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DE1025710B - Verfahren und Maschine zum Wickeln von konischen Huelsen, insbesondere Textilhuelsen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Wickeln von konischen Huelsen, insbesondere Textilhuelsen

Info

Publication number
DE1025710B
DE1025710B DEM15605A DE1025710A DE1025710B DE 1025710 B DE1025710 B DE 1025710B DE M15605 A DEM15605 A DE M15605A DE 1025710 A DE1025710 A DE 1025710A DE 1025710 B DE1025710 B DE 1025710B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
double
segment
paper web
sleeves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM15605A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Majer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM15605A priority Critical patent/DE1025710B/de
Publication of DE1025710B publication Critical patent/DE1025710B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31CMAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31C7/00Making conical articles by winding
    • B31C7/02Forming truncated cones
    • B31C7/04Forming truncated cones on two or more mandrels

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Wickeln von konischen Hülsen, insbesondere Textilhülsen Die Erfindung bezieht sich auf das. Wickeln von konischen Hülsen,, insbesondere von Textilhülsen unter Verwendung doppelspindl@iger Hülsenwickelmasch:inen.
  • Es ist bereits bekannt, bei Maschinen dieser Art die Papierbahn im rechten Winkel oder schräg von, der Seite zwischen die beiden Wickelspindeln einzuführen und durch ein Fassonmesser ein Doppelsegment, das zwei Hülsen entspricht, von der Papierbahn abzutrennen: und so weit zu drehen, daß die Trennlinie der beiden; Einzelsegmente über ein zwischen den, Spindeln angeordnetes Trennmesser zu liegen kommt, um hierauf die Teilung in die Einzelsegmente und deren seitliche Wegführung zu den Wickelspindeln zu bewerkstelligen.
  • Es ist auch bekannt, das von der Papierbahn abgeschnittene Doppelsegment nicht um. einen in seiner Fläche liegenden Punkt zu drehen, sondern, um einen. außerhalb derselben:, aber zwischen den Wickeilspindeln liegenden Punkt zu schwenken.
  • Dieses Verfahren, bei welchem somit die Teilung des Doppelsegmentes. an einer durch bloßes Verdrehen: oder eine kleine Schwenkung des Doppelsegmentes, zwischen den Spindeln erreichbaren Stelle erfolgt, eignet sich ohne weiteres für die Herstellung von leichten konischen Hülsen:, bei denen: entsprechend schmale Papierbahnen verwendet werden, weil in diesem Fall der gegenseitige Abstand der Wickelspindeln, der mindestens. größer sein muß als die Papierbahnbreite, um die Drehung oder Schwenkung des Doppelsegmentes zwischen ihnen zu gestatten., noch in erträglichen Grenzen: bleibt. Da nämlich der Abstand der Wickelspindeln - wie erwähnt - von der Breite der Papierbahn abhängt und ein,-größerer Abstand einen größeren Weg der zur- seitlichen Wegführung der erzielten Einzelsegmente: zu den Wickelspindeln dienenden Transportzangen. bedingt, ist die Leistung der Maschine um so, günstiger, je kleiner der Abstand der Wickelspindeln voneinander ist.
  • In letzter Zeit ist man dazu übergegangen, auch schwere, d. h. viellagige Hülsen. mit größerem Durchmesser und stärkerer Konizität als üblich, die vorher nur auf einspindligen. Maschinen hergestellt wurden., auf zweispindligen Maschinen herzustellen:. Dabei ergibt sich die Notwendigkeit, Papierbahnen zu verwenden, deren Breite bis zum 5fachen. der Hülsenlänge beträgt.
  • Das hat bei Anwendung des bisherigen Verfahrens einen großen. Abstand der Wickelspindeln und damit eine Herabsetzung der Maschinenleistung zur Folge.
  • Es ist nun bereits bekannt, von einer schräg, aber fast parallel zur Wickelspindelachse zugeführten Papierbahn. ein Doppelsegment weit außerhalb, des Spindelbeteiches abzuschneiden 'und um einen: in .der Vorschubrichtung der Papierbahn. ebenfalls weit außerhalb. des Wickelspindelbereiches liegenden Punkt zwischen die Wickelspindel hinein über das Trennmesser zu schwenken. Man kann bei dieser Einsrichtung Papierbahnen beliebiger Breite verarbeiten., weil die Abtrennung des Doppelsegmentes außerhalb des Spindelbereiches und getrennt von der Teilstelle des Doppelsegmüntes erfolgt.
