DE1025279B - Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Ausgleichgetriebe fuer KraftfahrzeugeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge mit einem einteiligen
Ausgleichgehäuse, in dem mehrere Ausgleichkegelräder, die mit zwei Achswellen-Kegelrädern im Eingriff
stehen, in Befestigungsringen gelagert sind, die abnehmbar in Öffnungen im Ausgleichgehäuse befestigt
sind, durch welche die Achswellen-Kegelräder ein- und ausgebaut werden können.
Es sind bereits Ausgleichgetriebe bekannt, bei denen die Achswellen-Kegelräder durch Öffnungen
im Ausgleichgehäuse ausgebaut werden können, ohne daß das Gehäuse von der tragenden Konstruktion entfernt
zu werden braucht. Da die Achswellen-Kegelräder verhältnismäßig groß sind, werden bei einer
der bekannten Ausführungen die öffnungen nicht vollständig vom Verschlußteil verschlossen, so daß
Schmiermittel verlorengehen kann und das Eindringen von Straßenstaub möglich wird. Bei diesen
bekannten Ausgleichgetrieben dienen die Deckel nur zum Verschließen der Öffnungen im Ausgleichgehäuse.
Da es aber weiterhin sehr wünschenswert ist, die Ausgleichkegelräder abbremsen zu können,
um zu verhindern, daß die Ausgleichkegelräder sich auf den Achswellen-Kegelrädern abwälzen, wenn
z. B. infolge schlüpfrigen Bodens an einem der Achswellen-Kegelräder keine Kraftübertragung mehr
stattfindet, ist bereits vorgeschlagen worden, die Ausgleichkegelräder mit Hilfe von zylindrischen oder
unter Federspannung stehenden konischen Reibflächen abzubremsen. Die zylindrischen Reibflächen
gestatten bei der unvermeidlichen Abnutzung keine Nachstellung, so daß die Abbremsung zunehmend geringer
wird und die Reibflächen häufig ausgewechselt werden müssen. Außerdem ist die Abbremsung unabhängig
von der Größe des angreifenden Drehmoments. Bei der bekannten Konstruktion mit unter
Federspannung stehenden konischen Reibflächen, die einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau besitzt,
wird die Abbremsung nur mit Hilfe der Federspannung eingestellt, ist also ebenfalls vom angreifenden
Drehmoment unabhängig. Die bekannten Ausgleichgetriebe, bei denen die Ausgleichkegelräder abgebremst
werden können, sind jedoch nicht so ausgebildet, daß die Achswellen-Kegelräder ausgebaut
werden können, ohne daß das Gehäuse von der tragenden Konstruktion entfernt werden muß.
Ziel der Erfindung ist es, ein Ausgleichgetriebe zu schaffen, bei dem die Achswellen-Kegelräder in einfachster
Weise aus dem einteiligen Gehäuse ausgebaut werden können und bei dem eine drehmomentabhängige
Abbremsung der Ausgleichkegelräder erreicht wird.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die Ausgleichkegelräder mit je einem
Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Allis-Chalmers Manufacturing Company, Milwaukee, Wis. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore, Patentanwalt,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. September 1954
V. St. v. Amerika vom 28. September 1954
Harvey Whiting Rockwell, Cedar Rapids, Ia. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
Verschlußteil fest verbunden sind, der einen größeren Durchmesser besitzt als das entsprechende Ausgleichkegelrad
und mit einer Kegelmantelfläche in einer entsprechenden Kegelmantelfläche eines Befestigungsringes drehbar gelagert ist. Dabei dienen die Verschlußteile
zusammen mit den Befestigungsringen zum Verschließen der für den Ausbau der Achswellen-Kegelräder
erforderlichen Öffnungen im Ausgleichgehäuse.
