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DE10251284A1 - Trimm - Lande Relaunch -Sicherheits Vorrichtung zum Kitesurfen - Google Patents

Trimm - Lande Relaunch -Sicherheits Vorrichtung zum Kitesurfen Download PDF

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Publication number
DE10251284A1
DE10251284A1 DE10251284A DE10251284A DE10251284A1 DE 10251284 A1 DE10251284 A1 DE 10251284A1 DE 10251284 A DE10251284 A DE 10251284A DE 10251284 A DE10251284 A DE 10251284A DE 10251284 A1 DE10251284 A1 DE 10251284A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kite
line
control rod
lines
rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10251284A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Führmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLEEMANN CORNELIA
Original Assignee
CLEEMANN CORNELIA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CLEEMANN CORNELIA filed Critical CLEEMANN CORNELIA
Priority to DE10251284A priority Critical patent/DE10251284A1/de
Publication of DE10251284A1 publication Critical patent/DE10251284A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/10Kite-sails; Kite-wings; Control thereof; Safety means therefor
    • B63H8/18Arrangements for connecting the user to a kite-sail; Kite-safety means, e.g. chicken loops, safety leashes or quick release mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/10Kite-sails; Kite-wings; Control thereof; Safety means therefor
    • B63H8/14Ram-air kites, i.e. kites at least partly inflated by air entering their leading edges during use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/10Kite-sails; Kite-wings; Control thereof; Safety means therefor
    • B63H8/16Control arrangements, e.g. control bars or control lines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/50Accessories, e.g. repair kits or kite launching aids
    • B63H8/56Devices to distribute the user's load, e.g. harnesses

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Verwendung zum Kitesurfen mit pneumatisch aufgeblasenen, versteiften Lenkdrachen. Kitesurfen ist eine Wassersportart vergleichbar mit dem Windsurfen, wo aber anstelle eines Starrsegels ein Lenkdrachen als Segel genutzt wird. DOLLAR A O. g. Lenkdrachen können nicht ohne fremde Hilfe sicher gelandet werden: außerdem ist ein sog. "Relaunch" (Start des Lenkdrachens vom Wasser aus ohne fremde Hilfe) in der Regel schwierig. Auch weist die technische Ausrüstung der handelsüblichen Sportgeräte erhebliche Sicherheitsmängel auf. Während 4-Leiner Lenkdrachen vor und während der Fahrt passend zur Stärke des Windes getrimmt werden können, ist das mit 2-Leinern nur sehr begrenzt möglich. DOLLAR A Aufgabe dieser Erfindung ist es, diese Mängel, sowohl für Lenkdrachen mit zwei wie auch vierleiniger Steuerung zu beseitigen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung, nachfolgend TLRS (Trimm, Lande, Relaunch, Sicherheits)-Vorrichtung genannt, verbessert die Trimm-Möglichkeiten, erlaubt eine eigenständige kontrollierte Landung des Lenkdrachens ohne fremde Hilfe, erleichtert den regulären "Relaunch" nach einer Wasserung erheblich und verbessert die Sicherheit im Notfall in der Art, so daß der Drachen bei Betätigung der Notauslöse-Vorrichtung weder verlorengeht, noch sich und die Steuerleinen so verheddert, daß ein Relaunch schwierig oder unmöglich wäre. Ausgestattet mit der TLRS-Vorrichtung kann ein 2-Leiner nun auch vor und während der Fahrt passend zur Stärke des Windes getrimmt werden. DOLLAR A Die ...

Description

  • Trimm, Lande, Relaunch, Sicherheits – System für 2 und 4 Leiner – Lenkdrachen. Dieses System bezieht sich auf aufpumpbare, pneumatisch geformte und versteifte Lenkdrachen (international auch Inflatible oder Tube Kite genannt) zur Fortbewegung auf Wasser (Kitesurfen)
  • Allgemeiner Stand der Technik Kitesurfen mit Lenkdrachen
  • Lenkdrachen, international auch als Kite (Plural : Kites) beschrieben erzeugen für neue Sportarten wie Kitesurfen auf Wasser (auch Kitesurfing genannt) den Vortrieb, vergleichbar zum Segel von Segelbooten. Ähnlich wie beim heutigen Windsurfen bzw. beim Snow – oder Wakeboarden ist beim Kitesurfen der Fahrer mit einem besonders geformten Brett mittels Fußschlaufen bzw. Bindungen verbunden. Der Auftrieb im Wasser wird fast ausschließlich dynamisch durch die Fahrgeschwindigkeit, vergleichbar zum Wasserskifahren, erzeugt. Der Lenkdrachen ist zum Halten und Steuern einerseits am Lenkdrachen und andererseits an einer Steuerstange mittels hochfesten Leinen verbunden. Zur Entlastung von den sehr hohen Haltekräften tragen die Fahrer am Körper sogenannte Trapezgurte – oder Hosen die mit einer Hakenplatte versehen sind, und hängen sich damit in eine Trapeztampen genannte Schlinge ein, die an der Steuerstange befestigt ist. Dadurch kann der Fahrer sein Gewicht und seinen Körper als Hebel zur Aufnahme der hohen Haltekräfte einsetzen. Es verbleiben für den Fahrer lediglich vergleichbar geringe Steuerkräfte beim Lenken.
