DE10250636B4 - Verfahren zum Herstellen einer Halbleiterstuktur und Halbleiterstruktur - Google Patents
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Abstract
Bereitstellen einer Vielzahl von Halbleiterchips (16a–c) so, dass Freiräume (26a, b; 128a, b) zu benachbarten Halbleiterchips verbleiben;
Verkapseln der Halbleiterchips (16a–c) mit einem ersten Verkapselungsmaterial (24; 124) so, dass die Freiräume (26a, b; 128a, b) zwischen den Halbleiterchips aufgefüllt sind, wobei die Verkapselungsschicht die Halbleiterchips zusammenbondet;
Ausbilden von Metallleiterbahnen (34a, f, g, l, m; 135d, e) auf den Halbleiterchips (16a–c), die jeweils mit einer Kontaktstelle (22a–c) auf einer Vorderseite eines Halbleiterchips (16a–c) verbunden sind und sich über die Abmessung (36a–d) des Halbleiterchips (16a–c) hinaus erstrecken; und
Vereinzeln von Chip-Bauteilen (44a–c; 140a–c; 222a–c), die jeweils einen Halbleiterchip (16a–c) und Metallleiterbahnen (34a, f, g, l, m; 135d, e), die jeweils mit der Kontaktstelle (22a–c) des Halbleiterchips (16a–c) verbunden sind und sich über die Abmessung (36a–d) des Halbleiterchips (16a–c) hinaus erstrecken, umfassen, im Bereich der mit Verkapselungsmaterial (24; 124) aufgefüllten...
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiterstruktur und eine gemäß dem Verfahren hergestellte Halbleiterstruktur.
- ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
- In Wafer-Level-Packaging-Prozessen (Prozesse zur Verkapselung auf Waferebene) werden Chips vor der Vereinzelung gehäust. Diese Prozesse sind gegenwärtig auf das Fan-in-Packaging begrenzt, d. h. alle Verpackungselemente eines Chips müssen innerhalb der Fläche des Chips liegen. Alle Elemente, die außerhalb der Fläche des Chips gebildet werden, werden nicht unterstützt und nach der Vereinzelung des Chips zerstört. Die Anforderung, daß die Verpackungselemente innerhalb der Fläche des Chips liegen, stellt eine Herausforderung dar, da sich die Bauelementgeometrien verkleinern.
- Die Verwendung einer Zwischenplatine zwischen einem Chip und einer Leiterplatte ermöglicht es, die Querverbindungen außerhalb des Randes eines Chips hinauszuführen. Ein Chip wird mit der Zwischenplatine in der Fläche des Chips verbunden und die Zwischenplatine führt die Verbindungen im gewünschten Raster nach außen. Die Zwischenplatine fügt jedoch einen Grad von Komplexität hinzu, wodurch die Zuverlässigkeit verringert und die Kosten erhöht werden. Die Zwischenplatine fügt ebenfalls Volumen zu der Plazierung eines Chips auf einer Leiterplatte hinzu.
- Die Ausrüstung für das Altern (Burn-in) auf Waferebene von Halbleiterbauelementen, d. h. das Testen von Bauelementen unter Wärme über längere Zeitperioden, muß robust genug mit ausreichendem Schutz sein, um mit großen Abweichungen zwischen funktionierenden und nicht funktionierenden Bauelementen umzugehen.
- Aus der
US 5 497 033 A ist ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiterstruktur bekannt, bei dem eine Vielzahl von Halbleiterchips mit Freiräumen zwischen den benachbarten Halbleiterchips bereitgestellt wird, wobei die Halbleiterchips auf der Vorderseite mit einer Kleberschicht auf einem Übertragungssubstrat aufgebracht sind, und wobei ein Verkapseln der Halbleiterchips mit einem Verkapselungsmaterial, bei dem die Freiräume ausgefüllt sind, von der Halbleiterchip-Rückseite her erfolgt. Nach dem Verkapseln werden die Halbleiterchips wieder vom Übertragungssubstrat entfernt, um dann Metallbahnen aufzubringen, die sich über die Abmessungen des Halbleiterchips hinaus erstrecken. - Aus der
US 6 154 366 A1 ist ein Verfahren zum Verpacken von Halbleiterchips bekannt, bei denen die Chips einzeln eingehäust und mit einer Umverdrahtungsebene zum Herausführen von Kontakten über die Chipoberfläche hinaus versehen werden. - Die
US 6 271 469 A1 offenbart ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, bei dem Halbleiterchips mit einem Verpackungsmaterial eingehäust und mit einer Umverdrahtungsebene zum Herausführen der Kontakte versehen werden. Die Druckschrift zeigt ferner einen Riegel aus mehreren gemeinsam verpackten Halbleiterchips. - KURZE DARSTELLUNG
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein vereinfachtes Umdrahtungsverfahren für Halbleiterchips zu schaffen, das eine zuverlässige Verkapselung der Halbleiterchips gewährleistet.
- Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren gemäß Anspruch 1 und einer Halbleiterstruktur gemäß Anspruch 11 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Der in den Ansprüchen verwendete Begriff „Chip-Bauteil” ist mit dem in der Beschreibung verwendeten Begriff „Einzelchip” synonym.
- Gemäß der Erfindung wird auf einer Vielzahl von Halbleiterchips eine erste Verkapselungsschicht ausgebildet, so dass die Verkapselungsschicht die Chips zusammenbondet. In einigen Ausführungsformen wird eine zweite Verkapselungsschicht über der Rückseite der Chips gebildet.
- Ein Vorteil ist, daß die Schritte des Wafer-Level-Packaging auf Substraten durchgeführt werden, die größer als die Größe eines handelsüblichen Halbleiterwafers sind. Typischerweise wird das Wafer-Level-Packaging mit z. B. Siliziumwafern durchgeführt, die maximale Durchmesser von 300 mm aufweisen. Drucktechnologie ist jedoch bereits für die Verarbeitung von Substraten mit Abmessungen bis zu 600 mm verfügbar. Die Drucktechnologie ist folglich ein kosteneffizientes Verfahren für das gleichzeitige Verarbeiten von vielen Chips.
- Ein anderer Vorteil ist die Möglichkeit, die Chips durch Trennen nur des weichen Verkapselungsmaterials statt des harten Siliziums zu vereinzeln. Die erstere Prozedur ist schneller und folglich billiger als die letztere.
- Ein anderer Vorteil ist, daß das Burn-in von Bauelementen auf einem wiederhergestellten Wafer durchgeführt werden kann, der nur die als funktionsfähig bekannten Chips aufweist. Die Burn-in-Ausrüstung kann folglich weniger komplex sein.
- Die Erfindung wird in den angefügten Zeichnungen und der Beschreibung näher dargelegt.
- BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1A bis8 sind Querschnittsansichten und Draufsichten, die Halbleiterchips in verschiedenen Stufen während einer Ausführung eines Verfahrens für deren Verkapselung veranschaulichen; -
9 bis16 sind Querschnittsansichten und Draufsichten, die Halbleiterchips in verschiedenen Stufen während einer Ausführung eines alternativen Verfahrens für deren Verkapselung veranschaulichen; und -
17 bis23 sind Querschnittsansichten und Draufsichten, die Halbleiterchips in verschiedenen Stufen während einer Ausführung eines anderen alternativen Verfahrens für deren Verkapselung veranschaulichen. - Gleiche Bezugszeichen in den verschiedenen Zeichnungen bezeichnen gleiche Elemente.
- AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
- Unter Bezugnahme auf
1A und1B ist in einer ersten Ausführungsform ein ebenes Übertragungssubstrat10 aus einem steifen Material, zum Beispiel, Glas hergestellt. Das Substrat10 weist Seiten11 ,13 auf, die jeweilig eine Breite W1 von z. B. 300 mm und eine Länge L1 von z. B. 300 mm aufweisen. Ein dielektrisches Material, z. B. Silikon, wird auf einer Oberseite12 des Glas-Übertragungssubstrates10 abgeschieden und strukturiert, um eine Vielzahl von dielektrischen Bereichen14a bis14d zu bilden. Das dielektrische Material wird durch Dickschichtdrucken unter Verwendung zum Beispiel eines P5-Systems abgeschieden und strukturiert, das von EKRA mit einem Fertigungszentrum in Bönningheim (Deutschland) hergestellt. Eine monoatomare Schicht13 aus Polypropylen wird auf der Oberseite12 vor dem Abscheiden der dielektrischen Schicht abgeschieden, um die Adhäsion der dielektrischen Schicht am Substrat10 zu verringern. Die dielektrischen Bereiche14a bis14d definieren die Zwischenräume23a bis23c . - Unter Bezugnahme auf