  • Infolge des Transportes-- des Doppelsegmentes von der Stelle, wo es von der Papierbahn abgeschnitten wird, zu seiner Teilstelle durch eine Schwenkbewegung, beschreibt das Doppelsegment zwischen den Wickelspindeln -aber aber eine bogenförmige Bahn, die einen größeren Abstand der Wickelspindeln erfordert als der Höhe des Seagmentes- entspricht. Außerdem ist. es ein: wesentlicher Unterschied,-ob die Papierbahn senhrecht zu den Spindeln ader parallel dazu eingeführt wird, da im letzteren Fa,11-die Übersichtlichkeit, Zugänglichkeit und Regulierungsmöglichkeit der Maschine erschwert wird. -Andererseits werden meist Aufdrucke, zuweilen besonders große Aufdrucke auf die Papierbahn verlangt,--die sehr genau ausgeführt werden müssen. Hierzu gibt die Zuführung der Bahn send:recht zu- den Spiilidelüclis:en die Möglichkeit, die. Druckwerke unmittelbar links und rechts von der Bahn nahe vor der Ab@trennstelle des Doppelsegmentes leicht zugänglich und in. einfacher Weise, anzuordnen. Bei Parallelzuführung der Bahn -ist die Anordnung der Druckwerke wesentlich -verwickelter. Die Druck-. werke sind nicht so zugänglich und vor allem können sie nur in großem Abstand von der Schnittstelle an,-geordnet werden, - wodurch =leicht Unstimmigkeiten zwischen Drück und Schnitt auftreten.. Gemäß der Erfindung wird beim Wickeln von konischen Hülsen auf doppelspindligen Hülsenwickelmaschinen, insbesondere von viellagigen Textilhülsen mit größerem Durchmesser und gegebenenfalls stärkerer Konizität als üblich, bei dem von der im rechten Winkel zu den beiden Wickelspindellängsa,chsen zugeführten Papierbahn ein Doppelsegment, das zwei Hülsen entspricht, abgetrennt, hierauf mit der Trennlinie der Segmente über ein; Teilmesser gedreht und geteilt wird', worauf die getrennten. Segmnente je einer Wickelspindel zugeführt werden, so. verfahren., daß das der Papierbahn entnommene Doppelsegment nach. .erfolgter Drehung zuerst um ein bestimmtes Maß, im wesentlichen in der Laufrichtung der Papierbahn., verschoben und dann erst geteilt wird.
  • Gemäß der Erfindung s.in;d somit getrennte Schnittstellen für das Doppelsegment einerseits und, für die Teilung in Einzelsegmente andererseits in-\,lerb@indung mit der Senkrechtzuführung der Papierbahn und Drehung des Doppelsegmentes vorgesehen. Infolgedessen entfallen die oben angeführten Nachteile der bekannten Wickelverfahren, der Abstand der Wickelspindeln kann auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden, und die Leistung ,der Maschine wird durch die Verringerung der Leerlaufwege der Segmente wesentlich gesteigert.
  • Zur Durchführung dieses. Verfahrens ist eine Maschine vorgesehen, die Schneidemesser zur Abtrennung des Doppelsegmentes von der Papierbahn, eine Drehstelle und eine in Bahnrichtung in der Achse der Wickelspindeln liegende Teilstelle für die Doppelsegmente besitzt. Erfindungsgemäß weist bei einer solchen Maschine die Drehstelle von der Teilstelle einen Abstand auf, der mindestens zwei Drittel der Länge des längsten, auf der Maschine verarheitbaren, Segmentes entspricht. Dabei ist der gegenseitige Ab,-stand der Wickelspindellager voneinander so gering, wie es die Breite des breitesten. auf der Maschine verarbeitbaren Segmentes bzw. die Länge der Trennmesser zuläßt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der Maschine gemäß der Erfin,ditng.
  • Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung der Maschine; Fig. 2 dient zur Erläuterung einer Einzelheit.
  • Die Papierbahn 1 wird an die beiden Fassonmesser 2 und 3 herangeführt. Die beiden Messer schneiden, von dieser Papierbahn ein Doppelsegment 4, 5 ab. Nach deT Trennungslinde 6 ist. das Doppelsegment für die weitere Verarbeitung zu teilen. Das. abgeschnittene Doppelsegment 4. 5 wird in. an sich bekannter Weise durch einen Drehbolzen 7 so verdreht, daß die Trennlinie 6 etwa quer zur Laufrichtung der Papierbahn zu liegen kommt.
  • Durch eine Vorholzange 8 wird das verdrehte Doppelsegment: 4, 5 in Laufrichtung der Papierbahn 1 so weit vorgezogen, bis die Trennlinie 6 mit der zwischen, den Wickelspindeln 10, 11 angeordneten Teilstelle 9 fluchtet. Die Wicke@lspind.eln 10, 11 liegen. außerhalb-des Drehbereiches des Doppelsegmentes und. sind einander so nahe gerückt, wie das die Länge der herzustellenden Hülsen bzw. die Länge der die Teilstelle bildenden Trennmesser zuläßt.
  • Fig. 1 zeigt ein abgeschnittenes Doppelsegment in der gedrehten Stellung bei 4', 5' und. nach dem Vorhollen bei 4", 5". In dieser Stellung befindet sich die Trennlinse 6 über der Teilstelle 9, von wo die beiden Einzelsegmente nach der Teilung in bekannter Weise im Sinne der eingezeichneten Pfeile in. die Stellung 4"', 5"' und damit den, beiden Witkelspinde-ln 10. 11 zugeiführt werden. Um verschiedene Papierbahnbreiten verarbeiten bzw. Hülsen von verschiedener Länge erzeugen zu können., ohne d'aß deshalb, einte Verstellung des Hubes der ""To.rholzange 8 notwendig wäre, wird Vorsorge getroffen, daß die, Trennlinie 6 immer denselben Abstand vom llittelpun.kt des Drehbolzens 7 erhält, wodurch die Einstellung für verschiedene Hülsenarten wesentlich vereinfacht wird.
  • Zum Beispiel wird zur Herstellung von Hülsen mit gleicher Konizität, aber größerer Wandstärke eine entsprechend breitere Papierbahn so zugeführt, d'aß die Längsmittellinie der breiteren Bahn mit derjenigen der dargestellten Bahn übereinstimmt, so daß also die breitere Bahn an jeder Seite um den halben Breitenunterschieid über die dargestellte Bahn hinausragt, und nicht etwa so, daß eine Kante der Bahn, z. B. die linke, immer an die gleiche Stelle kommt und nur die andere Kante je nach der Bahnbreite versetzt ist.
  • Soll dagegen eine Hülse von gleicher Wandstärke aber größerer Länge hergestellt werden, so ist die Papierbahn. bzw. ihre vordere Kante 5 a gegenüber der Vorderkante 5 des schmäleren Doppelsegmentes gemäß Fig. 2 so weit vorzuziehen bzw. nach links zu verschieben;, bis ihre Trennlinie mit der Trennlinie des schmäleren Doppelsegmentes für die Hülse geringerer Länge wieder aafeinanderzuliegen kommen. Hierbei ist der Abstand der Trennlinie 6 vom Drehpunkt 7 der Papierbahn. mit a. und der Weg der Vorholzange entsprechend dem Abstand 6' in der gedrehten Papierbahn vom Trennmesser 9 mit b bezeichnet. Es, ist ohne weiteres verständlich, da.ß bei gleichem Abstand a auch immer ein gleicher Weg b erzielt und jede sonst notwendige Verstellung der Vorholzange erspart wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Wickeln von, konischen Hülsen auf doppelspindligen Hülsenwickelmaschinen, insbesondere von viellagigen Textilhülsen mit größerem Durchmesser und gegebenenfalls stärkerer Konizität als üblich, bei dem von der im rechten Winkel zu den beiden Wiclelspindtllängtsachsen zugeführten Papierbann, ein Doppelsegment, das zwei Hülsen entspricht, abgetrennt, hierauf mit der Trennliniie der Segmente über ein Teilmesser gedreht und geteilt wird, worauf die getrennten Segmente je einer Wickelspindel zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das der Papierbahn. (1) entnommene Doppelsegment (4, 5) nach. erfolgter Drehung zuerst um ein bestimmtes Maß im wesentlichen in der Laufrichtung der Papierhahn verschoben und dann erst geteilt wird.
  2. 2. Verfahren. zum Wickeln von konischen Hülsen verschiedener Höhe und Wandstärke nach An,-sprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von. der Breite der Papierbahn und der Höhe der abzuschneidenden Segmente die Papierbahn derart parallel zu ihrer Laufrichtung verschoben wird:, daß der Drehpunkt (7) des Doppelsegmenteis von der Trennlinie (6) stets dengleichen Abstand aufweist.
  3. 3. Doppelspindlige Hülsenwickelmasehine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit Schneidmessern zur Abtrennung des Doppedsegmentes von, der Papierbahn, einer Drehstelle und einer in Bahnrichtung in der Achse der Wickelspindeln liegenden Teilstelle fürdieDoppelsegmente, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstelle (7) von der Teilstelle (9) einen Abstand aufweist, der mindestens zwei Drittel der Länge des längsten auf der Maschine verarbeitbaren Segmentes entspricht, und daß der gegenseitige Abstand der Wickelspindellager voneinander so, gering ist, wie es die Breite des breitesten auf der Maschine verarbeitbaren Segmentes zuläßt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 548 932; schweizerische Patentschriften Nr. 33 573, 4088; französische Patentschriften Nr. 592 316, 458 166.
DEM15605A 1952-09-22 1952-09-22 Verfahren und Maschine zum Wickeln von konischen Huelsen, insbesondere Textilhuelsen Pending DE1025710B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1067080A3 (de) * 1999-07-06 2002-07-10 Michael Jenisch Hülse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH4088A (de) * 1891-08-20 1892-02-29 Robert Hotz Maschine zur Herstellung von konischen Kötzerdüten für Spinnmaschinen
CH33573A (de) * 1905-06-03 1905-12-31 Robert Hotz Maschine zur Herstellung konischer Papierhülsen
FR458166A (fr) * 1912-06-06 1913-10-04 Jules Petit Machine double à fabriquer les tubes en papier à joints grattés
FR592316A (fr) * 1923-11-16 1925-07-31 Machine pour la fabrication des tubes en papier
DE548932C (de) * 1930-04-12 1932-04-21 Emma Helstein Fa Papierhuelsenwickelmaschine

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