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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Katalysator für ein Kraftfahrzeug,
der zur Reinigung eines durch eine Verbrennungskraftmaschine eines
Kraftfahrzeugs erzeugten Abgases eingesetzt wird.
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2. Beschreibung des verwandten Stands
der Technik
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Die
Entwicklung eines Katalysatorsystems zur Reinigung eines Abgases
aus einer Verbrennungskraftmaschine wird hinsichtlich des Umweltschutzes
weiter entwicckelt. Als ein in diesem Katalysatorsystem eingesetzter
Katalysatorkörper
für ein Kraftfahrzeug
wurde herkömmlicherweise
weitgehend ein Drei-Wege-Katalysator in einem Vergasermotor eingesetzt.
Dieser Katalysator kann effizient HC, CO und NOx nahe
des stöchiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnisses
entfernen. Andererseits ist für
einen Dieselmotor oder einen Magerverbrennungsmotor die Sauerstoffkonzentration
in dem Abgas so hoch, dass ein Drei-Wege-Katalysator nicht anwendbar
ist und verschiedene NOx-Katalysatoren zur
Reduzierung von NOx in dem Abgas vorgeschlagen
wurden. Für
einen Dieselmotor, welcher wegen seiner geringen Kraftstoffkosten
und seiner geringen CO2-Emission vorteilhaft ist, aber welcher
teilchenförmiges
Material wie etwa Ruß in
dem Abgas enthält,
ist ein Teilchenfilter zur Sammlung des teilchenförmigen Materials
erforderlich, um das teilchenförmige
Material zu verbrennen und somit aus dem Abgas zu entfernen.
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Als
ein Katalysator für
NOx ist ein Katalysator zur selektiven Reduktion
von NOx bekannt, welcher ein Reduktionsmittel
wie etwa HC zur Reduzierung und Entfernung von NOx verwendet.
Ein NOx-Katalysatorsystem wurde vorgeschlagen,
in welchem ein Oxidationskatalysator in dem vorangehenden Schritt zur
Umwandlung von NO in einem Abgas in NO2 und zur
Zuführung
von diesem zu dem nachfolgenden Schritt bereitgestellt ist. In diesem
System wird hochreaktives NO2 zu dem Katalysator
zur selektiven Reduktion von NOx in dem
folgenden Schritt derart zugeführt,
dass eine Verbesserung der NOx-Umwandlungseffizienz
zu erwarten ist.
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Ein
Teilchenfilter (DPF) ist im allgemeinen derart aufgebaut, dass Poren
einer keramischen Wabenstruktur alternierend an beiden Enden verschlossen
sind, um so Ruß aus
einem Abgas, welches durch poröse
Trennwände
hindurchgelangt, abzufangen. Die Regeneration eines DPF wird gewöhnlicherweise
durch periodisches Erhitzen von diesem in regelmäßigen Intervallen zur Verbrennung
des Rußes durchgeführt. Ein
DPF-System, in welchem ein Oxidationskatalysator in dem vorangehenden
Schritt zur Umwandlung von NO in einem Abgas in NO2 bereitgestellt
ist, um das NO2 zur Oxidation von Ruß einzusetzen,
ist bekannt. In diesem System wird NO2 als ein
Oxidationsmittel eingesetzt, so dass die Regeneration bei einer
niedrigeren Temperatur durchgeführt werden
kann.
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Es
ist erwünscht,
dass der Oxidationskatalysator in dem vorangehenden Schritt, welcher
dem Katalysator zur selektiven NOx-Reduktion
vorangeht, bereitgestellt ist, NO zu NO2 oxidieren
kann, und dass gleichzeitig die Reaktivität so niedrig ist, dass er HC
nicht oxidieren kann. Dann kann HC in dem Abgas als ein Reduktionsmittel
verwendet werden. Eine solche geringe Reaktivität ist ebenso für einen
Oxidationskatalysator erwünscht,
der in dem vorgehenden Schritt, welcher einem DPF vorangeht, bereitgestellt ist,
da NO2 dann stabil zu dem DPF in dem nachfolgenden
Schritt zugeführt
werden kann, und der Effekt von der Unterdrückung der Sulfaterzeugung von
dem Gesamtsystem erwartet werden kann.
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Um
die gewünschte
niedrige Reaktivität
des in dem vorangehenden Schritt vorgesehenen Oxidationskatalysators
zu erhalten, ist es gewöhnlicherweise
notwendig, die Menge des darauf geträgerten Oxidationskatalysators
zu senken. Wenn die Menge des geträgerten Katalysators jedoch
nicht hinreichend ist, führt
eine Katalysatorverschlechterung direkt zu einer Verringerung der
Oxidationsaktivität
und daher zu einer nicht hinreichenden Oxidation von NO. Als Folge
kann die Zuführung
einer hinreichenden Menge von NO2 unmöglich werden
und das System hat somit eine schlechte Beständigkeit. Wenn andererseits
die Menge des geträgerten
Katalysators zur Erzielung einer hohen Beständigkeit gesteigert ist, kann
eine erwünschte
niedrige Reaktivität
nicht erzielt werden und eine hinreichende Zuführung an nicht-oxidiertem HC,
das als ein Reduktionsmittel für den
Katalysator zur selektiven NOx-Reduktion
in dem nachfolgenden Schritt dient, kann schwierig werden. Deshalb
ist es erwünscht,
dass ein Oxidationskatalysator mit einer niedrigen Reaktivität derart
entwickelt wird, dass sowohl die gewünschte Katalysatoraktivität als auch
die Beständigkeit
des Systems gleichzeitig erzielt werden können.
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US 3 180 712 A beschreibt
einen Auspufftopf mit zweistufigem Wandler zur Behandlung eines
Autoabgases, bei dem zwei getrennte Katalysatorbetten angeordnet
sind, mit denen das Abgas nacheinander in Kontakt tritt.
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EP 0 707 883 A2 betrifft
ein zweistufiges Katalysatorsystem zur Reinigung eines Abgases,
welches reduzierende Komponenten einschließlich KWs und NO
x sowie
im stöchiometrischen Überschuss
O
2 aufweist, wobei ein KWs oxidierender
Katalysator in einer ersten Zone des Abgasstroms und in einer zweiten
Zone weiter stromabwärts
ein NO
x zersetzender Katalysator angeordnet
sind.
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Somit
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Oxidationskatalysator
bereitzustellen, welcher eine schwache Oxidationsaktivität aufweist,
so dass er NO zu NO2 oxidieren kann, aber nicht
HC oxidieren kann, und welcher die Verschlechterung der Katalysatoraktivität unterdrücken und
die Oxidationsaktivität
aufrechterhalten kann, und durch Einbau dieses Katalysators in dem
vorangehenden Schritt einen Katalysator für ein Kraftfahrzeug zu realisieren,
welcher sowohl eine hohe Reinigungsfähigkeit als auch eine hohe
thermische Beständigkeit
besitzt.
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Gemäß einem
ersten Gesichtspunkt der Erfindung wird ein Katalysator für ein Kraftfahrzeug
bereitgestellt, umfassend mehrere Katalysatorkörper, die in einer Abgasleitung
einer Fahrzeugverbrennungskraftmaschine vorgesehen sind, einschließlich Oxidationskatalysatorkörpern mit
einer niedrigen Aktivität
zwischen diesen mehreren Katalysatorkörpern, die auf der stromaufwärtigen Seite
angeordnet sind, und wobei das teilweise oxidierte Abgas zu den
Katalysatorkörpern
auf der stromabwärtigen
Seite zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die vorstehend erwähnten Katalysatorkörper auf
der stromaufwärtigen
Seite direkt geträgerte
Katalysatorkörper sind,
welche keramische Träger
verwenden, die das direkte Trägern
des Katalysators auf der Oberfläche der
Substratkeramiken erlauben und welche direkt die Katalysatorkomponente
mit einer niedrigen Oxidationsaktivität auf dem Keramikträger trägern.
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Gemäß der vorstehenden
Konstruktion sind die Oxidationskatalysatorkörper mit einer niedrigen Aktivität, welche
auf der stromaufwärtigen
Seite angeordnet sind, direkt geträgerte Katalysatorkörper, wobei
die Katalysatorkomponente hochdispergiert sein kann, so dass eine
hohe katalytische Leistung mit einer kleinen Menge an geträgertem Katalysator erhalten
wird. In herkömmlichen
Katalysatorkörpern, in
welchen eine Beschichtungsschicht wie etwa γ-Aluminiumoxid auf einer Trägeroberfläche zum
Trägern
einer Katalysatorkomponente ausgebildet ist, ist eine erforderliche
Menge an Katalysator zwangsläufig
erhöht,
und die Katalysatorkomponente wandert während des Aufwärmens und
wird aufgrund eines Partikeldurchmesseranstiegs leicht verschlechtert. Im
Gegensatz dazu liegt die Katalysatorkomponente in einem direkt geträgerten Katalysator
direkt geträgert
vor, zum Beispiel mittels chemischer Bindung, so dass die Stärke der
Bindung hoch ist und eine Verschlechterung des Katalysators aufgrund
eines Teilchenwachstums unterdrückt
werden kann. Deshalb kann eine hinreichende Oxidationsfähigkeit
aufrechterhalten werden, und eine hohe Reinigungsfähigkeit des
gesamten katalytischen Systems kann für einen langen Zeitraum beibehalten
werden, selbst wenn die Menge an geträgertem Katalysator reduziert
ist, um eine gewünschte
niedrige Aktivität
zu erhalten. Weiterhin hat ein direkt geträgerter Katalysator, wenn er
keine Beschichtungsschicht aufweist, eine reduzierte Wärmekapazität und einen
reduzierten Druckverlust und kann somit schnell aktiviert werden.
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Gemäß einem
zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Katalysator
für ein Kraftfahrzeug
bereitgestellt, der einen integrierten mehrstufigen Katalysator
umfasst, welcher mehrere katalytische Schichten in einer Einheit
integriert enthält,
die in einer Abgaspassage einer Verbrennungskraftmaschine eines
Fahrzeugs angeordnet sind, und in welchem eine oxidationskatalytische
Schicht mit niedriger Aktivität
in dem vorangehenden Schritt auf der stromaufwärtigen Seite zur Teiloxidation
des Abgases und zur Zuführung
zu der katalytischen Schicht in dem nachfolgenden Schritt auf der
stromabwärtigen
Seite angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die vorstehend
erwähnte
katalytische Schicht in dem vorangehenden Schritt ein direkt geträgerter Katalysator
ist, in welchem ein keramischer Träger, der einen Katalysator
direkt trägern
kann, auf der Oberfläche
der Substratkeramiken eingesetzt wird und eine Katalysatorkomponente
mit niedriger Oxidationsaktivität
direkt auf dem Keramikträger
geträgert
vorliegt.
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In
diesem katalytischen System mit einem internen mehrstufigen Katalysator
kann, wie in der Konstruktion gemäß dem ersten Gesichtspunkt,
ein Oxidationskatalysator mit einer niedrigen Oxidationsaktivität und einer
hohen Verschlechterungsbeständigkeit
durch den Einsatz eines direkt geträgerten Katalysators als die
katalytische Schicht in dem vorangehenden Schritt erhalten werden.
Somit kann ein Katalysator für
ein Kraftfahrzeug mit sowohl einer hohen Reinigungsfähigkeit
als auch einer hohen Wärmebeständigkeit
realisiert werden.
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In
dem Katalysator für
ein Kraftfahrzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung besitzt der vorstehend erwähnte Katalysatorkörper auf
der stromaufwärtigen
Seite oder die vorstehend erwähnte
katalytische Schicht in dem vorangehenden Schritt eine niedrige
Oxidationsfähigkeit,
so dass NO in dem Abgas zu NO2 oxidiert
werden kann und wenigstens ein Teil der HC in dem Abgas unoxidiert
zu dem vorstehend erwähnten
Katalysatorkörper
auf der stromaufwärtigen
Seite oder der vorstehend erwähnten katalytischen
Schicht in dem nachfolgenden Schritt zugeführt werden kann. Durch Auswählen einer
schwachen Oxidationsfähigkeit,
so dass NO oxidiert werden kann und die Oxidation von HC unterdrückt werden
kann, kann NO2 stabil zu dem Katalysator
in dem nachfolgenden Schritt zugeführt werden, und die Sulfaterzeugung
aufgrund der Oxidation von Schwefel kann unterdrückt werden.
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Der
vorstehend erwähnte
Katalysatorkörper auf
der stromaufwärtigen
Seite oder die vorstehend erwähnte
katalytische Schicht in dem nachfolgenden Schritt kann ein selektiver
NOx-Reduktionskatalysator sein, welcher
NO2, das von dem vorstehend erwähnten Katalysatorkörper auf
der stromaufwärtigen Seite
oder der vorstehend erwähnten
katalytischen Schicht in dem vorstehenden Schritt zugeführt wird, mittels
Reduktion von HC in dem Abgas entfernen kann. Zur Entfernung von
NOx ist es effektiv, NO zu dem reaktiveren
NO2 umzuwandeln. Indem die HC unoxidiert
bleiben, kann HC effizient als ein Reduktionsmittel eingesetzt werden.
Somit kann NOx mit hoher Effizienz über einen
langen Zeitraum entfernt werden.
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Weiterhin
kann der vorstehend erwähnte
Katalysatorkörper
auf der stromaufwärtigen
Seite oder die vorstehend erwähnte
katalytische Schicht in dem nachfolgenden Schritt ein Teilchenfilter
sein, welcher NO2, das von dem vorstehend
erwähnten
Katalysatorkörper
auf der stromaufwärtigen
Seite oder der vorstehend erwähnten
katalytischen Schicht in dem vorstehenden Schritt zugeführt wird,
als ein Oxidationsmittel zur Verbrennung von eingefangenem Ruß in dem
Abgas einsetzt. Die vorliegende Erfindung kann auf einen Teilchenfilter
angewendet werden, um das durch den Oxidationskatalysator auf der
stromaufwärtigen
Seite erzeugte NO2 zuzuführen, um den eingefangenen
Ruß effizient bei
niedriger Temperatur über
einen langen Zeitraum zu verbrennen.
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Edelmetallelemente
oder Nicht-Edelmetallelemente können
als die Oxidationskatalysatorkomponente eingesetzt werden, die auf
dem vorstehend erwähnten
Katalysatorkörper
auf der stromaufwärtigen Seite
oder der vorstehend erwähnten
katalytischen Schicht in dem vorangehenden Schritt geträgert sind.
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Die
Oxidationskatalysatorkomponente, die auf dem vorstehend erwähnten Katalysatorkörper auf der
stromaufwärtigen
Seite oder der vorstehend erwähnten
katalytischen Schicht in dem vorangehenden Schritt geträgert vorliegt,
kann Edelmetallelemente enthalten. Eine gewünschte niedrige Oxidationsaktivität kann hierdurch
mit der geträgerten
Menge von 0,05~1,0 g/l erhalten werden.
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Die
Oxidationskatalysatorkomponente, die durch den vorstehend erwähnten Katalysatorkörper auf
der stromaufwärtigen
Seite oder der vorstehend erwähnten
katalytischen Schicht in dem vorangehenden Schritt geträgert ist,
kann Nicht-Edelmetallelemente enthalten. Eine gewünschte niedrige
Oxidationsaktivität
kann hierdurch mit einer geträgerten Menge
von 0,05~10 g/l erhalten werden.
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Erfindungsgemäß kann bevorzugt
in dem vorstehend erwähnten
keramischen Träger
wenigstens eine oder mehrere der die Substratkeramiken aufbauenden
Elemente durch andere Elemente als die Konstitutionselemente substituiert
sein, so dass die Katalysatorkomponente direkt auf diesen Substitutionselementen
geträgert
sein kann. Der vorstehend beschriebene direkt geträgerte Katalysator
wird durch Trägern
der Katalysatorkomponente auf einem solchen Keramikträger erhalten.
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In
diesem Fall ist die vorstehend erwähnte Katalysatorkomponente
bevorzugt auf den vorstehend erwähnten
Substitutionselementen über
chemische Bindungen geträgert.
Wenn die Katalysatorkomponente chemisch zu dem keramischen Träger gebunden
ist, ist die Haltefähigkeit
des Trägers
verbessert und die Katalysatorkomponente liegt auf dem Träger homogener
dispergiert vor. Als Folge agglomeriert sie geringer und die Verschlechterung
aufgrund eines langen Einsatzes wird klein.
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Eine
oder mehrere Elemente mit einer d-Schale oder einer f-Schale in der Elektronenkonfiguration
können
als die vorstehend erwähnten
Substitutionselemente eingesetzt werden. Elemente mit d-Schalen
oder f-Schalen sind leichter an die Katalysatorkomponenten gebunden
und sind daher bevorzugt.
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In
der vorliegenden Erfindung kann ein Träger als der vorstehend erwähnte keramische
Träger eingesetzt
werden, welcher eine große
Anzahl an Feinporen aufweist, die den Katalysator auf der Oberfläche der
Substratkeramiken direkt tragen können und welcher somit befähigt ist,
die Katalysatorkomponente auf diesen Feinporen direkt zu tragen. Insbesondere
bestehen die vorstehend erwähnten Feinporen
entweder aus Gitterdefekten des keramischen Kristallgitters, Feinsprüngen, die
auf der Oberfläche
der Keramiken sich ausgebildet haben, und/oder den Fehlplätzen der
die Keramiken aufbauenden Elemente. Zur Sicherstellung der hinreichenden
Festigkeit des Trägers
ist es bevorzugt, dass die Breite der vorstehend erwähnten feinen
Sprünge
100 nm oder kleiner ist. Um die Katalysatorkomponente trägern zu
können,
müssen
die vorstehend erwähnten
Feinporen einen Durchmesser oder eine Breite von nicht größer als
dem 1000fachen des Durchmessers eines Ions des zu trägernden
Katalysators haben. Wenn die Anzahl der Feinporen 1 × 1011/L oder höher ist, dann kann der Träger annähernd die
gleiche Menge an Katalysatorkomponente, als früher geträgert wurde, tragen.
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In
der vorstehenden Erfindung kann der vorstehend erwähnte Keramikträger aus
Substratkeramiken mit Cordierit als Hauptkomponente, die in einer
wabenförmigen
Gestalt bzw. Honeycomb-Gestalt ausgebildet sind, aufgebaut sein.
Eine verbesserte Wärmeschockbeständigkeit
kann durch Einsatz von Cordierit erhalten werden.
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1a ist eine schematische Ansicht, welche
die gesamte Konstruktion eines Katalysators für ein Kraftfahrzeug gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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1b ist eine schematische Ansicht, welche
einen wesentlichen Teil eines Katalysators für ein Kraftfahrzeug gemäß einer
zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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2a ist eine Ansicht, welche die Beziehung
zwischen der geträgerten
Pt-Menge und der NO-Umwandlungseffizienz zeigt;
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2b ist eine Ansicht, welche die Beziehung
zwischen der geträgerten
Pt-Menge und der HC-Umwandlungseffizienz zeigt;
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3 ist
eine Ansicht, welche die Beziehung zwischen der geträgerten Pt-Menge
und der Nox-Umwandlungseffizienz zeigt;
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4a ist eine Ansicht, welche die Beziehung
zwischen der geträgerten
Cu-Menge an und der NO-Umwandlungseffizienz zeigt;
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4b ist eine Ansicht, welche die Beziehung
zwischen der geträgerten
Cu-Menge und der HC-Umwandlungseffizienz zeigt;
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5a ist eine schematische Ansicht, welche
die gesamte Konstruktion eines Katalysators für ein Kraftfahrzeug gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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5b ist eine schematische Ansicht, welche
einen wesentlichen Teil eines Katalysators für ein Kraftfahrzeug gemäß einer
vierten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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Eine
erste erfindungsgemäße Ausführungsform
wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. 1(a) ist eine schematische Ansicht, welche die
gesamte Konstruktion eines Katalysators für ein Kraftfahrzeug zeigt,
auf welche die vorliegende Erfindung angewendet wird. Eine Abgasleitung
P ist mit der Verbrennungskammer E1 eines Diesel-Fahrzeugmotors
oder eines Magerverbrennungsmotors E als eine Abgaspassage verbunden und
auf halbem Weg von der stromaufwärtigen
Seite ist ein NO-Oxidationskatalysator 1 mit niedriger
Aktivität
(der Katalysatorkörper
auf der stromaufwärtigen Seite)
und ein selektiver NOx-Reduktionskatalysator 2 (der
Katalysatorkörper
auf der stromabwärtigen Seite)
angeordnet. Der NO-Oxidationskatalysator 1 mit
niedriger Aktivität
ist an einem Ort mit relativ hoher Temperatur direkt stromaufwärtig zu
einem Abgaskrümmer
angeordnet und ist kleiner ausgebildet als der selektive NOx-Reduktionskatalysator 2.
Der NO-Oxidationskatalysator 1 hat eine niedrige Oxidationsaktivität, so dass
er NO in dem Abgas aus dem Motor E oxidieren und NO zu NO2 umwandeln kann, und führt das erzeugte NO2 zu dem selektiven NOx-Reduktionskatalysator 2 auf
der stromabwärtigen
Seite zu. Der selektive NOx-Reduktionskatalysator 2 reduziert
das zugeführte
NO2 unter Einsatz von HC, das in dem Abgas
aus dem Motor E als ein Reduktionsmittel enthalten ist, und macht
es dadurch unschädlich.
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Der
NO-Oxidationskatalysator 1 ist ein direkt geträgerter Katalysator,
bestehend aus einem keramischen Träger, der direkt einen Katalysator
auf der Oberfläche
der Substratkeramik tragen kann, und einer direkt auf dem keramischen
Träger
geträgerte Katalysatorkomponente.
Als die Katalysatorkomponente können
eines oder mehrere der Edelmetalle Pt, Rh, Pd, usw. oder Nicht-Edelmetalle
Cu, Fe, Ni, usw. eingesetzt werden, und die geträgerte Menge wird so eingestellt,
um eine niedrige Oxidationsfähigkeit
zu erhalten, so dass es möglich
ist, NO zu NO2 zu oxidieren, und kann wenigstens
einen Teil der HC unoxidiert zu dem Katalysator auf der stromabwärtigen Seite
zuführen.
Die zugeführte
Menge variiert in Abhängigkeit
von der Katalysatorkomponentenart. Im allgemeinen gilt, je größer die
geträgerte
Menge ist, desto größer ist
die Umwandlungseffizienz von NO zu NO2.
Da jedoch eine überschüssige Menge
der Katalysatorkomponente die Oxidation an HC ansteigen lässt, muss
die geträgerte
Menge derart eingestellt sein, dass die NO-Umwandlungseffizienz
mittels der HC-Umwandlungseffizienz ausgeglichen wird. Der Bereich
der bevorzugt geträgerten
Menge wird nachstehend beschrieben.
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Als
das Substrat des keramischen Trägers kann
zum Beispiel eine Keramik mit Cordierit und mit einer theoretischen
Zusammensetzung, ausgedrückt als
2MgO·2Al2O3·5SiO2, als eine Hauptkomponente eingesetzt werden.
Diese Substratkeramik ist in einer wabenförmigen Struktur mit einer Vielzahl
an Durchflusskanälen
in der Richtung des Gasflusses ausgebildet und wird gebrannt, um
einen keramischen Träger
zu erhalten. Cordierit besitzt eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit
und kann vorteilhafterweise als ein Katalysatorträger eingesetzt
werden, der in einer Hochtemperaturabgasleitung P angeordnet ist.
Die Substratkeramik ist nicht auf Cordierit beschränkt und
andere Keramiken, wie etwa Aluminiumoxid, Spinell, Aluminiumtitanat,
Siliziumcarbid, Mullit, Siliziumoxid-Aluminiumoxid, Zeolith, Zirkoniumoxid,
Siliziumnitrid und Zirkoniumphosphat können ebenso eingesetzt werden.
Die Form des Trägers
ist nicht auf eine Wabengestalt beschränkt, und andere Formen, wie
etwa Pellets, Pulver, Schäume,
Hohlfasern, Faserformen, usw., können
eingesetzt werden.
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Der
Keramikträger
besitzt viele Elemente, die die Katalysatorkomponente auf der Oberfläche der
Substratkeramiken direkt trägern
können,
und kann deshalb das Katalysatormetall auf diesen Elementen direkt
trägern.
Genauer gesagt kann der Träger
ein keramischer Träger
mit vielen Elementen sein, welche den Katalysator, der auf der keramischen
Oberfläche
angeordnet ist, durch Substitution der Elemente direkt trägern können. Mit
diesen substituierten Elementen kann der Träger die Katalysatorkomponente
ohne Ausbildung einer Beschichtungschicht aus γ-Aluminiumoxid, usw., mit einer
hohen spezifischen Fläche
trägern.
Elemente, welche für
die die Keramik aufbauenden Elemente substituiert werden, zum Beispiel
im Falle von Cordierit, sind für
die aufbauenden Elemente außer
Sauerstoff, d. h. für
Si, Al und Mg, bevorzugt solche Elemente, die zu den Katalysatorkomponenten
stärker
als die die Keramik aufbauenden Elemente gebunden sind, und können deshalb
den Katalysator über
chemische Bindungen trägern.
Genauer gesagt werden solche Elemente, außer die Keramik aufbauende
Elemente, welche d-Elektronenschalen oder f-Elektronenschalen in ihrer Elektronenkonfiguration
haben, und bevorzugt solche Elemente, welche leere d-Schalen oder
leere f-Schalen aufweisen oder welche zwei oder mehrere Oxidationszustände haben,
eingesetzt. Elemente, welche eine leere d-Schale oder eine leere f-Schale
haben, haben Energieniveaus nahe denen der geträgerten Katalysatorkomponenten
und können
deshalb leicht an die Katalysatorkomponente gebunden werden, da
ein Elektron leicht zwischen ihnen übertragen werden kann. Der
gleiche Effekt kann von Elementen erwartet werden, welche zwei oder mehrere
Oxidationszustände
aufweisen, da ein Elektron leicht übertragen werden kann.
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Spezielle
Beispiele von Elementen, welche eine leere d-Schale oder eine leere f-Schale haben, schließen die
folgenden mit ein: W, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Zr, Mo, Ru, Rh,
Ce, Ir, Pt, usw. Wenigstens eines oder mehrere dieser Elemente kann
eingesetzt werden. Unter diesen Elementen sind W, Ti, V, Cr, Mn,
Fe, Co, Mo, Ru, Rh, Ce, Ir und Pt Elemente, welche zwei oder mehrere
Oxidationszustände
haben. Andere Beispiele von Elementen, welche zwei oder mehr Oxidationszustände haben,
schließen
Cu, Ga, Ge, Se, Pd, Ag, Au, usw. mit ein.
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Falls
diese Substitutionselemente zur Substitution von den die Keramik
aufbauenden Elementen eingesetzt werden, können Rohmaterialien der Substitutionselemente
zu dem Keramikrohmaterial hinzugegeben werden, in dem ein Teil des
Rohmaterials für
die aufbauenden Elemente substituiert ist oder im Voraus durch eine
der substituierten Menge entsprechenden Menge reduziert worden ist,
und kann zusammen vermischt und geknetet werden. Dann wird die Mischung
wie gewöhnlich
weiter verarbeitet, d. h. sie wird in einer Waben- bzw. Honeycomb-Gestalt
ausgebildet, getrocknet, entfettet und unter Luft gebrannt. Die
Dicke der Zellenwand des keramischen Trägers ist typischerweise 300 μm oder weniger.
Eine kleinere Wanddicke ist bevorzugt, da die Wärmekapazität entsprechend kleiner ist.
Alternativ dazu ist in dem Keramikrohmaterial ein Teil des Rohmaterials
der aufbauenden Elemente substituiert oder im Voraus reduziert durch
eine Menge, die der zu substituierenden Menge entspricht, und nach
dem Kneten, dem Formen und dem Trocknen, wie gewöhnlich, kann das getrocknete
Produkt in eine Lösung
eingetaucht werden, welche die Substitutionselemente enthält. Nachdem
das Produkt aus der Lösung
entfernt wurde, wird es getrocknet, entfettet und in Luft wie gewöhnlich gebrannt.
Es ist vorteilhaft, dass durch Ausführen dieses Verfahrens des
Eintauchens eines Formkörpers
in eine Lösung
Substitutionselemente auf der Oberfläche des Formkörpers in einer
größeren Menge
verteilt werden können,
und als Folge tritt eine Elementsubstitution auf und eine feste
Lösung
kann leicht auf der Oberfläche
ausgebildet werden.
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Die
Menge der Substitutionselemente ist derart, dass die Gesamtmenge
der Substitutionselemente bei nicht geringer als 0,01% und nicht
größer als
50% und bevorzugt im Bereich von 5~20% der Anzahl der Atome der
zu substituierenden aufbauenden Elemente liegt. Falls das Substitutionselement eine
von dem die Keramik aufbauenden Element unterschiedliche Valenz
besitzt, werden Gitterdefekte oder Sauerstoffdefekte gleichzeitig
erzeugt. Unter Einsatz von mehreren Substitutionselementen in einer
Weise, dass die Summe der Oxidationszahl der Substitutionselemente
gleich der Summe der Oxidationszahl der substituierten aufbauenden
Elemente ist, werden keine Defekte erzeugt. Somit kann durch Beibehaltung
einer unveränderten
Gesamtvalenz die Katalysatorkomponente allein durch Binden an die Substitutionselemente
geträgert
werden.
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Der
NO-Oxidationskatalysator 1 kann leicht durch Trägern eines
Edelmetallelements oder eines Nicht-Edelmetallelements als Katalysatorkomponente
auf dem keramischen Träger
erhalten werden. Falls eine Katalysatorkomponente geträgert werden soll,
wird der keramische Träger
in eine Lösung
eingetaucht, in welcher die Katalysatorkomponente in einem Lösungsmittel
gelöst
wurde. In diesem Verfahren wird die Katalysatorkomponente chemisch
an das Substitutionselement in einer Weise gebunden, dass die erforderliche
Menge der Katalysatorkomponente ohne eine γ-Aluminiumoxidbeschichtung geträgert werden
kann. Das Lösungsmittel
zur Trägerung
der Katalysatorkomponente kann Wasser oder ein alkoholisches Lösungsmittel,
wie etwa Methanol, sein. Der mit der Katalysatorkomponente imprägnierte
Träger
wird dann getrocknet und bei 300~800°C gebrannt.
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Ein
gewöhnlich
bekannter Katalysator kann als der selektive NOx-Reduktionskatalysator 2 eingesetzt
werden. Im allgemeinen wird eine Beschichtungsschicht aus Aluminiumoxid
oder dergleichen auf einem keramischen Träger mit einer Wabenstruktur
mit Cordierit als eine Hauptkomponente ausgebildet und eine Katalysatorkomponente
wird auf diesem geträgert.
Als die Katalysatorkomponente werden typischerweise Edelmetalle
wie etwa Pt, Rh, Pd, usw. zur Reduzierung des NO2,
das durch den NO-Oxidationskatalysator 1 erzeugt
wird, in N2 unter Anwendung von HC, das
in dem Abgas als ein Reduktionsmittel enthalten ist, eingesetzt.
Der selektive NOx-Reduktionskatalysator 2 kann
ebenso in der gleichen Weise wie der NO-Oxidationskatalysator 1 aufgebaut sein,
so dass ein Keramikträger,
der den Katalysator trägern
kann, zur direkten Trägerung
der Katalysatorkomponente eingesetzt wird.
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In
dem Katalysator für
ein Kraftfahrzeug, wie es vorstehend konstruiert ist, ist der NO-Oxidationskatalysator 1 ein
direkt geträgerter
Katalysator, welcher eine durch den keramischen Träger über eine chemische
Bindung direkt geträgerte
Katalysatorkomponente aufweist, so dass die Bindungsfähigkeit zwischen
der Katalysatorkomponente und dem keramischen Träger stark gesteigert ist. Als
ein Ergebnis kann die Katalysatorkomponente gleichförmig über die
Oberfläche
des keramischen Trägers
verteilt werden. Selbst wenn die geträgerte Menge der Katalysatorkomponente
aufgrund des Erreichens der geringen Reaktivität, die für den vorangehenden Schritt des
selektiven NOx-Reduktionskatalysators 2 erforderlich
ist, reduziert ist, kann somit eine Reduktion der Oxidationsfähigkeit
aufgrund eines Anstiegs des Katalysatorteilchendurchmessers durch
Wärme vermieden
werden. Somit besitzt dieser Katalysator eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit
und kann eine anfängliche
Reinigungsfähigkeit über einen
langen Zeitraum aufrechterhalten. Da der NO-Oxidationskatalysator
keiner herkömmlichen
Beschichtungsschicht bedarf, stellt er eine weitere Zellöffnungsfläche bereit,
so dass er eine geringere Wärmekapazität besitzt
und eine frühe
Aktivierung erlaubt und ist ebenso bei der Reduzierung des Druckverlusts
effektiv.
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Wie
in 1(b) als eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt ist, kann der Katalysator ebenso
als eine integrale Einheit eines Zwei-Stufen-Katalysators mit einer NO-Oxidationskatalysatorschicht 21 mit
niedriger Aktivität,
die in einem vorangehenden Schritt angeordnet ist, und eine selektive
NOx-Reduktionskatalysatorschicht 22,
die in einem nachfolgenden Schritt angeordnet ist, aufgebaut sein.
Hier besitzen die NO-Oxidationskatalysatorschicht 21 in
der vorangehenden Stufe und die selektive NOx-Reduktionskatalysatorschicht 22 in dem
nachfolgenden Schritt jeweils die gleiche Konstruktion wie der NO-Oxidationskatalysator 1 und
der selektive NOx-Reduktionskatalysator 2 in
der ersten Ausführungsform.
In diesem Fall kann ebenso durch Gewährleistung der niedrigen Aktivität der NO-Oxidationskatalysatorschicht 21 in
dem vorangehenden Schritt, eine gute NOx-Reinigungsfähigkeit
in dem nachfolgenden Schritt über
einen langen Zeitraum beibehalten werden. Der Aufbau der einen integralen Einheit
des Zwei-Stufen-Katalysators ist zum Erreichen einer kompakten Struktur
eines Katalysatorumwandlers effektiv und ist ebenso effektiv bei
der Reduzierung der Kosten.
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Die
2(a) und
2(b) sind
Ansichten, die jeweils die Umwandlungseffizienz von NO zu NO
2 und die HC-Umwandlungseffizienz für den Fall
zeigen, in dem Pt direkt als eine aktive Oxidationsspezies für den NO-Oxidationskatalysator
1 gemäß der vorliegenden
Erfindung geträgert
ist. Der NO-Oxidationskatalysator
1 wurde durch Imprägnieren
eines keramischen Trägers,
der in einer Wabenstruktur (Zellwanddicke von 100 μm und Zelldichte
von 2580 Zellen/cm
2 (400 cpsi)) gebildet
ist, wobei 5% des das Cordierit aufbauenden Elements Si durch W
substituiert waren, mit einer wässrigen
Tetraamminplatinnitratlösung,
und Brennen hergestellt. Die Katalysatoraktivität wurde im neu hergestellten
Zustand (neu, frisch) und nach einer Beständigkeitstestperiode von 24
h bei 1000°C
in Luft (Nach-Beständigkeit,
gealtert) bewertet. Die Bedingungen für den Auswertetest, wie etwa
die Zusammensetzung des Probegases, usw. sind wie folgt:
| CO2 | :
8,8% |
| CO | :
1100 ppm |
| O2 | :
9,8% |
| THC | :
800 ppm |
| NOx | :
224 ppm |
| SV | :
20000~40000 |
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In
der Figur sind die NO-Umwandlungseffizienz und die HC-Umwandlungseffizienz
ebenso für
einen NO-Oxidationskatalysator
mit herkömmlichem Aufbau
mit einer darauf ausgebildeten Beschichtungsschicht aus γ-Aluminiumoxid gezeigt.
Der NO-Oxidationskatalysator mit herkömmlichem Aufbau wurde durch
Vermischen von γ-Aluminiumoxidpulver
mit einer wässrigen
Tetraamminplatinnitratlösung,
Brennen, Zerkleinern und Auflösen
in Wasser und durch Trägerung
auf einem herkömmlicherweise bekannten
Cordierit mit γ-Aluminiumoxid
als einem Bindemittel hergestellt. Die Bedingungen für den Auswertetest
waren die gleichen wie in dem vorangehenden Absatz.
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Wie
aus den 2(a) und 2(b) ersichtlich
ist, steigt im allgemeinen die NO-Umwandlungseffizienz mit einem
Anstieg der geträgerten
Pt-Menge, und die NO-Umwandlungseffizienz
des Oxidationskatalysators 1 (neu) gemäß der vorliegenden Erfindung
ist insgesamt höher
als die des herkömmlichen
Katalysators (neu) mit der gleichen geträgerten Menge. Der Grund dafür wird darin
vermutet, dass der Katalysator gemäß der vorliegenden Erfindung ein
direkt geträgerter
Katalysator mit einer hochdispergierten Katalysatorkomponente ist
und deshalb eine gesteigerte Katalysatorfähigkeit aufweist. Außerdem sinkt
mit dem herkömmlichen
Katalysator die NO-Umwandlungseffizienz nach der Beständigkeitstestperiode
stark ab. Im Gegensatz dazu wird mit dem NO-Oxidationskatalysator
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine höherer
NO-Umwandlungseffizienz nach der Beständigkeitstestperiode als mit
dem herkömmlichen
Katalysator nach dem Beständigkeitstest
erhalten, und es ist ersichtlich, dass dieser Katalysator sowohl
eine hohe Fähigkeit
(Aktivität)
als auch eine hohe Beständigkeit
aufweist.
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Wie
aus den 2(a) und 2(b) ersichtlich
ist, liegt für
die Menge an geträgertem
Pt von 0,05 g/l oder höher
die NO-Umwandlungseffizienz bei 10% oder höher. Für die Menge an geträgertem Pt
von 0,08 g/l oder höher,
wird die NO-Umwandlungseffizienz
von 10% oder höher
selbst nach der Beständigkeitstestperiode
sichergestellt, obwohl die HC-Umwandlungseffizienz
ebenso ansteigt und die Menge an HC, die zu dem selektiven NOx-Reduktionskatalysator 2 auf der
stromabwärtigen
Seite zugeführt
wird, sinkt. Wenn die Menge an geträgertem Pt 1 g/l oder geringer
ist, kann die HC-Umwandlungseffizienz
auf 80% oder weniger gedrückt
werden. Wenn diese Menge 0,6 g/l oder weniger ist, kann die HC-Umwandlungseffizienz
auf 40% oder weniger gedrückt
werden, und wenn diese Menge 0,2 g/l oder weniger ist, kann die
HC-Umwandlungseffizienz
auf 20% oder weniger gedrückt
werden. Somit ist ersichtlich, dass bei Einsatz eines Edelmetalls
wie etwa Pt die geträgerte
Menge im Bereich von 0,05~1 g/l, bevorzugt 0,08~0,6 g/l und weiter
bevorzugt 0,08~0,2 g/l liegt.
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Die 3 ist
eine Ansicht, welche die Beziehung zwischen der geträgerten Pt-Menge
in dem NO-Oxidationskatalysator 1 und der NOx-Umwandlungseffizienz
des selektiven NOx-Reduktionskatalysators 2 in
dem folgenden Schritt zeigt. Wie aus der Figur ersichtlich ist,
steigt mit einem Anstieg der geträgerten Pt-Menge die NO-Umwandlungseffizienz ebenso an.
Falls jedoch die geträgerte
Menge an Pt nahe 0,1 g/l ist, erreicht die NO-Umwandlungseffizienz
ihr Maximum und mit einem weiteren Anstieg der geträgerten Pt-Menge
sinkt die zugeführte
Menge an HC, die als Reduktionsmittel dient, und die NOx-Umwandlungseffizienz
sinkt wiederum. Wie aus der 4 ersichtlich
ist, muss zum Erzielen einer NOx-Umwandlungseffizienz
von 10% oder höher
die geträgerte
Pt-Menge im Bereich
von 0,08~0,6 g/l liegen, und mit der geträgerten Pt-Menge im Bereich von
0,08~0,2 g/l kann eine NOx-Umwandlungseffizienz
von 20% oder höher
erzielt werden.
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Die 4(a) und 4(b) sind
Ansichten, welche die Auswerteergebnisse zeigen, falls Cu anstelle
von Pt geträgert
ist. Eine ähnliche
Tendenz zeigt sich auch in diesem Fall und mit einer geträgerten Menge
von 0,05 g/l oder höher
kann eine NO-Umwandlungseffizienz von 10% oder höher erhalten werden. Mit einer
geträgerten
Cu-Menge von 0,2 g/l oder höher
kann eine NO-Umwandlungseffizienz von 10% oder höher selbst nach einer Beständigkeitstestperiode
sichergestellt werden. Für
eine geträgerte
Cu-Menge von 10 g/l oder weniger kann die HC-Umwandlungseffizienz
auf 60% oder weniger gedrückt
werden, für
eine geträgerte
Cu-Menge von 8 g/l oder weniger kann die HC-Umwandlungseffizienz auf
40% oder weniger gedrückt
werden, und für
eine geträgerte
Cu-Menge von 5 g/l oder weniger kann die HC-Umwandlungseffizienz auf 20% oder weniger
gedrückt
werden. Somit ist ersichtlich, dass bei Einsatz eines Nicht-Edelmetalls wie etwa
Cu die geträgerte Menge
im Bereich von 0,05~10 g/l, bevorzugt von 0,2~8 g/l und weiter bevorzugt
von 0,2~5 g/l liegen sollte.
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In
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird ein Substitutionselement
in die Substratkeramik eingeführt,
um eine Keramik zu erhalten, welche eine Katalysatorkomponente direkt
tragen kann. Jedoch kann der keramische Träger eine Vielzahl von Feinporen
haben, welche eine Katalysatorkomponente auf der Oberfläche der
Substratkeramik direkt trägern
können.
Genauer gesagt ist eine Feinpore wenigstens ein Defekt, ausgewählt aus
einem Defekt (Sauerstoffloch oder Gitterdefekt) des keramischen
Kristallgitters, einem auf der Oberfläche der Keramik ausgebildeten
Feinsprungs und einer Fehlstelle eines die Keramik aufbauenden Elements.
Diese Feinporen können
wenigstens von einer Sorte sein, die in der Keramik ausgebildet
ist, oder eine Kombination von mehreren Sorten kann ausgebildet sein.
Um eine Katalysatorkomponente ohne Ausbildung einer Beschichtungsschicht
mit einer hohen spezifischen Oberfläche aus γ-Aluminiumoxid, usw. trägern zu
können,
ist es wünschenswert,
dass der Durchmesser oder die Brte der Feinporen nicht größer als
das 1000fache und bevorzugt das 1~1000fache des Durchmessers des
Katalysatorkomponentenions (typischerweise annähernd 0,1 nm) ist. Es ist wünschenswert,
dass die Tiefe der Feinporen nicht geringer als 1/2 des Durchmessers des
Katalysatorkomponentenions und typischerweise nicht weniger als
0,05 nm ist. Um eine vergleichbare Menge an Katalysatorkomponente
wie vorher (1,5 g/l) trägern
zu können,
ist es erwünscht,
dass die Anzahl der Feinporen nicht geringer als 1 × 1011/L, bevorzugt nicht weniger als 1 × 1016/L und weiter bevorzugt nicht weniger 1 × 1017/L ist.
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Auf
der Oberfläche
einer Keramik ausgebildete Feinporen schließen Defekte von Kristallgittern, Sauerstofffehlstellen
und Gitterdefekte (Metallfehlstellen und Gitterversetzungen) mit
ein. Die Sauerstofffehlstelle ist ein Defekt, der durch einen Mangel an
Sauerstoff für
den Aufbau des Kristallgitters verursacht wird, und eine Katalysatorkomponente
kann auf der Feinpore geträgert
sein, welche dort ausgebildet ist, wo Sauerstoff fehlt. Der Gitterdefekt
ist ein Defekt, der erzeugt wird, falls mehr Sauerstoff als zum Aufbau
eines keramischen Kristallgitters notwendig eingebaut wird, und
eine Katalysatorkomponente kann auf einer Feinpore geträgert sein,
welche durch eine Versetzung oder eine Metallfehlstelle des Kristallgitters
ausgebildet ist.
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Genauer
gesagt gilt, wenn eine Cordieritwabenstruktur nicht weniger als
4 × 10–6%
und bevorzugt nicht weniger als 4 × 10–5%
des Cordieritkristalls mit einer oder mehreren Defekten, ausgewählt aus Sauerstofffehlstellen
und Gitterdefekten, im Einheitskristallgitter enthält, oder
wenn wenigstens eine Sauerstofffehlstellen und/oder ein Gitterdefekt
im Einheitskristallgitter des Cordieritkristalls mit 4 × 10–8 und bevorzugt
4 × 10–7 enthalten
ist, dass die Anzahl an Feinporen in dem keramischen Träger gleich
oder größer als
die vorstehend beschriebene Anzahl ist. Als nächstes werden Details der Feinporen
und ein Verfahren zur Erzeugung von diesen beschrieben.
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Um
Sauerstofffehlstellen in einem Kristallgitter zu erzeugen, kann
wie in der Japanischen Patentanmeldung Nr.
JP 2000-104994 A beschrieben
ist, in dem Verfahren zur Erzeugung, Entfettung und Brennung des
Cordierit-Rohmaterials,
das eine Si-Quelle, eine Al-Quelle und eine Mg-Quelle enthält, eines
der folgenden Verfahren angewendet werden: (1) Das Brennen wird
unter reduziertem Druck oder in einer reduzierenden Atmosphäre durchgeführt, (2)
eine Verbindung, die keinen Sauerstoff enthält, wird in wenigstens einem
Teil des Rohmaterials eingesetzt, und durch Brennen in einer Atmosphäre mit einer
geringen Sauerstoffkonzentration wird eine Brennatmosphäre oder
ein Ausgangsrohmaterial sauerstoffdefizient gemacht, oder (3) wenigstens
eines der die Keramik aufbauenden Elemente außer Sauerstoff wird durch ein
Element mit einer kleineren Valenz als das aufbauende Element teilweise
substituiert. Im Falle von Cordierit sind die aufbauenden Elemente
Si (4+), Al (3+) und Mg (2+), welche eine positive Ladung haben.
Wenn diese Elemente durch ein Element mit einer kleineren Valenz
substituiert werden, werden die positiven elektrischen Ladungen
entsprechend der Differenz der Valenz und der substituierten Menge defizient,
und zum Aufrechterhalten der elektrischen Neutralität des Kristallgitters
wird Sauerstoff (2–)
mit einer negativen Ladung freigesetzt und eine Sauerstofffehlstelle
wird dadurch erzeugt.
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Um
Gitterdefekte zu erzeugen, wird (4) ein Teil der die Keramik aufbauenden
Elemente außer Sauerstoff
durch ein Element mit einer größeren Valenz
als das aufbauende Element substituiert. Falls wenigstens ein Teil
der das Cordierit aufbauenden Elemente Si, Al und Mg durch ein Element
mit einer größeren Valenz
als das aufbauende Element substituiert ist, wird eine überschüssige positive
elektrische Ladung entsprechend der Differenz in der Valenz und der
substituierten Menge erzeugt, und zum Aufrechterhalten der elektrischen
Neutralität
des Kristallgitters wird eine erforderliche Menge von O (2–) mit einer
negativen Ladung eingebaut. Der eingebaute Sauerstoff behindert
eine reguläre
Anordnung des Cordieritkristallgitters, so dass eine Gitterverschiebung
bzw. eine Gitterspannung erzeugt wird. In diesem Fall wird das Brennen
in Luft durchgeführt,
um eine adäquate
Sauerstoffmenge zuzuführen.
Um die elektrische Neutralität
zu bewahren, kann ein Teil des Si, Al und Mg freigesetzt werden
und Fehlstellen können
erzeugt werden. Da die Größe dieser
Fehlstellen nicht größer als
ein paar Å angenommen
wird, kann ein gewöhnliches
Messverfahren zum Messen der spezifischen Oberfläche wie etwa das BET-Verfahren unter
Anwendung von Stickstoffmolekülen
nicht für das
Messen der spezifischen Oberfläche
dieser Defekte eingesetzt werden.
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Die
Anzahl der Sauerstofffehlstellen und Gitterdefekte korreliert mit
dem Sauerstoffgehalt, der in dem Cordierit enthalten ist, und zur
Zuführung
einer erforderlichen Menge einer Katalysatorkomponente wird der
Sauerstoffgehalt geringer als 47 Gewichts-% (Sauerstofffehlstelle)
oder höher
als 48 Gewichts-% (Gitterdefekte) eingestellt. Falls eine Sauerstofffehlstelle
erzeugt wird und der Sauerstoffgehalt kleiner als 47 Gewichts-%
wird, wird die Sauerstoffmenge, die in dem Cordieriteinheitskristallgitter
enthalten ist, geringer als 17,2, und die Gitterkonstante der b0-Achse des Cordierit-Kristalls wird kleiner
als 16,99. Falls zudem ein Gitterdefekt erzeugt wird und der Sauerstoffgehalt
größer als
48 Gewichts-% wird, wird die Sauerstoffmenge, die in dem Cordieriteinheitskristallgitter
enthalten ist, größer als
17,6, und die Gitterkonstante der b0-Achse
des Cordieritkristalls wird größer als
16,99.
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Die 5(a) ist eine Ansicht, welche den Aufbau eines
Katalysators für
ein Kraftfahrzeug gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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In 5(a) ist eine Abgasleitung P als eine Abgaspassage
mit einer Verbrennungskammer E1 des Fahrzeugsverbrennungsmotors
E verbunden, und mittig angeordnet sind ein NO-Oxidationskatalysator 1 mit
niedriger Aktivität
als der Katalysatorkörper
auf der stromaufwärtigen
Seite und ein Dieselteilchenfilter mit einem Katalysator 3 (hierin
nachstehend als DPF mit einem Katalysator bezeichnet) angeordnet.
Der NO-Oxidationskatalysator 1 mit
niedriger Aktivität
besitzt den gleichen Aufbau wie die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
1 und 2 und besitzt eine niedrige Oxidationsaktivität, mit der NO
im Abgas zu NO2 oxidiert werden kann. Das
erzeugte NO2 wird zu dem DPF mit Katalysator 3 auf der
stromabwärtigen
Seite zugeführt
und wird als ein Oxidationsmittel für das teilchenförmige Material
eingesetzt.
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Als
der DPF mit Katalysator 3 wird ein bekannter Katalysator
vom Wanddurchflusstyp eingesetzt. Im allgemeinen wird eine poröse Keramik
in einer Wabenstruktur bzw. Honeycomb-Struktur erzeugt und an beiden
Enden der Wabenstruktur wird eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung einer
jeden Zelle, welche die Abgasepassage bilden, alternierend am Ende
der Struktur versiegelt, um einen Filter zu erhalten. Die Teilchen
im Abgas, hauptsächlich Ruß, werden
beim Durchgang durch die poröse Trennwand
abgefangen. Auf der Oberfläche
der Keramik ist ein Oxidationskatalysator zur Förderung der Verbrennung des
Rußes
mittels einer Beschichtungsschicht aus Aluminiumoxid, usw. vorgesehen. Somit
wird unter Verwendung des NO2, das durch den
NO-Oxidationskatalysator in dem vorangehenden Schritt als ein Oxidationsmittel
zugeführt
wird, eine Oxidationsreaktion des Rußes bei einer relativ geringen
Temperatur aufgrund der Aktivität
des Oxidationskatalysators gestartet und der abgefangene Ruß kann kontinuierlich
abgebrannt werden.
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In
diesem Aufbau kann ebenso durch Verwendung eines NO-Oxidationskatalysators 1 mit niedriger
Aktivität
zur Umwandlung von NO zu NO2, NO2 stabil zu dem DPF mit Katalysator 3 auf
der stromabwärtigen
Seite zugeführt
werden. Hier ist der NO-Oxidationskatalysator 1 ein direkt
geträgerter
Katalysator, in welchem eine Katalysatorkomponente direkt auf einem
keramischen Träger
geträgert
vorliegt, so dass, selbst wenn die Menge an der geträgerten Katalysatorkomponente
verringert ist, um eine gewünschte
niedrige Aktivität
zu erreichen, der Katalysator nicht leicht verschlechtert wird,
und ein stabiles Abbrennen des Rußes über eine lange Zeitdauer aufrechterhalten
werden kann. Wenn der Katalysator von niedriger Aktivität ist, kann
die Erzeugung von Sulfaten unterdrückt werden, und die Menge an
Abgas von dem geamten System kann effektiv gesenkt werden. Da der
NO-Oxidationskatalysator 1 ein
direkt geträgerter
Katalysator ist, bedarf der Katalysator keiner herkömmlichen
Beschichtungsschicht und besitzt eine reduzierte Wärmekapazität und einen geringen
Druckverlust.
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Wie
in 5(b) als eine vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt ist, kann der Katalysator als
ein integrierter zweistufiger Katalysator mit einer NO-Oxidationskatalysatorschicht 31,
die in einem vorangehenden Schritt angeordnet ist, und einer DPF-Schicht 32 mit
einem Katalysator, die in einem nachfolgenden Schritt angeordnet
ist, aufgebaut sein, um den gleichen Effekt zu erreichen. Anstelle des
DPF 3 mit einem Katalysator auf der stromabwärtigen Seite
in 5(a) oder der DPF-Schicht 32 mit
einem Katalysator in dem nachfolgenden Schritt in 5(b), kann ein DPF zur Entfernung von NOx bereitgestellt sein. Der DPF zur Entfernung
von NOx ist ein DPF, der einen NO-Katalysator
trägt und
NOx in einem Abgas mit dem NO-Katalysator entfernt, während teilchenförmige Materie
wie etwa Ruß abgefangen
wird. In diesem Fall kann ebenso durch Verwendung eines NO-Oxidationskatalysators 1 in dem
vorangehenden Schritt zur Umwandlung von NO zu NO2,
NOx effizient entfernt werden. Falls der DPF
zur Entfernung von NOx eingesetzt wird,
muss NO2 nicht zum Abbrennen von Ruß als ein
Oxidationsmittel eingesetzt werden.
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Wie
vorstehend beschrieben wurde, ist erfindungsgemäß ein NO-Oxidationskatalysator
mit niedriger Aktivität
in einem Schritt, der einem selektiven NOx-Reduktionskatalysator,
einem DPF mit einem Katalysator oder einem DPF zur Entfernung von
NOx vorangeht, bereitgestellt. Durch den
Aufbau dieses NO-Oxidationskatalysators in der Form eines direkt geträgerten Katalysators,
kann ein Katalysator für
ein Kraftfahrzeug mit einer ausgezeichneten Reinigungsfähigkeit
und einer ausgezeichneten Beständigkeit
realisiert werden.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Oxidationskatalysator
mit einer schwachen Oxidationsfähigkeit,
so dass NO zu NO2 oxidiert wird und HC nicht
oxidiert wird, und mit einer hohen Wärmebeständigkeit zu realisieren, und
diesen als einen Katalysator in einem vorangehenden Schritt für die Zuführung von
NO2 und HC in einer stabilen Art und Weise
zu einem Katalysator in dem nachfolgenden Schritt einzusetzen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in einer Abgasleitung P eines Kraftfahrzeugmotors
E ein NO-Oxidationskatalysator 1 mit niedriger Aktivität auf der
stromaufwärtigen
Seite und ein selektiver NOx-Reduktionskatalysator 2 auf
der stromabwärtigen
Seite bereitgestellt. Durch das Einführen von Substitutionselementen
in eine Substratkeramik wie etwa Cordierit kann die Katalysatorkomponente
chemisch an die Substitutionselemente gebunden werden, um einen
direkt geträgerten
Katalysator zu erhalten, welcher eine ausgezeichnete Bindungsfähigkeit
besitzt, so dass die Katalysatorkomponente hochdispergiert vorliegen
kann und nicht leicht verschlechtert wird. Deshalb kann die Oxidationsfähigkeit
aufrechterhalten werden, selbst wenn die Menge an geträgertem Katalysator
gesenkt ist, um eine niedrige Aktivität zu erzielen, und NO2 und HC als ein Reduktionsmittel können stabil
zu einem selektiven NOx-Reduktionskatalysator 2 zugeführt werden.