[go: up one dir, main page]

DE10246753A1 - Fahrzeugdach - Google Patents

Fahrzeugdach Download PDF

Info

Publication number
DE10246753A1
DE10246753A1 DE10246753A DE10246753A DE10246753A1 DE 10246753 A1 DE10246753 A1 DE 10246753A1 DE 10246753 A DE10246753 A DE 10246753A DE 10246753 A DE10246753 A DE 10246753A DE 10246753 A1 DE10246753 A1 DE 10246753A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
wind deflector
opening
cover
front edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10246753A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10246753B4 (de
Inventor
Johann Hertel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webasto SE
Original Assignee
Webasto Vehicle Systems International GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Webasto Vehicle Systems International GmbH filed Critical Webasto Vehicle Systems International GmbH
Priority to DE10246753A priority Critical patent/DE10246753B4/de
Publication of DE10246753A1 publication Critical patent/DE10246753A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10246753B4 publication Critical patent/DE10246753B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/22Wind deflectors for open roofs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/80Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors
    • B60J10/82Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors for movable panels in roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Um bei einem Fahrzeugdach mit einer Dachhaut (10), in der eine Dachöffnung (12) vorgesehen ist, und mit mindestens einem Deckel (14), der zwischen einer die Dachöffnung verschließenden Stellung und einer wenigstens den vorderen Dachöffnungsbereich freigebenden Stellung verlagerbar ist, wobei die Vorderkante des Deckels in der die Dachöffnung verschließenden Stellung des Deckels auf im Wesentlichen dem gleichen Niveau wie die benachbarte Dachhaut angeordnet ist, und wobei im Bereich der Vorderkante der Dachöffnung ein Windabweiser (18) vorgesehen ist, der beim Öffnen des Deckels nach oben ausgestellt wird, eine Windabweiserfunktion in allen Bewegungslagen des Deckels zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, dass der Deckel im Bereich der Vorderkante eine Dichtfläche (22) aufweist, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit einer an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche (28) zusammenwirkt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach mit einer Dachhaut, in der eine Dachöffnung vorgesehen ist, und mit mindestens einem Deckel, der zwischen einer die Dachöffnung verschließenden Stellung und einer wenigstens den vorderen Dachöffnungsbereich freigebenden Stellung verlagerbar ist, wobei die Vorderkante des Deckels in der die Dachöffnung verschließenden Stellung des Deckels auf im wesentlichen dem gleichen Niveau wie die benachbarte Dachhaut angeordnet ist, und wobei im Bereich der Vorderkante der Dachöffnung ein Windabweiser vorgesehen ist, der beim Öffnen des Deckels nach oben ausgestellt wird.
  • Bei derartigen Fahrzeugdächern, wie sie beispielsweise aus DE 199 58 742 A1 bekannt sind, stellt sich das Problem, dass die Funktion des Windabweisers erst dann gegeben ist, wenn der Deckel bereits ein Stück geöffnet ist. Dieses Problem kommt bei außen laufenden Sclhiebedächern, d.h. bei solchen, wo der Deckel aus der Schließstellung angehoben und dann oberhalb der festen Dachfläche nach hinten verfahren wird, noch stärker zum tragen, da die Deckelvorderkante beim Öffnen des Deckels anfangs frei im Fahrtwind steht, wodurch laute Windgeräusche entstehen können, die von den Fahrzeuginsassen als unangenehm empfunden werden.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fahrzeugdach der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher auch bereits beim Beginn der Öffnungsbewegung des Deckels eine Windabweiserfunktion realisiert wird.
  • Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dass der Deckel im Bereich seiner Vorderkante eine Dichtfläche aufweist, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit einer an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche zusammenwirkt. Auf diese Weise wird die Entstehung eines Luftspaltes zwischen der Vorderkante des Deckels und dem Windabweiser während dem Ausstellen des Windabweisers vermieden. Ein Unterströmen der Deckelvorderkante, wie es insbesondere bei den bisher bekannten außengeführten Schiebedächern auftritt, wird auf diese Weise wirkungsvoll verhindert.
  • Obschon die Erfindung sich insbesondere bei außengeführten Schiebedächern als vorteilhaft erweist und daher im folgenden in Verbindung mit einem außengeführten Schiebedach erläutert wird, versteht sich, dass sie in gleicher Weise auf innengeführte Schiebedächer anwendbar ist, um zu verhindern, dass am Beginn der Verschiebebewegung des Deckels zwischen der Deckelvorderkante und der Vorderkante der Dachöffnung ein Luftspalt entsteht, bevor der Windabweiser vollständig oder zumindest in eine Wirkstellung ausgestellt ist.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Insbesondere kann entlang der Vorderkante des Deckels eine Dichtung vorgesehen sein, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit der an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche zusammenwirkt. Hierbei kann entlang der Vorderkante der Dachöffnung eine dachfeste Anschlagsfläche vorgesehen sein, gegen die sich die Dichtung in der Schließstellung des Deckels anlegt. In dieser Weise kann die Dichtung eine Doppelfunktion erfüllen, nämlich einerseits die erfindungsgemäße Abdichtung zwischen Deckel und Windabweiser während dem Ausstellen des Windabweisers und andererseits das Abdichten des Randspalts zwischen Deckel und Dachöffnung in der Schließstellung des Deckels.
  • Vorzugsweise ist die mit der Dichtfläche des Deckels zusammenwirkende, an dem Windabweiser vorgesehene Gegenfläche nach hinten geneigt. Die vorliegend verwendeten Begriffe "vorne", "hinten", "längs" und "quer" beziehen sich jeweils auf das zugehörige Fahrzeug bzw. dessen Vorwärts-Fahrtrichtung.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind der Deckel und der Windabweiser so ausgebildet und angeordnet, dass die am Deckel vorgesehene Dichtfläche während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung eine Gleitbewegung auf der Gegenfläche des Windabweisers ausführt. Auf diese Weise bleibt der dichtende Kontakt zwischen Deckel und Windabweiser auch dann erhalten, während der Windabweiser nach oben ausgestellt und der Deckel in Richtung seiner Öffnungsstellung verfahren wird. Die Dichtwirkung zwischen Dichtfläche und Gegenfläche beim anfänglichen Öffnen des Deckels könnte anstatt mit einer reinen Gleitbewegung zwischen Dichtfläche und Gegenfläche auch dadurch realisiert werden, dass eine insbesondere als Hohlprofil ausgebildete Dichtung vorgesehen wird, die eine Abrollbewegung bzw. eine kombinierte Gleit- und Abrollbewegung auf der Gegenfläche des Windabweisers ausführt.
  • Vorzugsweise sind die Bewegungsbahnen der Deckelvorderkante und des Windabweisers so aufeinander abgestimmt, dass eine Unterströmung der Deckelvorderkante bis zum vollständigen Ausstellen des Windabweisers vermieden wird. Erfindungsgemäß kann dies dadurch realisiert werden, dass die Bewegungsbahnen der Deckelvorderkante und des Windabweisers so aufeinander abgestimmt sind, dass beim Anheben der Deckelvorderkante der Windabweiser der Deckelvorderkante vorauseilt, d.h. der Windabweiser schneller angehoben wird als die Deckelvorderkante.
  • Wie bei bekannten Fahrzeugdächern, kann der Windabweiser über seitliche Schwenkarme an dachfeste Schwenkpunkte angelenkt sein, die in einem Dachrahmen angeordnet sind, in welchem ferner eine Führungsmechanik zum Verlagern des Deckels vorgesehen sind.
  • Um die Mechanik zum Verlagern des Deckels und des Windabweisers möglichst einfach zu gestalten, wird das Ausstellen des Windabweisers vorzugsweise über den Deckel gesteuert. Hierfür kann eine Federanordnung vorgesehen sein, die den Windabweiser nach oben gegen die Dichtfläche des Deckels vorspannt. Wird bei einem solchen Fahrzeugdach der Deckel zum Freigeben der Dachöffnung verlagert, so wird der Windabweiser selbsttätig durch die Federanordnung ausgestellt. Wird andererseits der Deckel geschlossen, so wird der Windabweiser gegen die Federkraft der Federanordnung nach unten in eine Ablagestellung gedrückt.
  • Das Ansteuern des Windabweisers über den Deckel kann jedoch auch dadurch erfolgen, dass dem Deckel mindestens eine Kulissenbahn zugeordnet ist, in die ein mit dem Windabweiser in Verbindung stehendes Führungselement eingreift. Handelt es sich beispielsweise um einen Windabweiser, der über seitliche Schwenkarme an dachfeste Schwenkpunkte angelenkt ist, so können Führungselemente an jedem der Schwenkarme vorgesehen sein, die in Kulissenbahnen eingreifen, die zu beiden Seiten des Deckels vorgesehen sind.
  • Um ein Unterströmen des Windabweisers von Fahrtwind zu vermeiden, kann zwischen dem Windabweiser und der festen Dachhaut ein flexibles Dichtungselement, beispielsweise eine Gummidichtung, vorgesehen sein. Insbesondere wenn der Windabweiser ein durch Federkraft nach oben vorgespannter schwenkbarer Windabweiser ist, kann hierbei das flexible Dichtungselement so bemessen sein, dass es den maximalen Ausstellweg des Windabweisers festlegt.
  • Wie eingangs bereits geschildert wurde, ist die vorliegende Erfindung von besonderem Vorteil, wenn sie bei einem Fahrzeugdach eingesetzt wird, bei welchem der Deckel beim Verfahren aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung über das Niveau der Dachhaut angehoben wird, wie es bei außengeführten Schiebedächern der Fall ist.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Fahrzeugdaches, und
  • 2 bis 6 Querschnittsdarstellungen des Fahrzeugdaches aus 1 im Bereich der Vorderkante des Deckels während dem Öffnen des Deckels zum Freigeben der Dachöffnung.
  • 1 zeigt ein Fahrzeug, bei welchem in einer festen Dachhaut 10 eine Dachöffnung 12 vorgesehen ist, die mittels eines beweglichen Deckels 14 wahlweise verschlossen oder zumindest teilweise freigegeben werden kann. Es versteht sich, dass das hier vorgeschlagene Konzept in gleicher Weise auf Mehrdeckel-Dächer anwendbar ist, oder aber auch auf Dächer, bei welchen die Dachöffnung mittels eines Verdeckes geschlossen werden, das mit seiner Vorderkante an einem Führungsspriegel befestigt ist.
  • In 1 ist ferner ein Windabweiser 18, zum Teil in Aufsicht, zum Teil im Schnitt, angedeutet, der über seitliche Schwenkarme 36 an dachfeste Schwenkpunkte 38 angelenkt ist, Beim Freigeben der Dachöffnung 12 wird der Windabweiser 18, wie eingangs erwähnt über eine nicht gezeigte Federanordnung oder eine mit dem Deckel zusammenwirkende Kulissenführung nach oben ausgestellt. In der Schließstellung des Deckels 14 wird der Windabweiser 18 in einen Dachrahmen 20 abgelegt.
  • In 1 ist ferner bei 16 eine dachfeste Führungsschiene angedeutet, die in dem Dachrahmen 20 angeordnet oder einstöckig ntit diesem ausgebildet ist, und die dem verfahrbaren Führen des Deckels 14 dient.
  • Bezugnehmend auf die 2 bis 6 wird nachfolgend das Öffnen des Daches ausgehend von der Schließstellung des Deckels 14 (2) bis hin zu einer teilgeöffneten Stellung (6) erläutert, in welcher der Windabweiser 18 gänzlich ausgestellt ist.
  • Insbesondere zeigt 2 einen Schnitt durch die Vorderkante des Deckels 14 in der Schließstellung des Daches. In der Scliließstellung liegt der Deckel 14, an dessen Vorderkante eine Dichtung 22 angebracht ist, bei welcher es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um eine Gummiprofildichtung handelt, gegen eine dachfeste Dichtfläche 24 dichtend an. Bei der Dichtfläche 24 kann es sich insbesondere um einen im wesentlichen senkrechten Abschnitt des Dachrahmens oder um ein eigens hierfür vorgesehenes Bauteil, beispielsweise ein an ein Glasfestelement anschließendes Profilbauteil, handeln. Wie in 2 gezeigt ist, kann ferner in dem Dachrahmen 20 eine zusätzliche Dichtung 26 vorgesehen sein, auf welcher der Deckel 14 in seiner Schließstellung aufliegt. In der Schließstellung des Deckels 14 nimmt der Dachrahmen 20 ferner den Windabweiser 18 auf, der um seine Schwenkpunkte 38 (siehe 1) vollständig nach unten verschwenkt ist.
  • Handelt es sich bei dem Fahrzeugdach um ein außengeführtes Schiebedach, wie es in 1 gezeigt ist, so wird zum Öffnen des Daches zuerst die Hinterkante des Deckels 14 über die feste Dachhaut 10 angehoben. Sodann wird auch die Vorderkante des Deckels 14 angehoben und dann der gesamte Deckel 14 entlang der Führungen 16 (1) nach hinten verfahren. In den 3 bis 6 ist die Vorderkante des Deckels 14 während der Ausstellbewegungen und am Beginn der Verschiebebewegung dargestellt. Während der kombinierten Schwenk- und Verschiebebewegung des Deckels 14 führt der Windabweiser 18 eine Schwenkbewegung um die Schwenkpunkte 38 nach oben aus, bei welcher die Vorderkante des Windabweisers 18, d.h. die Windleitfläche 30 des Windabweisers 18, entlang der in den 2 bis 6 angedeuteten Kreisbogenlinie A verschwenkt wird. Während der Ausstell- und Verschiebebewegung des Deckels 14 liegt die Dichtung 22 auf einer Gegenfläche 28 des Windabweisers 18 dichtend auf, wobei die Dichtung 22 beim Öffnen des Deckels 14 eine Gleitbewegung nach hinten und unten auf der schräg nach unten geneigten Gegenfläche 28 des Windabweisers 18 ausführt. Wie aus den Figuren ohne weiteres zu erkennen ist, übernimmt der Windabweiser 18 eine Windabweiserfunktion, sobald dessen Oberkante 32 über die feste Dachhaut 10 hinausragt.
  • Die Ansteuerung des Windabweisers erfolgt hierbei wie eingangs erwähnt vorzugsweise dadurch, dass der Windabweiser 18 federnd nach oben vorgespannt ist, wodurch er mit seiner Gegenfläche 28 gegen die Dichtung 22 angepresst wird. Wird die Vorderkante des Deckels 14 nach oben und/oder nach hinten verlagert, so geht die Gegenfläche 28 des Windabweisers 18 automatisch mit und der Windabweiser 18 wird nach oben ausgestellt. Erst wenn der Windabweiser, wie in 6 gezeigt, vollständig nach oben ausgestellt ist, löst sich bei einer weiteren Verlagerung des Deckels 14 nach hinten die Dichtung 22 von der Gegenfläche 28. Zu diesem Zeitpunkt wird der das Fahrzeugdach überstreichende Luftstrom jedoch bereits von der Windleitfläche 30 nach oben abgelenkt, so dass ein übermäßiges Einströmen von Luft in den Spalt zwischen Deckel und Windabweiser und damit die Erzeugung störender Windgeräusche vermieden werden.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ferner zwischen dem Windabweiser 18 und der festen Dachfläche 10 ein flexibles Dichtungselement 34 vorgesehen, das einerseits das Einströmen von Luft zwischen Windabweiser und fester Dachhaut verhindert und das andererseits als Anschlag zur Begrenzung der Ausstellbewegung des Windabweisers 18 dient, wie dies in 6 gezeigt ist.
  • Mit dem vorliegend erläuterten Konzept wird eine Windabweiseranordnung geschaffen, die einfach und kostengünstig zu fertigen und zu montieren ist, und mit der die Entstehung unerwünschter Windgeräusche am Beginn der Öffnungsbewegung des Deckels wirkungsvoll vermieden oder zumindest deutlich reduziert wird. Während sich das hier vorgeschlagene Konzept besonders für außengeführte Schiebedächer eignet, bei welchen am Beginn der Öffnungsbewegung des Deckels die Deckelvorderkante über das Dachniveau angehoben wird und ohne Windabweiser dem Fahrtwind ausgesetzt wäre, kann die Erfindung jedoch auch auf innengeführte Schiebe- oder Schiebehebedächer angewendet werden, um am Beginn der Verschiebebewegung die Entstehung eines Luftspaltes zwischen der Deckelvorderkante und der Vorderkante der Dachöffnung dadurch zu verhindern, dass sich der Windabweiser zwischen der Deckelvorderkante und der Vorderkante der Dachöffnung entlang der Deckelvorderkante dichtend nach oben schiebt. Auf diese Weise wird eine Windabweiserfunktion in allen Bewegungslagen des Deckels gewährleistet.

