DE10246753A1 - Fahrzeugdach - Google Patents
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Abstract
Um bei einem Fahrzeugdach mit einer Dachhaut (10), in der eine Dachöffnung (12) vorgesehen ist, und mit mindestens einem Deckel (14), der zwischen einer die Dachöffnung verschließenden Stellung und einer wenigstens den vorderen Dachöffnungsbereich freigebenden Stellung verlagerbar ist, wobei die Vorderkante des Deckels in der die Dachöffnung verschließenden Stellung des Deckels auf im Wesentlichen dem gleichen Niveau wie die benachbarte Dachhaut angeordnet ist, und wobei im Bereich der Vorderkante der Dachöffnung ein Windabweiser (18) vorgesehen ist, der beim Öffnen des Deckels nach oben ausgestellt wird, eine Windabweiserfunktion in allen Bewegungslagen des Deckels zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, dass der Deckel im Bereich der Vorderkante eine Dichtfläche (22) aufweist, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit einer an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche (28) zusammenwirkt.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach mit einer Dachhaut, in der eine Dachöffnung vorgesehen ist, und mit mindestens einem Deckel, der zwischen einer die Dachöffnung verschließenden Stellung und einer wenigstens den vorderen Dachöffnungsbereich freigebenden Stellung verlagerbar ist, wobei die Vorderkante des Deckels in der die Dachöffnung verschließenden Stellung des Deckels auf im wesentlichen dem gleichen Niveau wie die benachbarte Dachhaut angeordnet ist, und wobei im Bereich der Vorderkante der Dachöffnung ein Windabweiser vorgesehen ist, der beim Öffnen des Deckels nach oben ausgestellt wird.
- Bei derartigen Fahrzeugdächern, wie sie beispielsweise aus
DE 199 58 742 A1 bekannt sind, stellt sich das Problem, dass die Funktion des Windabweisers erst dann gegeben ist, wenn der Deckel bereits ein Stück geöffnet ist. Dieses Problem kommt bei außen laufenden Sclhiebedächern, d.h. bei solchen, wo der Deckel aus der Schließstellung angehoben und dann oberhalb der festen Dachfläche nach hinten verfahren wird, noch stärker zum tragen, da die Deckelvorderkante beim Öffnen des Deckels anfangs frei im Fahrtwind steht, wodurch laute Windgeräusche entstehen können, die von den Fahrzeuginsassen als unangenehm empfunden werden. - Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fahrzeugdach der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher auch bereits beim Beginn der Öffnungsbewegung des Deckels eine Windabweiserfunktion realisiert wird.
- Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dass der Deckel im Bereich seiner Vorderkante eine Dichtfläche aufweist, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit einer an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche zusammenwirkt. Auf diese Weise wird die Entstehung eines Luftspaltes zwischen der Vorderkante des Deckels und dem Windabweiser während dem Ausstellen des Windabweisers vermieden. Ein Unterströmen der Deckelvorderkante, wie es insbesondere bei den bisher bekannten außengeführten Schiebedächern auftritt, wird auf diese Weise wirkungsvoll verhindert.
- Obschon die Erfindung sich insbesondere bei außengeführten Schiebedächern als vorteilhaft erweist und daher im folgenden in Verbindung mit einem außengeführten Schiebedach erläutert wird, versteht sich, dass sie in gleicher Weise auf innengeführte Schiebedächer anwendbar ist, um zu verhindern, dass am Beginn der Verschiebebewegung des Deckels zwischen der Deckelvorderkante und der Vorderkante der Dachöffnung ein Luftspalt entsteht, bevor der Windabweiser vollständig oder zumindest in eine Wirkstellung ausgestellt ist.
- Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Insbesondere kann entlang der Vorderkante des Deckels eine Dichtung vorgesehen sein, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit der an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche zusammenwirkt. Hierbei kann entlang der Vorderkante der Dachöffnung eine dachfeste Anschlagsfläche vorgesehen sein, gegen die sich die Dichtung in der Schließstellung des Deckels anlegt. In dieser Weise kann die Dichtung eine Doppelfunktion erfüllen, nämlich einerseits die erfindungsgemäße Abdichtung zwischen Deckel und Windabweiser während dem Ausstellen des Windabweisers und andererseits das Abdichten des Randspalts zwischen Deckel und Dachöffnung in der Schließstellung des Deckels.
- Vorzugsweise ist die mit der Dichtfläche des Deckels zusammenwirkende, an dem Windabweiser vorgesehene Gegenfläche nach hinten geneigt. Die vorliegend verwendeten Begriffe "vorne", "hinten", "längs" und "quer" beziehen sich jeweils auf das zugehörige Fahrzeug bzw. dessen Vorwärts-Fahrtrichtung.
- Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind der Deckel und der Windabweiser so ausgebildet und angeordnet, dass die am Deckel vorgesehene Dichtfläche während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung eine Gleitbewegung auf der Gegenfläche des Windabweisers ausführt. Auf diese Weise bleibt der dichtende Kontakt zwischen Deckel und Windabweiser auch dann erhalten, während der Windabweiser nach oben ausgestellt und der Deckel in Richtung seiner Öffnungsstellung verfahren wird. Die Dichtwirkung zwischen Dichtfläche und Gegenfläche beim anfänglichen Öffnen des Deckels könnte anstatt mit einer reinen Gleitbewegung zwischen Dichtfläche und Gegenfläche auch dadurch realisiert werden, dass eine insbesondere als Hohlprofil ausgebildete Dichtung vorgesehen wird, die eine Abrollbewegung bzw. eine kombinierte Gleit- und Abrollbewegung auf der Gegenfläche des Windabweisers ausführt.
- Vorzugsweise sind die Bewegungsbahnen der Deckelvorderkante und des Windabweisers so aufeinander abgestimmt, dass eine Unterströmung der Deckelvorderkante bis zum vollständigen Ausstellen des Windabweisers vermieden wird. Erfindungsgemäß kann dies dadurch realisiert werden, dass die Bewegungsbahnen der Deckelvorderkante und des Windabweisers so aufeinander abgestimmt sind, dass beim Anheben der Deckelvorderkante der Windabweiser der Deckelvorderkante vorauseilt, d.h. der Windabweiser schneller angehoben wird als die Deckelvorderkante.
- Wie bei bekannten Fahrzeugdächern, kann der Windabweiser über seitliche Schwenkarme an dachfeste Schwenkpunkte angelenkt sein, die in einem Dachrahmen angeordnet sind, in welchem ferner eine Führungsmechanik zum Verlagern des Deckels vorgesehen sind.
- Um die Mechanik zum Verlagern des Deckels und des Windabweisers möglichst einfach zu gestalten, wird das Ausstellen des Windabweisers vorzugsweise über den Deckel gesteuert. Hierfür kann eine Federanordnung vorgesehen sein, die den Windabweiser nach oben gegen die Dichtfläche des Deckels vorspannt. Wird bei einem solchen Fahrzeugdach der Deckel zum Freigeben der Dachöffnung verlagert, so wird der Windabweiser selbsttätig durch die Federanordnung ausgestellt. Wird andererseits der Deckel geschlossen, so wird der Windabweiser gegen die Federkraft der Federanordnung nach unten in eine Ablagestellung gedrückt.
- Das Ansteuern des Windabweisers über den Deckel kann jedoch auch dadurch erfolgen, dass dem Deckel mindestens eine Kulissenbahn zugeordnet ist, in die ein mit dem Windabweiser in Verbindung stehendes Führungselement eingreift. Handelt es sich beispielsweise um einen Windabweiser, der über seitliche Schwenkarme an dachfeste Schwenkpunkte angelenkt ist, so können Führungselemente an jedem der Schwenkarme vorgesehen sein, die in Kulissenbahnen eingreifen, die zu beiden Seiten des Deckels vorgesehen sind.
