[go: up one dir, main page]

DE10256235A1 - Banknotenbearbeitungsvorrichtung - Google Patents

Banknotenbearbeitungsvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE10256235A1
DE10256235A1 DE10256235A DE10256235A DE10256235A1 DE 10256235 A1 DE10256235 A1 DE 10256235A1 DE 10256235 A DE10256235 A DE 10256235A DE 10256235 A DE10256235 A DE 10256235A DE 10256235 A1 DE10256235 A1 DE 10256235A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
banknote
sensor system
compressed air
sensor
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10256235A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Dr. Holl
Gerhard Dr. Stenzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Giesecke and Devrient GmbH
Original Assignee
Giesecke and Devrient GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Giesecke and Devrient GmbH filed Critical Giesecke and Devrient GmbH
Priority to DE10256235A priority Critical patent/DE10256235A1/de
Publication of DE10256235A1 publication Critical patent/DE10256235A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/16Handling flexible sheets, e.g. cheques
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D7/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency
    • G07D7/04Testing magnetic properties of the materials thereof, e.g. by detection of magnetic imprint

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Abstract

Eine Banknotenbearbeitungsvorrichtung mit einem Sensorsystem zum Detektieren von Banknotenmerkmalen weist eine als Druckluftquelle ausgebildete Andruckeinrichtung auf, um die Banknoten gegen den Sensorkopf des Sensorsystems zu drücken. Die Verwendung von Druckluft weist gegenüber mechanisch wirkenden Andruckvorrichtungen einen einfacheren Aufbau auf und erzeugt weniger Verschleiß am Sensorkopf, wodurch die Gesamtvorrichtung wartungsarm ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Banknotenbearbeitungsvorrichtung, welche zur Detektierung von einem oder mehreren Merkmalen einer Banknote mindestens ein geeignetes Sensorsystem aufweist.
  • Banknotenbearbeitungsmaschinen werden üblicherweise zum Zählen und/oder Sortieren und/oder Einzahlen und/oder Auszahlen von Banknoten verwendet. Bei Banknotensortiervorrichtungen beispielsweise werden die im Stapel enthaltenen Banknoten zunächst vereinzelt und an ein Transportsystem übergeben, welches die Banknoten an ein Sensorsystem zur Detektierung der Banknotenmerkmale vorbeiführt. In Abhängigkeit von den Detektierungsergebnissen werden die Banknoten einzelnen Ausgabefächern zugeführt. Beispielsweise kann ein Sensorsystem zur Überprüfung eines oder mehrerer in den Banknoten enthaltener Sicherheitselemente dienen. Zur Prüfung von magnetischen Eigenschaften der Banknoten werden Magnetsensoren verwendet. Derartige Sensorsysteme weisen beispielsweise einen Magnetkopf auf, der senkrecht zur Transportrichtung der Banknoten im Transportsystem angeordnet ist. Der Magnetkopf erstreckt sich üblicherweise über die gesamte Breite des Transportsystems, so dass die gesamte Ausdehnung der zu bearbeitenden Banknoten senkrecht zur Transportrichtung von dem Magnetkopf abgedeckt wird. Dadurch ist es insbesondere möglich, sich über die gesamte Breite der Banknoten erstreckende Sicherheitselemente, wie beispielsweise Sicherheitsfäden, vollständig zu erfassen, wenn sie den Magnetkopf passieren.
  • Obwohl die Banknoten in dem Transportsystem üblicherweise zwischen Riemen oder Rollen geführt werden, kommt es bisweilen zu einem Flattern der Banknoten innerhalb des Transportspalts. Dies hat zur Folge, dass der Abstand zwischen einander nachfolgenden Banknoten variieren kann und dass die einzelnen Banknoten nicht immer mit demselben Abstand an den Sensorsystemen vorbeitransportiert werden. Problematisch ist dies besonders bei solchen Sensorsystemen, deren Meßergebnis sich mit dem Abstand des Meßobjektes vom Meßsystem ändert, beispielsweise bei optischen Sensoren, insbesondere aber auch bei Magnetsensoren. Magnetsensoren mit hoher räumlicher Auflösung haben eine starke Abstandsabhängigkeit. Ihre Adaption an variierende Meßverhältnisse ist keineswegs trivial. Daher sind besonders hochwertige und entsprechend teuere Magnetsensorsysteme im Einsatz.
