DE10254113A1 - Vorrichtung zur Änderung des Betriebszustands einer Greifersteuereinrichtung in einer Bogenwendeeinrichtung einer bogenverarbeitenden Maschine - Google Patents
Vorrichtung zur Änderung des Betriebszustands einer Greifersteuereinrichtung in einer Bogenwendeeinrichtung einer bogenverarbeitenden MaschineInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zur Änderung des Betriebszustandes einer Greifersteuereinrichtung in einer Bogenwendeeinrichtung (2) einer bogenverarbeitenden Maschine (1), mit einer in einem Zylinder (8) der Bogenwendeeinrichtung (2) aufgenommenen Schaltwelle (22) und einem mit der Schaltwelle (22) zur Änderung des Betriebszustandes, insbesondere zur Umschaltung zwischen den Betriebszuständen Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb, zusammenwirkendes Betätigungselement (24), ist gekennzeichnet durch ein mit der Schaltwelle (22) mechanisch gekoppeltes Schaltelement (28) sowie ein relativ zum Zylinder (8) bewegtes, extern vom Zylinder (8) angeordnetes Stellelement (30), welches mit dem Schaltelement (28) in der Weise zusammenwirkt, dass sich das Schaltelement beim Betrieb der bogenverarbeitenden Maschine (1) im Wesentlichen synchron mit dem Zylinder (8) mitbewegt und die Schaltwelle (22) gegenüber dem Zylinder (8) in einer vorgegebenen Position verbleibt und das Stellelement (30, 230) bei einer Änderung des Betriebszustandes die Lage des Schaltelements (28) relativ zum Zylinder (8) verändert.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Änderung des Betriebszustandes einer Greifersteuereinrichtung in einer Bogenwendeeinrichtung einer bogenverarbeitenden Maschine gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- In Bogenrotationsdruckmaschinen werden die zu bedruckenden Papierbogen von einem Bogenstapel abgenommen und mit Hilfe von Greifern durch die einzelnen Druckwerke der Druckmaschine transportiert, welche an Zylindern der Druckmaschine aufgenommen sind. Um ein Bedrucken der Bogen sowohl auf der Oberseite, als auch auf der Unterseite zu ermöglichen, werden bei Bogendruckmaschinen in bekannter Weise Wendeeinrichtungen eingesetzt, die beispielsweise in Form einer Wendetrommel zwischen zwei Druckwerken der Druckmaschine angeordnet ist. Die Wendetrommel weist hierbei mehrere Sauggreifer auf, die die einseitig bedruckten und auf einem vorgeordneten Gegendruckzylinder geführten Bogen an ihrer Hinterkante ergreifen, von der Umfangsoberfläche des Gegendruckzylinders abheben und einem oder mehreren im Inneren der Wendetrommel angeordneten Zangengreifern oder Wendegreifern übergeben, die die Bogenhinterkante des Bogens als neue Vorderkante an die Greifereinrichtung des Gegendruckzylinders eines nachgeordneten Druckwerks übergeben, in welchem der Bogen auf der Rückseite bedruckt wird.
- Um bei den zuvor beschriebenen Wendeeinrichtungen zwischen dem Betriebszustand Schöndruckbetrieb, bei dem die Bogen einseitig bedruckt werden, und dem Betriebszustand Schön- und Widerdruckbetrieb, bei dem jeder der Bogen beidseitig bedruckt wird, umzuschalten, ist es erforderlich, die die Bogenhinterkante ergreifenden Sauggreifer und/oder Wendegreifer zu aktivieren, was in bekannter Weise durch Schaltwellen erfolgt, die mit Betätigungselementen zusammenwirken, welche die während des Schöndruckbetriebs durch die Betätigungselemente fixierten Kurvenfolger der Greifersteuereinrichtungen zum Betätigen der Greifer freigeben, so dass die Greifer während des sich anschließenden Schön- und Widerdruckbetriebs über die auf den zugeordneten Greifersteuerkurven entlang laufenden Kurvenfolger betätigt werden.
- Um weiterhin bei der Umstellung zwischen Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb sicherzustellen, dass sich die Greifereinrichtungen zum Ergreifen der Bogenhinterkante in der richtigen Position befinden, wird bei den bekannten Wendeeinrichtungen der Zahnradzug für den Antrieb der der Wendeeinrichtung vorgeordneten Zylinder über eine an der Wendeeinrichtung angeordnete Klemmkupplung mit dem Zahnradzug zum Antrieb der Zylinder gekoppelt, die der Wendeeinrichtung nachgeordnet sind. Für die Umstellung zwischen Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb wird die Kupplung hierbei geöffnet und der Zahnradzug der nachgeordneten Druckwerke gegenüber dem Zahnradzug der vorgeordneten Druckwerke solange verdreht, bis die Greifereinrichtungen ihre für das jeweilige Bogenformat korrekte Position eingenommen haben. Anschließend wird die Kupplung geschlossen und mit dem Druckbetrieb im neu eingestellten Betriebszustand fortgefahren.
