-
Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte für die Realisierung von mindestens zwei Leuchtenfunktionen, umfassend mindestens eine Lichtquelle je Leuchtenfunktion zur Abstrahlung von Licht in Richtung mindestens eines gemeinsamen reflektierenden Mittels, wobei das reflektierende Mittel zur Weiterleitung und Umlenkung des Lichts in Richtung einer Lichtabstrahlrichtung dient. Aus der
DE 101 09 357 B4 ist eine Fahrzeugleuchte mit zwei Lichtquellen bekannt, die ein gemeinsames reflektierendes Mittel in Form von Prismen
32 aufweist, wobei Reflexionsflächen der Prismen in Richtung der Lichtquellen ausgerichtet sind und wobei die Reflexionsflächen unter Einschluss eines Winkels jeweils mit den Reflexionsflächen der anderen Lichtquelle verbunden und zur optischen Achse geneigt sind. Aus der
US 5,711,592 A ist es bekannt, einen Lichtleiter beidseitig mit jeweils unterschiedlichen Leuchtfunktionen zugeordneten Lichtquellen zu bestrahlen. Eine vergleichbare Leuchte ist ferner aus der
EP 0942 225 A2 bekannt.
-
Im Stand der Technik ist es bisher üblich, dass Begrenzungslicht beispielsweise in einen ersten Reflektor, in dessen Brennpunkt die Hauptlichtleuchte angeordnet ist, zu integrieren. Das Begrenzungslicht in Form einer Sekundärlichtquelle nutzt in diesem Fall den Reflektor der Hauptlichtquelle zur Erzeugung der erforderlichen Lichtverteilung. Dies hat zum einen den Nachteil, dass das Begrenzungslicht keinen eigenen Reflektor besitzt und so die Lichtverteilung stets unbefriedigend bleibt, da der Reflektor der Hauptlichtquelle nicht für die Lichtverteilung der Sekundärlichtquelle ausgelegt ist Darüber hinaus können Abschattungen entstehen, durch den für die Lichtquelle der Begrenzungslichtleuchte benötigten Platz im Reflektor. Schließlich ist eine derartige Ausgestaltung auch unter designerischen Gesichtspunkten unerwünscht, da heute vielfach klare Scheiben als Abdeckscheiben für Scheinwerfer verwendet werden und man so die eingesetzte Leuchte in der Wandung des Reflektors ersehen kann.
-
Des Weiteren ist aus der
EP 0 766 037 A1 eine Leuchte umfassend zwei Lichtquellen bekannt, wobei die Lichtquellen eine gemeinsame optische Achse aufweisen und wobei zwischen den Lichtquellen ein gemeinsames reflektierendes Mittel angeordnet ist, wobei das reflektierende Mittel in Richtung jeder Lichtquelle ein Sägezahlprofil aufweist und in Form einer Schräge von der einen Lichtquelle in Richtung zur anderen Lichtquelle hin ansteigt, und dann auf halber Strecke zwischen den Lichtquellen zur zweiten Lichtquelle hin in symmetrischer Weise wieder abfällt. Durch das Sägezahnprofil werden die Lichtstrahlen über eine größere Strecke in die endgültige Lichtabstrahlrichtung ausgekoppelt. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, dass ein relativ großer Platzbedarf für das reflektierende Mittel besteht.
-
Darüber hinaus offenbart
DE 199 07 765 A1 eine Leuchte, umfassend eine Lichtquelle sowie ein reflektierendes Mittel, wobei das reflektierende Mittel Riffelungen oder Facetten aufweisen kann zur Auskoppelung des Lichts. Darüber hinaus können in einer Leuchtenanordnung mit einer derartigen Leuchte weitere Lichtfunktionen kombiniert werden. Eine derartige Ausgestaltung ist ebenfalls verhältnismäßig platzaufwendig.
-
Schließlich zeigt
DE 33 42 919 A1 einen Scheinwerfer umfassend einen Umlenkreflektor der sich aus Flächen zusammensetzen kann, die zueinander unterschiedliche Winkel einschließen. Nachteilig ist hierbei, dass weitere Leuchtenfunktionen separat verwirklicht werden müssen.
