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DE10260845A1 - Elektrische Maschine, insbesondere Drehstromgenerator mit Gleichrichter-Baueinheit - Google Patents

Elektrische Maschine, insbesondere Drehstromgenerator mit Gleichrichter-Baueinheit Download PDF

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DE10260845A1
DE10260845A1 DE10260845A DE10260845A DE10260845A1 DE 10260845 A1 DE10260845 A1 DE 10260845A1 DE 10260845 A DE10260845 A DE 10260845A DE 10260845 A DE10260845 A DE 10260845A DE 10260845 A1 DE10260845 A1 DE 10260845A1
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DE
Germany
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air
diodes
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machine according
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Withdrawn
Application number
DE10260845A
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English (en)
Inventor
Gert Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/04Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for rectification
    • H02K11/049Rectifiers associated with stationary parts, e.g. stator cores
    • H02K11/05Rectifiers associated with casings, enclosures or brackets
    • H10W90/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine, insbesondere einen Drehstromgenerator (10) mit einer Gleichrichter-Baueinheit (11), bestehend aus einem Minusdioden tragenden Minus-Kühlkörper (24) und einem sandwichartig darüber angeordneten, Plusdioden tragenden Plus-Kühlkörpr (26), wobei die Verbindungsleiter (40) zum Verschalten der Dioden miteinander und mit einer Ständerwicklung (13) des Generators in Isolierstoff eingebettet sind. Um für Gleichrichter-Baueinheiten verschiedener Leistungsklassen standardisierte Kühlkörper verwenden zu können, wird vorgeschlagen, dass zwischen dem Minus- und Plus-Kühlkörper (24, 26) mindestens ein profiliertes Luftleitteil, insbesondere ein Luftleitblech (34, 35) derart angeordnet ist, dass es mit einem der Kühlkörper mindestens einen Lüftungskanal (36, 37) bildet, in dem mindestens ein Teil des von einem Lüfter (28) der Maschine erzeugten Kühlluftstromes (30) über mindestens eine der Minus- und Plusdioden hinwegströmt.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine, insbesondere einen Drehstromgenerator mit Gleichrichter-Baueinheit zur Versorgung eines Gleichstromnetzes, insbesondere eines Kraftfahrzeug-Bordnetzes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der EP 0 329 722 B1 ist es bekannt, den Minus-Kühlkörper, eine Verbindungsleiterplatte und den Plus-Kühlkörper sandwichartig übereinander an der Stirnseite des hinteren Lagerschildes der elektrischen Maschine anzuordnen. Die an den Dioden dieser Gleichrichter-Baueinheit auftretende Verlustwärme wird dabei von den Kühlkörpern aufgenommen und von diesen an einen Kühlluftstrom abgegeben, der von dem im Lagerschild umlaufenden Lüfter der Maschine stirnseitig angesaugt wird. Durch die relativ ungleichmäßige Kühlluftführung werden dort jedoch nicht alle Dioden gleich stark gekühlt, wodurch die Leistung der Gleichrichter-Baueinheit begrenzt wird.
  • Aus der DE 197 05 228 A1 ist es ferner bekannt, zur gleichmäßigeren Abführung der Verlustwärme in der Gleichrichter-Baueinheit den Plus-Kühlkörper im achsennahen Bereich mit axial verlaufenden Durchbrüchen für die Kühlluft zu versehen. Zur besseren Wärmeabfuhr sind dabei an den Durchbrüchen noch zusätzliche Kühlrippen angeformt. Außerdem sind dort zur besseren Verteilung der Verlustwärme die beiden Kühlkörper mit einer Zwischenisolation aufeinanderliegend am Lagerschild der Maschine befestigt und die Verbindungsleiter sind oberhalb des Plus-Kühlkörpers in Isolierstoff eingebettet.
  • Nachteilig bei den bekannten Ausführungen ist, dass hier für verschiedene Leistungsklassen und Baugrößen die Kühlkörper entsprechend unterschiedlich gestaltet und im Hinblick auf ihre Abmessungen, Oberflächen und Materialien dimensioniert werden müssen.
