DE1025003B - Farbfernseh-Wiedergaberoehre - Google Patents
Farbfernseh-WiedergaberoehreInfo
- Publication number
- DE1025003B DE1025003B DEN13196A DEN0013196A DE1025003B DE 1025003 B DE1025003 B DE 1025003B DE N13196 A DEN13196 A DE N13196A DE N0013196 A DEN0013196 A DE N0013196A DE 1025003 B DE1025003 B DE 1025003B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mask
- screen
- display tube
- rectangle
- tube according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 7
- 239000003086 colorant Substances 0.000 claims description 5
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003749 cleanliness Effects 0.000 description 1
- 210000001520 comb Anatomy 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 238000005530 etching Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000004020 luminiscence type Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000414 obstructive effect Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
- H01J31/08—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
- H01J31/10—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes
- H01J31/20—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes for displaying images or patterns in two or more colours
- H01J31/201—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes for displaying images or patterns in two or more colours using a colour-selection electrode
- H01J31/203—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes for displaying images or patterns in two or more colours using a colour-selection electrode with more than one electron beam
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F36/00—Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
- C08F36/02—Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
- C08F36/04—Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/02—Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
- H01J29/06—Screens for shielding; Masks interposed in the electron stream
- H01J29/07—Shadow masks for colour television tubes
- H01J29/076—Shadow masks for colour television tubes characterised by the shape or distribution of beam-passing apertures
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sidh auf eine Farbfernseh-Biildwiedergaiberöhre,
in der sich zwischen den Elektronenquellen und dem Bildschirm, der diskrete,
gemäß einem bestimmten, regelmäßig wiederholten Muster angereihte Oberflächen mindestens zweier bei 5
Elektromenaufprall in verschiedenen Farben aufleuchtenden
Stoffe enthält, eine Maske befindet, d. h. eine Elektrode mit einer großen Anzahl von Öffnungen,
die über die ganze Oberfläche das gleiche Potential führt. ίο
Bekanntlich kamm man mit einer Wiedergaberöhre
vorerwähnter Art ein Farbfernsehbild dadurch herstellen, daß mindestens ein Elektronentbündel unter
verschiedenen Winkeln durch die Öffnungen in der Maske auf die diskreten Lumineszenzfläehen des
Bildschirms gerichtet wird. Einige Röhren dieser Art
enthalten mehrere, di. h. mindestens zwei Elektronenspritzen', die je einen Elektronenstrahl für eine
bestimmte Farbe erzeugen; in anderen Röhren ist nur eine Elektronenspritze vorhanden, die einen
Elektronenstrahl erzeugt, der abwechselnd für die verschiedenen Farben dient. Bei beiden Röhrentypen
bestimmt die Durchgamgsriehtung eines Strahls durch die Maske, welche der verschiedenen lumineszierenden
Flächen getroffen wird und somit welche Farbe aufleuchtet.
Die Maske kann verschiedene Formen haben; es
ist z. B. eine Maske bekannt, die aus einer Platte mit einer sehr großen Anzahl kreisförmiger Öffnungen
besteht. Bei einer anderen Ausführungsform besteht die Maske aus parallelen, dünnen; Drähten. Die Anordnung
der diskreten Flächen der verschiedenen lumineszierenden Stoffe auf dem Bildschirm ist
selbstverständlich der Form und Lage der Maskenöffnungen
und der Richtung angepaßt, in der die Elektronenibündel die Maske treffen. Bei einer Maske
mit kreisförmigen Öffnungen wird z. B. eine Verteilung der lumineszierenden Stoffe in einem Punktmuster
angewandt. Bei einer Maske mit parallelen Drähten verwendet man meistens einen Bildschirm
mit einem Streifenmuster der verschiedenen lumineszierenden Stoffe, wobei die Streifen sich parallel zu
den Maskendrähten erstrecken.
Die Maske kann außerdem dazu verwendet werden, die Elektronenstrahlen1 zwischen, Maske und Bildschirm
zu fokussieren,. Eine solche Fokussierung hat den Vorteil, daß man bei einem feinen Muster der
lumineszierenden Flächen auf dem Bildschirm dennoch weite Öffnungen in der Maske verwenden kann.
Das Verhältnis der Anzahil durchgelassener Elektro-η
en zu der Anzahl von der Maske aufgefangener Elektronen ist dabei selbstverständlich günstiger;
somit ist die Lumineszenzausbeute der Röhre höher unter Aufrechterhaltung der Farbsauberkeit.
Farbf ernseh -Wiedergaberöhre
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. ?
Hamburg 1, Mönckebergstr. ?
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 21. Januar 1956
Niederlande vom 21. Januar 1956
Edward Fokko de Haan und Hajo Bruining,
Eindhoven (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Die Fokussierung entsteht mittels elektrischen Feldes, das zwischen der Maske und einer Gegenelektrode
erzeugt wird. Diese Gegenelektrode besteht z. B. aus einer dünnen, für Elektronen durchlässigen
Metallschicht, mit der der Bildschirm auf der der Maske zugewendeten Seite überzogen ist und der eine
•höhere Spannung als die der Maske zugeführt wird. Statt einer solohen Metallschicht ist ein weitmaschiges
Gitter anwendbar, das sich auf oder ganz nahe dem Bildschirm befindet.
Aus Berechnungen ergibt es sich, daß eine optimale Fokussierung bei einem bestimmten Verhältnis der
Spannungen der Gegenelektrode und der Maske erzielt wird. Unter optimaler Fokussierung ist der
Zustand zu verstehen,, bei dem der Elektronenfleck auf dem Bildischirm die minimalen Abmessungen hat.
Bei einer Maske mit kreisförmigen Öffnungen muß das Spanniuraigsverhältnis bei dem vorerwähnten
Fokussierungsverfahren 9:1, bei einer Maske mit
Paralleldrähten 4:1 betragen. Es ergibt sich daraus,
daß dieses Spannungsverhälitnis stark abhängig ist von der Form der Öffnungen in der fokussierenden
Maske.
Es ist sehr schwierig, eine Maske mit Paralleldrähten mit hinreichender Festigkeit zu konstruieren.
Der Aufbau ist außerdem kostspielig, da hohe Genauigkeitsanforderungen zu stellen sind. Dennoch
wird man die Anwendung von Paralleldrähten bei einer fokussierenden Maske vorziehen, da in diesem
Falle für optimale Fokussierung die Spannung der Gegenelektrode nur das Vierfache der Spannung der
Maske ist, im Gegensatz zu einer Maske mit kreisför-
709 907/125
migen Öffnungen, bei der dieses Spannungsverhältnis
9 :1 sein muß.
Je kleiner dieses Verhältnis ist, um so höher kann die Endspannung· der Elektronenispritzen gewählt
werden. Die maximal zulässige Röhrenspannung ist aus Sicherheitsgründen ohnehin beschränkt; eine
hohe Endspannung der 'Elektronenspritzen ist erwünscht, da sich dann ein gutes Bündel am leichtesten
bilden läßt. Weiter ist ein kleinerer Spannungsunter-
Im allgemeinen werden alle Rechtecke der Maske und auch alle Winkel eines Rechteckes auf gleiche
Weise abgerundet. Die Abrundungslinien können Teile eines Kreises bilden, und die Länge des Radius
dieser Kreise liegt vorzugsweise zwischen einem Viertel uaid dem Dreifachen der Länge der kurzen
Rechteckseite.
Wie vorstehend angegeben ist. ist es erforderlich, daß die Abrundungslinien fließend sind., d. h. sie
schied zwischen Maske und Gegenelektrode günstig, io dürfen keine Knicke aufweisen, deren eingeschlossener
da deren gegenseitiger Abstand gering ist. Je kleiner Winkel größer als 20° ist, und daß sie mit den
die Spannung zwischen diesen. Elektroden ist, um so Rechteckseiten,, die sich parallel zu den Streifen
weniger hinderlich wirken Überschlag- und Sprüh- lumineszierender Stoffe erstrecken, einen Winkel von
erstiheinunigen. weniger als 20° einschließen. Sie können z. B. diese
Die Anwendung einer Maske mit ParaHeldrähten 15 Längsseite berühren. Es ist nicht notwendig, daß die
hat weiter noch den Nachteil, daß sie sich sehr Abrundiungslinien einen solchen kleinen Winkel mit
schwierig in einer oder in zwei Richtungen krümmen den kurzen Rechteckseiten einsahließen. Bei einer beläßt.
Dennoch ist eine solane Krümmung oft er- sonders vorteilhaften Ausführungsform bilden die Abwünscht,
insbesondere wenn die Lumineszenzstoffe rundungslinien Teile eines Kreises, dessen Radius
auf der gekrümmten Oberfläche des Röhrenfensters 20 gleich zweimal der Länge der kurzen Rechteckseite
angebracht werden sollen. Verwendet man dabei eine ist, und berühren die Mitte der anderen Seite. Es
flache Maske, so tritt leicht Farbunsauberkeit ein. entstehen auf diese Weise linsenförmige Öffnungen.
Ist die Maske eine Platte mit kreisförmigen Öffnun- Es ist ersichtlich, daß das Spannungsverhältmis der
gen, so läßt sich eine Krümmung in einer oder in Fokussierungsmaske und der Gegenelektrode bei
zwei Richtungen sehr leicht durchführen, z.B. indem 25 optimaler Fokussierung für die verschiedenen Formen
eine flache Platte ausgebaucht wird. Bei einer Maske mit ParaHeldrähten könnte man mit großer Mühe
zwar eine Krümmung in einer einzigen Richtung verwirklichen, aber eine Krümmung in zwei Richtungen
ist undurchführbar.
Eine Farbfernseh-Wiedergaberöhre nach der Erfindung enthält mindestens eine Elektronenspritze,
einen Bildschirm mit mindestens, zwei in parallelen Streifen auf dem Schirm angebrachten, durch Elektroneniaiufpjraill
in verschiedenen Farben lumineszierendem Stoffen, eine zwischen dem Bildschirm und der
Elektronenspritze angeordnete Fokussierungsmaske undi eine Gegenelektrode und ist dadurch gekenn-
der Öffnungen einigermaßen verschieden ist. Es ist jedenfalls niedriger als 1 : 6. Der Durchlaß der Maske
ist naturgemäß abhängig von der Form der Öffnungen und von der Materialmenge zwischen den öffnun-Der
Durchlaß läßt sich jedoch bis etwa 60%
gen.
steigern, ohne daß die Maske zu schwach wird. Eine Maske einer Röhre nach der Erfindung kann auf einfache
Weise in einer oder in zwei Richtungen gekrümmt werden.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert, in der
Fig. 1 schematisch eine Röhre nach der Erfindung darstellt; die
Fig. 2, 3 und 4 zeigen Teile dreier Ausführungs-
zeichinet, daiß die Öffnungen in der Maske Rechtecke
sind, deren lange Seiten sich parallel zu den Streifen 40 formen einer Maske einer Röhre nach der Erfindung;
auf dem Bildschirm erstrecken, wobei das minimale Fig. 5 zeigt eine genau rechtwinklige öffnung einer
Verhältnis zwischeo der Länge einer langen Seite und
der Länge einer kurzen Seite 4: 3 und das maximale Verhältnis 40 : 1 ist und die Winkel der Rechtecke
durch fließend verlaufende Kurven abgerundet sind, die, von der Mitte der Rechtecke her gesehen, konkav
sind·, und mit den langen Rechteckseiten einen Winkel
von weniger als 20° einschließen.
Ähnlich wie bei Masken mit ParaHeldrähten
fokussiert eine Maske mit rein rechtwinkligen Öff- 50 in verschiedenen Farben lumineszierenden Stoffen be-
nungen, deren lange Seiten sich parallel zu der Rieh- deckt ist, welche Streifen zur Zeichnungsebene senkrecht
sind. Vor dem Bildschirm 9 befindet sich die Maske 11 mit einer großen Anzahl abgerundeter öffnungen
rechtwinkliger Form, deren Längsrichtung
Maske und den dadurch erzielten Lichtfleck;
Fig. 6 zeigt in vergrößertem Maßstab verschiedene Ausführungsformen von Öffnungen in der Maske
einer Röhre nach der Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 die Wand einer Wiedergaberöhre mit drei Elektronenspritzen 3, 5 und 7. In dem
weiten Teil der Röhre befindet sich ein Bildschirm 9, der mit parallelen, abwechselnden Streifen von drei
tung der Streifen lumineszierender Stoffe auf dem
Büidsdhirm erstrecken, ein Blektronenbündel, das eine
Öffnung durchläuft, und bildet eine Linie, so> daß ein
linienförmiger Lichtfleck entsteht. In beiden· Fällen 55 sich parallel zur Richtung der Streifen auf dem Bild
tritt der Fehler auf, daß die Enden der Lichtflecke unscharf sind, so daiß Farbunsauberkeit eintreten
kann. Bei einer Maske mit Paralleld.rähten, wobei das Verhältnis zwischen Länge und Breite der Öffnungen
schirm 9 erstreckt. Auf dem Bildschirm befindet sich die Gegenelektrode 2 in Form einer dünnen, für
Elektronen durchlässigen Metallschicht. Die Figur zeigt weiter schematisch eine Konzentrationsspule 13
etwa 800: 1 ist, wirkt diese Abweichung infolge der 60 und einen Ablenkspulensatz 15.
großen Länge der Lichtflecke wenig störend. Sie tritt Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teil
außerdem nmr auf den Seiten des Schirmes auf, die der Ausführungsform der Maske 11 der Röhre nach
leicht abgedeckt werden können. Bei einer Röhre mit Fig. 1. Es ist deutlich ersichtlich, daß die Öffnungen
einer großen Anzahl verhältnismäßig kurzer, recht- 17 in dieser Maske die Form von Rechtecken mit abwinikliger
Öffnungen wirkt dieser Fehler sehr störend, 65 gerundeten Winkeln haben. Die Öffnungen liegen in
da alle kurzem Lichtflecke über das ganze Bild un- waagerechten Reihen nebeneinander und in senkrechten
Kolonnen untereinander.
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teil einer anderen Ausführutigsform einer Maske mit der
gleichen Öffnungsform wie die nach Fig. 2. In diesem
scharfe Enden haben. Durch die Abrundung der Rechtecke in einer Röhre nach der Erfindung werden
diese unscharfen Enden zum größten Teil vermieden.
Falle liegen die Öffnungen weder in Reiben noch in den Kolonnen unmittelbar nebeneinander.
Fig. 4 zeigt noch eine andere Ausführungsform einer Maske, wobei die Öffnungen in den Reihen unmittelbar
nebeneinander, aber in den Kolonnen nicht unmittelbar nebeneinander liegen.
Fig. 5 zeigt eine Öffnung 19 rein rechtwinkliger Form, die also in einer Wiedergaberöhre nach der
Erfindung nicht anwendbar ist. Diese Figur dient nur zur Veranechaiuliehung der Form des Lichtflecks, der
durch eine solche genau rechtwinklige Öffnung bei optimaler Fokussierung erhalten wird. Dieser Lichtfleck
ist in der Figur mit 21 bezeichnet. An den Enden ist es verbreitert und einigermaßen gegabelt.
Es ist ersichtlich, daß ein aus solchen Lichtflecken zusammengebautes Bild: einen sehr unangenehmen Eindruck
macht und auch infolge der Verbreiterung an den Enden der Flecke leicht zu Farhunsauberkeit veranlaßt.
Fig. 6 zeigt drei Ausführungsformen a, b und c von
Öffnungen in vergrößertem Maßstab, welche Öffnungen in einer Maske für eine Röhre nach der Erfindung
anwendbar sind. Die gestrichelten Linien deuten in den drei Figuren die Rechteckform an, von der die
Öffnungen abgeleitet sind. Zum Ermöglichen eines Vergleichs mit Fig. 5 sind diese Rechtecke alle
gleicher Größe, d. h. die Größe des Rechtecks nach Fig. 5. In Fig. 6, α sind die Winkel durch Kreise mit
einem Radius 23 gleich der Hälfte der kurzen Seite des Rechtecks abgerundet. Außerdem ist die Abrundung
derart gewählt, daß der Kreis sowohl die kurze als auch die lange Rechteckseite berührt. Dies ist
jedoch nicht erforderlich; der Winkel zwischen dem Abrundungskreis und der langen Rechteckseite darf
nicht größer als 20° sein, aber der Winkel zur kurzen Rechteckseite kann größer sein, wobei ein Teil der
kurzen Rechteckseite bestehenbleiben kann. Mit 25 wird in dieser Figur der Lichtfleck bezeichnet, der
durch diese Öffnung bei optimaler Fokussierung erhalten wird. Diese optimale Fokussierung erfordert
ein Spannungsverhältnis zwischen der Gegenelektrode und der Maske von etwa 5,5 : 1.
In Fig. 6, b ist der Abrundungsradius 27 gleich der Länge der kurzen Rechteckseite. Der Kreisbogen berührt
die lange Seite, und die Mitte des Kreises, die selbstverständlich in diesem Fall auf der anderen langen
Rechteckseite liegt, ist derart gewählt, daß die zwei Kreisbögen sich im der Mitte der durch die gestrichelte
Linie angedeuteten kurzen Rechteckseite schneiden. Eine solche Öffnung ergibt einen Lichtfleck,
der mit 29 bezeichnet ist, bei einem Verhältnis der Spannung der Gegenelektrode und der Maske von
etwa 5:1.
In, Fig. 6, b ist deir Abrundungsradius 31 gleich
zweimal der Länge der kurzen Rechteckseite. Die Mitte liegt auf der Mittelsenkrechten der langen
Rechteckseite, und zwar so, daß der Abrundungskreisbogen die lange Rechteckseite berührt. Bei diesen Abmessungen
würde ein. kleines Stück der kurzen Rechteckseite bestehenbleiben, aber es ist durch einen stark
gekrümmten Anschluß der beiden großen Kreisbögen ersetzt. Bei dieser Ausführungsform entsteht ein
nahezu idealer Lichtfleck 33 bei einem Verhältnis der Spannung der Gegenelektrode und der der Maske von
etwa 4,5 :1.
Zur Veranschaulichung der wirklichen Abmessungen der Öffnungen in der Maske einer Röhre nach der
Erfindung folgen weiter unten einige Daten einer AusführungsfoTm mit Öffnungen nach Fig. 6, c, angeordnet
wie in Fig. 4. Auf dem Bildschirm sind drei lumineszierende
Stoffe angebracht, die bei Elektronenaufprall rotes, grünes bzw. blaues Licht erzeugen. Diese
Lumineszenzstreifen haben je eine Breite von 200 μ und eine Länge von 40 cm und schließen sich aneinander
in der Reihenfolge Rot, Grün, Blau, Rot, Grün, Blau usw. an. Die wirksame Gesamtoberfläche des
Bildschirmes beträgt etwa 1200 cm2. Auf der Seite der Elektronenspritzen ist dieser Bildschirm mit einer
Aluminiumschicht mit einer Strake von etwa 0,2 μ überzogen. Parallel zum Bildschirm in einem Abstand
von etwa 10 mm ist die Maske 4 angeordnet. Diese Maske besteht aus einer Kupferplatte, in der die Öffnungen
durch Ätzen angebracht sind. Die Länge aller Öffnungen ist dieselbe, d.h. 1,6mm; die Breite beträgt
0,435 mm. In einer Reihe, d. h. in einer Linie parallel zur Richtung der Lumineszenzstreifen auf
dem Schirm sind 222 Öffnungen angebracht. Zwischen diesen Öffnungen befindet sich Material mit einer
Breite von 0,2 mm, gemessen zwischen den Mitten der kurzen Seiten der Öffnungen. In der zu den Lumineszenzstreifen
senkrechten Richtung liegen 500 Reihen von Öffnungen. Der Abstand zwischen den Mittellinien von zwei Reihen beträgt 0,6 mm.
Claims (7)
1. Farbfernseh-Wiedergaberöhre mit mindestens
einer Elektronenspritze, einem Bildschirm mit mindestens zwei in Parallelstreifen auf dem
Schirm angebrachten, durch Elektronenaufprall in verschiedenen Farben aufleuchtenden Stoffen,
einer zwischen dem Bildschirm und der Elektronenspritze angebrachten Fokussierungsmaske und
einer Gegenelektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in der Maske Rechtecke sind, deren
lange Seiten sich parallel zu den Streifen auf dem Bildschirm erstrecken, wobei das minimale Verhältnis
zwischen den Längen einer langen und einer kurzen Seite 4 :3 und das maximale Verhältnis
40 :1 ist und die Winkel der Rechtecke durch fließende Linien abgerundet sind, die, von
der Mitte der Rechtecke her gesehen, konkav sind und mit den langen Rechteckseiten einen Winkel
von weniger als 20° einschließen.
2. Wiedergaberöhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Winkel
aller Rechtecke auf ähnliche Weise abgerundet sind.
3. Wiedergaberöhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Winkel eines
Rechtecks auf gleiche Weise abgerundet sind.
4. Wiedergaberöhre nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrundungslinien
Teile eines Kreises bilden.
5. Wiedergaberöhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Radius der Abrundungen
zwischen einem Viertel und dem Dreifachen der Länge der kurzen Rechteckseiten liegt.
6. Wiedergaberöhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Radius der Abrundungslinien
gleich dem Zweifachen der Länge der kurzen Rechteckseiten ist und die Abrundungslinien
in der Mitte die lange Rechteckseite berühren.
7. Wiedergaberöhre nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske in
einer oder in zwei Richtungen gekrümmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 907/125 2.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL203836 | 1956-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1025003B true DE1025003B (de) | 1958-02-27 |
Family
ID=19750737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN13196A Pending DE1025003B (de) | 1956-01-21 | 1957-01-18 | Farbfernseh-Wiedergaberoehre |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE554368A (de) |
| CH (1) | CH346585A (de) |
| DE (1) | DE1025003B (de) |
| FR (1) | FR1171451A (de) |
| GB (1) | GB807129A (de) |
| NL (2) | NL107875C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173515B (de) * | 1961-03-08 | 1964-07-09 | Philips Nv | Kathodenstrahlroehre zur Wiedergabe farbiger Bilder |
| DE2241729A1 (de) * | 1971-08-27 | 1973-03-08 | Tokyo Shibaura Electric Co | Farbkathodenstrahlroehre |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS4826175B1 (de) * | 1969-02-17 | 1973-08-07 | ||
| US3828216A (en) * | 1970-02-14 | 1974-08-06 | Sony Corp | Color display tube with elongated phosphor dots and shadow mask apertures |
| IT978853B (it) * | 1972-02-07 | 1974-09-20 | Hitachi Ltd | Tubi catodi a colori |
| IT1131155B (it) * | 1979-05-24 | 1986-06-18 | Rca Corp | Tubo per la riproduzione di immagini televisive a colori presentante una maschera o'ombra a fenditure e metodo di fabbricazione dello stesso |
-
0
- NL NL203836D patent/NL203836A/xx unknown
- BE BE554368D patent/BE554368A/xx unknown
- NL NL107875D patent/NL107875C/xx active
-
1957
- 1957-01-18 FR FR1171451D patent/FR1171451A/fr not_active Expired
- 1957-01-18 DE DEN13196A patent/DE1025003B/de active Pending
- 1957-01-18 GB GB193457A patent/GB807129A/en not_active Expired
- 1957-01-19 CH CH346585D patent/CH346585A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173515B (de) * | 1961-03-08 | 1964-07-09 | Philips Nv | Kathodenstrahlroehre zur Wiedergabe farbiger Bilder |
| DE2241729A1 (de) * | 1971-08-27 | 1973-03-08 | Tokyo Shibaura Electric Co | Farbkathodenstrahlroehre |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH346585A (de) | 1960-05-31 |
| NL203836A (de) | |
| NL107875C (de) | |
| BE554368A (de) | |
| GB807129A (en) | 1959-01-07 |
| FR1171451A (fr) | 1959-01-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3614700C2 (de) | ||
| DE2608463A1 (de) | Strahlsystem fuer eine kathodenstrahlroehre | |
| DD201744A5 (de) | Farbbildroehre mit verbessertem inline-elektronenstrahlsystem mit ausgedehnter fokuslinse | |
| DE2850411A1 (de) | Kathodenstrahlroehre | |
| EP0247470B1 (de) | Elektronenstrahlerzeugungssystem | |
| DE2850369C2 (de) | Elektronenstrahlerzeugungssystem in einer Kathodenstrahlröhre | |
| DE2004880C3 (de) | ||
| DE3445518C2 (de) | Farbbildröhre mit einem Inline-Elektronenstrahlerzeugungssystem, das Bauteile zur Komakorrektur enthält | |
| DE1025003B (de) | Farbfernseh-Wiedergaberoehre | |
| DE2745180A1 (de) | Konstruktive ausbildung der schirmgitter-elektroden einer inline-farbbildroehre | |
| DE2004880B2 (de) | Elektrostatische elektronenlinse fuer elektronenstrahlbildroehren zum fokussieren und konvergieren mehrerer elektronenstrahlbuendel und deren verwendung | |
| DE2907300A1 (de) | Farbbildwiedergaberoehre | |
| DE2729932C2 (de) | Farbkathodenstrahlröhre | |
| DE2248643B2 (de) | Belichtungsvorrichtung zur herstellung eines bildschirmes einer farbfernsehbildroehre | |
| DE2010520B2 (de) | Farbbild kathodenstrahlroehre | |
| DE2610829C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines parallele Leuchtstoffstreifen aufweisenden Bildschirmes einer Farbbildröhre | |
| DE1015842B (de) | Elektronenstrahlroehre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern | |
| DD233452A5 (de) | Farbbildroehre mit schlitzmaske | |
| DE1953411B2 (de) | Elektrostatisches Ablenksystem mit zugehöriger Schaltungsanordnung für Kathodenstrahlrohren | |
| DE3322250A1 (de) | Farbbildroehre mit verbesserter schlitzmusterartiger schattenmaske und verfahren zu deren herstellung | |
| DE3216039C2 (de) | Elektronenstrahl-Erzeugungssystem einer Kathodenstrahlröhre | |
| DE3117281A1 (de) | "verfahren zum herstellen einer gitterelektrode fuer eine kathodenstrahlroehre" | |
| DE3423485C2 (de) | Kathodenstrahlröhre mit einem Inline-Elektronenstrahlerzeugungssystem, das ein astigmatisches Strahlformungsgitter enthält | |
| DE2519650C2 (de) | ||
| DE3328884C2 (de) |