Diese Ausbildung ergibt einen äußerst einfachen Aufbau und ermöglicht ohne zusätzliche Teile ein
drehmomentabhängiges Abbremsen der Ausgleichkegelräder, da die Reibkraft bei zunehmendem
Differenzdrehmoment zunimmt. Die für die verhältnismäßig großen Öffnungen erforderlichen Verschlußteile
dienen gleichzeitig als Abbremsmittel, wodurch sich als weiterer Vorteil ergibt, daß die
Reibflächen sehr groß werden, so daß die Flächenpressung und damit die Abnutzung klein gehalten
wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt und wird im folgenden
im einzelnen erläutert.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch ein Ausgleichgetriebe für Kraftwagen entlang der Linie I-I in Fig. 2;
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Anordnung, wobei Teile zur Freilegung anderer Teile
fortgelassen wurden;
Fig. 3 stellt einen Schnitt entlang der Linie HI-III
in Fig. 1 dar, wobei der rechts in Fig. 1 ersichtliche Kegelradantrieb fortgelassen wurde;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt entsprechend dem oberen
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Teil der Fig. 1 mit einer; geänderten Ausführungsform, für die Einbauteile der Ausgleichkegelräder;
Fig. 5 ist ein Schnitt wie Fig. 4 und zeigt eine weitere Veränderung der Einbauteile für die Ausgleichkegelräder.
Nach Fig. 1 ist das Gehäuse 11 des Ausgleichgetriebes durch die Kegellager 17 und 18 mit Hilfe
der Aehsrohre 14 bzw. 16 in den feststehenden Wänden 12 und 13 drehbar gelagert. Ein ringförmiges
Innerhalb jeder dieser drei öffnungen 51 ist ein Ausgleichkegelrad 53 angeordnet. Diese Kegelräder
stehen mit den beiden Achswellen-Kegelrädern im Eingriff. In den Fig. 1, 2 und 3 weist jedes der Aus-5
gleichkegelräder 53 einen kegelstumpfartigen Verschlußteil 54 auf, der beispielsweise durch Schweißen
mit einem sich nach außen erstreckenden Wellenstumpf 56 verbunden ist. Der kegelstumpfartige Verschlußteil
54 stellt eine Kegelmantelfläche 57 dar, die Kegelrad 19 ist an einem runden Flansch 21 des Ge- io sich nach außen in radialer Richtung verjüngt, d. h.,
häuses 11 durch eine Mehrzahl von Kopfschrauben 22 die Spitze liegt außerhalb des Gehäuses 11. Wie in
befestigt, die in Gewindelöcher des Flansches 21 Fig. 3 dargestellt, verlaufen die Achsen 58, 59 und 61
hineingeschraubt sind. Das ringförmige Rad 19 wird der Ausgleichkegelräder 53 rechtwinklig zur Achse
von einem Kegelrad 23 angetrieben, das das Ende der 52 und sind wie die Achsen der Kegelmantelflächen
Antriebswelle, die mit dem nicht dargestellten An- 15 57 um 120° gegeneinander versetzt, so daß sie mit
triebsmotor verbunden ist, bildet. letzteren zusammenfallen.
