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Technisches Gebiet:
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Die Erfindung betrifft einen Polarisator
für Licht,
mit einem ersten transparenten Körper,
welcher mindestens eine erste Begrenzungsfläche aufweist, und einem zweiten
transparenten Körper,
welcher mindestens eine zweite Begrenzungsfläche aufweist, sowie ein Verfahren
zum Herstellen eines derartigen Polarisators.
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Die Polarisation ist eine grundlegende
Eigenschaft des Lichts. Nur polarisiertes Licht kann sich in einem
physikalisch eindeutig charakterisierten Zustand befinden; unpolarisiertes
Licht ist stets eine Überlagerung
von polarisiertem Licht. Viele optische Bauteile können für bestimmte
Anwendungen, z.B. in der optischen Telekommunikation, nur dann optimiert werden,
wenn der Polarisationszustand des Lichts im Eingang des optischen
Bauteils definiert ist. In der optischen Nachrichtenübertragung
ist daher die Verwendung von polarisiertem Licht wünschenswert. Auch
für viele
Anwendungen außerhalb
der optischen Nachrichtenübertragung
ist die Verwendung von polarisiertem Licht vorteilhaft, beispielsweise
im Bereich der Materialbearbeitung mittels Laserstrahlung, der Laserschweißung oder
der Laserchirurgie.
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Um polarisiertes Licht aus natürlichem
bzw. unpolarisiertem Licht zu erzeugen, sind Polarisatoren für Licht
notwendig. Solche können
auf verschiedenen Prinzipien basieren, beispielsweise auf Spiegelung,
auf Brechung oder auf dem Dichroismus. Für viele Anwendungen besonders
vorteilhaft und in der Praxis wichtig sind Polarisationsprismen,
in welchen doppelbrechende Kristalle zum Einsatz kommen. Polarisationsprismen
bestehen in der Regel aus zwei doppelbrechenden Prismen, zwischen
denen sich eine nicht doppelbrechende Schicht befindet. Die beiden
Prismen liegen einander gegenüberliegend an
den Hauptflächen
der Schicht an. Das doppelbrechende Material, aus welchem die Prismen
bestehen, weist für
solches unpolarisiertes Licht, welches innerhalb eines bestimmen
Einfallswinkel-Intervalls auf die Grenzfläche Prisma-Schicht einfällt, für den ordentlichen
Strahl einen anderen Brechungsindex auf als für den außerordentlichen Strahl.
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Das Material der Schicht weist einen
solchen Brechungsindex auf, daß an
der Grenzfläche
Prisma-Schicht entweder nur für
den ordentlichen Strahl die Bedingung für Totalreflexion erfüllt ist,
während der
außerordentliche
Strahl gebrochen und transmittiert wird, oder umgekehrt. Um eine
Totalreflexion des gebrochenen Strahls an der gegenüberliegenden Grenzfläche Schicht-Prisma
zu vermeiden, wird der Brechungsindex der Schicht möglichst
gleich demjenigen Brechungsindex gewählt, welcher für den gebrochenen
Strahl innerhalb der Primen gegeben ist.
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Eine bekannte Ausführungsform
eines Polarisationsprismas ist das Nicol-Prisma; eine Übersicht über verschiedene
Arten von Polarisationsprismen ist z.B. im "Handbook of Optics" von W.G. Driscoll und W. Vaughan, New
York, 1978, Kapitel 10, Abschnitt 7, gegeben.
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Wesentliche Vorteile von Polarisationsprismen
gegenüber
anderen Arten von Polarisatoren besteht in dem erreichbaren hohen
Polarisationsgrad sowie in der Belastbarkeit mit großer Lichtleistung. Nachteilig
ist das Erfordernis, relativ großvolumige doppelbrechende Kristalle
zum Aufbau der Polarisationsprismen zu verwenden; diese Kristalle
sind sehr teuer und in manchen gewünschten Ausführungen am
Markt nicht ohne weiteres verfügbar.
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Daher wurden Polarisationsprismen
entwickelt, welche mit einem verringerten Volumen an doppelbrechendem
Material auskommen. Ein Beispiel dafür ist das Feussner-Prisma,
welches aus zwei andereinandergefügten Prismen aus Glas besteht,
zwischen welchen sich eine dünne
Platte aus doppelbrechendem Kristall befindet. Eine nähere Erläuterung
des Feussner-Prismas ist z.B. im "Handbook of Optics" von W.G. Driscoll und W. Vaughan, New
York, 1978, Kapitel 10, Abschnitt 8, Seite 10-29 und 14, gegeben.
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Trotz der mit dieser Art von Polarisationsprisma
verbundenen Ersparnis von doppelbrechendem Material sind die genannten
Nachteile auch hier nicht vollständig
beseitigt. Die Herstellung der dünnen doppelbrechenden
Platten ist sehr aufwendig; der Aufwand hierfür wird weiter vergrößert durch
den Umstand, daß die doppelbrechende
Platte in Bezug auf die optische Kristallachse in einer bestimmten Richtung
geschnitten sein muß.
Ferner sind zur Herstellung dieser Platten große Kristalle von hoher optischer
Reinheit erforderlich. Daher ist auch die Herstellung derartiger
Polarisationsprismen relativ teuer.
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Mit dem Aufkommen von nematischen
Flüssigkristallen
hoher Doppelbrechung ist es möglich geworden,
die dünne
Kristallplatte von Feussner-Prismen durch eine dünne Schicht eines nematischen
Flüssigkristalls
zu ersetzen; ein Beispiel hierfür
ist in der Veröffentlichung "Polarization Prism
employing an oriented Layer of a nematic liquid Crystal" von A.A. Karetnikov,
erschienen in Sov. J. Opt. Technol., V.56, Seiten 445-447, 1989,
gegeben.
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Vorteilhaft hierbei ist, daß das doppelbrechende
Material in praktisch unbegrenzten Mengen preiswert zur Verfügung steht,
so daß derartige
Polarisationsprismen bei geringen Kosten in selbst sehr großen Abmessungen
hergestellt werden können. Dabei
bleibt der Vorteil des sehr hohen erzielbaren Polarisationsgrades
erhalten, da ebenso wie in konventionellen Polarisationsprismen
der Effekt der Totalreflexion des ordentlichen oder außerordentlichen Strahls
ausgenutzt wird.
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Problematisch bei derartigen Polarisationsprismen
ihre geringe Lebensdauer, welche dadurch bedingt ist, daß die Ausrichtung
der Moleküle
des Flüssigkristalls
nicht langzeitstabil ist, d.h. der Grad der Orientierung der Moleküle des Flüssigkristalls nimmt
mit der Zeit deutlich ab.
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Es ist ferner bekannt, eine Fläche, auf
welche ein Flüssigkristall
aufgebracht werden soll, zunächst
mit einer oberflächenaktiven
Substanz zu behandeln, welche eine Ausrichtung der Moleküle des Flüssigkristalls
in eine Vorzugsrichtung bewirkt. Ein Beispiel dafür ist in
der
US 3991241 angegeben.
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Des weiteren ist es bekannt einem
auf eine Fläche
aufzubringenden Flüssigkristall
eine Substanz beizumischen, welche eine Ausrichtung der Moleküle der Flüssigkristalls
in eine Vorzugsrichtung bewirkt oder fördert. Ein Beispiel dafür ist in
der
US 3871904 angegeben.
