DE10246681A1 - Verfahren zum Steuern einer Laserleistung und optischer Plattenspieler - Google Patents
Verfahren zum Steuern einer Laserleistung und optischer PlattenspielerInfo
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Abstract
Das Verfahren zum Steuern der Laserleistung eines optischen Plattenspielers (30), bei dem die Lineargeschwindigkeit zum Schreiben von Daten zu einem äußeren Rand einer optischen Platte (10) hin in Stufen erhöht wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Laserleistung zum Schreiben von Daten verändert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird. Mit diesem Verfahren wird die Laserleistung zum Schreiben von Daten verändert, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, so dass die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten verbessert werden kann.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Steuern einer Laserleistung zum Schreiben von Daten auf eine optische Platte, z. B. CD-R (Compact Disc Recordable = beschreibbare CD), CD-RW (Compact Disc Rewriteable = wiederbeschreibbare CD), und auf eine Aufzeichnungs- bzw. Abspielvorrichtung für optische Platten (im folgenden als "optischer Plattenspieler" bezeichnet), die dieses Verfahren anwendet.
- Viele Arten optischer Plattenspieler, z. B. CD-R-Player, CD-RW- Player, sind zum Schreiben von Daten auf einer optische Platten verwendet worden.
- In einigen optischen Plattenspielern wird die Lineargeschwindigkeit zum Schreiben von Daten auf einer vorgesehenen Geschwindigkeit gehalten, so dass Daten mit einer festen Lochdichte auf eine optische Platte geschrieben werden. Diese Steuerart wird. CLV (constant linear velocity = konstante Lineargeschwindigkeit) genannt. In der CLV-Betriebsart werden Daten auf einem inneren Abschnitt der optischen Platte mit einer hohen Drehzahl der optischen Platte geschrieben und Daten in einem äußeren Abschnitt der optischen Platte mit einer geringen Drehzahl.
- Heutzutage ist Schreiben mit hoher Geschwindigkeit erforderlich. Um die Schreibgeschwindigkeit in der CLV-Betriebsart zu erhöhen, wird lediglich die Drehzahl der optischen Platte erhöht, so dass die Drehzahl zu groß ist, um Daten in dem inneren Abschnitt der optischen Platte zu schreiben. Daten können nämlich nicht sicher in dem inneren Abschnitt der optischen Platte geschrieben werden.
- Dieses Problem der CLV-Betriebsart wurde durch eine Zonen-CLV- Betriebsart gelöst, bei der Daten auf den inneren Abschnitt der optischen Platte geschrieben werden können, ohne dass die Drehzahl der optischen Platte überbeschleunigt wird, und die gesamte Schreibzeit kann verkürzt werden.
- In der Zonen-CLV-Betriebsart werden Daten in dem inneren Teil der optischen Platte mit einer festen geringen Lineargeschwindigkeit geschrieben, so dass die Drehzahl zum Schreiben von Daten in denn inneren Abschnitt gleich groß ist wie bei der CLV- Betriebsart. Die Drehzahl der optischen Platte wird in Stufen beschleunigt, wenn der Datenschreibabschnitt in Richtung zu einem äußeren Rand der optischen Platte wandert.
- Mit Bezug auf Fig. 10 wird das Zonen-CLV erklärt.
- In dem in Fig. 10 dargestellten Beispiel werden Daten in einem inneren Abschnitt einer optischen Platte 10 mit 16X-Lineargeschwindigkeit geschrieben. Nach Ablauf einer vorhergesehenen Geschwindigkeit werden Daten in einem mittleren Abschnitt mit 20X-Lineargeschwindigkeit geschrieben. Nach dem Ablauf einer weiteren vorgesehenen Zeitspanne werden Daten in einem äußeren Abschnitt mit 24X-Lineargeschwindigkeit geschrieben.
- Wie oben beschrieben, ist die Drehzahl zum Schreiben von Daten in dem inneren Abschnitt gleich einer passenden Geschwindigkeit der CLV-Betriebsart, so dass die gesamte Schreibzeit ohne Schreibfehler in dem inneren Abschnitt verkürzt werden kann.
- Bei dem herkömmlichen optischen Plattenspieler wird in einem Leistungskalibrierbereich 9 (PCA = Power Calibration Area, s. Fig. 10), die in einem innersten Abschnitt einer Aufzeichnungsfläche der optischen Platte angeordnet ist, ein Test zur optimalen Leistungssteuerung durchgeführt, wenn Daten auf die optische Platte geschrieben werden, um die Laserleistung abzugleichen zum Schreiben der Daten mit optimaler Leistung.
- Im folgenden wird ein Verfahren zum Einstellen der Laserleistung für die optische Platte erklärt.
- Zunächst liest der optische Plattenspieler eine absolute Zeit im Pregroove (ATIP) von der optischen Platte. Ein Hersteller der optischen Platte hat im Voraus Daten der optischen Platte, z. B. einen Typ der Platte, in den ATIP geschrieben.
- Der optische Plattenspieler liest die Daten der Platte, z. B. den Namen des Herstellers und einen Typ der optischen Platte, von dem ATIP und entnimmt dann auf der Grundlage der Daten die empfohlene Laserleistung für die Platte aus einer Datentabelle. Die Datentabelle ist im voraus in dem optischen Plattenspieler gespeichert worden.
- Der optische Plattenspieler führt den OPC-Test durch Erhöhen und Erniedrigen der Laserleistung in Bezug auf die empfohlene Laserleistung durch. Die geschriebenen Testdaten werden gelesen, um die Auf/Ab-Symmetrie der Signalverläufe der Lichtintensität der reflektierten Laserstrahlen zu überprüfen. Die Laserleistung, deren Auf/Ab-Symmetrie unter allen die Beste ist, wird ausgewählt und als optimale Laserleistung für die Platte eingestellt.
- Der optische Plattenspieler schreibt Daten mit der optimalen Laserleistung, die durch den OPC-Test in der innersten PCA 9 ermittelt wurde.
- In dem optischen Plattenspieler, der die Zonen-CLV-Betriebsart verwendet, wird die Lineargeschwindigkeit zum Schreiben von Daten in dem äußeren Abschnitt jedoch erhöht, so dass auch wenn die Laserleistung durch den OPC-Test in der in dem innersten Abschnitt der optischen Platte 10 angeordneten PCA 9 ermittelt wird, die ermittelte Leistung in ihrem äußeren Abschnitt nicht optimal ist.
- Bei dem in Fig. 10 dargestellten Beispiel wird die Laserleistung durch den OPC-Test mit 16X-Lineargeschwindigkeit ermittelt. In dem mittleren Abschnitt werden Daten jedoch mit 20X- Lineargeschwindigkeit geschrieben und in dem äußeren Abschnitt mit 24X-Lineargeschwindigkeit. Die optimalen Laserleistungen für 20X- und 24X-Lineargeschwindigkeit sind größer als die für 16X-Lineargeschwindigkeit.
