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DE10261164A1 - Triebsatzmodul - Google Patents

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DE10261164A1
DE10261164A1 DE2002161164 DE10261164A DE10261164A1 DE 10261164 A1 DE10261164 A1 DE 10261164A1 DE 2002161164 DE2002161164 DE 2002161164 DE 10261164 A DE10261164 A DE 10261164A DE 10261164 A1 DE10261164 A1 DE 10261164A1
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DE
Germany
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fluid lines
module
fluid
fluid line
dimensionally stable
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2002161164
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf-G. Willner
Wolfram Dau
Michael Böck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE2002161164 priority Critical patent/DE10261164A1/de
Publication of DE10261164A1 publication Critical patent/DE10261164A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L29/00Joints with fluid cut-off means
    • F16L29/04Joints with fluid cut-off means with a cut-off device in each of the two pipe ends, the cut-off devices being automatically opened when the coupling is applied
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H2061/0046Details of fluid supply channels, e.g. within shafts, for supplying friction devices or transmission actuators with control fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Triebsatzmodul (1), vorzugsweise bestehend aus einem Aggregat und/oder einer Achse und/oder einem Kühler mit zumindest einer am Triebsatzmodul (1) fixierten Fluidleitung (5), welche an einem Karosseriebauteil (2) montierbar ist, wobei an dem Karosseriebauteil (2) eine weitere Fluidleitung (9) fixiert ist. Damit sich die beiden Fluidleitungen (5, 9) während der Montage des Triebsatzmoduls (1) selbsttätig verbinden, sind diese Fluidleitungen (5, 9) mittels Befestigungsmitteln (6, 13) derart fixiert, das die Mittelachsen (8, 14) der beiden Fluidleitungen (5, 9) in einer Flucht und parallel zur Montagerichtung (4) angeordnet sind. Weiterhin sind den beiden Fluidleitungen (5, 9) formstabile Abschnitte zugeordnet, die für einen Toleranzausgleich gegenüber den Befestigungsmitteln (6, 13) eingeschränkt beweglich sind. Außerdem werden die Fluidleitungen (5, 9) durch die als Rohre (15, 16) ausgebildeten formstabilen Abschnitte in einem Anschlussbereich versteift.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Triebsatzmodul vorzugsweise bestehend aus einem Aggregat und/oder einer Achse und/oder einem Kühler und zumindest einer mittels eines Befestigungsmittels fixierten Fluidleitung, welches an einem Karosseriebauteil montierbar ist, wobei das Karosseriebauteil zumindest eine weitere mittels eines zweiten Befestigungsmittels fixierte Fluidleitung aufweist.
  • Eine Vorrichtung der genannten Art ist in der Praxis durch offenkundige Vorbenutzung bekannt und zählt dadurch zum Stand der Technik. Hierbei wird ein vormontiertes Triebsatzmodul, welches im Wesentlichen aus einem auf einem Hilfsrahmen montierten Aggregat, einer Achse und einem Kühler besteht, in einem Motorraum eines Kraftfahrzeuges mit der Karosserie verschraubt. Das Triebsatzmodul umfasst weiterhin auch diverse Fluidleitungen die bereits mittels Befestigungsmitteln, beispielsweise mittels Schellen, an dem Triebsatzmodul fixiert sind. Diese Fluidleitungen müssen nach der Montage des Triebsatzmoduls mit entsprechenden karosserieseitig befestigten Fluidleitungen verbunden werden. Bei den zu verbindenden Fluidleitungen handelt es sich beispielsweise um einen Heizungsschlauch als Verbindung zwischen dem triebsatzmodulseitigen Aggregat und dem cockpitseitigen Wärmetauscher, um eine Bremsleitung bzw. eine Kupplungsleitung als Verbindung zwischen einer fahrgastzellenseitigen Pedalerie und einem triebsatzmodulseitig angeordneten Bremskraftverstärker oder einem ABS-Gerät bzw. einem Getriebe, oder auch um eine Klimaanlagenanschlussleitung zur Fahrgastzelle. Die Verbindung der Fluidleitungen nach der Montage des Triebsatzmoduls erfolgt manuell durch entsprechendes Montagepersonal. Dabei ist die Bewegungsfreiheit des Montagepersonals aufgrund der hohen Packungssdichte im Motorraum bzw. im Cockpitbereich erheblich eingeschränkt. Dieses führt oftmals zu Montagefehlern verbunden mit unerwünschten Qualitätseinbußen. Weiterhin wird durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die eventuell erforderliche Nacharbeit die Montagezeit erheblich ver längert, was wiederum einen erhöhten Personaleinsatz und auch einen höheren finanziellen Aufwand erfordert.
