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DE1026360B - Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstaerkern - Google Patents

Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstaerkern

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Publication number
DE1026360B
DE1026360B DES50645A DES0050645A DE1026360B DE 1026360 B DE1026360 B DE 1026360B DE S50645 A DES50645 A DE S50645A DE S0050645 A DES0050645 A DE S0050645A DE 1026360 B DE1026360 B DE 1026360B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diode
pulse
amplifier
output
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50645A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Hans-Joachim Harloff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES50645A priority Critical patent/DE1026360B/de
Publication of DE1026360B publication Critical patent/DE1026360B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/33Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices exhibiting hole storage or enhancement effect
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/15Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors
    • H03K5/15013Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors with more than two outputs
    • H03K5/15026Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors with more than two outputs with asynchronously driven series connected output stages
    • H03K5/1504Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors with more than two outputs with asynchronously driven series connected output stages using a chain of active delay devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Schickt man durch eine Halbleiter-Flächendiode einen elektrischen Strom, so wird das Fließen des Stromes in der Grenzschicht zwischen n-Halbleiter und p-Halbleiter durch Bewegung von Elektronen und Defektelektronen (Löcher) bewirkt. Wenn dieser Strom in Durchlaßrichtung fließt, so gelangen mehr Defektelektronen in den der Grenzschicht benachbarten Bereich des η-Halbleiters als dem spannungslosen Gleichgewichtszustand oder dem statischen Zustand unter Sperrspannung entspricht. «Es findet eine sogenannte Trägerinjektion in diesen Bereich statt. Insbesondere bei Germanium- und Siliziumdioden bleiben diese zusätzlichen Defektelektronen nach dem Abschalten des Durchlaßstromes für kurze Zeit, die durch die mittlere Lebensdauer derselben charakterisiert werden kann, gespeichert. Infolge der Diffusion und Rekombination nimmt ihre Dichte mit der Zeit nach einem Exponentialgesetz ab. Legt man während dieser Speicherzeit eine Sperrspannung an die Diode, so fließt zunächst ein größerer Strom, als dem statischen Sperrstrom entspricht. Der Strom nimmt danach in dem Maße ab, wie die Defektelektronen in der n-Halbleiterschicht verschwinden. Dadurch steigt der Sperrwiderstand wieder an. Mit dem Sperrstrom selber ist darüber hinaus eine zusätzliche Rekombination der Defektelektronen verbunden. Er bewirkt daher eine zusätzliche Verminderung der Dichte der Defektelektronen. Die Zeit, während der gegenüber dem statischen Sperrstrom eine merkliche Stromerhöhung vorhanden ist, nennt man auch Relaxionszeit. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei Flächendioden. Verwendet man diese Dioden als Gleichrichter oder Schaltdioden bei hohen Frequenzen, so wirkt die Trägerinjektion und Speicherung störend, da dadurch, die Dioden gleichsam mit einer gewissen Trägheit arbeiten.