Claims (15)

  1. Fahrzeugdach mit einer Dachhaut (10), in der eine Dachöffnung (12) vorgesehen ist, und mit mindestens einem Deckel (14), der zwischen einer die Dachöffnung verschließenden Stellung und einer wenigstens den vorderen Dachöffnungsbereich freigebenden Stellung verlagerbar ist, wobei die Vorderkante des Deckels in der die Dachöffnung verschließenden Stellung des Deckels auf im wesentlichen dem gleichen Niveau wie die benachbarte Dachhaut angeordnet ist, und wobei im Bereich der Vorderkante der Dachöffnung ein Windabweiser (18) vorgesehen ist, der beim Öffnen des Deckels nach oben ausgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel im Bereich seiner Vorderkante eine Dichtfläche (22) aufweist, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit einer an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche (28) zusammenwirkt.
  2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Vorderkante des Deckels (14) eine Dichtung (22) vorgesehen ist, die während dem Ausstellen des Windabweisers (18) beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit der an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche (28) zusammenwirkt.
  3. Fahrzeugdach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Vorderkante der Dachöffnung (12) eine dachfeste Anschlagsfläche (24) vorgesehen ist, gegen die sich die Dichtung (22) in der Schließstellung des Deckels (14) anlegt.
  4. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Windabweiser (18) vorgesehenen Gegenfläche (28) nach hinten geneigt ist.
  5. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (14) und der Windabweiser (18) so ausgebildet und angeordnet sind, dass die am Deckel vorgesehene Dichtfläche (22) während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung eine Gleitbewegung auf der Gegenfläche (28) des Windabweisers ausführt.
  6. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahnen der Deckelvorderkante und des Windabweisers (18) so aufeinander abgestimmt sind, dass eine Unterströmung der Deckelvorderkante bis zum vollständigen Ausstellen des Windabweisers vermieden wird.
  7. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Windabweiser (18) über seitliche Schwenkarme (36) an dachfeste Schwenkpunkte (38) angelenkt ist.
  8. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Windabweiser (18) ein die Vorderkante der Dachöffnung (12) und mindestens Teile der vorderen Seitenränder der Dachöffnung umgebendes Profilbauteil ist.
  9. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausstellen des Windabweisers (18) über den Deckel (14) gesteuert wird.
  10. Fahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federanordnung vorgesehen ist, die den Windabweiser (18) nach oben gegen die Dichtfläche (22) des Deckels (14) vorspannt.
  11. Fahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Deckel (14) mindestens eine Kulissenbahn zugeordnet ist, in die ein mit dem Windabweiser (18) in Verbindung stehendes Führungselement eingreift.
  12. Fahrzeugdach nach den Ansprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der Schwenkarme (36) ein Führungselement vorgesehen ist, und der Deckel seitlich jeweils eine Kulissenbahn aufweist, in welche die Führungselemente eingreifen.
  13. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Windabweiser (18) und der festen Dachhaut (10) ein flexibles Dichtungselement (34) vorgesehen ist.
  14. Fahrzeugdach nach den Ansprüchen 10 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Dichtungselement (34) so bemessen ist, dass es den maximalen Ausstellweg des Windabweisers (18) festlegt.
  15. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (14) beim Verfahren aus seiner die Dachöffnung (12) verschließenden Stellung über das Niveau der Dachhaut (10) angehoben wird.
DE10246753A 2002-10-07 2002-10-07 Fahrzeugdach Expired - Fee Related DE10246753B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10246753A DE10246753B4 (de) 2002-10-07 2002-10-07 Fahrzeugdach

