DE1025794B - Elastische Lagerung von Zentrifugen - Google Patents
Elastische Lagerung von ZentrifugenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/36—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
- F16F1/373—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers characterised by having a particular shape
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/12—Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings
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Description
- Elastische Lagerung von Zentrifugen Die Erfindung betrifft eine elastische Lagerung von Zentrifugen, bei denen das aus Motor und Zentrifugentrommel bestehende, mit lotrechter Achse angeordnete Aggregat mit Hilfe vom mehreren Gummimetallteilen gegenüber dem Gehäuse abgestützt ist.
- Es ist an sich bekannt, bei Zentrifugen das aus Motor und Zentrifugentrommel bestehende Aggregat mit lotrechter Welle anzuordnen und elastisch gegenüber dem Gehäuse zu lagern. Es ist weiterhin bekannt, für eine solche Lagerung mehrere Gummibänder oder auch Gummimetallteile zu verwenden. Bei einer bekannten Ausführungsform dieser Art werden drei etwa Z-förmige Gummikörper verwendet, deren Enden mit Metallhülsen festhaftend verbunden und mit Hilfe dieser Metallhülsen an dem Zentrifugenaggregat und dem Gehäuse befestigt sind.
- Versuche haben gezeigt, daß die Lagerung solcher Zentrifugen eine möglichst tiefe Eigenfrequenz haben soll, und zwar soll diese unter 2 Hz, möglichst bei etwa 1 Hz liegen. Nur bei derart tiefliegenden Eigenfrequenzen wird es in der Regel möglich sein, die Zentrifuge standfest auszuführen. Eine solche tiefliegende Eigenfrequenz läßt sich dadurch erreichen, daß die elastische Lagerung in Querrichtung eine besondere Weichheit aufweist, wobei aber gleichzeitig - und das ist die Schwierigkeit- auch ein gutes Dämpfungsvermögen und eine große Dauerfestigkeit vorhanden sein soll. Letzteres kommt in der Regel darauf hinaus, dem elastischen Körper eine derartige Formgebung zu verleihen, daß Faltenbildungen mit Sicherheit vermieden werden.
- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, die für die Lagerung einer Zentrifuge bestimmten und vorzugsweise als Rotationskörper ausgebildeten Gummimetallteile in der Nähe der Haftflächen mit je einer tiefen Einschnürung zu versehen, wobei der zwischen den Einschnürungen liegende Teil des elastischen Körpers einen größeren Querschnitt haben soll als in den Einschnürungen selbst.
- Der Rotationskörper gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß ihm durch seine Formgebung eine besondere Weichheit in Querrichtung verliehen wird. Dadurch ist es möglich, die Eigenfrequenz der Lagerung in den genannten tiefen Grenzen zu halten. Die Gummimetallteile weisen aber andererseits auch genügend elastisches Volumen auf, um eine gute Dämpfung und Dauerfestigkeit zu geben. Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung der in Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung zu entnehmen.
- Nach Fig. 1 besteht das im Axialschnitt dargestellte elastische Lagerelement aus den beiden starren Platten 1, die vorzugsweise aus Metall hergestellt sind, und dem zwischen diesen angeordneten elastischen Körper 2. Letzterer wird vorzugsweise aus Gummi gebildet. Man kann allerdings auch an seiner Stelle elastische Kunststoffe verwenden. Die gesamte Lagerung der Zentrifuge wird naturgemäß aus mehreren solcher Lagerelemente bestehen, die zentrisch um die Zentrifugenwelle angeordnet sein können. Der elastische Körper 2 ist an den Haftflächen 3 festhaftend durch ein an sich bekanntes Verfahren mit den starren Platten 1 verbunden. In der Nähe dieser Haftflächen 3 weist der elastische Körper 2 je eine tiefe Einschnürung 4 auf. Der zwischen den Einschnürungen 4 liegende mittlere Teil des elastischen Körpers 2 weist nun einen Querschnitt auf, der größer ist als der Querschnitt in den Einschnürungen 4 selbst. Dies wird am besten dadurch erreicht, daß man dem Mittelteil 5 des elastischen Körpers 2 eine nach außen gewölbte Tonnenform gibt. Es ist jedoch nicht unbedingt notwendig, die in der Zeichnung dargestellte Tonnenform zu wählen. Wesentlich ist lediglich, daß der Querschnitt des Mittelteils 5 größer ist - und zwar möglichst viel größer -als der Querschnitt in den Einschnürungen 4.
- Es ist unter anderem für die Erzielung guter Dauerfestigkeit von Bedeutung, daß die Einschnürungen 4 an ihrem Grund gut abgerundet sind, wodurch Faltenbildungen im Grund der Einschnürungen 4 vermieden werden. Wenn man sich die untere Metallplatte 1 in Richtung des Pfeiles 6 verschoben vorstellt, dann würde an den mit 7 gekennzeichneten Stellen der Einschnürungen 4 eine Quetschfalte entstehen, sofern nicht, wie gemäß der Erfindung vorgeschlagen, eine entsprechend gute Abrundung der Einschnürungen 4 gewählt wurde.