  • Weiterhin sind aus der DE 42 23 250 A1 und der EP 05 79 141 B1 automatisch montierbare Steckkupplungen für Leitungsschläuche von Kraftfahrzeugen bekannt. Die EP 04 69 949 B1 beschreibt ebenfalls eine Steckkupplung und aus der DE 198 22 574 C1 ist eine lösbare Schnellkupplung mit automatischer Montageanzeige bekannt.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Triebsatzmodul der eingangs genannten Art zu schaffen, durch welche die Montage des Triebsatzmoduls wesentlich vereinfacht wird.
  • Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Triebsatzmodul gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Die Unteransprüche 2 bis 8 betreffen besonders zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung.
  • Erfindungsgemäß ist also ein Triebsatzmodul vorgesehen, bei welchem die Fluidleitungen mittels der Befestigungsmittel derart fixiert sind, dass eine Mittelachse der ersten Fluidleitung und eine Mittelachse der zweiten Fluidleitung in einem Anschlussbereich in einer Flucht und parallel zu einer Montagerichtung des Triebsatzmoduls angeordnet sind und dass der Anschlussbereich der beiden Fluidleitungen jeweils einen formstabilen Abschnitt aufweist, wobei zum Toleranzausgleich zumindest ein formstabiler Abschnitt gegenüber dem zugeordneten Befestigungsmittel eingeschränkt beweglich ist. Durch die in einer Flucht liegenden Fluidleitungen die parallel zur Triebsatzmodul-Montagerichtung angeordnet sind, wird eine Möglichkeit geschaffen, dass sich die an dem Triebsatzmodul und die an dem Karosseriebauteil fixierte Fluidleitung bei der Montage des Triebsatzmoduls, also beim Einfahren des Triebsatzmoduls in den Motorraum des Kraftfahrzeuges, selbsttätig miteinander verbinden. Die manuellen Tätigkeiten bei der Montage des Triebsatzmoduls bzw. beim Verbinden der Fluidleitungen können hierdurch erheblich reduziert werden. Dadurch werden die nach dem Stand der Technik auftretenden Montagefehler größtenteils vermieden und der Qualitätsstandard kann gewährleistet werden. Weiterhin wird die Triebsatzmodulmontagezeit optimiert wodurch auch erhebliche finanzielle Vorteile erreichbar sind. Durch die formstabilen Abschnitte werden die Fluidleitungen im Anschlussbereich versteift, so dass gewährleistet ist, dass die Fluidleitungen in der für die Verbindung erforderlichen Lage und Orientierung angeordnet sind. Toleranzen in der Lage und Orientierung der Fluidleitungen können durch die eingeschränkte Beweglichkeit des formstabilen Abschnittes gegenüber dem Befestigungsmittel ausgeglichen werden.
  • Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung wird dadurch erreicht, dass der formstabile Abschnitt der beiden Fluidleitungen jeweils ein Rohr aufweist, wobei ein erstes Rohr in ein zweites Rohr einführbar ist. Dabei wird das erste Rohr während der Montage des Triebsatzmoduls, also beim Einfahren des Triebsatzmoduls in den Motorraum in das zweite Rohr eingeführt, wodurch die Verbindung der beiden Fluidleitungen auf besonders einfach und effektive Art und Weise realisiert wird. Vorteilhafterweise wird die Verbindung mittels einer den Rohren zugeordneten Dichtung abgedichtet.
  • Als besonders praxisnah hat es sich erwiesen, dass das zweite Rohr eine trichterförmige Erweiterung aufweist. Hierdurch wird das Einführen des ersten Rohres in das zweite Rohr vereinfacht und ein Verkanten der Rohre kann ausgeschlossen werden.