- Auch wenn die Laserleistung von der optimalen Laserleistung abweicht, können Daten mit der abweichenden Leistung geschrieben werden. Die tatsächliche Laserleistung ist jedoch nicht optimal, so dass die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten gering sind. In manchen Fällen können die geschriebenen Daten nicht gelesen werden.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Steuern der Laserleistung zum Schreiben von Daten auf eine optische Platte bereitzustellen, das in der Lage ist, die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten zu verbessern.
- Weiterhin soll ein optischer Plattenspieler bereitgestellt werden, der dieses Verfahren verwendet.
- Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 bzw. 3 und einen optischen Plattenspieler gemäß Anspruch 4 bzw. 10. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Die Erfinder fanden heraus, dass die Qualität und Zuverlässigkeit geschriebener Daten dadurch verbessert werden kann, dass die Laserleistung verändert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird. Weiterhin konnten sie die Laserleistung richtig einstellen, in dem ein vorherbestimmter Korrekturwert zu der Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
- Zum Lösen der Aufgabe ist das Verfahren zum Steuern eines optischen Plattenspielers, bei dem die Lineargeschwindigkeit zum Schreiben von Daten zu einem äußeren Rand einer optischen Platte hin in Stufen vergrößert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Laserleistung zum Schreiben von Daten verändert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird. Mit diesem Verfahren wird die Laserleistung zum Schreiben von Daten verändert, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, und so kann die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten verbessert werden.
- Bei dem Verfahren kann ein Korrekturwert der Laserleistung, der im voraus bestimmt worden ist, zu der Laserleistung addiert werden, wenn die Lineargeschwindigkeit stufenweise verändert wird. Mit dieser Anordnung können Daten mit einer Laserleistung geschrieben werden, die nahe an der optimalen Laserleistung liegt, so dass die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten weiter verbessert wird. Außerdem ist kein weiterer OPC-Test in einer PCA der optischen Platte erforderlich.
- Die Laserleistung kann in einem Abschnitt, in dem die Lineargeschwindigkeit für die Zonen-CLV-Betriebsart erhöht wird, durch folgende Schritte geändert werden: Rückkehr eines optischen Aufnehmers zu der PCA und Durchführen des OPC-Tests mit der geänderten Lineargeschwindigkeit zum Einstellen der optimalen Laserleistung. Wenn der OPC-Test jedes Mal ausgeführt wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, müssen die Daten in der PCA jedoch mit hoher Geschwindigkeit geschrieben werden, z. B. mit 20X- oder 24X-Lineargeschwindigkeit. Beim Ausführen des OPC-Tests bei einer solchen hohen Geschwindigkeit treten Vibration und Rauschen der optischen Platte auf, und die optische Platte kann beschädigt werden. Bei dem vorliegenden Verfahren wird die Laserleistung erhöht, in dem der Korrekturwert zu der Laserleistung addiert wird. Somit ist kein weiterer OPC- Test erforderlich, und eine Beschädigung der optischen Platte kann verhindert werden.
- Ein Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur in der Umgebung einer Laserdiode, die einen Laserstrahl aussendet, erfasst wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, und dass ein der erfassten Temperatur entsprechender Korrekturwert der Laserleistung zu der Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
- Auch wenn die der Laserdiode zugeführte elektrische Spannung festgehalten wird, ändert sich die Ausgangsleistung des Lasers entsprechend der Temperatur. Auch die Wellenlänge des von der Laserdiode ausgesendeten Laserstrahls ändert sich entsprechend der Temperatur. Die Veränderung der Wellenlänge beträgt 1-3 Å/°C und beeinflusst somit die Schreibfunktion des optischen Plattenspielers nicht sehr. Aber die Effizienz des Schreibens von Daten auf der optischen Platte wird verändert, so dass die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten geringer werden. Durch Anwenden des vorliegenden Verfahrens wird der der erfassten Temperatur in der Umgebung der Laserdiode entsprechende Korrekturwert der Laserleistung zu der Laserleistung addiert, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, so dass das Verfahren der durch die Veränderung der Temperatur bewirkten Veränderung der Wellenlänge folgen kann. Trotz der Zonen-CLV-Betriebsart mit hoher Geschwindigkeit können die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten verbessert werden.
- Bei dem Verfahren kann der Korrekturwert berechnet werden, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, in dem ein Standardkorrekturwert, der im voraus ohne Berücksichtigung der Temperatur auf der Grundlage eines Typs der optischen Platte festgelegt worden ist, mit einem Temperaturkoeffizienten, der im voraus festgelegt worden ist, multipliziert wird. Mit diesem Verfahren kann die Laserleistung sicher im Hinblick auf die Veränderung der Temperatur eingestellt werden.
- Der optische Plattenspieler hat den folgenden Aufbau:
- Der optische Plattenspieler, bei dem die Lineargeschwindigkeit zum Schreiben von Daten zu einem äußeren Rand einer optischen Platte hin in Stufen vergrößert wird, beinhaltet eine Laserdiode zum Aussenden eines Laserstrahls und ein Lasersteuermittel zum Ändern einer Laserleistung der Laserdiode zum Schreiben von Daten, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
- In dem optischen Plattenspieler wird die Laserleistung zum Schreiben von Daten geändert, wenn die Lineargeschwindigkeit geändert wird. So können die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten verbessert werden.
- In dem optischen Plattenspieler kann ein Korrekturwert der Leistung, der im voraus bestimmt worden ist, zu der Laserleistung addiert werden, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird. Mit diesem Aufbau können Daten mit der optimalen Laserleistung geschrieben werden, ohne dass ein weiterer OPC-Test ausgeführt wird. Daher können Daten in einer kurzen Zeit geschrieben werden, Beschädigung der optischen Platte kann verhindert werden, und die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten können verbessert werden.
- Der optische Plattenspieler kann weiterhin Speichermittel zum Speichern einer Mehrzahl von Korrekturwerten der Laserleistung im Voraus aufweisen; das Lasersteuermittel kann einen Typ der optischen Platte erfassen, wenn die optische Platte in den optischen Plattenspieler eingelegt wird; und das Lasersteuermittel kann den geeigneten Korrekturwert auf der Grundlage des Typs der optischen Platte aus dem Speichermittel auslesen und den geeigneten Korrekturwert zu der Laserleistung addieren, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird. Mit diesem Aufbau kann die optimale Laserleistung auf der Grundlage des Typs der optischen Platte erfasst werden. So können die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten weiter verbessert werden. In dem optischen Plattenspieler kann eine Mehrzahl von den Typen von optischen Platten und der Temperatur zum Schreiben von Daten entsprechenden Korrekturwerten in dem Speichermittel als Datentabelle gespeichert sein. Auch wenn die der Laserdiode zugeführte elektrische Spannung festgehalten wird, verändert sich die Ausgangsleistung des Lasers entsprechend der Temperatur. Mit diesem Aufbau werden die Korrekturwert auf der Grundlage des Typs der optischen Platte und der Temperatur festgelegt. So kann die optische Laserleistung der Veränderung der Temperatur folgen. Dadurch können die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten verbessert werden.
- In dem optischen Plattenspieler kann das Lasersteuermittel die Temperatur auf der Grundlage eines Signalverlauf der Lichtintensität eines von der optischen Platten reflektierten Strahls erfassen und der dem erfassten Typ der optischen Platte und der erfassten Temperatur entsprechende Korrekturwert kann zu der Laserleistung addiert werden, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird. Mit diesem Aufbau kann die Temperatur richtig erfasst werden, und die Laserleistung kann auf der Grundlage der erfassten Temperatur richtig eingestellt werden.