-
Ausgehend hiervon stellt sich der Erfindung die Aufgabe, eine möglichst platzsparende und effiziente Lösung für die Realisierung von mindestens zwei Leuchtenfunktion gleichzeitig durch ein gemeinsames reflektierendes Mittel zu verwirklichen.
-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
-
Auf diese Weise können platzsparend und in effizienter Weise beliebige Leuchten mit Doppel- oder Mehrfachfunktionen am Fahrzeug realisiert werden. Beispielsweise kann ein Begrenzungslicht mit einen Blinklicht kombiniert werden oder ein Begrenzungs- mit einem Tagfahrtlicht oder ein Tagfahrtlicht mit einem Blinklicht etc. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass es sich bei zwei Lichtquellen um einander gegenüber angeordnete Lichtquellen handelt, deren optische Achse im wesentlichen aufeinander fällt. Bei den Lichtquellen kann es sich um Glühlampen, LEDs, Neon- oder Gasentladungslampen handeln. Diesen Lichtquellen können Reflektoren zugeordnet sein, die als Paraboloid, Ellipsoid oder Parellipsoid oder als Freiformflächen ausgeformt sind und das Licht insbesondere in paralleler Richtung auskoppelt. Hierzu kann vorgesehen sein, dass die Lichtquellen im Brennpunkt der Reflektoren liegen. Durch die Verwendung von den Lichtquellen zugeordneten Reflektoren kann eine bessere Lichtausbeute und eine bessere Ausnutzung der Lichtabstrahlung in Richtung der optischen Achse erreicht werden.
-
Es kann hierbei insbesondere vorgesehen sein, dass die einzelnen Reflexionsflächen zwischen sich einen Winkel von 90° einschließen und insbesondere um einen Winkel von 45° zur Achse der Lichtabstrahlrichtung geneigt sind.
-
Hierdurch kann sich, sofern lediglich zwei Reflexionsflächen aneinander anliegen ein im wesentlichen V-förmiges Profil im Querschnitt durch die Reflexionsflächen ergeben, wobei die Berührlinie der Schenkel in Richtung der Lichtabstrahlrichtung weist. Dass heißt die Berührkante der beiden Reflexionsflächen ist die in Richtung der Lichtabstrahlrichtung weisende Kante derselben. Durch die Reflexionsflächen kann dabei eine Umlenkung erzielt werden, die derart ausgestaltet ist, dass eine gleichmäßige und optimale Lichtverteilung für ein Begrenzungs-, Blink- bzw. Tagfahrlicht erfüllt wird. Die Reflexionsflächen können dabei sowohl plane Flächen sein, als auch eine gekrümmte beispielsweise konvex oder konkav gekrümmte Form besitzen. Sie können insbesondere verspiegelt sein. Je nach Anzahl der vorgesehenen Reflexionsflächen, die aneinander anliegen, kann es vorgesehen sein, dass die Reflexionsflächen selber eine dreieckige, eine rechteckige oder anders geartete Form besitzen. Die Reflexionsflächen können darüber hinaus auch Freiformflächen sein, oder verschiedene Einzelfacetten aufweisen, sowie Riffelungen und Knickungen. Durch diese optischen Mittel kann die Lichtverteilung und Lichtabstrahlung weiter verbessert werden. Dabei können die Reflexionsflächen der verschiedenen Leuchtenfunktionen unterschiedlich ausgebildet sein.
-
Es ist vorgesehen, dass die einander berührenden Reflexionsflächen verschiedener Leuchtenfunktionen jeweils diskrete Reflexionselemente bilden und die Reflexionselemente sowohl in Richtung der optischen Achse zueinander beabstandet, als auch quer dazu insbesondere in Lichtabstrahlrichtung versetzt angeordnet sind. Hierbei ist vorgesehen, dass die Reflexionselemente mit Abstand zueinander angeordnet sind. Insbesondere kann weiterhin vorgesehen sein, dass auch quer zur optischen Achse und quer zur Lichtabstrahlrichtung eine versetzte Anordnung erfolgen kann. Dass heißt, die Reflexionselemente können in allen drei Dimensionen im Raum verteilt werden. Wobei die einzelnen Elemente unmittelbar aneinander anschließen können oder beabstandet voneinander sein können. Wichtig bei der Anordnung der Reflexionselemente ist dabei lediglich, dass das von den Lichtquellen ausgesandte Licht auf die jeweils zugeordneten Seiten der Reflexionselemente ohne durch andere Reflexionselemente behindert zu werden, treffen kann.