2A und2B werden ein erster, zweiter und dritter vereinzelter Halbleiterchip16a bis16c , im weiteren bezeichnet als ”Chips” oder ”Halbleiterchips”, aus einem halbleitenden Material wie Silizium hergestellt. Die Chips16a bis16c schließen Bauelemente wie integrierte Schaltkreise ein. Der erste, zweite und dritte Chip16a bis16c sind alle funktionsfähige Chips, die bereits getestet wurden und die Anforderungen der Funktionalität erfüllen. Der erste Halbleiterchip16a wird umgedreht und auf den Oberseiten18a und18b der dielektrischen Bereiche14a und14b angeordnet, überbrückt dadurch die dielektrischen Bereiche14a und b. Die Oberseite20a von Chip16a berührt dadurch die Oberseiten18a und18b . Der zweite und der dritte vereinzelte Chip16b ,16c werden entsprechend auf den Oberseiten18b bis18d der dielektrischen Bereiche14b bis14d positioniert. Die Halbleiterchips16a bis16c werden auf den dielektrischen Bereichen14a bis14d in einer Bondanlage angeordnet, z. B. Chipbonder 2200 apm, der von Datacon mit Sitz in Österreich hergestellt wird. Die Chips16a bis16c haften an den dielektrischen Bereichen14a bis14d , weil sie noch nicht ausgehärtet sind, und sind deshalb nach dem Auftragen immer noch klebrig. Der Chip16a weist eine erste Metallkontaktstelle22a mit einer Breite W2 von z. B. 50 μm auf, der zweite und der dritte Chip16b ,16c weisen ebenfalls eine zweite und dritte Metallkontaktstelle22b bzw.22c auf. Die Metallkontaktstellen22a bis22c sind direkt an den Zwischenräumen23a bis23c positioniert, die die dielektrischen Bereiche14b bis14d trennen. Die Metallkontaktstellen22a bis22c bleiben dadurch unbedeckt. Um die späteren fotolithografischen Schritte zu erleichtern, wird der Chip16a auf dem Substrat10 im Abstand D1 vom Chip16b innerhalb einer Genauigkeit von 20 μm angeordnet. D1 ist zum Beispiel 50 μm bis 200 μm. Die gewünschte Genauigkeit ist mit einer Bondanlage, z. B. Chipbonder 2200 apm, erzielbar. - Im Anschluß an das Bestücken der Chips
16a bis16c auf dem Übertragungssubstrat10 wird das Übertragungssubstrat10 in einem Ofen angeordnet. Die dielektrischen Bereiche14a bis14d werden anschließend in dem Ofen bei einer Aushärtungstemperatur für Silikon von 150°C für ungefähr 30 Minuten ausgehärtet. - Unter Bezugnahme auf
3A bis3C werden die Halbleiterchips16a bis16c mit dem Verkapselungsmaterial24 verkapselt. Das Verkapselungsmaterial24 ist z. B. Hysol®, das von der Dexter Corporation, Windsor Locks, Connecticut, hergestellt wird. Das Verkapselungsmaterial24 wird auf den Chips16a bis16c nach einem Dickschicht-Druckverfahren unter Verwendung zum Beispiel eines P5-Systems bzw. nach einem Flüssigkeitsdosierverfahren unter Verwendung zum Beispiel eines SMT-Systems C-718 aufgetragen, das von Asymtek aus Carlsbad in Kalifornien hergestellt wird. Während seines Auftragens füllt das Verkapselungsmaterial24 zuerst die Räume26a ,26b zwischen den Halbleiterchips16a bis16c . Innerhalb der Räume26a ,26b weist das Verkapselungsmaterial eine Dicke T1 von z. B. 50 μm bis 600 μm auf, die gleich einer Höhe H3 der Chips16a bis16c ist, z. B. 50 μm bis 500 μm. Das Verkapselungsmaterial24 wird in einem Ofen wie einem Inertgasofen der Baureihe Blue M 146, der von Lindberg mit Sitz in Watertown, Wisconsin, hergestellt wird, bei 150°C für 30 bis 60 Minuten ausgehärtet. Anschließend wird eine Beschichtung28 des Verkapselungsmaterial24 auf den Rückseiten30a bis30c der Chips16a bis16c gebildet. Die Beschichtung28 ist hinsichtlich der Höhe H3 der Chips16a bis16c , die eine Dicke von T2 von z. B. 5 μm bis 200 μm aufweisen, relativ dünn. Das Verkapselungsmaterial24 weist einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE) nahe dem von Silizium auf, d. h. ungefähr 3 × 10–6/K. Die Beschichtung28 wird bei 150 bis 180°C für 30 bis 60 Minuten ausgehärtet. Das Verkapselungsmaterial24 kann in zwei getrennten Schritten ausgehärtet werden, um eine Fehlanpassung zwischen den Schichten zu minimieren. - Unter Bezugnahme ebenfalls auf
4A und4B wird das Verkapselungsmaterial24 nach seiner Aushärtung steif. Diese Steifigkeit erlaubt es, das Übertragungssubstrat10 von den dielektrischen Bereichen14a bis14d in einer Bondanlage zu trennen. Das Entfernen des Übertragungssubstrates10 läßt einen freistehenden wiederhergestellten Wafer32 zurück, der als funktionsfähig bekannte Chips16a bis16c einschließt, wobei dielektrische Bereiche14a bis14d eine Frontschicht auf den Chips16a bis16c bilden. Die dielektrischen Bereiche14a bis14d erstrecken sich über die Ränder36a bis36f der Chips16a bis16c . Die dünne Beschichtungsdicke T2 und die Ähnlichkeit zwischen dem thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE) des Verkapselungsmaterials24 und dem des Siliziums, das die Chips16a bis16c umfaßt, minimieren die Biegung zwischen den Chips16a bis16c . Der wiederhergestellte Wafer32 ist für die Handhabung mit automatischen Handhabesystemen ausreichend eben. - Unter Bezugnahme auf