Das Gehäuse 11 besitzt zwei sich nach innen er- Drei Befestigungsringe 62 sind am Gehäuse 11 mit
streckende Naben 26 und 27, deren nach innen Kopfschrauben 63, die in Gewindelöchern 64 in den
zeigende, sich radial erstreckende Flächen 28 bzw. 29 unter dem Ring liegenden kreisförmigen Teil des
Schubkräfte aufnehmen können. Das Gehäuse 11 be- 20 Gehäuses 11 hineingeschraubt sind, lösbar verbunden,
sitzt koaxiale Bohrungen 31 und 32, die innere Öff- Wie in Fig. 1 dargestellt, besitzt jeder Befestigungsnungen
in den Naben 26 bzw. 27 bilden. Im Innern ring 62 einen kreisförmigen Flansch 66, der sich
des Gehäuses 11 sind zwei Achswellen-Kegelräder 33 relativ zu der Achse der zugehörigen öffnung 51
und 34 angeordnet, deren Naben 36 und 37 über radial erstreckt, wobei der Befestigungsring 62
Keilwellen in treibender Verbindung mit zwei Halb- 25 Bohrungen 67 für die Schrauben 63 aufweist. Jeder
wellen 38 bzw. 39 des Ausgleichgetriebes stehen. Die der Befestigungsringe 62 besitzt ebenso einen nach
AVellen 38 und 39 können mit den nicht dargestellten innen sich erstreckenden Bund 68 mit einer zylin-Treibrädern
des Fahrzeuges in Verbindung stehen. drischen Fläche, die in schubübertragender Berüh-Die
Keilwellenverbindung zwischen den Wrellen 38 rung mit der umgebenden zylindrischen Fläche der
und 39 und den zugehörigen Naben 36 und 37 ge- 30 zugehörigen Öffnung 51 steht. Jeder der Befestistattet
axiale Bewegungen, so daß die Wellen aus den gungsringe 62 hat weiterhin an seinem inneren
Achswellen-Kegelrädern 33 und 34 herausgezogen Umfang eine Kegelmantelfläche 69 und ist mit dem
werden können. Die Welle 38 kann nach links und die Gehäuse 11 in einer solchen Stellung verschraubt,
Welle 39 nach rechts herausgezogen werden, wie in daß die Kegelmantelflächen 69 der Befestigungsringe
Fig. 1 dax-gestellt. Der Teil 42 der Nabe 36 bildet eine 35 in gleicher Weise wie die Kegelmantelflächen 57 sich
zylindrische Fläche 41, die in die Bohrung 31 hinein- nach außen in radialer Richtung verjüngen, d. h. zur
ragt. Die zylindrische Fläche 41 steht der Bohrung in Außenseite des Gehäuses 11 hin. Die Befestigungsradialer
Richtung gegenüber. Der Durchmesser des ringe 62 umgeben die kegelstumpfartigen Verschluß-Teiles
42 der Nabe 36 ist etwas kleiner als der teile 54, wobei jeweils die entsprechenden sich
Durchmesser der Bohrung 31, so daß zwischen der 40 berührenden Kegelmantelflächen 57 und 69 ineinander-Fläche
41 und der Bohrung 31 ein Spalt besteht, der passen. Vorzugsweise wird die gleiche Verjüngung für
es gestattet, das Rad 33 in die Bohrung 31 hineinzuschieben. Eine entsprechende Beziehung besteht
zwischen einer zylindrischen Fläche 43 eines Teiles 44
zwischen einer zylindrischen Fläche 43 eines Teiles 44
der Nabe 37 des Achswellen-Kegelrades 34 und der 45 11 angeordnet sind, werden so eingestellt, daß sie
Bohrung 32 des Gehäuses 11. beim Eingriff in die Achswellen-Kegelräder 33 und 34
Ein Druckring 46 umgibt den Nabenteil 42 und liegt zwischen der Fläche 28 des Gehäuses 11 und der
Rückseite des Kegelrades 33. Damit wird der axial
nach außen gerichtete Schub des Rades 33 auf die 50 H durch eine veränderliche Anzahl von Beilege-Nabe
26 des Gehäuses 11 über den Druckring 46 scheiben 71 eingestellt werden, die zwischen jeden
übertragen. In gleicher Weise umgibt ein Druckring
47 den Nabenteil 44 und liegt zwischen der Rückseite des Kegelrades 34 und der Fläche 29 der Gehäusenabe 27.
47 den Nabenteil 44 und liegt zwischen der Rückseite des Kegelrades 34 und der Fläche 29 der Gehäusenabe 27.
