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DE1025197B - Bienenbeuten fuer zwei Voelker - Google Patents

Bienenbeuten fuer zwei Voelker

Info

Publication number
DE1025197B
DE1025197B DEL18446A DEL0018446A DE1025197B DE 1025197 B DE1025197 B DE 1025197B DE L18446 A DEL18446 A DE L18446A DE L0018446 A DEL0018446 A DE L0018446A DE 1025197 B DE1025197 B DE 1025197B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flying
brood
bees
compartment
flight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL18446A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Friedrich Leppin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL FRIEDRICH LEPPIN
Original Assignee
KARL FRIEDRICH LEPPIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL FRIEDRICH LEPPIN filed Critical KARL FRIEDRICH LEPPIN
Priority to DEL18446A priority Critical patent/DE1025197B/de
Publication of DE1025197B publication Critical patent/DE1025197B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bienenbeuten für zwei Völker gibt es einmal als Zwillingsbeuten, in denen zwei Völker unabhängig voneinander als Einzelvölker untergebracht sind, außerdem in der Art, daß zwei Völker einen gemeinsamen Honigraum benutzen können, ferner sind Bienenbeuten mit einem zusätzlichen Ablegerabteil als sogenannte Dreiraumbeuten bekannt.
Allen diesen Beuten haftet der Nachteil an, daß bei Verwendung des Ablegers bzw. des Zweitvolkes aus dem Ablegerabteil oder Honigraum auf einem anderen Platz oder in einer anderen Beute des Standes die Bienen fluggewohnt noch tagelang das alte, geschlossene Flugloch anfliegen und für die Tracht zu einem erheblichen Teil ausfallen. Außerdem werden die benachbarten Völker gestört. Bleibt das Honigraumflugloch geöffnet, so entweicht über das eingelegte Absperrgitter zwischen Brut- und Honigraum Wärme, wobei sich nachteilige Folgen für die weitere Frühjahrsentwicklung der Bienenvölker ergeben.
Andere Beuten besitzen eine Trennleiste im Doppelboden; dadurch ist jedes Volk an ein bestimmtes Flugloch gebunden. Bei allen bekannten Konstruktionen besteht keine Möglichkeit, eines der Völker durch die Flugbienen des anderen Volkes ohne Störungen und Ertrags- und Wärmeverluste zu verstärken. Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß durch den neuen Dreifachboden in Verbindung mit dem Seitenwandflugkanal beseitigt.
Die Völker können wahlweise durch Zuführen der Flugbienen des anderen Volkes zur Ausnutzung einer Frühtracht verstärkt werden. In der gleichen Art kann die Schwarmneigung eines Volkes durch den Entzug der Flugbienen unterdrückt bzw. ein Nachschwärmen verhindert werden. Dem geschwächten Volk wird der Ab- und Anflug durch den Seitenwandkanal freigegeben, die Bienen fliegen fluggewohnt das alte Flugloch an und werden zwangsweise und ohne Störungen und Verluste ins andere Volk geleitet. In allen Fällen wird durch das Umstecken der Flugkeile in der betreffenden Flugniische der alte Zugang durch den Zwischenboden! lichtdicht geschlossen. Dadurch fallen Zuglufterscheinungen und Wärmeverluste fort.
Ein wesentlicher Fortschritt besteht in der raumsparendem Aufstellung dlar Beute, die eine Stapelung derselben überflüssig macht und die Oberbehandlung mit allen ihren Vorzügen, besonders der Zeitersparnis, erlaubt.
Hierzu einige Ausführungsbeispiele und Ansichten der Beute:
Fig. 1 zeigt die Beute in der Seitenansicht im Schnitt nach Linie I-I (Fig. 2),
Fig. 2 die Beute in der Vorderansicht;
Fig. 3 zeigt die drei möglichen Stellungen der Fluglochkeile 11 und 12 (Fig. 2) und
Anmelder:
Karl-Friedrich Leppin,
Neubrandenburg, Große Wollweberstr. 40
Karl-Friedrich. Leppin, Neubrandenburg,
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 die Beute im Schnitt nach Linie II-II (Fig. 2);