- Um ein Unterströmen des Windabweisers von Fahrtwind zu vermeiden, kann zwischen dem Windabweiser und der festen Dachhaut ein flexibles Dichtungselement, beispielsweise eine Gummidichtung, vorgesehen sein. Insbesondere wenn der Windabweiser ein durch Federkraft nach oben vorgespannter schwenkbarer Windabweiser ist, kann hierbei das flexible Dichtungselement so bemessen sein, dass es den maximalen Ausstellweg des Windabweisers festlegt.
- Wie eingangs bereits geschildert wurde, ist die vorliegende Erfindung von besonderem Vorteil, wenn sie bei einem Fahrzeugdach eingesetzt wird, bei welchem der Deckel beim Verfahren aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung über das Niveau der Dachhaut angehoben wird, wie es bei außengeführten Schiebedächern der Fall ist.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
-
1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Fahrzeugdaches, und -
2 bis6 Querschnittsdarstellungen des Fahrzeugdaches aus1 im Bereich der Vorderkante des Deckels während dem Öffnen des Deckels zum Freigeben der Dachöffnung. -
1 zeigt ein Fahrzeug, bei welchem in einer festen Dachhaut10 eine Dachöffnung12 vorgesehen ist, die mittels eines beweglichen Deckels14 wahlweise verschlossen oder zumindest teilweise freigegeben werden kann. Es versteht sich, dass das hier vorgeschlagene Konzept in gleicher Weise auf Mehrdeckel-Dächer anwendbar ist, oder aber auch auf Dächer, bei welchen die Dachöffnung mittels eines Verdeckes geschlossen werden, das mit seiner Vorderkante an einem Führungsspriegel befestigt ist. - In
1 ist ferner ein Windabweiser18 , zum Teil in Aufsicht, zum Teil im Schnitt, angedeutet, der über seitliche Schwenkarme36 an dachfeste Schwenkpunkte38 angelenkt ist, Beim Freigeben der Dachöffnung12 wird der Windabweiser18 , wie eingangs erwähnt über eine nicht gezeigte Federanordnung oder eine mit dem Deckel zusammenwirkende Kulissenführung nach oben ausgestellt. In der Schließstellung des Deckels14 wird der Windabweiser18 in einen Dachrahmen20 abgelegt. - In
1 ist ferner bei 16 eine dachfeste Führungsschiene angedeutet, die in dem Dachrahmen20 angeordnet oder einstöckig ntit diesem ausgebildet ist, und die dem verfahrbaren Führen des Deckels14 dient. - Bezugnehmend auf die
2 bis6 wird nachfolgend das Öffnen des Daches ausgehend von der Schließstellung des Deckels14 (2 ) bis hin zu einer teilgeöffneten Stellung (6 ) erläutert, in welcher der Windabweiser18 gänzlich ausgestellt ist. - Insbesondere zeigt
2 einen Schnitt durch die Vorderkante des Deckels14 in der Schließstellung des Daches. In der Scliließstellung liegt der Deckel14 , an dessen Vorderkante eine Dichtung22 angebracht ist, bei welcher es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um eine Gummiprofildichtung handelt, gegen eine dachfeste Dichtfläche24 dichtend an. Bei der Dichtfläche24 kann es sich insbesondere um einen im wesentlichen senkrechten Abschnitt des Dachrahmens oder um ein eigens hierfür vorgesehenes Bauteil, beispielsweise ein an ein Glasfestelement anschließendes Profilbauteil, handeln. Wie in2 gezeigt ist, kann ferner in dem Dachrahmen20 eine zusätzliche Dichtung26 vorgesehen sein, auf welcher der Deckel14 in seiner Schließstellung aufliegt. In der Schließstellung des Deckels14 nimmt der Dachrahmen20 ferner den Windabweiser18 auf, der um seine Schwenkpunkte38 (siehe1 ) vollständig nach unten verschwenkt ist. - Handelt es sich bei dem Fahrzeugdach um ein außengeführtes Schiebedach, wie es in
1 gezeigt ist, so wird zum Öffnen des Daches zuerst die Hinterkante des Deckels14 über die feste Dachhaut10 angehoben. Sodann wird auch die Vorderkante des Deckels14 angehoben und dann der gesamte Deckel14 entlang der Führungen16 (1 ) nach hinten verfahren. In den3 bis6 ist die Vorderkante des Deckels14 während der Ausstellbewegungen und am Beginn der Verschiebebewegung dargestellt. Während der kombinierten Schwenk- und Verschiebebewegung des Deckels14 führt der Windabweiser18 eine Schwenkbewegung um die Schwenkpunkte38 nach oben aus, bei welcher die Vorderkante des Windabweisers18 , d.h. die Windleitfläche30 des Windabweisers18 , entlang der in den2 bis6 angedeuteten Kreisbogenlinie A verschwenkt wird. Während der Ausstell- und Verschiebebewegung des Deckels14 liegt die Dichtung22 auf einer Gegenfläche28 des Windabweisers18 dichtend auf, wobei die Dichtung22 beim Öffnen des Deckels14 eine Gleitbewegung nach hinten und unten auf der schräg nach unten geneigten Gegenfläche28 des Windabweisers18 ausführt. Wie aus den Figuren ohne weiteres zu erkennen ist, übernimmt der Windabweiser18 eine Windabweiserfunktion, sobald dessen Oberkante32 über die feste Dachhaut10 hinausragt. - Die Ansteuerung des Windabweisers erfolgt hierbei wie eingangs erwähnt vorzugsweise dadurch, dass der Windabweiser
18 federnd nach oben vorgespannt ist, wodurch er mit seiner Gegenfläche28 gegen die Dichtung22 angepresst wird. Wird die Vorderkante des Deckels14 nach oben und/oder nach hinten verlagert, so geht die Gegenfläche28 des Windabweisers18 automatisch mit und der Windabweiser18 wird nach oben ausgestellt. Erst wenn der Windabweiser, wie in6 gezeigt, vollständig nach oben ausgestellt ist, löst sich bei einer weiteren Verlagerung des Deckels14 nach hinten die Dichtung22 von der Gegenfläche28 . Zu diesem Zeitpunkt wird der das Fahrzeugdach überstreichende Luftstrom jedoch bereits von der Windleitfläche30 nach oben abgelenkt, so dass ein übermäßiges Einströmen von Luft in den Spalt zwischen Deckel und Windabweiser und damit die Erzeugung störender Windgeräusche vermieden werden. - Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ferner zwischen dem Windabweiser
18 und der festen Dachfläche10 ein flexibles Dichtungselement34 vorgesehen, das einerseits das Einströmen von Luft zwischen Windabweiser und fester Dachhaut verhindert und das andererseits als Anschlag zur Begrenzung der Ausstellbewegung des Windabweisers18 dient, wie dies in6 gezeigt ist. - Mit dem vorliegend erläuterten Konzept wird eine Windabweiseranordnung geschaffen, die einfach und kostengünstig zu fertigen und zu montieren ist, und mit der die Entstehung unerwünschter Windgeräusche am Beginn der Öffnungsbewegung des Deckels wirkungsvoll vermieden oder zumindest deutlich reduziert wird. Während sich das hier vorgeschlagene Konzept besonders für außengeführte Schiebedächer eignet, bei welchen am Beginn der Öffnungsbewegung des Deckels die Deckelvorderkante über das Dachniveau angehoben wird und ohne Windabweiser dem Fahrtwind ausgesetzt wäre, kann die Erfindung jedoch auch auf innengeführte Schiebe- oder Schiebehebedächer angewendet werden, um am Beginn der Verschiebebewegung die Entstehung eines Luftspaltes zwischen der Deckelvorderkante und der Vorderkante der Dachöffnung dadurch zu verhindern, dass sich der Windabweiser zwischen der Deckelvorderkante und der Vorderkante der Dachöffnung entlang der Deckelvorderkante dichtend nach oben schiebt. Auf diese Weise wird eine Windabweiserfunktion in allen Bewegungslagen des Deckels gewährleistet.
Claims (15)
- Fahrzeugdach mit einer Dachhaut (
10 ), in der eine Dachöffnung (12 ) vorgesehen ist, und mit mindestens einem Deckel (14 ), der zwischen einer die Dachöffnung verschließenden Stellung und einer wenigstens den vorderen Dachöffnungsbereich freigebenden Stellung verlagerbar ist, wobei die Vorderkante des Deckels in der die Dachöffnung verschließenden Stellung des Deckels auf im wesentlichen dem gleichen Niveau wie die benachbarte Dachhaut angeordnet ist, und wobei im Bereich der Vorderkante der Dachöffnung ein Windabweiser (18 ) vorgesehen ist, der beim Öffnen des Deckels nach oben ausgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel im Bereich seiner Vorderkante eine Dichtfläche (22 ) aufweist, die während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit einer an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche (28 ) zusammenwirkt. - Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Vorderkante des Deckels (
14 ) eine Dichtung (22 ) vorgesehen ist, die während dem Ausstellen des Windabweisers (18 ) beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung mit der an dem Windabweiser vorgesehenen Gegenfläche (28 ) zusammenwirkt. - Fahrzeugdach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Vorderkante der Dachöffnung (
12 ) eine dachfeste Anschlagsfläche (24 ) vorgesehen ist, gegen die sich die Dichtung (22 ) in der Schließstellung des Deckels (14 ) anlegt. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Windabweiser (
18 ) vorgesehenen Gegenfläche (28 ) nach hinten geneigt ist. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (
14 ) und der Windabweiser (18 ) so ausgebildet und angeordnet sind, dass die am Deckel vorgesehene Dichtfläche (22 ) während dem Ausstellen des Windabweisers beim Verfahren des Deckels aus seiner die Dachöffnung verschließenden Stellung eine Gleitbewegung auf der Gegenfläche (28 ) des Windabweisers ausführt. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahnen der Deckelvorderkante und des Windabweisers (
18 ) so aufeinander abgestimmt sind, dass eine Unterströmung der Deckelvorderkante bis zum vollständigen Ausstellen des Windabweisers vermieden wird. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Windabweiser (
18 ) über seitliche Schwenkarme (36 ) an dachfeste Schwenkpunkte (38 ) angelenkt ist. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Windabweiser (
18 ) ein die Vorderkante der Dachöffnung (12 ) und mindestens Teile der vorderen Seitenränder der Dachöffnung umgebendes Profilbauteil ist. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausstellen des Windabweisers (
18 ) über den Deckel (14 ) gesteuert wird. - Fahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federanordnung vorgesehen ist, die den Windabweiser (
18 ) nach oben gegen die Dichtfläche (22 ) des Deckels (14 ) vorspannt. - Fahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Deckel (
14 ) mindestens eine Kulissenbahn zugeordnet ist, in die ein mit dem Windabweiser (18 ) in Verbindung stehendes Führungselement eingreift. - Fahrzeugdach nach den Ansprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der Schwenkarme (
36 ) ein Führungselement vorgesehen ist, und der Deckel seitlich jeweils eine Kulissenbahn aufweist, in welche die Führungselemente eingreifen. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Windabweiser (
18 ) und der festen Dachhaut (10 ) ein flexibles Dichtungselement (34 ) vorgesehen ist. - Fahrzeugdach nach den Ansprüchen 10 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Dichtungselement (
34 ) so bemessen ist, dass es den maximalen Ausstellweg des Windabweisers (18 ) festlegt. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (
14 ) beim Verfahren aus seiner die Dachöffnung (12 ) verschließenden Stellung über das Niveau der Dachhaut (10 ) angehoben wird.
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Owner name: WEBASTO AG, 82131 GAUTING, DE |
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