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DE10258368A1 - Waferhalter - Google Patents

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DE10258368A1
DE10258368A1 DE10258368A DE10258368A DE10258368A1 DE 10258368 A1 DE10258368 A1 DE 10258368A1 DE 10258368 A DE10258368 A DE 10258368A DE 10258368 A DE10258368 A DE 10258368A DE 10258368 A1 DE10258368 A1 DE 10258368A1
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Jürgen Müller
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Forschungszentrum Juelich GmbH
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Forschungszentrum Juelich GmbH
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    • H10P72/7608
    • H10P72/57
    • H10P72/7611
    • H10P72/0608

Landscapes

  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Waferhalter mit mindestens einem Mittel zum Halten eines Wafers in einer vorgegebenen Position, wobei das Mittel derartig ausgestaltet ist, daß der Wafer nur an dessen unempfindlicher Außenkante durch das Mittel in seiner Position gehalten wird. DOLLAR A Vorteilhaft weist das Mittel dabei eine sich stetig verengende Geometrie auf und ist z. B. trichterförmig oder in Form eines Langlochs ausgestaltet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Waferhalter.
  • Bei der industriellen Produktion von Chips für die Halbleiterindustrie werden integrierte Schaltungen auf Träger-Halbleiterscheiben, nachfolgend Wafer genannt, durch verschiedene Verfahren hergestellt. Dabei werden die Wafer während der Bearbeitung und der Lagerung in sogenannten Waferhaltern aufbewahrt.
  • Aus DE 100 24 858 A1 ist eine Haltereinrichtung für einen Wafer zur Positionierung in einem Slot in einer Horde bekannt. Diese weist ein Ringelement und zumindest einen in das Ringelement einsetzbaren Haltering auf. Der Wafer ist innerhalb des Ringelements auf einer Auflagefläche positionierbar und wird von dem Haltering planarisiert so fixiert, daß in eingesetztem Zustand eine ursprüngliche Wölbung des Wafers aufgehoben ist. Nachteilig besteht diese Halterung aus einer aufwendigen Mehrfachanordnung verschiedener Ringeinrichtungen und Halteringen.
  • Aus dem Stand der Technik sind weiterhin Waferhalter bekannt, die für chemische Ätzverfahren und für Waferbearbeitungen wie Belackungen konzipiert sind. Der Wafer wird dabei durch ein Vakuum gehalten und gegen ein Prozeßmedium abgedichtet. Dabei kann ein Druckausgleich hinter dem Wafer durch Be- und Entlüftung erfolgen. In sogenannten Naßätzlinien können individuell Waferhalterungen so angeordnet sein, daß die Siliziumscheiben oh ne mechanische Beanspruchung im Ätzmedium gehalten werden. Nachteilig sind aus dem Stand der Technik bekannte Waferhaltungen vergleichsweise aufwendig konzipiert.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Waferhalter bereitzustellen, der einfach ausgestaltet ist und die Behandlung der Wafer durch Chemikalien oder durch Reinigung gestattet, wobei die Fläche des Wafers, auf der sich Strukturen befinden, nicht verunreinigt oder beschädigt werden. Die Aufgabe wird gelöst durch einen Waferhalter gemäß Hauptanspruch. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den rückbezogenen Ansprüchen.
  • Der Waferhalter weist Mittel zum Halten eines Wafers in einer vorgegebenen Position auf. Das Mittel ist derartig ausgestaltet, daß es den Wafer nur an dessen Außenkante in seiner Position hält.
  • Das Mittel des Waferhalters berührt den Wafer nur an dessen unempfindlicher Außenkante. Die Ober- und Unterseite des Wafers werden nicht berührt. Vorhandene empfindlichen Strukturen auf der Waferober- bzw. -unterseite werden nicht beschädigt, können andererseits aber bearbeitet werden.
  • Vorteilhaft weist das Mittel eine sich stetig verengende Geometrie auf, in der der Wafer gehalten wird.