Man hat nun andererseits versucht, diesen Effekt besonders auszunutzen. In der USA.-Veröffentlichung »National Bureau of Standards, Technical News Bulletin, Vol. 38, No. 10, Oct. 54, S. 145 bis 148«, ist eine Methode angegeben, wie sich mit Hilfe einer Diode mit Speichereffekt in einfacher Weise ein Impulsverstärker aufbauen läßt. Ein solcher Diodenverstärker ist in Fig. 1 dargestellt. Er besteht aus der Diode Dl mit Speichereffekt, aus der Diode D 2 ohne Speichereffekt, welche auch als Längsdiode bezeichnet wird, dem Arbeitswiderstand R2, der groß gegenüber dem Durchlaßwiderstand und klein gegenüber dem Sperrwiderstand der Diode D1 ist, und dem Widerstand Rl, der relativ klein gegenüber R2 ist. Der Steuerelektrode E des Diodenverstärkers wird ein Steuerpuls zugeführt, von dem ein Impuls in Fig. 2 dargestellt ist. Der Speiseelektrode S des Diodenverstärkers wird ein zeitlich zum Steuerpuls ver-Laufzeitkette unter Verwendung
von Diodenverstärkern
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Phys. Hans-Joachim Harloff, München,
ist als Erfinder genannt worden
setzter, unmodulierter Speisepuls zugeführt, dessen Amplitude fast so groß wie die Sperrdurchschlagsspannung der Diode D1 sein kann. Der zum in Fig. 2 b gezeichneten Steuerimpuls gehörende Speiseimpuls ist mit einer zeitlichen Versetzung in Fig. 2 a dargestellt. Die beiden Dioden Dl und D 2 sind so gepolt, daß sie von den Steuerimpulsen, in Durchlaßrichtung beansprucht werden. Infolge eines solchen Impulses fließt daher ein Strom über D2-D1-R1, so daß in der η-leitenden Schicht der Diode Dl eine Trägerinjektion stattfinden kann, welche deren Sperrwiderstand während der Relaxationszeit herabsetzt. Durch den folgenden Speiseimpuls wird diese Diode in Sperrrichtung beansprucht. Der in diesem Moment wirksame Sperrwiderstand ist abhängig von der Stärke der vorhergehenden Träger injektion, also von der Amplitude des Steuerimpulses und von der inzwischen verstrichenen Zeit. Zwischen Steuerpuls und Speisepuls besteht eine konstante zeitliche Versetzung, so daß der Sperrwiderstand hier allein von der Amplitude des Steuerpulses abhängig ist. Die vom jeweiligen Speiseimpuls gelieferte Spannung teilt sich an der Reihenschaltung von Diode D1 und Arbeitswiderstand R2 auf. Die Diode D 2 wird hierbei in Sperrichtung beansprucht, so daß ihr Widerstand groß gegen den Widerstand R 2 ist und daher die Spannungsteilung nicht beeinflußt. Je größer die Amplitude des vorhergehenden Steuerimpulses war, desto größer war die Trägerinjektion, und desto kleiner ist der wirksame Sperrwiderstand von Diode D1, und desto größer ist der zwischen der Ausgangselektrode A und Masse liegende Teil der Speiseimpulsspannung. Steuerimpulsamplitude und Ausgangsimpulsamplitude verändern sich also im gleichen Sinn. In Fig. 2 c ist die im Ausgang A abgegebene Spannung Ua dargestellt. Wenn die Amplituden der Steuerimpulse um
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3 4
den Betrag Δ Ue schwanken, so verändert sich die den folgenden Verstärker wirkt. Beim zweiten VerAmplitude der Ausgangsimpulse in diesem Beispiel stärker wiederhohl t sich der gleiche Vorgang, jedoch um Δ Ua. Als Höhe der Impulse ist der sich jeweils werden dem zweiten Verstärker und dem folgenden ergebende Mittelwert der Höhe zwischen Impuls- Koinzidenzgatter T 2 die Speiseimpulse J? 2 zugeführt, anfang und Impulsende eingezeichnet worden. Über 5 In Fig. 5 sind die sich ergebenden Ausgangsimdie Impulsdauer nimmt nämlich auch die Trägerdichte pulse Al bis A*t der aufeinanderfolgenden Verstärker in der Sperrschicht und damit auch die Ausgangs- dargestellt. Da jeweils Eingangs-und Ausgangsimpuls amplitude ab. Während des Steuerimpulses tritt am desselben Verstärkers um eine halbe Periode gegen-Ausgang auch ein Impuls mit kleiner Amplitude auf, einander verschoben sind, wird der am Eingang E1 der als Störimpuls wirken kann, da der Steuerimpuls io eingespeiste Impuls synchron mit dem Rhythmus der einen Strom über die Durchlaßwiderstände der Speisepulse durch die Laufzeitkette hindurchgeführt. Dioden D 2 und D1 sowie den Widerstand R1 treibt Die zwischen den Verstärkern liegenden Koinzidenz- und an den letzten beiden Widerständen einen ent- gatter verhindern, daß die infolge der Steuerimpulse sprechenden. Spannungsabfall hervorruft. Während des am Ausgang desselben Verstärkers abgegebenen Stör-Speiseimpulses tritt ein wesentlich größerer Aus- 15 impulse bereits eine Aussteuerung des folgenden Vergangsimpuls auf, welcher der verstärkte Impuls ist stärkers bewirken.