  • Anstelle solcher hochwertigen Magnetsensorsysteme können auch einfachere Systeme Verwendung finden, wenn sichergestellt ist, dass die Banknoten während des Transports gegen den Magnetkopf gedrückt werden. In der US 6,119,936 wird beispielsweise ein Rollen-Riemen-System vorgeschlagen, welches mit dem Transportsystem ständig gekoppelt ist und sich so auf den Magnetkopf absenkt, dass die im Transportsystem geführten Banknoten gegen den Magnetkopf gedrückt werden.
  • Nachteilhaft an dieser Lösung ist der durch den ständigen Kontakt zwischen Andrucksystem und Magnetkopf bedingte Magnetkopfverschleiß. Die Sensorsysteme sind daher entsprechend wartungsaufwendig, wenn sie zur Bearbeitung großer Banknotenstückzahlen verwendet werden.
  • In der DE 101 11 117A1 wird daher als Verbesserung vorgeschlagen, das Andrucksystem nicht ständig mit dem Transportsystem mitlaufen zu lassen, sondern lediglich dann gegen den Magnetkopf zu drücken, wenn sich tatsächlich eine Banknote zur Prüfung vor dem Magnetkopf befindet. Zu diesem Zweck wird mittels eines separaten Sensors in einem Abstand von dem Magnetkopf die Ankunft einer Banknote im Transportsystem detektiert und im positiven Fall das Andrucksystem aktiviert. Besonders verschleißarm ist die in der DE 10111 117 A1 beschriebene Banknotenbearbeitungsmaschine, wenn der separate Sensor nicht nur die Ankunft, sondern die exakte Positionierung der Banknoten detektiert. Dann kann die Aktivierung des Andrucksystems exakt so gesteuert werden, dass es die Banknoten nur so lange gegen den Magnetkopf drückt, wie sich das zu detektierende Banknotenmerkmal im Bereich des Magnetkopfs befindet. Im Falle eines sich quer zur Banknotentransportrichtung erstreckenden Sicherheitsfadens, der üblicherweise mittels eines Magnetkopfs so überprüft wird, reduziert sich die Kontaktzeit somit auf ein Minimum.
  • Die bekannten Lösungen sind jedoch konstruktiv aufwendig und entsprechend reparaturanfällig.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine konstruktiv weniger aufwendige und dennoch verschleißarme Banknotenbearbeitungsvorrichtung vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Banknotenbearbeitungsvorrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs gelöst. In davon abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
  • Dementsprechend werden die Banknoten nicht mit mechanischen Mitteln sondern mittels Druckluft in Richtung des Sensorsystems gedrängt. Eine solche Andruckvorrichtung besitzt weniger Bauelemente und nahezu keine beweglichen Teile, wenn man von Ventilen absieht, wodurch sie extrem verschleiß- und wartungsarm ist.
  • Um die Banknoten in Richtung auf das Sensorsystem zu drängen, kann entweder mit Überdruck oder mit Unterdruck gearbeitet werden. So kann vorgesehen sein, dass die Banknote zwischen einem Sensorsystem und einer Druckluftquelle vorbeitransportiert und durch Druckluft ein Impuls auf die Banknote in Richtung des Sensorsystems ausgeübt wird. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Sogwirkung auf die an einem Sensorsystem vorbeitransportierten Banknoten ausgeübt werden. In diesem Fall kann beispielsweise von der Seite her zwischen Banknote und Sensorsystem Druckluft mit hoher Geschwindigkeit geblasen werden, welche zu einem Unterdruck in diesem Bereich führt, wodurch die Banknote gemäß des Bernoulli-Effekts in Richtung des Sensorsystems gesaugt wird.