-
Dabei kann insbesondere auch eine stufige Anordnung in Lichtabstrahlrichtung vorgesehen sein, wobei die Stufen derartig gestalten sind, dass sämtliche Stufen beziehungsweise Reflexionselemente von dem Licht der Lichtquellen einer Leuchtenfunktion erreicht werden können.
-
Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Stufen sich über die volle Breite der Leuchte, die sich quer zur optischen Achse und quer zur Lichtabstrahlrichtung erstreckt, verlaufen und in den Lichtabstrahlrichtungen so beabstandet sind, dass der Fuss eines Reflexionselementes wenigstens in Hohe der Spitze beziehungsweise Berührlinie des nächsten angeordnet ist. Hierdurch kann verhindert werden, dass die einzelnen Elemente einander abschatten und beeinträchtigen. Im Gegensatz zum Stand der Technik wird somit eine Reflektion der Lichtstrahlen durch alle Seiten des reflektierenden Mittels ermöglicht, wodurch ein geringerer Platzbedarf erforderlich wird. Außerdem ermöglicht diese Anordnung eine besonders effiziente Ausnutzung des von den Lichtquellen abgestrahlten Lichts. Zudem können durch die gestufte Anordnung der Einzelelemente eines Doppel- oder Mehrfachreflektors von außen ersichtliche besondere designerische Effekte erzielt werden.
-
In einer ersten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass jeweils ein Paar Reflexionsflächen verschiedener Leuchtenfunktion ein Reflexionselement bilden, wodurch sich die beschriebene in Querschnitt V-förmige Gestaltung der einzelnen Reflexionselemente ergibt. Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, einzelne Reflexionselemente in Form von drei- oder vierseitigen Pyramiden oder Pyramidenstümpfe auszubilden, wobei zum Beispiel drei Leuchtenfunktionen realisiert werden können an einem einzelnen Reflexionselement, indem von drei Seiten auf die Reflexionselemente Licht eingestrahlt wird. Das gleiche kann mit Hilfe einer vierseitigen Pyramide für vier Lichtfunktionen erreicht werden. Auf diese Weise ist besonders einfach die annähernd beliebige Kombination von Leuchtenfunktionen möglich, wobei durch die Gestaltung der einzelnen Reflexionsflächen die verschiedenen Lichtcharakteristiken der verschiedenen Leuchtenelemente berücksichtigt werden können. So können innerhalb eines Reflexionselementes die verschiedenen Reflexionsfläche verschieden ausgebildet sein, um beispielsweise verschiedene Lichtcharakteristiken für Tagfahrlicht, Blink- oder Begrenzungslicht zu gewährleisten.
-
Eine derartige Ausgestaltung kann neben der Lichtfunktion für den Scheinwerfer auch für sämtliche Rückleuchtenfunktionen verwandt werden.
-
Schließlich kann vorgesehen sein, dass die Leuchte in einem Gehäuse eines Scheinwerfers angeordnet ist, wobei die einzelnen Reflexionselemente an Wänden des Scheinwerfergehäuses festgelegt sein können. Hierzu können am Scheinwerfergehäuse entsprechende Vorrichtungen vorgesehen sein. Diese Vorrichtungen können durch Ausnehmungen oder Ausfräsungen gebildet sein, deren Form und Anordnung an den Querschnitt und die Anordnung der einzelnen Reflexionselemente des reflektierenden Mittels angepasst sind.
