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DE315887C - - Google Patents

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Publication number
DE315887C
DE315887C DENDAT315887D DE315887DA DE315887C DE 315887 C DE315887 C DE 315887C DE NDAT315887 D DENDAT315887 D DE NDAT315887D DE 315887D A DE315887D A DE 315887DA DE 315887 C DE315887 C DE 315887C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needles
sinkers
chair
platinum
sinker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT315887D
Other languages
English (en)
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Publication of DE315887C publication Critical patent/DE315887C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/02Knitting tools or instruments not provided for in group D04B15/00 or D04B27/00
    • D04B35/08Spring or bearded needles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B13/00Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
    • D04B13/02Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines with horizontal needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

AUSCEOEBEN AM 15. NOVEMBER 1919
Bei dem Rundwirkstuhl nach Patent 306106 ist zum Zwecke seiner Verwendung sowohl für feine als auch für stai'ke Garne eine Änderung der Nadelzahl, der Nadelstärke und der Abschlagplatinen vorgesehen, während das Kulier-• rad (Mailleuse) in .bezug auf die Kulierplatinen unverändert geblieben ist und demgemäß auch bei verminderter Nadelzahl mit der vollen Platinenzahl und mit den für die ursprüngliche ■ Feinheit des Stuhles bestimmten, entsprechend schwachen Kulierplatinen arbeitet.
Solange dieser Stuhl mit der anfänglich vorgesehenen vollen Nadelzahl arbeitet, geht auch das Kulieren in der bei Rundwirkstühlen üblichen Art vor sich, insofern, als zwischen je zwei Stuhlnadeln α eine Kulierplatine g eintritt und in die Mitte zwischen diese zu stehen kommt (Fig. 1 und 2). In diesem Falle vollzieht sich auch eine normale Umformung des Fadens η zu Schleifen, indem die unterhalb der Kulierplatinen entstehenden Bogenteile annähernd dieselbe Form erhalten wie die auf den Stuhlnadeln sich bildenden Bogenteile (Fig. 2). . . .
Wird aber die Nadelzahl des Stuhles vermindert, beispielsweise indem je eine Nadel um die andere herausgenommen wird, so daß nur noch die Nadeln a1 (Fig. 3) verbleiben, bei a dagegen die Nadeln fehlen, so treten immer »zwei« Kulierplatinen g zwischen ein Nadelpaar a1, und sie stehen nicht in der Mitte zwischen dem ihnen zugehörigen Nadelpaar, son-
*) Früheres, Zusatzpatent: 308003.
dem versetzt hierzu und daher ziemlich dicht an den betreffenden Nadeln. Kommt nun, wie durch die gröbere Nadelteilung beabsichtigt, stärkeres Garn zur Verarbeitung, so vermögen die Kulierplatinen, deren Stärke der ursprünglichen Feinheit der Stuhlnadelteilung ent- , spricht und demgemäß auch nur für entsprechend feine Garne berechnet ist, nicht den Widerstand genügend zu überwinden, welcher ihnen beim Kulieren durch das wesentlich stärkere und häufig unreinere Garn geboten wird. . Sie biegen sich dieses Widerstandes wegen seitwärts nach den Stuhlnadeln, treffen schließlich an den letzteren an und klemmen den Faden ein oder hemmen dessen Schleifenbildung. Die Folge hiervon ist ein öfteres Zerreißen des Fadens und die Entstehung von Löchern in der Ware. Geringwertiges bzw. kurzfaseriges Garnmaterial ist meist überhaupt nicht zu verarbeiten, so daß die Verwendung dieser Einrichtung die Verarbeitung eines guten und dementsprechend teueren Gespinstes voraussetzt, dessen Beschaffung unter den gegenwärtigen Verhältnissen oftmals gar nicht möglich ist.
Die Behebung dieser Mängel wird nach vorliegender Erfindung dadurch angestrebt, daß bei Verminderung der Nadelzahl auch die Anzahl der Kulierplatinen vermindert, außerdem aber die anfängliche Mittelstellung der Kulierplatinen zwischen je zwei Stuhlnadeln herbeigeführt und die Stärke derselben erhöht wird.