- Aus der DE 39 11 609 C2 ist es in diesem Zusammenhang bekannt, die Aktivierung und Deaktivierung der Greifereinrichtungen zum Ergreifen der Bogenhinterkante im Wendebetrieb mit Hilfe einer Schaltwelle durchzuführen, welche über ein Betätigungselement auf die Greiferwelle einwirkt, um diese festzusetzen, bzw. welche über eine entsprechend ausgestaltetes Betätigungselement den Kurvenfolger zum Öffnen und Schließen der Greifereinrichtung mit unterschiedlich ausgestalteten Greifersteuerkurven in Eingriff bringt. Bei der beschriebenen Vorrichtung ist die Kupplung zum Entkoppeln der Zahnradzüge unmittelbar an der Seite der Wendetrommel angeordnet und wird, wie allgemein üblich, durch ein koaxial zur Wendetrommel angeordnetes und an dieser befestigtes Festzahnrad sowie ein ringförmig ausgebildetes koaxial zum Festzahnrad verlaufendes Verstellzahnrad gebildet, welches zum Schließen der Kupplung durch ein Druckstück axial gegen die Seitenwand des Festzahnrades gepresst wird. Um eine automatische Verstellung der Greifereinrichtung bei der Formateinstellung oder bei der Änderung des Betriebszustandes zu erhalten, wird die Schaltwelle bei der beschriebenen Vorrichtung durch ein im Druckstück ausgebildetes Langloch geführt und über ein in aufwändiger Weise mit dem Verstellzahnrad zusammenwirkendes Stellelement in Form eines Zahnsegments sowie ein mit der Schaltwelle gekoppeltes Ritzel verdreht. Abgesehen von dem in mechanischer Hinsicht sehr komplexen Mechanismus ergibt sich bei der beschriebenen Vorrichtung das Problem, dass die Festigkeit des Druckstücks in Folge des Langlochs für die Schaltwelle stark herabgesetzt wird. Außerdem ist es mit der beschriebenen Vorrichtung nicht möglich, die Schaltwelle an einem Zylinder anzuordnen, welcher nicht mit einer Kupplung zur Entkopplung der Zahnradzüge versehen ist.
- Weiterhin ist es aus der DE 42 31 257 C2 bekannt, zwei Zylinder in einer Wendetrommel einer Bogenrotationsdruckmaschine über Zwischenzahnräder antriebsmäßig miteinander zu koppeln, die mit einer erhöhten Drehzahl umlaufen. Hierbei ist eines der Zwischenzahnräder als ein Doppelzwischenzahnrad mit zwei koaxial zueinander angeordneten Einzelzahnrädern ausgebildet, von denen das eine mit dem Antriebszahnrad eines nachgeordneten Druckwerks und das andere mit dem Zahnradzug der vorgeordneten Druckwerke in Eingriff ist.
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Änderung des Betriebszustandes einer Greifersteuereinrichtung in einer Bogenwendeeinrichtung einer bogenverarbeitenden Maschine zu schaffen, welche einfach aufgebaut ist, und welche bei einer Änderung des Betriebszustandes der Druckmaschine, insbesondere bei einer Umschaltung zwischen Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb, eine automatische Änderung des Betriebszustandes der Greifersteuereinrichtung ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
- Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ergibt sich der Vorteil, dass die Kupplung zur Entkopplung des Zahnradzuges der der Wendeeinrichtung vorgeordneten Druckwerke vom Zahnradzug der der Wendeeinrichtung nachgeordneten Druckwerke nicht zwangsweise an der Wendetrommel angeordnet sein muss, um eine automatische Umstellung, Anstellung oder Abstellung der Greifersteuereinrichtung beim Verdrehen des einen Zahnradzuges gegenüber dem anderen Zahnradzug zu ermöglichen.
- Weiterhin weist die erfindungsgemäße Vorrichtung den Vorteil auf, dass sie eine sehr kompakte Bauweise besitzt und aus nur wenigen einfach und kostengünstig zu fertigenden Bauteilen aufgebaut sind. Zudem erübrigen sich zusätzliche Kupplungen oder Einzel- Klemmeinrichtungen in der Wendetrommel, wie sie beispielsweise bei den Vorrichtungen des Standes der Technik erforderlich sind.
