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DE10260073A1 - Befestigungs- und Aufhängesystem für Markt-, Messe- und Straßenverkaufsstände mit Spannverschluß - Google Patents

Befestigungs- und Aufhängesystem für Markt-, Messe- und Straßenverkaufsstände mit Spannverschluß

Info

Publication number
DE10260073A1
DE10260073A1 DE10260073A DE10260073A DE10260073A1 DE 10260073 A1 DE10260073 A1 DE 10260073A1 DE 10260073 A DE10260073 A DE 10260073A DE 10260073 A DE10260073 A DE 10260073A DE 10260073 A1 DE10260073 A1 DE 10260073A1
Authority
DE
Germany
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plug
rod
market
use according
quick
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10260073A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Faehnrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to DE10260073A priority patent/DE10260073A1/de
Publication of DE10260073A1 publication Critical patent/DE10260073A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/14Tubular connecting elements for wire stands
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B21/00Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
    • F16B21/02Releasable fastening devices locking by rotation
    • F16B21/04Releasable fastening devices locking by rotation with bayonet catch
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/044Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship
    • F16B7/0446Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verwendung von Drehspannschnellverschlüssen für Befestigungs- und Aufhängesysteme von Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsständen zur Befestigung und/oder Verbindung von Stangen der Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstände. Der erfindungsgemäß verwendete Drehspannschnellverschluß weist ein Einsteckteil (3; 103; 203) und ein Einführungsteil (13) auf und das Einsteckteil (3; 103; 203) einen Bolzen (9; 109; 209), der einen Querstift (11; 211) trägt. Das Einführungsteil (13) ist mit einer Nockenbahn (15) versehen, so daß durch Gleiten des Querstiftes (11; 211) des Bolzens (9; 109; 209) über die Nockenbahn (15) und nachfolgendem Einrasten eine formschlüssige Verbindung gebildet ist. Das Einsteckteil (3; 103; 203) des erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses ist an zumindest einem Ende einer Stange des Befestigungs- und Aufhängesystems vorhanden und wirkt mit dem an einer weiteren Stange, Wand, Klappe oder Platte des Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstandes angebrachten Einführungsteil (13) zusammen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau von Verkaufsständen, wie sie für den Markt-, Messe- und Straßenverkauf benötigt werden, d. h. sie betrifft ein Befestigungs- und Aufhängesystem für die genannten Stände. Ganz besonders bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Spannverschlüsse, die für den Aufbau solcher Markt-, Messe- und Straßenverkaufsstände verwendet werden. Bei Verkaufsständen ist der Verkauf mit Schirmen, Verkaufs-Anhängern und Mobilen einbezogen. Das Befestigungs- und Aufhängesystem mit den Spannverschlüssen ist außerdem nicht auf die Verwendung beim Aufbau von Markt-, Messe- und Straßenverkaufsständen beschränkt, sondern kann genauso für Verkaufsstände in überdachten Räumen verwendet werden.
  • Um die genannten Verkaufsstände in Benutzung nehmen zu können, sind sie zunächst aufzubauen. Im folgenden wird im besonderen und beispielhaft auf den Aufbau von Verkaufsständen eingegangen, wie sie auf Märkten benötigt werden. Die Erläuterungen sind grundsätzlich auch auf die weiteren genannten Verkaufsstände übertragbar.
  • Zum Aufbau solcher Marktverkaufsstände werden eine erhebliche Anzahl verschiedenartiger Stangen benötigt. Dazu gehören Stütz-, Spann-, Schirm-Montur- und Maststangen sowie Verbindungsstangen bzw. -streben. Auch die Klappen, Platten und Wände von Verkaufswagen und -Anhängern können in den Aufbau miteinbezogen werden. Zunächst wird mit den Mast-, Schirm-Montur-, Stütz- und Spannstangen ein mittels Planen überdachter Stell- und Aufhängeraum geschaffen, um die jeweiligen Waren, z. B. Bekleidungsstücke, zu präsentieren und sie so vor Witterungseinflüssen, wie Sonne und Regen, zu schützen. Im First sorgen Distanz- und Längsspanner für die notwendige Stabilität. In die Stütz- und auch in die Maststangen werden Verbindungsstreben eingehängt, welche ihrerseits z. B. Kleiderbügel-Hängeleisten für die Waren, wie Bekleidungsstücke, aufzunehmen haben. Es ist grundsätzlich zwischen zwei Aufhängesystemen zu unterscheiden, da die Verbindungsstangen- bzw. -streben als Rund- oder als Vierkantrohre ausgebildet sein können. Diese Verbindungsstangen-Systeme sind im Stand der Technik untereinander nicht kompatibel.