Wenn sich die Achswellen-Kegelräder 33 und 34 im Gehäuse 11 in dem in Fig. 1 dargestellten eingebauten
Zustand befinden, ist der axiale Abstand zwischen den innersten Teilen der Naben 36 und 37
größer als die Länge, um die jeder Nabenteil 42 bzw. 60 einen tragenden oder Verschlußteil 54
in axialer Richtung in die Bohrung 31 bzw. 32 sprechenden Ausgleichkegelrades 53.
hineinragt. . In Fig. 2 sind die Kopfschrauben 63, der Befesti-
In den Fig. 1, 2 und 3 bilden drei zylindrische gungsring 62 und das Ritzel 53 der Fig. 1 entfernt,
Flächen drei auf dem Umfang liegende Öffnungen 51, um die relative Größe der auf dem Umfang liegenden
die mit dem Innern des Gehäuses 11 in Verbindung 65 Gehäuseöffnung 51 und der Achswellen-Kegelräder
stehen. Diese Öffnungen sind um die Achse 52 der 33 und 34 zu zeigen. Es ist zu erkennen, daß die
Achswellen-Kegelräder 33 und 34 herum gleichmäßig Achswellen-Kegelräder und die Öffnung 51 so ausauf
den Umfang verteilt, wobei diese Achse 52 gleich- gebildet und angeordnet sind, daß die Achswellenzeitig die Achsen der Wellen 38 und 39 sowie die Kegelräder 33 und 34 durch die öffnung 51 in das
Drehachse des Gehäuses 11 darstellt. 70 Gehäuse 11 hineingeschoben oder aus diesem heraus
sämtliche drei Teile 54 und sämtliche drei Befestigungsringe 62 gewählt. Die drei Ausgleichkegelräder
53, die innerhalb der drei öffnungen 51 im Gehäuse
diese relativ zur Drehachse des Gehäuses 11 in radialer Richtung zentrieren. Die Befestigungsringe
62 können in radialer Richtung relativ zum Gehäuse
Befestigungsring 62 und den darunterliegenden kreisförmigen Teil des Gehäuses 11 gelegt werden.
Aus der obigen Beschreibung ist zu entnehmen, daß 55 für jedes Ausgleichkegelrad 53 Einbauteile vorgesehen
sind, welche die zugehörige öffnung 51 im Gehäuse 11 überbrücken. Die Einbauteile für jedes
Ausgleichkegelrad enthalten einen Befestigungsteil 62, der mit dem Gehäuse 11 lösbar verbunden ist, und
des ent-
gezogen werden können. Obwohl jede der Öffnungen 51 so groß ist, daß die Achswellen-Kegelräder hindurchgeschoben
werden können, ist es offensichtlich, daß nur eine dieser Öffnungen so ausgebildet sein
muß, um das Ziel der Erfindung zu erreichen.
Bevor die Achswellen-Kegelräder 33 und 34 aus dem Innern des Gehäuses 11 entfernt werden, werden
die Kopfschrauben 63, die die Befestigungsringe 62 mit dem Gehäuse 11 verbinden, aus diesem herausgeschraubt
und die Befestigungsringe sowie die dazugehörigen Ausgleichkegelräder nach außen vom
Gehäuse abgezogen. Ebenfalls werden die Halbwellen 38 und 39 aus den Naben der Kegelräder 33 und 34
herausgezogen. Die strichpunktierten Linien 72 der Fig. 2 zeigen beispielsweise die Lage an, in die die
Welle 39 herausgezogen werden kann, um das Herausnehmen des Achswellen-Kegelrades 34 aus dem Gehäuse
11 zu ermöglichen. Bevor das Rad 34 herausgenommen werden kann, muß die Welle 38 nach den
Fig. 1 und 2 in axialer Richtung nach links herausgezogen werden. Nach dem Herausziehen der Wellen
kann das Rad 34 in axialer Richtung nach innen in die Stellung bewegt werden, die durch strichpunktierte
Linien 73 angedeutet ist, und dann nach außen durch die frei liegende Öffnung 51 im Gehäuse 11
herausgenommen werden. Das Achswellen-Kegelrad 33 kann in der gleichen Weise aus dem Gehäuse 11
entfernt werden.