  • Eine andere besonders vorteilhafte Ausgestaltung wird dadurch geschaffen, dass zum Toleranzausgleich zwischen dem formstabilen Abschnitt und dem zugeordneten Befestigungsmittel ein Schlauchstück angeordnet ist. Hierdurch können Toleranzen bezüglich der Lage und der Orientierung der Fluidleitungen bzw. der formstabilen Abschnitte auf besonders einfache Art und Weise ausgeglichen werden. Die formstabilen Abschnitte sind dabei quer zur Montagerichtung eingeschränkt verlagerbar. Das Schlauchstück ist elastisch ausgeführt und beispielsweise mittels Rohrschellen an dem formstabilen Abschnitt und an der Fluidleitung befestigt. Durch die Elastizität des Schlauchstückes ist die Funktion der eingeschränkten Beweglichkeit auch während bzw. nach einer Demontage des Triebsatzmoduls weiterhin gewährleistet.
  • Eine weitere besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung wird dadurch erreicht, dass zum Toleranzausgleich zwischen dem formstabilen Abschnitt und dem zugeordneten Befestigungsmittel ein Federelement angeordnet ist. Der formstabile Abschnitt ist dadurch in Montagerichtung gegenüber dem zugeordneten Befestigungsmittel begrenzt verlagerbar. Bei der Montage des Triebsatzmoduls können somit zusätzlich auch Höhentoleranzen ausgeglichen werden.
  • Besonders vorteilhaft ist dabei auch eine Ausführung des erfindungsgemäßen Triebsatzmoduls, bei welchem die erste Fluidleitung mittels einer lösbaren Verrastung an der zweiten Fluidleitung fixierbar ist. Hierdurch wird die Verbindung der beiden Fluidleitungen gegen eine unerwünschte Trennung, beispielsweise während des Betriebes, gesichert. Hierdurch kann die Sicherheit während des Betriebes gewährleistet werden. Bei einer Demontage des Triebsatzmoduls kann die Verrastung zerstörungsfrei gelöst und somit auch bei einer erneuten Montage wieder eingesetzt werden.
  • Eine andere besonders erfolgversprechende Weiterbildung wird dadurch geschaffen, dass zumindest eine Fluidleitung mittels eines Absperrelementes verschließbar ist. Hierdurch wird ein Fluid- bzw. Flüssigkeitverlust während der Montage oder der Demontage des Triebsatzmoduls verhindert. Bei der Vormontage des Triebsatzmoduls können also bereits alle während des Betriebes benötigten Flüssigkeiten, wie beispielsweise Kühlflüssigkeit, Bremsflüssigkeit, Hydraulikflüssigkeit oder Flüssigkeit für die Klimaanlage, in die betreffenden Komponenten des Triebsatzmoduls eingefüllt werden. Die karosserieseitigen Komponenten, wie beispielsweise Wärmetauscher oder Bremskraftverstärker können ebenfalls bereits mit den entsprechenden Flüssigkeiten befällt sein. Eine aufwändige Befüllung nach der Montage des Triebsatzmoduls am Montageband kann hierdurch entfallen. Ein Ablassen bzw. Wiederauffüllen der Flüssigkeiten bei einer erforderlichen Demontage des Triebsatzmoduls, beispielsweise bei Montagefehlern oder bei im Kundendienst auftretenden Mängeln, ist nunmehr nicht mehr erforderlich. Hierdurch können die Montage-/Demontagezeiten bzw. die Reparaturkosten erheblich reduziert werden.
  • Dabei hat es sich als besonders praxisnah erwiesen, dass das Absperrelement ein Rückschlagventil aufweist. Hierdurch wird eine einfache Möglichkeit geschaffen die Fluidleitungen im nicht miteinander verbundenen Zustand zu verschließen. Dabei ist dass Rückschlagventil derart in der Fluidleitung eingebaut, dass sich dass Rückschlagventil beim Befüllen der Fluidleitungen durch den anliegenden Flüssigkeitsdruck selbsttätig schließt. Durch das Verbinden der beiden Fluidleitungen wird das Rückschlagventil selbsttätig geöffnet. Somit sind für die Öffnung bzw. für das Sperren der Fluidleitung keine manuellen Tätigkeiten erforderlich.
  • Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in
  • 1 ein Triebsatzmodul und ein Karosseriebauteil unmittelbar vor einer Montage des Triebsatzmoduls;
  • 2 ein Triebsatzmodul und ein Karosseriebauteil nach der Montage des Triebsatzmoduls;
  • 3 den Anschlussbereich der beiden Fluidleitungen in einer zweiten Ausführungsform und in vergrößerter Darstellung;
  • 4 den Anschlussbereich der beiden Fluidleitungen nach 3 im miteinander verbundenen Zustand.