-
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Anmeldungsunterlagen. Die Merkmale können einzelnen oder in beliebiger Kombination für die Erfindung wesentlich sein. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt dabei:
-
1 einen Aufbau einer erfindungsgemäßen Leuchte in einem vertikalen Längsschnitt
-
2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Leuchte nach 1
-
3 eine perspektivische Seitenansicht der Leuchte
-
1 zeigt den Aufbau einer erfindungsgemäßen Leuchte im vertikalen Schnitt, wobei hierbei die Lichtabstrahlrichtung mit Z bezeichnet ist. Die Richtung der optischen Achse ist mit X gekennzeichnet Die Leuchte umfasst zwei Lichtquellen 10 und 20, die jeweils aus einer LED bestehen und denen ein Einkoppelreflektor 11 bzw. 21 zugeordnet ist. Die Einkoppelreflektoren 11 und 21 sind jeweils als Teil einer rotierten Parabel ausgeformt. Die konvexe Krümmung der paraboloiden Einkoppelreflektoren 11 und 21 weist nach außen, so dass die Lichtquellen 10 und 20 im Inneren der konkaven Form festgelegt sind. Die Reflektoren 11 und 21 können dabei mit ihren Wänden zugleich als Teil eines Gehäuses 40 der Leuchte dienen. Sie bilden hiermit die beiden Endseiten 45 und 46 des Gehäuses 40. Die der Lichtabstrahlrichtung Z gegenüberliegende Seite 41 des Gehäuses ist durch eine Gehäusewandung verschlossen. In Richtung der Lichtabstrahlrichtung Z kann vorgesehen sein, das eine Abdeckscheibe 42 angebracht ist, die aus einem durchsichtigen Material beispielsweise Glas oder Kunststoff besteht und insbesondere keine optischen Mittel aufweist. Darüber hinaus können zwei seitliche Abschlusswände vorgesehen sein, die in 2 mit 43 und 44 bezeichnet sind.
-
Bezogen auf die optische Achse, die mit X gekennzeichnet ist, liegen die beiden Lichtquellen 10 und 20 einander in gerader Linie gegenüber. Sie sind jeweils im Brennpunkt der zugehörigen Einkoppelreflektoren 11 und 21 angeordnet, die die von den Lichtquellen 10 und 20 abgestrahlten Lichtstrahlen 15, 15', sowie 16 und 16' derart bündeln und umlenken, dass die Lichtstrahlen parallel zueinander verlaufen. Im Bereich zwischen den beiden Lichtquellen sind Reflexionselemente bestehend aus jeweils zwei reflektierenden Reflexionsflächen angeordnet, wobei die einzelne Reflexionsfläche mit 31 und 32 bezeichnet und die reflektierenden Elemente mit der Bezugsziffer 30 gekennzeichnet sind. Die reflektierenden Seitenflächen 31 und 32 stoßen in einer Berührlinie 35 aneinander an und schließen zwischen sich einen Winkel ein. Der Winkel beträgt 90°. Die reflektierenden Flächen 31 und 32 stoßen dabei über die gesamte Breite der Leuchte, die in 2 zu sehen ist und in Y-Richtung verläuft, aneinander an, so dass sich im in 1 gezeigtem Querschnitt eine V-förmige Gestaltung ergibt, wobei die Berührkante 35 der beiden reflektierenden Flächen die Kante der reflektierenden Fläche 31, 32 ist, die in Richtung der Lichtabstrahlrichtung Z weist.
-
Die von den Einkoppelreflektoren gebündelten bzw. umgelenkten Lichtstrahlen 15, 15' beziehungsweise 16, 16' treffen dabei auf die Reflexionselemente 30. In 1 ist gezeigt, dass auch Lichtstrahlen, die direkt von den Lichtquellen 10 und 20 abgestrahlt werden, auf die Reflexionselemente 30 auftreffen können. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass in Richtung der optischen Achse X die Lichtquellen 10 und 20 durch eine Abdeckkappe verdeckt sind, so dass lediglich Lichtstrahlen, die durch den Reflektor umgelenkt und gerichtet wurden, auf die Reflexionselemente 30 auftreffen Bei Auftreffen auf die Seitenflächen 31 beziehungsweise 32 der Reflexionselemente 30 werden die Lichtstrahlen in Richtung der Lichtabstrahlung Z umgelenkt, wobei vormals in einer Achse liegende Lichtstrahlen 15', 16' in Lichtstrahlen umgelenkt werden, die parallel zueinander verlaufen.