  • Die Verbindung der Stangen untereinander muß in zuverlässiger Weise sicher und stabil sein, um zu gewährleisten, daß die Aufbauten gegebenenfalls auch einen Sturm überstehen, sonstigen Vibrationen und hohen Zugbelastungen von bis zu 10.000 N standhalten, und bei extremen Umwelteinflüssen, wie Schmutz und Öl, zuverlässig sind. Es sind daher insbesondere bei den Stützstangen Verbindungen zu den Schirm-Monturstangen bekannt, die Schellen zur sicheren Befestigung aufweisen.
  • Ein solches System hat den Nachteil, daß beim Aufbau der Markt-, Messe- und Straßenverkaufsständen ein erheblicher Zeitverlust durch Schraubarbeiten, z. B. beim Anbringen von Schellen der Stützstangen an den Schirm-Monturstangen zu verzeichnen ist. Außerdem ist für dieses Montieren eine Leiter erforderlich, da die Schirm-Monturstangen naturgemäß im oberen Bereich des Standes angebracht sind.
  • Davon ausgehend lag der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungs- und Aufhängesystem für Markt-, Messe- und Straßenverkaufsstände bereitzustellen, bei dem eine schnelle, einfache und trotz der rauen Betriebsbedingungen sichere Verbindung der Stangen ermöglicht wird, und die sowohl für Rund- als auch für Vierkantrohr-Systeme gleichermaßen geeignet ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch die Verwendung von Drehspannschnellverschlüssen für die Befestigung und/oder Verbindung von Stangen von Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsständen mit weiteren Stangen, einer Wand, Klappe oder Platte der Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstände. Dabei weist der fertige Drehspannschnellverschluß ein Einsteckteil und ein Einführungsteil auf, und das Einsteckteil selbst weist wieder einen Bolzen auf, der einen Querstift trägt. Das Einführungsteil ist mit einer Nockenbahn versehen, so daß durch Gleiten des Querstiftes des Bolzens des Einsteckteils über die Nockenbahn und nachfolgendem Einrasten eine formschlüssige Verbindung gebildet ist. Eine für das Befestigungs- und Aufhängesystem des Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstands benötigte Stange weist an zumindest einem ihrer Enden das Einsteckteil auf und wirkt mit dem an einer weiteren Stange, Wand, Klappe oder Platte des Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstandes an beliebiger Stelle angebrachten Einführungsteil zusammen.
  • Die erfindungsgemäß verwendeten Drehspannschnellverschlüsse werden auch allgemein Spannverschlüsse genannt. Ebenso ist die Bezeichnung als Steckspannverschluß gebräuchlich. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden unter dem Begriff Drehspannschnellverschluß genauso Steckspannverschlüsse verstanden und miteinbezogen.
  • Bevorzugt weist das Einsteckteil des Drehspannschnellverschlusses eine Gummi-, Druckfeder- oder Tellerfeder-Lagerung auf. D. h. die Stütz- oder Spannstangen, welche üblicherweise für ein solches Befestigungs- und Aufhängesystem benötigt werden, können wahlweise mit einer Teller-, Gummi- oder Druckfeder ausgestattet sein.
  • Das Anbringen eines solchen Drehspannschnellverschlusses bei Stangen von Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsständen hat erhebliche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Befestigung der Stangen solcher Verkaufsstände. Dabei ist das Einsteckteil des Drehspannschnellverschlusses mittels einer Einsteckbuchse mit der jeweiligen Stange verbunden. Von den Stangen, die ein solcher Verkaufsstand für seinen Aufbau benötigt, kommen hierfür besonders Stütz-, Spann- oder Verbindungsstangen in Frage. Verbindungsstangen werden auch als Verbindungsstreben bezeichnet, so daß auch Verbindungsstreben hier miteinbezogen sind. Vorteilhaft ist, daß z. B. beim Anbringen der Stützstangen an den Schirm- Monturstangen keine Leiter mehr benötigt wird. Die Stützstange kann einfach in die Hand genommen und in das Einführungsteil der weiteren Stange, hier beispielsweise der Schirm-Monturstange eingeführt und durch eine Viertel- Umdrehung, d. h. eine Drehung um 90°, eingerastet werden. Das Abmontieren der Stützstange ist in der gleichen einfachen Weise durch entgegengesetztes Drehen um 90° möglich.