  • Mit sich verengender Geometrie kann beispielsweise ein trichterförmig ausgestaltetes Mittel zum Halten des Wafers gemeint sein. Das trichterförmige Mittel verengt sich im Querschnitt betrachtet von oben nach unten stetig und weist in einer bestimmten Höhe eine Ebene auf, in der ein Wafer mit einer, der Ebene entsprechenden, Grundfläche aufgrund der Schwerkraft in waagerechter Position gehalten wird.
  • Unter waagerechter Position des Wafers ist auch eine schwache bis mäßige Neigung zu verstehen, so daß der Wafer entsprechend geneigt gehalten wird. Ein geneigter Wafer kann vorteilhafte Auswirkungen bei der Bearbeitung bewirken, wie weiter unten ausgeführt wird.
  • Der trichterförmige Waferhalter kann verschieden große Wafer aufnehmen und in dieser Position halten. Ein solches trichterförmiges Mittel ist insbesondere zum Halten runder Wafer geeignet.
  • Das Mittel kann auch in Form eines Langloches ausgestaltet sein.
  • Im Langloch wird der Wafer in senkrechter Position gehalten. Das Langloch verengt sich in Aufsicht gesehen an seinen Enden derartig, daß ein Wafer nur an seinen Außenkanten gehalten wird. Ein solcher Waferhalter ist somit insbesondere zum Halten eckiger Wafer, bzw. Waferteilstücke geeignet. Selbstverständlich kann zumindest ein runder Wafer auch in einem als Langloch ausgestalteten Mittel gehalten werden.
  • Das Mittel zum Halten des Wafers kann mindestens eine Rundung aufweisen.
  • Im Falle eines trichterförmigen Mittels weist dieses im Querschnitt eine bogenförmige Rundung auf, auf der der Wafer aufliegt und gehalten wird.
  • Im Falle eines als Langloch ausgestalteten Mittels weist dieses in der Aufsicht an seinen Enden zwei sich gegenüberliegende Rundungen in Form zweier halbkreisförmiger Bögen auf, an denen zwei Außenkanten eines Wa fers anliegen. Die halbkreisförmigen Bögen bilden jeweils eine sich verengende Geometrie in Bezug auf einen Punkt außerhalb des jeweiligen Bogens. Der weiteste Abstand eines halbkreisförmigen Bogens zum Bezugspunkt wird durch den Scheitelpunkt eines Bogens festgelegt. Das Langloch ist vorteilhaft so ausgestaltet, daß in den sich gegenüberliegenden halbkreisförmigen Bögen der Wafer gehalten wird, ohne daß dieser verkantet.
  • Durch eine derartig ausgestaltete Rundung bzw. Rundungen wird ein Wafer an dessen Außenkante oder Außenkanten punktuell in seiner Position gehalten. Die Bruchgefahr der Wafer während des Haltens ist minimiert.
  • Die Mittel zum Halten des Wafers werden zusätzlich von mindestens einem Stift begrenzt. Der Stift ist vorteilhaft als Rundstift mit kreisförmiger Grundfläche ausgebildet. Auch der Rundstift hält den Wafer wegen seiner abgerundeten Oberfläche nur punktuell und positioniert den Wafer zusätzlich im Waferhalter.
  • Im weiteren wird die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele und der beigefügten Figuren näher beschrieben.
  • 1 zeigt im Querschnitt einen Waferhalter 1 mit trichterförmigem Mittel 2 zum Halten eines Wafers.
  • 2 zeigt eine Ausschnittvergrößerung des trichterförmigen Mittels 2 zum Halten des Wafers.
  • 3 zeigt in Aufsicht einen Waferhalter 1 mit trichterförmig ausgestaltetem Mittel 2 zum Halten eines Wafers. Der Bezug zu 1 und 2 ist durch die Achsen A-A und B-B gegeben.
  • 4 und 5 zeigen in Aufsicht einen Waferhalter 11 mit zwölf als Langlöcher 12 ausgestalteten Mitteln zum Halten von maximal zwölf Wafern gleichzeitig.