  • Da die Druckluft als solche auf das Sensorsystem keine nennenswerte Verschleißwirkung ausübt, kann die Druckluftquelle auch dann eingeschaltet bleiben, wenn sich gerade keine Banknote im Bereich des Sensorsystems befindet. Auf einen separaten Sensor zur Feststellung der Gegenwart von Banknoten im Transportsystem kann daher auch verzichtet werden. Dennoch kann ein solcher Gegenwartssensor sinnvoll sein, um beispielsweise aus Kosten- oder Lärmschutzgründen den Druckluftausstoß in Grenzen zu halten.
  • Die erfindungsgemäße Andruckvorrichtung kann selbstverständlich auch eingesetzt werden, wenn die Banknoten nicht unmittelbar gegen den Sensorkopf des Sensorsystems sondern beispielsweise gegen eine für den Sensor transparente Auflage gedrückt wird, hinter der sich der Sensorkopf in einem definierten Abstand befindet. Eine solche Auflage kann beispielsweise ein Gitter oder eine Glasplatte sein. Ein Verschleiß des Sensorkopfs ist dann ausgeschlossen, und auch die Auflage ist nur dem Reibverschleiß durch die vorbeigeführten Banknoten ausgesetzt. Andererseits flattern die Banknoten aufgrund des Anpreßdrucks im Bereich des Sensorsystems nicht, so dass eine Adaption des Meßsystems an flatternde Banknoten nicht erforderlich ist.
  • Wie eingangs erwähnt, gibt es aber Systeme, bei denen die Prüfung in möglichst geringem Abstand, vorzugsweise kontaktbehaftet, stattfindet, beispielsweise im Falle des Einsatzes einfacher Magnetsensorsysteme. In diesen Fällen unterliegen die Sensorköpfe einem geringen Reibverschleiß durch die daran vorbeigeführten und mittels der Druckluft angepreßten Banknoten. Zur weiteren Reduzierung des Reibverschleißes ist es sinnvoll, mittels eines separaten Positionssensors die Andruckvorrichtung exakt so zu steuern, dass sie nur aktiv ist, wenn sich gerade das zu prüfende Banknotenmerkmal im Bereich des Sensorsystems befindet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Banknotenbearbeitungsvorrichtung weist das Transportsystem im Bereich des Sensorsystems eine sich über die gesamte Breite des Banknotentransportwegs erstreckende Lücke auf, durch die hindurch die Banknoten über ihre gesamte Breite druckluftbedingt in Richtung zum Sensorsystem gedrängt werden. Im Gegensatz zu der in der DE 10111117 A1 beschriebenen Vorrichtung, bei der die Banknoten auch im Bereich des Sensorsystems zwischen zwei Transportbändern geführt werden, wird durch diese bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Banknotenbearbeitungsvorrichtung sichergestellt, dass das Sensorsystem die vollständige Breite der Banknoten erfaßt. Außerdem wird dadurch verhindert, dass sich die Banknoten unter der Einwirkung der Andruckkraft quer zur Transportrichtung wellen. Vielmehr ist das Sensorsystem vorzugsweise in der Lücke so angeordnet, dass die Banknoten mittels der Druckluftquelle unmittelbar gegen den Sensorkopf oder gegen eine dem Sensorkopf vorgelagerte Auflage angedrückt werden. Die Banknoten liegen dann mit dem auf Banknotenmerkmale zu überprüfenden Abschnitt eben an dem Sensorsystem an.
  • Auf der dem Sensorsystem gegenüberliegenden Seite des Banknotentransportwegs kann das Transportsystem ein Transportband aufweisen, welches jedoch für die Druckluft der Druckluftquelle durchlässig sein muß, damit die Druckluft auf die Banknoten einwirken kann. Das Transportband kann daher beispielsweise gelocht sein, aus Maschen bestehen oder durch eine Mehrzahl schmaler, parallel zueinander beabstandeter Transportbänder gebildet sein.
  • Vorzugsweise erstreckt sich die Druckluftquelle über die gesamte Breite des Banknotentransportwegs, damit die Banknoten sich nicht quer zur Transportrichtung wellen, wenn sie über die Lücke transportiert werden, in der das Sensorsystem angeordnet ist.
  • Zu diesem Zweck besteht die Druckluftquelle vorzugsweise aus mindestens einer sich über die gesamte Breite des Banknotentransportwegs erstreckenden Schlitzdüse. Alternativ kann die Druckluftquelle aber auch aus einer Anzahl benachbarter, lokal begrenzt wirkender Druckluftdüsen gebildet sein.
  • Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der begleitenden Zeichnungen erläutert. Darin zeigen:
  • 1 einen Abschnitt aus einem Transportsystem einer Banknotenbearbeitungsvorrichtung in Seitenansicht,
  • 2 den Abschnitt aus 1 in Draufsicht, und
  • 3 eine alternative Druckluftdüsenform und -anordnung.
  • In den Figuren sind nur die Bestandteile der Banknotenbearbeitungsvorrichtung dargestellt, die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung von Bedeutung sind, nämlich ein Abschnitt des Transportsystems 1 im Bereich des Sensorsystems 2 in Seitenansicht (1) und Draufsicht (2). Das Transportsystem 1 umfaßt ein oberes Transportband 3 und ein aus zwei einander nachgeordneten Transportbändern 4a, 4b gebildetes unteres Transportband, zwischen denen eine Banknote BN an dem Sensorsystem 2 vorbeigeführt wird. Die Transportrichtung ist durch Pfeile angedeutet.
  • Das Sensorsystem 2 liegt in einer Lücke zwischen den beiden unteren Transportbändern 4a, 4b. Der Sensorkopf 5 des Sensorsystems 2 ist so ausgebildet, dass die Banknote BN bei ihrem Transport problemlos darüber hinweggleiten kann. Zu diesem Zweck bildet der Sensorkopf 5, beispielsweise ein Magnetkopf, eine ebene Auflagefläche für die Banknote BN parallel zu den unteren Transportbändern 4a, 4b. Die Auflagefläche kann aber auch konvex oder insbesondere konkav gekrümmt sein. Der in Transportrichtung vordere Teil des Sensorkopfs 5 ist leicht angeschrägt, um zu vermeiden, dass die Banknote BN in den Spalt zwischen dem unteren Transportband 4a und dem Sensorkopf 5 einfädelt.
  • Die Auflagefläche des Sensorkopfs 5 liegt gegenüber der Transportebene der unteren Transportbändern 4a, 4b geringfügig zurückversetzt. Auch diese Maßnahme dient einerseits zur Verhinderung des Einfädelns der Banknote BN in den Spalt zwischen dem unteren Transportband 4a und dem Sensorkopf 5. Andererseits wird dadurch ein Abstand zum oberen Transportband 3 geschaffen und verschleißbehafteter Kontakt dementsprechend vermieden.
  • Mittels einer dem Sensorkopf 5 gegenüberliegenden Andruckeinrichtung 6 wird die Banknote BN während ihres Transports zwischen den Transportbändern 3 und 4a, 4b gegen den Sensorkopf 5 gedrückt, so dass die Banknote BN und der Sensorkopf 5 miteinander in Kontakt kommen. Alternativ kann der Sensorkopf 5 durch eine separate Zwischenauflage vor direktem Kontakt mit der Banknote BN geschützt sein.
  • Die Andruckeinrichtung 6 arbeitet auf Druckluftbasis, wobei Druckluft aus einer düsenartigen Druckluftquelle 7 in etwa senkrecht von oben auf die vorbei transportierten Banknoten BN einwirkt.
  • Aufgrund der Drucklufteinwirkung ist in jedem Falle sichergestellt, dass die Banknote BN im Bereich des Sensorsystems 2 an dem Sensorkopf 5 oder an einer zwischengeschalteten Auflage flächig anliegt, so dass die Detektierung eines speziellen Banknotenmerkmals, insbesondere eines Sicherheitselements wie beispielsweise ein Sicherheitsfaden, problemlos möglich ist.
  • In 1 ist lediglich beispielhaft eine einzelne Druckluftquelle 7 mit einem punkt- oder kreisförmigen Düsenquerschnitt dargestellt. Selbstverständlich sind über die Breite des Banknotentransportwegs, d. h. über die gesamte Banknotenbreite, derartige Düsen vorgesehen, um die Banknote BN über ihre volle Breite mit einem möglichst gleichmäßigen Druck gegen den Sensorkopf 5 anzudrücken. Auf diese Weise lassen sich quer über die gesamte Banknotenbreite erstreckende Sicherheitselemente, wie beispielsweise Sicherheitsfäden, zuverlässig detektieren.
  • 2 zeigt die Andruckeinrichtung 6 beispielhaft in Aufsicht mit einer Anzahl von in einer Reihe angeordneten Druckluftquellen 7 mit punkt- bzw.
  • kreisförmigen Düsenquerschnitten. Es kann sinnvoll sein, in Transportrichtung der Banknote BN weitere Druckluftquellen 7 im Bereich des Sensorkopfs 5 vorzusehen. Außerdem kann die Querschnittsform der Austrittsdüsen eine beliebige geometrische Form besitzen und insbesondere als Schlitzdüse ausgebildet sein. So zeigt 3 beispielhaft eine Andruckvorrichtung 6 mit zwei schlitzdüsenartigen Druckluftquellen 7, welche gegen die in 2 dargestellte Andruckvorrichtung 6 ausgetauscht werden kann.
  • Das obere Transportband 3 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel nach 2 durch drei schmale, parallel zueinander beabstandete Transportbänder 3 gebildet, so dass die Druckluft im wesentlichen ungehindert über die gesamte Breite der Banknote BN auf die Banknote wirkt. Es können auch andere Transportbänder Verwendung finden, soweit gewährleistet bleibt, dass die darunter transportierte Banknote BN von der Druckluft mit ausreichender Druckintensität erreicht wird. Beispielsweise kann das Transportband 3 als Siebband, gelochtes Band, geflecht oder dergleichen ausgeführt sein. Andererseits ist es auch möglich, das obere Transportband 3 entsprechend dem unteren Transportband zweiteilig auszubilden und die Druckluftquelle 7 in eine Lücke zwischen den beiden oberen Transportbandabschnitten zu plazieren, oder das obere Transportband 3 über die Druckluftquelle 7 hinwegzuführen.
  • Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Elementen kann mittels eines in Transportrichtung vor dem Sensorsystem 2 angeordneten Gegenwartssensors 8 das Nähern einer nächsten Banknote BN detektiert und ein Signal an die Andruckeinrichtung 6 abgeben werden, gegebenenfalls über eine zwischengeschaltete Datenverarbeitungseinrichtung, um die Druckluftquelle 7 zu aktivieren. Der Gegenwartssensor 8 kann beispielsweise eine einfache Lichtschranke sein. Auch das Ende der vorbeigeführten Banknote BN wird durch den Gegenwartssensor 8 detektiert und ein entsprechendes Signal an die Andruckeinrichtung 6 gesendet, welche mit einer vorbestimmten Zeitverzögerung, die von der Transportgeschwindigkeit des Transportsystems 1 abhängt, den Druckluftausstoß unterbricht, bis die Ankunft der nächsten Banknote gemeldet wird. Auf diese Weise läßt sich der Druckluftausstoß auf das notwendige Maß begrenzen.
  • Eine weitere Begrenzung des Druckluftausstosses ist möglich, wenn der Gegenwartssensor 8 als Positionierungssensor ausgeführt ist, mit dem die exakte Position und Orientierung der Banknote im Transportsystem detektierbar ist. Ein solcher Positionierungssensor wäre in Transportrichtung weit vor dem in 1 dargestellten Gegenwartssensor 8 zu plazieren, damit die Banknote BN vollständig erfaßt und ihre Lage ausgewertet ist, bevor sie den Sensorkopf 5 erreicht hat. Wenn mittels eines solchen Positionierungssensors die exakte Position und Orientierung der Banknote BN ermittelt ist, kann daraus auf den Ort geschlossen werden, an dem sich das zu überprüfende Sicherheitselement in der Banknote befindet. Unter Berücksichtigung der Transportgeschwindigkeit des Transportsystems 1 wird dann die Druckluftquelle 6 exakt zu demjenigen Zeitpunkt aktiviert, zu dem sich das zu überprüfende Sicherheitselement im Bereich des Sensorkopfs 5 befindet.
  • Alternativ oder zusätzlich zu den vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispielen mit Überdruckerzeugung ist auch denkbar, dass die Banknoten BN mittels Unterdruckerzeugung in Richtung auf den Sensorkopf 5 gedrängt werden. oder mit Unterdruck gearbeitet werden. So kann vorgesehen sein, dass in einem Bereich 10 zwischen dem Sensorkopf 5 und einer daran vorbei transportierten Banknote BN senkrecht zur Transportrichtung von der Seite her, d.h. in der 1 in einer Richtung senkrecht zur Zeichnungsebene, mittels einer nicht dargestellten Druckluftquelle Druckluft mit hoher Geschwindigkeit zwischen Banknote BN und Sensorkopf 5 geblasen werden kann. Dies erzeugt gemäß des Bernoulli-Effekts einen Unterdruck in Bereich 10, wodurch die Banknote BN in Richtung des Sensorkopfs 5 gesaugt wird. Der Unterdruck kann prinzipiell auch durch ein Vakuumsystem erzeugt werden, welches bis auf das Transportsystem 1 nach außen hin weitgehend abgedichtet ist und z.B. durch Absaugen von Umgebungsluft die Banknoten BN mittels Unterdruck ebenfalls in Richtung auf den Sensorkopf 5 saugt.

Claims (9)

1 Banknotenbearbeitungsvorrichtung umfassend mindestens ein Sensorsystem (2) zum Detektieren eines oder mehrerer Merkmale einer Banknote (BN), ein Transportsystem (1) zum Transportieren der Banknote (BN) an dem Sensorsystem (2) vorbei und eine senkrecht zur Transportrichtung des Transportsystems (1) auf die Banknoten (BN) wirkender Andruckeinrichtung (6), mit der die Banknoten (BN) in Richtung zum Sensorsystem (2) gedrängt werden, um die Banknoten (BN) in einem gegebenen Abstand an dem Sensorsystem (2) vorbei zu führen, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckeinrichtung (6) eine auf die Banknote (BN) wirkende Druckluftquelle (7) umfaßt.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftquelle (7) mit Überdruck auf die Banknote (BN) wirkt und/oder in einem Bereich (10) zwischen Banknote (BN) und Sensorsystem (2) einen Unterdruck erzeugt, welcher die Banknote BN an das Sensorsystem (2) ansaugt.
Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Druckluftquelle (7) über die gesamte Breite des Banknotentransportwegs erstreckt.
Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftquelle eine Anzahl benachbarter, lokal begrenzt wirkender Druckluftdüsen umfaßt.
Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftquelle mindestens eine Schlitzdüse umfallt, die sich über die gesamte Breite des Banknotentransportwegs erstreckt.
Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsystem (1) im Bereich des Sensorsystems (2) eine sich über die gesamte Breite des Banknotentransportwegs erstreckende Lücke aufweist, durch die hindurch die Banknote (BN) über ihre gesamte Breite in Richtung zum Sensorsystem (2) gedrängt werden.
Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorsystem (2) in einer Lücke so angeordnet ist, dass die Banknote (BN) mittels der Druckluftquelle (7) an das Sensorsystem (2) angedrückt wird.
Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsystem (1) ein dem Sensorsystem (2) gegenüberliegendes Transportband aufweist, durch welches hindurch die Druckluftquelle (7) auf die Banknote (BN) wirkt.
Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorsystem (2) einen Magnetsensor aufweist.
DE10256235A 2002-12-02 2002-12-02 Banknotenbearbeitungsvorrichtung Withdrawn DE10256235A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10256235A DE10256235A1 (de) 2002-12-02 2002-12-02 Banknotenbearbeitungsvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10256235A DE10256235A1 (de) 2002-12-02 2002-12-02 Banknotenbearbeitungsvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10256235A1 true DE10256235A1 (de) 2004-06-09

Family

ID=32308913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10256235A Withdrawn DE10256235A1 (de) 2002-12-02 2002-12-02 Banknotenbearbeitungsvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10256235A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006072565A1 (de) * 2005-01-04 2006-07-13 Giesecke & Devrient Gmbh Prüfung von wertdokumenten
WO2009152913A1 (de) 2008-06-18 2009-12-23 Giesecke & Devrient Gmbh Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von wertdokumenten
DE102017001947A1 (de) 2017-02-28 2018-08-30 Giesecke+Devrient Currency Technology Gmbh Magnetische Prüfung von Wertdokumenten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19926885A1 (de) * 1999-06-12 2000-12-14 Atlantic Zeiser Gmbh & Co Transporteinrichtung für Informationsträger, insbesondere Karten
DE10111117A1 (de) * 2001-03-08 2002-10-17 Giesecke & Devrient Gmbh Vorrichtung für die Bewertung von Banknoten

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19926885A1 (de) * 1999-06-12 2000-12-14 Atlantic Zeiser Gmbh & Co Transporteinrichtung für Informationsträger, insbesondere Karten
DE10111117A1 (de) * 2001-03-08 2002-10-17 Giesecke & Devrient Gmbh Vorrichtung für die Bewertung von Banknoten

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006072565A1 (de) * 2005-01-04 2006-07-13 Giesecke & Devrient Gmbh Prüfung von wertdokumenten
DE102005000698A1 (de) * 2005-01-04 2006-07-13 Giesecke & Devrient Gmbh Prüfung von Wertdokumenten
WO2009152913A1 (de) 2008-06-18 2009-12-23 Giesecke & Devrient Gmbh Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von wertdokumenten
DE102017001947A1 (de) 2017-02-28 2018-08-30 Giesecke+Devrient Currency Technology Gmbh Magnetische Prüfung von Wertdokumenten
WO2018157970A1 (de) 2017-02-28 2018-09-07 Giesecke+Devrient Currency Technology Gmbh Magnetische prüfung von wertdokumenten
US11043057B2 (en) 2017-02-28 2021-06-22 Giesecke+Devrient Currency Technology Gmbh Magnetic testing of valuable documents
RU2754111C2 (ru) * 2017-02-28 2021-08-26 Гизеке+Девриент Карренси Текнолоджи Гмбх Магнитная проверка ценных документов

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2630228C3 (de)
DE69108636T2 (de) Vorrichtung zum Feststellen der Steifheit eines Bogens.
DE19543634A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Vereinzeln von Blattgut aus einem Stapel
DE102016114477B4 (de) Fördervorrichtung
EP2030924A1 (de) Einrichtung zum Verarbeiten von Druckprodukten
WO2004030835A1 (de) Vorrichtung zur messung der biegesteifigkeit von flachen sendungen
EP1187781A1 (de) Einrichtung zur überwachung einer förderanlage
DE2713844C3 (de) Vorrichtung zum Erkennen der Wertigkeit von Münzen o.dgl. Gegenstände
EP2048494B1 (de) Vorrichtung zur Erfassung der Formatgenauigkeit einer Wellpappebahn
DE2704045B2 (de) Vorrichtung zum Verhindern von Doppelabzügen
EP2304699A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von wertdokumenten
DE102008006743A1 (de) Vorrichtung für die Vereinzelung von Blattgut
DE10256235A1 (de) Banknotenbearbeitungsvorrichtung
EP1953685B1 (de) Vorrichtung zum Zählen von Druckprodukten eines Schuppenstromes
DE102013015354A1 (de) Rotationsstanzvorrichtung, insbesondere in einer Druckmaschine
DE4116409C2 (de) Seitenmarken- und Überziehkontrolle einer Rotations-Bogendruckmaschine
DE2609879A1 (de) Vorrichtung zum schuppen von flachen gegenstaenden, insbesondere zuschnitten aus steifem material
DE3529098C2 (de)
DE69002363T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Artikeln.
EP0311567B1 (de) Vorrichtung zum Zählen gebündelter Scheine, insbesondere Banknoten
DE19506456C2 (de) Kontrolleinrichtung zur Überwachung des Laufes zweier übereinanderliegender Papierbahnen in einer Papierverarbeitungsmaschine
DE19743984A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Packungen
DE60125231T2 (de) Apparat und verfahren zum feststellen überlappender objekte
DE3907354A1 (de) Sortiereinrichtung fuer muenzen oder dergleichen scheibenfoermige gegenstaende
CH407177A (de) Einrichtung zum Verhindern eines Doppelabzuges an Vorrichtungen zum Vereinzeln flacher Gegenstände

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee