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DE10246194A1 - Orientierungshilfe für Blinde - Google Patents

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Publication number
DE10246194A1
DE10246194A1 DE2002146194 DE10246194A DE10246194A1 DE 10246194 A1 DE10246194 A1 DE 10246194A1 DE 2002146194 DE2002146194 DE 2002146194 DE 10246194 A DE10246194 A DE 10246194A DE 10246194 A1 DE10246194 A1 DE 10246194A1
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DE
Germany
Prior art keywords
blind
cane
orientation system
ground
sensor
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2002146194
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Rennings
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2002146194 priority Critical patent/DE10246194A1/de
Publication of DE10246194A1 publication Critical patent/DE10246194A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H3/00Appliances for aiding patients or disabled persons to walk about
    • A61H3/06Walking aids for blind persons
    • A61H3/066Installations on the floor, e.g. special surfaces, to guide blind persons
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Orientierungssystem für Blinde mit: DOLLAR A - magnetischen Aktivierungselementen, die entlang eines vorgegebenen Weges von einem Ort zu einem Ort angeordnet sind, DOLLAR A - mit einem Blindenstock, der an einem unteren Ende einen Messwertaufnehmer aufweist, der in der Lage ist, das Vorhandensein eines Aktivierungselementes zu detektieren, DOLLAR A - eine Signalverarbeitungseinheit für die Verarbeitung der von dem Aktivierungselement abgegebenen Signale, DOLLAR A - eine Ausgabeeinheit, mittels derer die von der Signalverarbeitungseinheit erzeugten Signale für den Blinden ausgegeben werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Orientierungssystem für Blinde.
  • Für Blinde stellt sich das Problem, insbesondere in einer Stadt, selbständig von einem Ort A zu einem vorbestimmten Ort B zu gelangen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Orientierungssystem für Blinde derart weiterzubilden, dass diese selbständig und sicher zu einem vorgegebenen Ort gelangen können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe weist die Erfindung die Merkmale des Schutzanspruchs 1 auf.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1: eine Draufsicht auf kreuzweise zusammenlaufende Straßen mit jeweils zugeordneten Aktivierungselementen,
  • 2: eine Seitenansicht eines Aktivierungselementes und
  • 3: eine Seitenansicht eines Blindenstockes, der mit einem unteren Ende oberhalb des Aktivierungselementes orientiert ist.
  • 1 zeigt kreuzweise zusammenlaufende Straßen 1, die in einem Mittelpunkt 2 zusammenlaufen. Entlang der Straßen 1 sind jeweils in Abstand zueinander Piezonägel 3 als Aktivierungselemente angeordnet, die in Verbindung mit einem in 3 dargestellten Blindenstock 11 einem blinden Nutzer den Weg von einem Ort A zu einem Ort B weisen. Die Aktivierungselemente 3 weisen einen Kopf 31 auf, der bündig zu einer Erdoberfläche 23 verläuft. An einem anderen Ende des Aktivierungselementes 3 ist eine Spitze 22 ausgebildet, mittels derer das Aktivierungselement 3 in den Boden einpressbar ist.
  • Der Blindenstock 11 weist einen magnetischen Messwertaufnehmer 13 an einem unteren Ende desselben auf, der mit dem Piezonagel 3 zusammenwirkt. Sobald der Blindenstock 11 in die Nähe des oberen Kopfes des Piezonagels 3 kommt, dediktiert der Messwertaufnehmer 13 eine schlagartige Magnetfeldänderung, die in einer nicht dargestellten Signalverarbeitungseinheit innerhalb des Blindenstockes 11 weiterverarbeitet wird.
  • In Abhängigkeit von dieser Änderung des Magnetfeldes wird dann ein Ausgabesignal an einen Vibrator 12 gegeben, der durch Vibrationen dem Blinden signalisiert, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet. Alternativ kann auch ein akustisches Signal erzeugt werden, dass vorzugsweise per Funk an einen Kopfhörer des Blinden übertragen wird. Alternativ kann auch eine Leitungsverbindung zwischen dem Blindenstock und einem Lautsprecher im Ohr des Blinden vorgesehen sein.
  • Dadurch, dass die Piezonägel 3 in einem konstanten Abstand zueinander angeordnet sind, kann der Blinde erkennen, ob er sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Je kürzer der Abstand der Piezonägel 3 zueinander ist, desto geringer ist die Gefahr, dass der Blinde von seinem vorgegebenen Weg abkommt.
  • Alternativ kann es vorgesehen sein, dass unterschiedliche Signale in Abhängigkeit von der Wegstrecke abgegeben werden. Zu diesem Zweck müssten die unterschiedlichen Wegstrecken durch unterschiedlich starke Piezonägel 3 gekennzeichnet sein. Beispielsweise könnte ein Weg vom Ort A zum Ort B mittels doppelt magnetisch wirksamer Piezonägel 3 gekennzeichnet sein, die überdies in einem kürzeren Abstand zueinander angeordnet sind als die Piezonägel 3 einer alternativen Wegstrecke. Somit kann für den Blinden eine leicht erkennbare Unterscheidung zwischen beispielsweise einer Wegstrecke zu einem Theater und einer Wegstrecke zu einem Hallenbad in einer Stadt erzielt werden. Die Kodierung der Wegstrecke kann also zum einen durch die magnetische Wirksamkeit der Aktivierungselemente 3 selbst und/oder durch die Anzahl der angeordneten Aktivierungselemente 3 bezogen auf den Weg erzeugt werden.

Claims (4)

  1. Orientierungssystem für Blinde mit: –magnetischen Aktivierungselementen (3), die entlang eines vorgegebenen Weges von einem Ort (A) zu einem Ort (B) angeordnet sind, – mit einem Blindenstock (11), der an einem unteren Ende einen Messwertaufnehmer (13) aufweist, der in der Lage ist, das Vorhandensein eines Aktivierungselementes (3) zu detektieren, – eine Signalverarbeitungseinheit für die Verarbeitung der von dem Aktivierungselement (3) abgegebenen Signale, – eine Ausgabeeinheit, mittels derer die von der Signalverarbeitungseinheit erzeugten Signale für den Blinden ausgegeben werden.
  2. Orientierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivierungselement (3) als Piezonagel ausgebildet ist, der in den Boden eingepresst wird.
  3. Orientierungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Piezonägel (3) in einem Abstand zueinander entlang eines vorgegebenen Weges angeordnet sind.
  4. Orientierungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeeinheit des Blindenstockes als ein Vibrator und/oder ein Lautsprecher ausgebildet ist, mittels derer die dediktierten Signale dem Blinden wahrnehmbar gemacht werden.
DE2002146194 2002-10-01 2002-10-01 Orientierungshilfe für Blinde Ceased DE10246194A1 (de)

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DE (1) DE10246194A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7467746B2 (en) 2005-06-27 2008-12-23 Pete Olmos Magnetically activated guiding device and method
US12274664B1 (en) 2023-03-20 2025-04-15 Christopher Hekimian System and method for improving mental mapping skills for enhanced orientation and mobility for the visually impaired

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