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DE1025819B - Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein Schleifenbett - Google Patents

Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein Schleifenbett

Info

Publication number
DE1025819B
DE1025819B DED24108A DED0024108A DE1025819B DE 1025819 B DE1025819 B DE 1025819B DE D24108 A DED24108 A DE D24108A DE D0024108 A DED0024108 A DE D0024108A DE 1025819 B DE1025819 B DE 1025819B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tip
bed
rollers
loop
guiding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24108A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Koerner
Ludwig Wegmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DED24096A external-priority patent/DE1022542B/de
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED24108A priority Critical patent/DE1025819B/de
Publication of DE1025819B publication Critical patent/DE1025819B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B15/00Arrangements for performing additional metal-working operations specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B2015/0064Uncoiling the rolled product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Führen der Spitze eines hochgestellten Walzbandes über ein Schleifenbett Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist eine Vorrichtung zum Führen der Spitze eines hochgestellten Walzbandes über ein Schleifenbett, bei der als Führungsmittel für die Bandspitze zwei an sich bekannte Reihen angetriebener Rollen vorgesehen sind. Die Rollen sind unabhängig voneinander gegeneinander anstellbar gelagert und werden unmittelbar nach dem Einlaufen der Bandspitze angestellt, so daß die Bandspitze sicher erfaßt und in ein dem Schleifenbett nachgeordnetes Treibrollenpaar eingeführt werden kann. Das Anstellen bzw. Auseinanderfahren der Rollen erfolgt durch @Tagnetkolhen bzw. Federn. Für die Beeinflussung der -.\lagnetlcolben ist ein elektronisches Zählgerät vorgesehen, durch dessen Ausgangsimpuls die Stromkreise der l\-Tagnetkolben geschlossen werden. In dem Zählgerät kann für jedes Rollenpaar eine bestimmte Impulszahl eingestellt werden, die mit einer Impulszahl verglichen wird, die von einem Impulsgeber erzeugt wird, der auf einer dem Schleifenbett vorgeordneten Treibrolle angeordnet ist. Beim Zusammentreffen gleicher erzeugter und eingestellter Impulszahlen werden die zugehörigen Magnetkolben der Rollen betätigt. Die Rollen sind auf einem gemeinsamen Träger gelagert und -#verden durch das Schleifenbett hindurch in und außer Arbeitsstellung gebracht.
  • In manchen Bandwalzenstraßen isst es jedoch erforderlich, das Schleifenbett in seiner Längsrichtung zu unterteilen, damit bei der Herstellung von besonders dünnen Bändern das nachfolgende Band schon in Schleifen auf das Bett geworfen werden kann, bevor das erste Band aufgewickelt ist. Dünne Bänder lassen sich nämlich bekanntlich in so schmalen Schleifen werfen, daß man mit der halben Bettbreite auskommt. Dadurch kann die Bandfolge so gewählt werden, daß man auch bei der Herstellung besonders dünner Bänder in etw=a den gleichen Ausstoß erreicht wie bei der Erzeugung dicker Bänder.
  • Um auch in diesem Falle die Spitze des jeweils nachkommenden Bandes sicher in die dem Schleifenbett nachgeordneten Treibrollen einführen zu können, bevor das vorhergehende Band aufgehaspelt ist, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Rollenpaarrei:he quer zum Schleifenbett verschiebbar, gegebenenfalls auf einem Wagen anzuordnen. Der Wagen wird mit Hilfe bekannter Antriebs- und S:teuermi:ttel durch einen Bedienunigsmann der Haspelanlage oder auch selbsttätig in die einzelnen Arbeitsstellu:n:gen gefahren. Selbstverständlich kann an Stelle dies Wagens beispielsweise auch ein Schlitten eingesetzt werden.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Führungsvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Schleifenbett mit zugehöriger Haspelanlage in einer Draufsicht, in Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A des Bettes nach Fig. 1 mit den verfahrbaren Magen für die Führungsrollen "niedergegeben; Fig.3 zeigt einen Schnitt durch ein Schleifenbett, dadurch eitle Trennwand unterteilt werden kann. Mit 1 ist ein Schleifenbett bezeichnet, dem Treibrollenpaar 2, 3 und 4, eine rotierende Schere 5 sowie zwei Haspeln 6 und 7 nachgeordnet sind. Die rotierende Schere 5 ist quer zum Bett 1 verschiebbar angeordnet. damit auch die aus den Treibrollenpaaren 2 und 4 austretenden Bandspitzen geschopft werden können. Vor dem Schleifenbett ,t:lit ein @ch@eifenwerfer 8, dem das Banal durch die Treibrollen 10 und 11 zugeleitet wird. Zum Führen der Spitze des Bandes 9 sind erfindungsgemäß die Rollenreihen 16 und 17 vorgesehen. Jedes Rollenpaar 18 und 19 der Reihen 17 und 16 (Fig. 2) ist auf einem gemeinsain;n Träger 20 gelagert. Die Rollen 18 der Reihe 16 @üid unabhängig voneinander auf ihre Gegenrollen 19 hin anstellbar. Für diesen Zweck sind Magnetkolben 21 vorgesehen, durch welche die Rollen 18 gegen die Wirkkraft der Federn 22 auf das Band zu bzw. auf die Rollein 19 hin bewegt werden können. Die Träger 20 für die Rollenhaare 18 und 19 gleiten in Führungen 23, die auf dein Wagen 24 angeordnet sind. Die einzelnen Wagen 24 der Rollenpaare sind (in nicht dargestellter Weise) starr untereinander verbunden und können durch beliebige bekannte Verstellmittel auf den Schienen 25 quer zum Bett verschoben «-erden. An die Träger 20 greifen Winkelhebel 26 an, an die eine Zugstange 27 angelenkt ist, die mit einer beliebigen Verstellvorrichtung (Kurbeltrieb, Tlubkolben od. dgl.) verbunden sein kann.
  • Die Rollen 18 und 19 «-erden durch regelbare Gleichstrommotoren 28 angetrieben, so daß ihre Umfangsgeschwindigkeit der Laufgeschwindigkeit des Bandes angepaßt werden kann. Der Durchmesser der Rollen 18, 19 nimmt, in Laufrichtung der i )andspitze gesehen, um einen geringen Betrag zu, wodurch auf das Band ein schwacher Zug ausgeübt wird.
  • Der Schleifenwerfer 8 ist mit seinem (nicht dargestellten) Antrieb in horizontaler Ebene schwenkbar gelagert und außerdem mit einer Steuerung versehen, die es erlaubt, Frequenz und Amplitude der schw@ngenden Arme zu verändern, um sowohl schmale als auch breite Streifen werfen zu können und dabei die Schleifenfolge beliebig zu beistimmen.
  • Der Funktionsablauf der Führungsvorrichtung ist wie folgt: Sobald die Bandspitze in das (nicht dargestellte) Endgerüst einläuft, wird der Antrieb für die Treibrollen 10 und 11 eingeschaltet, deren Drehzahl an die Bandgeschwindigkeit angepaßt ist. Gleichzeitig werden die Führungsrollen 18, 19 durch das Schleif enbett hindurch in Arbeitsstellung gebracht, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Werden breite Streifen geworfen, so stehen die Rollen in der Mitte des Bettes, wie es in Fig. 1 dargestellt ist; bei schmalen Bändern werden die Rollen mit Hilfe des Wagens 24, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet, rechts und links der Bettmitte eingesetzt. In diesem Falle wird eine Trennwand 29 auf den Boden des Bettes 1 abgesenkt, die es in der I-litte unterteilt (Fig. 3). U'enn die Bandspitze in das Treibrollenpaar 2, 3 oder 4 einläuft, wird (in nicht dargestellter Weise) der Stromkreis 30 der Magnetkolben 21 geöffnet, so daß die Rollen 18 durch die Wirkkraft der Federn 22 von den Rollen 19 bzw. vom Band 9 gelöst werden. Gleichzeitig wird die mit der Zugstange 27 verbundene Verstellvorrichtung eingeschaltet und die Führungsrollen abgesenkt, so daß jetzt das Band 9 durch den Schleifenwerfer 8 in Schleifen auf das Bett 1 gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Führen der Spitze eines liocligestellten Walzbandes Tiber ein Schlingenbett mit in Laufrichtung der Spitze paarweise hintereinander angeordneten Führungsmitteln, die gemeinsam durch den Boden des Bettes hindurch in und außer Arbeitsstellung bringbar sind, bei der die Führungsmittel für die Bandispitze durch zwei an sich bekannte Reihen angetriebener Rollen gebildet sind, wobei die Rollen unabhängig voneinander gegeneinander anstellbar gelagert sind und die Anstellung jedes Rollenpaares unmittelbar nach Einlaufen der Bandspitze in das Rollenpaar erfolgt, nach Patentanmeldung D ?-1096 I b/7 a, gelceniizeichnet durch eine quer zum Schleifenbett gegebenenfalls auf einem Wagen verschiebbare Rollenpaarreihe. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Sch 17972 1b/7 a, Sch 17973 1 b/7 a ; deutsche Patentschrift Nr. 938183.
DED24108A 1956-10-20 1956-10-22 Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein Schleifenbett Pending DE1025819B (de)

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DED24108A DE1025819B (de) 1956-10-20 1956-10-22 Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein Schleifenbett

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DED24096A DE1022542B (de) 1956-10-20 1956-10-20 Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein Schleifenbett
DED24108A DE1025819B (de) 1956-10-20 1956-10-22 Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein Schleifenbett

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1025819B true DE1025819B (de) 1958-03-13

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ID=31888998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED24108A Pending DE1025819B (de) 1956-10-20 1956-10-22 Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein Schleifenbett

Country Status (1)

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DE (1) DE1025819B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938183C (de) * 1952-02-25 1956-01-26 Schloemann Ag Drallrollenfuehrung zum Hochstellen von oberflaechenempfindlichem Bandeisen an kontinuierlich arbeitenden Bandeisenstrassen
DE959635C (de) * 1955-05-17 1957-03-07 Schloemann Ag Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein zwischen dem letzten Fertiggeruest einer Bandwalzstrasse und einem Haspel mit vertikaler Achse angeordnetes Schleifenbett
DE959636C (de) * 1955-05-17 1957-03-07 Schloemann Ag Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein zwischen dem letzten Fertiggeruest einer Bandwalzstrasse und einem Haspel mit vertikaler Achse angeordnetes Schleifenbett

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938183C (de) * 1952-02-25 1956-01-26 Schloemann Ag Drallrollenfuehrung zum Hochstellen von oberflaechenempfindlichem Bandeisen an kontinuierlich arbeitenden Bandeisenstrassen
DE959635C (de) * 1955-05-17 1957-03-07 Schloemann Ag Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein zwischen dem letzten Fertiggeruest einer Bandwalzstrasse und einem Haspel mit vertikaler Achse angeordnetes Schleifenbett
DE959636C (de) * 1955-05-17 1957-03-07 Schloemann Ag Vorrichtung zum Fuehren der Spitze eines hochgestellten Walzbandes ueber ein zwischen dem letzten Fertiggeruest einer Bandwalzstrasse und einem Haspel mit vertikaler Achse angeordnetes Schleifenbett

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