  • Im Notfall enthakt sich der Fahrer und läßt ggf. auch die Steuerstange los. Um in einem solchen Notfall nicht den Lenkdrachen zu verlieren, wurden diverse Sicherheitsleinensysteme entwickelt. Diese Systeme basieren darauf, daß eine oder mehrere der Halteleinen bzw. Steuerleinen über eine zusätzliche sogenannte Sicherheitsleine fest mit dem Fahrer verbunden sind und der Drachen beim Loslassen der Steuerstange weitgehendst kraftfrei auswehen kann. Ein Neustart des Lenkdrachen vom Wasser (international als "Relaunch" beschrieben) nach einem Notfall, alleine durch den Fahrer und ohne fremde Hilfe, ist vom Prinzip her möglich, in der Praxis jedoch häufig, wegen verhedderter Drachenleinen und Drachen, nicht durchführbar.
  • Stand der Technik aufblasbare, pneumatisch geformte und versteifte Lenkdrachen (tube kites) mit zwei – und vierleiniger Steuerung
  • Konstruktionsmerkmale
  • Alle diese Lenkdrachen sind so gebaut, daß zumindest die vordere Anströmkante mit einer eingearbeiteten aufblasbaren Wulst versehen ist. Weitere aufblasbare Wülste in etwa rechtwinkeliger Anordnung zur vorderen Anströmkante (Flügelnase) dienen üblicherweise der Versteifung des Gebildes in der anderen Richtung. Ersatzweise oder zusätzliche Versteifungen mittels in Taschen eingelassener Segellatten sind heute ebenfalls im Gebrauch. Im Gebrauchsfall werden die Wülste aufgepumpt und mit Stopfen verschlossen. Durch den Schnitt des Drachentuches und der pneumatischen Wülste nimmt der aufgepumpte Drachen von vorne gesehen im Wesentlichen die Form eines invertierten U bzw. einer Sichel ein. An den Ohren des U werden die Flugleinen befestigt.
  • Konzept der zwei – und vierleiniger Steuerung
  • Unbenommen von zusätzlichen Leinen, welche Sonderfunktionen, wie z. B. der Rückwärts – Starttechnik, dienen, wird nach Zweileiner und Vierleiner Drachen unterschieden.
  • Ein Zweileiner hat und braucht nur je eine Steuerleine recht und links, welche aber über ein relativ simple Verspannung von Leinen und Umlenkrollen (international als Bridle beschrieben) mit dem Drachen verbunden sind. Das Bridle hilft den Drachen bei Lenkbewegungen an der Steuerstange sich aerodynamisch wirksam zu verwinden um ihn so steuerbar zu machen.
  • Vierleiner haben zusätzlich zwei Halteleinen zwischen Drachen und Steuerstange, brauchen aber kein Bridle und sind direkt an dem Drachen befestigt.
  • Merkmale der 4 und 2 – leinigen Steuerung im Vergleich
  • Ein 4 – Leiner hat gegenüber einem 2 – Leiner zwei zusätzliche Leinen. Somit zwei Leinen, die mehr Geld kosten und die sich verheddern können.
  • Das wesentlichste vorteilhafte Merkmal der vier Leinen – Technik ist die Möglichkeit, den Drachen auf eine sehr große Bandbreite von Windgeschwindigkeiten einzustellen, indem der Anstellwinkel des Drachens willkürlich, sowohl vor Antritt der Fahrt, wie während des Fahrens durch den Fahrer selbst verändert werden kann. Dies geschieht zum einen über eine Gurtbandtalje (GBT), Teil e2, wobei V1 den Verstellweg bezeichnet, der üblicherweise bei ca. 200 mm liegt. Siehe Detail X zu 1.
  • Zum anderen sind bei entsprechender Gestaltung der Befestigung der Halteleinen an der Lenkstange, über die Anbindung an die sogenannte De – Powerschlaufe, feinfühlige Anpassungen der Kraft des Drachens bei böigem Wind, durch ein Dichtholen und Fieren der Lenkstange möglich.. V2 ist der Hubweg für das Dichtholen und Fieren, der üblicherweise bei ca. 150 – 300 mm liegt. Dieser Prozeß ist vergleichbar mit dem Dichtholen und Fieren der Großschot beim Segeln oder des Gabelbaumes beim Windsurfen.
  • Der Stand der Technik vier – leinigen Steuerung ist in 1 und im Detail X zu 1 dargestellt.
  • Andererseits sind Drachen in zwei Leiner – Technik nur über einen engen Bereich von Windgeschwindigkeiten sicher steuerbar. Darüber und darunter müßten andere Drachengrößen vor Fahrtantritt gewählt werden. Der Stand der Technik zwei – leinigen Steuerung ist in 3 und im Detail Z dargestellt.