Man erreicht dies dadurch, daß man die Führungsscheiben //. und i des Kulierrades (Fig. i) auswechselt und durch solche Scheiben ersetzt, bei denen der Abstand der Platinenführimgseinschnitte demjenigen der im Nadelkranz noch vorhandenen Stuhlnadeln a1 (Fig. 4) entspricht. Dieser größere Abstand der Platinenführungseinschnitte gestattet nun auch, denselben eine größere seitliche Abmessung zu geben, so daß sie zur Aufnahme stärkerer Platinen g1 geeignet . sind. Das so eingerichtete Kulierrad f und dessen Antriebsrad I werden dann noch auf ihrer gemeinsamen Drehachse k (Fig. 1) in eine solche Stellung zueinander gebracht, daß die Platinen beim Kulieren die gewünschte Mittelstellung zwischen je zwei Nadeln einnehmen. In gewissen Fällen könnte es sich auch nötig machen, das Antriebsrad I der Mailleuse gegen ein solches mit anderer Zähnezahl auszuwechseln, um es entsprechend dem erforderlichen Platineneinschlag umlaufen zu lassen.
Mit der beschriebenen neuartigen Einrichtung (Fig. 4) geht das Kulieren des Fadens bei verminderter Nadelzahl wieder in gleicher Art vor sich wie bei voller Nadelzahl (vgl. Fig. 2 »und 4), indem ebenfalls zwischen je zwei Stuhlnadeln α1 (Fig. 4) nur eine Kulierplatine g1 tritt und in die Mitte des Zwischenraumes zu stehen kommt. Hierdurch, sowie zufolge der größeren Platinenstärke, kommt dann das obenerwähnte gegenseitige Berühren der Nadeln und Kuli erplatinen und somit auch das Festklemmen oder Zerscheuern des Fadens in Wegfall. Der letztere wird bedeutend weniger auf Zerreißfestigkeit beansprucht und läßt sich demzufolge selbst dann noch anstandslos verarbeiten, wenn er aus einem Fasermaterial von so geringer Beschaffenheit besteht, welche seine Verwendungsmöglichkeit bei der in Fig. 3 dargestellten bisherigen Einrichtung und Kulierungsweise ausschließt.
Zwecks Wiederverwendung des in bezeichneter Weise für die Verarbeitung starker oder grober Garne eingerichteten Rundwirkstuhles für feinere Garne, beziehentlich in seiner ursprünglichen Feinheit und mit voller Nadelzahl, ist es nur erforderlich, die Führungsscheiben h und i sowie die Platinen g des Kulierrades f und die Nadeln gegen diejenigen auszuwechseln, welche anfänglich für den Stuhl bestimmt waren, sowie das Kulierrad, und dessen Antriebsrad wieder in die anfängliche Stellung zueinander zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rundwirkstuhl nach Patent 306106, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Anwendung einer der verminderten Nadelzahl ent- * sprechenden Platinenzahl, Platinenstärke und Platinenstellung (Einschlag) die Scheiben des Kulierrades (Mailleuse) auszuwechseln sind und ihr Getrieberad auf der Dreh-. • achse entsprechend zu verstellen oder gegen ein solches mit anderer Zähnezahl zu ersetzen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT315887D 1919-06-18 Active DE315887C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE318958T 1919-06-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE315887C true DE315887C (de)

Family

ID=6151344

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT315887D Active DE315887C (de) 1919-06-18
DENDAT306106D Active DE306106C (de) 1919-06-18
DE1919318958D Expired DE318958C (de) 1919-06-18 1919-06-18 Rundwirkstuhl

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT306106D Active DE306106C (de) 1919-06-18
DE1919318958D Expired DE318958C (de) 1919-06-18 1919-06-18 Rundwirkstuhl

Country Status (1)

Country Link
DE (3) DE318958C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE318958C (de) 1920-02-21
DE306106C (de)

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