  • Dadurch entfällt das lästige Anschrauben von Schellen, welche die Stützstangen im Stand der Technik häufig aufweisen und mit denen sie an den Schirm- Monturstangen befestigt werden, sowohl beim Auf- als auch beim Abbau des Verkaufsstandes.
  • Da das Einsteckteil eine Gummi-, Druckfeder- oder Tellerfeder-Lagerung aufweist, ist die jeweilige Stange, bevorzugt die Stützstange, seitlich beweglich gelagert. Diese seitliche Beweglichkeit ist wichtig, damit der Verkaufsstand Wind- und Wettereinflüssen standhalten kann. Insbesondere bei Sturm wirken auf den Verkaufsstand enorme seitliche Kräfte.
  • Bei einem solchen Befestigungs- und Aufhängesystem von Markt-, Messe- und Verkaufsständen werden nicht nur Stangen untereinander verbunden. Daher kann das Einführungsteil des erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses nicht nur an einer weiteren Stange, sondern auch an einer Wand, Klappe oder Platte eines Verkaufsanhängers oder -Mobils angebracht sein.
  • Besonders zu erwähnen ist die allgemeine Eignung des erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses für den Aufbau von Verkaufsständen aller Art. Die Drehspannschnellverschlüsse sind daher nicht auf die Verwendung beim Aufbau von Markt-, Messe- und Straßenverkaufsständen beschränkt, sondern können genauso für Verkaufsstände in überdachten Räumen, wie beispielsweise Kaufhäusern, eingesetzt werden.
  • Außerdem kann der erfindungsgemäße Drehspannschnellverschluß auch für Zelte und Caravan-Vordächer eingesetzt werden. Bei den Zelten sind insbesondere Veranstaltungs- und Partyzelte zu erwähnen.
  • Im folgenden soll die Erfindung anhand von in der Zeichnung näher dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert werden.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1a eine schematische, teilweise geschnittene und unvollständig dargestellte Ansicht einer Stange mit einem Einsteckteil eines erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses mit Tellerfeder,
  • Fig. 1b eine weitere Ansicht, wie in Fig. 1a beschrieben,
  • Fig. 1c eine schematische, teilweise geschnittene und unvollständig dargestellte Ansicht einer Stange mit einem Einsteckteil eines erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses mit Gummifeder,
  • Fig. 1d eine schematische, teilweise geschnittene und unvollständig dargestellte Ansicht einer Stange mit einem Einsteckteil eines erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses mit Druckfeder,
  • Fig. 1e eine weitere Ansicht, wie in Fig. 1d beschrieben,
  • Fig. 2 eine schematische, geschnittene und unvollständig dargestellte Ansicht des Einführungsteils eines erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses an einer Schirm-Monturstange,
  • Fig. 3 eine Ansicht einer Stützstange, die das erfindungsgemäße Einsteckteil aufweist, und
  • Fig. 4 eine Ansicht einer Stützstange, die das erfindungsgemäße Einsteckteil und eine Steckhalterung für eine Verbindungsstange aufweist.
  • In den Fig. 1a, b ist jeweils eine Stange, beispielhaft eine Stützstange 1, dargestellt, wie sie zum Aufbau von Markt-, Messe- und Straßenverkaufsständen benötigt wird, welche das insgesamt mit 3 bezeichnete Einsteckteil eines erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses aufweist. Solche Stangen können Stütz-, Spann oder Verbindungsstangen sein, die wiederum als Rund-, Oval- und/oder Vierkantrohrsysteme verwendet werden können. Das Einsteckteil 3 kann mit der Stange 1 verschweißt oder verschraubt sein. Für die Schraubverbindung gibt es mehrere Möglichkeiten. In Fig. 1b ist das Einsteckteil 3 mittels eines Spreizdübels, der beispielsweise aus Messing gefertigt ist, in einer Einsteckbuchse 5 mit Kunststoffgewinde, z. B. aus Polyamid, gehalten. Es kann aber auch eine Gewinderohrbuchse, bzw. eine Einsteckbuchse 5 mit eingelegter Mutter verwendet werden. Grundsätzlich sind Einsteckbuchsen 5 mit verschiedenartigen, als solches im Stand der Technik bekannten Ankern dazu geeignet, das Einsteckteil 3 in der Stange zu halten.