  • 1 zeigt ein Triebsatzmodul 1 und ein Karosseriebauteil 2 unmittelbar vor einer Montage des Triebsatzmoduls 1 und Figur 2 das Triebsatzmodul 1 und das Karosseriebauteil 2 nach der Montage des Triebsatzmoduls 1. Das Triebsatzmodul 1 besteht im Wesentlichen aus einem nicht dargestellten Aggregat, einer Achse, einem Kühler sowie diverser anderer Komponenten, wird extern von einem Montageband vormontiert und auf einem Hilfsrahmen 3 befestigt. Während der Montage wird das Triebsatzmodul 1 entlang einer Montagerichtung 4 bewegt und mittels des Hilfsrahmens 3 an dem Karosseriebauteil 2 befestigt. Eine schräg von dem nicht dargestellten Aggregat kommende und als Heizungsschlauch ausgebildete Fluidleitung 5 ist mittels eines Befestigungsmittels 6 an einem Lenkgetriebe 7 fixiert. Dabei wird die Fluidleitung 5 mittels des Befestigungsmittels 6 derart am Triebsatzmodul 1 fixiert, dass eine Mittelachse 8 der Fluidleitung 5 in einem Anschlussbereich parallel zu der Montagerichtung 4 angeordnet ist.
  • Das Karosseriebauteil 2 weist eine weitere Fluidleitung 9 auf, die mit einem fahrgastraumseitigen Wärmetauscher 10 verbunden ist. Die von dem Wärmetauscher 10 kommende Fluidleitung 9 durchtritt eine Cockpit-Querwand 11 durch eine Öffnung 12. Mittels eines Befestigungsmittels 13 wird die Fluidleitung 9 derart am Karosseriebauteil 2 bzw. an der Cockpit-Querwand 11 fixiert, dass eine Mittelachse 14 der Fluidleitung 9 in einem Anschlussbereich parallel zu der Montagrichtung 4 des Triebsatzmoduls 1 angeordnet ist.
  • Den beiden Fluidleitungen 5, 9 ist jeweils ein als starres Rohr 15, 16 ausgebildeter formstabiler Abschnitt zugeordnet, welche über ein elastisches Schlauchstück 17, 18 gelenkig mit den Fluidleitungen 5, 9 verbunden sind. Bei der Montage des Triebsatzmoduls 1 entlang der Montagerichtung 4 sind die Fluidleitungen 5, 9 bzw. die Rohre 15, 16 derart angeordnet, dass die Mittelachsen 8, 14 der Fluidleitungen 5, 9 in einer Flucht liegen und parallel zur Montagerichtung 4 angeordnet sind. Das Rohr 15, welches im Vergleich zu Rohr 16 einen kleineren Durchmesser aufweist, wird bei der Montage des Triebsatzmoduls 1 also automatisch in das Rohr 16 eingefahren. Die Verbindung der beiden Fluidleitungen 5, 9 erfolgt also selbsttätig, ohne zusätzliche manuelle Tätigkeiten. Die aufgrund von Toleranzen nicht übereinstimmenden Fügelagen und Fügerichtungen der beiden Rohre 15, 16 werden durch die elastischen Schlauchstücke 17, 18 ausgeglichen. Ein Verkeilen der Rohre 15 16 kann also durch eine eingeschränkte Beweglichkeit der Rohre 15, 16 gegenüber den Fluidleitungen 5, 9 bzw. den Befestigungsmittels 6, 13 verhindert werden. Um das Einführen des Rohres 15 in das Rohr 16 zu vereinfachen, weist das Rohr 16 eine trichtereförmige Erweiterung 19 auf. Durch eine von einem Clip 20 und einer Öse 21 gebildeten lösbaren Verrastung, welche an den Rohren 15, 16 angeordnet ist, wird ein unerwünschtes Trennen der Rohre 15, 16 bzw. der Fluidleitungen 5, 9 verhindert und eine Demontage des Triebsatzmoduls 1 ohne Zerstörung der Verrastung ermöglicht. Bei dem Verbinden der beiden Rohre 15, 16 rastet der Clip 20 demnach selbsttätig in die zugeordnete Öse 21. Um die Verbindung zu lösen, beispielsweise bei einer Demontage des Triebsatzmoduls 1, muss ein Schenkel des Clips 20 manuell, vorzugsweise mittels eines Werkszeugs, betätigt werden. Während der Betätigung des Schenkels kann der Clip 20 aus der Öse 21 herausgezogen werden. Zusätzlich weist das Rohr 15 eine als O-Ring ausgebildete Dichtung 22 auf, welche die beiden Rohre 15, 16 gegeneinander abdichtet.