- Weiterhin lässt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung aufgrund der zahlreichen, dem erfindungsgemäßen Prinzip zugrundeliegenden Variationsmöglichkeiten in einer optimalen Weise an den zur Verfügung stehenden Bauraum und sonstige Gegebenheiten in einer bogenverarbeitenden Maschine anpassen. So ist es beispielsweise möglich, beim Antrieb der Schaltwelle über ein Zugmittelgetriebe den im Bereich der Wendetrommel zur Verfügung stehenden Bauraum mit anderen Komponenten zu belegen, beispielsweise mit Bauteilen einer Kupplung zum Entkoppeln der Zahnradzüge bei der Formatumstellung.
- Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen an Hand von bevorzugten Ausführungsformen beschrieben.
- In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Erfindung, bei der die Schaltwelle über ein Zahnradgetriebe angetrieben wird, welches ein erstes, an der Schaltwelle befestigtes Zahnrad sowie ein zweites, am Festzahnrad einer Kupplung zum Entkoppeln der Zahnradzüge bei der Formatumstellung befestigtes Zahnrad umfasst,
- Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Schaltwelle von der Bedienerseite der Druckmaschine aus über ein erstes mit der Schaltwelle gekoppeltes Zahnrad und ein zweites durch einen vorgeordneten Zylinder angetriebenes Zahnrad gedreht wird,
- Fig. 3 eine schematische Seitendarstellung der Ausführungsform von Fig. 1 und 2 zur Verdeutlichung der Wirkverbindung,
- Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Bewegung der Schaltwelle über ein Zugmittelgetriebe erfolgt, welches auf der Bedienerseite der Druckmaschine angeordnet ist,
- Fig. 5 eine Seitenansicht der Ausführungsform von Fig. 4,
- Fig. 6 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Wendetrommel und der weitere Zylinder über ein mit erhöhter Geschwindigkeit umlaufendes Doppel- Zwischenzahnrad sowie ein Zwischenzahnrad gekoppelt sind, und bei der das zweite Zahnrad über ein Festzahnrad des Doppelzwischenzahnrades angetrieben wird, welches über ein weiteres Zwischenzahnrad mit dem Antriebszahnrad des weiteren Zylinders in Verbindung steht,
- Fig. 7 eine schematische Seitendarstellung der Ausführungsform von Fig. 6 mit der eingezeichneten Wirkverbindung,
- Fig. 8 eine weitere Abwandlung der Ausführungsform von Fig. 6, bei der das zweite Zahnrad auf der Außenseite des Antriebszahnrades des weiteren Zylinders befestigt ist,
- Fig. 9 eine schematische Seitendarstellung der Ausführungsform von Fig. 8 mit dem zugehörigen Wechselwirkungspunkt des ersten und zweiten Zahnrades,
- Fig. 10 eine schematische Darstellung einer weiteren, ein Doppelzwischenzahnrad sowie ein weiteres Zwischenzahnrad verwendenden Ausführungsform der Erfindung, bei der der Antrieb der Schaltwelle über ein Zugmittelgetriebe erfolgt, dessen eine Riemenscheibe oder dessen eines Kettenrad am weiteren Zwischenzahnrad befestigt ist,
- Fig. 11 eine schematische Seitendarstellung der Ausführungsform von Fig. 10 mit dem schematisch dargestellten Zugmittel in Form eines Riemens, beispielsweise eines Zahnriemens, oder einer Kette,
- Fig. 12 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei der zusätzlich zu der Ausführungsform von Fig. 1 auf der Bedienerseite eine weitere Schaltwelle angeordnet ist, die über ein Gewinde im Zapfen des Zylinders bei einer Drehung der Schaltwelle in axialer Richtung des Zylinders verfahrbar ist, und
- Fig. 13 eine schematische Seitendarstellung des Zylinders mit zugehörigen Betätigungselementen zur Umschaltung der Greifersteuereinrichtungen.
- Wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, umfasst eine bogenverarbeitende Maschine 1 eine Wendeeinrichtung 2, die zwischen einem vorgeordneten ersten Druckwerk 6 zum Bedrucken der Oberseite und einem der Wendeeinrichtung 2 nachgeordneten zweiten Druckwerk 4 zum Bedrucken der Unterseite eines in der Maschine 1 verarbeiteten Bogens 18 angeordnet ist. Die Wendeeinrichtung 2 arbeitet bei der in Fig. 3 in der Seitendarstellung gezeigten Ausführungsform der Erfindung nach dem Prinzip der Eintrommelwendung und besitzt einen Zylinder 8 - nachfolgend auch als Wendetrommel bezeichnet - der mit Greifereinrichtungen 10 versehen ist, beispielsweise Zangengreifern oder Sauggreifern. Die Greifereinrichtungen 10 werden durch eine oder mehrere Greifersteuereinrichtungen in Form von in Fig. 3 schematisch dargestellten Kurvenscheiben 12 sowie mit den Kurvenscheiben 12 zusammenwirkenden Kurvenfolgern 14 geöffnet und geschlossen, bzw. geschwenkt, um die bedruckten Bogen 18 an ihren Hinterkanten zu ergreifen, bzw. diese an die jeweiligen Greifereinrichtungen eines nachgeordneten Zylinders 20 zu übergeben.