  • Mit der vorliegenden Lösung wird angestrebt, die Kühlkörper für mehrere Leistungsklassen und Baugrößen in einer kostengünstigen Standardausführung so zu gestalten, dass sie je nach Leistung der Gleichrichter-Baueinheit bei vorgegebener Umgebungstemperatur der Kühlluft mit einer zusätzlichen Kühlung aufrüstbar sind.
  • Die Gleichrichter-Baueinheit der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine hat mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 den Vorteil, dass die Kühlkörper für mehrere Leistungsklassen und Baugrößen kostengünstig in hohen Stückzahlen herstellbar sind und für größere Leistungen zusätzlich mit profilierten Luftleitteilen, vorzugsweise Luftleitblechen aufgerüstet werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Lüftungskanäle von den profilierten Luftleitblechen und den Kühlkörpern der Gleichrichter-Baueinheit so ausgebildet werden, dass sie für die thermisch am meisten belasteten Dioden einen entsprechend größeren Anteil des Kühlluftstromes führen. Dabei können die Kühlkörper so ausgelegt sein, dass sie in der untersten Leistungsklasse ohne zusätzliches Luftleitteil eine ausreichende Abführung der Verlustwärme gewährleisten. Andererseits können bei heißen Applikationen durch mehrere Luftleitbleche auch hohe Leistungsklassen und Baugrößen abgedeckt werden.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Merkmale.
  • Eine intensive Kühlung der in die durch Kühlkörper und Luftleitblech gebildeten Lüftungskanäle hineinragenden beziehungsweise dort angrenzenden Dioden lässt sich dadurch erzielen, dass die Lüftungskanäle zwischen dem auf der hinteren Stirnseite des Drehstromgenerators in einem Teilkreis um die Generatorachse angeordneten Minus- und Plus-Kühlkörper radial von außen nach innen verlaufen. Dabei sind zweckmäßigerweise mehrere radial verlaufende Lüftungskanäle mit jeweils mindestens einer Plus- oder Minusdiode über den Teilkreisumfang verteilt nebeneinander angeordnet. Die Ausbildung mehrerer solcher Lüftungskanäle lässt sich in einfachster Weise dadurch realisieren, dass das mindestens eine Luftleitblech über den Teilkreisumfang mäanderförmig gebogen beziehungsweise geprägt ist. Für eine intensive Kühlluft-Umspülung der Dioden sind in vorteilhafter Weise die Lüftungskanäle im Bereich dieser Dioden in Umfangsrichtung seitlich ausgebaucht. Ein guter Wärmeaustausch zwischen beiden Kühlkörpern und den profilierten Luftleitblechen lässt sich in vorteilhafter Weise dadurch erzielen, dass das mindestens eine profilierte Luftleitblech mit dem einen Kühlkörper fest verbunden ist und über eine vorzugsweise wärmeleitende Zwischenisolation am anderen Kühlkörper anliegt. Zur Erzielung eines größeren Kühlluftstromes für Gleichrichter-Baueinheiten höherer Leistungsklassen wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass zwei mäanderförmig gebogene beziehungsweise geprägte Luftleitbleche derart aufeinander gestapelt sind, dass ihre von den Luftleitblechen und dem mindestens einen der beiden Kühlkörper gebildeten Lüftungskanäle einen wabenförmigen Querschnitt haben. Für höhere Leistungsklassen ist besonders vorteilhaft, wenn jeder der beiden Kühlkörper auf seiner dem anderen Kühlkörper zugewandten Seite jeweils zwei aufeinander gestapelte Luftleitbleche trägt. In diesem Fall ist zweckmäßigerweise die Zwischenisolation zwischen den beiden paarweise gestapelten Luftleitblechen eingefügt.
  • Bei der Verwendung mehrerer Luftleitbleche wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass die in Isolierstoff eingebetteten Verbindungsleiter in Form einer Verschaltungsplatine als Zwischenisolation zwischen den Luftleitblechen der beiden Kühlkörper angeordnet ist. Zur Ansaugung zusätzlicher Kühlluft werden zweckmäßigerweise die Luftleitbleche im Bereich der Dioden mit axialen Luftdurchlässen versehen, welche mit entsprechend axialen Luftdurchlässen in dem den Dioden jeweils gegenüberliegenden Kühlkörper fluchten.
  • Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 das Schaltschema eines Drehstromgenerators mit einer Gleichrichter-Baueinheit,
  • 2 einen Längsschnitt der hinteren oberen Generatorhälfte mit der Gleichrichter-Baueinheit als erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 3 zeigt die Vorderansicht der Gleichrichter-Baueinheit nach 2 ohne Schutzkappe und ohne Verschaltungsplatine und
  • 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie IV-IV aus 3.
  • 5 zeigt einen Querschnittsausbruch einer Gleichrichter-Baueinheit als zweites Ausführungsbeispiel mit nur einem Kühlblech zwischen den Kühlkörpern,
  • 6 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel einen Querschnittsausschnitt einer Gleichrichter-Baueinheit mit zwei aufeinander gestapelten Luftleitblechen,
  • 7 zeigt als viertes Ausführungsbeispiel einen Querschnittsausbruch einer Gleichrichter-Baueinheit mit paarweisen Luftleitblechen auf jedem Kühlkörper,
  • 8 und 9 zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Gleichrichter-Baueinheit mit zwei Luftleitblechen im Querschnitt beziehungsweise Längsschnitt und aussenliegender Verschaltungsplatine und
  • 10 zeigt als letztes Ausführungsbeispiel eine Gleichrichter-Baueinheit im Längsschnitt mit einem Lagerschild als Minus-Kühlkörper.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 1 ist ein mit 10 bezeichneter Drehstromgenerator zur Versorgung eines Kraftfahrzeug-Bordnetzes mit einer Gleichrichter-Baueinheit 11 und einem Regler 12 im Schaltungsaufbau dargestellt. Der Drehstromgenerator 10 hat eine in Sternschaltung ausgeführte Ständerwicklung 13. In der Gleichrichter-Baueinheit 11 sind drei Diodenbrücken 14 aus jeweils zwei in Reihe geschalteten Dioden zu einer Gleichrichter-Brückenschaltung parallel geschaltet. Die Diodenbrücken 14 sind mit ihren Minusdioden 15 anodenseitig mit einem gemeinsamen Minuspol 16 und die Plusdioden 17 sind kathodenseitig mit einem gemeinsamen Pluspol 18 verbunden, wobei Minuspol und Pluspol den Gleichstromausgang des
  • 3 zeigt die Vorderansicht der Gleichrichter-Baueinheit nach 2 ohne Schutzkappe und ohne Verschaltungsplatine und
  • 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie IV-IV aus 3.
  • 5 zeigt einen Querschnittsausbruch einer Gleichrichter-Baueinheit als zweites Ausführungsbeispiel mit nur einem Kühlblech zwischen den Kühlkörpern,
  • 6 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel einen Querschnittsausschnitt einer Gleichrichter-Baueinheit mit zwei aufeinander gestapelten Luftleitblechen,
  • 7 zeigt als viertes Ausführungsbeispiel einen Querschnittsausbruch einer Gleichrichter-Baueinheit mit paarweisen Luftleitblechen auf jedem Kühlkörper,
  • 8 und 9 zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Gleichrichter-Baueinheit mit zwei Luftleitblechen im Querschnitt beziehungsweise Längsschnitt und aussenliegender Verschaltungsplatine und