  • Durch das erfindungsgemäße Triebsatzmodul 1 erfolgt somit ein selbsttätiges Verbinden der triebsatzmodulseitige Fluidleitung 5 und der karosseriebauteilseitigen Fluidleitung 9 und zwar während der Montage des Triebsatzmoduls. Als Fluidleitung 5, 6 kommen sämtliche Rohr- bzw. Schlauchverbindungen zwischen dem Triebsatzmodul 1 und dem Karosseriebauteil 2 in Betracht. Dabei kann es sich um eine Kühlwasserleitung, eine Bremsleitung, eine Kupplungsleitung, eine Kraftstoffleitung, eine Waschwasserleitung, aber auch um Luftleitungen für die Motorluftansaugung oder um Ladeluftleitungen handeln. Vorteilhafterweise können die Leitungen in einer Art Stecker zusammengefasst werden, die dann alle gemeinsam mittels einer einzigen Verrastung mit dem entsprechenden Gegenstück verbunden werden.
  • 3 zeigt den Anschlussbereich der beiden Fluidleitungen 5, 9 in einer zweiten Ausführungsform und in vergrößerter Darstellung. Die Fluidleitungen 5,9 weisen jeweils ein Schlauchstück 17,18 auf, welche zwischen den Fluidleitungen 5, 9 und den zugeordneten Rohren 15,16 angeordnet sind. Die karosseriebauteilseitige Fluidleitung 9 weist außerdem noch eine tricherförmige Erweiterung 19 und die triebsatzmodulseitige Fluidleitung 5 eine Dichtung 22 auf. Weiterhin ist den Rohren 15, 16 jeweils ein Absperrelement 35, 36 zugeordnet. Die Absperrelemente 35, 36 weisen jeweils eine Buchse 23, 24 mit kegelförmigen Bohrungen 25, 26 auf, die mit einer Kugel 27, 28 versperrt sind. Die Kugeln 27, 28 werden mittels Federn 29, 30 in die kegelförmigen Bohrungen 25, 26 der Buchsen 23, 24 gedrückt, ähnlich der Funktion eines Rückschlagventils. Hierdurch wird ein unerwünschtes Austreten von Flüssigkeit, beispielsweise von Kühlwasser, aus den Fluidleitungen 5, 9 während der Montage oder der Demontage des Triebsatzmoduls 1 verhindert. Die Befüllung der Bauteile des Triebsatzmoduls 1 mit den entsprechenden Flüssigkeiten, wie beispielsweise mit Kühlflüssigkeit oder mit Bremsflüssigkeit, kann nunmehr extern vom Montageband im Rahmen der Vormontage des Triebsatzmoduls 1 erfolgen.
  • 4 zeigt den Anschlussbereich der beiden Fluidleitungen 5, 9 nach 3 im miteinander verbundenen Zustand. Wenn die Fluidleitungen also in Folge der Montage des Triebsatzmoduls miteinander verbunden werden, treffen die beiden Kugeln 27, 28 aufeinander und werden entgegen der Kraft der Federn 29, 30 aus den kegelförmigen Bohrungen 25, 26 der Buchsen 23, 24 gedrückt und geben diese dadurch für den Durchtritt des Fluids frei. Das Freigeben der Bohrungen 24, 25 erfolgt also ebenso wie das Verbinden der Fluidleitungen 5, 9 bzw. der Rohre 15, 16 selbsttätig ohne manuelle Tätigkeiten. Bei einer Demontage des Triebsatzmoduls 1 drückt der anliegende Flüssigkeitsdruck bzw. die Kraft der Federn 29, 30 die Kugeln 27, 28 wieder in die kegelförmigen Öffnungen 25, 26. Somit werden diese Öffnungen 25, 26 selbsttätig verschlossen. Ein Verlust von Flüssigkeiten kann ausgeschlossen werden.