- Die Greifereinrichtung 10 ergreift die Hinterkante eines auf einem weiteren Zylinder 16 der bogenverarbeitenden Maschine - insbesondere dem Gegendruckzylinder des vorgeordneten Druckwerks 6 - geführten, einseitig bedruckten Bogens 18 und übergibt diese als neue Vorderkante an eine nicht näher bezeichnete Greifereinrichtung des Gegendruckzylinders 20 des nachgeordneten zweiten Druckwerks 4, in welchem der gewendete Bogen 18 in bekannter Weise auf seiner Rückseite bedruckt wird.
- Innerhalb des Zylinders 8 ist eine Schaltwelle 22 bevorzugter Weise drehbar gelagert, die sich vorzugsweise entlang der Drehachse des Zylinders 8 erstreckt, und die mit einem oder mehreren Betätigungselementen 24 zusammenwirkt, über die der Betriebszustand der die Kurvenscheiben 12 und die Kurvenfolger 14 enthaltenden Greifersteuereinrichtungen bei der Umschaltung der Druckmaschine 1 zwischen den Betriebszuständen Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb verändert werden kann.
- Gemäß der Darstellung von Fig. 13 können die Betätigungselemente 24 weitere Steuerkurven und Kurvenfolger sowie Übertragungshebel umfassen, die z. B. die Greifereinrichtungen 10 im Schöndruckbetrieb deaktivieren, indem sie die zugehörigen Greiferwellen 26 stillsetzen und/oder fixieren, wie dies in Fig. 13 beispielhaft gezeigt ist. Durch Verdrehen der Schaltwelle 22 lässt sich beim Wechsel vom Schöndruckbetrieb auf den Schön- und Widerdruckbetrieb die Deaktivierung der Greifersteuereinrichtung im Anschluss wieder aufheben, was in Fig. 13 in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
- Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist an der Stirnseite der Schaltwelle 22 ein Schaltelement in Form eines ersten Zahnrades 28 befestigt, welches mit einem Stellelement in Form eines zweiten Zahnrades 30 in Zahneingriff steht.
- Gemäß der Ausführungsform von Fig. 1 ist das zweite Zahnrad 30 koaxial zum weiteren Zylinder 16 angeordnet und beispielsweise an der Stirnseite eines Antriebszahnrades befestigt. Die Befestigung kann dabei beispielsweise an einem Festzahnrad 32 einer Kupplung 34 erfolgen, über welche sich der Zahnradzug 36 der vorgeordneten Druckwerke 6 zur Formatverstellung der Wendeeinrichtung vom Zahnradzug 38 der nachgeordneten Druckwerke 4 entkoppeln lässt.
- Gemäß der Darstellung von Fig. 3 befindet sich die durch den Punkt und den Pfeil angedeutete Wirkverbindung 40 zum Antrieb der Schaltwelle 22 unmittelbar zwischen dem Zylinder 8 und dem weiteren Zylinder 16. Durch die Wirkverbindung 40 zwischen den Zylindern 8, 16, bzw. zwischen dem ersten Zahnrad 28 und dem zweiten Zahnrad 30 wird die Schaltwelle 22 während des Betriebs der Druckmaschine 1 mit der gleichen Drehgeschwindigkeit angetrieben wie der Zylinder 8, so dass sich die relative Winkelposition der Schaltwelle 22 - und damit die Lage des Betätigungselements 24 - gegenüber dem Zylinder 8 beim Betrieb der Druckmaschine 1 nicht ändert. Die beiden Zahnräder 28 und 30 besitzen hierbei eine Größe, die im Wesentlichen dem Durchmesser des Zylinders 8 bzw. des weiteren Zylinders 16 entspricht.
