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[HINTERGRUND DER ERFINDUNG]
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Blatt bzw. Bogen zur
Abschirmung von elektromagnetischen Wellen, welches, wenn es verwendet
wird, auf der Sichtseite einer elektromagnetischen Vorrichtung, wie
einer Anzeige, verwendet wird und in diesem Zustand elektromagnetische
Wellen abschirmen kann und es ermöglicht, daß die elektromagnetische Vorrichtung,
wie eine Anzeige, durch das Blatt gesehen wird.
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STAND DER TECHNIK
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Es
wurde darauf hingewiesen, daß elektromagnetische
Wellen, die von elektromagnetischen Vorrichtungen generiert bzw.
erzeugt worden sind, nachteilig andere elektromagnetische Vorrichtungen
oder menschliche Körper
und Tiere beeinflussen. Um diesen nachteiligen Effekt zu vermeiden,
wurden verschiedene, elektromagnetische Wellen abschirmende Mittel
gefordert. Insbesondere wird, da Plasmaanzeigen (nachfolgend als "PDPs" bezeichnet) elektromagnetische
Wellen mit Frequenzen von 30 bis 130 MHz generieren, welche oft
nachteilig Computer und Peripheriegeräte von Computern beeinflussen,
ein Minimieren der Leckage von elektromagnetischen Wellen, die von
PDPs generiert wurden, zur Außenseite
der bzw. nach außen
von den PDPs gefordert.
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Konventionelle
Mittel bzw. Einrichtungen zur Abschirmung von elektromagnetischen
Wellen umfassen beispielsweise ein Verfahren, worin die elektromagnetische
Vorrichtung mit einem Gehäuse,
das aus einem gut elektrisch leitfähigen bzw. leitenden Material
gebildet ist, abgedeckt ist, und ein Verfahren, worin die elektromagnetische
Vorrichtung mit einem elektrisch leitfähigen Netz abgedeckt ist. Diese
Verfahren opfern jedoch die Durchsichteigenschaften der elektromagnetischen
Vorrichtung und sind somit für
Vorrichtungen, wo ein Sehen notwendig ist, nicht geeignet. Andererseits
wurden Abschirmmittel für
elektromagnetische Wellen entwickelt, die aus einem transparenten
Indium-Zinnoxid-Film
zusammengesetzt sind (nachfolgend als "ITO" bezeichnet),
der auf einem transparenten Film zur Verfügung gestellt wurde. Der ITO-Film
hat ein hohes Niveau von Durchsichteigenschaften, jedoch ist andererseits
die elektrische Leitfähigkeit
so niedrig, daß die
Abschirmfähigkeit
gegen elektromagnetische Wellen schlecht ist. Als ein Ergebnis wurde
die Verwendung dieses Mittels nur auf Vorrichtungen begrenzt, welche
keine signifikante Menge an elektromagnetischen Wellen generieren.
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Andererseits
wurde ein Blatt, das eine Kombination aus Abschirmfähigkeit
gegen elektromagnetische Wellen und Durchsichteigenschaften besitzt,
entwickelt. Dieses Blatt wird durch Ätzen einer Metallfolie hergestellt,
die auf einem Film gestapelt ist, um dicht Öffnungen auszubilden, um so
die Metallfolie zu einem Sieb zu machen. Weiters wurde bei dieser
Art von Blatt ein verbessertes Blatt zur Verfügung gestellt, in welchem die
Dicke der Metallfolie und die Abmessung des Siebs geeignet gemacht
wurden, die Fähigkeit
zum Abschirmen desselben Niveaus von elektromagnetischen Wellen
wie das Niveau der elektromagnetischen Wellen, die von dem PDPs
generiert wurden, wurde verliehen und die Sichtbarkeit des Anzeigeschirms
wurde verbessert.
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Diese
Siebmetallfolie, die durch ein Ätzen
hergestellt wurde, ist schwierig alleine zu verwenden bzw. handzuhaben.
Aus diesem Grund ist es für
die Ausbildung der Siebmetallfolie übliche Praxis, ein Verfahren anzuwenden,
worin ein Laminat, bestehend aus einer nicht behandelten Metallfolie,
welche über
eine Klebeschicht auf einen Film gestapelt wird, ausgebildet wird
und die Metallfolie in dem Laminat geätzt wird, um ein Muster auszubilden.
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Wenn
das Ätzen
mit einer Eisenchlorid oder Kupferchlorid enthaltenden Lösung als
eine konventionelle Ätzflüssigkeit
ausgeführt
wird, wird die Klebeschicht jedoch häufig hellgelb gefärbt. Daher
ist in einigen Fällen
die Ausbildung eines farblosen, transparenten, geätzten Blatts
schwierig. Wenn dieses Blatt in einem derartigen Zustand verwendet
wird, daß das
Blatt auf der Sichtseite von PDP an geordnet wird, fungiert die gefärbte Klebeschicht ähnlich einem
Farbabsorptionsfilter und verschlechtert oft die blaue Luminanz
von dem PDP.
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Dokument
EP 0 917 174 A2 offenbart
einen elektromagnetisch abschirmenden Klebefilm, umfassend einen
im Wesentlichen transparenten Basisfilm aus Kunststoff, ferner eine
elektrisch leitende Schicht aus metallischem Material, die in einem
geometrischen Muster auf den Basisfilm aus Kunststoff aufgebracht
ist, so daß ein Öffnungsverhältnis von
50% oder mehr erreicht wird. Der Klebefilm umfaßt des Weiteren eine Klebemittelschicht,
die auf mindestens einem Teil des Basisfilms aus Kunststoff aufgebracht
ist, der nicht von der elektrisch leitenden Schicht aus metallischem
Material bedeckt ist, wobei die Klebemittelschicht eine selektive Fluidität hat.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen
Wellen zur Verfügung
zu stellen, das eine hohe Transparenz aufweist.