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Nachteilig ist in den beiden letztgenannten Fällen, daß eine konstante
Konzentration der genannten Substanzen nicht bzw. nicht ohne weiteres erzielbar
ist. Die Folge davon ist eine räumliche
Inhomogenität
der Ausrichtung der Flüssigkristall-Moleküle. Des
weiteren können
Wechselwirkungen zwischen genannten Substanzen und den Flüssigkristall-Molekülen zu einer
mit der Zeit nachlassenden orientierenden Wirkung dieser Substanzen
führen.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe
zu Grunde, einen Polarisator für
Licht zu schaffen, welcher selbst in großen Bauformen kostengünstig und mit
geringem Aufwand herstellbar ist, einen hohen Polarisationsgrad
erreicht, eine lange Lebensdauer aufweist und weitgehend homogene
Polarisierungseigenschaften selbst über großen Flächen ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
ein Verfahren zum Herstellen eines Polarisators für Licht,
unter Verwendung eines ersten transparenten Körpers, welcher mindestens eine
erste Begrenzungsfläche
aufweist und eines zweiten transparenten Körpers, welcher mindestens eine
zweite Begrenzungsfläche
aufweist, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a)
die erste Begrenzungsfläche
des ersten Körpers
wird mit einer ersten transparenten Polymerschicht und die zweite
Begrenzungsfläche
des zweiten Körpers
mit einer zweiten transparenten Polymerschicht beschichtet, welche
so beschaffen sind, daß Licht,
dessen Einfallswinkel auf die erste oder zweite Begrenzungsfläche innerhalb eines
bestimmten Winkelintervalls liegt, weder an der ersten noch an der
zweiten Begrenzungsfläche
totalreflektiert wird,
- b) die beiden Körper
werden zueinander so angeordnet, daß die erste und die zweite
Polymerschicht einander im wesentlichen gegenüberliegend zugewandt und unter
Bildung eines Zwischenraumes voneinander beabstandet sind,
- c) der Zwischenraum wird mit einem transparenten Flüssigkristall
gefüllt,
so daß dieser
mit der ersten und mit der zweiten Polymerschicht in Berührungskontakt
steht, wobei der Flüssigkristall
so ausgebildet ist, daß die
Moleküle
des Flüssigkristalls
aufgrund des Berührungskontaktes
desselben mit den Polymerschichten im Mittel in eine bestimmte Vorzugsrichtung
ausgerichtet werden und der Flüssigkristall
hierdurch in solcher Weise doppelbrechend wird, daß unpolarisiertes
Licht, dessen Einfallswinkel auf die erste oder zweite Begrenzungsfläche innerhalb
des bestimmten Winkelintervalls liegt, an der Grenzfläche zwischen
der ersten oder zweiten Polymerschicht und dem Flüssigkristall
in eine erste und eine zweite polarisiere Komponente aufgespalten
wird, wobei
– entweder
die erste und die zweite Komponente orthogonal zueinander linear
polarisiert sind,
– oder
die erste Komponente elliptisch bzw. zirkular polarisiert und die
zweite Komponente zur ersten Komponente orthogonal elliptisch bzw.
orthogonal zirkular polarisiert ist,
– und die erste Komponente
an der Grenzfläche zwischen
der ersten oder zweiten Polymerschicht und dem Flüssigkristall
im wesentlichen totalreflektiert wird und die zweite Komponente
im wesentlichen vom ersten Körper
durch den Flüssigkristall
hindurch in den zweiten Körper übergeht, wobei
mindestens eine der Komponenten als polarisiertes Licht aus dem
ersten oder zweiten Körper
austritt.
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Die Aufgabe wird ferner gelöst durch
einen Polarisator für
Licht, mit einem ersten transparenten Körper, welcher mindestens eine
erste Begrenzungsfläche
aufweist, und einem zweiten transparenten Körper, welcher mindestens eine
zweite Begrenzungsfläche
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die
erste Begrenzungsfläche
des ersten Körpers
mit einer ersten transparenten Polymerschicht und die zweite Begrenzungsfläche des zweiten
Körpers
mit einer zweiten transparenten Polymerschicht beschichtet sind,
welche Polymerschichten so beschaffen sind, daß Licht, dessen Einfallswinkel
auf die erste oder zweite Begrenzungsfläche innerhalb eines bestimmten Winkelintervalls
liegt, weder an der ersten noch an der zweiten Begrenzungsfläche totalreflektiert wird,
- b) die beiden Körper
zueinander so angeordnet sind, daß die erste und die zweite
Polymerschicht einander im wesentlichen gegenüberliegend zugewandt und unter
Bildung eines Zwischenraumes voneinander beabstandet sind, welcher mit einem
transparenten Flüssigkristall
gefüllt
ist, der somit mit der ersten und mit der zweiten Polymerschicht
in Berührungskontakt
steht,
- c) die erste und die zweite Polymerschicht sowie der Flüssigkristall
so beschaffen sind, daß die
Moleküle
des Flüssigkristalls
aufgrund des Berührungskontaktes
desselben mit den Polymerschichten im Mittel in eine bestimmte Vorzugsrichtung
ausgerichtet sind, und
- d) der Flüssigkristall
hierdurch in solcher Weise doppelbrechend ist, daß unpolarisiertes
Licht, dessen Einfallswinkel auf die erste oder zweite Begrenzungsfläche innerhalb
des bestimmten Winkelintervalls liegt, an der Grenzfläche zwischen
der ersten oder zweiten Polymerschicht und dem Flüssigkristall
in eine erste und eine zweite polarisierte Komponente aufgespalten wird,
wobei
– entweder
die erste und die zweite Komponente orthogonal zueinander linear
polarisiert sind,
– oder
die erste Komponente elliptisch bzw. zirkular polarisiert und die
zweite Komponente zur ersten Komponente orthogonal elliptisch bzw.
orthogonal zirkular polarisiert ist,
– und die erste Komponente
an der Grenzfläche zwischen
der ersten oder zweiten Polymerschicht und dem Flüssigkristall
im wesentlichen totalreflektiert wird und die zweite Komponente
im wesentlichen vom ersten Körper
durch den Flüssigkristall
hindurch in den zweiten Körper übergeht, wobei
mindestens eine der Komponenten als polarisiertes Licht aus dem
ersten oder zweiten Körper
austritt.
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Gemäß einer bevorzugten Variante
des erfindungsgemäßen Verfahrens
umfaßt
hierbei der Verfahrensschritt a) folgende Teilschritte:
- a1) der erste bzw. zweite Körper
wird in eine Beschichtungskammer verbracht, welche ein Kohlenwasserstoff-Monomer
in gasförmigem
Zustand enthält,
- a2) in der Beschichtungskammer wird ein elektrisches Feld erzeugt,
indem zwischen einer ersten Elektrode und einer von dieser beabstandeten zweiten
Elektrode eine elektrische Spannung angelegt wird,
- a3) der erste bzw. zweite Körper
wird innerhalb der Beschichtungskammer so angeordnet, daß sich mindestens
ein Teil der ersten bzw. zweiten Begrenzungsfläche (2,12)
in dem elektrischen Feld befindet,
- a4) die elektrische Spannung wird so gewählt, daß durch dieselbe zwischen den
Elektroden eine Gasentladung ausgelöst wird, welche zu einem Strom
von Ionen des Kohlenwasserstoff-Monomers in Richtung der ersten
bzw. zweiten Begrenzungsfläche
und dort zu einer Anlagerung und Polymerisation der Ionen führt, so
daß auf
der ersten bzw. zweiten Begrenzungsfläche eine Schicht eines Kohlenwasserstoff-Polymers,
nämlich
die erste bzw. zweite Polymerschicht, gebildet wird.
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Ein erfindungsgemäßer Polarisator ist daher gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
dadurch gekennzeichnet, daß die
erste bzw. zweite Polymerschicht hergestellt werden wie folgt:
- a1) der erste bzw. zweite Körper wird in eine Beschichtungskammer
verbracht, welche ein Kohlenwasserstoff-Monomer in gasförmigem Zustand enthält,
- a2) in der Beschichtungskammer wird ein elektrisches Feld erzeugt,
indem zwischen einer ersten Elektrode und einer von dieser beabstandeten zweiten
Elektrode eine elektrische Spannung angelegt wird,
- a3) der erste bzw. zweite Körper
wird innerhalb der Beschichtungskammer so angeordnet, daß sich mindestens
ein Teil der ersten bzw. zweiten Begrenzungsfläche in dem elektrischen Feld
befindet,
- a4) die elektrische Spannung wird so gewählt, daß durch dieselbe zwischen den
Elektroden eine Gasentladung ausgelöst wird, welche zu einem Strom
von Ionen des Kohlenwasserstoff-Monomers in Richtung der ersten
bzw. zweiten Begrenzungsfläche
und dort zu einer Anlagerung und Polymerisation der Ionen führt, so
daß auf
der ersten bzw. zweiten Begrenzungsfläche eine Schicht eines Kohlenwasserstoff-Polymers,
nämlich
die erste bzw. zweite Polymerschicht, gebildet wird.
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Als Kohlenwasserstoff-Monomer kann
ein Monomer eines gesättigten
Kohlenwasserstoffes oder ein Monomer eines aliphatischen Kohlenwasserstoffs
verwendet werden. Insbesondere kann als Kohlenwasserstoff-Monomer
ein Monomer des Oktans C8H18 verwendet
werden.
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Vorzugsweise wird der Partialdruck
des Kohlenwasserstoff-Monomers in der Beschichtungskammer zwischen
0,1 und 0,3 Pa gewählt.
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Vor Ausführung des Teilschrittes a4)
wird vorzugsweise die Beschichtungskammer evakuiert und dann das
Kohlenwasserstoff-Monomer in die Beschichtungskammer eingebracht,
so daß die
Beschichtungskammer während
der Ausführung
des Teilschrittes a4) im wesentlichen kein anderes Gas als das Kohlenwasserstoff-Monomer enthält.
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Der Betrag der elektrischen Spannung
wird vorzugsweise zwischen 1300 und 2000 Volt gewählt. Die
Spannung kann eine Gleichspannung oder eine Wechselspannung, insbesondere
eine Hochfrequenz-Wechselspannung sein.
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Bevorzugt werden der Druck im Inneren
der Beschichtungskammer sowie die elektrische Spannung so gewählt, daß die Gasentladung
als Glimmentladung erfolgt.
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Gemäß einer bevorzugten, besonders
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die erste bzw. zweite
Begrenzungsfläche
während
der Ausführung
des Teilschrittes a4) so orientiert, daß bei der Beschichtung der
ersten Begrenzungsfläche
ein erster Randbereich der ersten Begrenzungsfläche der ersten Elektrode und
ein zweiter Randbereich der ersten Begrenzungsfläche der zweiten Elektrode zugewandt
ist, und bei der Beschichtung der zweiten Begrenzungsfläche ein
erster Randbereich der zweiten Begrenzungsfläche der ersten Elektrode und
ein zweiter Randbereich der zweiten Begrenzungsfläche der
zweiten Elektrode zugewandt ist, wobei der Betrag des Winkels β zwischen
der Normalen der ersten Begrenzungsfläche und der mittleren Richtung
der den Feldlinien des elektrischen Feldes zwischen 80° und 100°, vorzugsweise
zwischen 85° und
95° beträgt.
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Gemäß einer Verfeinerung dieser
Ausgestaltung wird die erste bzw. zweite Begrenzungsfläche während der
Ausführung
des Teilschrittes a4) so orientiert, daß der Betrag des Winkels β zwischen
der Normalen der ersten bzw. zweiten Begrenzungsfläche und
der mittleren Richtung der Feldlinien des elektrischen Feldes zwischen
87° und
89° oder
zwischen 91° und
93° beträgt. Vorzugsweise
für bei
der Beschichtung der ersten und bei der Beschichtung der zweiten
Begrenzungsfläche
der Winkel β identisch
gewählt.
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Gemäß einer weiteren besonders
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird im Verfahrensschritt
b) der erste Randbereich der ersten Begrenzungsfläche dem
zweiten Randbereich der zweiten Begrenzungsfläche gegenüberliegend und der zweite Randbereich
der ersten Begrenzungsfläche
dem ersten Randbereich der zweiten Begrenzungsfläche gegenüberliegend angeordnet.
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Zur Herstellung des Polarisators
wird der Flüssigkristall
bevorzugt in den Zwischenraum eingefüllt, wobei die Körper so
orientiert sind, daß das
Lot auf die erste und/oder die zweite Begrenzungsfläche mit
der Horizontalen einen Winkel δ einschließt, welcher
gegeben ist durch δ=90°–β. Gemäß einer
bevorzugten Variante der Erfindung werden daher die Körper vor
Ausführung
des Verfahrensschritts c) so orientiert, daß das Lot L auf die erste und/oder
die zweite Begrenzungsfläche
mit der Horizontalen einen Winkel δ einschließt, welcher
gegeben ist durch δ=90°–β und welcher
während
des Einfüllens
des Flüssigkristalls
in den Zwischenraum im wesentlichen konstant gehalten wird.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung sind die erste und die zweite Begrenzungsfläche jeweils
ebene Flächen;
eine derartige Ausführung
ist jedoch nicht zwingend; vielmehr können die Begrenzungsflächen oder
eine derselben auch gekrümmt
sein.
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Ferner sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung der erste und der zweite Körper jeweils Prismen, so daß der Polarisator
ein Polarisationsprisma ist. Bevorzugt werden daher als erster und
als zweiter Körper
jeweils ein prismenförmiger
Körper
verwendet, so daß die
erste und die zweite Begrenzungsfläche jeweils ebene Flächen sind.
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Die erste und die zweite Begrenzungsfläche werden
im Verfahrensschritt b) vorzugsweise parallel zueinander ausgerichtet
Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Polarisators
sind daher die erste und die zweite Begrenzungsfläche parallel
zueinander ausgerichtet, d.h. die Ausdehnung des Zwischenraumes
senkrecht zu den Begrenzungsflächen
ist konstant.
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Bevorzugt werden als erster und als
zweiter Körper
jeweils ein Glaskörper
verwendet, so daß der erste
und der zweite Körper
jeweils aus Glas und somit aus preisgünstigem Material bestehen.
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Gemäß einer bevorzugten Variante
der Erfindung Verfahren wird zwischen den Begrenzungsfläche mindestens
ein Abstandshalter angeordnet, welcher die beiden Körper in
ihrer gegenseitigen Lage fixiert bzw. zu fixieren imstande ist.
Vorzugsweise werden drei baugleiche Abstandshalter verwendet, welche
im Dreieck angeordnet sind. Der bzw. die Abstandshalter können jeweils
mit beiden Begrenzungsflächen
verklebt oder verschweißt
sein und somit die beiden Körper
aneinander fixieren. Die Abstandshalter können z.B. aus Teflon bestehen.
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Um ein Entweichen des Flüssigkristalls
aus dem Zwischenraum zu verhindern, kann zwischen die Begrenzungsflächen ein
Versiegelungsmaterial so eingebracht werden, daß der Zwischenraum vollständig verschlossen
wird, d.h. der Zwischenraum ist an seinen Hauptflächen durch
die Polymerschichten, an seinem Schmalseiten durch das Versiegelungsmaterial
verschlossen. Zum Einfüllen
des Flüssigkristalls
kann hierbei ein kleines Loch freigelassen oder in das Versiegelungsmaterial
oder in einen der Abstandshalter gebohrt werden. Selbstverständlich kann
das Versiegelungsmaterial zugleich als um den Zwischenraum peripher
umlaufender ringförmiger Abstandshalter
dienen.
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Als Flüssigkristall wird bevorzugt
ein solcher verwendet, dessen Moleküle aufgrund des Berührungskontaktes
des Flüssigkristalls
mit den Polymerschichten homöotrop ausgerichtet
werden. Insbesondere kann als Flüssigkristall
ein smektischer oder ein nematischer Flüssigkristall verwendet werden.
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Als Flüssigkristall kann ferner ein
nematischer Flüssigkristall
verwendet werden, dessen Moleküle
aufgrund des Berührungskontaktes
des Flüssigkristalls
mit den Polymerschichten im Mittel senkrecht zu den Begrenzungsflächen ausgerichtet
werden.
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Die gegenseitige Lage der Körper wird
vorzugsweise, bei Verwendung von Abstandshaltern z.B. durch entsprechende
Wahl der Abmessungen derselben, so gewählt, daß die Ausdehnung des Zwischenraums
in der zu den Begrenzungsflächen
senkrechten Richtung, d.h. in Richtung des Lotes auf die Begrenzungsflächen, zwischen
400 nm und 50 μm beträgt. Gemäß einer
Verfeinerung dieser Variante wird die gegenseitige Lage der Körper so
gewählt, daß die Ausdehnung
des Zwischenraums in der zu den Begrenzungsflächen senkrechten Richtung 20 μm bis 50 μm beträgt. Die
Dicke der Polymerschichten beträgt
vorzugsweise jeweils zwischen 50 nm und 100 μm.
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Die Auswahl des Materials für die transparenten
Körper
und des Flüssigkristalls
wird bevorzugt entsprechend dem Spektralbereich, in welchem diese
Materialien transparent sind, und den Brechungsindices dieser Materialien
vorgenommen. Beispielsweise wird für einen Flüssigkristall mit einer optischen
Anisotropie der Brechungsindices zwischen 0,1 und 0,3 und für den Fall,
daß der
Brechungsindex des Materials der transparenten Körper näherungsweise gleich dem Brechungsindex
für den
ordentlichen bzw. außerordentlichen
Strahl ist, daß das
oben erwähnte
bestimmte Winkelintervall des Einfallswinkels, welcher zur Totalreflexion
einer der Komponenten führt,
zwischen 60° und
70° liegt.
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Durch das erfindungsgemäße Verfahren
wird die Herstellung einer homogenen Flüssigkristallschicht ohne Versetzungen
und andere Defekte sowie mit langzeitstabil in eine Vorzugsrichtung
ausgerichteten Molekülen
ermöglicht.
Ein unter Verwendung einer solchermaßen erzeugten Flüssigkristallschicht
hergestellter erfindungsgemäßer Polarisator besitzt
die Vorteile geringer Materialkosten, eines hohen Polarisationsgrades,
einer großen
möglichen Apertur,
einer langen Lebensdauer und einer einfachen, leicht automatisierbaren
Herstellbarkeit. Zur erfindungsgemäßen Beschichtung der Begrenzungsflächen mit
Polymerschichten können
herkömmliche Vakuumanlagen
benutzt werden. Erfindungsgemäße Polarisatoren
können
daher auf einfache Weise industriell hergestellt werden und lassen
sich sehr vorteilhaft in der optischen Nachrichtenübertragung
und Informationsverarbeitung einsetzen.
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Kurzbeschreibung der Zeichnung, in
welcher schematisch zeigen:
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1 eine
Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Polarisators mit zwei prismenförmigen Glaskörpern, zwischen
welchen sich Abstandshalter, zwei Polymerschichten und zwischen
diesen eine Flüssigkristallschicht
befinden, wobei die Dicke der Polymerschichten und der Flüssigkristallschicht
aus Gründen
der Verständlichkeit
stark überhöht dargestellt
ist,
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2 ein
Anwendungsbeispiel des Polarisators von 1 in einem optischen Nachrichtenübertragungssystem,
wobei der Polarisator gegenüber 1 verkleinert dargestellt
ist und die Abstandshalter, die Polymerschichten und die Flüssigkristallschicht
weggelassen sind,
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3 eine
Querschnittsdarstellung einer Beschichtungskammer, in welcher sich
zwei Elektroden, einer der Glaskörper
von 1 sowie ein gasförmiger Kohlenwasserstoff-Monomer
befinden, wobei der Glaskörper
gegenüber 1 verkleinert dargestellt ist
und zwischen den Elektroden eine elektrische Gleichspannung angelegt
ist,
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4 den
Polarisator von 1 während des
Einfüllens
des Flüssigkristalls
in den Zwischenraum zwischen den Polymerschichten,
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5 ein
Zeitdiagramm αS/αP – Verhältnisses
für verschiedene
Bindungen innerhalb der Moleküle
des Flüssigkristalls,
welcher mit den Polymerschichten von 1 in
Berührungskontakt
steht, und
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6 einen
gerissen dargestellten Ausschnitt eines der Glaskörper von 1 mit einer darauf aufgebrachten
Polymerschicht in perspektivischer Darstellung mit einigen extrem
vergrößert und symbolhaft
dargestellten Molekülen
eines nematischen Flüssigkristalls,
welcher mit beiden Polymerschichten von 1 in Berührungskontakt steht, wodurch
die Moleküle
parallel zueinander und senkrecht zur Polymerschicht ausgerichtet
sind.
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Die 1 bis 6 beziehen sich jeweils auf eine
bevorzugte Variante der Erfindung.
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1 zeigt
eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Polarisators
für Licht,
welcher zwei Glasprismen 1,11 umfaßt. Das
erste Glasprisma 1 weist eine erste ebene Begrenzungsfläche 2 auf,
welche dem zweiten Glasprisma 11 zugewandt ist. Ebenso
weist das zweite Glasprisma 11 eine zweite ebene Begrenzungsfläche 12 auf,
welche dem ersten Glasprisma 1 zugewandt ist. Das Glas, aus
welchem die beiden Glasprismen 1,11 bestehen, ist
nicht doppelbrechend, d.h. es ist optisch isotrop, und weist einen
Brechungsindex von typischerweise z.B. 1,68 auf. Der Prismenwinkel
beträgt
typischerweise z.B. 70°.
Vorzugsweise sind beide Glasprismen 1,11 von identischer
Bauart.
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Die erste Begrenzungsfläche 2 des
ersten Glasprismas 1 ist mit einer ersten transparenten
Polymerschicht 3 beschichtet. Ebenso ist die zweite Begrenzungsfläche 12 des
zweiten Glasprismas 11 mit einer zweiten transparenten
Polymerschicht 13 beschichtet.
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Mittels zweier Abstandshalter 4,5 sind
die beiden Glasprismen 4,5 in ihrer gegenseitigen
Lage so fixiert, daß die
erste und die zweite Begrenzungsfläche 2,12 unter
Bildung eines Zwischenraumes einander gegenüberliegend zugewandt und parallel voneinander
beabstandet sind.
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Die Polymerschichten 3,13 sind
so beschaffen, daß Licht,
dessen Einfallswinkel φ auf
die erste Begrenzungsfläche 2 innerhalb
eines bestimmten Winkelintervalls liegt, weder an der ersten noch
an der zweiten Begrenzungsfläche 2,12 totalreflektiert wird.
Die beiden Polymerschichten 3,13 weisen jeweils über ihre
gesamte Fläche
eine konstante Dicke auf, welche in 1 aus
Gründen
der Verständlichkeit
und Anschaulichkeit stark übertrieben
dargestellt ist und in der Praxis typischerweise zwischen 50 nm und
100 μm beträgt. Bevorzugt
wird die Dicke der Polymerschichten 3,13 jeweils
kleiner gewählt
als eine Wellenlänge
des zu polarisierenden Lichts, so daß der Brechungsindex der Polymerschichten 3,13 für die Transmissions-
und Polarisierungseigenschaften des Polarisators unwesentlich ist.
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Der Zwischenraum zwischen den Polymerschichten 3,13 ist
mit einem transparenten nematischen Flüssigkristall F gefüllt, der
somit mit der ersten und mit der zweiten Polymerschicht 3,13 in
Berührungskontakt
steht. Aufgrund dieses Berührungskontaktes
stehen die Moleküle
des nematischen Flüssigkristalls
F mit den Polymerschichten 3,13 in Wechselwirkung.
Die Ausdehnung des Zwischenraumes in Richtung des Lotes L beträgt vorzugsweise zwischen
400 nm und 50 μm,
typischerweise z.B. 10 μm.
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Die erste und die zweite Polymerschicht 3,13 sowie
der nematische Flüssigkristall
F sind so beschaffen, daß die
Moleküle
des nematischen Flüssigkristalls
F durch diese Wechselwirkung im Mittel in eine bestimmte Vorzugsrichtung,
nämlich
senkrecht zu den Begrenzungsflächen 2,12 bzw.
homoötrop ausgerichtet
werden, und der Flüssigkristall
F hierdurch in solcher Weise doppelbrechend wird, daß unpolarisiertes
Licht E, welches durch das erste Glasprisma hindurch unter einem
der innerhalb des bestimmten Winkelintervalls liegt, auf die erste
Begrenzungsfläche 2 einfällt, an
der Grenzfläche
zwischen der ersten Polymerschicht 3 und dem nematischen
Flüssigkristall
F in eine erste und eine zweite polarisierte Komponente K1,K2 aufgespalten
wird, welche orthogonal zueinander linear polarisiert sind. Als
Einfallswinkel φ ist
der Winkel zwischen der Richtung des einfallenden unpolarisierten
Lichts E und dem Lot L auf die Begrenzungsflächen 2,12 definiert. Die
genannte Vorzugsrichtung ist in 1 als
Z-Richtung gekennzeichnet.
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Die Polymerschichten 3,13 dienen
also zur Ausrichtung, d.h. zur Orientierung der Moleküle in eine
bestimmte Vorzugsrichtung, welche auch als "Direktor" bezeichnet wird und im vorliegenden
Beispiel im näherungsweise
parallel zum Lot L verläuft. Die
Polymerschichten 3,13 können daher auch als "Orientierungsschichten" bezeichnet werden.
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Da das Glas, aus welchem die beiden Glasprismen 1,11 bestehen,
nicht doppelbrechend ist, weist das Glas für beide Komponenten K1,K2 denselben Brechungsindex
auf. Der nematische Flüssigkristall
F ist so beschaffen, daß der
Brechungsindex des nematischen Flüssigkristalls für die erste
Komponente K1 kleiner ist als der Brechungsindex des Glases, aus
welchem die beiden Glasprismen 1,11 bestehen,
und die erste Komponente K1 an der Grenzfläche zwischen der ersten Polymerschicht 3 und
dem nematischen Flüssigkristall
F totalreflektiert wird, und der Brechungsindex des nematischen Flüssigkristalls
für die
zweite Komponente K2 gleich oder näherungsweise gleich dem Brechungsindex des
Glases ist, so daß die
zweite Komponente K2 nicht totalreflektiert wird, sondern unter
materialbedingten Reflexions- und Absorptionsverlusten von dem ersten
Glasprisma 1 durch den nematischen Flüssigkristall F hindurch in
das zweite Glasprisma 11 übergeht.
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Das bestimmte Winkelintervall, innerhalb dessen
der Einfallswinkel φ liegen
muß, um
Totalreflexion der ersten Komponente K1 an der Grenzschicht zwischen
der ersten Polymerschicht 3 und dem nematischen Flüssigkristall
F zu ermöglichen, kann
typischerweise z.B. zwischen 60° und
70° liegen.
Je nach Wahl des als Flüssigkristall
F verwendeten Materials kann der ordentliche Strahl als erste Komponente
K1 an der genannten Grenzschicht totalreflektiert und der außerordentliche
Strahl transmittiert werden oder umgekehrt. Der Unterschied der Brechungsdindices
des nematischen Flüssigkristalls F
für die
beiden Komponenten K1,K2 beträgt
typischerweise Δn
= 0,1...0,3.
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Die erste Komponente K1 tritt als
linear polarisiertes Licht aus dem ersten Glasprisma 1,
die zweite Komponente K2 als hierzu orthogonal polarisiertes Licht
aus dem zweiten Glasprisma 11 aus. Selbstverständlich kann
eine der Komponenten K1,K2 z.B. durch Schwärzung oder Abdeckung der Lichtaustrittsfläche des
betreffenden Glasprismas 1 bzw. 11 ausgefiltert
werden, so daß nur
eine der linear polarisierten Komponenten K1 oder K2 den Polarisator verlassen
kann.
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Zwischen die Begrenzungsflächen 2,12 ist ein
nicht dargestelltes Versiegelungsmaterial so eingebracht, daß der Zwischenraum
vollständig
verschlossen ist und der nematische Flüssigkristall F nicht aus dem
Zwischenraum entweichen kann.
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Die erste Begrenzungsfläche 2 weist
einen ersten Randbereich 6 und einen zweiten Randbereich 7 auf,
welcher dem ersten Randbereich 6 auf der ersten Begrenzungs fläche 2 im
wesentlichen diametral gegenüberliegt
und von dieser in einer zur Z-Richtung
senkrechten Richtung, in 1 als X-Richtung
gekennzeichnet, beabstandet ist. Ebenso weist die zweite Begrenzungsfläche 12 einen
ersten Randbereich 16 und zweiten Randbereich 17 auf, welcher
dem ersten Randbereich 16 auf der zweiten Begrenzungsfläche 12 im
wesentlichen diametral gegenüberliegt
und von diesem in X-Richtung beabstandet ist. Die beiden Begrenzungsflächen 2,12 von 1 liegen einander unter
Bildung des Zwischenraumes so gegenüber, daß der erste Randbereich 6 der
ersten Begrenzungsfläche 2 dem
zweiten Randbereich 17 der zweiten Begrenzungsfläche 12 gegenüberliegend
und der zweite Randbereich 7 der ersten Begrenzungsfläche 2 dem
ersten Randbereich 16 der zweiten Begrenzungsfläche 12 gegenüberliegend
angeordnet ist; hierauf wird unten unter Bezug auf 3 noch näher eingegangen.
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Der nutzbare Spektralbereich eines
erfindungsgemäßen Polarisators,
welcher keinen wesentlichen Fresnel-Verlust aufweist, wird im wesentlichen bestimmt
durch die Transmission der Glasprismen und der Flüssigkristallschicht.
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6 zeigt
schematisch einen gerissen dargestellten Ausschnitt des zweiten
Glasprismas 11 von 1 mit
der darauf aufgebrachten Polymerschicht 13 in perspektivischer
Darstellung mit einigen extrem vergrößert und symbolhaft dargestellten
Cyanobiphenyl-Molekülen
M eines nematischen Flüssigkristalls,
welcher mit beiden Polymerschichten 3,13 von 1 in Berührungskontakt steht, wodurch die
Moleküle
M parallel zueinander und nahezu senkrecht bzw. homöotrop zu
den Polymerschichten 3,13 ausgerichtet sind; die
Richtung des Lotes auf die Polymerschicht 13 ist in 6 als Z-Richtung gekennzeichnet
und entspricht der Z-Richtung
von 1. Das erste Glasprisma 1 sowie
die erste Polymerschicht 3 von 1 sind in 6 nicht
dargestellt. Der Flüssigkristall
besteht in der Regel aus einem Gemisch verschiedener Moleküle.
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Die Richtung der Orientierung der
Flüssigkristall-Moleküle M homöotrop bzw.
nahezu senkrecht zur Oberfläche
der Polymerschichten 3,13 wird durch die Wechselwirkung
der nematischen Flüssigkristall-Moleküle M mit
den Oberflächenmolekülen der
Polymerschichten 3,13 sowie durch Wasserstoffbrücken festgelegt.
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2 zeigt
schematisch ein Anwendungsbeispiel des Polarisators von 1 in einem optischen Nachrichtenübertragungssystem,
wobei der Polarisator gegenüber 1 verkleinert dargestellt ist
und die Abstandshalter 4,5, die Polymerschichten 3,13 und
die Flüssigkristallschicht
F von 1 aus Gründen der
besseren Verständlichkeit
weggelassen sind. Über
eine Lichtleitfaser F0 gelangt ein unpolarisiertes optisches Signal
durch eine Einkopplungs-Sammellinse 30 in das erste Glasprisma 1,
wobei der Einfallswinkel innerhalb des oben erläuterten bestimmten Winkelintervalls
liegt. Da so aus der Lichtleitfaser F0 in das erste Glasprisma 1 einfallende
Licht E wird durch den Polarisator in zwei senkrecht zueinander
linear polarisierte Komponenten K1,K2 aufgespalten wie oben unter
Bezug auf 1 erläutert.
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Die erste Komponente K1 tritt nach
Totalreflexion aus dem ersten Glasprisma 1 aus und wird
zur weiteren Verarbeitung oder Verwendung durch eine Auskopplungs-Sammellinse 31 in
eine Lichtleitfaser F1 eingespeist. Ebenso wird die zur ersten Komponente
K1 senkrecht linear polarisierte zweite Komponente K2 nach Durchgang
durch den Flüssigkristall
F und durch das zweite Glasprisma 11 aus diesem durch eine
Auskopplungs-Sammellinse 32 ausgekoppelt und zur weiteren
Verarbeitung oder Verwendung in eine Lichtleitfaser F2 eingespeist.
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3 dient
zur Veranschaulichung einer erfindungsgemäßen Variante der Herstellung
der Polymerschichten 3,13 von 1 und zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung
einer Beschichtungskammer 20, in welcher sich zwei Elektroden 21,22 sowie
ein nicht dargestellter gasförmiger
Kohlenwasserstoff-Monomer
befinden. In der Beschichtungskammer 20 befindet sich ferner
das erste Glasprisma 1 von 1 zum
Zweck der Beschichtung der ersten Begrenzungsfläche 2 mit der ersten
Polymerschicht 3 (1),
welche in 3 noch nicht
vorhanden ist. Das Glasprisma 1 ist in 3 gegenüber 1 verkleinert dargestellt.
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In der Beschichtungskammer 20 wird
ein elektrisches Feld 23 erzeugt, indem zwischen der ersten
der von dieser beabstandeten zweiten Elektrode 22 eine elektrische
Spannung angelegt wird, welche im Beispiel von 3 eine Gleichspannung ist. Die Polung
der Gleichspannung ist im Beispiel von 3 so gewählt, daß die erste Elektrode 21 eine
Kathode und die zweite Elektrode 22 eine Anode ist. Die
Elektroden 21,22 brauchen nicht notwendigerweise
plattenförmig
zu sein.
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Das erste Glasprisma 1 ist
in der Beschichtungskammer 20 so angeordnet, daß sich die
erste Begrenzungsfläche 2 in
dem elektrischen Feld 23 befindet. Die zwischen den Elektroden 21 und 22 anliegende
elektrische Spannung wird so gewählt,
daß durch
dieselbe zwischen den beiden Elektroden 21,22 eine
Gasentladung ausgelöst
wird, welche zu einem Strom von Ionen des gasförmig in der Beschichtungskammer 20 vorliegenden
Kohlenwasserstoff-Monomers in Richtung der ersten Begrenzungsfläche 2 und
dort zu einer Anlagerung und Polymerisation der Ionen führt. Auf
diese Weise wird auf der ersten Begrenzungsfläche 2 eine Schicht
eines Kohlenwasserstoff-Polymers,
nämlich
die erste Polymerschicht 3 gebildet.
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Vor Anlegen der elektrischen Spannung
wird die Beschichtungskammer 20 zunächst evakuiert; anschließend wird
der Kohlenwasserstoff-Monomer in die Beschichtungskammer 20 eingebracht,
so daß die
Beschichtungskammer 20 im wesentlichen kein anderes Gas
als den Kohlenwasserstoff-Monomer enthält. Der Partialdruck des Kohlenwasserstoff-Monomers
in der Beschichtungskammer 20 beträgt vorzugsweise zwischen 0,1
und 0,3 Pa.
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Der Betrag der elektrischen Spannung
liegt typischerweise zwischen 1300 und 2000 Volt und wird vorzugsweise
so gewählt,
daß die
Gasentladung in der Beschichtungskammer 20 als Glimmentladung erfolgt.
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Die erste Begrenzungsfläche 2 ist
innerhalb der Beschichtungskammer 20 dergestalt orientiert, daß bei der
Beschichtung der ersten Begrenzungsfläche 2 deren erster
Randbereich 6 (1)
der ersten Elektrode bzw. Kathode 21 und der zweite Randbereich 7 der
ersten Begrenzungsfläche 2 der
zweiten Elektrode bzw. Anode 22 zugewandt ist. Der Betrag
des Winkels β zwischen
dem Lot L auf die erste Begrenzungsfläche 1 und der mittleren
Richtung der Feldlinien 23 des elektrischen Feldes beträgt vorzugsweise
zwischen 87° und
89°, so
daß die
Ionen des Kohlenwasserstoff-Monomers unter streifendem Einfall auf
die erste Begrenzungsfläche 2 auftreffen.
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Zur Herstellung der zweiten Polymerschicht 13 auf
der zweiten Begrenzungsfläche 3 wird
völlig analog
hierzu vorgegangen (nicht dargestellt). Das zweite Glasprisma 2 wird
in der Beschichtungskammer 20 so angeordnet, daß sich die
zweite Begrenzungsfläche 2 in
dem elektrischen Feld 23 befindet, wobei der erste Randbereich 16 der
zweiten Begrenzungsfläche 12 der
Kathode 21 und der zweite Randbereich 17 der zweiten
Begrenzungsfläche 12 der Anode 22 zugewandt
ist und der Betrag des Winkels β zwischen
dem Lot L auf die zweite Begrenzungsfläche 12 und der mittleren
Richtung der Feldlinien 23 beträgt vorzugsweise wiederum zwischen
87° und 89°, so daß die Ionen
des Kohlenwasserstoff-Monomers auch auf die zweite Begrenzungsfläche 12 unter
streifendem Einfall auftreffen; diese Geometrie hat sich zur Erzielung
der gewünschten
Fähigkeit
der Polymerschichten, die Moleküle
des zwischen ihnen angeordneten nematischen Flüssigkristalls F (1) durch Berührungskontakt
mit demselben im wesentlichen senkrecht zu den Begrenzungsflächen 2,12 auszurichten,
als besonders vorteilhaft erwiesen.
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Die elektrische Spannung wird zur
Beschichtung der zweiten Begrenzungsfläche 12 bei unveränderter
Polung wiederum bevorzugt so gewählt,
daß zwischen
den beiden Elektroden 21,22 eine Glimmentladung
ausgelöst
wird, welche zu einem Strom von Ionen des gasförmig in der Beschichtungskammer 20 vorliegenden
Kohlenwasserstoff-Monomers in Richtung der zweiten Begrenzungsfläche 21 und dort
zu einer Anlagerung und Polymerisation der Ionen führt, wodurch
die zweite Polymerschicht 13 gebildet wird. Der Kohlenwasserstoff-Monomer-Partialdruck
wird wiederum bevorzugt zwischen 0,1 und 0,3 Pa gewählt.
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Die Dicke der so gebildeten Polymerschichten 3,13 ist
im wesentlichen proportional zu der Zeit, über welche die Glimmentladung
aufrechterhalten wird, und kann daher in weiten Bereichen beliebig
gesteuert werden. Typischerweise wird der Prozeß so gesteuert, daß ca. 100
nm dicke Polymerschichten erzeugt werden. Der Brechungsindex der
so erzeugten Polymerschichten beträgt typischerweise ca. 1,5 bei
einem Extinktionskoeffizienten im sichtbaren und im nahen infraroten
Spektralbereich von typischerweise ca. 0,01 bis 0,02.
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Die Beschichtungen der Begrenzungsflächen 2,12 werden
bevorzugt nacheinander ausgeführt;
alternativ können
bei hinreichender räumlicher Ausdehnung
des elektrischen Feldes 23 beide Begrenzungsflächen 2,12 gleichzeitig
beschichtet werden.
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Nach erfolgter Beschichtung werden
die beiden Begrenzungsflächen 2,12 unter
Bildung des Zwischenraumes einander so gegenüberliegend angeordnet, daß der erste
Randbereich 6 der ersten Begrenzungsfläche 2 dem zweiten
Randbereich 17 der zweiten Begrenzungsfläche 12 gegenüberliegend und
der zweite Randbereich 7 der ersten Begrenzungsfläche 2 dem
ersten Randbereich 16 der zweiten Begrenzungsfläche 12 gegenüberliegend
angeordnet ist, d.h. der erste Randbereich 6 der ersten Begrenzungsfläche 2,
welcher bei deren Beschichtung der Kathode 21 zugewandt
war, wird dem zweiten Randbereich 17 der zweiten Begrenzungsfläche 12,
welcher bei der Beschichtung der Anode 22 zugewandt war,
gegenüberliegend
angeordnet. Auf diese Weise wird erfindungsgemäß gewährleistet, daß die während jeweils
der Beschichtung gebildeten Kohlenwasserstoff-Polymere beider Polymerschichten 3,13 in
antiparalleler Vorzugsrichtung und damit kollinear ausgerichtet
sind. Es wurde herausgefunden, daß hierdurch die orientierende
Wirkung der Polymerschichten 3,13 auf den zwischen
ihnen angeordneten Flüssigkristall
F (1) wesentlich verbessert, intensiviert
und homogenisiert sowie die Lebensdauer dieser Wirkung erheblich
verlängert
wird.
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Gemäß einer anderen Variante der
Erfindung ist die Polung der elektrischen Gleichspannung bei einer
gegenüber 3 unveränderten Orientierung der Begrenzungsflächen 2,12 vertauscht,
so daß die erste
Elektrode 21 die Anode und die zweite Elektrode 22 die
Kathode ist. Gemäß einer
weiteren Variante der Erfindung ist die elektrische Spannung bei
gegenüber 3 unveränderter Orientierung der Begrenzungsflächen 22,12 eine
Wechselspannung; sie kann insbesondere eine HF-Wechselspannung sein.
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Nachdem die Glasprismen in der genannten Weise
relativ zueinander angeordnet sind, wird der Zwischenraum durch
ein Versiegelungsmaterial, z.B. Expoxid-Harz, rundum verschlossen.
Die gegenseitige Fixierung der beiden Glasprismen 1,11 aneinander
kann zunächst
mittels Abstandshaltern 4,5 erfolgen und durch
das Versiegelungsmaterial endgültig stabilisiert
werden. Anschließend
kann der Flüssigkristall
F in den Zwischenraum eingefüllt
werden. Hierbei werden die beiden Begrenzungsflächen 2,12 vorzugsweise
in einer bestimmten Richtung gegenüber der Richtung der Schwerkraft
orientiert, was im folgenden anhand von 4 erläutert
wird.
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4 zeigt
den Polarisator von 1 in Querschnittsansicht
während
des Einfüllens
des Flüssigkristalls
F in den Zwischenraum 50 zwischen den Polymerschichten 3,13 gemäß einer
bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Ausdehnung
des Zwischenraums 50 lotrecht zu den Begrenzungsflächen 2,12 ist
in 4 aus Gründen der
Verständlichkeit
gegenüber 1 vergrößert dargestellt. 4 bezieht sich auf einen
Zeitpunkt, zu welchem bereits ein Teil des Zwischenraumes 50 mit dem
Flüssigkristall
gefüllt
ist, so daß der
Flüssigkristall
F oben eine sich in dem Zwischenraum befindende Oberfläche S aufweist;
diese stellt den Flüssigkeitsspiegel
des Flüssigkristalls
F dar und verläuft
im mittel horizontal, d.h. senkrecht zur Schwerkraft, und steigt
selbstverständlich
mit zunehmender Menge des Flüssigkristalls
F an. Der Abstandshalter 5 weist eine Bohrung auf, durch
welche der Flüssigkristall
F in den Zwischenraum z.B. mit Hilfe einer Kanüle eingefüllt werden kann; dieser Vorgang
ist in 4 durch einen
Pfeil P symbolisiert.
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Der Flüssigkristall kann insbesondere
im isotropen Zustand unter Einwirkung von Kapillarkräften eingefüllt werden.
Beim Übergang
in die nematische Phase werden die Flüssigkristall-Moleküle ausgehend
von der Oberfläche
der Polymerschichten und in das innere des Flüssigkristalls fortschreitend
ausgerichtet
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Während
des Einfüllens
des Flüssigkristalls F
in den Zwischenraum 50 sind die Glasprismen 1,11 vorzugsweise
so orientiert, daß das
Lot L auf die Begrenzungsflächen 2,12 mit
der mittleren Richtung der Oberfläche S des Flüssigkristalls
F, d.h. mit der in 4 strichpunktiert
dargestellten Horizontalen, einen Winkel δ einschließt, welcher gegeben ist durch δ=β–90°, wobei β der Winkel
zwischen dem Lot L auf die Begrenzungsflächen 2,12 und
der mittleren Richtung der Feldlinien 23 des elektrischen
Feldes von 3 ist. Es
wurde herausgefunden, daß durch
diese Vorgehensweise die gewünschte
orientierende Wirkung der Polymerschichten 3,13 auf
den Flüssigkristall
F weiter verbessert, intensiviert, homogenisiert, stabilisiert und
ihre Lebensdauer verlängert wird.
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Die Abweichung des Direktors der
Orientierung des Flüssigkristall-Moleküle M von
der Richtung des Lotes L auf die Polymerschichten 3,13 ist
bei Herstellung der Polymerschichten gemäß der unter Bezug auf 3 und 4 erläuterten
Vorgehensweise gering, nämlich
typischerweise kleiner als 3°.
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5 zeigt
ein Zeitdiagramm von Meßwerten
des dichroitischen Verhältnisses αS/αP der
Vibrations-Absorptionsbanden im Infraroten für verschiedene Bindungen innerhalb
der Moleküle
des cyanobiphenyl-basierten Flüssigkristalls,
welcher aus Molekülen
besteht, deren einige in 6 beispielhaft
als Moleküle
M dargestellt sind, und welcher mit den erfindungsgemäß durch
Glimmentladung aus einem Oktan-Dampf
hergestellten Polymerschichten 3,13 von 1 in Berührungskontakt steht, wodurch
die Moleküle
M senkrecht zu den Polymerschichten 3,13 ausgerichtet
werden. Das Verhältnis αS/αP ist
ein Maß für die Doppelbrechung
des Flüssigkristalls
und damit auch ein Maß für den Orientierungsgrad
der Moleküle
M. Mit Dreiecken sind in 5 die
zu der in 6 mit dem
Bezugszeichen B1 markierten C≡N-Dreifachbindung innerhalb
der Moleküle
M gehörenden
Meßwerte
gekennzeichnet, mit Quadraten die Meßwerte, welche zu der in 6 mit dem Bezugszeichen
B2 markierten C-C-Bindung innerhalb eines Phenylrings gehören, und
mit ausgefüllten Kreisen
die Meßwerte,
welche zu der in 6 mit dem
Bezugszeichen B3 markierten C-C-Bindungen zwischen den Phenylringen
gehören.
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Der Zeitpunkt t1 kennzeichnet in 5 den Zeitpunkt unmittelbar
nach Herstellung eines erfindungsgemäßen Polarisators in der unter
Bezug auf 3 und 4 erläuterten Weise. Der Zeitpunkt
t2 kennzeichnet einen Zeitpunkt ca. 10 Monate nach dem Zeitpunkt
t1. Aus 5 ist ersichtlich,
daß innerhalb
von 10 Monaten nach Herstellung des erfindungsgemäßen Polarisators
das Verhältnisses αS/αP nur
geringfügig
angestiegen ist und somit die doppelbrechenden Eigenschaften des
Flüssigkristalls
F und damit auch seine Polarisationseigenschaften nur geringfügig geändert haben;
die Lebensdauer der erfindungsgemäß erzeugten Ausrichtung der
Moleküle
M des Flüssigkristalls
ist sehr hoch. Der Anstieg des Verhältnisses αS/αP zwischen
den Zeitpunkten t1 und t2 wird durch die Absorption von Hydroxylgruppen
an der Oberfläche
der Polymerschichten 3,13 und durch die Bildung
von Wasserstoffbrücken
verursacht.
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Der Zeitpunkt t3 kennzeichnet in 5 einen Zeitpunkt unmittelbar
nach Erhitzen des Flüssigkristalls
auf 65°C
und Wiederabkühlen
desselben. Durch die Erhitzung wurde ein Übergang nematisch-isotrop-nematisch
ausgelöst;
danach erreichte das Verhältnis αS/αP wieder
seinen ursprünglichen,
zum Zeitpunkt t1 vorliegenden Wert. Durch Messung des Benetzungswinkels
wurde gezeigt, daß die
Oberflächenenergie
der Polymerschichten ca. 38 mJ/m2 betrug.
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Gewerbliche Anwendbarkeit:
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Die Erfindung läßt sich vorteilhaft in der
optischen Nachrichtenübertragung
und Informationsverarbeitung sowie zur Herstellung entsprechender Komponenten
einsetzen.
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- 1,11
- erster,
zweiter transparenter Körper
- 2,12
- erste,
zweite Begrenzungsfläche
- 3,13
- erste,
zweite Polymerschicht
- 4,5
- Abstandshalter
- 6,7
- erste,
zweiter Randbereich von 2
- 16,17
- erster,
zweiter Randbereich von 12
- 20
- Beschichtungskammer
- 21,22
- erste,
zweite Elektrode
- 23
- elektrische
Feldlinien
- 24,25
- elektrische
Leitungen
- 30,31,32
- Sammellinsen
- 50
- Zwischenraum
zwischen 3 und 13
- B1,B2,B3
- Bindungen
in M
- E
- einfallendes
unpolarisiertes Licht
- F
- Flüssigkristall
- F0,F1,F2
- Lichtleitfasern
- K1,K2
- erste,
zweite Komponente
- L
- Lot
auf 2,12
- M
- Moleküle von F
- P
- Pfeil
in 4
- S
- Flüssigkeitsspiegel
von F
- β
- Winkel
zwischen 23 und L
- δ
- Winkel
zwischen S und L
- φ
- Einfallswinkel
von E