  • 5 entspricht einer Aufsicht von oben auf die Langlöcher 12. 6 entspricht einer Aufsicht von unten auf die Langlöcher 12.
  • 6 zeigt im Querschnitt einen Waferhalter mit einem als Langloch ausgestalteten Mittel, wobei der Schnitt in Höhe von Rundstiften geführt wurde.
  • Alle Angaben in den Figuren sind in Millimeter bemessen.
  • Der Waferhalter 1 in 1 weist im Querschnitt ein sich trichterförmig verengendes Mittel 2 auf. Das sich trichterförmig verengende Mittel ist in der 1 durch die nicht schraffierte Fläche 2 dargestellt. In das trichterförmige Mittel wird ein Wafer (nicht dargestellt) gelegt. Der Wafer wird nur an dessen unempfindlicher Außenkante und je nach Größe des Wafers in einer bestimmten Höhe des trichterförmigen Mittels 2 in seiner Position gehalten. Das trichterförmige Mittel 2 weist randseitig eine Rundung 2a im R20-Maß auf. Die Rundung 2a hält den Wafer punktuell nur an dessen Außenkante und minimiert dabei dessen Bruchgefahr. Eine Grenzfläche 2d des trichterförmigen Mittels 2 begrenzt das Mittel 2 an das Vollmaterial 3 des Waferhalters 1. Das Vollmaterial 3 ist schraffiert dargestellt. Es weist am Boden eine Aussparung 9 auf. Dies dient der Gewichtsreduktion des Waferhalters 1. Die Aussparung 9 bewirkt, daß der Waferhalter 1 zwei Füße 8a und 8b aus Vollmaterial aufweist, auf die der Waferhalter 1 abgestellt wird.
  • Eine Aussparung 6 im Vollmaterial 3 ist oberhalb des Fußes 8b angeordnet. Die Aussparung 6 führt senkrecht durch das Mittel 2 mit Rundung 2a. Die Aussparung 6 unterbricht das Mittel 2 samt Rundung 2a an dieser Stelle. Dadurch kann ein Bearbeiter beispielsweise mit einer Pinzette unter den Wafer greifen und diesen aus dem Waferhalter 1 entnehmen.
  • In dem Fuß 8a ist von oben eine M8-Gewindebohrung 5 gegenüberliegend zu Aussparung 6 eingebracht. In die Gewindebohrung 5 kann eine Haltestange (nicht dargestellt) mit entsprechendem Außengewinde geschraubt werden. Diese dient als Griff und ist vorzugsweise so lang, daß sie während der Behandlung der Wafer in einem Flüssigkeitsbad aus der Flüssigkeit herausragt. Dann kann der Wafer im Waferhalter 1 z. B. in einer Flüssigkeit geschwenkt werden.
  • In 1 ist zudem ein Rundstift 4 dargestellt. In dem Ausführungsbeispiel sind, wie unten ausgeführt wird, jedoch zwei Rundstifte 4 vorgesehen. Selbstverständlich können noch mehr als zwei Rundstifte 4 vorgesehen sein.
  • Das trichterförmige Mittel 2 zum Halten des Wafers sowie Rundung 2a und das sich darunter befindliche Vollmaterial 3 sind um jeweils 6° in Richtung des Bearbeiters geneigt, so daß der höchste Punkt des Waferhalters 1 an Gewindebohrung 5 liegt. Entsprechend liegt der niedrigste Punkt des Waferhalters 1 oberhalb der Aussparung 6.
  • Die Aussparung 6 hat somit zusätzlich die Funktion, daß über sie Arbeitsflüssigkeit an die Unterseite des Wafers gelangt, so daß gleichzeitig mit der Oberseite auch die Unterseite des Wafers bearbeitet, das heißt z. B. entwickelt oder gereinigt und mit einer Flüssigkeit umspült werden kann.
  • Die Neigung kann selbstverständlich auch andere Werte annehmen, solange der Wafer in seiner Position verbleibt.
  • Aufgrund der Neigung dieser Teile des Waferhalters 1 können Blasen, die den Bearbeitungsprozeß des Wafers stören würden, in der Flüssigkeit an der Unterseite des Wafers entgegen der Neigung abperlen.
  • 2 zeigt eine Ausschnittvergrößerung des trichterförmigen Mittels 2. Eine Nut 7 ist oberhalb des Fußes 8a angeordnet. Der Schnitt verläuft durch eine von insgesamt zwei Nuten 7. Die Nuten 7 stellen Aussparungen dar, die senkrecht durch das trichterförmige Mittel 2, 2a hindurch führen. Blasen, die sich durch Eintauchen oder Schwenken des Halters 1 in einer Flüssigkeit bilden, oder die bei einem Ätzverfahren entstehen, perlen entlang der Waferunterseite entgegen der Neigung des Wafers in Richtung der Nuten 7 und entweichen dort. Damit stören sie den Bearbeitungsprozeß nicht länger. Gelöstes Material, z. B. Schmutz, Lack und so weiter kann andererseits nach Entnahme des Halters aus der Flüssigkeit von der Halbleiterscheibe abfließen.
  • Das Mittel 2 zum Halten des Wafers weist randseitig die Rundung 2a im R20-Maß auf. Durch diese Maßnahme wird die Bruchgefahr des Wafers minimiert. Auch eine solche Ausgestaltung des Mittels 2 ist demnach als trichterförmig im Sinne der Erfindung anzusehen.
  • In 3 ist der kreisförmige Waferhalter 1 in Aufsicht dargestellt. Das trichterförmige Mittel 2 zum Halten des Wafers weist einen oberen Rand 2b und einen unteren Rand 2c auf. Dazwischen verengt sich das Mittel 2 trichterförmig zum Mittelpunkt des Waferhalters 1 hin. Der obere Rand des Trichters 2b und der untere Rand 2c weisen einen Abstand von zehn Millimetern auf. An den oberen Rand schließt sich ein absatzförmiger Bereich aus Vollmaterial 3 an. An den unteren Rand 2c schließt sich die ebene Grenzfläche 2d an. Grenzfläche 2d begrenzt das trichterförmige Mittel 2 zum Vollmaterial 3.
  • Das Mittel 2 zum Halten des Wafers weist hier einen Gesamtdurchmesser von 100,5 Millimeter auf. Mit diesem Waferhalter 1 können Wafer mit einem Durchmesser von vorzugsweise 100 Millimeter gehalten werden. Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung auf ein solches Maß nicht beschränkt ist. Vielmehr können die Maße an einen zu bearbeitenden kreisförmigen Wafer beliebigen Durchmessers angepaßt werden. Das trichterförmige Mittel 2 ist aus Gründen der Platzersparnis exzentrisch zur Aussparung 6 hin ausgerichtet.
  • In der Aufsicht sind zwei Nuten 7 dargestellt, welche an die Gewindebohrung 5 angrenzen und zum Mittelpunkt des Waferhalters 1 gerichtet sind.
  • Zwei Rundstifte 4 liegen einander gegenüber und ragen so aus dem Vollmaterial 3 heraus, daß sie zusammen mit der erwähnten Haltestange ein gleichschenkliges Dreieck bilden, indem der Wafer in seiner Position gehalten wird. Der Griff der Haltestange sollte daher im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen Durchmesser von zwölf Millimeter aufweisen. Dann grenzt dieser wie auch die Rundstifte 4 mit den jeweils abgerundeten Außenflächen direkt an den Wafer. Die aus dem Vollmaterial 3 herausragenden Rundstifte 4 halten den Wafer also wie die Haltestange an dessen Position. Durch die Rundungen der Stifte, der Haltestange sowie des Mittels 2a zum Halten erfolgt eine punktuelle Fixierung des Wafers. Der Bewegungsspielraum für den Wafer wird dabei durch die Rundstifte 4 und die Haltestange minimiert.
  • Der Bezug zu den 1 und 2 ist durch die Ebenen A-A (2) und B-B (1) gegeben.
  • In den 4 und 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Waferhalters 11 mit als Langlöcher 12 ausgestalteten Mitteln zum Halten von Wafern in Aufsicht gezeigt. In den 4 und 5 ist nur eines der insgesamt zwölf dargestellten Langlöcher 12 mit Bezugszeichen versehen.
  • Der Waferhalter 11 gemäß 4 und 5 weist eine kreisförmige Grundfläche auf und besteht aus PTFE als Vollmaterial 13. Er umfaßt jeweils zwölf Langlöcher 12. Jeweils drei Langlöcher 12 bilden dabei eine Reihe. Hierzu sind die Langlöcher 12 in einem Abstand von fünf Millimetern, vom Mittelpunkt eines zum Mittelpunkt des nächsten Langloches 12 gemessen, hintereinander ange ordnet. Vier solcher Reihen bilden eine kreuzförmige Anordnung aus insgesamt zwölf Langlöchern 12.
  • In der Mitte des Waferhalters 11 befindet sich eine M6-Gewindebohrung 15. In die Gewindebohrung 15 wird, von oben gesehen, eine aus der Bildebene herausragenden Haltestange (nicht dargestellt) als Griff eingeschraubt. Auch diese Haltestange ist, wie für Ausführungsbeispiel 1, so zu dimensionieren, daß sie während der Bearbeitung der Wafer aus einer Flüssigkeit herausragt.
  • Jedes Langloch 12 ist so ausgestaltet, daß zwei sich gegenüberliegende halbkreisförmige Bögen 12a und 12b als Rundungen eine sich verengende Geometrie bilden. Jeder Bogen 12a, 12b weist hierzu einen Radius von 1,5 Millimeter auf. Die größte Distanz innerhalb eines Langlochs 12 beträgt elf Millimeter. In ein Langloch 12 wird ein Wafer oder Teilstück eines Wafers mit einem Durchmesser von beispielsweise zehn Millimeter senkrecht eingelegt. Der Spielraum beträgt für den Wafer somit einen Millimeter in Längsrichtung des Langlochs 12. Der Spielraum kann auch geringfügig größer sein, solange die Kanten des Wafers punktuell in den halbkreisförmigen Bögen 12a, 12b gehalten werden. Dies ist z. 8. dann zutreffend, wenn der Wafer bei Anschlag an das Ende eines halbkreisförmigen Bogens 12a im Halbkreis des gegenüberliegenden Bogens 12b verbleibt. Der Wafer ist somit insbesondere kantenförmig und liegt mit zwei seiner Kanten in den halbkreisförmigen Bögen 12a, 12b eines Langlochs 12. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sollte der Durchmesser des Wafers mindestens 9,5 Millimeter betragen. Dann ist gewährleistet, daß zwei Kanten des Wafers in den halbkreisförmigen Bögen punktuell gehalten werden.
  • Die Tiefe eines Langloches 12 bis zu den Rundstiften 14 ist so zu wählen, daß etwa die Hälfte bis Eindrittel des Wafers aus dem Halter 11 herausragen. Dadurch kann der Wafer mittels einer Pinzette an den Außenkanten senkrecht eingelegt bzw. entnommen werden.
  • In der Aufsicht von oben auf die Langlöcher 12 der 4 begrenzen jeweils zwei in der Zeichnung durch Vollmaterial 13 unterbrochene Rundstifte 14 die drei Langlöcher 12 einer Reihe nach unten. Die Rundstifte 14 fixieren die Unterkante des Wafers nach unten über die Schwerkraft. Vorteilhaft an den Rundstiften 14 ist, daß für die Wafer somit auch nach unten eine Punktauflage gegeben ist, die Ablagerungen an den Auflagestellen verhindert. An Stelle zweier Stifte 14 für ein Langloch 12 ist es aber auch denkbar, nur einen Stift mit größeren Abmessungen zu verwenden.
  • In der Aufsicht auf den Boden der 5 sind entsprechend die Rundstifte 14 als durchgezogene Linien dargestellt. Zentral um Gewindebohrung 15 ist ein quadratischer Sockel 16 aus Vollmaterial 13 angeordnet, in den das eine Ende der Rundstifte 14 hineinragt. Das andere Ende der Rundstifte 14 ragt jeweils in den Rand 17 des Waferhalters 11 hinein.
  • In 6 ist die Lage der Rundstifte 14 zueinander für zwei Langlöcher aus zwei aneinander angrenzenden Reihen angegeben. Die Löcher für die Stifte 14 werden als Preßpassungen gefertigt. Die Stifte 14 werden also in den Sockel 16 des Waferhalters 11 in entsprechende Bohrungen eingepreßt.
  • Die erfindungsgemäßen Waferhalter können zur Behandlung der Wafer durch Chemikalien oder Reinigung bei unterschiedlichen Temperaturen eingesetzt werden, wobei die Flächen des Wafers, auf der sich Strukturen befinden, nicht verunreinigt oder beschädigt werden. Die Wafer werden beim Schwenken in den verschiedenen Flüssigkeiten gut umspült, und der Verbrauch von teuren Chemikalien minimiert. Weiterhin kann speziell im ersten Ausführungsbeispiel die Halbleiterfläche während der Behandlung mit Chemikalien gut beobachtet werden, da sich die Wafer auf Grund der mehr oder weniger waagerechten Position der Wafer gut beobachten lassen und damit der Entwicklungsfortschritt eindeutig dokumentiert werden kann. Besonders im Vergleich zu Waferhaltern aus dem Stand der Technik, in denen eine senkrechte Aufbewahrung während der Prozesse vorliegt, wird viel weniger teure Prozeßflüssigkeit, wie z. B. bestimmte Chemikalien verbraucht.
  • Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Polypropylen (PP) als Material für die Waferhalter 1, 11 sind besonders geeignet, da diese Materialien weitgehend temperatur- und säurebeständig sind.
  • Es ist selbstverständlich, daß alle in den Figuren angegebenen Maße nur beispielhaft sind und insbesondere auch größere Maße vorstellbar sind. Zudem kann der Waferhalter in 2 selbstverständlich auch weniger oder mehr Langlöcher 12 aufweisen.

Claims (10)

  1. Waferhalter (1; 11) mit mindestens einem Mittel (2; 12) zum Halten eines Wafers in einer vorgegebenen Position, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (2; 12) derartig ausgestaltet ist, daß der Wafer nur an dessen unempfindlicher Außenkante durch das Mittel (2; 12) in seiner Position gehalten wird.
  2. Waferhalter (1; 11) nach vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet daß, das Mittel (2; 12) eine sich verengende Geometrie aufweist.
  3. Waferhalter (1; 11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein trichterförmiges Mittel (2), in dem der Wafer in waagerechter Position gehalten wird.
  4. Waferhalter (1; 11) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein als Langloch (12) ausgestaltetes Mittel, in dem der Wafer in senkrechter Position gehalten wird.
  5. Waferhalter (1; 11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (2; 12) mindestens eine Rundung (2a; 12a, 12b) aufweist.
  6. Waferhalter (1; 11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (2; 12) von mindestens einem Rundstift (4, 14) begrenzt ist.
  7. Waferhalter (1; 11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Polypropylen (PP) als Material für den Waferhalter.
  8. Waferhalter (1; 11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Griff, insbesondere eine senkrecht angeordnete Haltestange als Griff.
  9. Waferhalter (1; 11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch Aussparungen (6, 7), welche senkrecht durch das Mittel (2, 2a) zum Halten des Wafers führen.
  10. Waferhalter (1; 11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Nut (7) unterhalb des Wafers, über die Blasen aus einer Arbeitsflüssigkeit von der Unterseite des Wafers entweichen können.
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