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[ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG]
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Der
vorliegende Erfinder hat nun gefunden, daß in einem Blatt bzw. Bogen
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen, das durch Stapeln
einer Metallfolie auf einen Film durch eine Klebeschicht und Ätzen der
Metallfolie hergestellt wird, um dicht bzw. eng angeordnete Öffnungen
auszuführen
und so die Metallfolie zu einem Sieb bzw. Netz bzw. Gitternetz zu
machen, eine Färbung
der Klebeschicht beim Ätzen
effizient verhindert werden kann. Die vorliegende Erfindung wurde
basierend auf einer derartigen Erkenntnis ausgeführt.
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Dementsprechend
ist es ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, ein Blatt zur Abschirmung
von elektromagnetischen Wellen zur Verfügung zu stellen, in welchem
ein Färben
einer Klebeschicht beim Ätzen
effizient verhindert werden kann.
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Daher
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen
zur Verfügung
gestellt, umfassend ein Laminat aus wenigstens einem transparenten
Substratfilm, einer Klebeschicht und einer elektromagnetische Wellen
abschirmenden Schicht,
wobei die elektromagnetische Wellen
abschirmende Schicht aus einer Siebmetallfolie mit dicht bzw. eng
angeordneten Öffnungen
ausgebildet ist und transparent ist,
wobei die Klebeschicht
im wesentlichen farblos und transparent ist.
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[KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN]
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1 ist
ein Diagramm, das eine Ausbildung eines Blatts zur Abschirmung von
elektromagnetischen Wellen zeigt;
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2 ist
ein Diagramm, das ein Herstellungsverfahren für ein Laminat mit einer darauf
gestapelten Siebmetallfolie zeigt; und
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3 ist
ein Diagramm, das eine Ausbildung einer Platte zum Abschirmen von
elektromagnetischen Wellen zeigt.
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Beschreibung von Bezugszeichen in den
Zeichnungen:
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10:
Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen, 11:
Metallfolie, 11':
Siebmetallfolie, 12: geschwärzte Schicht, 13:
Klebeschicht, 14: transparenter Substratfilm, 20:
Platte bzw. Tafel zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen, 30:
Sichtseitenfolie bzw. -film, 30': Rückseitenfolie bzw. -film, 40:
Film mit Absorption im nahen Infrarotbereich, und 50: Glassubstrat.
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[DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG]
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Ausbildungen der Erfindung
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In
einer ersten Ausbildung der vorliegenden Erfindung wird ein Blatt
bzw. Bogen zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen zur Verfügung gestellt,
umfassend ein Laminat aus wenigstens einem transparenten Substratfilm,
einer Klebeschicht und einer Schicht zum Abschirmen von elektromagnetischen
Wellen, wobei die Schicht zum Abschirmen von elektromagnetischen
Wellen aus einer Netz- bzw.
Gitternetz- bzw. Siebmetallfolie mit dicht bzw. eng angeordneten Öffnungen
ausgebildet ist und die transparent ist, wobei die Klebeschicht
im wesentlichen farblos und transparent ist. In einer zweiten Ausbildung
der vorliegenden Erfindung wird ein Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen
Wellen zur Verfügung
gestellt, worin in der ersten Ausbildung der vorliegenden Erfindung
der Wert von b* in dem L*a*b* Farbsystem der Klebeschicht –6,0 bis
6,0 ist. Die erste und zweite Ausbildung der vorliegenden Erfindung
können
ein Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen zur Verfügung stellen,
in welchem die Färbung
der gesamten Laminatstruktur unterdrückt werden kann und das Blatt
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen, wenn es an der Vorderseite
einer PDP angeordnet wird, keine signifikante Absenkung in der Luminanz
bewirkt.
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In
einer dritten Ausbildung der vorliegenden Erfindung wird ein Blatt
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen zur Verfügung gestellt,
worin in der ersten oder zweiten Ausbildung der vorliegenden Erfindung
die Klebeschicht aus einem Kleber gebildet ist, der eine Glasübergangstemperatur
von 20 bis 100°C
aufweist. Die dritte Ausbildung der vorliegenden Erfindung kann
ein Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen zur Verfügung stellen,
worin die Anwesenheit von Blasen unterdrückt werden kann.
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In
einer vierten Ausbildung der vorliegenden Erfindung wird ein Blatt
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen zur Verfügung gestellt,
worin in irgendeiner der ersten bis dritten Ausbildung der vorliegenden
Erfindung die Klebeschicht aus einem Kleber gebildet ist, umfassend
ein gesättigtes
Polyesterharz und eine Isocyanatverbindung. Die vierte Ausbildung
der vorliegenden Erfindung kann ein Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen
Wellen zur Verfügung
stellen, in welchen die Färbung
der Klebeschicht weiter unterdrückt
wurde und in der Verwendung des Klebers eine ausreichende bzw. zufriedenstellende
Fluidität
zur Verfügung
gestellt werden kann.
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Inhalte der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wird im Detail unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 ist
eine Querschnittsansicht, die die Struktur eines Blatts bzw. Bogens
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. In einem Blatt 10 zur Abschirmung von
elektromagnetischen Wellen ist eine Netz- bzw. Gitternetz- bzw.
Siebmetallfolie 11' auf
einen transparenten Substratfilm 14 mittels einer Klebeschicht 13 gestapelt,
um ein Laminat 10 auszubilden. Eine geschwärzte Schicht 12 ist
auf die Metallfolie 11' auf
ihrer transparenten Substratfilmseite 14 gestapelt. Ein
Schutzfilm kann auf die Vorder- und Rückseiten (obere und untere
Seiten in der Zeichnung) des Blatts 10 zur Abschirmung
von elektromagnetischen Wellen gestapelt sein.
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Wie
dies in 1(b) gezeigt ist, ist in dem
Blatt 10 zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen die
Metallfolie 11' derart,
daß die Öffnungen 11a dicht
angeordnet sind, um ein Sieb zu bilden. Wie dies in 1(c) gezeigt
ist, ist in der Öffnung 11a die
Breite w der Linien bzw. Zeilen klein und beträgt 5 μm bis 20 μm. Die Ganghöhen bzw. Abstände a, b
in den vertikalen und horizontalen Richtungen können gleich oder voneinander
verschieden sein und jeweils etwa 50 μm bis 500 μm betragen. In diesem Fall ist
der Prozentsatz einer Öffnung
pro Einheitsfläche
vorzugsweise etwa 90% bis 95%. Weiters können die Zeilen um einen Winkel è zu der
horizontalen Richtung geneigt sein (horizontale Richtung zum Zeitpunkt
des Schauens bzw. Betrachtens). Das "Sieb" kann
eine Gitterform sein, wie dies in 1(b) gezeigt
ist. Die Form der Öffnung 11a ist
nicht auf diese allein beschränkt
und kann eine Form anders als quadratisch, beispielsweise hexagonale
Honigwabe, kreisförmig
oder elliptisch sein.
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Laminatstruktur eines Blatts
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen und Herstellungsverfahren desselben
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Der
Schichtaufbau des Laminats aus wenigstens einem transparenten Film 14 und
einer transparenten, elektromagnetische Wellen abschirmenden Schicht,
die aus einer Netz- bzw. Gitternetz- bzw. Siebmetallfolie 11' mit dicht angeordneten Öffnungen
in dem Blatt zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet ist, und ein Herstellungsverfahren des Laminats
werden unter Bezugnahme auf 2(a) und
(f) beschrieben.
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Wie
dies in 2(a) gezeigt ist, wird ein
Laminat aus einer Metallfolie 11 zur Verfügung gestellt,
die auf einen transparenten Substratfilm 14 über eine
Klebeschicht 13 gestapelt ist. Der transparente Substratfilm 14 kann
ein Film aus Acrylharz, Polycarbonatharz, Polypropylenharz, Polyethylenharz,
Polystyrolharz, Polyesterharz, Zelluloseharz, Polysulfonharz, Polyvinylchloridharz
oder dgl. sein. Ein Film aus Polyesterharz, wie Polyethylenterephthalatharz
ist vorzugsweise aufgrund seiner exzellenten mechanischen Festigkeit
und hohen Transparenz verwendet. Die Dicke des transparenten Substratfilms 14 ist
nicht besonders beschränkt.
Aus den Gesichtpunkten einer mechanischen Festigkeit und erhöhten Biegebeständigkeit
ist jedoch die Dicke des transparenten Substratfilms 14 vorzugsweise
etwa 50 μm
bis 200 μm.
Wenn das Blatt 10 zur Abschirmung von elektromagnetischen
Wellen in dem Zustand, daß es
auf ein anderes transparentes Substrat gestapelt ist, verwendet
wird, kann die Dicke des transparenten Substratfilms 14 innerhalb
oder außerhalb
des zuvor definierten Dickebereichs liegen. Vorzugsweise wird, sofern
notwendig, eine Corona-Entladungsbehandlung oder das Vorsehen einer
leicht haftenden Schicht auf einer oder beiden Seiten des transparenten
Substratfilms 14 angewandt.
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Die
Metallfolie 11 kann eine Folie aus einem Metall, wie Kupfer,
Eisen, Nickel oder Chrom oder eine Legierung aus zwei oder mehreren
dieser Metalle oder eine Legierung, die hauptsächlich aus einem oder mehreren
dieser Metalle zusammengesetzt ist, sein. Die Verwendung einer Kupferfolie
ist insbesondere aufgrund ihrer hohen Abschirmfähigkeit für elektromagnetische Wellen,
ihrem leichten Ätzen
und der leichten Handhabung bevorzugt. Die Kupferfolie kann eine
Folie aus gewalztem Kupfer oder elektrolytischem Kupfer sein. Die Verwendung
von elektrolytischem Kupfer ist insbesondere bevorzugt aus dem Gesichtspunkten
einer Einfachheit der Herstellung einer Folie, die eine kleine Dicke
von nicht mehr als 10 μm
aufweist, einer gleichmäßigen Dicke
und einer guten Anhaftung an einer geschwärzten Schicht zum Zeitpunkt
eines Plattierens für
die Ausbildung einer geschwärzten
Schicht besitzt. In jeder der 2(a) bis
(f) kann, obwohl die geschwärzte
Schicht (12) der Einfachheit halber nicht dargestellt ist,
die geschwärzte
Schicht (12) vorgesehen sein.
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Die
Dicke der Metallfolie 11 ist vorzugsweise 1 μm bis 100 μm, noch bevorzugter
5 μm bis
20 μm. Wenn die
Dicke der Metallfolie 11 in diesem Bereich liegt, ist die
Fähigkeit
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen zufriedenstellend.
Weiters können
in diesem Fall Öffnungen
durch Ätzen
mit einer vorbestimmten Genauigkeit leicht ausgebildet werden.
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In
der Metallfolie 11 kann eine geschwärzte Schicht (12),
die durch eine Schwärzungsbehandlung
ausgebildet ist, auf der Klebeschichtseite 13 vorgesehen
sein. Diese Konstruktion kann einen präventiven Effekt gegen Rost
zur Verfügung
stellen und zur gleichen Zeit kann sie Antireflexionseigenschaften
verleihen. Die geschwärzte
Schicht kann beispielsweise durch Co-Cu-Legierungsplattieren ausgebildet
sein und kann eine Reflexion von der Oberfläche der Metallfolie 11 verhindern.
Die Oberfläche
kann weiters einer Chromatbehandlung für rostverhindernde Zwecke unterworfen
sein. In der Chromatbehandlung kann ein rostverhindernder Film durch
Tauchen der Metallfolie 11 in eine Lösung, bestehend hauptsächlich aus
Chromsäure
oder einem Bichromat und Trocknen der Beschichtung ausgebildet werden.
Eine oder beide Seiten der Metallfolie 11 können, sofern
es notwendig ist, der Chromatbehandlung unterworfen werden. Alternativ
kann beispielsweise eine kommerziell erhältliche Kupferfolie, die einer
Chromatbehandlung unterworfen wurde, verwendet werden. Wenn die
verwendete Metallfolie 11 nicht eine zuvor geschwärzte Metallfolie
ist, kann die Metallfolie in dem nächsten Schritt geschwärzt werden.
Die geschwärzte
Schicht kann durch Ausbilden einer fotoempfindlichen Harzschicht 15 ausgebildet
werden, welche als eine Resistschicht fungieren kann, indem eine
schwarz gefärbte
Zusammensetzung verwendet wird und nach der Vervollständigung
eines Ätzens
erlaubt wird, daß die
Resistschicht nicht entfernt wird. Alternativ kann die geschwärzte Schicht
durch ein Plattieren ausgebildet werden, was einen schwarzen Film
zur Verfügung
stellen kann.
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Wenn
ein Film aus einem wärmeschmelzbarem
Harz, wie gut wärmeschmelzbarem
Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharz oder einem Ionomerharz, entweder
alleine oder als ein Laminat auf einen anderem Harzfilm als der
transparente Substratfilm 14 verwendet wird, können der
transparente Substratfilm 14 und die Metallfolie 11 ohne
das Vorsehen von irgendeiner Klebeschicht aufeinander gestapelt
werden. Jedoch kann das Laminieren durch ein Trockenlaminierverfahren
unter Verwendung einer Klebeschicht ausgeführt werden.
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Der
Kleber, der die Klebeschicht 13 in dem Blatt 10 zur
Abschirmung von elektromagnetischen Wellen ausbildet, ist vorzugsweise
derart in der Form eines Produkts, daß nach der Wirkung der Ätzflüssigkeit
die Klebeschicht 13 im wesentlichen farblos und transparent
ist. Spezifisch ist vorzugsweise der Wert b* in dem L*a*b* Farbsystem
in dem Bereich von –6,0
bis 6,0. Wenn der b* Wert in dem oben definierten Bereich liegt,
kann ein blaues oder gelbes Verfärben
der Klebeschicht 13 effizient reduziert werden. Weiters
kann in diesem Fall, wenn das Blatt auf der Sichtseite von PDP aufgebracht
wird, die Luminanz von blau zufriedenstellend sichergestellt werden.
Wenn die Klebeschicht 13 aus einem konventionellen Kleber
gefertigt ist, ist der Kleber üblicherweise
bzw. allgemein ein organisches Material. Daher ist der obige b*
Wert in zahlreichen Fällen
nicht kleiner als 1,0 und aus diesem Gesichtspunkt ist der b* Wert
noch bevorzugter 1,0 bis 6,0. Wenn die Metallfolie 11,
die das Blatt 10 zur Abschirmung von elektromagnetischer
Strahlung ausbildet, eine Kupferfolie ist, wird Licht einer Wellenlängendispersion
aufgrund von konkaven und konvexen Ausbildungen (etwa 1 μm) der Kupferfolie
an ihrer Seite in Kontakt mit der Klebeschicht und dem Brechungsindex
(etwa 1,50 bis 1,55) der Klebeschicht unterworfen. Als ein Ergebnis
wird blaue Farbe stark gestreut und der b*, wenn er gemessen wird, wird
als etwas größer gefunden
und ist wahrscheinlich nicht kleiner als 1,0.
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In
dem L*a*b* Farbsystem besteht eine Möglichkeit, daß zusätzlich zu
dem b* der Wert von L* und der Wert von a* existiert. Jedoch unter
der Annahme, daß der
verwendete Kleber zur Ausbildung der Klebeschicht 13 vor
der Wirkung der Ätzflüssigkeit
farblos und transparent oder im wesentlichen farblos und transparent
ist, ist der Kleber selbst nach der Wirkung der Ätzflüssigkeit farblos und transparent
und es wird der Kleber optisch lediglich als leicht gelb gefärbt gesehen.
Daher kann die Farbe nach der Farbänderung durch den b* Wert alleine
dargestellt werden, welcher eine Farbe zwischen gelb (in dem Fall,
wo b* ein positiver Wert ist) und blau (in dem Fall, wo b* ein negativer
Wert ist) zeigt.
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Kleber,
welche eine Klebeschicht ausbilden können, die einen b* Wert in
dem Bereich von –6,0
bis 6,0 nach der Wirkung der Ätzflüssigkeit
aufweist, umfassen Acrylharze, Polyesterharze, Polyurethanharze,
Polyvinylalkoholharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharze und Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharze.
Beispiele von anderen Kleber, die hier verwendbar sind, umfassen
durch Wärme
härtbare
Harze und durch ionisierende Strahlung härtbare Harze, beispielsweise
durch Ultraviolett härtbare
Harz und durch Elektronenstrahl härtbare Harze. Unter diesen
ist ein Polyurethanharzkleber oder ein Kleber, bestehend aus einer
Mischung aus einem gesättigten
Polyester mit einem Isocyanathärtungsmittel
aufgrund seiner hohen Anhaftung und dem Auftreten von keiner signifikanten
Farbänderung
bei einem Kontakt mit einer Ätzflüssigkeit
bevorzugt. Insbesondere das gesättigte
Polyesterharz, d. h. das Hauptmittel des letzteren Klebers, ist
bevorzugt, da es eine gute Anhaftung sowohl an der Metallfolie als
auch auf dem Harzfilm besitzt, keine signifikante Farbänderung, selbst
bei einem Temperaturanstieg, bewirkt, eine zufriedenstellende Fluidität des Klebers
zur Zeit der Laminierung zur Verfügung stellen kann und eine Glasübergangstemperaturregulierung
durch die Regulierung des Molekulargewichts realisieren kann.
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Wenn
die Verwendung einer dünnen
Metallfolie gewünscht
ist, wird in vielen Fällen
elektrolytisches Kupfer verwendet. Die Oberfläche des elektrolytischen Kupfers
ist rauh, d. h. es besitzt eine Rauhheit Ra von etwa 0,1 bis 1,0 μm und ist
auffällig.
Daher kann das elektrolytische Kupfer geeignet auf der Sichtseite
nach einer Schwärzungsbehandlung
aufgebracht werden. Da jedoch zum Zeitpunkt des Laminierens Blasen
wahrscheinlich an die bzw. zu der Grenzfläche des Laminats eintreten,
ist die Verwendung eines Klebers, der eine Glasübergangstemperatur von 20 bis
100°C besitzt,
aus dem Gesichtspunkt einer Beziehung mit der Quetschtemperatur
zum Zeitpunkt des Laminierens bevorzugt. Wenn die Glasübergangstemperatur
in diesem Bereich liegt, kann die Anhaftung verbessert werden und
zur selben Zeit kann ein Härten
auf einem Niveau, das hoch genug ist, um die Blasen zu eliminieren,
realisiert werden. Weiters ist die Menge des angewandten Klebers vorzugsweise
1 bis 10 g/m2 auf einer Trockenbasis aus
dem Gesichtspunkt eines Ausfüllens
der Oberflächenunregelmäßigkeiten
des elektrolytischen Kupfers. Die Menge des angewandten bzw. aufgebrachten
Klebers in diesem Bereich ist vorteilhaft dahingehend, daß die Anhaftung
verbessert werden kann, ein ausreichendes Trocknen zum Zeitpunkt
des Beschichtens realisiert werden kann und selbst in dem Fall von
einer bestimmten Farbänderung
der b* Wert (absoluter Wert) auf dem Minimumwert gehalten werden
kann.
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Wie
dies in 2(b) gezeigt ist, wird eine
fotoempfindliche Harzschicht 15, welche in eine Resistschicht
in einem nachfolgenden Ätzprozeß eingebracht
werden kann, auf die Metallfolie 11 in dem derart erhaltenen
Laminat gestapelt. Die fotoempfindliche Harzschicht 15 kann
entweder positiv arbeitend oder negativ arbeitend sein. In den der
vorliegenden Erfindung beigeschlossenen Zeichnungen ist der Einfachheit
halber jedoch eine negativ arbeitende, fotoempfindliche Schicht
gezeigt.
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Wie
dies in 2(c) gezeigt ist, wird eine
ionisierende Bestrahlung, wie Ultraviolettlicht 17 durch
ein Muster 16 auf die gestapelte, fotoempfindliche Harzschicht 15 aufgebracht
bzw. angewandt. Alternativ kann das Belichten durch das Muster 16 durch
ein Verfahren, umfassend Elektronenstrahlscannen ohne die Verwendung
des Musters 16 ausgeführt
werden. D. h. das Belichten kann durch jedes Verfahren durchgeführt werden,
soferne ein musterartiges Belichten möglich ist. Wenn die fotoempfindliche
Harzschicht 15 negativ arbeitend ist, wird der belichtete
Teil gehärtet
und ist unlöslich
in einer Entwicklerlösung,
während
der nicht belichtete Teil in der Entwicklerlösung löslich ist. Andererseits wird,
wenn die fotoempfindliche Harzschicht 15 positiv arbeitend
ist, der belichtete Bereich zersetzt und ist folglich in der Entwicklerlösung löslich.
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Die
belichtete, fotoempfindliche Harzschicht 15 wird mit einer
Entwicklerlösung
entwickelt. In diesem Fall werden, da die Schicht in lösliche Teile
und nicht lösliche
Teile durch das obige Belichten unterteilt wird, die löslichen
Teile bzw. Bereiche gelöst
und entfernt, indem einer Entwicklerlösung, welche in Abhängigkeit
von der Art des fotoempfindlichen Harzes vordefiniert wurde, erlaubt
wird, daß sie
auf das belichtete, fotoempfindliche Harz 15 einwirkt.
Wie dies in 2(d) gezeigt ist, verbleibt,
wenn die fotoempfindliche Harzschicht 15 negativ arbeitend
ist, die gehärtete,
gemusterte, fotoempfindliche Harzschicht 15' von der Metallfolie 11 nicht entfernt.
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Ein Ätzen wird
dann unter Verwendung von der gehärteten, fotoempfindlichen Harzschicht 15', welche auf
der Metallfolie 11 als ein Resist nicht entfernt verblieben
ist, ausgeführt.
Das Ätzen
wird mit einer vorbestimmten Ätzflüssigkeit
ausgeführt,
bis die Metallfolie 11 in ihren Bereichen, die nicht mit
dem Resist bedeckt sind, durch Ätzen
entfernt ist, um Öffnungen
auszubilden. Wenn Öffnungen,
die eine vorbestimmte Form besitzen, ausgebildet wurden, ist das Ätzen vervollständigt bzw.
abgeschlossen. So wird, wie dies in 2(e) gezeigt
ist, eine Netzmetallfolie 11' mit
dicht angeordneten Öffnungen 11a zur
Verfügung
gestellt.
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Wenn
die gehärtete,
fotoempfindliche Harzschicht 15' als der Resist immer noch auf
der Metallfolie 11' zum
Zeitpunkt der Vervollständigung
des Ätzens
verbleibt, wird der Resist allgemein mit einer Resist entfernenden
Flüssigkeit
entfernt, um eine Netzmetallfolie 11' mit dicht angeordneten Öffnungen,
wie dies in 2(f) gezeigt ist, freizulegen.
So wird ein Laminat 10 zur Verfügung gestellt, worin eine Netzmetallfolie 11' auf einer transparenten
Substratfolie 14 durch eine Klebeschicht 13 gestapelt
wurde.
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In
dem Laminat aus wenigstens einem transparenten Substratfilm 14 und
einer Netzmetallfolie 11' mit dicht
angeordneten Öffnungen
kann, falls erforderlich, beispielsweise der Schritt eines Entfettens
oder Reinigens der Oberfläche
der Metallfolie 11, die herzustellen ist, oder der Schritt
eines Wegwaschens einer Resistensentfernungsflüssigkeit nach der Entfernung
des verbleibenden Resists zusätzlich
vorgesehen sein.
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In
dem Blatt 10 zur elektromagnetischen Abschirmung, welches
ein Laminat aus wenigstens einem transparenten Substratfilm, einer
Klebeschicht und einer transparenten Schicht zur Abschirmung von
elektromagnetischen Strahlen aus einer Netzmetallfolie mit dicht
angeordneten Öffnungen
ist, kann ein Schutzfilm auf die Seite des transparenten Substratfilms
und/oder die Netzmetallfolienseiten 11' aufgebracht werden. Der auf die
transparente Substratfilmseite aufgebrachte bzw. gestapelte Schutzfilm
kann die untere Oberfläche
des transparenten Substratfilms gegen Beschädigung bei einem Kontakt während der
Handhabung oder einen unbeabsichtigten Kontakt schützen, oder
kann die freigesetzte bzw. freiliegende Oberfläche des transparenten Substratfilms 14 gegen
Verunreinigung oder Angriff in den Schritten eines Bereitstellens
einer Resistschicht auf der Metallfolie 11 und Ätzens der
Metallfolie, insbesondere in dem Schritt des Ätzens schützen. Der auf die Metallfolienseite 11' gestapelte
Schutzfilm kann Metallfolienlinien bzw. -zeilen mit kleiner Breite,
die die Netzmetallfolie 11' ausbilden,
gegen Brechen bei Kontakt oder dgl. schützen.
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Wie
dies in 3 gezeigt ist, wird vorzugsweise
der Schutzfilm auf beide Seiten des Blatts 10 zur Abschirmung
von elektromagnetischen Wellen gestapelt, und wenn es der Fall erfordert,
wird der Schutzfilm abgeschält.
In diesem Fall ist die Abschälfestigkeit
vorzugsweise 5 mN/25 mm Breite bis 5 N/25 mm Breite, noch bevorzugter
10 mN/25 mm Breite bis 100 mN/25 mm Breite. Wenn die Abschälfestigkeit
in dem oben definierten Bereich liegt, kann eine unbeabsichtigte
Trennung des Schutzfilms bei einem Kontakt während der Handhabung oder bei
einem unbeabsichtigten Kontakt verhindert werden. Weiters kann,
wenn das Abstreifen des Schutzfilms erforderlich ist, die Trennung
bzw. Ablösung
der Netzmetallfolienseite 11' gemeinsam
mit dem Schutzfilm verhindert werden.
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Platte zur Abschirmung von
elektromagnetischen Wellen
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3 ist
ein schematisches Diagramm, das eine Platte bzw. Tafel bzw. ein
Paneel zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen zeigt, welche(s)
unter Verwendung des Blatts 10 zur Abschirmung von elektromagnetischen
Wellen gemäß der vorliegenden
Erfindung konfiguriert wurde. Die obere Seite von 3 ist die
Sichtseite und die untere Seite ist die Rückseite. Die Platte zur Abschirmung
von elektromagnetischen Wellen wird auf der Sichtseite eines Displays,
wie einem PDP (nicht dargestellt) angeordnet. In einer Platte 20 zur Abschirmung
von elektromagnetischen Wellen ist ein Sichtseitenfilm 30 (=
vordere Seite) durch die Klebeschicht 13 auf die Metallfolienseite 11' des Blatts 10 zur
Abschirmung von elektromagnetischen Wellen gestapelt, worin die
Netzmetallfolie 11' auf
den transparenten Substratfilm 14 gestapelt wurde (d. h.
auf die Sichtseite) (die Metallfolie 11' auf ihrer Klebeschichtseite 13 ist
gegebenenfalls mit der geschwärzten
Schicht 12 versehen). Der Sichtseitenfilm 30 umfaßt eine
druckempfindliche Klebeschicht 33, einen Film 32 und
eine mehrlagige Schicht 31, die in dieser Reihenfolge von
der Laminatseite 10 her gestapelt sind. Die Multilager-
bzw. Mehrlagenschicht 31 umfaßt eine Hartbeschichtung, eine
Antireflexionsschicht, eine Antifoulingschicht, die in dieser Reihenfolge
gestapelt sind. In 3 sind die Laminate 30, 10, 40, 50 und 30' gezeigt, während ein Raum
zwischen den Laminaten verblieben ist, um die gesamte Konstruktion
leicht zu verstehen. Tatsächlich sind
die fünf
Laminate, die in der Zeichnung gezeigt sind, direkt aufeinander,
ohne Freilassen von irgendeinem Raum bzw. Abstand gestapelt.
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Ein
im nahen Infrarot absorbierender Film 40, ein Glassubstrat 50 und
ein Rückseitenfilm 30' (Rückseite)
sind in dieser Reihenfolge auf der transparenten Substratfilmseite 14 in
dem Blatt 10 zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen
gestapelt. Der im nahen Infrarot absorbierende Film 40 umfaßt eine
druckempfindliche Klebeschicht 41, eine Absorptionsschicht 42 im
nahen Infrarot, einen Film 43 und eine druckempfindliche
Klebeschicht 44, die in dieser Reihenfolge von der Seite
des Blatts 10 zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen
gestapelt sind. Das Glassubstrat 50 ist zur Verfügung gestellt,
um die mechanische Festigkeit, die Selbsttragefähigkeiten oder die Ebenheit
der gesamten Platte 20 zur Abschirmung von elektromagnetischen
Wellen zur Verfügung
zu stellen. Der Rückseitenfilm 30' (= Rückseite)
umfaßt
eine druckempfindliche Klebeschicht 33', einen Film 32' und eine Multilager-
bzw. Mehrlagenschicht 31, die in dieser Reihenfolge von
der Seite des Glassubstrats 50 gestapelt sind. Die Mehrlagenschicht 31' beinhaltet
eine Hartbeschichtung, eine Antireflexionsschicht und eine Antifoulingschicht,
die in dieser Reihenfolge gestapelt sind. In dieser Ausbildung ist
der Rückseitenfilm 30' derselbe wie
der Sichtseitenfilm 30.
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Die
Platte 20 zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen,
die oben in bezug auf 3 beschrieben ist, ist lediglich
eine Ausbildung und umfaßt
vorzugsweise die obigen Laminate, die aufeinander gestapelt sind.
Falls es notwendig ist, sind jedoch Änderungen und Modifikationen
möglich.
Beispielsweise können
jegliche der Laminate oder Schichten weggelassen werden oder ein
Laminat, das eine Kombination von Funktionen von Schichten aufweist,
kann zur Verfügung
gestellt und verwendet werden.
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[BEISPIELE]
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(Beispiel 1)
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Ein
transparenter Polyethylenterphthalatharzfilm (= PET), der eine Breite
vom 700 mm und eine Dicke von 100 μm aufweist (ein Produkt von
Toyobo Co., Ltd., Lagernummer: A 4300) und eine Kupferfolie, deren eine
Seite geschwärzt
ist, welche eine Breite von 700 mm und eine Dicke von 10 μm aufweist
(ein Produkt von Furukawa Circuit Foil Co., Ltd., Lagernummer: BW-S)
wurden zur Verfügung
gestellt. Der PET-Film und die Kupferfolie wurden kontinuierlich
aufeinander durch Trockenlaminieren unter Verwendung eines härtbaren Zweikomponenten-Polyurethanharzklebers
(ein Produkt von Takeda Chemical Industries, Ltd.; eine Mischung aus
Takelac A 310 (Hauptagens, Tg = 20°C)/Takenate A 10 (Härtungsagens)/Ethylacetat
= 12/1/21 (Massenverhältnis);
wobei die Teile und das Mischverhältnis Massenteile bzw. Massenprozent
sind (dasselbe gilt nachfolgend)), so daß die geschwärzte Oberfläche nach
innen schaut. Ein Schutzfilm A (ein Produkt von Panac Kogyo K. K.,
Lagernummer: HT-25), bestehend aus einem PET-Film und einer druckempfindlichen
Klebeschicht, die auf den PET-Film gestapelt ist, und die eine Gesamtdicke
von 28 μm
aufweisen, in welchem die Oberfläche des
PET-Films entfernt von der druckempfindlichen Klebeschicht ist,
wurde einer Corona-Entladungsbehandlung
unterworfen, wurde dann mittels einer Laminatorwalze auf die Oberfläche des
PET-Films entfernt der Kupferfolie laminiert, um ein Laminat herzustellen,
das eine Konstruktion von Schutzfilm A/PET-Film/Klebeschicht/Kupferfolie
besitzt. Die Glasübergangstemperatur
des Hauptagens in dem Polyurethanharzkleber war 20°C und die Überdeckung
auf einer Trockenbasis des Polyurethanharzklebers war 6 g/m2.
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Kasein
wurde auf die Kupferfolienseite des so erhaltenen Laminats beschichtet
und die Beschichtung wurde getrocknet, um eine fotoempfindliche
Harzschicht auszubilden. Eine Maske mit einem darauf ausgebildeten
Muster wurde auf die Oberseite der fotoempfindlichen Harzschicht
aufgebracht und das Laminat wurde dann einer Kontaktbelichtung mit
ultraviolettem Licht unterworfen. Nach dem Belichten wurde eine
Entwicklung mit Wasser und eine Härtungsbehandlung ausgeführt, gefolgt
durch ein Backen bei 100°C,
um ein Resistmuster auszubilden. Das Muster der Maske war derart,
daß ein
Siebmuster mit einem Abstand: 300 μm, einer Linienbreite: 10 μm in einem
Bereich bzw. eine Fläche
von 600 mm × 800
mm ausgebildet wurde.
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Eine
Eisenchloridlösung
(Baume-Grad: 42, Temperatur 30°C)
wurde auf das Laminat mit einem darauf ausgebildeten Resistmuster
von ihrer Resistmusterseite gesprüht, um ein Ätzen durchzuführen. Danach
wurde das Laminat mit Wasser gewaschen und der Resist wurde dann
mit einer alkalischen Lösung
abgetrennt. Nach der Abtrennung wurden ein Waschen und Trocknen
ausgeführt,
um ein Laminat auszubilden, das eine Konstruktion aus Schutzfilm/PET-Film/Klebeschicht/Kupfersieb
besaß.
Ein ultraviolett härtbares
Urethanacrylat-Harz wird auf das Laminat auf seiner Kupfersiebseite
beschichtet. Ein nicht behandelter PET-Film wurde auf die Beschichtung
laminiert. Ultraviolettes Licht wurde dann auf die Anordnung aufgebracht
bzw. angewandt, um die Beschichtung zu härten, und der nicht behandelte
PET-Film wurde abgetrennt und entfernt. Der Zweck dieses Verfahrens
ist es, Trübungen,
die von den konkaven und konvexen Unebenheiten auf der Kupfersiebseite
herstammen, durch Ausfüllen
mit ultraviolett härtbarem
Harz zu eliminieren und um das Aussehen (Anwesenheit oder Abwesenheit
von Blasen) des Laminats vor dem Verfahren mit jenem des Laminats
nach dem Verfahren zu vergleichen.
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(Beispiel 2)
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Das
Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß ein Kleber,
der die folgende Zusammensetzung besitzt, verwendet wurde und die
Temperatur der Ätzflüssigkeit
auf 60°C
verändert
wurde, um die Ätzgeschwindigkeit
zu erhöhen. (Zusammensetzung
des Klebers)
| Gesättigtes
Polyesterharz (Vylon 200, | |
| hergestellt
von Toyobo Co., Ltd., | |
| Tg:
67°C) | 30
Teile |
| Isocyanathärtungsagens
(Handelsname: | |
| "XEL Härtungsagens", hergestellt von | |
| The
Inctec Inc.) | 3
Teile |
| Lösungsmittel
(Toluol/Methylethylketon | |
| = 1/1) | 70
Teile |
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(Vergleichsbeispiel 1)
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Das
Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß die Temperatur
der Ätzflüssigkeit
auf 60°C
verändert
wurde.
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(Vergleichsbeispiel 2)
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Das
Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß ein Kleber,
der die folgende Zusammensetzung besitzt, verwendet wurde und die
Temperatur der Ätzflüssigkeit
auf 60°C
verändert
wurde, um die Ätzgeschwindigkeit
zu erhöhen. (Zusammensetzung
des Klebers)
| Ultraviolett-härtbarer
Urethanacrylat-Kleber
(Tg: 102°C) | 30
Teile |
| Ethylacetat | 70
Teile |
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Auswertungstest
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Die
Blätter
zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen, die in Beispiel
1 und 2 und Vergleichsbeispiel 1 und 2 hergestellt wurden, wurden
verglichen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Die Inhalte der
Merkmale bzw. Werte in Tabelle 1 sind folgende.
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"b*" zeigt einen Wert,
der unter Bedingungen eines Transmissions- bzw. Übertragungsmodus, Lichtbedingungen
von D65 und Blickwinkel 2 Grad mit einem Spektrofotometer (Lagernummer:
CM-3700d, hergestellt von Minolta Camera Co., Ltd.) in einer derartigen
Weise gemessen wurde, daß die
Kupfersiebseite als eine Lichteinfallsseite verwendet wurde.
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"Blasen" zeigt die Anwesenheit
oder Abwesenheit von Blasen in der Klebeschicht, wie sie in einem Übertragungsmodus
von der Kupfersiebseite unter einem optischen Mikroskop beobachtet
wurden.
-
"Aussehen" zeigt Trübungen und
dgl., die von Blasen abgeleitet werden, wie sie in dem Transmissionsmodus
von der PET-Seite gesehen beobachtet werden. Tg des Klebers ist
die Glasübergangstemperatur des
verwendeten Klebers.
-
O
in der Auswertung von "Blasen" und "Aussehen" bedeutet, daß es kein
Problem betreffend "Blasen" oder "Aussehen" gibt. Tabelle 1
| | b* | Blasen | Aussehen | Tg
des Klebers |
| Beispiel
1 | 5,5 | O | O | 20°C 67°C |
| Beispiel
2 | 4,6 | O | O | 20°C |
| Vergl.
bsp. 1 | 6,8 | O | etwas
auffällige Färbung | |
| Vergl.
bsp. 2 | 2,3 | signifikant | trüb | 102°C |