  • Darstellung des Stands der Technik vier – leinige Steuerung siehe 1 und Detail X zu 1, Zeichenerklärung
  • a1
    Lenkdrachen
    b1
    rechte Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b2
    linke Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b3
    rechte Halteleine, hochfeste Drachenleine
    b4
    linke Halteleine, hochfeste Drachenleine
    b1a
    rechte Vorlaufleine
    b2a
    linke Vorlaufleine
    c1
    Sicherheitsleine
    c2
    Gurtband mit Klettverschluß zur Befestigung am Handgelenk des Fahrers
    d1
    optionaler Standard – Trapeztampen
    d2
    Steuerstange mit mittlerer Durchführungsbuchse
    d3
    De – Powerschlaufe
    e1
    Mittelleine
    e2
    handelsübliche Gurtbandtalje (GBT)
    e3
    De – Power – Tampen
    V1
    Verstellweg der Gurtbandtalje (GBT) e2
    V2
    Hubweg der Steuerstange d2
    L1
    Entfernung Anbindungspunkt der Sicherheitsleine c1
    L2
    gestreckte Länge der Sicherheitsleine c1
  • Darstellung des Stands der Technik zwei – leinige Steuerung siehe 3 und Detail Z zu 3, Zeichenerklärung:
  • a1
    Lenkdrachen
    b1
    rechte Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b2
    linke Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b5
    "Bridle", Satz an inneren Verspannungsleinen und Umlenkrollen
    b1a
    rechte Vorlaufleine
    b2a
    linke Vorlaufleine mit Schlaufenende unten
    b2b
    linke Vorlaufleine mit Schlaufenende oben
    cx1
    "WIPIKA"Klett – Reißvorrichtung
    cx2
    Reißleine zur Betätigung der "WIPIKA"Klett – Reißvorrichtung
    c1
    Sicherheitsleine
    c2
    Gurtband mit Klettverschluß zur Befestigung am Handgelenk des Fahrers
    d1
    Standard – Trapeztampen
    d
    Steuerstange
    L1
    Entfernung Anbindungspunkt der Sicherheitsleine c1
    L2
    gestreckte Länge der Sicherheitsleine c1
  • Nachteile und schwerwiegende Mängel an heutigen aufblasbaren Lenkdrachen mit zwei – und vierleiniger Steuerung
  • Lenkdrachen mit zweileiniger Steuerung
  • Trimmung : wegen fehlender Trimm – Möglichkeiten ist ein Lenkdrachen gegebener Größe nur über einen engen Bereich von Windgeschwindigkeiten einsetzbar
    Landung : eigenständige sichere Landung auf festem Boden ohne fremde Hilfe in der Regel nicht möglich!
    Sicherungsleine, Betätigung im Notfall: bisher bekannte Systeme funktionieren ausreichend zuverlässig. Jedoch nach Betätigung der Notreißleine cx2 bzw. Loslassen der Steuerstange, häufig Leinensalat, der einen kontrollierten Relaunch unmöglich macht. Bei viel Wind fast unvermeidbar, da der Drachen beim Niedergehen unkontrolliert peitscht oder rotiert. Ursächlich dafür ist u. a. der weite Weg den die losgelassene Steuerstange zurücklegen muß, bis der Drachen voll ausgeweht ist. Siehe 5
    Sicherungsleine während der Fahrt: Bei Rotationen des Fahrers oder des Drachens verdrillt sich die, an einer der Steuerleinen befestigte, Sicherungsleine mit den Steuerleinen. Dies macht die Lenkung sehr schwergängig. Bei Befestigung des anderen Endes der Sicherungsleine am Handgelenk, entstehen erhebliche Schwierigkeiten verdrillte Leinen zu entdrillen. Im Gegensatz zu Vierleinern kann bei Zweileinern der Faher die verdrillten Leinen regulär nur bei einem Wasserungstop entdrillen. Zum regulären Entdrillen der Leinen muß sich der Fahrer aus dem Trapez aushängen, die Steuerstange halten und rotieren und dabei umständlich die Sicherungsleine hinten um die Steuerstange führen um die verdrillten Leinen zu korrigieren. Ein insgesamt unangemessen umständlicher Vorgang.
  • Relaunch: Wenn der Drachen mit der Vorderen Wulst, d. h. der Flügelvorderkante satt auf der Wasseroberfläche liegt, wird der Fahrer einfach hinter dem Schirm raumschots gezogen. Ein Relaunch ist aus dieser Position nicht möglich. Der Drachen muß erst auf den Rücken kippen. Erst dann bewegt sich der Drachen zum Windfensterrand, wo er bei entsprechender Steuerung durch den Fahrer selbsttätig starten kann. Das geringere Seitenverhältnis (Spannweite zu Flügelbreite) von Zweileinern macht es vergleichsweise leicht, diese aus der ungünstigen Lage zu kippen. Der Fahrer muß dabei aber ziemlich viel schwimmen, um den Drachen und sich selbst in eine gute Startlage zubringen.
  • Lenkdrachen mit vierleiniger Steuerung
  • Trimmung : Im Vergleich zum Zweileiner kein Problem.
    Landung: wie beim Zweileiner ist eine eigenständige, sichere Landung ohne fremde Hilfe in der Regel nicht möglich
    Sicherungsleine, Betätigung im Notfall: bisher bekannte Systeme funktionieren nicht ausreichend zuverlässig. Wegen der vier Leinen, speziell wenn die Leinen durch Dreher des Drachens oder durch Rotationsprünge des Fahrers verdrillt sind, kann sich die losgelassene Steuerstange wie in einem Netz verheddern. Es wurde häufig beobachtet, daß in solchen Fällen, der Drachen sich voll angeblasen in der Luft in einer Position stabilisiert und den nun steuerungslosen Fahrer angehängt an die Sicherungsleine mit voller Gewalt raumschots zieht. Die Betätigung eines ggf. vorhandenen Notreißsystemes kann hier die Lage des Fahrers entschärfen, führt aber zwangsläufig zum Verlust des Drachens. Auch nach regulärer Betätigung, sprich Loslassen der Steuerstange, häufig Leinensalat, der einen kontrollierten Relaunch unmöglich macht. Bei viel Wind fast unvermeidbar, da der Drachen beim Niedergehen unkontrolliert peitscht oder rotiert. Ursächlich dafür ist u. a. der weite Weg den die losgelassene Steuerstange zurücklegen muß, bis der Drachen voll ausgeweht ist. Siehe 5, 1 und 3. Die min. Ausrauschlänge errechnet sich It. Herstellerangaben aus 0.7 × L4 = (L3 + L1). Wobei L3 = L2 + Länge der Steuerstange d2.
    Sicherungsleine während der Fahrt: Im Vergleich zum Zweileiner ist das Entdrillen regulär verdrillter Drachenleinen nicht so problematisch; speziell dann, wenn die Sicherheitsleine an eine der Halteleinen anstelle an einer der Steuerleinen angebunden ist und des weiteren die Sicherheitsleine durch den De – Powerloop geführt und am Trapez oder Körper des Fahrers anstelle am Handgelenk befestigt ist.
    Relaunch: im Prinzip vergleichbar zum Zweileiner. Allerdings durch die gestrecktere Form kippt der Drachen nicht so willig. Um das zu erreichen braucht es erheblich mehr Können und noch sportlichere Schwimmleistungen als beim Zweileiner. Bei Wind nahe dem unteren Limit zum Kitesurfen kann es unmöglich sein, den Drachen zum Kippen in die Rückenlage und somit zum Relaunch zu bewegen.
  • ERFINDUNGSAUFGABE
  • Der nachfolgend beschriebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die genannten Mängel zu beseitigen bzw. erhebliche Verbesserungen der Handhabung und Sicherheit zu bewirken. Die Erfindung bezieht sich dabei sowohl auf Zwei – wie auch Vierleiner – Lenkdrachen. Der Lösungsansatz ist für beide im Prinzip der gleiche. Allerdings unterscheiden sich die Lösungen in wichtigen Details
  • ERFINDUNGSGEMÄSSE LÖSUNG:
  • Der erfindungsgemäße Lösung hat fünf Hauptrichtungen:
    • a) Eine kontrollierte Landung des Lenkdrachens ohne fremde Hilfe unter allen Windbedingungen zu ermöglichen,
    • b) Zweileiner Lenkdrachen für unterschiedliche Windverhältnisse ähnlich wie Vierleiner trimmbar und daher kontrollierbar zu machen,
    • c) den Relaunch des gewasserten Lenkdrachens ohne große Schwimmübungen zu gestalten, zu vereinfachen und zu beschleunigen,
    • d) das Sicherheitssystem so zu gestalten, daß der Lenkdrachen im Fall einer Notauslösung weder verloren geht noch Dritte gefährdet, aber dem Fahrer einen möglichst schnellen Relaunch gestattet. Der schnelle Relaunch kann nur dann gegeben sein, wenn sich weder der Drachen noch die Leinen nach der Notauslösung nennenswert verheddern,
    • e) das Sicherheitssystem sowohl für Zwei – wie auch Vierleiner so zu gestalten, daß es während der Fahrt und typischer Manövern den Fahrer nicht unnötig behindert.
  • Für sämtliche nachfolgend beschrieben Lösungen zu a) bis e) sind die hier nachfolgend genannten Zeichnungen samt Zeichenerklärungen maßgeblich.
  • Modifizierter, mit der TLRS – Vorrichtung ausgestatteter 4 – Leinen mit zusätzlicher Mittelleine, Seilklemme montiert auf der Verstelltalje und neuer Führung der Sicherheitsleine, siehe 2 und Detail X1 zu 1. Zeichenerklärung
  • a1
    Lenkdrachen
    b1
    rechte Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b2
    linke Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b3
    rechte Halteleine, hochfeste Drachenleine
    b4
    linke Halteleine, hochfeste Drachenleine
    b1a
    rechte Vorlaufleine
    b2a
    linke Vorlaufleine
    m1
    zusätzliche mittige Drachenleine
    m2
    neue, geteilte Vorlaufleine
    a2
    zusätzliche Tuch – Verstärkungsflicken
    a3
    zusätzliches Gurtband, vernäht mit Verstärkung und Drachentuch
    a4
    neue Öse im Gurtband
    c3
    modifizierte Sicherheitsleine,
    d1
    optionaler Standard – Trapeztampen
    d2
    Steuerstange mit mittlerer Durchführungsbuchse
    d3
    De – Powerschlaufe
    e1
    Mittelleine
    e2a
    modifizierte handelsübliche Gurtbandtalje (GBT)
    e3
    De – Power – Tampen
    V1
    Verstellweg der Gurtbandtalje (GBT) e2a
    V2
    Hubweg der Steuerstange d2
  • Modifizierte Gurtbandtalje (GBT) e2a, siehe vergrößerten Details X1 zu 1 und Schnitt b – b. Dünne Linien zeigen das unveränderte Teil e2, die fetten Linien zeigen die Modifikationen resultierend in Teil e2a.
  • Zeichenerklärung
  • e1
    Mittelleine
    e2
    handelsübliche Gurtbandtalje (GBT)
    e3
    De – Power – Tampen
    e4
    Starrschnalle der GBT
    e5
    Rückstellschlaufe der GBT
    e6
    Spannschlaufe der GBT
    c3
    modifizierte Sicherheitsleine
    c6
    Seilklemme mit Öse und Führungsrolle, z. B. ClamCleat Racing CL 236
    c7
    Schrauben m. Muttern bzw. Nieten
    L5
    Ausrauschlänge der Steuerstange d2 bis zum Anschlag am Stoppball c5
  • Modifizierter, mit der TLRS – Vorrichtung ausgestatteter 2 – Leinen mit zusätzlicher Mittelleine, Seilklemme montiert auf der neuen Verstelltalje, Trapeztampen neuer Bauart und neuer Führung der Sicherheitsleine, siehe 4 und Detail Z1 zu 4, Zeichenerklärung
  • a1
    Lenkdrachen
    b1
    rechte Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b2
    linke Steuerleine, hochfeste Drachenleine
    b1a
    rechte Vorlaufleine
    b2a
    linke Vorlaufleine
    m1
    zusätzliche mittige Drachenleine
    m2
    neue, geteilte Vorlaufleine
    a2
    zusätzliche Tuch – Verstärkungsflicken
    a3
    zusätzliches Gurtband, vernäht mit Verstärkung und Drachentuch
    a4
    neue Öse im Gurtband
    c3
    modifizierte Sicherheitsleine,
    d1a
    Trapeztampen, neuer Bauart
    d2
    neue Steuerstange mit mittlerer Durchführungsbuchse
    e2b
    Gurtbandtalje (GBT) , neuer Bauart
  • Trapeztampen d1a und die Gurtbandtalje (GBT) neuer Bauart e2b, siehe vergrößertes Detail Z1 zu 4 und Schnitt c – c, Zeichenerklärung:
  • e1
    Mittelleine
    e2
    neue Gurtbandtalje (GBT)
    e4
    Starrschnalle der GBT
    e5
    Rückstellschlaufe der GBT
    e6
    Spannschlaufe der GBT
    e7
    integrierte Durchsteckschlaufe der GBT
    c3
    modifizierte Sicherheitsleine
    c6
    Seilklemme mit Öse und Führungsrolle, z. B. ClamCleat Racing CL 236
    c7
    Schrauben m. Muttern bzw. Nieten
    dx
    Durchführungsbuchse
    d1a
    360° um die y – y Achse drehbarer Trapeztampen neuer Bauart
    d1b
    Traverse mit mittiger Hohlachse
    d1c
    in die Traverse integrierte Befestigungsschnallen
    d1d
    Hohlachse zur Durchführung der Sicherheitsleine c3
    L5
    Ausrauschlänge der Steuerstange d2 bis zum Anschlag am Stoppball
    V1
    Verstellweg der Gurtbandtalje (GBT) e2b
  • Verstelltalje alternativer Bauart zu e2b, siehe Schnitt (analog Schnitt c – c) und Ansicht A, Zeichenerklärung:
  • c3
    Sicherheitsleine
    e9
    Seilklemme mit Öse und Führungsrolle, z.B. ClamCleat Racing CL 236
    e12
    Schrauben m. Muttern bzw. Nieten
    e10
    Trägerplatte
    e11
    Schäkel mit Pin
    e8
    Seilklemme mit Öse und Führungsrolle, z.B. ClamCleat Racing CL 253
    e13
    eingeschorenes Tauwerk
    e13a
    eingeschorenes Tauwerk, bewegliches Ende
    e14
    Festmachertau, angebunden an Seilklemme e8
    e14a
    Festmachertau, belegt beidseitig von Durchführung auf Steuerstange d2
  • Lösung zu a)
  • Die Lösung zu a) wird durch den Einbau und Betätigung einer Vorrichtung erreicht, die eine Anbindung des Lenkdrachen gemäß 2, Schnitt a – a, Detail X1 und Schnitt b – b sowie 4, Schnitt a – a, Detail Z1 und Schnitt c – c mittels Elementen m2, a2, a3 und a4 einer zusätzlichen Drachenleine m1 und deren Integration in das Steuersystem, über Elemente d2, dx, e2a, e2b samt einer neuartigen Führung und Einbindung einer besonderen Sicherheitsleine c3 vorsieht. Nicht dargestellt in den Illustrationen ist die notwendige Anbindung des freien Endes der Sicherheitsleine c3 am Trapez des Fahrers. Ebenfalls nicht dargestellt ist eine dazwischen eingeschorene Notreißvorrichtung, z. B. die der Handelsmarke WIPIKA, Frankreich.
  • Beim Loslassen der Steuerstange d2 im Flugzustand rauscht diese, geführt durch die Seilklemme c6 die Länge L5 auf der nun gespannten Sicherheitsleine c3 bis zum Anschlag c5 aus. Sehr wichtig dabei ist, daß die Klemme c6, in der im Flugzustand die Sicherheitsleine c3 festgeklemmt ist, so gestaltet und angebracht ist, daß sie in jenem Moment, wo sie von hinten von der ausrauschenden Steuerstange d2 getroffen wird, sich so dreht daß die Beklemmung der Sicherheitsleine sofort gelöst wird.
  • Durch die nun entspannten Drachenleinen b1, b2, b3 und b4 verliert der Drachen jegliche Kraft. Durch die mittige Anordnung bleibt der Drachen selbst bei Wind, bisher gemessen bis Bft 8, absolut stabil und landet sanft und sauber. Siehe auch 6. Die Zugkräfte des Drachens an der Mittelleine m1 bzw. Sicherheitsleine c3 können locker mit einer Hand gehalten werden. Der Fahrer kann nun die Sicherheitsleine von seinem Trapez lösen und sichern. Am Sandstrand reicht in der Regel dazu auch sein eigenes Kiteboard. Allerdings muß das Kiteboard vorher durch ausreichendes Ankanten und Aufhäufeln von Sand selbst gesichert werden. Der Fahrer kann nun zum Drachen gehen und ihn sichern.
  • Lösung zu b)
  • Die Lösung zu b) wird durch den Einbau und Betätigung einer Vorrichtung erreicht, die eine Anbindung des Lenkdrachen gemäß 4, Schnitt a – a, Detail Z1 und Schnitt c – c mittels Elementen m2, a2, a3 und a4 einer zusätzlichen Drachenleine m1 und deren Integration in das Steuersystem, über Elemente d2, dx, e2b und Einbindung einer besonderen Sicherheitsleine c3 vorsieht. Durch Verstellung der Verstelltalje e2b über den Verstellweg V1 kann der Anstellwinkel des Zweileiner – Lenkdrachens ebenso verstellt werden, wie das bisher nur bei Vierleinern möglich war.
  • Lösung zu c)
  • Die Lösung zu c) wird durch den Einbau und Betätigung einer Vorrichtung erreicht, die eine Anbindung des Lenkdrachen gemäß 2, Schnitt a – a, Detail X1 und Schnitt b – b sowie 4, Schnitt a – a, Detail Z1 und Schnitt c – c mittels Elementen m2, a2, a3 und a4 einer zusätzlichen Drachenleine m1 und deren Integration in das Steuersystem, über Elemente d2, dx, e2a, e2b samt einer neuartigen Führung und Einbindung einer besonderen Sicherheitsleine c3 vorsieht.
  • In dem Fall, wo der Drachen mit der vorderen Wulst, d. h. der Flügelvorderkante satt auf der Wasseroberfläche liegt, und der Fahrer tendenziell hinter dem Schirm raumschots gezogen wird, reicht ein kurzer Griff mit der Hand an die Sicherheitsleine c3 oberhalb der Seilklemme c6 und eine kurze kräftige Zugbewegung zum Körper des Fahrers um den Drachen in Rückenlage zu kippen. Das funktioniert selbst mit langgestreckten und schmalen Hochleistungs – Vierleinern in Sekunden. Die Rückenlage des Drachens ist der ideale Voraussetzung für den Relaunch.
  • Lösung zu d)
  • Die Lösung zu d) wird durch den Einbau und Betätigung einer Vorrichtung, wie bereits oben im Absatz Lösung zu a) beschrieben, erreicht. Für die Notauslösung vorteilhaft ist die generelle Nutzung eines sog. Quickrelease – Schäkels, der den De – Powerloop mit der Hakenplatte des Trapezes des Fahrers verbindet (in den Zeichnungen nicht dargestellt). Im Notfall betätigt der Fahrer lediglich den Auslösemechanismus dieses Schäkels und die Steuerstange kann unter Last frei ausrauschen.
  • Während ein regulärer 2 oder 4 Leiner doch sehr weit aufmachen muß (siehe S, 1 und 3) um kraftfrei zu werden (die min. Ausrauschlänge errechnet sich It. Herstellerangaben aus 0.7 × L4 = (L3 + L1), Wobei L3 = L2 + Länge der Steuerstange d2), ist die Austausch – Länge bei Drachen mit zusätzlicher Mittelleine vergleichsweise gering.
  • Praxiserprobungen haben gezeigt, daß die Mindestlänge L5 mit L5 = 0,8 × L4/3,14 gut bemessen ist und damit nur etwa 1/3 des üblichen Wertes darstellt.. Ein Verheddern der Leinen ist durch diese kurze Ausrauschlänge L5 und die mittige Führung der Steuerstange c2 auf der Sicherheitsleine c3 nicht zu erwarten und wurde in der Praxis bis jetzt nicht beobachtet. Zum Relaunch holt der Fahrer die Steuerstange zu sich her indem er die Sicherheitsleine zu sich heranzieht bis er die Steuerstange greifen kann. Von dort an ist der Relaunch Standardroutine.
  • Lösung zu e)
  • Die ideale Lösung zu e) wird für 2 Leiner – Lenkdrachen durch den Einbau und Betätigung einer Vorrichtung dadurch erreicht, daß die Sicherheitsleine c3 mittig durch die Seilklemme c6, die mittige Buchse dx in der Steuerstange d2, nachfolgend durch Hohlachse d1d der Traverse d1b des 360° drehbaren Trapeztampens d1a und zuletzt durch die Schlaufe des Trapeztampens d1a geführt wird und nachfolgend am Trapez des Fahrers befestigt wird (nicht in den Zeichnungen dargestellt). Der Fahrer kann nun selbst im eingehängten Zustand beliebige Verdrillungen der Flugleinen durch entsprechendes rotieren der Steuerstange 2b auf einfachste Weise entfernen.
  • Beim 4 Leiner – Lenkdrachen wird durch die zentrale Anordnung der Sicherheitsleine c3 und deren Durchführung durch die Seilklemme c6, die mittige Buchse dx in der Steuerstange d2, und zuletzt durch die Schlaufe des De – Powertampens d3 und deren nachfolgende Befestigung am Trapez des Fahrers (nicht in den Zeichnungen dargestellt) eine deutliche Verbesserung beim Entdrillen der Drachenleinen erreicht. Der Fahrer kann nun selbst im eingehängten Zustand im De – Powertampen beliebige Verdrillungen der Flugleinen durch entsprechendes rotieren der Steuerstange 2b entfernen. Allerdings wickelt sich dabei im Bereich zwischen der Steuerstange und dem Fahrer die Sicherheitsleine c3 um den De – Powertampen e3. Praxisversuche haben gezeigt, daß bis zu fünf 360° Umdrehungen ohne Einschränkung der Sicherheitsfunktion hinnehmbar sind. Darüber hinaus funktioniert das Sicherheitssystem nicht mehr zuverlässig, da das Ausrauschen der Steuerstange durch diese Verdrillungen behindert wird. Der Fahrer muß sich alsdann bei der nächsten Wasserung aus dem De – Powertampen e3 aushängen und die Verdrillungen mit der Hand herausdrehen. Insgesamt eine erhebliche Verbesserung gegenüber der herkömmlichen Anordnung aber noch nicht 100% ideal.

Claims (8)

  1. Multifunktionale Vorrichtung zur Verwendung zum Kitesurfen mit 2 und 4 – Leiner Tube Kites ( pneumatisch aufgeblasene und versteifte Lenkdrachen), dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer mittigen Anbindung an der Flügelvorderkante des Lenkdrachen an eine zusätzliche Drachenleine und deren Integration in das Steuer – und Haltesystem besteht, sowie eine neuartige Führung und Anbindung an eine zentral angeordnete und besonders geführte Sicherheitsleine besitzt, die so gestaltet ist, daß jetzt auch Zweileiner Drachen entsprechend der Windstärke getrimmt werden können, eine eigenständige kontrollierte Landung von Zwei – und Vierleiner –Lenkdrachen ohne fremde Hilfe möglich wird, der reguläre "Relaunch" nach einer Wasserung des Drachens erheblich vereinfacht und beschleunigt ablaufen kann und ferner dafür sorgt, daß der Drachen bei Betätigung der Notauslöse – Vorrichtung nicht verloren geht und dieser nach einer Notlandung ohne die ansonsten durch die herkömmliche Notauslösung typischerweise verhedderten Drachenleinen, mittels üblicher Techniken und ohne fremde Hilfe neu gestartet, d. h. daß ein sog. Relaunch problemlos durchgeführt, werden kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine zentral angeordnete und besonders geführte Sicherheitsleine drachenseitig an der neuartigen Mittelleine befestigt ist, nachfolgend mit Stoppknoten und Stoppball versehen ist, und in folgender Reihenfolge durch die Seilklemme mit Öse und Führungsrolle, die zentrale Führungsbohrung in bzw. an der Steuerstange, durch die Hohlwelle des drehbaren Trapeztampens (nur Zweileiner) und nachfolgend durch die Öffnung des drehbaren Trapeztampens (nur Zweileiner) bzw. durch die De – Power – Schlaufe (nur Vierleiner) geführt und fahrerseitig an der Hakenplatte des Trapezes oder einer Metallöse des Trapezes, mit vorzugsweise einer dazwischen angebrachten Klett – Notreißvorrichtung der Marke WIPIKA oder gleichwertig und