5A wird eine leitende Metallisierungsschicht33 , im weiteren bezeichnet als ”Metallisierungsschicht”, auf den dielektrischen Bereichen14a bis14d auf dem wiederhergestellten Wafer32 durch Sputtern in einer Clusterline abgeschieden, die von Unaxis mit Sitz in der Schweiz hergestellt wird. Die Metallisierungsschicht33 schließt eine untere Schicht aus Titan mit einer Dicke von 50 nm ein. Titan sorgt für eine gute Haftung an den dielektrischen Bereichen14a bis14d . Die Metallisierungsschicht33 weist ebenfalls eine Kupferschicht auf, die über der Titanunterschicht abgeschieden wird. Die Metallisierungsschicht33 weist eine Gesamtdicke T3 von 3 μm bis 6 μm auf. - Unter Bezugnahme ebenfalls auf
5B und5C wird die Metallisierungsschicht33 unter Verwendung fotolithografischer Verfahren und Trockenätzverfahren strukturiert, um leitende Metalleiterbahnen34a bis34c zu bilden, im weiteren bezeichnet als ”Metalleiterbahnen”. Die Verwendung der standardmäßigen Wafer-Level-Strukturierungstechnologien ist infolge der Ebenheit des wiederhergestellten Wafers32 möglich. Die Metalleiterbahnen34c ,34i ,34o stehen in elektrischer Verbindung mit den Metallkontaktstellen22a bis22c . Die Metalleiterbahnen34c ,34i ,34o dienen als ein Umverteilungsnetzwerk für die Kontaktstellen22a bis22c . Einige Metalleiterbahnen34a ,34f ,34g ,34l ,34m erstrecken sich über die Ränder36a bis36e der Chips16a bis16c . Jede dieser Metalleiterbahnen34a ,34f ,34g ,34l ,34m ist ebenfalls mit einer Kontaktstelle22 verbunden (Kontaktstellen22 sind nur auf Chip16a gezeigt). Die Ausdehnung von Metalleiterbahnen34a ,34f ,34g ,34l ,34m über die Chipränder36a bis36f hinaus, bezeichnet als Fan-out, wird durch das Vorhandensein von dielektrischen Bereichen14a bis14d ermöglicht. Die dielektrischen Bereiche14a bis14d erstrecken sich ebenfalls über die Chipränder36a bis36f hinaus und stellen somit eine ebene Oberfläche für die Metallisierungsschicht33 bereit. Die Ausdehnung der dielektrischen Bereiche14a bis14d über die Chipränder36a bis36f verringert ebenfalls die Spannung an den Rändern36a bis36f durch Bereitstellen einer zusätzlichen spannungsabsorbierenden Schicht. - Unter Bezugnahme auf
5D wird eine Lötstoppmaske37 aufgebracht und strukturiert. Standardmäßige fotolithografische Verfahren werden verwendet, um die Lötstoppmaske37 zu strukturieren. Die Lötstoppmaske37 ist aus einem Polyimid hergestellt und füllt die Zwischenräume zwischen den Metalleiterbahnen34a bis34q . - Unter Bezugnahme auf
6 werden Verbindungselemente, wie Löthöcker40a bis40q , auf Metalleiterbahnen34a bis34q gebildet. Die Löthöcker40a bis40r sind aus einem lötbaren Material hergestellt, wie Blei-Zinn-Legierung, und werden z. B. in einem P5-System gebildet. Die Löthöcker40a bis40r weisen ein Rastermaß P1 zum Beispiel von 800 μm auf. Ein Rastermaß P1 des Löthöckers von 800 μm erlaubt es, Halbleiterchips16a bis16c auf Standard-Leiterplatten zu verwenden. Dadurch läßt sich die Größe und Geschwindigkeit von Halbleiterchips16a bis16c verringern, ohne teurere, komplexe Leiterplatten mit kleineren Rastermaßen zu erfordern. - Unter Bezugnahme auf
7 wird der wiederhergestellte Wafer32 in Einzelchips44a bis44c getrennt. Das Trennen des Wafers32 in Einzelchips44a bis44c erfordert das Trennen nur durch das Verkapselungsmaterial24 hindurch, wie durch die Pfeile A, B angegeben. Das Trennen des wiederhergestellten Wafers32 ist leichter als das herkömmliche Trennen von Siliziumchips, weil letzteres das Durchtrennen eines weichen Polymers und des harten Siliziums erfordert. Das Trennen nur des Polymers, wie des Verkapselungsmaterials24 , ermöglicht es, Chips44a bis44c unter Verwendung einer Schneidklinge schnell zu trennen. - Unter Bezugnahme auf
