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DE10260965A1 - Verfahren zur Steuerung eines Gargerätes, bei dem Gargut unter Wasserzufuhr erhitzt wird - Google Patents

Verfahren zur Steuerung eines Gargerätes, bei dem Gargut unter Wasserzufuhr erhitzt wird Download PDF

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DE10260965A1
DE10260965A1 DE2002160965 DE10260965A DE10260965A1 DE 10260965 A1 DE10260965 A1 DE 10260965A1 DE 2002160965 DE2002160965 DE 2002160965 DE 10260965 A DE10260965 A DE 10260965A DE 10260965 A1 DE10260965 A1 DE 10260965A1
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DE
Germany
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cooking
food
water
temperature
cooking space
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2002160965
Other languages
English (en)
Inventor
Ludger Mai
Peter Helm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH and Co KG
Original Assignee
MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Priority to DE2002160965 priority Critical patent/DE10260965A1/de
Publication of DE10260965A1 publication Critical patent/DE10260965A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/32Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens
    • F24C15/322Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens with forced circulation
    • F24C15/327Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens with forced circulation with air moisturising

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Abstract

In einem Verfahren zur Steuerung eines Gargerätes (10) wird Gargut unter Wasserzufuhr für die Dampferzeugung in einem Garraum (11) erhitzt. DOLLAR A Zu Beginn des Garvorganges wird die Temperatur (T) im Garraum (11) auf einen Maximalwert unterhalb von 100 DEG C, insbesondere unterhalb von 80 DEG C, begrenzt, während bereits Wasserzufuhr für die Dampferzeugung stattfindet.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Gargerätes bei dem Gargut unter Wasserzufuhr für die Dampferzeugung in einem Garraum erhitzt wird.
  • Gargeräte werden zunehmend auch mit einem Dampferzeugersystem ausgestattet, um mit Hilfe der dann entstehenden feuchten Garraumluft die Garergebnisse zu verbessern. Solche Gargeräte sind beispielsweise Kombi-Dämpfer, Dämpfgeräte oder auch Heißluftdämpfer. Sie dienen insbesondere der Zubereitung von Lebensmitteln für den Verzehr. Dabei wird der Dampf durch Einspritzen von Wasser direkt im Garraum erzeugt. Dafür wird Wasser in den Garraum zugeführt und dort in verschiedener Form verteilt und dadurch und durch die heiße Umgebung verdampft.
  • Zu diesem Zweck werden nach Konzepten beispielsweise aus der EP 0 233 535 B1 , der EP 0 383 366 B1 oder der EP 0 640 310 B1 Wasserzuleitungen eingesetzt, die das Wasser auf die Nabe des Gebläses eines Umlaufgebläses bringen. Da sich die Nabe dreht, wird durch die Zentrifugalkraft das Wasser von der Nabe auf die Gebläseradschaufeln geleitet und dort das Wasser möglichst in Tropfen zerlegt, die dann in der heißen Garraumatmosphäre verdampfen.
  • In Vorschlägen gemäß der DE 197 31 544 A1 und der DE 41 31 748 C2 sind jeweils innerhalb des Radialgebläserades als Vorzerstäubungselemente Scheiben vorgesehen, die sich mit der Nabe mitdrehen. In der EP 0 244 538 B1 und der EP 0 523 489 B1 werden jeweils ähnliche Konzepte vorgeschlagen, wobei dort das Wasser von außerhalb des Garraums achsparallel durch zentrale Durchführungen in die Nabe nach innen auf die Innenseite der Nabe gegeben wird, von wo es sich dann nach außen ebenfalls auf die Gebläseschaufeln verteilt.
  • Die Beheizung der Garraumatmosphäre entsteht dabei durch ein oder mehrere elektrische Heizelemente oder aber auch durch Wärmetauscherrohre, in denen ein heißes Medium strömt, und die dadurch ebenfalls als Heizelement wirken. Um die entstehende Hitze gleichmäßig zu verteilen, werden diese Heizelemente in der Regel im unmittelbaren Strömungsfeld des Gebläserades im Garraum angebracht.
  • Heißluftdämpfer weisen in der Regel mehrere Betriebsarten auf. Dämpfgeräte besitzen nur die Betriebsart Dämpfen. Die Betriebsart Dämpfen liegt im Temperaturbereich von 60 bis 130 °C, typischerweise 100 °C. Die Betriebsart Dämpfen ist durch eine hohe, gesättigte Wasserdampfkonzentration in der Garraumluft gekennzeichnet. Dies wird durch eine regelmäßige oder auch kontinuierliche Zugabe von Wasser in den Garraum erreicht.
  • Heißluftdämpfer oder Dämpfgeräte mit Einspritzsystemen zur Dampferzeugung weisen in der Regel relativ hohe spezifische Heizleistungen auf. Dies ist notwendig, da die Garraumheizung zum Teil gleichzeitig zur Dampferzeugung und zur Erhöhung der Garraumtemperatur verwendet wird. Weiterhin werden oft tiefgekühlte Garprodukte verwendet, die eine ausreichend dimensionierte Heizleistung zur richtigen Garung benötigen. Dadurch werden verhältnismäßig hohe Temperaturanstiegsgeschwindigkeiten im Garraum erreicht, vor allem dann, wenn nur eine Teilbeschickung mit Gargut vorliegt.
  • Zu Beginn des Garprozesses ist üblicherweise der Wasserdampfgehalt der Garatmosphäre sehr gering, dieser besitzt lediglich etwa den Wert der Umgebungsluft. Wenn der Garprozess gestartet wird, wird die Temperatur durch eine Regeleinrichtung auf ihren Sollwert gebracht. Aufgrund des Einspritzens von Wasser wird Dampf und ein Wassernebel erzeugt. Dies hat zur Folge, dass der Wasserdampfgehalt ansteigt. Die Luft wird aus dem Garraum über eine Entlüftung abgeführt. Nach einer gewissen Zeit ist die Garraumatmosphäre mit Wasserdampf gesättigt.
  • Der Anstieg von Temperatur und Wasserdampfgehalt erfolgt nicht zwangsweise synchron oder proportional. Vielmehr ist der Verlauf sehr stark von der gewählten Heizleistung und der jeweiligen Wasserdampfproduktionsrate (kg/h) abhängig. Die Wasserdampfproduktionsrate ist systemabhängig. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Systemen, beispielsweise die oben genannten Vorschläge.
  • Nachteilig am Stand der Technik ist, dass bei empfindlichen Produkten Gargutschädigungen auftreten können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Verfahren vorzuschlagen, bei dem eine möglichst schonende Zubereitung auch von empfindlichen Nahrungsmitteln möglich wird, ohne die Qualität des Garverfahrens im Übrigen zu gefährden.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zu Beginn des Garvorganges die Temperatur im Garraum auf einen Maximalwert unterhalb von 100 °C, insbesondere unterhalb von 80 °C, begrenzt wird, während bereits Wasserzufuhr stattfindet.
  • Mit dieser Lösung wird überraschend die Aufgabe gelöst.
  • Es hat sich nämlich bei Versuchen herausgestellt, dass die Garproduktschädigungen insbesondere zu Beginn des Dämpfprozesses auftreten. Außerdem stellte sich heraus, dass der Wasserdampfgehalt der Garraumluft im Vergleich zur Garraumtemperatur nur langsam ansteigt. Hier besteht offenbar ein Zusammenhang. Die bereits relativ hohe Temperatur führt bei empfindlichen, außen noch relativ trockenen Produkten tendenziell zu Schädigungen. Dem wird durch die Erfindung entgegengewirkt, und zwar sehr erfolgreich.
  • Von Vorteil ist es, wenn zunächst ein schützender Wasserfilm auf den Speisen erzeugt wird, bevor geheizt wird.
  • Ziel dieses Verfahren ist es, anfangsbedingte Garproduktschädigungen zu vermeiden. Dieses Verfahren kann in die Dämpffunktion nach dem Stand der Technik integriert werden, so dass der Bediener keine zusätzlichen Bedienungsschritte beachten muss.
  • Im Folgenden wird an Hand der beigefügten Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
  • 2 eine Darstellung des Verlaufs des Temperatur- und Wasserdampfgehalts über die Zeit in herkömmlichen Verfahren; und
  • 3 eine Darstellung des Verlaufs des Temperatur- und Wasserdampfgehalts über die Zeit in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Ein Gargerät, beispielsweise ein Kombidämpfer, ein Dampfgerät oder ein Heißluftdämpfer ist schematisch im Schnitt gesehen aus Sicht des Benutzers in 1 dargestellt. Dieses Gargerät 10 besitzt einen Garraum 11. In dem Garraum 11 ist ein Heizelement 12 auf der linken Seite vorgesehen, von dem im Schnitt lediglich schematisch zwei Windungen zu erkennen sind. Die Beheizung des Garraumes 11 kann entweder durch elektrische Heizelemente 12 erfolgen oder aber auch durch Heizelemente 12 in Form von Wärmetauscherrohren, in denen ein heißes Medium strömt. Auch andere Geräte zur Erzeugung von Wärme sind als Heizelement 12 einsetzbar.
  • Um die von dem Heizelement 12 erzeugte Wärme beziehungsweise die von ihm erwärmte Luft gleichmäßig im Garraum 11 zu verteilen ist ein Gebläse 20 vorgesehen. Dieses Gebläse 20 besitzt einen Lüftermotor 21, der ein Radialgebläserad 22 im Garraum 11 antreibt. Das Radialgebläserad 22 befindet sich innerhalb des Heizelements 12 und wird von diesem radial umgeben. Die Heizelemente 12 – ob elektrisch oder in Form von Wärmetauscherrohren – werden im Regelfall im unmittelbaren Strömungsfeld des Radialgebläserades 22 angebracht. Andere Anordnungen sind möglich, diese hat sich jedoch bewährt.
  • Ein weiteres wesentliches Element von Kombidämpfern mit Dampferzeugersystem und anderen Gargeräten 10 ist eine Wasserzufuhr 30. Diese führt Wasser über einen Wasserdosierer 31 und eine Wasserzufuhrleitung 32 in den Garraum 11. Am Wasseraustritt 33 wird Wasser abgegeben.
  • Schaut man sich gleichzeitig die Strömungspfeile 13 im Garraum 11 für das vom Heizelement 12 erhitzte und dem Gebläse 20 bewegte Gas an, so sieht man, dass dieses oben und unten im Garraum 11 von links nach rechts, also vom Gebläse 20 weg gefördert wird, während es zentral und um die Achse des Radialgebläserades 22 herum angesaugt wird, sich also in der 1 von rechts nach links bewegt. Diese Bewegung wird auch unterstützt durch ein Blech 14, das im Garraum 11 das Heizelement 12 abschirmt und so die vorbeschriebene Richtung der Strömungspfeile 13 erzwingt, die den Stromablauf des Gases beschreiben.
  • Durch Zersträuben der am Wasseraustritt 33 freigesetzten Wassertröpfchen entstehen sehr kleine Wassertröpfchen in der Atmosphäre des Gases im Garraum 11, die verdampfen und so im Laufe der Zeit den erwünschten Dampf erzeugen. Auch dieser Dampf folgt nun den Strömungspfeilen 13 im Garraum 11, abgeschirmt durch das Blech 14 wird also der Dampf mit den übrigen Gasen zunächst achsparallel nach rechts und dann letztlich im gesamten Garraum 11 verteilt.
  • 2 zeigt nun den Verlauf des Wasserdampfgehalts ϕ im Garraum 12 im Vergleich zur Temperatur T. Nach rechts ist die Zeit t aufgetragen, deren Größenordnung etwa Minuten oder Bruchteile von Stunden beträgt. Nach oben sind sowohl die Temperatur T in °C als auch der Wasserdampfgehalt ϕ in aufgetragen.
  • Die Temperatur T (dünne Linie) erreicht relativ schnell Ihren Sollwert von 100 °C. Der Wasserdampfgehalt ϕ (stärkere Linie) erreicht erst nach einem Zeitpunkt X seinen notwendigen Maximalwert. Es soll erwähnt werden, dass es bei Garraumtemperaturen ab 100 °C (bei Normbedingungen) keine Sättigungsgrenze mehr von Wasserdampf in Luft gibt. Wasserdampf ist ab 100 °C als ideales Gas zu sehen. Dies bedeutet, das 100% Wasserdampfgehalt eine Garatmosphäre aus reinem Wasserdampf darstellt.
  • Die Zeit X kann in der Praxis einen Zeitraum von ca. 1 bis 5 Minuten betragen. Die Zeit Y kann in 1 bis 2 Minuten erreicht werden. Das bedeutet, dass die Garprodukte für eine Zeit bis ca. 4 Minuten bei 100 °C gegart werden, ohne dass die Garraumatmosphäre eine wasserdampfgesättigte Atmosphäre aufweist. An der Garproduktoberfläche finden in diesem Zeitraum Austrocknungs- und bei höheren Temperaturen auch Siedeprozesse statt. Diese können empfindliche Garprodukte schädigen. Dazu zählen zum Beispiel Blattspinat, Mangold oder auch Brokkoli. Die Schäden sind in optischer und geschmacklicher Hinsicht relevant. Eine Kondensation der vorhandenen Garraumfeuchtigkeit auf der zunächst kalten Produktoberfläche bietet keinen Schutz, da der Wasserdampfanteil zu Beginn des Dämpfprozesses zu gering ist. Ein Vorheizen des Gerätes ohne Gargut in der Betriebsart Dämpfen ist hierfür wenig zweckmäßig, da bei der anschließenden Beschickungszeit mit Gargut der gesamte Wasserdampf aus dem Garraum 12 entweicht, da er ja zwecks der Beschickung geöffnet werden muss.
  • Der Inhalt des neuen Verfahrens ist, die Schäden an der Oberfläche dadurch zu vermeiden, dass zu Beginn des Garprozesses automatisch auf ein Aufheizen auf die Solltemperatur zunächst verzichtet wird, und zwar so lange, bis sich ein schützender Wasserfilm auf der Produktoberfläche gebildet hat. Dieser Wasserfilm bildet sich durch die oben erwähnte Wassereinspritzung (Dampferzeugungssystem). Bei Temperaturen unter 100 °C bildet das Einspritzsystem feine Wassertropfen, die aufgrund der geringen Temperatur nur zum kleinen Teil verdampfen. Die Tropfen werden durch das Gebläserad 22 im Garraum 12 gleichmäßig verteilt. Diese Tropfen legen sich unter anderem auf den Garproduktoberflächen an. Wenn die Garprodukte ausreichend mit Wasser benetzt sind, wird die Temperatur T auf den Sollwert (beispielsweise 100 °C) erhöht. Der Wasserdampfgehalt steigt nun mit der Zeit an. Die wasserbenetzte Garproduktoberfläche wird nun jedoch von der zunächst noch trockenen (nicht gesättigten) Garraumluft nicht beschädigt. Das Wasser schützt durch seinen Verdampfungsprozess auf der Oberfläche das Gargut vor den oben beschriebenen Schäden.
  • Um den Garprozess nicht unnötig zu verlängern, kann während der Wasserfilmbildungsphase jedoch auf eine niedrigere Temperatur als 100 °C aufgeheizt werden. In Bereichen unterhalb von 100 °C treten noch keine Qualitätseinbußen an Garproduktoberflächen auf. Um den Prozess weiter zu optimieren, können auch mehrere aufsteigende Temperatursollwertvorgaben vorliegen, die ein langsameres, kontrolliertes Aufheizen auf den Sollwert ermöglichen.
  • 3 zeigt ein Beispiel für einen erfindungsgemäßen, optimierten Prozessverlauf mit einer reduzierten Sollwertvorgabe an. Wiederum sind nach rechts die Zeit t und nach oben die Temperatur T in °C und der Wasserdampfgehalt ϕ in % aufgetragen.
  • Die Solltemperatur beträgt wie im obigen Beispiel 100 °C. Die Temperatur T wird zunächst jedoch beispielsweise auf 60 °C begrenzt. Zum Zeitpunkt B hat sich ein schützender Wasserfilm auf die Produkte gelegt. Je nach Wirkungsgrad des Dampferzeugungssystems wird dieser Zeitpunkt nach ca. 1 bis 3 Minuten erreicht. Die Garraumtemperatur wird nun auf seinen Sollwert erhöht. Der Wasserdampfgehalt hat sein Maximum jedoch erst zum Zeitpunkt D erreicht. Aufgrund des schützenden Wasserfilms tritt keine Gargutbeeinträchtigung im Zeitraum C bis D auf. Bis der Wasserfilm vollständig verdampft ist und damit seine schützende Wirkung verloren hat, ist der Zeitpunkt D erreicht und damit ist die kritische Phase des Prozesses beendet.
  • Die nötige Zeitdauer zum Erreichen eines geschlossenen Wasserfilms auf der Produktoberfläche kann durch Versuche ermittelt und in der elektronischen Steuerung fest hinterlegt werden. Wenn jedoch eine Einrichtung vorhanden ist, mit der die Gargutmenge oder Art bestimmt werden kann, oder wenn die Gargutmenge oder Art durch den Bediener angegeben wird, kann die Zeitdauer für die spezielle Menge oder Art durch hinterlegte Parameter in der Steuerung abgestimmt werden. Dadurch kann die Gardauer minimiert werden, ohne dass der Wasserfilm beeinträchtigt wird.
  • Das Verfahren wurde anhand eines Beispiels bei 100 °C erläutert. Grundsätzlich ist das Verfahren jedoch auch bei anderen Garraumtemperaturen als 100 °C sinnvoll. Vor allem der Temperaturbereich zwischen 80 °C und 100 °C ist für empfindliche Garprodukte gedacht.
  • 10
    Gargerät
    11
    Garraum
    12
    Heizelement
    13
    Strömungspfeile im Garraum
    14
    Blech
    20
    Gebläse
    21
    Lüftermotor des Gebläses
    22
    Radialgebläserad
    30
    Wasserzufuhr
    31
    Wasserdosierung
    32
    Wasserzufuhrleitung
    33
    Wasseraustritt
    t
    Zeit in Minuten
    T
    Temperatur in ° C
    φ
    Wasserdampfgehalt in %
    A
    Zeitpunkt
    B
    Zeitpunkt
    C
    Zeitpunkt
    D
    Zeitpunkt
    X
    Zeitpunkt
    Y
    Zeitpunkt

Claims (4)

  1. Verfahren zur Steuerung eines Gargerätes (10), bei dem Gargut unter Wasserzufuhr für die Dampferzeugung in einem Garraum (11) erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn des Garvorganges die Temperatur (T) im Garraum (11) auf einen Maximalwert unterhalb von 100 °C, insbesondere unterhalb von 80 C, begrenzt wird, während bereits Wasserzufuhr für die Dampferzeugung stattfindet.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der Temperatur und/oder überproportionale Erhöhung der Wasserzufuhr für eine vorbestimmte gargutabhängige Zeitspanne andauert, die ausreicht, damit sich ein schützender Wasserfilm auf das Gargut gelegt hat.
  3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur (T) im Garraum (11) über mehrere, aufeinanderfolgende, aufsteigende diskrete Sollwertvorgaben gesteigert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur (T) im Garraum (11) kontinuierlich, aber relativ zur Wasserzufuhr verlangsamt, gesteigert wird.
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