  • Damit die Kugeln 27, 28 bei der Montage des Triebsatzmoduls 1 in jedem Fall aufeinanderstoßen, ist der triebsatzmodulseitigen Fluidleitung 5 ein Element für den Ausgleich von Höhentoleranzen zugeordnet. Dieses umfasst eine weitere, in einer Bohrung 31 des Rohres 15 angeordnet Buchse 32, welche eine konzentrische Bohrung 33 aufweist. Die Buchse 32 ist mittels eines Befestigungsmittels 33 am Schlauchstück 17 befestigt. Über eine Druckfeder 34 lässt sich das Rohr 15 in Montagerichtung 4 relativ gegenüber dem Schlauchstück 17 bzw. der Buchse 32 und damit relativ gegenüber der Fluidleitung 5 verschieben, was insbesondere in der 4 gut zu erkennen ist. Je nach auszugleichender Höhentoleranz lässt sich die Druckfeder 34 mehr oder weniger zusammendrücken.
  • 1
    Triebsatzmodul
    2
    Karosseriebauteil
    3
    Hilfsrahmen
    4
    Montagerichtung
    5
    Fluidleitung
    6
    Befestigungsmittel
    7
    Lenkgetriebe
    8
    Mittelachse
    9
    Fluidleitung
    10
    Wärmetauscher
    11
    Cockpit-Querwand
    12
    Öffnung
    13
    Befestigungsmittel
    14
    Mittelachse
    15
    Rohr
    16
    Rohr
    17
    Schlauchstück
    18
    Schlauchstück
    19
    trichterförmige Erweiterung
    20
    Clip
    21
    Öse
    22
    Dichtung
    23
    Buchse
    24
    Buchse
    25
    Bohrung
    26
    Bohrung
    27
    Kugel
    28
    Kugel
    29
    Feder
    30
    Feder
    31
    Bohrung
    32
    Buchse
    33
    Befestigungsmittel
    34
    Druckfeder
    35
    Absperrelement
    36
    Absperrelement

Claims (8)

  1. Triebsatzmodul (1) vorzugsweise bestehend aus einem Aggregat und/oder einer Achse und/oder einem Kühler und zumindest einer mittels eines Befestigungsmittels (6) fixierten Fluidleitung (5), welches an einem Karosseriebauteil (2) montierbar ist, wobei das Karosseriebauteil (2) zumindest eine weitere mittels eines zweiten Befestigungsmittels (13) fixierte Fluidleitung (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidleitungen (5, 9) mittels der Befestigungsmittel (6, 13) derart fixiert sind, dass eine Mittelachse (8) der ersten Fluidleitung (5) und eine Mittelachse (14) der zweiten Fluidleitung (9) in einem Anschlussbereich in einer Flucht und parallel zu einer Montagerichtung (4) des Triebsatzmoduls (1) angeordnet sind und dass der Anschlussbereich der beiden Fluidleitungen (5, 9) jeweils einen formstabilen Abschnitt aufweist, wobei zum Toleranzausgleich zumindest ein formstabiler Abschnitt gegenüber dem zugeordneten Befestigungsmittel (6, 13) eingeschränkt beweglich ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der formstabile Abschnitt der beiden Fluidleitungen (5, 9) jeweils ein Rohr (15, 16) aufweist, wobei ein erstes Rohr (15) in ein zweites Rohr (16) einführbar ist.
  3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rohr (16) eine trichterförmige Erweiterung (19) aufweist.
  4. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Toleranzausgleich zwischen dem formstabilen Abschnitt und dem zugeordneten Befestigungsmittel (6, 13) ein Schlauchstück (17, 18) angeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Toleranzausgleich zwischen dem formstabilen Abschnitt und dem zugeordneten Befestigungsmittel (6, 13) ein Federelement (34) angeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fluidleitung (5) mittels einer lösbaren Verrastung an der zweiten Fluidleitung (9) fixierbar ist.
  7. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fluidleitung (5, 9) mittels eines Absperrelementes (35, 36) verschließbar ist.
  8. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrelement (35, 36) ein Rückschlagventil aufweist.
DE2002161164 2002-12-20 2002-12-20 Triebsatzmodul Withdrawn DE10261164A1 (de)

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FR2983786A1 (fr) * 2011-12-09 2013-06-14 Peugeot Citroen Automobiles Sa Embout de circuit de liquide de refroidissement d'un conteneur d'energie de vehicule automobile, procede et vehicule automobile associes
CN110425029A (zh) * 2019-09-02 2019-11-08 安徽华菱汽车有限公司 一种汽车及发动机附件
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