charakterisiert werden kann, gespeichert. Infolge der Diffusion
und Rekombination nimmt ihre Dichte mit der Zeit nach einem Exponentialgesetz ab. Legt man während
dieser Speicherzeit eine Sperrspannung an die Diode, so fließt zunächst ein größerer Strom, als dem
statischen Sperrstrom entspricht. Der Strom nimmt danach in dem Maße ab, wie die Defektelektronen in
der n-Halbleiterschicht verschwinden. Dadurch steigt
der Sperrwiderstand wieder an. Mit dem Sperrstrom selber ist darüber hinaus eine zusätzliche Rekombination
der Defektelektronen verbunden. Er bewirkt daher eine zusätzliche Verminderung der Dichte der
Defektelektronen. Die Zeit, während der gegenüber dem statischen Sperrstrom eine merkliche Stromerhöhung
vorhanden ist, nennt man auch Relaxionszeit. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei
Flächendioden. Verwendet man diese Dioden als Gleichrichter oder Schaltdioden bei hohen Frequenzen,
so wirkt die Trägerinjektion und Speicherung störend, da dadurch, die Dioden gleichsam mit einer gewissen
Trägheit arbeiten.
Man hat nun andererseits versucht, diesen Effekt besonders auszunutzen. In der USA.-Veröffentlichung
»National Bureau of Standards, Technical News Bulletin, Vol. 38, No. 10, Oct. 54, S. 145 bis 148«, ist
eine Methode angegeben, wie sich mit Hilfe einer Diode mit Speichereffekt in einfacher Weise ein Impulsverstärker
aufbauen läßt. Ein solcher Diodenverstärker ist in Fig. 1 dargestellt. Er besteht aus der
Diode Dl mit Speichereffekt, aus der Diode D 2 ohne Speichereffekt, welche auch als Längsdiode bezeichnet
wird, dem Arbeitswiderstand R2, der groß gegenüber dem Durchlaßwiderstand und klein gegenüber dem
Sperrwiderstand der Diode D1 ist, und dem Widerstand
Rl, der relativ klein gegenüber R2 ist. Der Steuerelektrode E des Diodenverstärkers wird ein
Steuerpuls zugeführt, von dem ein Impuls in Fig. 2 dargestellt ist. Der Speiseelektrode S des Diodenverstärkers
wird ein zeitlich zum Steuerpuls ver-Laufzeitkette unter Verwendung
von Diodenverstärkern
von Diodenverstärkern
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Phys. Hans-Joachim Harloff, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
setzter, unmodulierter Speisepuls zugeführt, dessen Amplitude fast so groß wie die Sperrdurchschlagsspannung
der Diode D1 sein kann. Der zum in Fig. 2 b gezeichneten Steuerimpuls gehörende Speiseimpuls ist
mit einer zeitlichen Versetzung in Fig. 2 a dargestellt. Die beiden Dioden Dl und D 2 sind so gepolt, daß sie
von den Steuerimpulsen, in Durchlaßrichtung beansprucht werden. Infolge eines solchen Impulses
fließt daher ein Strom über D2-D1-R1, so daß in der
η-leitenden Schicht der Diode Dl eine Trägerinjektion stattfinden kann, welche deren Sperrwiderstand während
der Relaxationszeit herabsetzt. Durch den folgenden Speiseimpuls wird diese Diode in Sperrrichtung
beansprucht. Der in diesem Moment wirksame Sperrwiderstand ist abhängig von der Stärke
der vorhergehenden Träger injektion, also von der
Amplitude des Steuerimpulses und von der inzwischen verstrichenen Zeit. Zwischen Steuerpuls und Speisepuls
besteht eine konstante zeitliche Versetzung, so daß der Sperrwiderstand hier allein von der Amplitude
des Steuerpulses abhängig ist. Die vom jeweiligen Speiseimpuls gelieferte Spannung teilt sich
an der Reihenschaltung von Diode D1 und Arbeitswiderstand R2 auf. Die Diode D 2 wird hierbei in
Sperrichtung beansprucht, so daß ihr Widerstand groß gegen den Widerstand R 2 ist und daher die
Spannungsteilung nicht beeinflußt. Je größer die Amplitude des vorhergehenden Steuerimpulses war, desto
größer war die Trägerinjektion, und desto kleiner ist der wirksame Sperrwiderstand von Diode D1, und
desto größer ist der zwischen der Ausgangselektrode A und Masse liegende Teil der Speiseimpulsspannung.