mittels eines geeigneten Schnellverschluß – Karabinerhakens dort angeschlagen wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsleine vom unteren Austritt aus der Buchse der Steuerstange bis nach oben zum Stoppball und Anbindungspunkt der extra Drachenleine einen Mindestdurchmesser von 4 mm und eine griffige Oberfläche hat und vorzugsweise das Ende zum Fahrer hin mit einem ca. 0,5 m langen Gummitau von min. 5 mm Durchmesser verspleißt bzw. verbunden ist, dessen Ende eine Schlaufe zur Aufnahme der Notreißvorrichtung aufweist, bzw. mit einem Schnellverschluß – Karabinerhaken- bzw. Schäkel verbunden ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der neuartigen zusätzliche Drachen – Mittelleine an der Flügelvorderkante des Lenkdrachen an Ösen einer Verstärkung angebracht ist, die derart gestaltet ist, daß die Trimm- und Haltekräfte formschlüssig, z. B. mittels enganliegender Gurtbänder über die aufgeblasene Wulst der Flügelvorderkante übertragen werden und nicht direkt in das Tuch des Drachens eingebracht werden,
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß die neuartige zusätzliche Drachen – Mittelleine drachenseitig mittels mindestens einer Vorlaufleine mittig mit der Flügelvorderkante des Lenkdrachen verbunden wird, wobei die abgestimmte Länge der Vorlaufleine typisch für den verwendeten Drachen ist, und steuerstangenseitig mit nur einer konfektionierten Sicherheitsleine ausgestattet ist, deren Ausrauschlänge den größten Drachen gerecht wird, so daß eine Steuerstange mit einem Standard – Leinenset für alle Drachengrößen und Typen ausreicht.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die handelsübliche Steuerstange für Vierleiner mit einer verstellbaren Talje, z. B bestehend aus Seilklemmen und darin eingeschorenem Tauwerk oder alternativ mit einer Talje. aus Gurtband ausgestattet ist, welche mit eine Seilklemme mit Öse und Führungsrolle, vergleichbar mit einer unter der Handelsbezeichnung "ClamCleat Racing CL 236" erhältlichen Klemme versehen und mittels Schrauben oder Nieten an dem hinteren, passiven Gurtband in der aufgezeigten Weise befestigt ist und so gestaltet und angeordnet ist, daß die Klemmwirkung durch eine Drehbewegung der Seilklemme aufgehoben wird, wenn die Steuerstange von hinten gegen die Klemme fährt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerstange für Zweileiner jetzt eine handelsübliche Steuerstange für Vierleiner samt zentraler Führungsbohrung verwendet wird und diese mit einer verstellbaren Talje, z. B bestehend aus Seilklemmen und darin eingeschorenem Tauwerk oder alternativ mit einer Talje. aus Gurtband ausgestattet ist, welche mit eine Seilklemme mit Öse und Führungsrolle, vergleichbar mit einer unter der Handelsbezeichnung "ClamCleat Racing CL 236" erhältlichen Klemme, versehen und mittels Schrauben oder Nieten an dem hinteren, passiven Gurtband in der aufgezeigten Weise befestigt ist und so gestaltet und angeordnet ist, daß die Klemmwirkung durch eine Drehbewegung der Seilklemme aufgehoben wird, wenn die Steuerstange von hinten gegen die Klemme fährt, und des weiteren mit einen 360° drehbaren Trapeztampen ausgerüstet ist, der mittig mittels einer Hohlwelle entweder direkt und drehbar in der Steuerstange gelagert ist oder z. B. mit einer Traverse versehen mit einer drehbaren Hohlwelle verbunden ist, die ihrerseits z. B. mit mechanischen Klammern bzw. mit Klettverschlüssen an der Steuerstange befestigt ist wie z. B. ein handelsüblicher 360° drehbarer Trapeztampen der Marke DaKine, Hawaii,.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß die neuartige konfektionierte Gurtbandtalje für Zweileiner die gleiche Mechanik wie die handelsüblichen Gurtbandtaljen für Vierleiner aufweist, die Seilklemme oberhalb dieser Mechanik auf der vorderen, dem Fahrer zugewendeten, Seite montiert ist und eine vernähte Schlaufe hat, die mittels Durchstecken eine feste Doppelschlaufe um die Steuerstange bildet und sich unter Last ohne weitere Hilfsmittel festzieht ohne dabei die in der zentralen Führungsbohrung der Steuerstange geführte Sicherheitsleine zu behindern.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10258637B4 (de) * 2002-12-13 2006-02-23 Dirk Schiffmann Sportgerät mit einer Sicherheitseinrichtung
RU2388655C1 (ru) * 2008-10-01 2010-05-10 Закрытое Акционерное Общество "Компания "Параавис" Кайт с изменяемой кривизной крыла

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