- Bei einer Umschaltung des Betriebszustandes der Druckmaschine 1 wird die Kupplung 34 zur Anpassung der Position der Greifereinrichtung 10 an das jeweilige Bogenformat geöffnet und der Zahnradzug 36 gegenüber dem Zahnradzug 38 solange verdreht, bis die gewünschte Position der Greifereinrichtung 10 erreicht ist. Das Öffnen oder Lösen der Kupplung 34 erfolgt hierbei vorzugsweise mit Hilfe eines koaxial zum Festzahnrad 32 angeordneten Verstellzahnrades 42, welches über nicht näher dargestellte Andrückmittel axial gegen einen entsprechend ausgebildeten Sitz des Festzahnrades 32 gedrängt wird, und welches sich mit dem Antriebszahnrad 44 des Zylinders 8 in Zahneingriff befindet. Das Festzahnrad 32 und das Verstellzahnrad 42 bilden hierbei ein Doppelzahnrad 48.
- Aufgrund der Kopplung über das erste Zahnrad 28 und das zweite Zahnrad 30 sowie aufgrund der Kopplung des zweiten Zahnrades 30 mit dem Festzahnrad 32 erfolgt bei einer Verdrehung des Verstellzahnrades 42 gegenüber dem Festzahnrad 32 des Doppelzahnrades 48 automatisch eine entsprechende Verdrehung der Schaltwelle 22, wodurch sich der Betriebszustand oder Betriebsmodus der Greifersteuereinrichtung 10 des Zylinders 8 entsprechend ändert, ohne dass der Drucker hierzu selber aktiv tätig werden muss.
- Gemäß der Ausführungsform von Fig. 2 sind das erste Zahnrad 28 und das zweite Zahnrad 30 auf der Bedienerseite 46 der Druckmaschine angeordnet, und die Schaltwelle 22 erstreckt sich durch den bedienerseitigen Antriebszapfen des Zylinders 8 hindurch ins Innere des Zylinders 8. Abgesehen davon, dass auf der der Bedienerseite 46 gegenüberliegenden Seite der Druckmaschine 1 bei der Ausführungsform von Fig. 2 ein zusätzlicher Raumgewinn erhalten wird, unterscheiden sich die Ausführungsformen von Fig. 1 und 2 im Hinblick auf ihre Funktion und Wirkungsweise nicht voneinander.
- Bei der in Fig. 6 und Fig. 7 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, bei der der Zylinder 8 und der weitere Zylinder 16 aus darstellungstechnischen Gründen auseinandergezogen eingezeichnet sind, erfolgt die lösbare Kopplung der Zahnradzüge 36 und 38 über ein als Doppelzwischenzahnrad 148 ausgebildetes Doppelzahnrad, welches in gleicher Weise wie das Doppelzahnrad 48 ein Verstellzahnrad 142 sowie ein Festzahnrad 132 umfasst, welch letzteres über ein zusätzliches Zwischenzahnrad 150 mit dem Antriebszahnrad 152 des weiteren vorgeordneten Gegendruckzylinders 16 in Eingriff ist. Das Zwischenzahnrad 150 und das Doppelzwischenzahnrad 148 besitzen hierbei vorzugsweise einen geringeren Durchmesser als die Zylinder 8 und 16, beispielsweise lediglich den halben Durchmesser, und weisen eine dementsprechend erhöhte Drehzahl auf. Durch den Einsatz des Doppelzwischenzahnrades 148 und des Zwischenzahnrades 150 ergibt sich der Vorteil, dass die bei der Verwendung eines doppelt-großen Gegendruckzylinders 16 in Folge von Unrundheiten des Doppelzwischenzahnrades entstehende Dublierneigung erheblich reduziert wird.
- Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform der Erfindung besitzt das zweiten Zahnrad 30 vorzugsweise den selben Durchmesser wie das Verstellzahnrad 142 und/oder das Festzahnrad 132, und ist vorzugsweise koaxial zum Festzahnrad 132 des Doppelzwischenzahnrades 148 angeordnet und an diesem befestigt.
- Gemäß der Darstellung von Fig. 7 besteht bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform der Erfindung die Wirkverbindung 40 zum synchronen Antrieb der Schaltwelle 22 zwischen dem Doppelzwischenzahnrad 148 und dem Zylinder 8.
- In gleicher Weise ist es jedoch bei der ein Doppelzwischenzahnrad 148 sowie ein zusätzliches Zwischenzahnrad 150 verwendeten Ausführungsform der Erfindung ebenfalls möglich, das zweite Zahnrad 30 koaxial zum weiteren Zylinder 16 anzuordnen und mit diesem drehfest - beispielsweise an dessen Antriebszahnrad 152 - zu verbinden, wie dies in den Fig. 8 und 9 gezeigt ist. Die Wirkverbindung 40 besteht bei dieser Ausführungsform der Erfindung unmittelbar zwischen dem Zylinder 8 und dem weiteren Zylinder 16. Sie wird durch den Zahneingriff der ersten und zweiten Zahnräder 28 und 30 erzeugt, die im Wesentlichen den gleichen Durchmesser wie die Zylinder 8 und 16 besitzen. In der Darstellung von Fig. 8 ist der Zahneingriff des ersten und zweiten Zahnrades 28 und 30 nicht erkennbar dargestellt, da es sich um eine auseinandergezogene Schnittansicht handelt, die in erster Linie zur Veranschaulichung der Funktion des Doppelzwischenzahnrades 148 und des weiteren Zwischenzahnrades 150 dient.
- Gemäß der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform der Erfindung wird die Schaltwelle 22 über ein das Schaltelement und das Stellelement umfassendes Zugmittelgetriebe 200 synchron zum ersten Zylinder 8 angetrieben. Das Zugmittelgetriebe 200 weist hierbei eine das Schaltelement bildende erste Riemenscheibe oder ein erstes Kettenrad 228 sowie eine das Stellelement bildende zweite Antriebsriemenscheibe oder ein zweites Kettenrad 230 auf, welche gemäß der Darstellung von Fig. 4 vorzugsweise auf der Bedienerseite 46 der Druckmaschine 1 angeordnet sind. Die zweite Antriebsriemenscheibe bzw. das zweite Kettenrad 230 ist bei dieser Ausführungsform der Erfindung mit dem bedienerseitigen Wellenzapfen eines dem weiteren Zylinder 16 vorgeordneten Zylinders 17 verbunden, der beispielsweise ein Umführzylinder oder eine Umführtrommel sein kann. Die Wirkverbindung 40 wird bei dieser das Zugmittelgetriebe 200 verwendenden Ausführungsform der Erfindung je nach Ausgestaltung des Zugmittelgetriebes entweder über einen Riemen, beispielsweise einen Zahnriemen, oder aber beim Einsatz von Kettenrädern 228, 230 über eine Gliederkette erzeugt, die in den Zeichnungen mit der Bezugszahl 232 bezeichnet ist.
- Wie sich weiterhin den Fig. 10 und 11 entnehmen lässt, kann auch bei dieser ein Zugmittelgetriebe 200 verwendenden Ausführungsform der Erfindung eine Kopplung des Zylinders 8 sowie des weiteren Zylinders 16 über ein Doppelzahnrad in Form eines Doppelzwischenzahnrades 148 sowie ein diesem vorgeordnetes weiteres Zwischenzahnrad 150 erfolgen.
- Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist die zweite Antriebsriemenscheibe 230, bzw. das zweite Kettenrad 230 vorzugsweise koaxial zum weiteren Zwischenzahnrad 150 angeordnet und beispielsweise über einen am weiteren Zwischenzahnrad 150 gebildeten Vorsprung 233 in der Weise befestigt, dass das Zugmittel 232 in einem ausreichenden Abstand am Doppelzwischenzahnrad 148 vorbeiläuft. Die Wirkverbindung 40, welche die phasengerechte Drehung der Schaltwelle 22 synchron zum Zylinder 8 bewirkt, erfolgt in diesem Falle über die Kette bzw. den Zahnriemen 232 zwischen dem weiteren Zwischenzahnrad 150 und dem Zylinder 8.
- Diese Ausführungsform der Erfindung bzw. die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform der Erfindung besitzt den Vorteil, dass die Antriebsriemenscheiben 228 und 230 einen geringeren Durchmesser als die Zylinder 8, 16 und/oder die Zwischenzahnräder 148, 150 aufweisen können, wodurch sich ein zusätzlicher Raumgewinn sowie eine Kosteneinsparung ergibt.
- Wie weiterhin in der Darstellung von Fig. 12 gezeigt ist, kann sich die Schaltwelle 22 am Zylinder 8 über ein Gewinde 23 abstützen, derart, dass eine Drehung der Schaltwelle 22 relativ zum Zylinder 16 über das erste und zweite Zahnrad 28, 30, bzw. über das Zugmittelgetriebe 200, zu einer axialen Bewegung der Schaltwelle 22 führt, weiche durch das in entsprechender Weise ausgebildete Betätigungselement 24 auf die Greifersteuerungseinrichtung übertragen wird, um diese in der zuvor beschriebenen Weise zwischen den unterschiedlichen Betriebszuständen Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb umzuschalten, bzw. eine Anpassung an unterschiedliche Bogenformate vorzunehmen. Das Betätigungselement 24 kann hierzu beispielsweise einen Hebel 25 umfassen, welcher um einen nicht näher bezeichneten Drehpunkt schwenkbar ist und über federelastische Mittel 27 mit seinem einen Ende gegen die axiale Stirnfläche der Schaltwelle 22 gedrängt wird. Das andere Ende des Hebels 25 ist dabei beispielsweise über ein schematische dargestelltes Verbindungselement 29 mit der Greifersteuereinrichtung gekoppelt, in der Weise, dass das Hebelelement 29 in Richtung des Doppelpfeils 33 verfahren wird, wenn das erste Zahnrad 28 durch Verdrehen desselben relativ zum Zylinder 8 über das Gewinde 23 axial in Richtung des Doppelpfeils 31 verfahren wird.
- Diese Ausführungsform der Erfindung kann entweder alternativ zu der in den Fig. 1 bis 11 und 13 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, oder aber zusätzlich zu dieser, wie in Fig. 12 dargestellt, eingesetzt werden, um eine zusätzliche Verstellmöglichkeit zu schaffen. Die Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 12 kann dabei sowohl auf der Antriebsseite, als auch auf der Bedienerseite 146 der Druckmaschine 1 angeordnet sein. Liste der Bezugszeichen 1 Bogenverarbeitende Maschine
2 Wendeeinrichtung
4 nachgeordnetes zweites Druckwerk
6 vorgeordnetes erstes Druckwerk
8 Zylinder/Wendetrommel
10 Greifereinrichtung
12 Kurvenscheibe
14 Kurvenfolger
16 weiterer Zylinder/Gegendruckzylinder des vorgeordneten Druckwerks
17 dem weiteren Zylinder vorgeordneter Zylinder
18 Bogen
20 Gegendruckzylinder des nachgeordneten Druckwerks
22 Schaltwelle
23 Gewinde
24 Betätigungselement
25 Hebel
26 Greiferwelle
27 federelastische Mittel
28 erstes Zahnrad/Stellelement
29 Hebelelement
30 zweites Zahnrad/Stellelement
31 Pfeil
32 Festzahnrad
33 Doppelpfeil
34 Kupplung
36 Zahnradzug der vorgeordneten Druckwerke
38 Zahnradzug der nachgeordneten Druckwerke
40 Wirkverbindung
42 Verstellzahnrad
44 Antriebszahnrad des Zylinders 8
46 Bedienerseite
48 Doppelzahnrad
132 Festzahnrad
142 Verstellzahnrad
148 Doppelzwischenzahnrad
150 zusätzliches Zwischenzahnrad
152 Antriebszahnrad des weiteren Zylinders
200 Zugmittelgetriebe
228 erste Antriebsriemenscheibe oder Kettenrad
230 zweite Antriebsriemenscheibe oder Kettenrad
232 Kette/Zahnriemen
233 Vorsprung am weiteren Zwischenzahnrad
Claims (16)
1. Vorrichtung zur Änderung des Betriebszustandes einer Greifersteuereinrichtung (12,
14) in einer Bogenwendeeinrichtung (2) einer bogenverarbeitenden Maschine (1), mit
einer in einem Zylinder (8) der Bogenwendeeinrichtung (2) aufgenommenen
Schaltwelle (22) und einem mit der Schaltwelle (22) zur Änderung des
Betriebszustandes, insbesondere zur Umschaltung zwischen den Betriebszuständen
Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb, zusammenwirkenden
Betätigungselement (24),
gekennzeichnet durch
ein mit der Schaltwelle (22) mechanisch gekoppeltes Schaltelement (28, 228) sowie
ein relativ zum Zylinder (8) bewegtes, extern vom Zylinder (8) angeordnetes
Stellelement (30, 230), welches mit dem Schaltelement (28, 228) in der Weise
zusammenwirkt, dass sich das Schaltelement beim Betrieb der bogenverarbeitenden
Maschine (1) im Wesentlichen synchron mit dem Zylinder (8) mitbewegt und die
Schaltwelle (22) gegenüber dem Zylinder (8) in einer vorgegebenen Position
verbleibt, und das Stellelement (30, 230) bei einer Änderung des Betriebszustandes
die Lage des Schaltelements (28, 228) relativ zum Zylinder (8) verändert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltwelle (22) drehbar entlang der Drehachse des Zylinders (8) gelagert ist,
und dass das Schaltelement und das Stellelement durch ein erstes und ein zweites
miteinander kämmendes Zahnrad (28, 30) gebildet werden, wobei das erste Zahnrad
(28) mit der Schaltwelle (22) verbunden ist und das zweite Zahnrad (30) mit einem
weiteren Zylinder (16) der bogenverarbeitenden Maschine (1) in Antriebsverbindung
steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Zahnrad (30) koaxial zum weiteren Zylinder (16) angeordnet und
drehfest mit diesem verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Zahnrad (28) und das zweite Zahnrad (30) auf der Bedienerseite der
bogenverarbeitenden Maschine (1) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zylinder (8) und der weiter Zylinder (16) über einen ein Doppelzahnrad (48,
148) enthaltenden Zahnradzug gekoppelt sind, wobei das Doppelzahnrad ein mit dem
weiteren Zylinder (16) in Antriebsverbindung stehendes Festzahnrad (32) und ein mit
dem Festzahnrad (32) unter Bildung einer Kupplung (34) gekoppeltes
Verstellzahnrad (42) umfasst, welches bei geöffneter Kupplung (34) gegenüber dem Festzahnrad
(32) zur Änderung der Betriebsart und/oder zur Anpassung an unterschiedliche
Bogenformate verdrehbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Festzahnrad (32) koaxial zum weiteren Zylinder (16) angeordnet und
drehfest mit diesem verbunden ist, und dass das zweite Zahnrad (30) koaxial zum
Festzahnrad (32) angeordnet und drehfest mit diesem verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Doppelzahnrad als ein gegenüber dem Zylinder (8) mit einer erhöhten
Drehzahl umlaufendes Doppelzwischenzahnrad (148) ausgebildet ist, welches über
ein weiteres Zwischenzahnrad (150) mit dem Antriebszahnrad (152) des weiteren
Zylinders (16) in Antriebsverbindung steht, wobei das zweite Zahnrad (30) koaxial
zum Festzahnrad (132) des Doppelzwischenzahnrades (148) angeordnet und drehfest
mit diesem verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltwelle (22) drehbar entlang der Drehachse des Zylinders (8) gelagert ist
und über ein das Schaltelement und das Stellelement umfassendes Zugmittelgetriebe
(200) durch einen weiteren Zylinder der Druckmaschine angetrieben wird, wobei das
Schaltelement durch eine erste mit der Schaltwelle (22) verbundene Riemenscheibe
(228) oder ein erstes Kettenrad (228) und das Stellelement durch eine mit dem
zweiten Zylinder (16) in Antriebsverbindung stehende zweite Riemenscheibe (230)
oder ein zweites Kettenrad (230) gebildet werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Riemenscheibe oder das zweite Kettenrad (228) koaxial zu einem
dem weiteren Zylinder (16) unmittelbar vorgeordneten Zylinder (17) angeordnet und
drehfest mit diesem verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zugmittelgetriebe (200) auf der Bedienerseite (46) der bogenverarbeitenden
Maschine (1) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zylinder (8) und der weiter Zylinders (16) über einen ein Doppelzahnrad
enthaltenden Zahnradzug gekoppelt sind, wobei das Doppelzahnrad ein mit dem
weiteren Zylinder (16) in Antriebsverbindung stehendes Festzahnrad (132) und ein
mit dem Festzahnrad (132) unter Bildung einer Kupplung (34) gekoppeltes
Verstellzahnrad umfasst, welches bei geöffneter Kupplung (43) gegenüber dem
Festzahnrad (132) zur Änderung der Betriebsart und/oder zur Anpassung an
unterschiedliche Bogenformate verdrehbar ist, wobei das Doppelzahnrad als ein
gegenüber dem Zylinder mit einer erhöhten Drehzahl umlaufendes
Doppelzwischenzahnrad (148) ausgebildet ist, welches über ein weiteres
Zwischenzahnrad (150) mit dem Antriebszahnrad (152) des weiteren Zylinders (16)
in Antriebsverbindung steht, und wobei die zweite Riemenscheibe oder das zweite
Kettenrad (230) koaxial zum weiteren Zwischenzahnrad (150) angeordnet und
drehfest mit diesem verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltwelle (148) sich gegenüber dem Zylinder (8) über ein Gewinde (23)
abstützt, derart, dass eine Drehung der Schaltwelle (22) relativ zum Zylinder (8) eine
Axialbewegung derselben erzeugt, und dass das Betätigungselement (24) einen Hebel
(25) umfasst, welcher die Axialbewegung der Schaltwelle (22) auf die
Greifersteuereinrichtung (12, 14) überträgt, um diese zwischen den Betriebszuständen
Schöndruckbetrieb und Schön- und Widerdruckbetrieb umzuschalten und/oder an
verschiedene Bogenformate anzupassen.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zylinder die Wendetrommel (8) der Bogenwendeeinrichtung (2) ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der weitere Zylinder (16) ein der Bogenwendeeinrichtung (2) vorgeordneter
Gegendruckzylinder (16) der bogenverarbeitenden Maschine (1) ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stellelement (30, 230) mit dem Schaltelement (28, 228) dauernd in Eingriff
ist.
16. Bogenverarbeitende Maschine, insbesondere Bogenrotationsdruckmaschine,
gekennzeichnet durch eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
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