- Ein optischer Plattenspieler beinhaltet eine Laserdiode zum Aussenden eines Lichtstrahls, einen Sensor zum Messen der Temperatur in der Umgebung der Laserdiode und ein Lasersteuermittel zum Ändern einer Laserleistung der Laserdiode zum Schreiben von Daten durch Addieren eines der gemessenen Temperatur entsprechenden Korrekturwerts der Laserleistung zu der Laserleistung, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
- In diesem optischen Plattenspieler kann die Temperatur in der Umgebung der Laserdiode durch den Sensor in Echtzeit gemessen werden. Da der der gemessenen Temperatur entsprechende Korrekturwert der Laserleistung zu der Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, entspricht die korrigierte Laserleistung der geänderten Lineargeschwindigkeit. Trotz der Zonen-CLV-Betriebsart mit hoher Geschwindigkeit können die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten verbessert werden.
- Der optische Plattenspieler kann weiterhin beinhalten: ein erstes Speichermittel zum Speichern von Standardkorrekturwerten, die im voraus ohne Berücksichtigung der Temperatur auf der Grundlage eines Typs der optischen Platte festgelegt worden sind; ein zweites Speichermittel zum Speichern von Temperaturkoeffizienten, die im voraus festgelegt worden sind, zum Korrigieren der Standardkorrekturwerte entsprechend der gemessenen Temperatur; und ein Mittel zum Berechnen des Korrekturwerts durch Multiplikation des Standardkorrekturwerts, der aus dem ersten Speichermittel ausgelesen worden ist, mit dem Temperaturkoeffizienten, der aus dem zweiten Speichermittel ausgelesen worden ist.
- Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen. Von den Figuren zeigen:
- Fig. 1 ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen Laserleistung und Schreibzeit in dem optischen Plattenspieler nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 2 ein Blockdiagramm eines optischen Plattenspielers nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3 ein Flussdiagramm, das den Betrieb des optischen Plattenspielers nach der ersten Ausführungsform darstellt;
- Fig. 4 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der Auf/Ab-Symmetrie und der Änderung der Laserleistung zeigt;
- Fig. 5 ein Blockdiagramm eines optischen Plattenspielers nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6 ein Flussdiagramm, das den Betrieb des optischen Plattenspielers nach der zweiten Ausführungsform darstellt;
- Fig. 7 ein Blockdiagramm eines optischen Plattenspielers nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 8 ein Flussdiagramm, das den Betrieb des optischen Plattenspielers nach der dritten Ausführungsform darstellt;
- Fig. 9 ein Flussdiagramm, das den Betrieb der Berechnung von Korrekturwerten darstellt;
- Fig. 10 eine erläuternde Ansicht einer optischen Platte, auf der in der CLV-Betriebsart Daten geschrieben werden.
- Im folgenden werden mit Bezug auf die Figuren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben.
- Mit Bezug auf Fig. 1 bis 3 wird eine erste Ausführungsform erklärt.
- Zunächst wird mit Bezug auf Fig. 1 der Betrieb eines optischen Plattenspielers nach einer ersten Ausführungsform erklärt.
- In Fig. 1 zeigt eine horizontale Achse die Zeit für das Schreiben von Daten und eine vertikale Achse die Laserleistung zum Schreiben von Daten.
- Wie oben bei der Beschreibung des technischen Hintergrunds der Erfindung dargestellt, wird in der Zonen-CLV-Betriebsart die Lineargeschwindigkeit zum Schreiben von Daten auf einer optischen Platte stufenweise erhöht.
- In der vorliegenden Ausführungsform werden Daten zunächst mit 16X-Lineargeschwindigkeit geschrieben. Die Laserleistung ist P1. Der Wert P1 wird durch den OPC-Test ermittelt, der vor dem Schreiben von Daten ausgeführt worden ist.
- Nach Ablauf einer vorgesehenen Zeitspanne t1 vom Start aus wird die Lineargeschwindigkeit auf 20X-Lineargeschwindigkeit geändert. Zu diesem Zeitpunkt wird die Laserleistung entsprechend der 20X-Lineargeschwindigkeit auf P2 geändert. Die Laserleistung P2 ist die Summe aus der Laserleistung P1 und einem Korrekturwert A1.
- Nach dem Ablauf einer vorgesehenen Zeitspanne t2 vom Start aus wird Lineargeschwindigkeit auf 24X-Lineargeschwindigkeit geändert. Zu diesem Zeitpunkt wird die Laserleistung entsprechend der 24X-Lineargeschwindigkeit auf P3 geändert. Die Laserleistung P3 ist die Summe aus der Laserleistung P1 und einem Korrekturwert A2.
- Wie oben beschrieben wird die Lineargeschwindigkeit zum Schreiben von Daten in Stufen erhöht, und auch die Laserleistung wird in Stufen erhöht, so dass die Daten mit der optimalen Laserleistung geschrieben werden.
- Als nächstes wird mit Bezug auf Fig. 2 der Aufbau des optischen Plattenspielers erklärt. Der optische Plattenspieler 30 ist in der Lage, Daten auf eine optische Platte 10 zu schreiben, z. B. CD-R, CD-RW.
- Der optische Plattenspieler 30 beinhaltet: eine Laserdiode 12, die einen Laserstrahl zu einer optischen Platte abstrahlt und eine Lasertreiberschaltung 14, die der Laserdiode 12 elektrischen Strom zuführt. Die Laserdiode 12 und die Lasertreiberschaltung 14 sind in einem optischen Aufnehmer 11 aufgebaut und werden gemeinsam mit dem optischen Aufnehmer 11 von einem inneren Abschnitt zu einem äußeren Abschnitt der optischen Platte 10 bewegt, um Daten auf die optische Platte 10 zu schreiben.
- Die Laserdiode 12 ist mit dem Lasertreiber 14 verbunden, so dass die Laserleistung der Laserdiode 12 gesteuert wird.
- Eine APC-Schaltung 16 (Auto Power Control = automatische Leistungsregelung), die in der Lage ist, die der Lasertreiberschaltung 14 eingegebene elektrische Spannung einzustellen, wird mit der Lasertreiberschaltung 14 verbunden. Die APC- Schaltung 16 stellt die der Lasertreiberschaltung 14 eingegebene elektrische Spannung so ein, dass die vorgesehene Laserleistung bei behalten wird. Die Laserleistung der Laserdiode 12 wird dadurch gesteuert, dass die Stromstärke des durch die Laserdiode 12 fließenden elektrischen Stroms eingestellt wird. Die Stromstärke wird durch die Lasertreiberschaltung 14 eingestellt.
- Ein von der optischen Platte 10 reflektierter Strahl wird von einem (nicht dargestellten) Photosensor empfangen, der in dem optischen Aufnehmer 11 eingebaut ist. Der Photosensor gibt Signale aus, die den in dem reflektierten Strahl enthaltenen Signalen entsprechen. Die Ausgangssignale des Photosensors werden an den HF-Verstärker 18 übertragen und in ihm verstärkt.
- Die von dem HF-Verstärker 18 verstärkten Signale werden an einen Servoprozessor 20 übertragen. Der Servoprozessor 20 führt auf der Grundlage der Signale eine Servosteuerung der Umdrehung eines Spindelmotors 22, eine Fokussierung und eine Spursteuerung des optischen Aufnehmers 11 durch.
- Die von dem HF-Verstärker 18 verstärkten Signale werden an eine CPU 24 übertragen. Die CPU 24 überwacht immer den Pegel der Signale und steuert die APC-Schaltung 16. Betrieb und Funktion der CPU 24 werden auf der Grundlage von Steuerprogrammen gesteuert. Die Steuerprogramme sind vorher in einer (nicht dargestellten) Speichereinheit als Firmware gespeichert worden.
- Ein Speichermittel 26, z. B. ein ROM, ist mit der CPU 24 verbunden. Das Speichermittel 26 beinhaltet eine Datentabelle X1. In der Datentabelle X1 sind Typen optischer Platten, empfohlene Laserleistungen und Laserleistungskorrekturwerte, die den Typen von optischen Platten entsprechen, als Tabellendaten gespeichert.
- Die CPU 24 liest die Tabellendaten aus der Datentabelle X1, legt die Laserleistung für den OPC-Test fest und ändert die Laserleistung auf der Grundlage der Tabellendaten, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
- Es sei angemerkt, dass in der ersten Ausführungsform die CPU 24 und die APC-Schaltung 16 ein Lasersteuermittel 28 bilden.
- Im folgenden wird der Inhalt der Datentabelle erklärt.
- Die Datentabelle X1 wurde im Werk vor der Auslieferung vorbereitet. Die Datentabelle X1 beinhaltet die empfohlenen Laserleistungen. P0(A)-P0(C), die den Arten von optischen Platten A bis C entsprechen. Die empfohlenen Leistungen P0(A)-P0(C) sind die optimalen Laserleistungen für den OPC-Test. Tatsächlich wird das Schreiben von Daten nicht mit der Laserleistung P0 begonnen. Da der OPC-Test oben beschrieben wurde, unterbleibt seine Beschreibung hier. Es sei angemerkt, dass bei dem OPC- Test, die Laserleistungen P0(A)-P0(C) als Standardleistung verwendet werden und dass die Laserleistung P1 als anfängliche Laserleistung zum Schreiben von Daten festgelegt wird (s. Fig. 1).
- Es sei angemerkt, dass die empfohlenen Laserleistungen P0(A) bis P0(C) von den Herstellern der optischen Platten, den Eigenschaften der optischen Platten usw. abhängen. In Fig. 2 sind nur drei Arten A bis C als Beispiele dargestellt, aber viele Arten von optischen Platten von vielen Herstellern sind auf dem Markt bereitgestellt.
- Die Korrekturwerte A1(A)-A1(C), die zu der Laserleistung P1 addiert werden, wenn die Lineargeschwindigkeit durch die Zonen- CLV-Betriebsart geändert wird, und die jeweils den Typen A bis C entsprechen, wurden im Voraus festgelegt. Laserleistung P1 plus Korrekturwert A1 ergibt die korrigierte Laserleistung P2 (siehe Fig. 1).
- In ähnlicher Weise sind die Korrekturwerte A2(A)-A2(C) im Voraus festgelegt worden. Die Laserleistung P1 plus der Korrekturwert A2 ergibt die korrigierte Laserleistung P3 (siehe Fig. 1).
- Die Korrekturwerte A1(A)-A1(C) und A2(A)-A2(C) wurden im voraus ermittelt und vor der Auslieferung in der Datentabelle X1 gespeichert. In der Datentabelle X1 sind beispielhaft Korrekturwerte für nur drei Typen A bis C dargestellt, aber weitere Beispiele können darin gespeichert sein.
- Mit Bezug auf ein in Fig. 3 dargestelltes Flussdiagramm wird der Betrieb des optischen Plattenspielers 30 erklärt.
- Wenn die optische Platte 10 in den optischen Plattenspieler 30 eingelegt ist, um darauf Daten zu schreiben, liest die CPU 24 in einem Schritt S100 mit dem optischen Aufnehmer 11 Daten, die in einem ATIP der optischen Platte 10 geschrieben sind. Dann liest die CPU 24 die dem Typ der optischen Platte 10 entsprechende empfohlene Laserleistung P0 aus der Datentabelle X1. Die CPU 24 führt den OPC-Test mit der Laserleistung P0 aus, um die anfängliche Laserleistung P1 zum Schreiben von Daten zu ermitteln.
- In einem Schritt S102 beginnt die CPU 24 damit, Daten mit der Laserleistung P1 auf die optische Platte 10 zu schreiben. Zu diesem Zeitpunkt ist die Lineargeschwindigkeit die 16X- Geschwindigkeit.
- In einem Schritt S104 werden Daten mit der gegenwärtigen Laserleistung P1 geschrieben, wenn die Lineargeschwindigkeit nicht geändert wird. Wenn die Lineargeschwindigkeit geändert wird, geht die CPU 24 zu einem Schritt S106 über.
- In dem Schritt S106 liest die CPU 24 den dem Typ der optischen Platte 10 entsprechenden Korrekturwert A1 bzw. A2 aus der Datentabelle X1. Wenn die Lineargeschwindigkeit von 16X auf 20X geändert wird, wird der Korrekturwert A1 gelesen; wenn die Lineargeschwindigkeit von 20X auf 24X geändert wird, wird der Korrekturwert A2 gelesen.
- Es sei angemerkt, dass die Werte A1 und A2 entsprechend dem Typ der optischen Platte festgelegt worden sind. Der Typ der optischen Platte 10 wurde bekannt, als die ATIP-Daten gelesen wurden, und so wurden die Werte A1 bzw. A2 aus den Korrekturwerten A1(A)-A1(C) bzw. A2(A)-A2(C) ausgewählt.
- Die CPU 24 steuert die APC-Schaltung 16 so, dass der Korrekturwert A1 bzw. A2, der vor dem Ändern der Lineargeschwindigkeit ermittelt worden ist, zu der Laserleistung addiert wird. Wenn die Lineargeschwindigkeit von 16X auf 20X geändert wird, wird der Korrekturwert A1 zu der Laserleistung P1 addiert; wenn die Lineargeschwindigkeit von 20X auf 24X geändert wird, wird der Korrekturwert A2 zu der Laserleistung P1 addiert. Wenn die Lineargeschwindigkeit geändert wird, werden Daten mit der korrigierten Laserleistung geschrieben.
- Wenn in einem Schritt S108 das Schreiben der Daten fertiggestellt ist, beendet die CPU 24 den Betrieb, wenn das Schreiben der Daten nicht fertiggestellt, geht die CPU 24 zu Schritt S104 über.
- Mit Bezug auf Fig. 4 bis 6 wird eine zweite Ausführungsform erklärt. Es sei angemerkt, dass den in der ersten Ausführungsform erklärten. Aufbauelementen die gleichen Bezugszeichen zugeordnet sind und dass ihre Beschreibung hier unterbleibt.
- Zunächst wird der Betrieb des optischen Plattenspielers nach der zweiten Ausführungsform erklärt. In der zweiten Ausführungsform werden die Laserleistungskorrekturwerte entsprechend der Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12 festgelegt. Wenn die Temperatur der Laserdiode 12 steigt, sinkt die Laserleistung der Laserdiode 12. Wenn andererseits die Temperatur der Laserdiode 12 sinkt, steigt die Laserleistung der Laserdiode 12.
- In der zweiten Ausführungsform werden nicht einfach feste Korrekturwerte zu der Laserleistung addiert, wenn die Lineargeschwindigkeit geändert wird. Um die Laserleistung in der Zonen- CLV-Betriebsart genau zu steuern, werden Korrekturwerte, die der Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12 entsprechen, addiert. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen die Korrekturwerte der Temperatur beim OPC-Test. Durch Verwendung von Korrekturwerten, die der Temperatur entsprechen, können Daten mit der optimalen Laserleistung geschrieben werden, so dass die Qualität und Zuverlässigkeit der geschriebenen Daten verbessert werden kann.
- In der zweiten Ausführungsform entsprechen die Korrekturwerte drei Temperaturstufen: niedrige Temperatur, normale Temperatur und hohe Temperatur.
- Die Anzahl der Temperaturstufen ist nicht auf drei Stufen begrenzt. Es können drei oder mehr sein, um vielen Temperaturstufen zu entsprechen. Weiterhin können die Leistungskorrekturwerte nicht nur für die Temperaturstufen, sondern auch für die erfasste Temperatur vorbereitet werden.
- Mit Bezug auf Fig. 4 wird das Einstellen von der Temperatur entsprechenden Korrekturwerten erklärt. Während des OPC-Tests wird die Laserleistung der Laserdiode im Hinblick auf die Standardleistung P0 in einem Bereich zwischen P01 und P02 verändert, und das Maß der Auf/Ab-Symmetrie "β" des Signalverlaufs des reflektierten Strahls wird gemessen. Das Diagramm in Fig. 4 zeigt die Beziehung zwischen der Auf/Ab-Symmetrie "β" und der Laserleistung.
- Wie oben beschrieben führt der optische Plattenspieler den OPC- Test in der PCA der optischen Platte mit Erhöhen und Absenken der Laserleistung in Hinblick auf die empfohlene Laserleistung P0 zwischen den Laserleistungen P01 und P02 aus. Die geschriebenen Testdaten werden gelesen, um die Auf/Ab-Symmetrie "β" der Signalverläufe der Lichtintensität des reflektierten Laserstrahls zu überprüfen. Die Laserleistung, bei der die Auf/Ab- Symmetrie unter allen die Beste ist, wird als optimale Laserleistung P1 eingestellt, und Daten werden mit der Laserleistung P1 geschrieben.
- In der vorliegenden Ausführungsform wird die Temperatur durch Erfassen der Änderung der Auf/Ab-Symmetrie "β" gemessen. Die Temperatur ist nämlich aus der Steigung der in Fig. 4 dargestellten Kurve bekannt.
- Die Steigung der Kurve bei niedriger Temperatur ist größer als die bei normaler Temperatur, und die Steigung der Kurve bei hoher Temperatur ist kleiner als die bei normaler Temperatur. Diese Eigenschaften waren im Voraus bekannt. Daher wird in der vorliegenden Ausführungsform die Temperatur ermittelt, indem die Änderung der Auf/Ab-Symmetrie "β" erfasst wird, die durch die Veränderung der Laserleistung während des OPC-Tests bewirkt wird.
- Die Steigung "k" kann durch die folgende Formel erfasst werden:
k = (β02-β01)/(P02-P01). - Es sei angemerkt, dass die Änderung der Auf/Ab-Symmetrie "β" von β01 bis β02 geht.
- Die Steigung "k" der in Fig. 4 dargestellten Kurve wird dann mit Vergleichswerten "x" und "y" verglichen. Die Vergleichswerte "x" und "y" wurden im Voraus in einem Speicher gespeichert.
- Wenn k>y ist, wird die Temperatur als niedrige Temperatur beurteilt; wenn x<k<y ist, wird die Temperatur als normale Temperatur beurteilt; und wenn k<x ist, wird die Temperatur als hohe Temperatur beurteilt. Diese Beurteilung durch die CPU 24 erfolgt auf der Grundlage von Steuerprogrammen, die im voraus gespeichert worden sind.
- In Fig. 5 ist ein Blockdiagramm eines optischen Plattenspielers 30 nach der zweiten Ausführungsform dargestellt. Es sei angemerkt, dass die in der ersten Ausführungsform erklärten Aufbauelemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind und dass ihre Erklärung hier unterbleibt. Somit wird im Folgenden eine in dem Speichermittel 26 gespeicherte Datentabelle X2 erklärt.
- Die Datentabelle X2 wurde im Werk vor der Auslieferung vorbereitet. Die Datentabelle X2 beinhaltet die empfohlenen Laserleistungen P0(A)-P0(C), die den Typen A bis C optischer Platten entsprechen. Die empfohlene Leistungen P0(A)-P0(C) sind optimale Laserleistungen für den OPC-Test.
- Korrekturwerte A1 und A2, die zu der Laserleistung P1 addiert werden, wenn die Lineargeschwindigkeit durch die Zonen-CLV- Betriebsart geändert wird, und die jeweils den Typen A-C entsprechen, sind im Voraus ermittelt und in der Datentabelle X2 gespeichert worden. Laserleistung P1 plus Korrekturwert A1 ergibt die korrigierte Laserleistung P2.
- Die Korrekturwerte A1 sind in drei Werte A1α, A1β und A1γ aufgeteilt. Der Wert A1α, A1β oder A1γ wird auf der Grundlage der Temperatur ausgewählt, die über die durch die Veränderung der Laserleistung während des OPC-Tests bewirkte Veränderung der Auf/Ab-Symmetrie β bekannt ist.
- Laserleistung P1 plus Korrekturwert A1α, A1β bzw. A1γ ergibt die korrigierte Laserleistung P2 (siehe Fig. 1). Weiterhin gibt Laserleistung P1 plus Korrekturwert A2α, A2β bzw. A2γ die korrigierte Laserleistung P3 (siehe Fig. 1).
- Die Korrekturwerte A2 sind ebenfalls in drei Werte A2α, A2β und A2γ unterteilt. Der Wert A2α, A2β bzw. A2γ wird ebenfalls auf der Grundlage der Temperatur ausgewählt, die über die durch die Veränderung der Laserleistung während des OPC-Tests bewirkte Veränderung der Auf/Ab-Symmetrie "β" bekannt ist.
- Die Korrekturwerte A1 und A2 waren vor der Auslieferung in der Datentabelle X2 des Speichers 26 gespeichert.
- Im folgenden wird die Steuerung des optischen Plattenspielers 30 mit der Datentabelle X2 mit Bezug auf ein in Fig. 6 dargestelltes Flussdiagramm erklärt.
- Wenn eine optische Platte 10 eingelegt wird, um die Daten darauf zu schreiben, liest die CPU 24 in einem Schritt S200 mit dem optischen Aufnehmer 11 zunächst einmal Daten, z. B. den Typ der optischen Platte, die in einem ATIP der optischen Platte 10 aufgezeichnet sind. Die Daten in dem ATIP wurden durch einen Hersteller vor der Auslieferung geschrieben. Dann liest die CPU 24 aus der Datentabelle X2 die dem Typ der optischen Platte 10 entsprechende empfohlene Laserleistung P0 aus. Die CPU 24 führt den OPC-Test mit der Laserleistung P0 aus, um die anfängliche Laserleistung P1 zum Schreiben von Daten zu ermitteln.
- In einem Schritt S202 berechnet die CPU 24 den Steigungswert "k" der Auf/Ab-Symmetrie β. Die CPU 24 vergleicht die Steigung "k" mit den vorherbestimmten Werten "x" und "y", um die aktuelle Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12 zu erfassen.
- Wenn k>y ist, wird die Temperatur als niedrige Temperatur beurteilt; wenn x<k<y ist, wird die Temperatur als normale Temperatur beurteilt; und wenn k<x ist, wird die Temperatur als hohe Temperatur beurteilt.
- In einem Schritt S204 beginnt die CPU 24 damit, Daten mit der Laserleistung P1 auf die optische Platte 10 zu schreiben. Zu diesem Zeitpunkt ist die Lineargeschwindigkeit die 16X Geschwindigkeit.
- In einem Schritt S206 werden die Daten mit der gegenwärtigen Laserleistung P1 geschrieben, wenn die Lineargeschwindigkeit nicht verändert wird. Wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, geht die CPU 24 zu einem Schritt S208 über.
- In dem Schritt S208 liest die CPU 24 die den Typen der optischen Platte 10 entsprechenden Korrekturwerte A1 bzw. A2 aus der Datentabelle X2. Wenn die Lineargeschwindigkeit von 16X auf 20X geändert wird, wird auf der Grundlage der in Schritt S202 ermittelten Temperatur einer der Korrekturwerte A1α(A)-A1α(C), A1β(A)-A1β(C) und A1γ(A)-A1γ(C) ausgewählt, wenn die Lineargeschwindigkeit von 20X auf 24X geändert wird, wird einer der Korrekturwerte A2α(A)-A2α(C), A2β(A)-A2β(C) und A2γ(A)-A2γ(C) ausgewählt.
- Die CPU 24 steuert die APC-Schaltung 16 so, dass der ausgewählte Korrekturwert, der vor dem Ändern der Lineargeschwindigkeit ermittelt wurde, zu der Laserleistung addiert wird.
- In Schritt S210 beendet die CPU 24 den Betrieb, wenn das Schreiben von Daten fertiggestellt ist. Wenn das Schreiben von Daten nicht fertiggestellt ist, geht die CPU 24 zu Schritt S206 über.
- Mit Bezug auf Fig. 7 bis 9 wird eine dritte Ausführungsform erklärt. Es sei angemerkt, dass die in den vorangegangenen Ausführungsformen erklärten Aufbauelemente mit den selben Bezugszeichen bezeichnet sind und dass ihre Beschreibung hier unterbleibt.
- Bei der dritten Ausführungsform werden die Korrekturwerte A1 und A2 (siehe Fig. 1) aus Standardkorrekturwerten a1, a2, b1, b2, c1 und c2 berechnet, die im Voraus ohne Berücksichtigung der Temperatur auf der Grundlage der Typen von optischen Platten festgelegt worden sind, und aus Temperaturkoeffizienten α1, α2, β1, β2, γ1, γ2, δ1 und δ2, die im Voraus festgelegt worden sind, um die Standardkorrekturwerte entsprechend der gemessenen Temperatur zu korrigieren.
- Bei einer allgemeinen Laserdiode ist selbst wenn die Laserdiode mit der vorgesehenen Laserleistung ausstrahlt, die Schreibeffizienz bedingt durch die Veränderung der Wellenlänge bei der hohen Temperatur geringer als bei der normalen Temperatur. Andererseits ist die Schreibeffizient bedingt durch die Veränderung der Wellenlänge bei der niedrigen Temperatur höher als bei der normalen Temperatur.
- Wenn in der vorliegenden Ausführungsform die Lineargeschwindigkeit durch die Zonen-CLV-Betriebsart geändert wird, wird die Laserleistung nicht mit festen Korrekturwerten geändert. Die Laserleistung wird korrigiert, in dem der aktuellen Temperatur entsprechende Korrekturwerte addiert werden. Mit diesem Aufbau können Daten mit der optimalen Laserleistung geschrieben werden, so dass die Qualität der geschriebenen Daten weiter verbessert werden.
- Fig. 7 ist ein Blockdiagramm eines optischen Plattenspielers nach der dritten Ausführungsform. Das Kennzeichen der dritten Ausführungsform ist ein Temperatursensor 15, der in Echtzeit die augenblickliche Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12 misst. In der Nähe der Laserdiode 12 in dem optischen Aufnehmer 11 ist als Beispiel für einen Temperatursensors ein Thermistor 15 bereitgestellt. Es sei angemerkt dass der Temperatursensor 15 nicht auf den Thermistor beschränkt ist.
- Der Temperatursensor 15 misst die Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12 und überträgt Signale, die die gemessene Temperatur anzeigen, an die CPU 24. Der Widerstandswert des Thermistors 15 wird durch eine Veränderung der Temperatur in der Umgebung des Thermistors 15 verändert. So kann die CPU 24 die Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12 messen, indem sie eine Veränderung der dem Thermistor 15 zugeführten elektrischen Spannung erfasst.
- Das Speichermittel 26, z. B. ein ROM, ist mit der CPU 24 verbunden. Das Speichermittel 26 beinhaltet Datentabellen Y1 und Y2.
- Die CPU 24 liest Daten aus den Datentabellen Y1 und Y2, legt die Laserleistung für den OPC-Test fest, und ändert die Laserleistung auf der Grundlage der Tabellendaten, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
- Zunächst wird der Inhalt der Datentabelle Y1 erklärt.
- Die Datentabelle Y1 wurde im Werk vor der Auslieferung vorbereitet. Die Datentabelle Y1 beinhaltet die empfohlenen Laserleistungen P0(A)-P0(C), die den Typen von optischen Platten A-C entspricht. Die empfohlenen Leistungen P0(A)-P0(C) sind optimale Laserleistungen für den anfänglichen OPC-Test. Diese Daten wurden bereits erklärt, so dass eine Erklärung hier unterbleibt.
- Wenn die Lineargeschwindigkeit durch die Zonen-CLV-Betriebsart geändert wird, werden die Standardkorrekturwerte A1, B1 bzw. C1 zu der Laserleistung P1 addiert. Wenn die Lineargeschwindigkeit weiter geändert wird, werden die Standardkorrekturwerte a2, b2 bzw. c2 zu der Laserleistung P1 addiert. Die Standardkorrekturwerte entsprechen jeweils den Typen A-C der optischen Platte 10, und sie sind im Voraus bestimmt und in der Datentabelle Y1 gespeichert worden.
- In der vorliegenden Ausführungsform wird der Standardkorrekturwert a1, b1 bzw. c1 zu der Laserleistung P1 addiert, ohne die Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12 zu berücksichtigen, wenn die Lineargeschwindigkeit von 16X auf 20X geändert wird. Der Standardkorrekturwert a2, b2 bzw. c2 wird zu der Laserleistung P1 addiert, ohne die Temperatur zu berücksichtigen, wenn die Lineargeschwindigkeit von 20X auf 24X geändert wird.
- Das Speichermittel 26 beinhaltet eine weitere Datentabelle Y2. In der Datentabelle Y2 sind die Temperaturkoeffizienten α1. α2, β1, β2, γ1, γ2, δ1 und δ2 gespeichert. Die Koeffizienten α1, β1, γ1 und δ1 werden verwendet, wenn die Lineargeschwindigkeit von 16X auf 20X geändert wird. Die Koeffizienten α2, β2, γ2 und δ2 werden verwendet, wenn die Lineargeschwindigkeit von 20X auf 24X geändert wird. Durch Multiplizieren der Standardkorrekturwerte mit den Temperaturkoeffizienten kann der Standardkorrekturwert entsprechend der Temperatur auf den optimalen Leistungskorrekturwert korrigiert werden.
- In der vorliegenden Ausführungsform ist die Temperatur "T" in der Umgebung der Laserdiode 12 in die Stufen α<T<β, β<T<γ, γ<T<δ und δ<T<ε aufgeteilt. Die Temperaturkoeffizienten entsprechen jeweils diesen Stufen. Es sei angemerkt, dass die Werte α, β, γ, δ und ε jeweils vorherbestimmte feste Werte sind.
- Um die Zeichnung zu vereinfachen, sind die Typen von Platten 10 weggelassen. Tatsächlich entsprechen die Temperaturkoeffizienten in der Datentabelle Y2 genauso wie die Daten in der Datentabelle Y1 den Typen von Platten.
- Die Tabellendaten in den Datentabellen Y1 und Y2 wurden ebenfalls durch ein Hersteller vor der Auslieferung geschrieben.
- Mit Bezug auf die in Fig. 8 und Fig. 9 dargestellten Flussdiagramme wird die Steuerung des optischen Plattenspielers 30 nach der dritten Ausführungsform erklärt. Es sei angemerkt, dass in diesem Beispiel der Typ der Platte 10 "A" ist.
- Wenn die optische Platte 10 eingelegt wird, um Daten darauf zu schreiben, liest die CPU 24 wie in Fig. 8 dargestellt in einem Schritt S300 mit dem optischen Aufnehmer 11 Daten, z. B. den Typ der optischen Platte, die in einem ATIP der optischen Platte 10 aufgezeichnet sind. Die Daten in der ATIP wurden von einem Hersteller vor der Auslieferung geschrieben. Die CPU 24 entnimmt der Datentabelle Y1 die dem Typ der optischen Platte 10 entsprechende empfohlene Laserleistung P0. Die CPU 24 führt den OPC-Test mit der empfohlenen Laserleistung P0 aus und bestimmt die anfängliche Laserleistung P1 zum Starten des Datenschreibens auf der optischen Platte 10.
- In einem Schritt S302 beginnt die CPU 24, Daten mit der Laserleistung P1 zu schreiben.
- In einem Schritt S304 werden Daten fortlaufend mit derselben Laserleistung geschrieben, wenn die Lineargeschwindigkeit nicht geändert wird. Wenn die Lineargeschwindigkeit geändert wird, geht die CPU zu einem Schritt S306 über.
- In dem Schritt S306 wird der Leistungskorrekturwert, der zu der aktuellen Laserleistung addiert wird, berechnet.
- Mit Bezug auf Fig. 9 werden die Schritte zum Berechnen des Korrekturwerts erklärt.
- In einem Schritt S400 misst der Temperatursensor 15, z. B. ein Thermistor, die derzeitige Temperatur "T" in der Umgebung der Laserdiode 12. Dann überträgt der Temperatursensor 15 die Signale, die die gemessene Temperatur bezeichnen, an die CPU 24. Dadurch erfährt die CPU 24 die gegenwärtige Temperatur in der Umgebung der Laserdiode 12. Die CPU 24 führt dann entsprechend der gemessenen Temperatur "T" verschiedene Schritte durch.
- In einem Schritt S402 geht die CPU 24 zu den Schritten S404 und S412 über, wenn die Temperaturstufe α<T<β ist, zu den Schritten S406 und S414, wenn die Temperaturstufe β<T<γ ist, zu den Schritten S408 und S416, wenn die Temperaturstufe γ<T<δ ist und zu den Schritten S410 und S418, wenn die Temperaturstufe δ<T<ε ist.
- Im Schritt S412 wählt die CPU 24 entsprechend der Temperaturstufe α<T<β den Temperaturkoeffizienten α1 bzw. α2 aus der Datentabelle Y2. Dann wird der Standardkorrekturwert a1 bzw. a2, der aus der Datentabelle Y1 ausgelesen worden ist, in einem Schritt S420 mit dem Koeffizienten α1 bzw. α2 multipliziert.
- Im Schritt. S414 wählt die CPU 24 entsprechend der Temperaturstufe β<T<γ den Temperaturkoeffizienten β1 bzw. β2 aus der Datentabelle: Y2. Dann wird der Standardkorrekturwert a1 bzw. a2, der aus der Datentabelle Y1 ausgelesen worden ist, in einem Schritt S422 mit dem Koeffizienten β1 bzw. β2 multipliziert.
- Im Schritt. S416 wählt die CPU 24 entsprechend der Temperaturstufe γ<T<δ den Temperaturkoeffizienten γ1 bzw. γ2 aus der Datentabelle Y2. Dann wird der Standardkorrekturwert a1 bzw. a2, der aus der Datentabelle Y1 ausgelesen worden ist, in einem Schritt S426 mit dem Koeffizienten γ1 bzw. γ2 multipliziert.
- Im Schritt. S418 wählt die CPU 24 entsprechend der Temperaturstufe δ<T<ε den Temperaturkoeffizienten δ1 bzw. δ2 aus der Datentabelle: Y2. Dann wird der Standardkorrekturwert a1 bzw. a2, der aus der Datentabelle Y1 ausgelesen worden ist, in einem Schritt S426 mit dem Koeffizienten δ1 bzw. δ2 multipliziert.
- In den Schritten S420 bis S426 wird der optimale Leistungskorrekturwert berechnet, der der gegenwärtigen Temperatur "T" entspricht. Nach dem Berechnen des optimalen Leistungskorrekturwerts geht die CPU 24 zu Schritt S308 über (siehe Fig. 8).
- In dem Schritt S308 steuert die CPU 24 die APC-Schaltung 16, so dass der berechnete Korrekturwert A1 bzw. A2 zu der gegenwärtigen Laserleistung addiert wird.
- In einem Schritt S310 wird das Schreiben der Daten fertiggestellt, wenn alle Daten auf die optische Platte 10 geschrieben worden sind.
- In der dritten Ausführungsform werden die Standardkorrekturwerte und die Temperaturkoeffizienten in demselben Speichermittel 26 gespeichert, aber sie können auch in getrennten Speichermitteln gespeichert sein.
- In den oben beschriebenen Ausführungsformen wird die Lineargeschwindigkeit zwischen 16X, 20X und 24X verändert. Die Lineargeschwindigkeit ist jedoch nicht darauf begrenzt.
Claims (11)
1. Verfahren zum Steuern einer Laserleitung eines optischen
Plattenspielers (30), bei dem die Lineargeschwindigkeit beim
Schreiben von Daten zu einem äußeren Rand einer optischen
Platte (10) hin in Stufen erhöht wird,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Laserleistung zum
Schreiben von Daten verändert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit
verändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem ein Korrekturwert der
Laserleistung, der im Voraus bestimmt worden ist, zu der
Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert
wird.
3. Verfahren zum Steuern eines optischen Plattenspielers (30),
bei dem die Lineargeschwindigkeit beim Schreiben von Daten zu
einem äußeren Rand einer optischen Platte (10) hin in Stufen
erhöht wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Temperatur in einer Umgebung einer Laserdiode (12), die einen Laserstrahl aussendet, erfasst wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, und
dass ein der erfassten Temperatur entsprechender Korrekturwert der Laserleistung zu der Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
dass eine Temperatur in einer Umgebung einer Laserdiode (12), die einen Laserstrahl aussendet, erfasst wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird, und
dass ein der erfassten Temperatur entsprechender Korrekturwert der Laserleistung zu der Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem der Korrekturwert durch
Multiplikation eines Standardkorrekturwerts, der im Voraus ohne
Berücksichtigung der Temperatur auf der Grundlage eines Typs
der optischen Platte (10) festgelegt worden ist, mit einem
Temperaturkoeffizienten, der im Voraus festgelegt worden ist,
berechnet wird.
5. Optischer Plattenspieler (30), bei dem die
Lineargeschwindigkeit beim Schreiben von Daten zu einem äußeren Rand einer
optischen Platte (10) hin in Stufen erhöht wird, mit einer
Laserdiode (12) zum Aussenden eines Laserstrahls,
gekennzeichnet durch ein Lasersteuermittel (28) zum Ändern
einer Laserleistung der Laserdiode zum Schreiben von Daten,
wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
6. Optischer Plattenspieler (30) nach Anspruch 5, bei dem ein
Korrekturwert der Laserleistung, der im Voraus bestimmt worden
ist, zu der Laserleistung addiert wird, wenn die
Lineargeschwindigkeit verändert wird.
7. Optischer Plattenspieler (30) nach Anspruch 6,
mit einem Speichermittel (26) zum Speichern einer Mehrzahl von Korrekturwerten der Laserleistung im Voraus;
wobei das Lasersteuermittel (28) einen Typ der optischen Platte (10) erfasst, wenn die optische Platte in den optischer Plattenspieler eingelegt wird,
und das Lasersteuermittel den geeigneten Korrekturwert auf der Grundlage des Typs der optischen Platte aus dem Speichermittel ausliest und den geeigneten Korrekturwert zu der Laserleistung addiert, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
mit einem Speichermittel (26) zum Speichern einer Mehrzahl von Korrekturwerten der Laserleistung im Voraus;
wobei das Lasersteuermittel (28) einen Typ der optischen Platte (10) erfasst, wenn die optische Platte in den optischer Plattenspieler eingelegt wird,
und das Lasersteuermittel den geeigneten Korrekturwert auf der Grundlage des Typs der optischen Platte aus dem Speichermittel ausliest und den geeigneten Korrekturwert zu der Laserleistung addiert, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
8. Optischer Plattenspieler (30) nach Anspruch 7, bei dem eine
Mehrzahl von den Typen von optischen Platten (10) und der
Temperatur zum Schreiben von Daten entsprechenden Korrekturwerten
in dem Speichermittel (26) als Datentabelle (X1) gespeichert
sind.
9. Optischer Plattenspieler (30) nach Anspruch 8, bei dem
das Lasersteuermittel (28) die Temperatur auf der Grundlage eines Signalverlaufs der Lichtintensität eines von der optischen Platte (10) reflektierten Strahls erfasst und
der dem erfassten Typ der optischen Platte und der erfassten Temperatur entsprechende Korrekturwert zu der Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
das Lasersteuermittel (28) die Temperatur auf der Grundlage eines Signalverlaufs der Lichtintensität eines von der optischen Platte (10) reflektierten Strahls erfasst und
der dem erfassten Typ der optischen Platte und der erfassten Temperatur entsprechende Korrekturwert zu der Laserleistung addiert wird, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
10. Optischer Plattenspieler (30), bei dem die
Lineargeschwindigkeit beim Schreiben von Daten zu einem äußeren Rand einer
optischen Platte (10) hin in Stufen erhöht wird, mit einer
Laserdiode (12) zum Aussenden eines Laserstrahls,
gekennzeichnet durch
einen Sensor (15) zum Messen der Temperatur in der Umgebung der Laserdiode und
ein Lasersteuermittel (28) zum Ändern einer Laserleistung der Laserdiode zum Schreiben von Daten durch Addieren eines der gemessenen Temperatur entsprechenden Korrekturwerts der Laserleistung zu der Laserleistung, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
einen Sensor (15) zum Messen der Temperatur in der Umgebung der Laserdiode und
ein Lasersteuermittel (28) zum Ändern einer Laserleistung der Laserdiode zum Schreiben von Daten durch Addieren eines der gemessenen Temperatur entsprechenden Korrekturwerts der Laserleistung zu der Laserleistung, wenn die Lineargeschwindigkeit verändert wird.
11. Optischer Plattenspieler (30) nach Anspruch 10 mit
einem ersten Speichermittel (Y1) zum Speichern von Standardkorrekturwerten, die im Voraus ohne Berücksichtigung der Temperatur auf der Grundlage eines Typs der optischen Platte (10) festgelegt worden sind;
einem zweiten Speichermittel (Y2) zum Speichern von Temperaturkoeffizienten, die im Voraus festgelegt worden sind, zum Korrigieren der Standardkorrekturwerte entsprechend der gemessenen Temperatur; und
einem Mittel (24) zum Berechnen des Korrekturwerts durch Multiplikation des Standardkorrekturwerts, der aus dem ersten Speichermittel ausgelesen worden ist, mit dem Temperaturkoeffizienten, der aus dem zweiten Speichermittel ausgelesen worden ist.
einem ersten Speichermittel (Y1) zum Speichern von Standardkorrekturwerten, die im Voraus ohne Berücksichtigung der Temperatur auf der Grundlage eines Typs der optischen Platte (10) festgelegt worden sind;
einem zweiten Speichermittel (Y2) zum Speichern von Temperaturkoeffizienten, die im Voraus festgelegt worden sind, zum Korrigieren der Standardkorrekturwerte entsprechend der gemessenen Temperatur; und
einem Mittel (24) zum Berechnen des Korrekturwerts durch Multiplikation des Standardkorrekturwerts, der aus dem ersten Speichermittel ausgelesen worden ist, mit dem Temperaturkoeffizienten, der aus dem zweiten Speichermittel ausgelesen worden ist.
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