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10246753A DE10246753B4 (de) 2002-10-07 2002-10-07 Fahrzeugdach

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10246753A1 true DE10246753A1 (de) 2004-04-15
DE10246753B4 DE10246753B4 (de) 2008-06-19

Family

ID=32010358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10246753A Expired - Fee Related DE10246753B4 (de) 2002-10-07 2002-10-07 Fahrzeugdach

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10246753B4 (de)

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004035169A1 (de) * 2004-07-20 2006-02-16 Wilhelm Karmann Gmbh Kraftfahrzeug mit einem verfahrbaren Dachelement
WO2006116970A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-09 Webasto Ag Vorrichtung zum dichten und dämpfen
WO2007076831A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Webasto Ag Windabweiser im kraftfahrzeugbereich
WO2007076800A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Webasto Ag Windabweiser im kraftfahrzeugbereich
WO2007076836A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Webasto Ag Windabweiser im kraftfahrzeugbereich
EP1880889A1 (de) 2006-07-20 2008-01-23 FIAT AUTO S.p.A. Windschutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit öffnungsfähigem Dach
DE102007010897A1 (de) * 2007-03-06 2008-09-18 Webasto Ag Windabweiser mit Abdichtung zum Rahmen
DE102006015982B4 (de) * 2006-04-05 2014-01-02 Webasto Ag Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugdachs und Fahrzeugdach aus Kunststoff
WO2015018502A1 (de) * 2013-08-03 2015-02-12 Daimler Ag Windabweiser für ein fahrzeug
DE102008058160B4 (de) 2008-11-20 2022-01-20 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug mit einem offenen Aufbau

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2505736A1 (de) * 1974-02-26 1975-09-11 Peugeot Lueftungsdachmechanismus mit luftablenkklappe
EP0385263A2 (de) * 1989-03-03 1990-09-05 Webasto AG Fahrzeugtechnik Windabweiser für Fahrzeugdächer mit verschiebbarem Deckel
DE19804102A1 (de) * 1998-02-03 1999-08-12 Daimler Benz Ag Dichtungsprofil
DE19958742A1 (de) * 1999-12-07 2001-06-21 Webasto Vehicle Sys Int Gmbh Vorrichtung zur Beeinflussung der Luftströmung
US6273501B1 (en) * 2000-02-15 2001-08-14 Meritor Light Vehicle Systems, Inc. Simplified wind deflector for vehicle roof closure
DE10136922A1 (de) * 2001-07-30 2003-02-20 Webasto Vehicle Sys Int Gmbh Windabweiser für ein Fahrzeugdach

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2505736A1 (de) * 1974-02-26 1975-09-11 Peugeot Lueftungsdachmechanismus mit luftablenkklappe
EP0385263A2 (de) * 1989-03-03 1990-09-05 Webasto AG Fahrzeugtechnik Windabweiser für Fahrzeugdächer mit verschiebbarem Deckel
DE19804102A1 (de) * 1998-02-03 1999-08-12 Daimler Benz Ag Dichtungsprofil
DE19958742A1 (de) * 1999-12-07 2001-06-21 Webasto Vehicle Sys Int Gmbh Vorrichtung zur Beeinflussung der Luftströmung
US6273501B1 (en) * 2000-02-15 2001-08-14 Meritor Light Vehicle Systems, Inc. Simplified wind deflector for vehicle roof closure
DE10136922A1 (de) * 2001-07-30 2003-02-20 Webasto Vehicle Sys Int Gmbh Windabweiser für ein Fahrzeugdach