  • An die Einsteckbuchse S schließt sich in der in den Fig. 1a, b dargestellten Ausführungsform des Einsteckteils 3 des erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses eine Tellerfeder 7 an. Diese Tellerfeder 7 sorgt dafür, daß die Stange, besonders dann, wenn sie eine Stützstange 1 ist, nach dem Anbringen an einer hier nicht näher dargestellten Schirm-Monturstange des Verkaufsstandes ein ausreichendes Spiel hat, das ihr seitliche Bewegungen erlaubt, wenn Wind oder ein Sturm und allgemein Vibrationen an dem Verkaufsstand angreifen. Von dieser flexiblen Lagerung ragt dann jeweils ein Bolzen 9 auf, der an seinem oberen, von der Lagerung wegweisenden Ende einen Querstift 11 aufweist.
  • In den Fig. 1c und 1d, e ist jeweils noch eine weitere Ausgestaltung des an einer Stange 101, 201 angebrachten Einsteckteils 103, 203 des erfindungsgemäßen Drehspannschnellverschlusses dargestellt. Dabei werden jeweils solche Bestandteile, die der ersten Ausführungsform entsprechen, mit denselben, jedoch um hundert bzw. zweihundert erweiterten Bezugsziffern versehen. Es wird jeweils nur auf die Unterschiede zu der ersten Ausführungsform eingegangen. Das nicht extra dargestellte Einführungsteil 13 ist genauso ausgebildet, wie in Hinblick auf die erste Ausführungsform des Drehspannschnellverschlusses bereits beschrieben.
  • Fig. 1c zeigt einen Drehspannschnellverschluß, der anstelle einer Tellerfeder 7 eine Gummilagerung 107 aus Hartgummi, beispielsweise eine Schwinggummi- Lagerung, aufweist und in den Fig. 1e, f ist ein Drehspannschnellverschluß dargestellt, der als Druckfederverschluß funktioniert. Dort ist die Tellerfeder 7 durch eine Spiralfeder 207 ersetzt. Als Druckfeder kann auch eine Schraubenfeder eingesetzt werden.
  • Die vorgenannten Schnellverschlüsse sind sehr stabil und können Zugbelastungen von bis zu 10.000 N aushalten.
  • In Fig. 2 ist das für die Bildung des fertigen Drehspannschnellverschlusses notwendige Gegenstück zu dem Einsteckteil 3 dargestellt, das als Einführungsteil 13 bezeichnet ist. Dieses Einführungsteil 13 besteht aus einer Nockenbahn 15, die mit einer Anschraubplatte 17 versehen ist. Die Nockenbahn 15 wird in die Stange, Wand, Klappe oder Platte versenkt, mit der eine Verbindung hergestellt werden soll. In Fig. 2 ist hierfür als Beispiel eine Schirm-Monturstange 19 vorgesehen. Die Nockenbahn 15 wird in einfacher Weise dadurch in die Schirm-Monturstange 19, bzw. eine andere Stange, Wand, Klappe oder Platte versenkt, indem eine ausreichend große Bohrung angefertigt wird. Dann wird die Anschraubplatte 17 über entsprechend vorgesehene kleinere Bohrungen mit der Schirm-Monturstange 19 oder einer sonstigen Stange, Wand, Klappe oder Platte verschraubt oder an diese genietet.
  • Als Stangensystem, welches das Einführungsteil 13 aufweisen kann, ist jedes geeignet, das für den Aufbau solcher Markt-, Messe- oder Verkaufsstände verwendet wird. Hier sind grundsätzlich Rund- und Ovalrohre sowie Vierkantrohre zu nennen. Bei den Platten sind Sandwichplatten besonders hervorzuheben, die an den Verkaufsanhängern angetroffen werden. Wände und Klappen werden ebenfalls zur Bildung der Verkaufsstände miteinbezogen, wenn Verkaufsanhänger oder Mobile, d. h. mobile Verkaufswagen, einen Teil des Verkaufsstandes ausmachen.
  • Die Bildung des Schnellverschlusses wird exemplarisch am Beispiel der Verbindung einer Stützstange 1, 101, 201 mit einer Schirm-Monturstange 19 näher beschrieben. Dazu wird die Stützstange 1, 101, 201 in die Hand genommen und oben in das Einführungsteil 13 an der Schirm-Monturstange 19 eingeführt, ohne daß es wie im Stand der Technik hierfür einer Leiter bedarf. Die Stützstange 1, 101, 201 wird nun unter leichtem axialen Druck um 90° gedreht. Hierbei gleitet der Querstift 11, 111, 211 des Bolzens 9, 109, 209 über die Nockenbahn 15 des Einführungsteils 13, greift in dessen Rasten ein und bewirkt damit eine formschlüssige Verbindung.
  • Um den Drehspannschnellverschluß wieder zu öffnen, wird eine Drehung um 90° in die entgegengesetzte Richtung durchgeführt, wobei der Querstift 11, 111, 211 des Bolzens 9, 109, 209 durch den Druck der sich entspannenden Tellerfedern 7, 107, 207 aus dem Einführungsteil 13 herausgedrückt und der Drehspannschnellverschluß dadurch entriegelt wird.
  • Fig. 3 zeigt eine Stützstange 1, 101, 201 die ein erfindungsgemäßes Einsteckteil 3, 103, 203 aufweist und in Fig. 4 ist dieselbe Stützstange 1, 101, 201 gezeigt, die zusätzlich eine Steckhalterung aufweist. Bei dieser Steckhalterung ist ein Grundkörper 21 vorhanden, der als Vierkant-Rohrabschnitt ausgebildet ist. Der Grundkörper 21 weist an einer seiner Seitenflächen 23 eine Bohrung zur Aufnahme einer Flügelmutter 25 auf, die zur Befestigung der Steckhalterung an der Stützstange 1, 101, 201 dient.
  • An einer weiteren Seitenfläche 27, nicht notwendigerweise benachbart zu der die Bohrung bzw. die Flügelmutter 25 aufweisenden Seitenfläche 23 des Grundkörpers 21, befindet sich eine Bodenplatte 29 der Halterung, von der ein Halteelement 31 aufragt, das vorzugsweise die Form eines Zapfens aufweist. Die Bodenplatte 29 kann mit dem Grundkörper 21 der Steckhalterung verschweißt oder einstückig mit diesem ausgebildet sein.
  • Eine solche Steckhalterung wird an der Stützstange 1, 101, 201 für die Aufnahme einer Verbindungsstange bzw. -strebe verwendet. Die Verbindungsstange weist dann entsprechend eine Bohrung auf, in die das Halteelement 31 der Steckhalterung eingreift. Anstelle der Steckhalterung kann auch nur die Bodenplatte 29, die das Halteelement 31 aufweist, mit der Stützstange 1 verschweißt sein oder die Bodenplatte 29 kann noch eine Seitenplatte aufweisen, über welche die Bodenplatte 29 mit der Stützstange 1, 101, 201 verbunden ist.

Claims (7)

1. Verwendung von Drehspannschnellverschlüssen für Befestigungs- und Aufhängesysteme von Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsständen zur Befestigung und/oder Verbindung von Stangen der Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstände, wobei der Drehspannschnellverschluß ein Einsteckteil (3; 103; 203) und ein Einführungsteil (13) aufweist, das Einsteckteil (3; 103; 203) einen Bolzen (9; 109; 209) aufweist, der einen Querstift (11; 211) trägt, und das Einführungsteil (13) mit einer Nockenbahn (15) versehen ist, so daß durch Gleiten des Querstiftes (11; 211) des Bolzens (9; 109; 209) über die Nockenbahn (15) und Einrasten eine formschlüssige Verbindung gebildet ist, und wobei eine Stange des Befestigungs- und Aufhängesystems des Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstands an zumindest einem ihrer Enden das Einsteckteil (3; 103; 203) aufweist, das mit dem an einer weiteren Stange, Wand, Klappe oder Platte des Markt-, Messe- oder Straßenverkaufsstandes angebrachten Einführungsteil (13) zusammenwirkt.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckteil (3) eine Gummi- (107), Druckfeder- (207) oder Tellerfeder (7)- Lagerung aufweist.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckteil (3; 103; 203) des Drehspannschnellverschlusses mit der Stange mittels einer Einsteckbuchse (5; 105; 205) verbunden ist.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Einsteckteil (3; 103; 203) aufweisende Stange eine Stütz- (1), Spann- oder Verbindungsstange ist.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für Verkaufsstände in überdachten Räumen.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für Zelte und Caravanvordächer.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für Veranstaltungs- und Partyzelte.
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