Fig. 5 zeigt die beiden Stellungen des Flugkeils 17 (Fig. 4) im Seitenwandflugkanal und
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel im Mehrvolkbetrieb (Wolkenkratzerbetrieb);
Fig. 7 zeigt die Beute im Schnitt nach Linie I-I (Fig. 2) während der Überwinterung und schließlich
Fig. 8 den Flugkeil für das Honigraumflugloch 14 (Fig. 4) in dem beiden Stellungen 14» und 14 b.
In der Beute hat ein Volk im vorderen Brutraumabteil 1 überwintert. An- und Abflug haben die Bienen durch das Flugloch 12. Der Flugkeil 5 hat die Stellung 5 a. Die Flugbienen nehmen den Weg durch den Kanal 6 ins vordere Brutraumabteil 1. Hat das Volk die Schwarmreife erlangt bzw. ist der Vorschwarm gefallen, wird der Zustand wie folgt geändert:
Das Brutraumfenster wird durch ein bewegliches Trennschied 8 ausgewechselt und das hintere Brutraumabteil 2 mit Mittelwänden entsprechend der Stärke des Schwarmes ausgestattet und durch das Brutraumfenster abgeschlossen. Jetzt wird die Anordnung der Fluglöcher wie folgt geändert: Flugloch 11 wird geöffnet, der Flugkeil 5 in die Stellung 5 α gebracht. Der Flugkeil im Flugloch 12 kommt jetzt in die Stellung 5 b. Der Schwarm kommt jetzt in das hintere Brutraumabteil 2 und wird durch die Flugbienen des Restvolkes in der Weise verstärkt, wie die Flugbienen das vordere Brutraumabteil 1 durch den Kanal 6 über das Flugloch 11 verlassen, aber fluggewohnt das alte Flugloch 12 anfliegen und jetzt durch die Flugkeilstellung 5 b über den Kanal 7 ins hintere Brutraumabteil 2 geleitet werden. Dadurch werden dem Schwarm sämtliche Flugbienen zugeführt. Er baut in kürzester Frist den Brutrauim aus und kann, den Honigraum bekommen. Nach spätestens 7 Tagen wird die Fluglochanordnumg nochmals· verändert. Der
70S· 907/53
Flugkeil 5 im Flugloch 11 wird in die Stellung 5 b gebracht und das Seitenwandkanalflugloch 13 geöffnet und der Flugkeil 17 in die Stellung 17 a gebracht.
Durch diese Maßnahme wird folgender Zweck erreicht: Die Flugbienen des vorderen Brutraumabteils 1 verlassen über die Öffnung 15 das Seitenwandkanalflugloch 13 und fliegen fluggewohnt das Flugloch 11 an. Da der Flugkeil 5 die Stellung 5 b hat, werden diese Flugbienen gleichfalls über den Kanal 7 ins hintere Brutraumabteil 2 geleitet und verstärken nochmais den Schwarm. Durch den Verlust der Flugbienen, wird im Restvolk ein Nachschwärmen mit Sicherheit verhindert, es vernichtet sogar selbsttätig die überzähligen Schwarmzellen.
Die Jungkönigin fliegt jetzt zum Begattungsflug durch das Seitenwandkanalflugloch 13, dessen seitlich und erhöhte Anordnung ein Verfliegen der Jungköniginnen verhindert und somit geringste Verluste gewährleistet. Da durch die Anordnung der Durchgangsöffnungen im Zwischenboden der Weg zum Flugloch 12 wesentlich kurzer als zum Flugloch 11 ist, werden die heranwachsenden Flugbienen das Flugloch 12 bevorzugen, so daß nach etwa 3 Wochen das Flugloch 11 nur noch wenig besetzt und benutzt wird. Durch Umlegen des Flugkeiles 5 in die Stellung 5 a und gleichzeitiges Verengen des Flugloches 13 werden, die Flugbienen im vorderen Brutraumabteil 1 an das Flugloch 11 gewöhnt.
Im nachfolgenden Frühjahr ergabt sich nun folgender Zustand: Die Beute ist mit zwei Völkern besetzt. Das Volk im vorderen Brutraumabteil 1 fliegt durch das Flugloch 11, der Flugkeil 5 hat die Stellung 5 a. Das Volk im hinteren Abteil 2 fliegt durch das Flugloch 12, der Flugkeil hat die Stellung 5 b. Jetzt kommen erfindungsgemäß die Vorteile der Zweivolkbeute mit Dreifachboden im vollen Umfange zur Geltung.
Hat beispielsweise ein ungünstiges Frühjahr die Entwicklung der Bienenvölker verzögert, ist also ein Mangel an Flugbienen vorhanden, werden dem starleeren Volk die Flugbienen des anderen zugeschaltet.
Beispiel
Das Volk im vorderen Brutraumabteil 1 mit der jüngeren Königin ist erfahrungsgemäß mit mehr Jungbienen in den Winter gegangen und folglich auch in der Frühjahrsentwicklung überlegen. Beiden Völkern wurde der Honigraum 3 freigegeben, nachdem alle unbesetzten Waben aus beiden Brutraumabteilen 1 und 2 'entfernt wurden, undl gleichzeitig1 das senkrechte Geruch- und Absperrgitter 9 über das Brutraumtrennschied eingesetzt. Beide Königinnen können den Honigraum zwecks Eiablage aufsuchen. Entsprechend der zu erwartenden Frühtracht wird ein waagerechtes Absperrgitter eingelegt und das geschröpfte Volk durch Deckbrettchen vom Honigraum getrennt. Die Umschaltung der Flugkeile bzw. Fluglöcher wird wie folgt vorgenommen:
Dem Volk im Brutraumabteil 1 sollen die Flugbienen aus dem Volk 2 zugeführt werden. Der Honigraum 3 kommt über das Brutraumabteil 1. Durch Einlegen von Deckbrettchen wird der Zugang zum Honigraum 3 für das Volk im hinteren Abteil 2 gesperrt.
Der Flugkeil 5 im Flugloch 12 wird in die Stellung a gebracht. Gleichzeitig wird das Seitenwandkanalflugloch 13 geöffnet und der Flugkeil 17 in die Stellung b gebracht. Die Flugbienen verlassen das Brutraumabteil 2 über die Öffnung 16 im Seitenwandflugkanal des Flugloches 13 und fliegen fluggewohnt das Flugloch 12 an. Durch die Flugkeilstellung 5 α gelangen die Flugbienen über den Kanal 6 ins vordere Brutraumabteil 1 und verstärken somit das vordere Volk. Durch den Verlust an Flugbienen muß das hintere Volk so lange getränkt werden, bis Flugbienen erscheinen.
Dieselben Maßnahmen gestatten auch den sogenannten Wolkenkratzerbetrieb.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Bienenbeute für zwei Bienenvölker, gekennzeichnet dadurch, daß ein Drei fachboden, bei dem Zugangskanäle (6,7) über die ganze Breite des Brutraumes reichen, und die Zuiganigsöffnungem im Zwischenboden zu den beiden Brutabteilen (1 bzw. 2) an derselben Beutenseite nebeneinander angeordnet sind.
2. Bienenbeute für zwei Bienenvölker nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Seitenwandflugkanal (13), in dem1 zwei Öffnungen (15 bzw. 16) in verschiedener Höhe angebracht sind, von dem die öffnung (15) in das vordere Brutabteil (1), die zweite Öffnung (16) in das hintere Brutabteil (2) mündet und diese Öffnungen sich an derselben Beutenseite, oberhalb der Durchgangsöffnungen im Zwischenboden, befinden.
3. Bienenbeute für zwei Bienenvölker nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß ein Seitenwandflugkainal (13) in Verbindung· mit einem umsteckbaren Fluglochkeiil (17) vorgesehen ist
4. Bienenbeute für zwei Bienenvölker nach den vorigen Ansprüchen, gekennzeichnet dadurch, daß zwei umsteckbare Fluglochkeile (5,17) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 709 907/53 2.58
DEL18446A 1954-04-01 1954-04-01 Bienenbeuten fuer zwei Voelker Pending DE1025197B (de)

Priority Applications (1)

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DEL18446A DE1025197B (de) 1954-04-01 1954-04-01 Bienenbeuten fuer zwei Voelker

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DE1025197B true DE1025197B (de) 1958-02-27

Family

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DEL18446A Pending DE1025197B (de) 1954-04-01 1954-04-01 Bienenbeuten fuer zwei Voelker

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DE (1) DE1025197B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009009132B4 (de) * 2008-05-08 2013-06-06 Jens Parpart Doppelboden für Bienenmagazinbeuten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009009132B4 (de) * 2008-05-08 2013-06-06 Jens Parpart Doppelboden für Bienenmagazinbeuten

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