Steuerimpulsamplitude und Ausgangsimpulsamplitude verändern sich also im gleichen Sinn. In Fig. 2 c ist
die im Ausgang A abgegebene Spannung Ua dargestellt.
Wenn die Amplituden der Steuerimpulse um
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3 4
den Betrag Δ Ue schwanken, so verändert sich die den folgenden Verstärker wirkt. Beim zweiten VerAmplitude
der Ausgangsimpulse in diesem Beispiel stärker wiederhohl t sich der gleiche Vorgang, jedoch
um Δ Ua. Als Höhe der Impulse ist der sich jeweils werden dem zweiten Verstärker und dem folgenden
ergebende Mittelwert der Höhe zwischen Impuls- Koinzidenzgatter T 2 die Speiseimpulse J? 2 zugeführt,
anfang und Impulsende eingezeichnet worden. Über 5 In Fig. 5 sind die sich ergebenden Ausgangsimdie
Impulsdauer nimmt nämlich auch die Trägerdichte pulse Al bis A*t der aufeinanderfolgenden Verstärker
in der Sperrschicht und damit auch die Ausgangs- dargestellt. Da jeweils Eingangs-und Ausgangsimpuls
amplitude ab. Während des Steuerimpulses tritt am desselben Verstärkers um eine halbe Periode gegen-Ausgang
auch ein Impuls mit kleiner Amplitude auf, einander verschoben sind, wird der am Eingang E1
der als Störimpuls wirken kann, da der Steuerimpuls io eingespeiste Impuls synchron mit dem Rhythmus der
einen Strom über die Durchlaßwiderstände der Speisepulse durch die Laufzeitkette hindurchgeführt.
Dioden D 2 und D1 sowie den Widerstand R1 treibt Die zwischen den Verstärkern liegenden Koinzidenz-
und an den letzten beiden Widerständen einen ent- gatter verhindern, daß die infolge der Steuerimpulse
sprechenden. Spannungsabfall hervorruft. Während des am Ausgang desselben Verstärkers abgegebenen Stör-Speiseimpulses
tritt ein wesentlich größerer Aus- 15 impulse bereits eine Aussteuerung des folgenden Vergangsimpuls
auf, welcher der verstärkte Impuls ist stärkers bewirken.
und dessen Amplitude fast so: groß wie die Speise- In der Fig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel
impulsamplitude werden kann. Der Diodenverstärker für die erfindungsgemäße Laufzeitkette dargestellt,
liefert also gewissermaßen eine Verstärkung und zeit- Bei dieser wird zwischen dem Ausgang und Eingang
liehe Verschiebung der Steuerimpulse. Die Ver- 20 zweier aufeinanderfolgender Diodenverstärkerstufen
Stärkungsenergie wird von den Steuerimpulsen ge- ein Verstärkersystem mit derart bemessener Anliefert,
sprechschwelle geschaltet, daß das Verstärkersystem Die Erfindung zeigt einen Weg, wie die beschriebene nur vom Ausgangsimpuls, nicht aber vom Störimpuls
Eigenschaft des Diodenverstärkers, eine zeitliche Ver- des jeweils vorhergehenden Diodenverstärkers ausgeschiebung
der Steuerimpulse hervorzurufen, in vorteil- 25 steuert wird. Die aufeinanderfolgenden Diodenverhafter
Weise dazu ausgenutzt werden kann, um Lauf- stärker sind in diesem Beispiel an zwei Pulsleitungen
zeitketten aufzubauen. Zu diesem Zweck werden für die PulseSX und S2 angeschlossen, welche um
erfindungsgemäß die Diodenverstärker über Koppel- eine halbe Periode gegeneinander versetzt sind. Der
glieder, welche zugleich an die Stelle der Längsdioden in Fig. 5 gezeichnete Impulsplan gilt auch für die
treten, in Kette geschaltet. Die aufeinanderfolgenden 30 Vorgänge in dieser Laufzeitkette. Dem Eingang E1
Diodenverstärker werden mit von Stufe zu Stufe des ersten Diodenverstärkers der Kette wird ein
gegeneinander versetzten Speisepulsen, gleicher Puls- Steuerimpuls zugeführt, der in eine Pause zwischen
folgefrequenz gespeist. Es gibt nun nach Zuführung zwei Speiseimpulsen desselben Diodenverstärkers
eines Steuerimpulses zum ersten \rerstärker dieser bei fallen muß. Der mit dem Steuerimpuls verbundene
Zuführung eines Speiseimpulses einen Ausgangs- 35 Störimpuls wird wegen der passend bemessenen Animpuls
an das folgende Koppelglied ab, welcher vom sprechschwelle des Verstärkersystems Vl nicht von
Koppelglied an den nächsten Diodenverstärker als demselben verstärkt und hat daher keine Wirkung.
Eingangsimpuls abgegeben wird. Infolgedessen wird Dagegen wird der während eines folgenden Speisedieser
Impuls in der selben Weise von Stufe zu Stufe impulses Sl vom ersten Diodenverstärker gelieferte
der Laufzeitkette synchron mit den jeweils den 4° Ausgangsimpuls vom Verstärkersystem Vl verstärkt
Diodenverstärkern zugeführten Speiseimpulsen weiter- und wirkt dann als Eingangsimpuls für den zweiten
gegeben. Diodenverstärker der Kette. Durch die erfolgte Ver-In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für die er- Stärkung wird eine hinreichend starke Trägerinjekfindungsgemäße
Laufzeitkette dargestellt. Bei dieser tion in der Speicheardiode des zweiten Diodenverw-erden
als Koppelglieder Koinzidenzschaltungen be- 45 stärkers sichergestellt. Zwischen dem zweiten und
nutzt, welche zugleich an. die Stelle der Längsdioden dritten Diodenverstärker wiederholt sich der gleiche
(Diode Ό2 in Fig. 1) der Verstärker treten. Die auf- Vorgang, jedoch wird dem zweiten Diodenverstärker
einanderfolgenden Diodenverstärker sind abwechselnd ein Speiseimpuls S2 zugeführt. Da die Speiseimpulse
an zwei Pulsleitungen für die PulseSl und S2 ange- der aufeinanderfolgenden Diodenverstärker um jeschlossen,
welche um eine halbe Periode gegenein- 5° weils eine halbe Periode gegeneinander verschoben
ander versetzt sind. Die Innenwiderstände der Puls- sind, wird für das Durchlaufen einer Stufe der Kette
generatoren sollen dabei so niederohmig sein, daß sie durch den eingespeisten Impuls eine halbe Periodenini gegebenen Falle das Fließen des durch Steuer- dauer benötigt. Der eingespeicherte Impuls durchläuft
impulse hervorgerufenen Stromes zur Trägerinjektion die Kette synchron mit dem Rhythmus der Speisenicht
beeinträchtigen. Der Verlauf der Speisepulse S1 55 pulse.
und S2 ist in Fig. 5 dargestellt. Dem Eingang E1 des In der Fig. 6 ist ein Schaltungsbeispiel für die eben
ersten Diodenverstärkers wird nun ein Steuerimpuls beschriebene Laufzeitkette angegeben, bei dem als
zugeführt, der in eine Pause zwischen zwei Steuer- Verstärkersysteme stromverstärkende n-p-n-Tranimpulsen
desselben Verstärkers fallen, muß, damit die sistoren in Kollektorschaltung benutzt werden. Diese
Trägerspeicherung in der Speicherdiode des Ver- 60 Transistoren bilden eine besonders zweckmäßige Verstärkers
in bekannter Weise ausgenutzt werden kann. wirklichung der geforderten Verstärkersysteme V. Die
Der Steuerimpuls ist ebenfalls in Fig. 5 eingezeichnet. zur Steuerung verwendete Basis jedes Transistors er-Während
des folgenden Speiseimpulses für den ersten hält im Ruhezustand der Schaltung vermittels des
Verstärker wird am Ausgang desselben der Ausgangs- Spannungsteilers W2-Wl, der von der negativen
impuls an das folgende Koinzidenzgatter Tl (s. Fig. 3) 65 Spannungsquelle — Uv gespeist wird, eine negative
abgegeben. Gleichzeitig wird dem Koinzidenzgatter Vorspannung, die so groß ist, daß bei Zuführung von
der dem ersten Verstärker zugehörige Speiseimpuls Störimpulsen keine Aussteuerung des Transistors erzugeführt.
Der Ausgangsimpuls öffnet das Koin- folgt. Der Kollektor liegt an. einer positiven Betriebszidenzgatter.
so daß der demselben im gleichen Zeit- spannung + Ub. Der Emitter ist über einen Arbeitsraum
zugeführte Speiseimpuls als Eingangsimpuls für 70 widerstand W 3 und eine Längsdiode Ό 2 mit der
Speicherdiode Dl des folgenden Diodenverstärkers formen der Speisung der Diodenverstärker mit
verbunden. Der Arbeitswiderstand JF3 dient zur Ein- gegeneinander versetzten Pulsen gleicher Pulsfolgestellung
des optimalen Arbeitspunktes des Transistors. frequenz.
Die Längsdiode D 2 ist so gepolt, daß sie vom Emitter Eine andere Ausführungsform für die Speisung
einen Strom zur Trägerinjektion in die Speicher- 5 zeigt Fig. 7. Diese kann auch sinngemäß auf alle vordiode
Dl durchläßt, aber keinen Strom von der her angegebenen Ausführungsbeispiele angewendet
Speicherdiode zum Emitter während eines Speise- werden. Bei dieser Ausführungsform werden vier
impulses. Dieser Strom würde also nicht über den Speisepulse gleicher Pulsfolgefrequenz verwendet,
Arbeitswiderstand des Diodenverstärkers fließen und deren Impulse die Zeitdauer einer viertel Periode
daher ein Verluststrom sein. Außerdem schützt die io haben und um die gleiche Zeitdauer gegeneinander
Diode D 2 die Strecke Emitter — Basis des Transistors versetzt sind, so daß sie insgesamt die volle Periodengegen
eine unzulässig hohe Spannungsbeanspruchung dauer nacheinander ausfüllen. In der Fig. 8 ist, mit
in Sperrichtung. Der Arbeitswiderstand der letzten Sl, S 2, S3 und ^S" 4 bezeichnet, der Impulsplan dafür
Stufe der Kette ist der Widerstand W4. In den gezeichnet worden. Durch passende Auswahl der zwei
vorhergehenden Stufen wird er durch die Span- 15 aufeinanderfolgenden Stufen der Kette zugeführten
nungsteiler Wl-W2 gebildet. Der Gesamtwiderstand Speisepulse kann man eine Verschiebung des die
von Wl und W2 muß dabei groß gegen den Sperr- Kette durchlaufenden Impulses um eine viertel bis
widerstand der Speicherdiode mit gespeicherten dreiviertel Periode erzielen, denn die Verschiebung
Trägern sein, damit an ihm eine genügend große ist genauso groß wie die zeitliche Versetzung dieser
Ausgangsimpulsspannung liegt. 20 beiden Speisepulse, Es empfiehlt sich, ein derartiges
Der Sternpunkt zwischen den Dioden Dl und D 2 Verfahren anzuwenden, wenn man große zeitliche
und dem Widerstand W1 ist über die Diode D 3 mit Verschiebungen erreichen will. Man wird dann in
Masse verbunden. Die Diode DZ ist so gepolt, daß am jeder Stufe um eine dreiviertel Periode verschieben
Sternpunkt keine störenden negativen Spannungen und in der letzten Stufe um eine solche Anzahl von
auftreten können, wohl aber positive Spannungen. Da- 25 Periodenvierteln, um gerade die gewünschte Gesamtdurch
wird festgelegt, daß im Ruhezustand am Stern- Verschiebungszeit zu erreichen.
punkt unabhängig von den Eigenschaften der Impuls- Die Fig. 7 zeigt ein Ausfü'hrungsbeispiel für diesen
quellen nahezu Massepotential liegt und sich damit Fall. In vereinfachter Darstellung sind sieben Stufen
die negative Spannung -Uv dort nicht auswirken einer Laufzeitkette gezeigt. Dem Eingang El der
kann. Die zugeführten Steuerimpulse sind bekanntlich 3° ersten Stufe StI wird ein Steuerimpuls zugeführt und
positiv. Wenn nun ·— wie vorgesehen. — am Stern- der Speiseelektrode dieser Stufe der Speisepuls Si,
punkt im Ruhezustand nahezu Massepotential herrscht, dessen nächster Impuls nach Impulsplan (Fig. 8) um
beginnt bei Einsetzen des positiven Steuerimpulses eine dreiviertel Periode dagegen versetzt ist, wodurch
dort sofort eine Potentialverlagerung ins Positive, die Stufe StI einen um eine dreiviertel Periode ver-
und über die Speicherdiode fließt sofort ein Defekt- 35 schobenen Ausgangsimpuls liefert, welcher als Einelektronen
injizierender Strom. Im anderen Fall gangsimpuls der folgenden Stufe St2 zugeführt wird,
würde der Injektionsvorgang später einsetzen, was deren S ρ ei se el ekt.ro de in entsprechender Weise mit
eine geringere Trägerinjektion zur Folge hätte und dem Speisepuls ^3 gespeist wird. Am Ausgang A2
damit nachteilig wäre. Außerdem verhindert die der Stufe St2 wird daher ein Ausgangsimpuls abge-Diodeß3
mit ihrem Sperrwiderstand, daß ein merk- 40 geben, der mit einem Impuls des Speisepulses S3 zulicher
Teil des zur Trägerinjektion bestimmten über sammenf ällt. Im Impulsplan (Fig. 8) sind unter E1
die Diode-D2 zugeführten Stromes über die Diode-D3 der Steuerimpuls und. unter Al und A2 die Ausnach
Masse abfließt, was ebenfalls eine Verringerung gangsimpulse der Stufen StI und St2 dargestellt,
der Trägerinjektion zur Folge hätte. Nach demselben Prinzip wie bei den beiden ersten
Wie bereits beschrieben, bewirkt der gleichzeitig mit 45 Stufen wird der eingespeicherte Impuls durch die
dem Steuerimpuls vorhandene Störimpuls keine Aus- folgenden Stufen St3 bis St6 der Laufzeitkette hinsteuerung
des Transistors, da er zu kleine Amplitude durchgeführt. Für das dargestellte Beispiel wird anhat.
Wenn nach Beendigung des Steuerimpulses der genommen, daß zur Erreichung der gewünschten Ver-Speisieimpuls
dem jeweils vorhergehenden Diodenver- Schiebung in der letzten Stufe St7 nur noch eine
stärker zugeführt wird,, bewirkt der dabei auftretende 50 Verschiebung um eine halbe Periodendauer nötig sei.
Ausgangsimpuls eine Aussteuerung des Transistors, Dementsprechend wird die mit dem. mit einem Impuls
da er eine genügend große Verlagerung des Basis- des Speisepulses S3 synchronen Ausgangsimpuls gepotentials
ins Posith-e bewirkt. Die Längsdiode D2 steuerte letzte Stufe der Kette mit dem Speisepuls 5*1
verhindert in bereits beschriebener Weise, daß der gespeist, so daß ihr Ausgangsimpuls die gewünschte
Innenwiderstand der jeweils vorhergehenden Impuls- 55 Verschiebung gegen ihren Eingangsimpuls hat. Im
quelle den Ausgangsimpuls belastet. Dieser Wider- Impulsplan (Fig. 8) sind auch die Ausgangsimpulse
stand, ist beim ersten Diodenverstärker der Innen- der Stufen Si3 bis St7 unter A3 bis A7 dargestellt,
widerstand der Steuerimpulsquelile und bei den folgen- Mit Hilfe der in den Fig. 3, 4 und 6 angegebenen
den der Emitter-Sperrwiderstand des Transistors des Laufzeitketten kann man auch eine Teilung der Pulsvorhergehenden
Diodenverstärkers. Der einmal zu- 60 folgefrequenz der Speisepulse vornehmen. Dazu wird,
geführte Steuerimpuls durchläuft diese Kette genauso wie beispielsweise in Fig. 4 durch eine gestrichelte
wie die in Fig. 4 gezeichnete Kette. Der Impulsplan Linie zwischen A4: und El eingezeichnet, der Aus-Fig.
5 gilt auch für diese Schaltung. gang des vierten Verstärkers über ein Koppelglied,
Bei den bisher angegebenen Ausführungsbeispielen das in diesem Beispieil aus dem Verstärkersystem V4
für die erfindungsgemäße Methode der Kettenschal- 65 besteht, mit dem Eingang des ersten Diodenverstärkers
tung von Diodenverstärkern zur Bildung von Lauf- verbunden. Ein einmal beim Eingang E1 eingespeister
zeitketten wurden die aufeinanderfolgenden Stufen Impuls läuft durch die nunmehr ringförmig aufgeder
Kette abwechselnd von zwei um eine halbe Peri- baute Kette immer wieder hindurch, denn wenn er
ode gegeneinander versetzten Speisepulsen gespeist. von der vierten Stufe abgegeben wird, gelangt er über
Dies ist eine von vielen möglichen Ausführungs- 70 die zusätzliche Verbindung Ai-El zur ersten Stufe
der Ringschaltung zurück. Während des Durchlaufes des Impulses durch die Ringschaltung werden jedem
Diodenverstärker zwei Speiseimpulse zugeführt, wie auch aus dem Impulsplan Fig. 5 hervorgeht. Am Ausgang
eines beliebigen Diodenverstärkers kann während dieser Zeit ein Impuls abgenommen werden. Die Pulsfolgefrequenz
des abgenommenen Pulses ist daher halb so groß wie die der zugeführten Speisepulse.
Man kann auch aus längeren und anders aufgebauten Kettenschaltungen, beispielsweise wie in
Fig. 7, Ringschaltungen bilden. Man erhält dann eine andere Teilung der Pulsfolgefrequenz der Speisepulse,
die man durch passenden Aufbau der zugrundeliegenden Kette beliebig wählen kann. Mit Hilfe der
Kette gemäß Fig. 7 erhält man z. B. eine Fünfteilung der Pulsfolgefrequenz.
Claims (6)
1. Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstärkern,
die den Trägerspeichereffekt aufweisende Halbleiterdioden und im Steuerimpulseingang
angeordnete normale Dioden als Längsdioden enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die
Diodenverstärker in Kette geschaltet und ihre Längsdioden (D 2) durch in rückwärtiger Riehtung
sperrende Koppelglieder (T bzw. V) ersetzt oder ergänzt sind und daß die Diodenverstärker mit
von Stufe zu Stufe gegeneinander versetzten Speisepulsen gleicher Pulsfolgefrequenz derart gespeist
werden, daß nach Zuführung eines Steuerimpulses zum ersten Verstärker dieser bei Zuführung eines
Speiseimpulses einen Ausgangsimpuls an das folgende Koppelglied abgibt, welcher vom Koppelglied
an den nächsten Diodenverstärker als Eingangsimpuls abgegeben und infolgedessen in
derselben Weise von Stufe zu Stufe der Laufzeitkette synchron mit den jeweils den Diodenverstärkern
zugeführten Speiseimpulsen weitergegeben wird.
2. Laufzeitkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang der jeweils
vorhergehenden Diodenverstärkerstufe und dem Eingang der folgenden Diodenverstärkerstufe
als Koppelglied ein Koinzidenzgatter (T) verwendet wird, dessen einer Eingang an den Ausgang
der vorhergehenden Diodenverstärkerstufe, dessen anderer Eingang an die Speiseelektrode der vorhergehenden
Diodenverstärkerstufe und dessen Ausgang an die folgende Diodenverstärkerstufe angeschlossen ist.
3. Laufzeitkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ausgang und Eingang zweier aufeinanderfolgender Diodenverstärkerstufen
ein Verstärkersystem (V) mit derart bemessener Ansprechschwelle geschaltet ist,
daß das Verstärkersystem nur vom Ausgangsimpuls, nicht aber vom während des Steuerimpulses
auftretenden Störimpuls des jeweils vorhergehenden Diodenverstärkers ausgesteuert wird.
4. Laufzeitkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkersystem zwischen
jeweils zwei aufeinanderfolgenden Diodenverstärkern ein stromverstärkender n-p-n-Transistor
(K) in Kollektorschaltung benutzt wird, dessen Basis am Abgriff eines Spannungsteilers (W2-Wl)
liegt, der zwischen dem Ausgang des vorhergehenden Diodenverstärkers und einer negativen
Potential quelle (-Uv) liegt, und von dessen Emitter über die Reihenschaltung eines Arbeitswiderstandes
(W3) und einer Längsdiode (D 2) in Durchlaßrichtung der verstärkte Strom zur Speisung
des folgenden Diodenverstärkers entnommen wird.
5. Laufzeitkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang jedes
Diodenverstärkers, außer dem letzten der Kette, und Masse eine Diode (D 3) liegt, die so gepolt ist,
daß sie von dem von der negativen Potentialquelle (-Uv) erzeugten Strom, der über den
Spannungsteiler (W2-Wl) fließt, in Durchlaßrichtung
durchflossen wird.
6. Laufzeitkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zu
einem Ring zusammengeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
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| DES50645A DE1026360B (de) | 1956-09-28 | 1956-09-28 | Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstaerkern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES50645A DE1026360B (de) | 1956-09-28 | 1956-09-28 | Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstaerkern |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026360B true DE1026360B (de) | 1958-03-20 |
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| DES50645A Pending DE1026360B (de) | 1956-09-28 | 1956-09-28 | Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstaerkern |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1026360B (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1161310B (de) * | 1959-03-30 | 1964-01-16 | Thompson Ramo Wooldridge Inc | Speicherschaltung zum Verzoegern und zur Bildung des Komplements von Informationsimpulsen |
-
1956
- 1956-09-28 DE DES50645A patent/DE1026360B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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