8 können nach der Vereinzelung des wiederhergestellten Wafers32 die Einzelchips44a bis44c von dem Chipbonder aufgenommen und auf einer Anwendungsplatine, wie einer Leiterplatte50 , abgesetzt werden, auf welcher eine Lötpaste bereits aufgedruckt ist. Die Leiterplatte50 weist Metallkontakte52a bis52h auf, ist aus einem Polymer hergestellt und enthält Kupferleitungen. Die Lötkugeln40a bis f des Halbleiterchips16a werden an die Metallkontakte52b bis52g gelötet. Die Leiterplatte50 wird anschließend in einem herkömmlichen Reflow-Ofen aufgeschmolzen, wie dem der Baureihe V6, die von Rehm Anlagenbau GmbH (Deutschland) hergestellt wird. - Das Hinausführen von Metalleiterbahnen
34a bis34c über die Chipränder36a bis36b erlaubt es, die Größe des Chips16a zu verringern, ohne daß eine Änderung der Abmessungen der Metallkontakte52a bis52h auf der Leiterplatte50 erforderlich ist. Die Standardisierung wird durch das Konstanthalten eines Flächenrasters des Chips44a erleichtert, d. h. einer Länge L1 zwischen den Lötkugeln44a bis44f . - In einer zweiten Ausführungsform wird eine nachgiebige Zwischenschicht bereitgestellt. Hier weist unter Bezugnahme auf
9 ein Übertragungssubstrat110 eine Vielzahl von halbkugelförmigen Vertiefungen112 auf. Jede halbkugelförmige Vertiefung112 weist einen Durchmesser d1 von z. B. ungefähr 50 μm bis 500 μm auf. Die halbkugelförmigen Vertiefungen112 werden durch Fotolithografie und Naßätzen gebildet. Jede der halbkugelförmigen Vertiefungen112 wird mit einem nachgiebigen Material114 gefüllt. Das nachgiebige Material114 ist z. B. Silikon. Das nachgiebige Material114 wird auf die Vertiefungen112 mit einer Dickschicht-Druckanlage, wie dem P5-System, aufgetragen. - Unter Bezugnahme auf
10 wird eine Kleberschicht116 , die in adhäsive Bereiche116a bis116d strukturiert ist, auf der Oberseite118 des Übertragungssubstrates110 aufgetragen. Die Kleberschicht116 ist zum Beispiel ein druckbares Polymid, das mit einer Dickschicht-Druckanlage, wie dem P5-System, aufgetragen wird. - Unter Bezugnahme auf
11 wird der vereinzelte Halbleiterchip16a umgedreht und auf den Oberseiten120a bis120b der adhäsiven Bereiche116a und116b angeordnet und überbrückt dadurch die angrenzenden adhäsiven Bereiche116a –b. Die Oberseite20a des Chips16a berührt dadurch die Oberfläche der adhäsiven Bereiche120a und120b . Der zweite und der dritte Chip16b ,16c sind entsprechend über die Oberfläche der adhäsiven Bereiche120b bis120d hinweg positioniert. Die Vielzahl von Chips16a bis16c wird über die Oberfläche der adhäsiven Bereiche120a bis120d hinweg in einer Bondanlage positioniert, wie dem System 2200 apm, das von Datacon mit Sitz in Österreich hergestellt wird. Die Chips16a bis16c haften an den Oberflächen des adhäsiven Bereiches120a bis120d , weil die adhäsiven Bereiche116a bis116d , die noch nicht ausgehärtet sind, nach dem Abscheiden immer noch klebrig sind. Die Metallkontaktstellen22a bis22c werden direkt an den Zwischenräumen122a bis122c zwischen den adhäsiven Bereichen116a bis116d positioniert. Die Metallkontaktstellen22a bis22c bleiben dadurch unbedeckt. - Im Anschluß an die Bestückung der Chips
16a bis16c auf den adhäsiven Bereichen116a bis116d werden die Kleberschicht116a bis116d und das nachgiebige Material114 zusammen in einem Ofen bei ungefähr 200°C für 30 bis 60 Minuten ausgehärtet. - Unter Bezugnahme auf
12 werden die Chips16a bis16c mit einem ersten Verkapselungsmaterial124 und einem zweiten Verkapselungsmaterial126 verkapselt. Das erste Verkapselungsmaterial124 füllt die Zwischenräume128a und128b zwischen den Chips16a bis16c . Das zweite Verkapselungsmaterial126 wird nach dem Aushärten des ersten Verkapselungsmaterials124 aufgebracht. Das zweite Verkapselungsmaterial126 weist eine Dicke T2 von z. B. ungefähr 5 μm bis 200 μm auf und bildet eine dünne Beschichtung127 auf dem ersten Verkapselungsmaterial124 und den Rückseiten30a bis30c der Chips16a bis16c . Das erste und das zweite Verkapselungsmaterial124 ,126 werden so ausgewählt, daß sich die Spannung zwischen den Chips16a bis16c verringert. Das erste und das zweite Verkapselungsmaterial124 ,126 sind ein nachgiebiges Material, wie Silikon, das von Wacker-Chemie mit Sitz in Deutschland hergestellt werden. Alternativ kann das erste und das zweite Verkapselungsmaterial relativ hart sein, wie Hysol®, das von Dexter, Windsor Locks, Connecticut, hergestellt wird. Wenn das zweite Verkapselungsmaterial126 einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE) nahe dem von Silizium aufweist bzw. sein Elastizitätsmodul sehr klein ist, wird keine Spannung an den Materialgrenzflächen erzeugt, wie dem Rand36b von Chip16a und dem ersten Verkapselungsmaterial124 . - Unter Bezugnahme auf
13 werden das erste und das zweite Verkapselungsmaterial124 ,126 nach deren Aushärtung steif. Diese Steifigkeit erlaubt es, das Übertragungssubstrat110 vom nachgiebigen Material114 und den adhäsiven Bereichen116a bis116d in einer Bondanlage zu trennen. Das Entfernen des Übertragungssubstrates110 läßt einen freistehenden wiederhergestellten Wafer130 zurück, der als funktionsfähig bekannte Chips16a bis16c umfaßt. Der wiederhergestellte Wafer130 weist eine Frontschicht131 auf, einschließlich nachgiebigen Materials114 und adhäsive Bereiche116a bis116d . Der wiederhergestellte Wafer130 bleibt infolge der Verringerung der Spannung durch das erste und das zweite Verkapselungsmaterial124 ,126 eher eben als gebogen. Das nachgiebige Material114 bildet eine Vielzahl von nachgiebigen Höckern132 auf dem wiederhergestellten Wafer130 . - Unter Bezugnahme auf
14A ,14B und14C wird Metall auf den nachgiebigen Höckern132 und der Kleberschicht116a bis116d durch Sputtern in einer Sputteranlage abgeschieden, wie der Clusterline, die von Unaxis mit Sitz in der Schweiz hergestellt wird. Die resultierende Metallisierungsschicht134 schließt eine untere Schicht aus Titan und eine Kupferschicht ein. Die Metallisierungsschicht134 wird unter Verwendung einer speziellen Resist-Beschichtungstechnologie aufgrund der Ausgleichsstruktur auf dem Wafer strukturiert, d. h. der nachgiebigen Höcker132 und der Kleberschicht116a bis116d , welche die standardmäßige Beschichtung ähnlich der Schleuderbeschichtung nicht erlauben. Das Galvanisieren des Fotoresistes ist ein Verfahren, welches die Steuerung der Schichtdicke erlaubt. Es ermöglicht daher das Bilden einer Resistschicht, die in jedem Punkt der Ausgleichsstruktur die gleiche Dicke aufweist. Ein geeignetes Resist ist PEPR 2200 von Shipley, das in einem ED-Coater EquinoxTM aufgebracht wird, der von Semitool mit dem Sitz in Kalispell, Montana, hergestellt wird. Ein Naßätzverfahren definiert die Metalleiterbahnen135a bis135c . - Die Metalleiterbahnen
135a bis135c stehen in elektrischer Verbindung mit den Metallkontaktstellen22a bis22c . Einige der vielen Metalleiterbahnen135 , z. B. die Bahnen135d ,135e , erstrecken sich über die Ränder36a bis36f der Chips16a bis16c hinaus. Entsprechend erstrecken sich die Abschnitte der Frontschicht131 , einschließlich der nachgiebigen Höcker132 und adhäsiven Bereiche116a bis116d , über die Ränder36a bis36f der Chips16a bis16c hinaus. - Unter Bezugnahme auf
15 wird der wiederhergestellte Wafer130 in Einzelchips140a bis140c getrennt. Um die Chips140a bis140c zu vereinzeln, durchtrennt eine Polymer-Schneidklinge das erste und das zweite Verkapselungsmaterial124 ,126 . - Unter Bezugnahme auf
16 weist eine Leiterplatte150 eine Vielzahl von Metallkontakten152 auf. Die Metallkontakte152 werden an die Vielzahl von Metalleiterbahnen135 des Chips16a gelötet. Der Chip140a ist dadurch angeschlossen und in elektrischer Verbindung an die bzw. mit der Leiterplatte150 . - Unter Bezugnahme auf
17 füllt in einer dritten Ausführungsform eine nachgiebige Ausgleichs-Frontschicht210 die halbkugelförmigen Vertiefungen112 des transparenten Übertragungssubstrates110 . Die nachgiebige Ausgleichs-Frontschicht210 ist ein nachgiebiges Material, wie Silikon. Die nachgiebige Ausgleichs-Frontschicht210 erstreckt sich über die Oberseite118 des Substrates110 . Die nachgiebige Ausgleichsschicht210 weist eine Dicke T3 von z. B. 10 bis 200 μm auf. Die nachgiebige Ausgleichs-Frontschicht210 wird in Übereinstimmung mit einer vorbestimmten Struktur durch eine Dickschicht-Druckanlage abgeschieden. - Unter Bezugnahme auf
18 wird der vereinzelte Halbleiterchip16a umgedreht und auf einer Oberseite212a und212b der nachgiebigen Ausgleichs-Frontschicht210 angeordnet. Die Oberseite20a des Chips16a berührt dadurch die nachgiebige Ausgleichs-Frontschicht210 . Der zweite und der dritte Chip16b ,16c sind entsprechend auf den Oberseiten212b bis212d der nachgiebigen Ausgleichs-Frontschicht210 positioniert. Die Vielzahl von Chips16a bis16c wird auf der nachgiebigen Ausgleichs-Frontschicht210 in einer Bondanlage positioniert. - Unter Bezugnahme auf
19 werden die Chips16a bis16c mit dem ersten Verkapselungsmaterial124 und zweiten Verkapselungsmaterial126 verkapselt, wie oben in Verbindung mit12 beschrieben. - Unter Bezugnahme auf
20 wird nach dem Aushärten des ersten und zweiten Verkapselungsmaterials124 ,126 das Übertragungssubstrat110 entfernt, ein freistehender wiederhergestellter Wafer220 zurückgelassen, der eine nachgiebige Ausgleichs-Frontschicht210 aufweist. - Unter Bezugnahme auf
21 werden die Metalleiterbahnen135 in einer Metallisierungsschicht definiert, wie oben in Verbindung mit14A und14B beschrieben. - Unter Bezugnahme auf
22 wird der wiederhergestellte Wafer220 in Einzelchips222a bis222c getrennt. - Unter Bezugnahme auf
23 wird der Chip222a an die Leiterplatte150 gelötet, wie oben in Verbindung mit16 beschrieben. - Eine Anzahl von Ausführungsformen der Erfindung wurde beschrieben. Nichtsdestoweniger wird man verstehen, daß verschiedene Modifikationen vorgenommen werden können, ohne von dem Sinn und dem Anwendungsbereich der Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel kann das Übertragungssubstrat aus einem Metall hergestellt sein. Es kann eine runde Form mit einem Durchmesser von z. B. 300 mm haben. Die Vertiefungen in dem Übertragungssubstrat können langgestreckte Vertiefungen sein. Die monoatomare Schicht kann Polyethylen bzw. Teflon® sein. Die dielektrische Schicht kann eine weiche Schicht wie Silikon oder eine harte Schicht wie Polyimid bzw. ein Epoxidharz bzw. ein anderes Polymer sein. Letzteres kann in der Größenordnung von 1.000 mal weniger nachgiebig als Silikon sein. Die Auswahl des Materials für die dielektrische Schicht basiert mindestens zum Teil auf dem Typ der Querverbindungen, die verwendet werden. Die Nachgiebigkeit sollte durch mindestens die dielektrische Schicht bzw. die Querverbindungen bereitgestellt sein. Zum Beispiel kann ein härteres Dielektrikum verwendet werden, wenn die Querverbindungen nachgiebig sind. Wenn die Querverbindungen hart sind, sollte die dielektrische Schicht flexibel sein. Wenn ein Chip nicht extrem groß ist, d. h. wenn der Abstand der Lötkugeln zu einem Nullpunkt kleiner als ungefähr 5 mm ist, ist eine nachgiebige Zwischenschicht für das Erfüllen der standardmäßigen Zuverlässigkeitsforderungen nicht notwendig. Ein Nullpunkt auf dem Chip ist der Bereich auf dem Chip, wo die Spannung Null ist, d. h. das Symmetriezentrum des Chips.
- Die dielektrische Schicht kann in dem Chipbonder ausgehärtet werden.
- Im Fall sehr dünner Chips, d. h. mit einer Dicke von weniger als 100 μm, kann ein zweites Übertragungssubstrat auf der Verkapselungsschicht verwendet werden, um die mechanische Stabilität während der nachfolgenden Schritte der Dickschichtverarbeitung zu erhöhen. Das Verkapselungsmaterial kann Polyimid, BCB, JSR, Porbelec oder Silikon sein.
- Das Bauelement, das in dem Halbleiterchip gebildet wird, kann ein mikro-elektromechanisches Bauelement sein.
- Die Metallisierungsschicht kann eine Gesamtdicke im Bereich von 2 bis 5 μm aufweisen.
- Wenn der Chip mit einer Leiterplatte durch Löten verbunden wird, kann eine Lötstoppmaske durch Drucken mit einem P5-System gebildet werden. Eine Lötstopmaske kann aus fotoempfindlichem Benzocyclobuten (BCB) bzw. Polybenzoxazol (PBO) hergestellt sein.
- Die Verbindungselemente können Lötkontakthügel sein, können aus Lot, einem leitenden Kleber bzw. metallüberzogenen Höcker hergestellt sein.
- Das Rastermaß für Anordnungen mit Lötkontakthügeln kann von 500 μm bis 800 μm reichen.
- Die Kleberschicht ist typischerweise aus einem harten Epoxidharz hergestellt. Wenn größere Auflösung erforderlich ist als die, die durch Drucken erhalten werden kann, dann die Kleberschicht mit standardmäßigen Mikroelektronikprozessen wie Schleuderbeschichtung oder Sprühbeschichtung und Lithografie aufgetragen werden.
- Vor der Vereinzelung kann die Funktionalität von einzelnen Chips getestet werden. Vor der Vereinzelung wiederhergestellter Wafer kann das Burn-in durchgeführt werden. Die Chips können durch Zertrennen oder Stanzen vereinzelt werden. Demgemäß sind andere Ausführungsformen innerhalb des Rahmens der folgenden Ansprüche.
Claims (11)
- Verfahren zum Herstellen einer Halbleiterstruktur, umfassend die Schritte: Bereitstellen einer Vielzahl von Halbleiterchips (
16a –c) so, dass Freiräume (26a , b;128a , b) zu benachbarten Halbleiterchips verbleiben; Verkapseln der Halbleiterchips (16a –c) mit einem ersten Verkapselungsmaterial (24 ;124 ) so, dass die Freiräume (26a , b;128a , b) zwischen den Halbleiterchips aufgefüllt sind, wobei die Verkapselungsschicht die Halbleiterchips zusammenbondet; Ausbilden von Metallleiterbahnen (34a , f, g, l, m;135d , e) auf den Halbleiterchips (16a –c), die jeweils mit einer Kontaktstelle (22a –c) auf einer Vorderseite eines Halbleiterchips (16a –c) verbunden sind und sich über die Abmessung (36a –d) des Halbleiterchips (16a –c) hinaus erstrecken; und Vereinzeln von Chip-Bauteilen (44a –c;140a –c;222a –c), die jeweils einen Halbleiterchip (16a –c) und Metallleiterbahnen (34a , f, g, l, m;135d , e), die jeweils mit der Kontaktstelle (22a –c) des Halbleiterchips (16a –c) verbunden sind und sich über die Abmessung (36a –d) des Halbleiterchips (16a –c) hinaus erstrecken, umfassen, im Bereich der mit Verkapselungsmaterial (24 ;124 ) aufgefüllten Freiräume (26a , b;128a , b) zu den benachbarten Halbleiterchips, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bereitstellen der Vielzahl von Halbleiterchips (16a –c) so, dass Freiräume (26a , b;128a , b) zu benachbarten Halbleiterchips verbleiben, die Halbleiterchips (16a –c) auf der Vorderseite mittels einer Kleberschicht (116 ) auf einem Übertragungssubstrat (10 ;110 ) aufgebracht werden, wobei das Verkapseln der Halbleiterchips (16a –c) über eine freiliegende Rückseite der Halbleiterchips (16a –c) erfolgt, und wobei nach dem Verkapseln der Halbleiterchips (16a –c) und vor dem Ausbilden von Metallleiterbahnen (34a , f, g, l, m;135d , e) auf den Halbleiterchips (16a –c) das Übertragungssubstrat (10 ;110 ) entfernt wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberschicht (
116 ) ein druckbares Polyimid, ein Epoxidharz oder ein anderes Polymer ist. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verkapselungsmaterial (
24 ;124 ) Polyimid, BCB, JSR, Porbelec oder Silikon ist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als funktionsfähig bekannte Halbleiterchips (
16a –c) bereitgestellt werden. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallleiterbahnen (
34a , f, g, l, m;135d , e) gegenüber der Abmessung (36a –d) des Halbleiterchips (16a –c) eine vergrößertes Flächenraster für Verbindungselemente bildet. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Verkapselungsschicht (
28 ;126 ) auf der Rückseite der Halbleiterchips (16a –c) und über dem ersten Verkapselungsmaterial (24 ;124 ) ausgebildet wird. - Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verkapselungsschicht (
28 ;126 ) eine Dicke von 5 μm bis 200 μm aufweist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallleiterbahnen (
34 ;135 ) des vereinzelten Chip-Bauteils (44a –c;140a –c;222a –c) mit Metallkontakten (52a –h;152 ) einer Leiterplatte (50 ;150 ) verlötet werden. - Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallleiterbahnen (
34 ) des vereinzelten Chip-Bauteils (44a –c) mit den Metallkontakten (52a –h) der Leiterplatte (50 ) über eine Anordnung von Lötkugeln (40a –f) miteinander verlötet werden. - Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rastermaß für die Anordnung von Lötkugeln (
40a –f) von 500 μm bis 800 μm reicht. - Halbleiterstruktur hergestellt mit einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Halbleiterchip (
16a –c) einen integrierten Schaltkreis umfasst.
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: POLARIS INNOVATIONS LTD., IE Free format text: FORMER OWNER: INFINEON TECHNOLOGIES AG, 85579 NEUBIBERG, DE |
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