Nach Fig. 1 sind die Kegelmantelflächen 57 und 69 so angeordnet, daß durch Reibung eine Drehung der
Ausgleichkegelräder 53 und damit eine relative Drehung der Wellen 38 und 39 gegeneinander vermieden
wird. Der relativ nach außen gerichtete Schub, der in Richtung der Achse 58 von den Achswellen-Kegelrädern
33 und 34 auf das Ausgleichkegelrad 53 übertragen wird, bewirkt ein Festklemmen der zusammenwirkenden
Kegelmantelflächen 57 und 69 und ruft dadurch die gewünschte Reibung, welche die Drehung der Ausgleichkegelräder verhindern soll,
hervor. Ausgleichgetriebe nach der Erfindung können in Kraftfahrzeugen verwendet werden, bei denen eine
Ausgleichswirkung erwünscht ist, wenn das Fahrzeug Kurven durchfährt, jedoch ungehemmte Ausgleichswirkung nicht erwünscht ist, wenn eines der Treibräder
durchrutscht. Der Reibungswiderstand entgegen einer Ausgleichswirkung, der durch das
Festklemmen der Kegelmantelflächen bewirkt wird, ist nicht so groß, daß er die Ausgleichswirkung verhindert,
wenn das Fahrzeug durch eine Kurve gelenkt wird. Er ist jedoch so groß, daß auf die beiden
Halbwellen 38 und 39 das Drehmoment so aufgeteilt wird, daß das Rad, das einen guten Reibungsschluß
besitzt, noch angetrieben wird, wenn das andere Rad beispielsweise infolge schlüpfrigen Bodens wenig
oder keinen Reibungsschluß besitzt.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Einbaumöglichkeit eines Ausgleichkegelrades zur drehbaren Lagerung
im Gehäuse 11. Das in Fig. 4 dargestellte Ausgleichkegelrad 76 entspricht dem Kegelrad 53 in Fig. 1. Die
Mittel zur Befestigung des Ausgleichkegelrades 76 bestehen aus einem scheibenähnlichen Verschlußteil
77 des Kegelrades und einem Befestigungsring oder Tragglied 78. Der Verschlußteil 77 besteht aus einer
Scheibe 77' und einem abnehmbaren Ring 79, der auf der Scheibe 77' durch Kopfschrauben 81 befestigt ist,
die durch Bohrungen 82 im Ring 79 hindurchfassen und in Gewindelöcher 83 in der Scheibe 77' eingeschraubt
sind. Der scheibenförmige Verschlußteil bildet zwei gegeneinander konvergierende Kegelmantelflächen
84 und 86, deren Achse 87 mit der Achse des Kegelrades 76 zusammenfällt. Der Befestigungsring
78 bildet zwei koaxiale und gegeneinander konvergierende Kegelmantelflächen 88 und
89, die in schubübertragender Beziehung zu den Kegelmantelflächen 84 bzw. 86 stehen. Die Kegelmantelflächen
84 und 86 sind so ausgebildet, daß sie gegeneinander in radialer Richtung nach innen
konvergieren, bezogen auf ihre gemeinsame Achse. Durch den abnehmbaren Ring 79 kann das Ausgleichkegelrad
76 zusammen mit der Scheibe 77' von dem Befestigungsring 78 entfernt werden. Die doppelte
kegelige Flächenausbildung hält das Ausgleichkegelrad in seiner Lage fest, so daß seine Achse 87 nicht
von einem rechten Winkel zur Achse der Achswellen-Kegelräder 33 und 34 abweichen kann.
Eine Mehrzahl von Beilegescheiben 90 wird zwischen den Ring 79 und die Scheibe 77' gelegt. Wenn
die Kegelmantelflächen 84, 86, 88 und 89 durch den Gebrauch abgenutzt werden, können eine oder
mehrere Beilegescheiben 90 entfernt werden, um die Abnutzung auszugleichen. Der Ring 79 ist daher
gegenüber dem Ausgleichkegelrad 76 einstellbar befestigt, so daß eine gut passende Verbindung zwischen
den zusammenwirkenden Kegelmantelflächen 84, 86, 88 und 89 hergestellt und erhalten werden kann.
In Fig. 5 ist eine weitere Einbaumöglichkeit eines Ausgleichkegelrades dargestellt, bei der ein zweiteiliges
Befestigungs- oder Tragglied 93 für ein Ausgleichkegelrad 92 vorgesehen ist. Die Ringteile 94
und 96 des Befestigungsgliedes 93 wirken in Richtung der Kegelradachse 91 aufeinander ein und
besitzen gegeneinander konvergierende Kegelmantelflächen 97 bzw. 98 koaxial zur Achse 91. Die Konvergenz
der Kegelmantelfläche 97 des Ringteiles 94 und der Kegelmantelfläche 98 des Ringteiles 96
gegeneinander ist radial nach außen gerichtet, bezogen auf die Achse 91. Der Verschlußteil 99, der
mit dem Ausgleichkegelrad 92 fest verbunden ist, besitzt zwei gegeneinander konvergente, koaxiale
Kegelmantelflächen 101 und 102, die mit den Kegelmantelflächen 97 und 98 zusammenpassen. Damit
wird das Ausgleichkegelrad 92 gegen Bewegungen relativ zum Gehäuse 11 festgelegt, ausgenommen
gegen Rotation um die Achse 91, die rechtwinklig zur Drehachse des Gehäuses 11 steht. Eine Mehrzahl
von Beilegescheiben 103 liegt zwischen den ringförmigen Teilen 94 und 96. Durch Änderung der
Anzahl dieser Scheiben kann der richtige Sitz der zusammenwirkenden kegeligen, tragenden Flächen 97,
98, 101 und 102 erreicht werden. Wenn beispielsweise die Kegelmantelflächen im Betrieb abgenutzt werden,
können eine oder mehrere Scheiben zum Ausgleich entfernt werden.
Die zusammenwirkenden Kegelmantelflächen der in Fig. 4 und 5 dargestellten Einbauteile für das
Ausgleichkegelrad bewirken eine Drehmomentaufteilung auf die Ausgleichgetriebe-Halbwellen in gleicher
Weise, wie es oben in bezug auf die in Fig. 1 dargestellten Einbauteile für das Ausgleichkegelrad
beschrieben wurde.
Es sei bemerkt, daß jedes der hier beschriebenen Ausgleichgetriebe ein Paar Achswellen-Kegelräder
und 34 aufweist, mit denen Ausgleichkegelräder im Eingriff stehen, sowie ein Ausgleichgehäuse 11
und besondere, mit den Achswellen-Kegelrädern, den Ausgleichkegelrädern und dem Gehäuse 11 verbundene
Bauteile zur Festlegung der Achswellen-Kegelräder und der Ausgleichkegelräder im Gehäuse,
wobei die Bauteile einen mit einem der Ausgleichkegelräder fest verbundenen Verschlußteil und einen
Befestigungsteil aufweisen, der den Verschlußteil innerhalb einer auf dem Umfang des Gehäuses 11
liegenden Öffnung drehbar und lösbar hält. In jedem der dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele sind die Achswellen-Kegelräder 33 und 34
und eine auf dem Umfang liegende öffnung im Gehäuse so ausgebildet und angeordnet, daß die Achswellen-Kegelräder
33 und 34 durch die genannte Öffnung in das Gehäuse 11 hineingeschoben oder aus diesem herausgezogen werden können, wobei die
genannte Öffnung durch die Einbauteile der Ausgleichkegelräder verschlossen werden.
Dadurch, daß im Gehäuse auf dem Umfang eine öffnung vorgesehen wird, die groß genug ist, um die
Achswellen-Kegelräder 33 und 34 hindurchzuschieben, ist es möglich, das Gehäuse 11 aus einem Stück,
beispielsweise als Gußteil, herzustellen. Die Verwendung von drei Ausgleichkegelrädern ist wünschenswert,
um die Belastungen der Zähne der Achswellen-Kegelräder 33 und 34 und der Ausgleichkegelräder
auszugleichen. Gleichfalls ist die Verwendung von drei Ausgleichkegelrädern wünschenswert, um die
Achswellen-Kegelräder 33 und 34 in radialer Richtung, bezogen auf die Drehachse des Gehäuses 11,
einstellen zu können.
Die im vorstehenden beschriebenen Ausgleichgetriebe gestatten den Ausbau der Ausgleichkegelräder,
Achswellen-Kegelräder und Druckringe zur Reparatur oder zum Auswechseln, ohne das Gehäuse
aus der Tragkonstruktion ausbauen zu müssen, wodurch Zeit und Arbeitskosten eingespart werden.
Durch die vorgesehenen Beilegescheiben 71 zwischen den Befestigungsringen und dem Gehäuse 11
ist es außerdem möglich, die Lage der Ausgleichkegelräder so einzustellen, daß sie die Achswellen-Kegelräder
in radialer Richtung, bezogen auf die Drehachse des Gehäuses, zentrieren. Durch den vorgesehenen
Spalt zwischen den Nabenteilen 42 und 44 der Achswellen-Kegelräder und den Gehäusebohrungen
31 bzw. 32 werden die Belastungen der Zähne der Achswellen-Kegelräder und Ausgleichkegelräder im
wesentlichen ausgeglichen. Weiterhin wird der radiale Schub der Achswellen-Kegelräder auf die Ausgleichkegelräder
gleichmäßig auf die drei Ausgleichkegelräder verteilt. Bei Ausgleichgetrieben der im vorstehenden
beschriebenen Art, bei denen das Drehmoment aufgeteilt wird, ist dieses deswegen besonders
wünschenswert, weil dadurch der Reibungswiderstand, der durch den Einbau der drei Ausgleichkegelräder
hervorgerufen wird, gleichzeitig wirksam sein kann.
Claims (7)
1. Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge mit einem einteiligen Ausgleichgehäuse, in dem mehrere
Ausgleichkegelräder, die mit zwei Achswellen-Kegelrädern im Eingriff stehen, in Befestigungsringen
gelagert sind, die abnehmbar in Öffnungen im Ausgleichgehäuse befestigt sind, durch die die
Achswellen-Kegelräder ein- und ausgebaut werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichkegelräder
(53, 76, 92) mit je einem Verschlußteil (54,77,99) fest verbunden sind, der
einen größeren Durchmesser besitzt als das entsprechende Ausgleichkegelrad und mit einer
Kegelmantelfläche (57, 86, 101) in einer entsprechenden Kegelmantelfläche (69, 89, 97) des
Befestigungsringes (62,78,93) drehbar gelagert ist.
2. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (77, 99)
zwei gegeneinander konvergierende Kegelmantelflächen (88, 89, 97, 98) hat, die zur Achse des
Ausgleichkegelrades koaxial liegen, und daß der Befestigungsring (78, 93) zwei entsprechende
Kegelmantelflächen (84, 86,101,102) hat.
3. Ausgleichgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Kegelmantelflächen nach außen hin verjüngen.
4. Ausgleichgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Kegelmantelflächen radial nach innen verjüngen.
5. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit einer Kegelmantelfläche
(88) versehenen Ring (79), der an dem Verschlußteil (77') abnehmbar befestigt ist.
6. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit einer Kegelmantelfläche
(102) versehenen Ring (93), der an dem Befestigungsring (94) abnehmbar befestigt ist.
7. Ausgleichgetriebe nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring
einstellbar befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 276 789;
britische Patentschrift Nr. 255 952;
USA.-Patentschrift Nr. 1 446 545.
Deutsche Patentschrift Nr. 276 789;
britische Patentschrift Nr. 255 952;
USA.-Patentschrift Nr. 1 446 545.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Also Published As
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| GB785392A (en) | 1957-10-30 |
| US2786367A (en) | 1957-03-26 |
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