-
Die Außenflächen der reflektierenden Einzelelemente 30, die voneinander wegweisen, können hierbei reflektierend ausgebildet sein, wobei die Innenflächen, die unter Einschluss eines Winkels aufeinander zuweisen, beliebig ausgebildet sein können.
-
Die einzelnen Reflexionselemente 30 sind dabei in Richtung der optischen Achse X versetzt zueinander angeordnet, d. h. es sind separate Reflexionselemente 30 vorgesehen, wobei die Elemente 30 in Richtung der optischen Achse X hintereinander angeordnet sind. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Reflexionselemente 30 in Z-Richtung versetzt zueinander angeordnet sind, wobei die Anordnung der Reflexionselemente 30 ausgehend von der Lichtquelle 10 beim Boden 41 beginnt und in Richtung der Lichtquelle 20 in Z-Richtung bis zur Abdeckscheibe 42 ansteigt, so dass sich eine stufige Gestaltung ergibt. Es ist dabei vorgesehen, dass jedes Element jeweils mindestens um die Höhe eines Reflexionselementes 30 gegenüber den nächsten versetzt ist. Auf diese Weise können Abschattungen vermieden werden. Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, dass die Spitzen 35 der im Querschnitt V-förmigen Reflexionselemente 30 annähernd auf einer Linie liegen, die im XZ-Koordinatensystem eine Diagonale beschreibt.
-
2 umfasst eine Draufsicht auf die Leuchte gemäß 1. Es kann ersehen werden, dass sich die einzelnen Reflexionselemente 30 über die gesamte Breite in Y-Richtung der Leuchte erstrecken. Die Spitzen der V-förmigen Reflexionselemente 30 sind in 2 als Linien 33, die den Spitzen 35 gemäß 1 entsprechen, zu sehen. Darüber hinaus ist mit 34' und 34'' jeweils eine Unterkante eines Reflexionselementes 30 dargestellt.
-
Schließlich ist in 3 die dreidimensionale Gestaltung der Leuchte gezeigt. Gut zu erkennen ist hierbei, die beabstandete Anordnung der einzelnen Reflexionselemente 30 in Richtung der X-Achse, wobei sich die Reflexionselemente 30 über die gesamte Breite der Leuchte erstrecken. Die Breite der Leuchte reicht dabei von der Seitenwand 43 zur Seitenwand 44. Ebenfalls gut zu sehen, ist der Anstieg in vertikaler, also Z-Richtung der einzelnen Reflexionselemente 30, die in der Zeichnungsdarstellung von links unten nach rechts oben in Richtung der Abdeckscheibe 42 verlaufen.
-
Durch die in Licht-Abstrahlrichtung in verschiedener Höhe angeordneten Reflexionselemente 30 kann eine Schattenbildung verhindert werden.
-
In den Seitenwänden 43 und 44 des Gehäuses sind hierbei Ausnehmungen angeordnet, beispielsweise in Form von Ausfräsungen 50, deren Form und Anordnung an den Querschnitt und die Anordnung der einzelnen Elemente 30 des reflektierenden Mittels angepasst ist. Insbesondere sind hier V-förmige Ausfräsungen 50 vorgesehen, in die die einzelnen separaten Reflexionselemente 30 eingesteckt werden können, die dadurch an den seitlichen Wandungen 43 und 44 gehalten sind. Die Reflexionselemente 30 sind einstückig aus den beiden Reflexionsflächen 31 und 32 erzeugt.
-
Durch die vorliegende Gestaltung kann auf besonders einfache Weise eine effiziente und platzsparende Verwendung eines sogenannten Doppelreflektors realisiert werden, wodurch auf geringem Bauraum verschiedene Leuchtenfunktionen mit verschiedenen Lichtanforderungen erzielt werden können.