- Es ist weiterhin für die Dauerfestigkeit des elastischen Lagers von Wichtigkeit, daß die Einschnürungen 4 nicht etwa unmittelbar an den Haftkanten 8, sondern im Gegenteil erst im Abstand von diesen beginnen. Wie Fig. 1 zeigt, liegt die zwischen Beginn und Grund der Einschnürung beginnende Mantelfläche 9 des elastischen Körpers parallel zur Haftfläche selbst.
- Fig. 2 zeigt einen ähnlich aufgebauten elastischen Lagerungskörper. Im oberen Teil ist ein Metallteil 1' dargestellt, der nicht eben, sondern in Richtung auf den elastischen Körper zu gewölbt ist. Dieser Formgebung paßt sich der elastische Körper dadurch an, daß seine zwischen Beginn und Grund der Einschnürung 4 liegende Mantelfläche 10 kegelstumpfförmig ausgebildet ist. Auch bei diesem elastischen Lagerkörper ist der Mittelteil 5' mit einem wesentlich größeren Querschrritt ausgeführt als die Einschnürung 4 selbst.
- Der untere Teil der Fig. 2 zeigt wiederum ebene Metallplatten 1. Die zunächst kegelstumpfförmige Mantelfläche 11 des elastischen Körpers geht vor der Einschnürung 4 in eine zur Haftfläche parallel liegende Mantelfläche 12 über. Der Mittelteil 5' ist, wie bereits bei den anderen Ausführungsformen, ebenfalls mit einem wesentlich größeren Querschnittt ausgeführt.
- Wie die Zeichnung zeigt, weisen die Haftflächen 3 einen Durchmesser auf, der gleich oder sogar größer ist als ihre Entfernung voneinander. Die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt durch die tiefen Einschnürungen 4 eine besonders große Weichheit in Querrichtung. Das im Mittelteil 5 und auch an den Haftflächen 3 vorhandene große elastische Volumen - der Querschnitt des elastischen Körpers an diesen Stellen liegt nach der Erfindung wesentlich über dem kleinsten Querschnitt in den Einschnürungen 4 -ergibt eine gute Dämpfung und auch eine gute Dauerfestigkeit des elastischen Lagerteils. Sowohl eine Faltenbildung im elastischen Körper als auch ein Einreißen an den Haftkanten wird durch die erfindungsgemäße Formgebung vermieden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elastische Lagerung von Zentrifugen, bei denen das aus Motor und Zentrifugentrommel bestehende, mit lotrechter Achse angeordnete Aggregat mit Hilfe von mehreren Gummimetallteilen gegenüber dem Gehäuse abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise als Rotationskörper ausgebildeten Gummimetallteile in der Nähe der Haftflächen (3) je eine tiefe Einschnürung (4) aufweisen und in dein zwischen den Einschnürungen (4) liegenden Mittelteil (5, 5') einen größeren Querschnitt haben als in den Einschnürungen (4) selbst.
- 2. Elastischer Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürungen (4) an ihrem Grund gut abgerundet sind.
- 3. Elastischer Körper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Einschnürungen liegende Mittelteil (5) tonnenförmig ausgebildet ist.
- 4. Elastischer Körper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürungen (4) im Abstand von den Haftflächen (3) beginnen.
- 5. Elastischer Körper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Beginn und Grund der Einschnürung (4) liegende Mantelfläche (10 und 11) kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
- 6. Elastischer Körper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Beginn und Grund der Einschnürung (4) liegende Mantelfläche (9) der Haftfläche (3) parallel liegt.
- 7. Elastischer Körper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftflächen (3) einen Durchmesser aufweisen, der gleich oder sogar größer ist als ihre Entfernung voneinander.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9053A DE1025794B (de) | 1955-06-14 | 1955-06-14 | Elastische Lagerung von Zentrifugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9053A DE1025794B (de) | 1955-06-14 | 1955-06-14 | Elastische Lagerung von Zentrifugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1025794B true DE1025794B (de) | 1958-03-06 |
Family
ID=7572521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV9053A Pending DE1025794B (de) | 1955-06-14 | 1955-06-14 | Elastische Lagerung von Zentrifugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1025794B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1283069B (de) * | 1966-09-09 | 1968-11-14 | Licentia Gmbh | Riemenantrieb |
| DE1550837B1 (de) * | 1966-10-08 | 1970-08-20 | Licentia Gmbh | Aufhaengevorrichtung fuer den Antriebsmotor eines Riementriebes |
| WO1990007658A1 (fr) * | 1989-01-06 | 1990-07-12 | Robot-Coupe | Pied amortisseur, notamment pour robot de cuisine |
-
1955
- 1955-06-14 DE DEV9053A patent/DE1025794B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1283069B (de) * | 1966-09-09 | 1968-11-14 | Licentia Gmbh | Riemenantrieb |
| DE1550837B1 (de) * | 1966-10-08 | 1970-08-20 | Licentia Gmbh | Aufhaengevorrichtung fuer den Antriebsmotor eines Riementriebes |
| WO1990007658A1 (fr) * | 1989-01-06 | 1990-07-12 | Robot-Coupe | Pied amortisseur, notamment pour robot de cuisine |
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