  • 10 zeigt als letztes Ausführungsbeispiel eine Gleichrichter-Baueinheit im Längsschnitt mit einem Lagerschild als Minus-Kühlkörper.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 1 ist ein mit 10 bezeichneter Drehstromgenerator zur Versorgung eines Kraftfahrzeug-Bordnetzes mit einer Gleichrichter-Baueinheit 11 und einem Regler 12 im Schaltungsaufbau dargestellt. Der Drehstromgenerator 10 hat eine in Sternschaltung ausgeführte Ständerwicklung 13. In der Gleichrichter-Baueinheit 11 sind drei Diodenbrücken 14 aus jeweils zwei in Reihe geschalteten Dioden zu einer Gleichrichter-Brückenschaltung parallel geschaltet. Die Diodenbrücken 14 sind mit ihren Minusdioden 15 anodenseitig mit einem gemeinsamen Minuspol 16 und die Plusdioden 17 sind kathodenseitig mit einem gemeinsamen Pluspol 18 verbunden, wobei Minuspol und Pluspol den Gleichstromausgang des Drehstromgenerators 10 für den Anschluss einer Akkumulatorbatterie im Bordnetz des Kraftfahrzeuges bilden. Der Drehstromgenerator 10 hat einen Klauenpolläufer 19, dessen Erregerwicklung 20 über den Regler 12 mit einem geregelten Gleichstrom versorgt wird. Zur Abführung der in den Dioden 15 und 17 der Gleichrichter-Baueinheit 11 entstehenden Verlustwärme sind in bekannter Weise die Minusdioden in einem Minus-Kühlkörper und die Plusdioden in einem Plus-Kühlkörper eingesetzt und die Verbindungsleiter der Diodenbrücken 14 für den Anschluss der Dioden und der Ständerwicklung 13 sind in bekannter Weise in einer Schaltungsplatine in Isolierstoff eingebettet.
  • 2 zeigt den Längsschnitt durch den hinteren Teil des Drehstromgenerators mit der Gleichrichter-Baueinheit 11, die dort mittels Schrauben 22 stirnseitig am hinteren Lagerschild 23 des Drehstromgenerators 10 festgeschraubt ist. Die Gleichrichter-Baueinheit 11 besteht dort aus einem die Minusdioden 15 tragenden, plattenförmigen Minus-Kühlkörper 24, der Verschaltungsplatine 25 für die Anschlüsse der Dioden und der Ständerwicklung 13 und einem die Plusdioden 17 tragenden, plattenförmigen Plus-Kühlkörper 26, wobei diese Bauteile sandwichartig übereinander liegend am Lagerschild 23 befestigt sind. Die Verschaltungsplatine 25 bildet hier zugleich die Zwischenisolation zwischen Minus- und Plus-Kühlkörper 24, 26. Zur Kühlung der Gleichrichter-Baueinheit 11 ist an der hinteren Stirnseite des auf einer Läuferwelle 27 sitzenden Klauenpolläufers 19 ein Lüfterrad 28 befestigt, das durch stirnseitige Fenster 29 des Lagerschildes 23 Kühlluft axial ansaugt und radial über den hinteren Wickelkopf der Ständerwicklung 13 hinweg nach außen bläst. Dieser vom Lüfterrad 28 erzeugte Kühlluftstrom 30 wird von außen durch Ansaugschlitze 31, 32 einer die Gleichrichter-Baueinheit 11 einfassenden Schutzkappe 33 angesaugt und durchströmt die Gleichrichter-Baueinheit 11, bevor die Kühlluft zum Lüfterrad 28 gelangt.
  • Luftleitblech 34 zwischen den beiden Kühlkörpern 24, 26 angeordnet ist. Dort ist das Luftleitblech 34 einerseits mit dem Plus-Kühlkörper 26 fest verbunden und liegt andererseits über eine wärmeleitende Folie 42 als Zwischenisolation am Minus-Kühlkörper 24 an. Zur Fixierung des Luftleitblechs 34 ist der Plus-Kühlkörper 26 mit radial verlaufenden Nuten 43 versehen, in welche die am Plus-Kühlkörper 26 aufliegenden Bereiche des Luftleitblechs 34 eingesetzt und verschweißt sind.
  • 6 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel eine Gleichrichter-Baueinheit 11b, bei der zwischen den Kühlkörpern 24, 26 zwei mäanderförmig gebogene Luftleitbleche 34, 35 derart aufeinander gestapelt sind, dass die von ihnen und den beiden Kühlkörpern 26, 24 gebildeten Lüftungskanäle 36a, 37a einen wabenförmigen Querschnitt haben. Dabei sind die Luftleitbleche 34, 35 im Bereich der Diode 15 jeweils mit einem axialen Durchbruch 44 versehen, der als Luftdurchlass jeweils mit einem entsprechend axialen Luftdurchlass 45 in dem der Diode 15 gegenüberliegenden Kühlkörper 26 fluchtet. Durch diese Luftdurchlässe 45 gelangt ein Teil des Kühlluftstromes 30b in den jeweils dahinter liegenden Lüftungskanal 37a, wobei der jeweils durch diesen Luftdurchlass 45 des Plus-Kühlkörpers 26 ragende Anschlussdraht 41 der Diode 15 zusätzlich gekühlt wird.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß 7 tragen die beiden Kühlkörper 24, 26 auf ihren einander zugewandten Seiten jeweils zwei wabenförmig aufeinander gestapelte Luftleitbleche 34, 35, um bei einer Gleichrichter-Baueinheit 11c einer höheren Leistungsklasse eine größere Verlustleistung abführen zu können. Außerdem ist dort zwischen den beiden Kühlblechpaaren eine dem Wabenmuster der Luftleitbleche 34, 35 angepasste Verschaltungsplatine 25a als Zwischenisolation angeordnet. Auch dort ist im Bereich des Anschlussdrahtes 41 der Minusdiode 15 ein Luftdurchlass 45 im Plus-Kühlkörper 26 für den axialen Eintritt zusätzlicher Kühlluft in den Lüftungskanal 37b vorgesehen.
  • Eine Variante der Ausführungsform nach 6 zeigt das fünfte Ausführungsbeispiel nach 8 und 9. Dort werden die Lüftungskanäle 36c, 37c im Bereich der Dioden 15, 17 nicht gemäß 6 durch die zwei aufeinander gestapelten Luftleitbleche 34, 35 gebildet, sondern durch jeweils eines dieser Luftleitbleche 34, 35 und einem der Kühlkörper 24, 26. Außerdem ist dort die Schaltungsplatine 25b für die Anschlussdrähte 41 der Dioden 15, 17 oberhalb des Plus-Kühlkörpers 26 angeordnet. Aus 9 ist erkennbar, dass bei dieser Ausführungsform ein Teil 30a des Kühlluftstromes von außen durch die Lüftungskanäle 36c, 37c radial nach innen strömt und ein weiterer Teil 30b an den Luftdurchlässen 45 des Plus-Kühlkörpers 26 in Axialrichtung in die Lüftungskanäle 36c, 37c gelangt.
  • In einem letzten Ausführungsbeispiel gemäß 10 ist der Lagerflansch 23 auf der hinteren Stirnseite des Drehstromgenerators zugleich als Minus-Kühlkörper 24a ausgebildet, indem dort in nicht dargestellter Weise die Minusdioden 15 auf einem Umfangsabschnitt unmittelbar eingesetzt sind. Um einen möglichst ungestörten Austritt der Kühlluft aus den Lüftungskanälen 36c, 37c zu erhalten, die von den Kühlkörpern 24a, 26 und den profilierten Luftleitblechen 34, 35 gebildet werden, werden die Ausströmöffnungen 36d, 37d so angeordnet, dass sie einen größeren radialen Abstand zur Generatorachse 21 haben, je näher sie vor dem Lüfterrad 28 angeordnet sind. Außerdem sind die Lüftungskanäle 36c, 37c an ihren Ausströmöffnungen 36d, 37d zur Abstimmung der jeweiligen Kühlluftmenge mit Querschnittsverengungen versehen, indem die Luftleitbleche 34, 35 an den Ausströmöffnungen 36d, 37d Abbiegungen 46 aufweisen, die in den jeweiligen Lüftungskanal 36c, 37c ragen.
  • Im Rahmen der Erfindung lassen sich zahlreiche weitere Varianten bei der Ausbildung der Gleichrichter-Baueinheit mit den zusätzlichen Luftleitblechen realisieren. Anstelle einer Stromversorgung, bei der nach den 2 bis 10 der Minuspol der Gleichrichter-Baueinheit als Massepotential verwendet wird, kann alternativ auch der Pluspol als Massepotential dienen, wobei dann gegebenenfalls das Lagerschild 23 der Maschine als Plus-Kühlkörper benutzt werden kann. Ferner ist es alternativ zu den 2 bis 10 auch möglich, die Gleichrichter-Baueinheit auf der Innenseite des hinteren Lagerschildes der Maschine zu montieren. Ferner kann auch anstelle der Verschaltungsplatine zwischen den Luftleitblechen 34 und 35 sowie anstelle der Folie 42 auf dem Minus-Kühlkörper 24 eine derartige Folie zwischen den Luftleitblechen 34 und 35 eingesetzt werden, sofern dort an den Rändern der Folie 42 zur Vermeidung von Kurzschlüssen oder Kriechströmen ein ausreichender Abstand zwischen den Potentialen der Luftleitbleche 34, 35 sichergestellt wird. Außerdem können die plattenförmigen Kühlkörper auch mit Kühlrippen versehen sein und anstelle eines Luftleitbleches kann auch ein profiliertes Gussteil mit Luftleitrippen verwendet werden. In allen Fällen wird die in den Dioden erzeugte Verlustwärme sowohl direkt an den durch die Lüftungskanäle 36, 37 strömenden Teil des Kühlluftstromes als auch indirekt durch Wärmeleitung über die Kühlkörper an die Luftleitteile und von dort an die Kühlluft abgegeben.

Claims (18)

  1. Elektrische Maschine, insbesondere Drehstromgenerator (10), mit einer Gleichrichter-Baueinheit (11) zur Versorgung eines Gleichstromnetzes, insbesondere eines Kraftfahrzeug-Bordnetzes, mit einem mehrere Minusdioden (15) tragenden plattenförmigen Minus-Kühlkörper (24) und einem sandwichartig darüber angeordneten, mehrere Plusdioden (17) tragenden plattenförmigen Plus-Kühlkörper (26), sowie mit in Isolierstoff eingebetteten Verbindungsleitern (40) zum Verschalten der Minus- und Plusdioden miteinander und mit einer Ständerwicklung (13) des Drehstromgenerators, wobei zur Kühlung der Gleichrichter-Baueinheit ein Kühlluftstrom (30) über mindestens einen der beiden Kühlkörper hinweg von einem von einer Läuferwelle (27) des Drehstromgenerators angetriebenen Lüfter (28) ansaugbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Minus- und dem Plus-Kühlkörper (24, 26) mindestens ein profiliertes Luftleitteil, insbesondere ein Luftteilblech (34, 35) derart angeordnet ist, dass es mit zumindest einem Kühlkörper (24, 26) mindestens einen Lüftungskanal (36, 37) bildet, in dem mindestens ein Teil des Kühlluftstromes (30) über mindestens eine der Dioden (15, 17) hinwegströmt.
  2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Lüftungskanal (36, 37) zwischen den auf einer hinteren Stirnseite des Drehstromgenerators (10) in einem Teilkreis um die Generatorachse (21) angeordneten Minus- und Plus-Kühlkörper (24, 26) radial von außen nach innen verläuft.
  3. Elektrische Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine profilierte Luftleitblech (34, 35) mehrere über den Teilkreisumfang verteilt nebeneinander angeordnete radial verlaufende Lüftungskanäle (36, 37) mit jeweils mindestens einer Plus- oder Minusdiode (17, 15) aufweist.
  4. Elektrische Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Luftleitblech (34, 35) über den Teilkreisumfang mäanderförmig gebogen beziehungsweise geprägt ist.
  5. Elektrische Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungskanäle (36, 37) im Bereich der Dioden (15, 17) in Umfangsrichtung seitlich ausgebaucht sind.
  6. Elektrische Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Luftleitblech (34, 35) mit dem einen Kühlkörper (26) fest verbunden ist und über eine vorzugsweise als wärmeleitende Folie ausgebildete Zwischenisolation (42) am anderen Kühlkörper (24) anliegt.
  7. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der beiden Kühlkörper (24, 26), der mit dem Luftleitblech (34, 35) den mindestens einen Lüftungskanal (36, 37) bildet, radial verlaufenden Nuten (43) aufweist, in die Bereiche des Luftleitblechs (34, 35) zu dessen Fixierung eingesetzt sind.
  8. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei mäanderförmig gebogene beziehungsweise geprägte Luftleitbleche (34, 35) derart aufeinander gestapelt sind, dass ihre von den Luftleitblechen und dem mindestens einen der beiden Kühlkörper (24, 26) gebildeten Lüftungskanäle (36, 37) einen wabenförmigen Querschnitt haben.
  9. Elektrische Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitbleche (34, 35) im Bereich der Dioden (15, 17) mit axialen Durchbrüchen (44) versehen sind, welche mit entsprechenden axialen Luftdurchlässen (45) in dem den Dioden jeweils gegenüberliegenden Kühlkörper (24, 26) fluchten.
  10. Elektrische Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kühlkörper (24, 26) auf ihren einander zugewandten Seiten jeweils zwei aufeinander gestapelte Luftleitbleche (34, 35) tragen.
  11. Elektrische Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenisolation (25; 42) zwischen den beiden paarweise gestapelten Luftleitblechen (34, 35) eingefügt ist.
  12. Elektrische Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Isolierstoff eingebetteten Verbindungsleiter (40) in Form einer Verschaltungsplatine (25) als Zwischenisolation zwischen den Luftleitblechen (34, 35) der beiden Kühlkörper (24, 26) angeordnet sind.
  13. Elektrische Maschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lagerschild (23) auf der hinteren Stirnseite des Drehstromgenerators (10) einen der beiden Kühlkörper, vorzugsweise den Minus-Kühlkörper (24) bildet.
  14. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die axial übereinander angeordneten, radial verlaufenden Lüftungskanäle (36, 37), die von den Kühlkörpern (24, 26) und von mehreren Luftleitblechen (34, 35) gebildet werden, mit ihren Ausströmöffnungen (36d, 37d) einen größeren radialen Abstand zur Generatorachse (21) haben, je näher sie vor dem Lüfter (28} angeordnet sind.
  15. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Lüftungskanäle (36, 37) an ihren Ausströmöffnungen (36d, 37d) Querschnittsverengungen zur Abstimmung der Kühlluftmenge aufweisen.
  16. Elektrische Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverengungen aus Abbiegungen (46) der Luftleitbleche (34, 35) an den Ausströmöffnungen (36d, 37d) bestehen, die in den jeweiligen Lüftungskanal (36, 37) ragen.
  17. Gleichrichter-Baueinheit (11) für elektrische Maschinen, vorzugsweise Drehstromgeneratoren zur Versorgung eines Gleichstromnetzes, insbesondere eines Kraftfahrzeug-Bordnetzes, mit einem mehrere Minusdioden (15) tragenden plattenförmigen Minus-Kühlkörper (24) und einem sandwichartig darüber angeordneten, mehrere Plusdioden (17) tragenden plattenförmigen Plus-Kühlkörper (26), sowie mit in Isolierstoff eingebetteten Verbindungsleitern (40) zum Verschalten der Minus- und Plusdioden miteinander und mit der Ständerwicklung (13) des Drehstromgenerators, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Minus- und dem Plus-Kühlkörper (24, 26) mindestens ein profiliertes Luftleitteil, insbesondere Luftleitblech (34, 35) derart angeordnet ist, dass es mit zumindest einem der Kühlkörper (24, 25) mindestens einen Lüftungskanal (36, 37) bildet, an beziehungsweise in den mindestens eine der Minus- und Plusdioden (15, 17) angrenzt beziehungsweise hineinragt.
  18. Gleichrichter-Baueinheit nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Lüftungskanal (36, 37) zwischen dem Minus- und Plus-Kühlkörper (24, 26) radial von außen nach innen verläuft.
DE10260845A 2002-12-23 2002-12-23 Elektrische Maschine, insbesondere Drehstromgenerator mit Gleichrichter-Baueinheit Withdrawn DE10260845A1 (de)

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