und dessen Amplitude fast so: groß wie die Speise- In der Fig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel
impulsamplitude werden kann. Der Diodenverstärker für die erfindungsgemäße Laufzeitkette dargestellt, liefert also gewissermaßen eine Verstärkung und zeit- Bei dieser wird zwischen dem Ausgang und Eingang liehe Verschiebung der Steuerimpulse. Die Ver- 20 zweier aufeinanderfolgender Diodenverstärkerstufen Stärkungsenergie wird von den Steuerimpulsen ge- ein Verstärkersystem mit derart bemessener Anliefert, sprechschwelle geschaltet, daß das Verstärkersystem Die Erfindung zeigt einen Weg, wie die beschriebene nur vom Ausgangsimpuls, nicht aber vom Störimpuls Eigenschaft des Diodenverstärkers, eine zeitliche Ver- des jeweils vorhergehenden Diodenverstärkers ausgeschiebung der Steuerimpulse hervorzurufen, in vorteil- 25 steuert wird. Die aufeinanderfolgenden Diodenverhafter Weise dazu ausgenutzt werden kann, um Lauf- stärker sind in diesem Beispiel an zwei Pulsleitungen zeitketten aufzubauen. Zu diesem Zweck werden für die PulseSX und S2 angeschlossen, welche um erfindungsgemäß die Diodenverstärker über Koppel- eine halbe Periode gegeneinander versetzt sind. Der glieder, welche zugleich an die Stelle der Längsdioden in Fig. 5 gezeichnete Impulsplan gilt auch für die treten, in Kette geschaltet. Die aufeinanderfolgenden 30 Vorgänge in dieser Laufzeitkette. Dem Eingang E1 Diodenverstärker werden mit von Stufe zu Stufe des ersten Diodenverstärkers der Kette wird ein gegeneinander versetzten Speisepulsen, gleicher Puls- Steuerimpuls zugeführt, der in eine Pause zwischen folgefrequenz gespeist. Es gibt nun nach Zuführung zwei Speiseimpulsen desselben Diodenverstärkers eines Steuerimpulses zum ersten \rerstärker dieser bei fallen muß. Der mit dem Steuerimpuls verbundene Zuführung eines Speiseimpulses einen Ausgangs- 35 Störimpuls wird wegen der passend bemessenen Animpuls an das folgende Koppelglied ab, welcher vom sprechschwelle des Verstärkersystems Vl nicht von Koppelglied an den nächsten Diodenverstärker als demselben verstärkt und hat daher keine Wirkung. Eingangsimpuls abgegeben wird. Infolgedessen wird Dagegen wird der während eines folgenden Speisedieser Impuls in der selben Weise von Stufe zu Stufe impulses Sl vom ersten Diodenverstärker gelieferte der Laufzeitkette synchron mit den jeweils den 4° Ausgangsimpuls vom Verstärkersystem Vl verstärkt Diodenverstärkern zugeführten Speiseimpulsen weiter- und wirkt dann als Eingangsimpuls für den zweiten gegeben. Diodenverstärker der Kette. Durch die erfolgte Ver-In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für die er- Stärkung wird eine hinreichend starke Trägerinjekfindungsgemäße Laufzeitkette dargestellt. Bei dieser tion in der Speicheardiode des zweiten Diodenverw-erden als Koppelglieder Koinzidenzschaltungen be- 45 stärkers sichergestellt. Zwischen dem zweiten und nutzt, welche zugleich an. die Stelle der Längsdioden dritten Diodenverstärker wiederholt sich der gleiche (Diode Ό2 in Fig. 1) der Verstärker treten. Die auf- Vorgang, jedoch wird dem zweiten Diodenverstärker einanderfolgenden Diodenverstärker sind abwechselnd ein Speiseimpuls S2 zugeführt. Da die Speiseimpulse an zwei Pulsleitungen für die PulseSl und S2 ange- der aufeinanderfolgenden Diodenverstärker um jeschlossen, welche um eine halbe Periode gegenein- 5° weils eine halbe Periode gegeneinander verschoben ander versetzt sind. Die Innenwiderstände der Puls- sind, wird für das Durchlaufen einer Stufe der Kette generatoren sollen dabei so niederohmig sein, daß sie durch den eingespeisten Impuls eine halbe Periodenini gegebenen Falle das Fließen des durch Steuer- dauer benötigt. Der eingespeicherte Impuls durchläuft impulse hervorgerufenen Stromes zur Trägerinjektion die Kette synchron mit dem Rhythmus der Speisenicht beeinträchtigen. Der Verlauf der Speisepulse S1 55 pulse.
und S2 ist in Fig. 5 dargestellt. Dem Eingang E1 des In der Fig. 6 ist ein Schaltungsbeispiel für die eben
ersten Diodenverstärkers wird nun ein Steuerimpuls beschriebene Laufzeitkette angegeben, bei dem als zugeführt, der in eine Pause zwischen zwei Steuer- Verstärkersysteme stromverstärkende n-p-n-Tranimpulsen desselben Verstärkers fallen, muß, damit die sistoren in Kollektorschaltung benutzt werden. Diese Trägerspeicherung in der Speicherdiode des Ver- 60 Transistoren bilden eine besonders zweckmäßige Verstärkers in bekannter Weise ausgenutzt werden kann. wirklichung der geforderten Verstärkersysteme V. Die Der Steuerimpuls ist ebenfalls in Fig. 5 eingezeichnet. zur Steuerung verwendete Basis jedes Transistors er-Während des folgenden Speiseimpulses für den ersten hält im Ruhezustand der Schaltung vermittels des Verstärker wird am Ausgang desselben der Ausgangs- Spannungsteilers W2-Wl, der von der negativen impuls an das folgende Koinzidenzgatter Tl (s. Fig. 3) 65 Spannungsquelle — Uv gespeist wird, eine negative abgegeben. Gleichzeitig wird dem Koinzidenzgatter Vorspannung, die so groß ist, daß bei Zuführung von der dem ersten Verstärker zugehörige Speiseimpuls Störimpulsen keine Aussteuerung des Transistors erzugeführt. Der Ausgangsimpuls öffnet das Koin- folgt. Der Kollektor liegt an. einer positiven Betriebszidenzgatter. so daß der demselben im gleichen Zeit- spannung + Ub. Der Emitter ist über einen Arbeitsraum zugeführte Speiseimpuls als Eingangsimpuls für 70 widerstand W 3 und eine Längsdiode Ό 2 mit der
Speicherdiode Dl des folgenden Diodenverstärkers formen der Speisung der Diodenverstärker mit verbunden. Der Arbeitswiderstand JF3 dient zur Ein- gegeneinander versetzten Pulsen gleicher Pulsfolgestellung des optimalen Arbeitspunktes des Transistors. frequenz.
Die Längsdiode D 2 ist so gepolt, daß sie vom Emitter Eine andere Ausführungsform für die Speisung einen Strom zur Trägerinjektion in die Speicher- 5 zeigt Fig. 7. Diese kann auch sinngemäß auf alle vordiode Dl durchläßt, aber keinen Strom von der her angegebenen Ausführungsbeispiele angewendet Speicherdiode zum Emitter während eines Speise- werden. Bei dieser Ausführungsform werden vier impulses. Dieser Strom würde also nicht über den Speisepulse gleicher Pulsfolgefrequenz verwendet, Arbeitswiderstand des Diodenverstärkers fließen und deren Impulse die Zeitdauer einer viertel Periode daher ein Verluststrom sein. Außerdem schützt die io haben und um die gleiche Zeitdauer gegeneinander Diode D 2 die Strecke Emitter — Basis des Transistors versetzt sind, so daß sie insgesamt die volle Periodengegen eine unzulässig hohe Spannungsbeanspruchung dauer nacheinander ausfüllen. In der Fig. 8 ist, mit in Sperrichtung. Der Arbeitswiderstand der letzten Sl, S 2, S3 und ^S" 4 bezeichnet, der Impulsplan dafür Stufe der Kette ist der Widerstand W4. In den gezeichnet worden. Durch passende Auswahl der zwei vorhergehenden Stufen wird er durch die Span- 15 aufeinanderfolgenden Stufen der Kette zugeführten nungsteiler Wl-W2 gebildet. Der Gesamtwiderstand Speisepulse kann man eine Verschiebung des die von Wl und W2 muß dabei groß gegen den Sperr- Kette durchlaufenden Impulses um eine viertel bis widerstand der Speicherdiode mit gespeicherten dreiviertel Periode erzielen, denn die Verschiebung Trägern sein, damit an ihm eine genügend große ist genauso groß wie die zeitliche Versetzung dieser Ausgangsimpulsspannung liegt. 20 beiden Speisepulse, Es empfiehlt sich, ein derartiges Der Sternpunkt zwischen den Dioden Dl und D 2 Verfahren anzuwenden, wenn man große zeitliche und dem Widerstand W1 ist über die Diode D 3 mit Verschiebungen erreichen will. Man wird dann in Masse verbunden. Die Diode DZ ist so gepolt, daß am jeder Stufe um eine dreiviertel Periode verschieben Sternpunkt keine störenden negativen Spannungen und in der letzten Stufe um eine solche Anzahl von auftreten können, wohl aber positive Spannungen. Da- 25 Periodenvierteln, um gerade die gewünschte Gesamtdurch wird festgelegt, daß im Ruhezustand am Stern- Verschiebungszeit zu erreichen.
punkt unabhängig von den Eigenschaften der Impuls- Die Fig. 7 zeigt ein Ausfü'hrungsbeispiel für diesen quellen nahezu Massepotential liegt und sich damit Fall. In vereinfachter Darstellung sind sieben Stufen die negative Spannung -Uv dort nicht auswirken einer Laufzeitkette gezeigt. Dem Eingang El der kann. Die zugeführten Steuerimpulse sind bekanntlich 3° ersten Stufe StI wird ein Steuerimpuls zugeführt und positiv. Wenn nun ·— wie vorgesehen. — am Stern- der Speiseelektrode dieser Stufe der Speisepuls Si, punkt im Ruhezustand nahezu Massepotential herrscht, dessen nächster Impuls nach Impulsplan (Fig. 8) um beginnt bei Einsetzen des positiven Steuerimpulses eine dreiviertel Periode dagegen versetzt ist, wodurch dort sofort eine Potentialverlagerung ins Positive, die Stufe StI einen um eine dreiviertel Periode ver- und über die Speicherdiode fließt sofort ein Defekt- 35 schobenen Ausgangsimpuls liefert, welcher als Einelektronen injizierender Strom. Im anderen Fall gangsimpuls der folgenden Stufe St2 zugeführt wird, würde der Injektionsvorgang später einsetzen, was deren S ρ ei se el ekt.ro de in entsprechender Weise mit eine geringere Trägerinjektion zur Folge hätte und dem Speisepuls ^3 gespeist wird. Am Ausgang A2 damit nachteilig wäre. Außerdem verhindert die der Stufe St2 wird daher ein Ausgangsimpuls abge-Diodeß3 mit ihrem Sperrwiderstand, daß ein merk- 40 geben, der mit einem Impuls des Speisepulses S3 zulicher Teil des zur Trägerinjektion bestimmten über sammenf ällt. Im Impulsplan (Fig. 8) sind unter E1 die Diode-D2 zugeführten Stromes über die Diode-D3 der Steuerimpuls und. unter Al und A2 die Ausnach Masse abfließt, was ebenfalls eine Verringerung gangsimpulse der Stufen StI und St2 dargestellt, der Trägerinjektion zur Folge hätte. Nach demselben Prinzip wie bei den beiden ersten Wie bereits beschrieben, bewirkt der gleichzeitig mit 45 Stufen wird der eingespeicherte Impuls durch die dem Steuerimpuls vorhandene Störimpuls keine Aus- folgenden Stufen St3 bis St6 der Laufzeitkette hinsteuerung des Transistors, da er zu kleine Amplitude durchgeführt. Für das dargestellte Beispiel wird anhat. Wenn nach Beendigung des Steuerimpulses der genommen, daß zur Erreichung der gewünschten Ver-Speisieimpuls dem jeweils vorhergehenden Diodenver- Schiebung in der letzten Stufe St7 nur noch eine stärker zugeführt wird,, bewirkt der dabei auftretende 50 Verschiebung um eine halbe Periodendauer nötig sei. Ausgangsimpuls eine Aussteuerung des Transistors, Dementsprechend wird die mit dem. mit einem Impuls da er eine genügend große Verlagerung des Basis- des Speisepulses S3 synchronen Ausgangsimpuls gepotentials ins Posith-e bewirkt. Die Längsdiode D2 steuerte letzte Stufe der Kette mit dem Speisepuls 5*1 verhindert in bereits beschriebener Weise, daß der gespeist, so daß ihr Ausgangsimpuls die gewünschte Innenwiderstand der jeweils vorhergehenden Impuls- 55 Verschiebung gegen ihren Eingangsimpuls hat. Im quelle den Ausgangsimpuls belastet. Dieser Wider- Impulsplan (Fig. 8) sind auch die Ausgangsimpulse stand, ist beim ersten Diodenverstärker der Innen- der Stufen Si3 bis St7 unter A3 bis A7 dargestellt, widerstand der Steuerimpulsquelile und bei den folgen- Mit Hilfe der in den Fig. 3, 4 und 6 angegebenen den der Emitter-Sperrwiderstand des Transistors des Laufzeitketten kann man auch eine Teilung der Pulsvorhergehenden Diodenverstärkers. Der einmal zu- 60 folgefrequenz der Speisepulse vornehmen. Dazu wird, geführte Steuerimpuls durchläuft diese Kette genauso wie beispielsweise in Fig. 4 durch eine gestrichelte wie die in Fig. 4 gezeichnete Kette. Der Impulsplan Linie zwischen A4: und El eingezeichnet, der Aus-Fig. 5 gilt auch für diese Schaltung. gang des vierten Verstärkers über ein Koppelglied, Bei den bisher angegebenen Ausführungsbeispielen das in diesem Beispieil aus dem Verstärkersystem V4 für die erfindungsgemäße Methode der Kettenschal- 65 besteht, mit dem Eingang des ersten Diodenverstärkers tung von Diodenverstärkern zur Bildung von Lauf- verbunden. Ein einmal beim Eingang E1 eingespeister zeitketten wurden die aufeinanderfolgenden Stufen Impuls läuft durch die nunmehr ringförmig aufgeder Kette abwechselnd von zwei um eine halbe Peri- baute Kette immer wieder hindurch, denn wenn er ode gegeneinander versetzten Speisepulsen gespeist. von der vierten Stufe abgegeben wird, gelangt er über Dies ist eine von vielen möglichen Ausführungs- 70 die zusätzliche Verbindung Ai-El zur ersten Stufe
der Ringschaltung zurück. Während des Durchlaufes des Impulses durch die Ringschaltung werden jedem Diodenverstärker zwei Speiseimpulse zugeführt, wie auch aus dem Impulsplan Fig. 5 hervorgeht. Am Ausgang eines beliebigen Diodenverstärkers kann während dieser Zeit ein Impuls abgenommen werden. Die Pulsfolgefrequenz des abgenommenen Pulses ist daher halb so groß wie die der zugeführten Speisepulse.
Man kann auch aus längeren und anders aufgebauten Kettenschaltungen, beispielsweise wie in Fig. 7, Ringschaltungen bilden. Man erhält dann eine andere Teilung der Pulsfolgefrequenz der Speisepulse, die man durch passenden Aufbau der zugrundeliegenden Kette beliebig wählen kann. Mit Hilfe der Kette gemäß Fig. 7 erhält man z. B. eine Fünfteilung der Pulsfolgefrequenz.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Laufzeitkette unter Verwendung von Diodenverstärkern, die den Trägerspeichereffekt aufweisende Halbleiterdioden und im Steuerimpulseingang angeordnete normale Dioden als Längsdioden enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Diodenverstärker in Kette geschaltet und ihre Längsdioden (D 2) durch in rückwärtiger Riehtung sperrende Koppelglieder (T bzw. V) ersetzt oder ergänzt sind und daß die Diodenverstärker mit von Stufe zu Stufe gegeneinander versetzten Speisepulsen gleicher Pulsfolgefrequenz derart gespeist werden, daß nach Zuführung eines Steuerimpulses zum ersten Verstärker dieser bei Zuführung eines Speiseimpulses einen Ausgangsimpuls an das folgende Koppelglied abgibt, welcher vom Koppelglied an den nächsten Diodenverstärker als Eingangsimpuls abgegeben und infolgedessen in derselben Weise von Stufe zu Stufe der Laufzeitkette synchron mit den jeweils den Diodenverstärkern zugeführten Speiseimpulsen weitergegeben wird.
2. Laufzeitkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang der jeweils vorhergehenden Diodenverstärkerstufe und dem Eingang der folgenden Diodenverstärkerstufe als Koppelglied ein Koinzidenzgatter (T) verwendet wird, dessen einer Eingang an den Ausgang der vorhergehenden Diodenverstärkerstufe, dessen anderer Eingang an die Speiseelektrode der vorhergehenden Diodenverstärkerstufe und dessen Ausgang an die folgende Diodenverstärkerstufe angeschlossen ist.
3. Laufzeitkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang und Eingang zweier aufeinanderfolgender Diodenverstärkerstufen ein Verstärkersystem (V) mit derart bemessener Ansprechschwelle geschaltet ist, daß das Verstärkersystem nur vom Ausgangsimpuls, nicht aber vom während des Steuerimpulses auftretenden Störimpuls des jeweils vorhergehenden Diodenverstärkers ausgesteuert wird.
4. Laufzeitkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkersystem zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Diodenverstärkern ein stromverstärkender n-p-n-Transistor (K) in Kollektorschaltung benutzt wird, dessen Basis am Abgriff eines Spannungsteilers (W2-Wl) liegt, der zwischen dem Ausgang des vorhergehenden Diodenverstärkers und einer negativen Potential quelle (-Uv) liegt, und von dessen Emitter über die Reihenschaltung eines Arbeitswiderstandes (W3) und einer Längsdiode (D 2) in Durchlaßrichtung der verstärkte Strom zur Speisung des folgenden Diodenverstärkers entnommen wird.
5. Laufzeitkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang jedes Diodenverstärkers, außer dem letzten der Kette, und Masse eine Diode (D 3) liegt, die so gepolt ist, daß sie von dem von der negativen Potentialquelle (-Uv) erzeugten Strom, der über den Spannungsteiler (W2-Wl) fließt, in Durchlaßrichtung durchflossen wird.
6. Laufzeitkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zu einem Ring zusammengeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3001087A (en) * 1957-10-04 1961-09-19 Siemens Ag Impulse timing chains
DE1161310B (de) * 1959-03-30 1964-01-16 Thompson Ramo Wooldridge Inc Speicherschaltung zum Verzoegern und zur Bildung des Komplements von Informationsimpulsen

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