Cited By (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004035169A1 (de) * 2004-07-20 2006-02-16 Wilhelm Karmann Gmbh Kraftfahrzeug mit einem verfahrbaren Dachelement
WO2006116970A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-09 Webasto Ag Vorrichtung zum dichten und dämpfen
US8091956B2 (en) 2005-04-29 2012-01-10 Webasto Ag Apparatus for sealing and damping
WO2007076800A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Webasto Ag Windabweiser im kraftfahrzeugbereich
WO2007076836A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Webasto Ag Windabweiser im kraftfahrzeugbereich
CN101351350B (zh) * 2005-12-30 2010-08-18 韦巴斯托股份公司 机动车范围内的导流板
US7837258B2 (en) 2005-12-30 2010-11-23 Webasto Ag Wind deflector in motor vehicles
WO2007076831A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Webasto Ag Windabweiser im kraftfahrzeugbereich
DE102006015982B4 (de) * 2006-04-05 2014-01-02 Webasto Ag Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugdachs und Fahrzeugdach aus Kunststoff
EP1880889A1 (de) 2006-07-20 2008-01-23 FIAT AUTO S.p.A. Windschutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit öffnungsfähigem Dach
DE102007010897A1 (de) * 2007-03-06 2008-09-18 Webasto Ag Windabweiser mit Abdichtung zum Rahmen
DE102008058160B4 (de) 2008-11-20 2022-01-20 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug mit einem offenen Aufbau
WO2015018502A1 (de) * 2013-08-03 2015-02-12 Daimler Ag Windabweiser für ein fahrzeug
US9630480B2 (en) 2013-08-03 2017-04-25 Daimler Ag Wind deflector for a vehicle

Also Published As

Publication number Publication date
DE10246753B4 (de) 2008-06-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0381066B1 (de) Fahrzeugdach mit einem mittels eines Deckels verschliessbaren Dachausschnitt
DE102005007031B4 (de) Fahrzeugdach mit einem oberhalb des Daches verschiebbaren Dachteil
DE3442615A1 (de) Schiebehebedach
DE3442631A1 (de) Schiebehebedach
DE3916906C1 (de)
DE3425271A1 (de) Fahrzeugdach
DE102005033431B4 (de) Vorrichtung zur Beeinflussung einer Luftströmung an einem öffnungsfähigen Fahrzeugdach
DE3324032A1 (de) Schiebedach fuer fahrzeuge
DE10246753A1 (de) Fahrzeugdach
EP0720927B1 (de) Fahrzeugdach mit einer zum Öffnen schwenkbaren Dachscheibe
DE10082186B4 (de) Schiebedachdeckel für eine Dachöffnung eines Fahrzeugdaches
DE10158174B4 (de) Schiebehebedach für Fahrzeuge
EP1493601A2 (de) Fahrzeugdach
DE10348545B4 (de) Verstellmechanik zum Verlagern eines Deckels eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches
DE10065947C2 (de) Öffnungsfähiges Fahrzeugdach
DE3129900A1 (de) Schiebehebedach fuer kraftfahrzeuge
DE10237543B4 (de) Fahrzeugdach
DE10023314C1 (de) Öffnungsfähiges Fahrzeugdach mit verriegelbarem Deckel
EP1193094A2 (de) Mechanik für einen Windabweiser eines öffnungsfähigen Fahrzeugdachs
DE19714492B4 (de) Betätigungsvorrichtung für einen Windabweiser an einem Fahrzeug-Schiebedach
DE4417049C1 (de) Windabweiser für Fahrzeugdächer mit beweglichem Dachteil
DE19713360C1 (de) Vorrichtung zum Ausstellen eines verschwenkbaren Fahrzeug-Dachelements
DE10137650A1 (de) Windabweiser für ein Fahrzeugdach
EP1403113B1 (de) Schiebedach für ein Kraftfahrzeug
DE10203848B4 (de) Schiebedach für Fahrzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
ON Later submitted papers
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: WEBASTO AG, 82131 GAUTING, DE

8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee